Pokerturniere
Top Pokerturniere in Deutschland

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In Deutschland wird hoch gepokert, allerdings auch mal niedrig. Man sollte meinen, der absolute Run auf Pokerspiele ist längst abgelaufen, doch ist er lediglich ein wenig abgeflaut. Im Endeffekt wird Poker als beliebtestes Kartenspiel der ganzen Welt wohl kaum in Vergessenheit geraten. Weltweit und vor allem in den USA werden jährlich mehrere Pokerturniere ausgetragen, zu denen Spieler aus der ganzen Welt anreisen. Wer ein guter Pokerspieler in Deutschland ist, muss jedoch nicht zwangsweise zu weit in die Ferne schauen. Auch hierzulande finden einige Pokerturniere statt, für die man beispielsweise im Casino Verde wunderbar üben kann. Schauen wir uns an, was die Pokerturniere in Deutschland zu bieten haben.

Deutsche Pokermeisterschaft

Ausgeführt seit

1993

Ort

Casino Schenefeld

Buy-In

Preisgeld

mindestens 200.000 €

  Die Deutsche Pokermeisterschaft ist das älteste Pokerturnier Deutschlands und wird seit 1993 veranstaltet. Die erste Runde fand noch in Baden-Baden statt, mittlerweile hat sich das Casino Schenefeld in Schleswig-Holstein als der Ort des Geschehens für eines der größten Turniere deutschlandweit gemausert. Leider ist über die Buy-Ins nichts bekannt, man kann sich lediglich bei Interesse per E-Mail ein Infopaket zusenden lassen. In diesem befindet sich, je näher der Termin rückt, letztlich auch das Teilnahmepaket. Augenscheinlich gibt es hiervon verschiedene Versionen, sodass man durchaus als Amateur mit einem geringen Budget für das Buy-In teilnehmen kann. Interessant ist jedoch das garantierte Preisgeld in Höhe von mindestens 200.000 €. Für die Meisterschaft selbst wird traditionell Texas Hold’em No Limit gespielt. Parallel werden Side-Events mit anderen Pokervarianten angeboten:
  • Pot Limit Omaha
  • Seven Card Stud
  • Texas Hold’em Dealer’s Choice

Deutsche Bracelet Meisterschaft

Ausgeführt seit 2009
Ort The Westin, Leipzig
Buy-In ab 50 €
Preisgeld unbekannt
  Die Deutsche Bracelet Meisterschaft ist quasi das jährliche Finale der Poker Bundesliga. Vor dem Hauptevent, welches in der Regel im Dezember im Luxushotel The Westin in Leipzig stattfindet, kann man sich in unterschiedlichen Städten bereits einen Meistertitel ergattern. Dies ist jedoch keine Voraussetzung, um an der Bracelet Meisterschaft teilzunehmen. Lediglich sollte man zumindest in seinem Pokerclub regelmäßig spielen und an ein paar lokalen Turnieren teilnehmen. Begrenzt ist dieses Turnier auf 1.000 Spieler, die bereits mit einem sehr geringen Buy-In von 50 € teilnehmen können. Die besten qualifizieren sich bei diesem Turnier automatisch zur Teilnahme an der Europameisterschaft im folgenden Januar.

German Pokerdays

Ausgeführt seit 2009
Ort variierend
Buy-In 15 €
Preisgeld bis zu 100.000 €
  Die German Pokerdays finden im Prinzip das ganze Jahr über an unterschiedlichen Orten statt. Während dieser kleinen Turniere kann man sich für die besten 50 qualifizieren, die letztlich am Hauptturnier am Jahresende teilnehmen können. Angesichts des niedrigen Buy-Ins wird sichergestellt, dass möglichst jeder leidenschaftliche Pokerspieler teilnehmen kann und das Turnier nicht ausschließlich einer speziellen Spielerklasse vorbehalten ist. Für die Meisterschaft zum Ende des Jahres spielt man Texas Hold’em No Limit. Side-Events gestalten sich unter anderem aus diesen Spielen:
  • Sit-and-go Turniere
  • Deepstack Turniere

German Poker Tour

Ausgeführt seit unbekannt
Ort Casino Schenefeld
Buy-In 2.000 €
Preisgeld bis zu 80.000 €
  Die German Poker Tour erinnert beinahe an die German Pokerdays, da auch hierzu im Vorfeld einige Turniere stattfinden. Diese werden unter anderem in Hannover, Berlin oder gar in Hamburg – ganz in der Nähe zum Hauptevent – ausgetragen. Dort kann man praktischerweise bereits eine Karte für eben jenes stattfindend im November gewinnen, sodass man unter Umständen als reiner Amateur mit kleinem Geldbeutel um den hohen Buy-In von 2.000 Euro drumherum kommen kann. Die Buy-Ins für die kleineren Turniere im Vorfeld sind selbstverständlich ein wenig geringer. Interessant mag sein, dass bei der German Poker Tour im Casino Schenefeld mehrere Spielvarianten gespielt werden können, wozu selbstverständlich Texas Hold’em gehört.

EPT Berlin

Ausgeführt seit 2007
Ort Hyatt, Berlin
Buy-In 5.000 €
Preisgeld bis zu 1.000.000 €
  Die European Poker Tour mag zwar kein nationales Pokerturnier sein, dafür ein europäisches, dessen Hauptturnier im Jahr 2010 in Berlin ausgetragen wurde. Davor durfte zweimal in Folge die Spielbank Hohensyburg in Dortmund Gastgeber spielen. Entsprechend fand es bereits mehrmals auch in Deutschland statt. Als Side-Event werden Turniere in drei europäischen Großstädten organisiert, bei denen man sich ebenfalls eine Karte für das Hauptturnier erspielen kann. Ähnlich gestaltet sich die Eureka Poker Tour mit einem etwas niedrigeren Buy-In von 1.100 €, wobei es dafür nur ein Preisgeld von bis zu 500.000 € zu erwarten gibt. Auch diese Poker Tour findet in mehreren europäischen Metropolen statt, für die man sich bereits dreimal in Casino Schenefeld zusammenfand. Auch 2024 ist es im Juli eine der Stationen.

Pokerspaß und hohe Preise

Im Pokerspiel geht es bekanntlich vorrangig um ein gutes Preisgeld. Je höher der Buy-In, desto höher kann es liegen. Um sich mit den besten zu messen, sollte man im Idealfall mehrere Jahre das Spiel ausgiebig geübt haben.

Glücksspiel
Ist Lottoland illegal? Das ist dran an den Vorwürfen

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Wer sich im Internet auf die Suche nach dem besten Anbieter von Lotto- und Glücksspielen begibt, stolpert eher früher als später auf Lottoland. Ein Blick auf die Kundenrezensionen zeigt schnell, warum der Anbieter bei seinen Kunden so beliebt ist.

Dennoch finden sich hin und wieder Kommentare sowohl in den Rezensionen als auch auf einigen Webseiten, die behaupten, dass Lottoland illegal sei. Hier tut sich also eine Kluft auf zwischen Kunden und Kritikern des Unternehmens. Doch woher kommt diese Diskrepanz und was ist dran an den Vorwürfen? Auf der Suche nach Antworten lohnt sich ein genauer Blick auf Zahlen und Fakten.

Das Unternehmen kurz skizziert

Bevor es ins Detail und um die Frage geht, ob Lottoland illegal sei, ist es sinnvoll, das Unternehmen einzuordnen. Bei Lottoland handelt es sich um einen privaten Anbieter für Glücksspiele.

Die Firma wurde 2013 mit wenigen Mitarbeitern gegründet. Der Hauptsitz liegt in Malta, es besitzt jedoch einen Eintrag im deutschen Handelsregister. Aktuell arbeiten über 400 Arbeitnehmer für das international bekannte Unternehmen. Unter der Führung des CEO Nigel Birrell steigerte Lottoland den Umsatz kontinuierlich und liegt im dreistelligen Millionenbereich.

Der Fokus liegt grundsätzlich auf den Lotterien, von denen nicht nur das deutsche Lotto „6 aus 49“ sowie der Eurojackpot spielbar sind, sondern auch internationale Lotterien aus vielen verschiedenen Ländern. Zusätzlich nutzen Kunden das Portal für Sportwetten, den Erwerb von Rubbellosen oder das Spielen an sogenannten Slots.

Dabei handelt es sich um virtuelle Spielautomaten, wie sie auch in Casinos und Spielotheken zu finden sind. Lottoland gibt auf seiner Seite Deutschland, Australien, Großbritannien, Irland, Italien, Schweden und Österreich als Hauptabsatzmärkte an. Natürlich können Kunden in vielen weiteren Ländern auf die Angebote des Dienstleisters zurückgreifen. Lottoland ist also ein international agierendes Unternehmen, das finanziell auf einem mehr als soliden Fundament steht. Umso erstaunlicher, dass es sich mit Vorwürfen konfrontiert sieht, die behaupten, dass Lottoland illegal wäre. Wie ist es also tatsächlich um den Dienstleister bestellt?

Ist Lottoland illegal oder Leidtragender von Vorurteilen?

Glücksspiel hat nicht unbedingt das höchste Ansehen in der Gesellschaft. Dennoch gibt es enorm viele Anbieter und noch viel mehr Kunden, die zum größten Teil ein gesundes Verhältnis zum Glücksspiel haben. Ein Verbot solcher Angebote ist, und das zeigt die Vergangenheit in vielen Fällen, fast immer kontraproduktiv.

Spieler verlagern Wetten dann oft einfach in den unkontrollierten, illegalen Bereich. Dieser existiert sogar noch, obwohl seriöse Anbieter wie Lottoland parat stehen. Heikel sind insbesondere kriminelle Angebote. Wer nicht aufpasst, gerät schnell auf betrügerische Internetseiten dubioser Briefkastenfirmen. Es ist daher wichtig, sich die Internetseite genau anzuschauen, bevor Geld eingezahlt wird.

