1 Million Elektroautos
Daimler-Chef Zetsche zur Elektromobilität: „Millionen-Ziel nicht erreichbar“

Berlin (dts) – Daimler-Chef Dieter Zetsche hält das Ziel der Bundesregierung von einer Million Elektroautos bis 2020 für unerreichbar: „Die Automobil-Industrie hat 29 verschiedene Elektrofahrzeuge im Angebot und damit ihren Beitrag geleistet. Trotzdem: Unter den derzeitigen Bedingungen ist das Millionen-Ziel nicht erreichbar“, sagte Zetsche „Bild am Sonntag“. „Wenn die Politik bis 2020 auf diese Zahl kommen möchte, müsste sie die Bedingungen ändern.“ Für den Ausbau der Elektromobilität forderte Zetsche weitere Anreize der Regierung: „Da geht es einerseits um Vorteile für Elektroautos wie die Nutzung von Busspuren oder Bevorzugung bei Parkplätzen, andererseits aber auch um finanzielle Anreize, wie etwa über steuerliche Vorteile. E-Fahrzeuge sind in der Herstellung immer noch deutlich teurer als Verbrennungsfahrzeuge. Damit kann bislang kein Autobauer Geld verdienen, auch nicht Tesla.“

Flüchtlingskrise
Ungarn will Flüchtlinge mit Bussen zur Grenze bringen

Budapest (dts) – Ungarn will die Flüchtlinge nun mit Bussen zur österreichischen Grenze bringen. Das meldeten am Freitagabend ungarische Medien unter Berufung auf die Regierung. In den Stunden zuvor hatten sich Tausende Menschen zu Fuß auf den Weg bis zur österreichischen Grenze gemacht. Auf der Europastraße 60 westlich der ungarischen Hauptstadt waren am Freitagabend hunderte Fußgänger auf dem Standstreifen der Autobahn zu sehen. Die Polizei fuhr teilweise mit Blaulicht in Schrittgeschwindigkeit auf der rechten Fahrspur, um die Autofahrer zu warnen und die Fußgänger zu schützen. Die Wegstrecke von Budapest bis zur österreichischen Grenze ist knapp 180 Kilometer lang und würde rund 36 Stunden reinen Fußmarsch in Anspruch nehmen.

Koalition
Bouffier: Union sollte sich nicht auf FDP als Bündnispartner festlegen

Berlin (dts) – Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) warnt seine Partei davor, sich vorzeitig auf die Liberalen als Koalitionspartner im Bund festzulegen. „Es wäre völlig falsch, heute eine verbindliche Festlegung zu treffen, was wir nach der Bundestagswahl machen“, sagte Bouffier dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“ mit Blick auf Umfragewerte, die einen Einzug der FDP in den Bundestag wieder als möglich erscheinen lassen. Die Union solle erst prüfen, mit wem es „genügend Gemeinsamkeit“ gebe, sagte Bouffier. „Das muss nicht automatisch die FDP sein.“ Gleichzeitig lobte der hessische Ministerpräsident die Grünen, mit denen er in Wiesbaden gemeinsam regiert. „Wir haben eine stabile Zusammenarbeit mit den Grünen, es gibt gegenseitiges Vertrauen und gegenseitigen Respekt.“ Der CDU-Politiker Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium, zeigte sich offen für ein Bündnis mit der Öko-Partei: „Schwarz-Grün hat spätestens nach dem erfolgreichen Versuch in Hessen seinen Schrecken verloren“, sagte Spahn. „Im Bund wäre diese Koalition eine spannende Option.“

Staatsempfang in USA
Saudischer König Salman und Obama wollen an bessere Zeiten anknüpfen