Solche Angebote ziehen das Ansehen privater Unternehmer wie Lottoland nach unten. Das ist zumindest indirekt rufschädigend und besonders deswegen ärgerlich, weil Lottoland seit über zehn Jahren solide Arbeit leistet. Beinahe 20 Millionen Kunden spielen seit über einer Dekade beim Unternehmen – und das ohne Probleme.

Es ist daher empfehlenswert, noch vor der Registrierung die Lizenzen zu überprüfen. Dazu reicht ein Besuch der offiziellen Internetauftritte der Lizenzgeber. So lässt sich die Seriosität eines Dienstleisters sehr leicht und sicher nachvollziehen. Interessierte werden schnell feststellen, dass Lottoland alle angegebenen Lizenzen auch wirklich besitzt.

Die Lizenzen: Lottoland illegal trotz vergebener Konzessionen?

Wer wissen möchte, ob Lottoland illegal ist, der muss sich die vergebenen Lizenzen anschauen. Als Anbieter von Glücksspielen und Lotto mit Sitz auf Malta ist Lottoland dazu verpflichtet, sich den Regularien und Richtlinien der dortigen Regulierungsbehörden zu unterwerfen, wenn sie deren Lizenzen erhalten wollen. Lottoland ist im Besitz der Lizenzen der auf Malta ansässigen Malta Gaming Authority, hält die Richtlinien demnach ein.

Neben der maltesischen Lizenz verfügt das Unternehmen über weitere Lizenzen verschiedener Regulierungsbehörden, die aus Raum der EU sowie aus Nicht-EU-Ländern stammen. Dazu zählen etwa zwei Lizenzen aus Schweden (The Swedish Gaming Licence und iGaming & Betting Licence), Italien (Agenzia delle Dogane e dei Monopoli), Irland (Irish Remote Betting Licence), Gibraltar (EU Betting & Casino License) und Großbritannien (UK Remote Betting & Casino Operating License).

Um Lizenzen zu erhalten, müssen Unternehmen einen entsprechenden Antrag stellen und vorweisen können, dass sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählen etwa ein Spielerschutzkonzept, ausreichende Versicherungen und finanzielle Mittel und unzählige weitere Kriterien. Ist das Unternehmen nicht in der Lage, die erforderlichen Kriterien und Voraussetzungen zu erfüllen, entziehen die Behörden diese dem Unternehmen. Als Lizenznehmer erfüllt Lottoland offensichtlich alle Vorgaben, die es zu erfüllen gilt.

Für das Unternehmen wäre nicht nur der Ruf dahin, wenn sie sich nicht an die zu erfüllenden Vorgaben hielten, sondern überhaupt die Möglichkeit, Glücksspiele legal anzubieten. Davon abgesehen, dass es unternehmerischer Selbstmord wäre, die Lizenzen durch illegale Angebote aufs Spiel zu setzen, ist Lottoland anscheinend daran gelegen, die Vorgaben aus innerem Antrieb mehr als nur einzuhalten und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Davon zeugen verschiedene Umweltprojekte, über das Mindestmaß hinausgehende Spielerschutzkonzepte und ein herausragender Kundenservice.

Warum Lottoland diese Mühen auf sich nimmt, ist schnell erklärt. Dienstleister sind in dieser Branche nur dann besser als die Konkurrenz, wenn sie ihren Kunden das bestmögliche Erlebnis bieten. Und das gelingt nur, wenn ein Unternehmen mehr macht als unbedingt notwendig.

Die Spielerschutzkonzept von Lottoland

Zwei Punkte nehmen in einem Spielerschutzkonzept eine zentrale Rolle ein. Da wäre zum einen der Schutz Minderjähriger, zum anderen der Schutz von an Spielsucht erkrankten Menschen. Der Schutz Minderjähriger lässt sich relativ leicht verwirklichen. Dazu ist es notwendig, innerhalb des rechtlichen Rahmens der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) während des Anmeldeprozesses bestimme Informationen des Teilnehmers zu verlangen und die angegebenen Daten auf ihre Echtheit hin zu überprüfen.

Zu den Daten gehören der Namen und Vornamen des Spielers, das Geburtsdatum, die Adresse und das Wohnsitzland. Bei Lottoland findet die Verifizierung der Angaben über Drittanbieter statt. Sollte dies nicht möglich sein, fordert das Unternehmen eine elektronische Ausweiskontrolle. Ist es nicht möglich, die Echtheit der Angaben sicherzustellen, kann der Spieler das Angebot von Lottoland nicht wahrnehmen.

Durch die Kontrollen ist es Minderjährigen nicht möglich, auf Lottoland illegal zu spielen. Ebenfalls unterbindet Lottoland damit die Möglichkeit eines Identitätsklaus sowie die Erstellung eines Zweitaccounts. Letzteres spielt auch im Schutz von Spielsüchtigen eine eine wichtige Rolle. Lottoland ermöglicht Spielsüchtigen, ihr Konto für bis zu fünf Jahre sperren zu lassen. Erst mit einem Anruf beim Kundenservice können diese die Sperrung aufheben. Die Erstellung eines Zweitaccounts würde dieses Sicherheitskonzept unterlaufen.

Wer sich für die Spielsuchprävention verantwortlich zeichnet, ist ein Thema für sich. Ein privates Unternehmen ist wohl kaum in der Lage, diese im vollen Umfang zu leisten. Dennoch ist Lottoland als Anbieter von Glücksspielen sich sehr wohl dieser Problematik bewusst und trifft im Rahmen der ihm gegeben Möglichkeiten entsprechende Vorkehrungen, um den bestmöglichen Spielerschutz zu gewährleisten.

Dazu zählt auch das Konzept des Einzahlungslimits. Möchten Spieler das Einzahlungslimit erhöhen, müssen diese einen Antrag einreichen. Nimmt Lottoland diesen Antrag an, ist es Spielern für 24 Stunden nicht gestattet, an den Glücksspielen teilzunehmen. Lottoland versucht mit diesem Konzept einen Ausgleich zu finden. Einerseits sollen Spieler natürlich frei entscheiden dürfen, ob sie Glücksspiele spielen möchten und wie viel Geld sie dafür investieren wollen, andererseits ist Glücksspielsucht eine ernste Krankheit.

Dieser Problematik gerecht zu werden, ist kein leichtes Unterfangen. Unseriös agierende Unternehmen ohne ein Veranwortungbewusstsein nehmen sich dieser Herausfordung nicht an und stehlen sich aus der Verantwortung. Lottoland zeigt sich hier sichtlich engagiert und vorbildlich.

Lottoland als verantwortungsbewusstes Unternehmen

Auch außerhalb des eigentlichen Kerngeschäfts zeigt sich Lottoland als Unternehmen, das Verantwortung übernehmen möchte. Als einer der Vorreiter digitaler Glücksspiele gelingt es dem Unternehmen, den Papierverbrauch zu senken. Statt die Zahlen auf einem Lottoschein anzukreuzen, nehmen Spieler einfach ihr Smartphone zur Hand und entscheiden sich so für die umweltschonendere Variante des Lottospielens.

Während dieser Umstand in der Natur der Sache liegt, zeigt der maltesische Anbieter, dass sie sich weit darüber hinaus für die Umwelt einsetzen. So unterstützen sie mit jedem abgegebenen Tipp Projekte in aller Welt. Als eines von vielen Beispielen sei an dieser Stelle ein Wiederaufforstungsprogramm in Westuganda genannt. Dort unterstützt das Unternehmen Kleinbauern, um diese in die Lage zu versetzen, denaturierte Wälder wieder aufzuforsten und nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben.

Solche und weitere Projekte sind Grund dafür, dass sich Lottoland als ein klimaneutrales Unternehmen bezeichnen kann. Wenn sich Lottospieler für Lottoland entscheiden, entscheiden sie sich für die Umwelt. Wer sich genauer über die von Lottoland unterstützten Projekte informieren möchte, findet Genaueres auf der Webseite des Anbieters. Übrigens: Sollten sich Spieler für die digitale Alternative des Lottospiels entscheiden, vermeiden sie den Verlust des Lottoscheins. Den verwahrt das Unternehmen als digitale Variante sicher auf.

Lottoland illegal? Warum Lottoland so erfolgreich ist

Lottoland gehört zu den beliebtesten privaten Anbietern der Glücksspielbranche. Dass es sich hierbei nicht nur um eine bloße Behauptung handelt, beweisen die etwa 20 Millionen Kunden. Dass Lottoland illegal sei, steht für sie nicht zur Debatte. Die Kundschaft zeigt sich mehr als zufrieden mit den angebotenen Dienstleistungen und steht hinter dem Anbieter. Warum das so ist, lässt sich relativ leicht erklären.

Es ist vor allem das umfangreiche Angebot, das die Kunden zu schätzen wissen. Wer eine breite Auswahl verschiedener Glücksspiele sucht, hat in der Regel zwei Möglichkeiten. Einerseits können Spieler für jedes Glücksspiel einen anderen Anbieter suchen. Sportwetten bei den großen Anbietern, die unter anderem auch aus der Fernsehwerbung bekannt sind. Für „6 aus 49“ oder den Eurojackpot müssen Kunden wiederum dann einen anderen Dienstleister aufsuchen.

Hinzu käme eine Registrierung bei einem Internetportal, bei dem Spieler Slots und Rubbellose ihr Glück auf die Probe stellen können. Klingt unnötig kompliziert – und das ist es auch. Wer alle Möglichkeiten gebündelt an einem Ort haben möchte, greift ganz einfach zu Lottoland. Ein Konto, eine Einzahlung, alle Spiele. Ein großer Vorteil. Kunden behalten so eine bessere Übersicht und Kontrolle über die eigenen Zahlungen.

Zudem zeigt sich Lottoland sogar in den einzelnen Kategorien oft deutlich kompetenter als die Konkurrenz, die sich lediglich auf eine Form konzentriert. Die üblichen Sportwettenanbieter legen enormen Wert auf Fußballwetten. Das ist selbstverständlich in Ordnung und aufgrund der hohen Nachfrage auch kein Wunder. Denn Fußball ist der Lieblingssport der Deutschen und der meisten Europäer. Der Umsatz, der durch Fußballwetten generiert wird, ist entsprechend hoch.

Auch Lottoland ist daher daran gelegen, die Fußballsparte möglichst breit zu halten. Spieler, die sich für andere Sportarten interessieren, haben allerdings meistens das Nachsehen. Bei Lottoland sieht es anders aus. Hier finden nicht nur Fans der Bundesliga und der Premier League ihr Glück, sondern auch Freunde von Basketball, Tennis, Tischtennis, Badminton, Biathlon oder sogar (hierzulande) sehr kleinen Nischensportarten wie Surfen, Rugby, Gaelic Hurling oder Wasserball. Dass es sich bei dieser Aufzählung nur um einen Teil der vollständigen Liste handelt, lässt den Umfang des Angebots erahnen. Dieses Argument funktioniert genauso bei den Lotterien.

Während die übliche Auswahl meisten aus „6 aus 49“, dem Eurojackpot und nur wenigen weiteren Lotterien besteht, klotzt Lottoland mit Lotterien aus aller Welt. Auch bei der folgenden Aufzählung handelt es sich nur um einen Ausschnitt: Brasilianische Quina, Keno 24/7, Mega-Sena, PowerBall, irisches und französisches Lotto, El Niño und EuroDreams.

Andere Lottoanbieter kommen allein mit der Anzahl verschiedener Spiele einfach nicht mit. Spieler, die sich für andere Lotterien interessieren, sei es wegen einer höheren Ausschüttungsquote oder einer anderen Risikoverteilung, kommen um Lottoland kaum herum. Die zusätzliche Zusammenstellung unterschiedlicher Slots und Rubbellose rundet das Portfolio von Lottoland ab. Hier kommen andere Dienstleister einfach nicht mit. So viel Auswahl lockt natürlich Kundschaft an. Wenn Lottoland nicht legal wäre, würden nicht so viele Spieler immer wieder gerne an den virtuellen Spieltisch zurückkehren und sich derart zufrieden zeigen.

Lottoland illegal? Aufklären statt verschleiern

Transparenz ist eine der wichtigsten Kriterien im fairen Umgang mit dem Kunden. Deshalb geht Lottoland offen mit den Gewinnchancen um und klärt Spieler darüber auf, dass Glücksspiele große Gewinne versprechen, diese aber nicht zwangsweise eintreten.

Da Lottoland zahlreiche verschiedene Lottospiele anbietet, ist es für den Spieler von Vorteil, wenn diese die Gewinnwahrscheinlichkeiten kennen. Entsprechend zeigt Lottoland genau auf, wie hoch die Chancen auf den Gewinn des Millionenjackpots in den jeweiligen Lotterien tatsächlich sind und listet diese übersichtlich auf.

Auch abseits der Millionengewinne verschleiert Lottoland nicht, wie hoch die allgemeinen Gewinnchancen liegen. Statt mühsam die Gewinnchancen selbst auszurechnen oder sich die Infos zusammensuchen zu müssen, reicht bei Lottoland ein Blick in die Tabelle und schon weiß der Spieler, woran er ist. Der Hang des Unternehmens nach größtmöglicher Transparenz spiegelt sich auch in der Offenheit der Gebührenstruktur wider.

Wie hoch fallen die Gebühren pro Lottoschein aus und warum unterscheiden sich die Gebühren zwischen den verschiedenen Bundesländern? Wie kommt es dazu, dass Lottoland hin und wieder Preise anpassen muss und das Ankreuzen eines Lottoscheins teurer wird? Antworten auf diese Fragen findet der interessierte Leser ebenfalls auf der Webseite.

So fallen für den Anbieter beispielsweise immer höhere Versicherungskosten an, die in einer Preiserhöhung resultieren können. Auch die faire Bezahlung der Mitarbeiter und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur kosten dem Unternehmen Geld und verständlicherweise möchte auch das Unternehmen Gewinne generieren.

Ist Lottoland illegal, trotz riesiger Gewinnsummen?

In seltenen Fällen liest man auf kleineren Internetseiten, dass Lottoland Zahlungen zurückhalten würde. Wer sich schon länger mit den Eigenheiten des Internets auseinandersetzt, dürfte dabei stutzig werden. Ein weltweiter Anbieter wie Lottoland würde wohl auch in größeren Magazinen oder Zeitungen erscheinen, wenn er seine Kunden abzocken würde.

Das passiert allerdings nicht. Dass Lottoland illegal sei, wird also hauptsächlich, aber glücklicherweise nur sehr selten auf kleinen Plattformen behauptet. Vermutlich, um Aufmerksamkeit zu generieren. Schließlich ist das Publikum groß. Wie es tatsächlich um die Auszahlungen steht, ist dennoch eine Analyse wert. Bereits nachgewiesene Gewinnsummen zeigen, zu welchen Auszahlungen Lottoland fähig – und zwar sofort und garantiert.

Die bisherige Rekordhalterin hört auf den Namen Christina und durfte 2018 die stolze Summe von 90 Millionen Euro entgegennehmen. Woher wissen Kunden, dass Lottoland die stattgefundene Auszahlung nicht einfach behauptet? Es ist für andere Spieler nicht unbedingt nachzuvollziehen, ob der Gewinn tatsächlich passiert ist.

Ein zweiter Blick allerdings genügt. Eine kurze Google-Recherche dürfte für Sicherheit sorgen. Denn Lottoland und die junge Berlinerin schafften es gemeinsam in Guinnessbuch der Weltrekorde. Es war die höchste Summe, die jemals über einen Online-Gewinn ausgezahlt wurde. Dass Lottoland illegal gehandelt hat, lässt sich also vollständig widerlegen.

Die Gutachter des Guinnessbuchs recherchieren bei der Weltrekordvergabe die Hintergründe und konnten den Rekord einwandfrei verifizieren. Weitere Gewinne beweisen die Liquidität des Dienstleisters immer wieder aufs Neue. Weitere 22 Millionen Euro gingen ebenfalls nach Berlin, 14 Millionen nach Sachsen, weitere einstellige Millionenbeträge ebenso nach Deutschland wie nach Italien, Großbritannien und Polen.

Unverständlich, bei solchen Summen Lottoland illegal zu nennen. Lottoland arbeitet mit einem relativ komplexen System aus Versicherungen und Rückversicherungen, um hohe Zahlungen wie bei den beiden Berlinern leisten zu können. Einstellige Millionenbeträge, wie sie etwa regelmäßig bei der spanischen Weihnachtslotterie El Gordo zusammenkommen, zahlt Lottoland dagegen über den Einsatz der Tipper.

Ein System, das funktioniert. Dafür sorgt die Finanzabteilung, die das Geld unter anderem in Staatsanleihen anlegt. Staatsanleihen gelten als sehr risikoarme Form der Geldanlage mit einer soliden Rendite. Würde das System in dieser Art und Weise nicht solide aufgehen, wären die Lizenzen zudem schon lange entzogen worden. Dauern die Auszahlungen in Ausnahmefällen doch einmal etwas länger, liegt ein guter Grund vor.

Aus eigener Sicherheit und aus Sicherheit der Kunden muss Lottoland gerade bei hohen Summen die Identität einwandfrei verifizieren. Kommen Zweifel auf, muss der glückliche Gewinner seine Identität nachweisen. Sofern alles korrekt abgelaufen ist, stellt dieser Umstand natürlich kein Problem dar. Dass Lottoland illegal sei und berechtigte Zahlungen zurückgehalten habe, ist in keinem einzigen Fall belegt.

Hervorragender Kundenservice

Die Behauptung, dass Lottoland illegal ist, dürfte beim Unternehmen nicht besonders gut ankommen. Das hält den Anbieter von Glücksspielen jedoch nicht davon ab, einen herausragenden Kundenservice bereitzustellen.

Für Lottoland ist es selbstverständlich, mit ihren Kunden in verschiedenen Sprachen kommunizieren zu können. Das ist wichtig, um jedem Teilnehmer eine möglichst hürdenfreie Kommunikation zu ermöglichen. Das zeigt, dass das Unternehmen seine Kunden ernst nimmt und Probleme nicht beiseiteschiebt, sondern diese im konstruktiven Gespräch lösen möchte. Vorbildlich. Das gilt auch für die verschiedenen Kommunikationswege, über die der Kundenservice erreichbar ist. So können Kunden über Telefon, Live-Chat und E-Mail-Verkehr Probleme erläutern und Fragen stellen und sich Informationen einholen.

Illegale Anbieter gehen anders vor und versuchen, Kunden möglichst aus dem Weg zu gehen und Geschäftspraktiken zu verschleiern. Bei Lottoland ist das Gegenteil zu beobachten. Vielmehr liegt der die Qualität des Kundenservice weit über dem Durchschnitt. Das wissen die Kunden zu schätzen und nehmen das Angebot gerne wahr.

Wie ist es um die Außendarstellung von Lottoland bestellt? Ist Lottoland illegal?

Die Behauptung, dass Lottoland illegal sei, lässt sich nicht belegen. Warum das der Fall ist, dürfte der Artikel ausreichend dargelegt haben. Dennoch ist es für Lottoland ärgerlich, wenn derartige Vorwürfe auftauchen. Doch wie geht ein Unternehmen damit um?