Riad/Washington (eurasia) – Der saudische Außenminister Adel Al-Jubair teilte am Freitag in einer späten Pressekonferenz mit, dass das Aufeinandertreffen des saudischen Königs Salman mit dem US-Präsidenten Barack Obama in Washington „sehr erfolgreich“ gewesen sei. Die Gesprächsthemen drehten sich um den syrischen und irakischen Bürgerkrieg, das Atomabkommen mit Iran und die saudischen Operationen im Jemen. Im Anschluss an die Konferenz der höchsten Landesvertreter aus Saudi Arabien und den Vereinigten Staaten sagte Al-Jubair, dass das Königreich mit den Zusicherungen Obamas über den Atomdeal mit Iran zufrieden sein könne. Die Monarchie glaube, dass das Abkommen zur Sicherheit und Stabilität im Nahen Osten beitragen könne. Noch bei Abschluss des von Obama als „historisch“ bezeichneten Deals mit der Islamischen Republik dieses Jahr gehörte Riad zu den größten Kritikern der politischen und wirtschaftlichen Reintegration Irans in die internationale Gemeinschaft. Er fügte hinzu, dass Saudi Arabien hoffe, Iran werde das wirtschaftliche Plus aus dem Atomdeal zur Finanzierung der heimischen Entwicklung verwenden als für „ruchlose Aktivitäten“ im Ausland, sei es im Irak, Syrien, dem Libanon oder Jemen, wo schiitische Milizen gegen politische Gegner des Iran kämpfen. Mit Blick auf die Lage in Syrien behauptete Al-Jubair, offenbar aus den Gesprächen mit den US-amerikanischen Partnern in seiner Meinung bestärkt, dass der syrische Präsident seine politische Legitimität verloren habe und keine Zukunft in Bürgerkriegsland Syrien habe. König Salman und Präsident Obama diskutierten über die Bedeutung einer politischen Lösungsfindung im Bürgerkrieg, ergänzte er. Während der Pressekonferenz sprach der Außenminister auch über die Lag im südlichen Nachbarstaat Jemen. Er gab an, dass die Staatsoberhäupter wie in Syrien nach Wegen suchen, den Konflikt zu beenden, in den Riad mittels einer umstrittenen Luft- und mittlerweile auch Bodenoffensive intervenierte, Al-Jubair vermittelte den anwesenden Journalisten schließlich, dass die weitere Vorgehensweise im Krieg gegen den selbsternannten „Islamischen Staat“ im Irak und Syrien eruiert wurde. Dabei sollen sich die Führer darauf geeinigt haben, dass die pro-iranische Regierung in Bagdad, welche vor allem zu Zeiten al-Malikis in Riad auf Argwohn stieß, ihren politischen Reformkurs beibehalten müsse. Der saudische König betonte, dass er für die staatliche Einheit des irakischen Nachbarlandes plädiere.Saudi Arabien zeigte sich aufgeschlossen, die humanitäre Krise, die es durch die See-Blockade und militärischen Angriffe verursacht hat, zu lösen. Künftig solle Berichten zufolge die See-Blockade gelockert und Hilfsorganisationen der Zugang ins Land erleichtert werden. (erschienen am 05.09.15 bei Eurasianews)

Flüchtlingskrise
Ägyptischer Milliardär: Insel nur für Flüchtlinge

Kairo (nex) – Der ägyptische Großunternehmer und Millardär Nadschip Saviris hat eine interessante, wenn auch ungewöhnliche Lösung für das Flüchtlingsproblem innerhalb der EU unterbreitet: Er hat Italien und Griechenland angeboten, ihm eine Insel zu verkaufen, um dort die Flüchtlinge bis zu ihrer Rückkehr in deren jeweilige Heimatländer aufzunehmen. Der ägyptische Milliardär ist der Auffassung, dass er das Flüchtlingsproblem für 2,9 Milliarden Dollar durch den Kauf lösen kann. In dem im Internet verbreiteten Statement hat Saviris mitgeteilt: „Das ist möglich. Im Mittelmeer gibt es zahlreiche verlassene Inseln. Hier können hunderttausende Menschen untergebracht werden.“  In erster Linie werde er diesbezüglich mit der griechischen Regierung Kontakt aufnehmen.