Lottoland zeigt, wie eine Antwort lauten kann. Die Devise lautet, es noch besser zu machen als ohnehin schon. Diese Strategie birgt zweierlei Vorteile. Der Bestandskunde darf sich auf eine weiterhin steigende Qualität freuen und den Zweiflern wird so der Wind aus den Segeln genommen. Wer vieles richtig macht, bietet Kritik wenig Angriffsfläche.

Sicherlich ist kein Unternehmen fehlerfrei, doch entscheidend ist, dass ein Unternehmen an diesen arbeitet, um immer besser zu werden. Es gibt nicht das perfekte Angebot oder den perfekten Kundenservice, aber es gibt das bestmögliche Angebot und den bestmöglichen Kundenservice. Das ist das, woran sich Lottoland misst und das jeden Tag aufs Neue. Die kontinuierliche, tägliche Arbeit an sich selbst und dem Produkt, das man als Dienstleister bereitstellt, zeichnet ein erfolgreiches Unternehmen aus. Stagnation ist ein Schritt zurück.

Eine positive Bilanz

Die Argumente stehen insgesamt ganz klar auf der Seite von Lottoland. Insbesondere die Lizenzen sprechen eine deutliche Sprache – in jeder Hinsicht. Denn nahezu jeder Aspekt wird durch die Behörden Maltas, Gibraltars oder Großbritanniens überprüft und gesichert. Ist Lottoland illegal, weil sie die Auszahlungen nicht leisten können?

Das ist durch die Lizenzvergabe vollständig auszuschließen. Wenn es dazu käme, dass Lottoland eine berechtigte Gewinnsumme nicht auszahlt, würden die Lizenzen sofort entzogen. Ein ausschlaggebendes Argument also, zumal es nicht einen Beweis dafür gibt, dass ein solches Vorgehen jemals passiert ist. Unangebracht erscheint es, dass sich Lottoland mit solchen Statements überhaupt befassen muss.

Die Lizenzen sichern zudem eine technisch einwandfreie Funktion nicht nur der Rubbellose, sondern auch der Slots. Die Millionen anspruchsvollen Kunden spielen bereits seit über zehn Jahren ohne Probleme ihre Lieblingsspiele, mit dem Wissen, sich auf den Anbieter voll und ganz verlassen zu können. Viele weitere Argumente sprechen zugunsten des Dienstleisters.

Hohe finanzielle Sicherheiten dank eines ausgeklügelten Versicherungssystems, Funktionen, die Spieler vor den Gefahren der Spielsucht schützen sollen oder die schützenden Maßnahmen, um Minderjährige effektiv ausschließen zu können – Lottoland lässt sich nichts zuschulden kommen.

Künstliche Intelligenz
KI bewirkt einen drastischen Anstieg des Strombedarfs

Von Cassady Reed

Der Markt konzentriert sich auf das Veränderungspotenzial der künstlichen Intelligenz (KI), hat aber unserer Meinung nach noch nicht ganz verstanden, welche realen Engpässe mit dieser Zukunftstechnologie verbunden sind. Während die Märkte das Angebot an innovativen Grafikprozessoren zu vervielfachen scheinen, um die steigende Nachfrage zu decken, zeichnen sich im zunehmenden Wettrüsten bei der KI neue Herausforderungen ab.

Dazu zählen die Suche nach Standorten für Rechenzentren, der Anschluss an das Stromnetz und die Beschaffung von Kühlanlagen. Wir denken, dass die Märkte letztendlich eine Lösung für die meisten dieser Hindernisse finden werden. Doch das Lebenselixier der KI-Infrastruktur ist die Elektrizität, weshalb sich der Zugang zum Stromnetz und die Stromerzeugungskapazitäten wahrscheinlich als längerfristige Problemfaktoren erweisen werden.

  • Der zunehmende Energiebedarf der Akteure im Bereich der künstlichen Intelligenz wird unterschätzt. Dieser Sektor wird die ohnehin schon knappen Energieressourcen immer stärker belasten.
  • Große Player wie Amazon, Google, Microsoft, Meta schließen direkt Verträge mit lokalen Stromanbietern
  • Die Entwicklung hin zu höheren Strompreisen ist einer der stärksten fundamentalen Positivfaktoren für kapitalintensive zyklische Unternehmen und Value-Investoren

Durch Innovationen wie das Cloud Computing ist der Strombedarf von Rechenzentren stetig gestiegen, derzeitige Spitzenschätzungen des Strombedarfs für KI-Computing liegen demgegenüber jedoch beim 30-fachen pro Server.

In Anbetracht der Vielzahl von Servern in einem Rack, der Menge an Racks in einem Rechenzentrum und der wachsenden Zahl von Rechenzentren wird schnell klar, dass der Gesamtanstieg des Strombedarfs nicht nur für das KI-Ökosystem, sondern auch für andere Stromverbraucher ein Problem darstellt. Nach aktuellen Schätzungen werden die USA aufgrund der wachsenden KI-Nachfrage in den nächsten zehn Jahren zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder ein Wachstum der Stromnachfrage von mehr als 3 % verzeichnen.

Die Deckung dieser erhöhten Nachfrage wäre bereits unter normalen Umständen keine leichte Aufgabe. Dass wir gleichzeitig eine globale Energiewende durchlaufen und diese forcieren, wird dies noch schwieriger machen.

KI bewirkt einen drastischen Anstieg des Strombedarfs

Die aktuelle Umstellung von reichlich vorhandenen, aber umweltschädlichen fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien in Form von Wind- und Sonnenenergie macht die Sache noch komplizierter.

Die großen KI-Akteure werden die Strompreise beeinflussen

Die großen Player der KI-Infrastruktur Amazon, Google, Microsoft, Meta und zunehmend auch Oracle warten nicht und werden die bestehenden Systeme an ihre Grenzen bringen. Angesichts der beschriebenen Schwierigkeiten überrascht es nicht, dass sich die Stromversorgung schnell als größter Engpass für einen umfassenderen Ausbau von KI-Rechenzentren herausstellt.

Selbst wenn ein Unternehmen alle Genehmigungen erhalten hat und die erforderlichen Anlagen beschaffen kann, werden die Vorlaufzeiten für den Anschluss an die Stromversorgung immer länger. Viele der großen Player umgehen daher das allgemeine Stromnetz. Sie wenden sich direkt an Stromhändler, um über langfristige Verträge Strom zu beziehen, oft mit einem erheblichen Aufschlag auf die herrschenden Strompreise.

Wir vermuten, dass die Häufigkeit solcher Geschäfte zunehmen wird, da Geschwindigkeit für diese Unternehmen alles ist, und weitere Geschäfte, von denen die Stromerzeuger profitieren werden, dürften folgen. Auch wenn neue Energieträger der regenerativen Energiewirtschaft eine wichtige Rolle spielen werden – eine solche direkte Nutzung der etablierten Energiequellen wird die Rechenzentren schneller ans Netz bringen und die Nachfrage nach den vorhandenen Ressourcen erhöhen.

Doch was für die großen KI-Akteure von Vorteil ist, ist es nicht zwangsläufig auch für den Rest der Gesellschaft. So hat Amazon beispielsweise kürzlich mit dem Kernkraftwerksbetreiber Talen Energy einen Vertrag über die Abnahme von mehr als 1 Gigawatt (GW) Strom mit einem Aufschlag von 50 % auf die aktuellen Strompreise abgeschlossen. Diese enorme Strommenge wird allein Amazon dienen; sie wird nicht dazu beitragen, die Netzzuverlässigkeit zu sichern und sie wird nicht helfen, die Strompreise niedrig zu halten.

In einem gut funktionierenden Markt würden neue Einspeisungen diese Stromentnahme von Amazon ausgleichen, aber die Engpässe bei den Netzanschlüssen für neue Stromerzeuger haben sogar dazu geführt, dass die lokalen Netzbetreiber aufgrund des entstandenen Rückstands die Annahme von Anträgen komplett eingestellt haben. Ein Anstieg der Nachfrage bei einem unzureichenden Angebot führt zu höheren Preisen für Verbraucher und Unternehmen, die darüber indirekt die KI-Pläne von Amazon subventionieren.

Da sämtliche Konkurrenten von Amazon sicherlich zur Kenntnis genommen haben, dass das Unternehmen mit der Talen-Transaktion die Voraussetzungen für die Beschleunigung seiner KI-Strategie geschaffen hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass andere Unternehmen auf diesem Markt nachziehen und das angespannte Angebot-Nachfrage-Verhältnis weiter verschärfen werden. Im Zuge dieser Entwicklung könnte es in den nächsten Jahren zu einem galoppierenden Anstieg der Strompreise kommen.

Ein letzter Punkt: Wenn entsprechende Strommengen aus dem Netz genommen und nicht mehr zur Deckung der Grundlast zur Verfügung stehen, sind die Versorgungsunternehmen gezwungen, zur Deckung der Spitzennachfrage verstärkt auf erneuerbare Energien zurückzugreifen. Dabei besteht die Gefahr, dass diese die Nachfrage nicht decken können, da es bei ihnen anders als bei Gas- und Kohlekraftwerken nicht möglich ist, die Produktion bei Bedarf beträchtlich zu steigern. Im schlimmsten Fall könnten sogar Stromausfälle drohen.

Preis und Angebot stehen nicht in einem linearen Verhältnis

Eine Kombination aus deutlich höheren Preisen und einer geringeren Netzzuverlässigkeit dürfte zu einem erheblichen politischen Widerstand gegen den KI-Ausbau führen. Von den KI-Akteuren dürfte dann zunehmend nachdrücklich verlangt werden, dass sie einen angemessenen Beitrag leisten, anstatt die Kosten für den Bau von Rechenzentren über höhere Preise auf die Verbraucher abzuwälzen.

Außerdem könnte es sein, dass sich die Tech-Giganten hinsichtlich neuer Netzanschlüsse hinten anstellen müssen, da sie im Vergleich zu Alternativen, wie z. B. neuen Fabriken, keine dauerhafte wirtschaftliche Entwicklung auf lokaler Ebene versprechen. Sind diese Annahmen richtig, könnte der rasante Wachstumskurs, dem viele dieser Unternehmen folgen, irgendwann auf die schwerfälligere und lineare Realität treffen, was zu einer deutlichen Korrektur der Erwartungen führen dürfte.

Glücklicherweise wird dieser perfekte Sturm eines Nachfragewachstums, das auf eine traditionell wachstumsschwache Energiebranche trifft, teilweise dadurch entschärft, dass das Erdgasangebot in den USA durch die Förderung von Schiefergas zugenommen hat.

Die Gewinnung von Energie aus Schiefergestein, einer wichtigen und immer wichtiger werdenden Energiequelle für die Stromerzeugung in den USA, hat zu einem exponentiellen Produktivitätsanstieg der Bohrungen geführt und zu einem Angebotswachstum beigetragen, das die Nachfrage übertroffen hat. Selbst angesichts der steigenden Gasnachfrage, die sich mit der zunehmenden Stromnachfrage noch verstärken dürfte, befinden sich die Erdgaspreise derzeit auf einem historischen Tiefstand.

KI-Chancen im Versorgungs- und Energiesektor

Die Entwicklung hin zu höheren Strompreisen ist unseres Erachtens einer der stärksten fundamentalen Positivfaktoren für kapitalintensive zyklische Unternehmen. Dabei werden die letztendlichen Vorteile fast immer unterschätzt und es kommt zu einer Unterreaktion, die wir als Value-Investor nutzen können. Die KI-Begeisterung der Anleger richtet sich vor allem auf Mega-Cap-Entwickler und wachstumsstarke IT-Unternehmen. Doch in Sektoren wie der Versorgungs- und Energiewirtschaft ergeben sich Chancen, die nicht weniger interessant sind (wenn auch nicht ganz so aufsehenerregend).

Vor dem Hintergrund eines erwarteten Wachstums des Strombedarfs von möglicherweise 3 % oder mehr sehen wir eine der größten Chancen bei den Stromversorgern im Versorgungssektor, da erhebliche Investitionen in die Stromerzeugung und Netzkapazität angesichts höherer Strompreise gerechtfertigt erscheinen.

Die Aussicht auf langfristige Preismacht aufgrund einer höheren Stromnachfrage durch die Entwicklung und Implementierung von KI hat die Kurse der Versorgungsunternehmen Vistra und Constellation Energy im Jahr 2024 nach oben schnellen lassen. Dies dürfte sich mit einer zunehmenden KI-Nachfrage noch verstärken. Da die großen Technologieunternehmen nach mehr erneuerbaren Energiequellen Ausschau halten, glauben wir, dass AES, ein Entwickler erneuerbarer Energien, mit am stärksten von der anhaltenden Nachfrage nach netzgebundener und netzunabhängiger Energie profitieren wird.

Auch wenn dieser Trend der Aktie von AES bislang noch keinen Schwung verleiht, glauben wir, dass die Projektrenditen steigen werden und sich das Wachstum durch die Nachfrage nach erneuerbaren Energien deutlich intensivieren könnte.

Von einer Erholung der Erdgaspreise würden vor allem die Produzenten profitieren. Für sie dürften sich langfristig beträchtliche Wertschöpfungsmöglichkeiten ergeben, da sie wichtige Kandidaten sind, um die Lücke zwischen der wachsenden Stromnachfrage und den Stromerzeugungskapazitäten zu schließen.

Da Erdgas reichlich vorhanden, relativ günstig und umweltfreundlicher als andere fossile Brennstoffe ist, dürfte der Produzent EQT ein beträchtliches Wachstum verzeichnen, nicht nur wegen der steigenden Nachfrage bestehender Kraftwerke, die ihre Spitzenlastkapazität erhöhen, sondern auch aufgrund des Baus neuer Erdgasturbinen und Flüssigerdgasanlagen (LNG) in den USA und im Ausland, der ebenfalls zu einer erhöhten Nachfrage führt.

Risiko KI-Wachstum könnte Outperformance belasten

Wie jede Form der Kognition ist auch die KI energieintensiv, und Anleger, die glauben, digitale Innovationen wirkten rein deflationär, könnten eine Überraschung erleben. Höhere Strompreise in Märkten mit überdimensionierten KI-Infrastrukturen sind der Weg des geringsten Widerstands. Die Problematik der Stromversorgung großer Rechenzentren wird von den Anlegern möglicherweise unterschätzt und ist ein Risiko für das KI-Wachstum und die langfristige Outperformance vieler Aktien, die von der KI-Begeisterung profitieren.

Angesichts der historischen Marktkonzentration bei diesen Titeln dürfte ein beträchtlicher Teil der bei ihnen angehäuften Marktkapitalisierung in andere Segmente des Marktes zurückfließen. Dies kommt den Portfolios von Value-Investoren zugute, die sich von Mega Caps abwenden und Chancen in kapitalintensiveren, zyklischen Sektoren ergreifen.


Reed Cassady, Portfoliomanager bei ClearBridge Investments

Glücksspiel
Gleichberechtigung im EU-Glücksspielrecht: Welche Möglichkeiten gibt es

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Man könnte glauben, innerhalb der Europäischen Union würden dieselben Glücksspielregeln gelten. Doch das ist nicht so. Tatsächlich kann es viel Zeit und auch Geld kosten, wenn es darum geht, am neuesten Stand zu bleiben, wenn es um die EU Online-Glücksspielregeln sowie -anforderungen geht. Mit Lösungen der ID-Verifizierungsunternehmen können die Betreiber des Online Glücksspiels jedoch unterstützt werden, damit sie die unterschiedlichen Compliance-Vorschriften der jeweiligen Länder einhalten können.

Keine einheitliche Regelung

Auch wenn die Vorschriften vielfältiger und komplizierter werden und auch die Risiken mit Blick auf den Identitätsbetrug nicht zu unterschätzen sind, steigt das Interesse am Online Glücksspiel. Jahr für Jahr verzeichnet der europäische Online Glücksspielmarkt ein Wachstum von rund 10 Prozent. Vor allem war die Covid-Pandemie ein neuer Antrieb; nachdem die Casinos schließen mussten und danach nur mit Mund-Nasenschutz oder dem „Grünen Pass“ Echtgeld Einsätze platziert werden durften, entschieden sich immer mehr Menschen für ein Abenteuer im Online Casino. Die Zahl der im Internet aktiven Glücksspieler wuchs rasant an. Ein Segen für die Glücksspielbetreiber. Doch tatsächlich ist es für die Anbieter des Online Glücksspiels oft ein Drahtseilakt, wenn es darum geht, dass man nicht nur reibungslose Onboarding-Prozesse anbieten und hohe Konversationsraten aufrechterhalten muss, sondern auch Lizenzanforderungen zu erfüllen sind. Aufgrund der Tatsache, dass es innerhalb der Europäischen Union keine einheitliche Gesetzgebung für den Glücksspielanbieter gibt, kann jeder Mitgliedstaat selbst entscheiden: In einigen Ländern ist jede Art von Glücksspiel erlaubt, während es europäische Mitgliedsstaaten gibt, in denen bestimmte Spiele nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung stehen. Das ist nicht nur unübersichtlich, sondern extrem zeitaufwändig: Der Anbieter des Glücksspiels muss sich dauernd mit regulatorischen Unterschieden auseinandersetzen und darf keinesfalls etwaige Neuerungen verpassen, um nicht gegen irgendwelche Anforderungen zu verstoßen. Die wohl gängigste Glücksspielvorschrift: Altersgrenze. Das heißt, die Überprüfung des Alters des Spielers ist unerlässlich, sodass Minderjährigen der Zugang zum Online Casino verwehrt werden kann.
(Symbolfoto: pixabay)

Steigendes Interesse lässt den Markt immer größer werden

Der Glücksspielmarkt wird immer größer. Wer sich diesen wachsenden Markt erfolgreich zu nutze macht, wird profitieren. Bis zum Jahr 2026 könnte der Markt weltweit rund 880 Milliarden Euro schwer sein – 175 Milliarden Euro würden laut ersten Berechnungen auf das Online Glücksspiel entfallen. Aber ein schnelles Wachstum bedeutet auch, dass neue Risiken entstehen. Letztlich ist das Online Glücksspiel einem höheren Betrugsrisiko ausgesetzt, zudem bestehen höhere Sicherheitsverletzungen als bei klassischen Spielbanken oder Buchmachern. Seit jeher haben Kriminelle Gefallen an der Branche gefunden und versuchen mit falschen Online Casinos Geld zu machen bzw. hacken etablierte Online Casinos, um vertrauliche Informationen zu bekommen. Wer also auf der Suche nach einem Online Casino ist, sollte sich im Vorfeld überzeugen, dass es sich um einen etablierten Anbieter handelt. Hier helfen unter anderem auch Test- und Erfahrungsberichte weiter. Überwiegen die negativen Kommentare, sollte man besser die Finger von dem Anbieter lassen. Zudem gibt es auch Bedenken mit Blick auf die soziale Verantwortung: Da nun zu jeder Zeit und von jedem Ort aus das Glücksspiel gestartet werden kann, könnte das Glücksspiel zur „Gewohnheit“ werden.