Zeichen gegen Rechts
„Schrei nach Liebe“ stürmt die Charts

Baden-Baden (dts) – Die sogenannte „Aktion Arschloch“ entwickelt sich offenbar zu einem vollen Erfolg: Die private Initiative, die dazu aufruft, das Lied „Schrei nach Liebe“ zu kaufen und somit ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen, hat binnen kürzester Zeit ein breites Medienecho erzeugt und mischt jetzt auch die Musikverkäufe auf. Der Ärzte-Song, ursprünglich im Jahr 1993 veröffentlicht, war am Donnerstag der meistgeladene Titel Deutschlands, wie die repräsentativen Daten von GfK Entertainment zeigen. Am Dienstag hatte der Song es noch nicht unter die 100 meistgeladenen Lieder des Tages geschafft, am Mittwoch war er bereits auf Platz 27 und am Donnerstag stürmte er mit großem Abstand an die Spitze. Er setzte mehr Exemplare ab als die Positionen zwei bis sieben zusammengerechnet. Wie „Die Ärzte“ bekannt gaben, werden die Einnahmen an die Aktion „Pro Asyl“ gespendet. In den Offiziellen Deutschen Charts, die neben Downloads auch physische Verkäufe und Premium-Musik-Streams berücksichtigen, landet der Song im Ermittlungszeitraum Freitag (28.08.) bis Donnerstag (03.09.) auf dem zwölften Rang. Angesichts der umfangreichen Berichterstattung über die „Aktion Arschloch“ dürfte einer höheren Platzierung in der nächsten Woche gerechnet werden. Bereits Mitte dieser Woche hatte eine ähnliche Aktion in Österreich für Aufmerksamkeit gesorgt: Die „Schweigeminute“, mit der Raoul Haspel zu einem „friedlichen, ruhigen Protest gegen das erschütternde Versagen der österreichischen Flüchtlingspolitik“ aufruft, erreichte aus dem Stand die Spitze der offiziellen Verkaufscharts, der „Ö3 Austria Top 40“.

Neue Käufergeneration
Carexgo ist gestartet und bringt die Zukunft des Automobilhandels

Leipzig (ots) – Am 2. September 2015, präsentierte carexgo mit seinem neuen System für den Onlinefahrzeughandel in der Alten Börse zu Leipzig die Zukunft des Automobilmarktes. Carexgo tritt dabei in die Rolle des direkten Mittlers zwischen einer neuen, ständig vernetzten und bei Bedarf umfassend informierten Käufergeneration und allen gewerblichen Händlern. Zahlreiche Experten der Automobilbranche und Vertreter der Fachpresse, wie auch Händler sind der Einladung zu jener Veranstaltung in die Messestadt gefolgt und konnten sich von den Möglichkeiten dieses neuen Systems für den Kauf, Verkauf und erstmals auch Tausch von Fahrzeugen im Internet überzeugen. So gab der Ehrengast der Veranstaltung, Prof. Reindl, stellvertretender Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft, zur Einführung in die Thematik einen interessanten Einblick in die Digitalisierung des Automobilvertriebs, welcher längst begonnen hat. Auch er kommt in seinen Studien zu dem Schluss, dass die Zukunft des Automobilhandels in Systemen liegt, welche die neuen Bedürfnisse der Käufer bedienen und zwischen Händler und Käufer vermitteln. So hielt Prof. Reindl fest: „Ich glaube tatsächlich, dass es Plattformen wie carexgo künftig geben wird und geben muss, mit neuen Grundsätzen, mit neuen Ideen dahinter – nämlich mehr als die heutigen Plattformen können.“. Nachdem das System carexgo mit seinen vier Werkzeugen für den Handel dem Fachpublikum vorgestellt worden war, standen die Geschäftsführer den anwesenden Journalisten in der Pressekonferenz Rede und Antwort. Dies markierte zugleich das Ende des formellen Teils der Veranstaltung und alle Gäste konnten sich im Anschluss am Buffet stärken. Dabei gab es in einzelnen Gesprächen für alle die Gelegenheit, das ganze Team von carexgo näher kennen zu lernen, noch einmal konkrete Fragen zu stellen und auch persönliche Interviews durchzuführen. Besonderes Interesse galt dem im Patentierungsprozess befindlichen Fahrzeugtauschsystem Cars-Ex, welches allen Teilnehmern des Onlinefahrzeughandels neue Möglichkeiten bieten soll. Da carexgo auf der IAA 2015 vertreten sein wird und auch dort weitere Präsentationen plant, wurden bereits zahlreiche Termine und Verabredung zu diesem Anlass vereinbart.