ID-Verifizierungsunternehmen sorgen für ein sicheres Spielerlebnis

Robuste KYC-Prozesse sind die Gelegenheit, damit den Kunden ein sicheres und verbessertes Kundenerlebnis geboten werden kann. Zudem ist es auch ein Schritt einer produktiven Beziehung zwischen dem Online Glücksspielanbieter und dem ID-Verifizierungsunternehmen. Diese Zusammenarbeit kann den Betreibern durchaus helfen, die verschiedenen Herausforderungen zu meistern, die mit der Verifizierung sowie Identitätsprüfung einhergehen. Zudem wird sichergestellt, dass der Kunde verantwortungsvoll spielt. Zudem hilft es auch bei einem der wichtigsten Ziele der ID-Verifizierungsunternehmen: Betrugsprävention. So bietet IDnow einen nahtlosen Onboarding-Prozess, sorgt für die Verkürzung der Verifizierungszeiten und achtet darauf, dass alle wichtigen europäischen Vorschriften und Regulierungen eingehalten werden. Die automatischen KYC-Lösungen, die im Glücksspielsektor zum Einsatz kommen, verwenden zudem künstliche Intelligenz, damit die auf den Ausweisdokumenten vorhandenen Sicherheitsmerkmale überprüft werden können. Die Lösungen von IDnow haben auch eine nachgewiesene Erfolgsbilanz von bis zu 90 Prozent und sind nicht nur innerhalb der EU- und DACH-Märkte konform, sondern unterstützen die Skalierbarkeit mit Konformität in 195 Ländern. Der Support steht in mehr als 30 Sprachen zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit mit ID-Verifizierungsunternehmen wird es den Glücksspielbetreibern möglich gemacht, dass den Spielern ein reibungsloses und sicheres Erlebnis geboten werden kann. Somit entsteht eine Win-Win-Situation für beide Seiten.        

Mode
Die Erfolgsgeschichte von Birkenstock: Mehr als nur Schuhe

Birkenstock ist eine Marke, die weltweit für ihre bequemen und qualitativ hochwertigen Schuhe bekannt ist. Doch hinter den berühmten Sandalen verbirgt sich eine lange und faszinierende Geschichte, die weit über das einfache Schuhhandwerk hinausgeht. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Entwicklung und den Einfluss von Birkenstock auf die Schuhindustrie und die Modewelt.

Die Anfänge von Birkenstock

Die Geschichte von Birkenstock beginnt im Jahr 1774, als Johann Adam Birkenstock als Schuhmacher in Hessen, Deutschland, tätig war. Über mehrere Generationen hinweg entwickelte sich das Familienunternehmen weiter, wobei es stets den Fokus auf handwerkliche Qualität und Innovation legte.

Der Durchbruch mit dem Fußbett

Ein bedeutender Wendepunkt in der Geschichte von Birkenstock war die Entwicklung des orthopädischen Fußbetts. 1896 erfand Konrad Birkenstock das erste flexible Fußbett, das speziell zur Unterstützung der natürlichen Fußform entwickelt wurde. Dieses Fußbett bildete die Grundlage für den weltweiten Erfolg der Marke.

Expansion und Wachstum im 20. Jahrhundert

In den 1960er Jahren begann Birkenstock, seine Produkte international zu vermarkten. Die Sandalen mit dem charakteristischen Fußbett fanden besonders in den USA großen Anklang, wo sie schnell zu einem Symbol für Komfort und gesundes Schuhwerk wurden. Die Marke expandierte weiter und etablierte sich in vielen Ländern als Synonym für Bequemlichkeit und Qualität.

Birkenstock in der Modewelt

Obwohl Birkenstock ursprünglich vor allem für orthopädische Zwecke bekannt war, fand die Marke in den letzten Jahrzehnten auch ihren Platz in der Modewelt. Designer und Fashionistas weltweit schätzen die schlichte Eleganz und den unverwechselbaren Stil der Birkenstock-Sandalen. Sie wurden auf Laufstegen und in Modemagazinen gefeiert und sind heute ein fester Bestandteil vieler Garderoben.

Nachhaltigkeit und Verantwortung

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Marke Birkenstock ist ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung. Birkenstock verwendet hochwertige, umweltfreundliche Materialien und setzt auf nachhaltige Produktionsprozesse. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass seine Produkte nicht nur bequem und langlebig sind, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben.

Die Vielfalt der Birkenstock-Produkte

Heutzutage bietet Birkenstock eine breite Palette von Produkten an, die weit über die klassischen Sandalen hinausgehen. Von geschlossenen Schuhen über Hausschuhe bis hin zu Accessoires – die Produktvielfalt zeigt, wie die Marke ihre Tradition mit modernen Trends und Bedürfnissen vereint. Jedes Produkt trägt dabei die unverwechselbare Handschrift von Birkenstock: Qualität, Komfort und Stil.

Birkenstock und die Gesundheit

Ein Hauptmerkmal der Birkenstock-Schuhe ist ihre positive Wirkung auf die Fußgesundheit. Das speziell entwickelte Fußbett unterstützt die natürliche Fußform und fördert eine gesunde Haltung. Dies macht die Schuhe besonders beliebt bei Menschen, die viel auf den Beinen sind oder Wert auf ergonomisch korrektes Schuhwerk legen.

Fazit

Die Erfolgsgeschichte von Birkenstock ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Von den bescheidenen Anfängen als kleiner Schuhmacherbetrieb hat sich Birkenstock zu einer globalen Marke entwickelt, die für Qualität, Komfort und Nachhaltigkeit steht. Die Marke hat nicht nur die Schuhindustrie geprägt, sondern auch einen festen Platz in der Modewelt erobert. Birkenstock zeigt, dass bequeme und gesunde Schuhe nicht nur praktisch, sondern auch stilvoll sein können. In einer Welt, die zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität legt, bleibt Birkenstock ein Vorreiter und ein Beispiel für erfolgreiche und verantwortungsbewusste Unternehmensführung.

Edelmetalle
Angebotsdefizit könnte Silberpreis weiter in die Höhe treiben

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Von Laurent Joué

Der zunehmende Einsatz von Silber in industriellen Anwendungen – insbesondere in Solarzellen – steigert die Nachfrage nach diesem Edelmetall. Silber wird aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften und seiner bewährten Leistung trotz gewisser Substitutionsrisiken geschätzt und eingesetzt. Seine Verwendung als wichtiges Material wird voraussichtlich zunehmen.

70-75 % der aktuellen Gesamtnachfrage entfällt auf abgebautes Silber, nur ein Viertel wird aus recycelten Quellen gewonnen. Dabei fällt ein Großteil des Silbers als Nebenprodukt bei der Gewinnung anderer Metalle – darunter Blei, Zink, Kupfer und Gold – an.

Der hohe Anteil von Silber als Nebenprodukt wirkt sich auf die Angebotsdynamik aus:

Änderungen der Silbernachfrage und -preise haben nur begrenzte Auswirkungen auf die Gesamteinnahmen aus dem Bergbau und wirken sich daher nur relativ langsam auf die Bergbaukapazität und die Produktionspläne aus. Auf Mexiko, China und Peru entfällt zusammen etwa die Hälfte der gesamten Weltproduktion, so dass die Versorgungsquellen vergleichsweise konzentriert sind.

Die Silberproduktion wird den Prognosen zufolge bis 2024 um 3 % auf ein Achtjahreshoch von 1,2 Mrd. Unzen ansteigen, wobei der Anstieg auf eine Erholung der Minenproduktion zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu wird erwartet, dass das Silberrecyclingvolumen um 3 % auf ein Dreijahrestief fallen wird. Insgesamt wird sich das strukturelle Angebotsdefizit auf dem Silbermarkt im Jahr 2024 das vierte Jahr in Folge fortsetzen.

Strukturelles Nachfragewachstum

Die Verwendung von Silber in der Solar-Photovoltaik (PV) stellt eine strukturelle Wachstumsquelle dar, die das derzeitige Angebot allerdings belasten könnte. Fast die gesamte zusätzliche Nachfrage bis 2030 wird voraussichtlich aus den Chancen der Energiewende stammen.

Prognosen zufolge könnte der Anteil des in PV-Solarzellen verwendeten Silbers an der Gesamtproduktion von 14 % im Jahr 2023 auf über 30 % im Jahr 2030 steigen. Dagegen könnte es bei der Verwendung in anderen industriellen Anwendungen zu einer gewissen Rationalisierung kommen.

Diese sind auf die anhaltenden Bemühungen zur Verringerung der Nutzungsintensität im Rahmen von Kosteneinsparungen zurückzuführen ist. Insgesamt dürfte dies jedoch zu einem Nachfragewachstum von etwa 3 % pro Jahr führen.

Energiewende treibt Silberpreise

Auch wenn dieser Nachfrageanstieg bescheiden erscheinen mag, wird er nicht durch ein erhöhtes Angebot ausgeglichen, das stabil bleiben oder sogar etwas zurückgehen dürfte. Obwohl das sekundäre (d. h. recycelte) Angebot jährlich um etwa 2 % zunimmt, sinkt das primäre Angebot.

Dies liegt daran, dass einige der weltweit führenden primären Silberminen mit sinkenden Gehalten und einer Erschöpfung der Reserven konfrontiert sind, während das erhöhte Angebot an Nebenprodukten weiterhin von den Märkten und Preisen für andere Metalle abhängt.

Ein übermäßiges strukturelles Nachfragewachstum in Verbindung mit einem eingeschränkten Angebot dürften die Preise wahrscheinlich in die Höhe treiben. Theoretisch könnte jede Angebotslücke durch eine erhöhte Primär- oder Recyclingproduktion, Verbesserungen der Ressourceneffizienz in industriellen Anwendungen oder die Substitution durch andere Metalle geschlossen werden.

Alle diese Maßnahmen wären jedoch von einem Preissignal abhängig, weshalb langfristig von der positiven Abhängigkeit der Silberpreise von der Energiewende auszugehen ist.