Islamisierung
Islam: Angela Merkel verteidigt Muslime vor Islam-Kritiker

Angela Merkel faltet Islamkritiker zusammen: „Wir haben keinen Grund zu Hochmut“
Zürich (nex) – Unerwartet deutliche Worte fand die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Sendung des Schweizer Fernsehens auf die Frage einer im Saal anwesenden Zuschauerin, wie sie denn Europa und dessen Kultur vor einer möglichen „Islamisierung“ infolge des Zuzugs von Flüchtlingen schützen wolle. Die Kanzlerin sprach daraufhin erst den so genannten „islamistischen Terror“ an, der ganz stark in Syrien, in Libyen und im Norden des Irak präsent sei, gab aber sogleich zu bedenken, dass auch die EU selbst zu diesem Phänomen beigesteuert habe und eine Vielzahl der Kämpfer aus jungen Menschen bestehe, die in unserem Land aufgewachsen seien.
„Wir können nicht sagen, das ist ein Phänomen das uns nicht angeht“, erklärte Merkel. Außerdem betonte sie, dass „Angst noch nie ein guter Ratgeber“ gewesen sei, weder im persönlichen noch im gesellschaftlichen Leben. „Kulturen und Gesellschaften, die von Angst geprägt sind, werden mit Sicherheit die Zukunft nicht meistern“, machte Merkel deutlich. „Wenn man 4 Mio. Muslime hat, finde ich, braucht man nicht darüber streiten, ob die Muslime zu Deutschland gehören und der Islam nicht oder ob der Islam auch zu Deutschland gehört“, erklärte die Kanzlerin weiter.
Zudem vertrat Angela Merkel die Auffassung, dass nicht der Zuzug muslimischer Einwanderer, sondern die Unkenntnis der Deutschen und insbesondere der Christen über ihre eigene Kultur und Religion der tatsächliche Anlass zur Sorge sei. Die Kanzlerin rief dazu auf, sich doch mit den eigenen Wurzeln zu befassen, statt sich darüber zu beklagen, dass Muslime dies mit Blick auf ihre täten. „Haben wir doch dann aber auch bitteschön die Tradition, mal wieder in den Gottesdienst zu gehen, ein bisschen bibelfest zu sein, und vielleicht auch mal ein Bild in der Kirche erklären zu können“, wurde Merkel deutlich.
„Wenn sie mal Aufsätze in Deutschland schreiben lassen, was Pfingsten bedeutet, dann würde ich mal sagen, ist es mit der Kenntnis übers christliche Abendland nicht so weit her. Und sich anschließend zu beklagen, dass sich Muslime im Koran besser auskennen, finde ich irgendwie komisch.“ Zuletzt warnte Merkel auch vor europäischem Hochmut. „Gegen terroristische Gefahren muss man sich wappnen“, machte die deutsche Regierungschefin klar. „Ansonsten ist die europäische Geschichte so reich an so dramatischen und gruseligen Auseinandersetzungen, dass wir sehr vorsichtig sein sollten, uns sofort zu beklagen, wenn woanders etwas Schlimmes passiert. Wir müssen dagegen angehen, wir müssen versuchen, das zu bekämpfen, aber wir haben auch überhaupt keinen Grund zu größerem Hochmut, muss ich sagen – das sage ich als deutsche Bundeskanzlerin.“