Laurent Joué, Leiter Systematic Alternatives und Lead Portfoliomanager bei Lombard Odier Investment Managers  

Reisen
Kati Care Premium: Medizinisch begleitete Auslandsreisen für höchsten Komfort

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Reisen ist eine wunderbare Erfahrung, die Menschen jeden Alters genießen können, auch ältere Menschen. Tatsächlich bietet das Reisen für ältere Erwachsene zahlreiche Vorteile, von der Verbesserung der geistlichen und körperlichen Gesundheit bis hin zu Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und Neues zu lernen. Wenn ein älterer Mensch jedoch gesundheitliche Probleme hat, ist das Reisen vielleicht nicht so einfach. In diesem Fall kann Kati Care helfen. Sie bieten medizinische Begleitung für Senioren an, damit jeder von ihnen das Leben in vollen Zügen genießen kann.

Was sind die Vorteile von Reisen für Senioren?

Die neuen Möglichkeiten für reisende Senioren sind zahlreich, besonders jetzt, da wir ein längeres und aktiveres Leben führen. Es gibt viele Vorteile des Reisens für Senioren. Erstens, Reisen verbessert die geistige Gesundheit. Wenn man aus seiner Routine heraustritt und neue Orte besucht, kann dies die geistige Gesundheit verbessern, was dazu beiträgt, den Rückgang des Gedächtnisses zu verlangsamen, und durch das Kennenlernen neuer Orte und Sprachen die Neuroplastizität des Gehirns verbessert. Stress aufgrund von Einsamkeit ist eines der häufigsten Probleme, mit denen ältere Menschen konfrontiert sind. Reisen ist in der Tat gut, um Stress abzubauen und die allgemeine Lebenseinstellung zu verbessen. Außerdem verringert es das Risiko einer Demenzerkrankung und kann Depressionen bekämpfen. Reisen bietet also viele Vorteile für die kognitive Gesundheit. Die Interaktion beim Reisen ist eine positive Herausforderung, die das Gehirn trainieren und so einem kognitiven Abbau vorbeugen. Das Erlernen neuer Wörter und Gebräuche in anderen Sprachen, das probieren neuer Speisen und Gerüche – all das trägt zum Wohlbefinden der Senioren bei und macht sie aufgeschlossener gegenüber der Welt und ihrer Umgebung. Neue Menschen zu treffen und neue Freizeitaktivitäten zu genießen, reduziert auch Stress, was dazu beiträgt, Herzkrankheiten und viele andere stressbedingte Krankheiten zu verhindern. Reisen halten Senioren auch mobil und aktiv, und die meisten, die in südliche Gefilde reisen, werden mehr schwimmen, spazieren gehen und Sightseeing-Aktivitäten ausüben.

Warum sollen Sie KatiCare wählen?

Auch wenn Sie mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben, muss Ihr Wunsch zu reisen nicht in den Hintergrund treten. Viele von uns träumen immer noch davon, Zeit mit den Liebsten im Ausland zu verbringen. Bei Kati Care arbeitet man darauf, diese Träume zu verwirklichen. Ob es um die Organisation von Reisen zur medizinischen Behandlung oder um einen komfortablen Rehabilitation-Aufenthalt an einem gemütlichen Ort geht, das Personal kümmert sich um alle praktischen Details. Kati Care ist eine voll versicherte Reisebegleitung und bietet Ihnen die Möglichkeiten, Ihre Angehörigen zu den Terminen oder zu verschiedenen Aktivitäten und Reisen zu begleiten und zu transportieren, ohne dass Sie sich Sorgen machen müssen. Ihr Angehöriger wird sich auf dem Weg zu und von seinem Arzttermin wohn fühlen und keinen Stress haben. Die medizinischen Begleitpersonen sind erfahrene, geprüfte und professionelle Mitarbeiter, die Sie während des gesamten Reiseprozess begleiten. Sie können die medizinische Begleitung als Ihren persönlichen Pfleger betrachten, der Ihnen bei medizinischen Fragen sofort zur Seite steht, aber auch für Ihre persönliche Bequemlichkeit und Ihren Komfort da ist.

NEX24-Interview
Türkei: Mögliche Steuersparpakete im Immobiliensektor

Die in der Türkei lebende Auswanderin und Buchautorin Marina Bütün (Auswandern Türkei) äußerte sich in einem Interview mit NEX24 zu den neuesten Reaktionen bezüglich der eventuell zu erwartenden Steuersparpakete, die im Bereich türkischer Immobilien aktuell im Netz heftig diskutiert werden. NEX24: Laut Meldungen türkischer Medien, wie die der türkischen Onlinezeitung Ekonomim, soll ein nach der Kommunalwahl erwartetes Sparpaket schrittweise umgesetzt werden, welches hauptsächlich Immobilien betrifft. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit Ihrer Meinung nach, dass es hier zu gravierenden Änderungen kommen wird?  Bütün: In jüngster Zeit wurden im Körperschafts- und Umsatzsteuerrecht Regelungen getroffen, die die Befreiung von Steuern für Immobilien einschränken. Es scheint, dass diese Regelungen fortbestehen werden.  Mögliche rechtliche Regelungen sollen in das Steuerpaket aufgenommen werden, wie die Aufhebung oder Änderung der Steuerbefreiung für Kapitalerträge aus einem Immobilienverkauf nach 5 Jahren. Bisher fielen keine Steuern für den Gewinn an, wenn die Immobilie fünf Jahre im Besitz des Eigentümers war. Auch die Sachverständigenpflicht beim Immobilienverkauf für alle sei im Gespräch – nach dem Wert müssten die Kauf-/Verkaufsteuern, Grundsteuern oder sonstige mit dem Wert zusammenhängende Steuern wahrscheinlich höher als vorher bezahlt werden.

Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Änderung kommen könnten. Mehr möchte ich jetzt aber nicht ins Detail gehen, da es noch nicht entschieden ist, was überhaupt kommt. Die Regierung betreibt seit langem Studien über den Immobiliensektor und das Parlament wird auch über Anträge mitreden. Es ist in der Türkei ja nicht so, dass alles nur der Präsident entscheidet. Obwohl viele deutsche Medien den Lesern das suggerieren.

Als Frau eines Ex-Baufirmeninhabers in der Türkei beobachte ich seit Jahrzehnten die Immobilien-Branche, jetzt vor allem, seit es modern wurde, Videos anstatt Posts zu machen. In meinem Buch „Türkei Immobilien“ habe ich es absichtlich vermieden, ausführlich über Steuergesetze zu schreiben, weil es natürlich im Laufe von Jahren zu Änderungen kommen kann, ob es jemandem passt oder nicht. Damit muss ein Bürger in jedem Land leben. Für mich sind die Gründe für eine mögliche Änderung klar. Irgendwo muss der Staat eingreifen. Mein Buch (Link) liefert wertvolle praktische Tipps und mögliche Pannen und Fallen, die kein Auswandererberater erklärt.

Zum einen werden seit drei Jahren die Vermieter und Verkäufer von Immobilien immer dreister, was die Preise betrifft, zum anderen sind leider immer noch private Vermittler unterwegs, die auf dunklen Wegen steuerfrei ihren Reibach mit Immobilienverkäufen machen, z.B. indem sie mit Immobilienbesitzern Provisionen in Form von hohen Preisaufschlägen vereinbaren, die sie dann schwarz in die Tasche stecken. Obwohl es bereits seit Jahren diesbezüglich gesetzliche Vorgaben gibt, interessiert es niemanden.

Letztendlich wird sich dann jeder Eigentümer überlegen müssen, was ihm billiger kommt – die Steuern für den privaten Vermittler mitzutragen in Form von Verkaufssteuer und eventuell noch Kapitalertragssteuer – für Geld das andere einschieben oder eben einen Makler aufzusuchen, der seine Einkünfte versteuern muss.

Ebenso muss bei Vermietern, die utopische Mieten verlangen, aber sich nur die Hälfte aufs Konto überweisen lassen und den Rest bar, ein Riegel vorgeschoben werden. Auch hier wurde bereits in Inegöl eine Maßnahme gestartet. Das Finanzamt besucht Mieter in der Wohnung, befragt diese und soll auch Konten überwachen.

Für mich ist klar, dass dieses Verhalten Konsequenzen haben muss. Es hat sich in den letzten 21 Jahren – trotz Gesetzesverschärfungen bezüglich Lizenzen der Makler – wirklich absolut nichts an den Zuständen geändert, nur die Art und Weise wie man schwarz verkauft. Und es sind meistens solche, die über den Tourismus und Fremdsprache an Interessenten aus dem Ausland kommen und überteuerte Immobilien an den Mann oder die Frau bringen und nicht einmal die Einheimischen.

Zusätzlich ist es leider aber so, dass es die Bevölkerung, vornehmlich an den schönen Küstenorten der Westküste, nicht wirklich interessieren würde, ob es einen gesetzlich vorgegebenen Mietspiegel pro m2 gäbe wie in Deutschland oder Richtwerte für den Verkauf einer Immobilie pro m2. Selbst bei gesetzlich vorgegebenen maximalen Mieterhöhungen im Jahr schert sich bis heute kaum einer darum, diese einzuhalten. Da dieses Verhalten des Vermieters durch den Mieter lediglich mit Anzeige aus der Welt zu schaffen wäre, überlegt es sich der Mieter dreimal, wenn die Wohnung noch bezahlbar ist. Denn wer will nach einer Anzeige dann noch weiter in dieser Wohnung bleiben, selbst wenn er dürfte.

Fakt ist einfach – es ist wohl wirklich notwendig, einiges an Steuern zu ändern, um dieses Verhalten zu bremsen. Ergebnis wäre, sofern alles so eintritt, wie in den Medien zu lesen ist, dass sich eventuell die Immobilienbesitzer auf die Normalität besinnen, wenn es so richtig im Geldbeutel weh tut. Und ich sage es ganz offen – diejenigen, die jetzt am meisten laut schreien, sind solche, die bezüglich unauffälliger Privatvermittlung von Immobilien an Ausländer ihre Felle langsam davonschwimmen sehen.

Leider hat sich diese Art von Auffassung der Bürgerpflicht auch auf viele vom Ausland eingewanderten Migranten übertragen, egal ob mit türkischen Wurzeln oder nicht. Viele dachten oder denken immer noch, die Türkei ist weiterhin wie in den 90er Jahren ein rechtsfreier Raum, in der alles möglich ist. So ist es aber nicht, das ist schon seit ich Anfang 2000 eingewandert bin, nicht mehr so und es wird strenger in allen Bereichen, auch was die Aufenthaltsgenehmigung betrifft, die natürlich schlimmstenfalls mit Einreisesperre einem Ausländer entzogen werden kann, wenn er sich hier etwas zuschulden kommen lässt. Alles das und mehr findet man in meinem „Auswandern Türkei Ratgeber“ (Link). 

Was ich aber heute immer noch von irgendwelchen YouTubern höre, die kaum einen Fuß hier in die Türkei gesetzt haben und sofort ihre Weisheiten zum Besten geben, ist einfach zum Teil auch perfide gelogen. Die Follower werden oft bezüglich der Höhe von Provisionen eingeseift. Ich dachte, diese Art von Geschäften wurde durch eine weitere vierte Lizenz, die türkische Makler haben müssen, unterbunden.

Scheinbar trauen sich doch noch einige, trotz der ganzen Gesetze und predigen unwissenden Ausländern genau den Unsinn, den ich schon von Anfang 2000 hörte, als – uns bekannte, aber völlig branchenfremde deutsch-türkische „Verbindungen“ aus großen Hotels am Ort unseres damaligen Büros, den Ausländern ungeniert erzählt haben, wenn sie die Immobilie über sie kaufen würden, wäre sie billiger, weil die bösen Makler 10 Prozent Provision verlangen würden und sie doch nur 5, die angebliche Hälfte. Fakt war und ist heute noch – die gesetzliche Provision eines Maklers darf maximal 3 % sein – je vom Käufer und Verkäufer, bei Mietkunden je 1 Monatsmiete.

Jetzt wird gejammert was das Zeug hält, weil eventuell ein neues Sparpaket im Parlament entschieden werden soll und dass sich ja dann ein Verkauf nicht mehr rechnen würde. Das war auch der Grund, wieso ich „Weißwurst mit türkischem Tee“ Band 1, 2 und 3 als Auswanderer-Tagebuch meiner ersten drei Jahre veröffentlicht hatte – es gibt vieles, was zukünftige oder auch bereits angekommene Auswanderer noch lernen müssen. Ich musste es auch. Vielleicht kann sich hier jemand ein wenig von meinen Erfahrungen mitnehmen. (Link)

Einerseits wird seit zwei Jahren durchgehend gejammert, vor allem von Ausländern in der Provinz Antalya, dass Flüchtlinge, die mit dicken Autos aus der Ukraine kommen, die Preise hochtreiben und sich die Leute die Mieten nicht mehr leisten können, andererseits sagt aber niemand, dass es ja die Vermieter sind, die diese Preise für sich in Anspruch nehmen, die auch mitunter aus dem Ausland sind, auch Türken aus Deutschland. Es heißt unter den Einheimischen auch seit Jahren, dass die Immobilien immer nur an reiche Araber zu utopischen Preisen verkauft werden.

Ich frage mich – zwingt jemand die Besitzer mit vorgehaltener Pistole zu diesen Geschäften oder wieso wird ständig mit dem Finger gezeigt, obwohl es ja die Verkäufer selbst sind, die die Preise gestalten, aber dann offiziell ihre Einnahmen niedrig halten?

Dementsprechend finde ich, ist so ein neues Steuerpaket nicht verkehrt. Wer nicht hören will, muss fühlen. Entweder die Leute hören auf, die Mieten und Kaufpreise so hoch anzusetzen, die sie dann eventuell komplett versteuern müssen, weil es vielleicht im System hinterlegt wird oder es wird keiner mehr mieten oder kaufen. Das sind die beiden Konsequenzen, die ich daraus erkennen kann. Anders ist diesen Problemen wahrscheinlich nicht beizukommen.

Pret A Manger
Israel: Britische Sandwich-Kette entscheidet gegen Neueröffnung

London – Die britische Sandwich- und Kaffeekette Pret A Manger gab bekannt, dass sie ihren Plan, in Israel Geschäfte zu eröffnen, aufgegeben hat. Der Einzelhändler, der der Investmentfirma JAB und dem Gründer Sinclair Beecham gehört, hatte im Dezember 2022 eine Vereinbarung mit der israelischen Einzelhandelsgruppe Fox Group und dem Foodservice-Unternehmen Yarzin Sella Group unterzeichnet, um die Marke Pret in Israel einzuführen. Seitdem wurden jedoch keine Pret-Läden in Israel eröffnet. Es war nicht sofort klar, wie weit die Eröffnungspläne fortgeschritten waren. „Wir haben die schwierige Entscheidung getroffen, unsere aktuelle Vereinbarung mit der Fox Group und der Yarzin Sella Group zu beenden“, sagte ein Pret-Sprecher. Die Kaffee- und Food-to-go-Kette hatte geplant, bis 2033 im Rahmen eines 10-jährigen Franchisevertrags mit den lokalen Partnern 40 Filialen in Israel zu eröffnen. In einer Erklärung an die Tel Aviver Börse vom 31. Mai 2024 teilte die Fox Group mit, dass Pret A Manger angesichts des anhaltenden Konflikts zwischen Israel und Gaza eine Klausel über „höhere Gewalt“ geltend gemacht hat, die es einer Partei ermöglicht, vertragliche Verpflichtungen aufgrund extremer und unvorhersehbarer Umstände aufzuheben. Pret A Manger betreibt mehr als 650 Filialen in 18 Märkten und plant bis 2024 die Eröffnung von rund 150 Standorten weltweit.

Zum Thema

– Gaza-Krieg – Malediven wollen Israelis Einreise verbieten

Vor einem Monat verhängte die Türkei ein Verbot der Ein- und Ausfuhr von Waren nach und aus Israel, was am Montag zu erheblichen Engpässen geführt hat.

Malediven wollen Israelis Einreise verbieten

Attack in Germany
Muslims condemn murder of police officer Rouven L.

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Berlin – Muslims in Germany have condemned the murder of police officer Rouven L. in the strongest possible terms and expressed their condolences to the family. “The death of the police officer from #Mannheim makes me very sad and stunned. Anyone who fatally attacks police officers attacks us all and we stand united against them. My thoughts and prayers are now with his family. The perpetrator must be severely punished,” said Aiman Mazyek, the long-standing chairman of the Central Council of Muslims (Zentralrat der Muslime), in a post on X. The SPD politician Sawsan Chebli wrote:
‚I am shocked by the news of the death of police officer Rouven L., who was stabbed while on duty. My thoughts are with his family and his colleagues. A strict offense against extremism is demanded from all sides. I wonder if we were not strict enough before. If not, why not? As a Muslim, I am in favor of zero tolerance here. Muslims abhor this act just like other people.
“My thoughts are with Rouven L. who was murdered on duty in #Mannheim after protecting the lives of others. Our society must stand together against this violence. As a Muslim, I say: This is not Islam. This is extremism & it must be destroyed,” explained Kassem Taher Saleh, a Green politician of Iraqi origin. The Turkish community in Austria condemned the act in a statement:
The perpetrator should not and cannot be representative of Muslims in Germany, Austria, the EU etc.. Quite the opposite. He is a terrorist, a murderer and no matter what nation, religion or denomination he belongs to, he is a disgrace to humanity. The perpetrator has done everything wrong that his religion, Islam, demands of him. He allowed himself to be incited or succumbed to his primitive feelings of a “theology of violence”. “Theology of violence” is not Islam.
The crime was also condemned by Muslims on social media “The death of the deceased police officer Rouven L. … leaves us all in great sadness. Stunned! I can’t get these images out of my mind. They upset me. They make me angry. They make me sad. As an Afghan community, we are particularly shocked by this cowardly terrorist attack. The background remains criminal and terrorism has no place in our religion, culture and society. The LKA, the police and the courts will find out the background. The attack in Mannheim is a religious, human and legal crime on every level. The death of Rouven L. has hit me very hard. Our thoughts are with the family, friends and colleagues … May God punish this criminal,” wrote Ahmad Popal, a cleric from Munich. Penzerberg Mosque Benjamin Idriz, the prominent imam of the Penzerberg Mosque in Munich, also condemned the attack and called on his fellow believers to “take a clear stand against violence, always and everywhere, without any ifs and buts”.
I condemn this attack on him and on innocent people in the strongest possible terms. I wish everyone a speedy recovery. Such acts of violence and aggressive reactions exacerbate the already hardened mood against Islam and make so-called Islam critics and Islam haters look like heroes! I appeal to all Muslims to take a clear and unambiguous stand against violence, always and everywhere. This is the only legitimate response of peaceful Islam. Those who cheer, tolerate, legitimize and use violence must be consistently punished.
Mannheim The 29-year-old police officer Rouven L. was so seriously injured in a knife attack by a 25-year-old Afghan in Mannheim on Friday that he did not survive the consequences of the attack. Suleiman A. (25) suddenly attacked participants in a demonstration critical of Islam with a knife on the market square in Mannheim (Baden-Württemberg) and stabbed Rouven L when he intervened.