Krieg gegen den Terror
Türkei: PKK-Terrorist stirbt im Kugelhagel

Drei Tote bei Terrorakten der PKK in der Osttürkei

  Tunceli /Türkei (nex) – Bei drei unabhängig voneinander seitens der terroristischen PKK durchgeführten Angriffen in östlichen Provinzen der Türkei wurden am heutigen Freitag insgesamt drei Menschen getötet, darunter auch einer der Terroristen. Im Mogultay-Viertel von Tunceli hatten einem Bericht des Gouverneursbüros zufolge am späten Vormittag zwei PKK-Terroristen mit langläufigen Waffen und Handgranaten versucht, die Polizeistation in der Straße der Republik anzugreifen. Die Polizeibeamten erwiderten das Feuer, dabei wurde einer der Terroristen getötet, der andere wurde verwundet vom Eingangsbereich der Polizeistation abtransportiert. Anfängliche Berichte, beide Terroristen wären tot, bestätigten sich in weiterer Folge nicht. Während des Zwischenfalls wurde jedoch auch ein Polizeibeamter tödlich verwundet. Im Video eines Lokalsenders war zu sehen, dass als einer der ersten Helfer am Tatort der Abgeordnete der HDP von Tunceli, Alican Onlu, eintraf und die Notärzte unterstützte. Warum er sich in unmittelbarer Tatortnähe aufgehalten hatte, ist ungeklärt. Im Video ist eine mögliche Explosion zu sehen, die von einer der Handgranaten des Täters selbst stammen könnte. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bis dato jedoch nicht. Auch ein Zivilist wurde bei dem Vorfall schwer verletzt. Weitere Anschläge gab es in der Provinz Van, wo ein Offizier im Sondereinsatz durch eine Sprengfalle entlang der Landstraße verletzt wurde, und in der Provinz, wo ein Pickup-Truck von PKK-Terroristen beschossen wurde. Der 27-jährige Lenker des Wagens starb auf dem Weg ins Krankenhaus, die beiden Beifahrer, darunter ein Kind, wurden verletzt.

Falsche Politik
Putin: „Westliche Staaten Schuld an der Flüchtlingskrise“

Moskau (eurasia) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Freitag die Nahostpolitik zahlreicher westlicher Staaten scharf kritisiert. Demnach pfropften diese „der Region ihre eigenen Standards auf, ohne die kulturellen, religiösen und nationalen Gegebenheiten“ zu berücksichtigen. In einem Interview mit Journalisten der ostrussischen Stadt Wladiwostok reagierte der russische Präsident bestürzt über das Foto eines syrischen Kleinkinds, Aylan Kurdi (3 Jahre alt), welches bei der Flucht mit seinen Eltern nach Europa in der Ägäis ertrunken war und später an der türkischen Küste angespült wurde. Er sagte: „Es ist für uns eine erwartete Entwicklung. Wir sagten bereits, dass es zu großen Problemen kommen wird, wenn unsere europäischen Partner weiterhin eine falsche Politik in den muslimischen Regionen des Nahen Ostens und Nordafrika führen.“ „Was macht die Politik falsch? Sie zwingen [den Menschen] ihre eigenen Standards auf, ohne kulturelle, religiöse oder nationale Begebenheiten in der Region zu berücksichtigen“, fügte Putin hinzu. Laut der UN sind allein in diesem Jahr 2500 Kriegsflüchtlinge und Einwanderer auf den Weg nach Europa gestorben oder werden vermisst.Bilder des Jungen Aylan Kurdi, der am vergangenen Mittwoch von der türkischen Gendarmerie am Strand tot aufgefunden worden war, wurden millionenfach in den sozialen Netzwerk geteilt und machten wieder einmal auf die anhaltend prekäre Lage der Menschen im bürgerkriegsgeschüttelten Syrien, aber auch auf die verfehlte Flüchtlingspolitik der Europäischen Union aufmerksam. Mehr zum Thema: Erschienen am 04.09.2015 auf eurasia.de