IN-Interview
Daniel Brühl: Gerüchte über Affären allesamt falsch
Berlin (dts) – Daniel Brühl hat Gerüchte über die angeblich vielen Affären mit Schauspiel-Kolleginnen zurückgewiesen. „Ich lache darüber nur, meine Freundin auch. Und alle, die mich ein bisschen kennen. Keine dieser Geschichten stimmt“, sagte Brühl dem Magazin „IN“.
Er und seine Freundin könnten davon abgesehen nie lange voneinander getrennt sein. „Wir haben ausgemacht, dass zwei Wochen die längste Pause sind. Mehr Abwesenheit wäre schädlich, für jede Beziehung.“ Im Interview erinnert sich Daniel Brühl auch an seine Zeit als Sänger in einer Schulband. Schmunzelnd nennt er da seine größte Angst: „Ich habe immer noch die Panik, dass sich meine Ex-Bandkollegen den Scherz erlauben und das Ganze bei YouTube einstellen.“ Er gibt dann zu, dass er neidisch auf Rockstars ist: „Ich wäre gerne in der Lage richtig geile Songs zu komponieren.“
Chan Zuckerberg Initiative
Facebook-Gründer Zuckerberg verspricht Rekord-Spende von 45 Milliarden Dollar
Palo Alto (dts/nex) – Die Geburt der Tochter Max inspiriert den 31-jährigen Facebook-Gründer Zuckerberg dazu, einen erheblichen Teil seines Vermögens spenden zu wollen. Der gerade erst Vater gewordene Zuckerberg und seine Ehefrau Priscilla versprachen auf seiner Facebook-Seite in einem langen Brief, 99 Prozent seiner Facebook-Aktien zu spenden. Der Wert der Aktien liegen laut Zuckerberg momentan bei 45 Milliarden Dollar.
Der Unternehmer hält einen Anteil von 28 Prozent am Unternehmen Facebook Inc. Ziel der Initiative sei es, menschliches Potential und die Gleichstellung für alle Kinder der kommenden Generationen zu fördern, so Zuckerberg. Bildung und Kampf gegen Krankheiten sowie, „Menschen zu verbinden“, sollen im Fokus der Initiative stehen. Zusammen mit dem Brief veröffentlichte Marc Zuckerberg auch das erste Foto des Kindes.
Statistisches Bundesamt
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche im dritten Quartal gestiegen
Wiesbaden (dts) – Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist im dritten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum leicht um 0,9 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden im dritten Quartal rund 24.100 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Frauen, die im dritten Quartal 2015 einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 17 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre.
Rund sieben Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter. Die unter 18-Jährigen hatten einen Anteil von drei Prozent. Rund 40 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch keine Lebendgeburt. 96 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Indikationen waren in vier Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch, teilten die Statistiker weiter mit.
Rüstungsindustrie
Türkei: Multi-Millionen-Deal für Rüstungsschmiede Aselsan
Ankara (eurasia/nex) – Das führende türkische Rüstungsunternehmen Aselsan hat bekannt gegeben, dass es ein Abkommen über die Ausrüstung der türkischen Landstreitkräfte sowie ein Modernisierungsprogramm für gepanzerte Fahrzeuge gegen panzerbrechende Waffensysteme geschlossen habe. Das türkische Unterstaatssekretariat für die Verteidigungsindustrie (SSM) hat für das als „Active Protection System Development Project“, kurz AKKOR, bezeichnete Projekt 54 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Mit der Auslieferung der sogenannten Abstandsaktiven Schutzmaßnahmen, welche von Aselsan entwickelt wurden und produziert werden, können die türkischen Streitkräfte voraussichtlich bis 2020 rechnen. Das gab Aselsan in einer Presseerklärung am 30. November bekannt.
Das System wird unter anderem beim ersten von der Türkei im eigenen Land erbauten Panzer Altay Anwendung finden, berichtet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Auch leicht gepanzerte Fahrzeuge können mit einer Light-Version des Systems ausgerüstet werden.
Das Projekt umfasst die Phasen Design, Entwicklung, Qualifizierung des Systems und Anwendung anhand von zwei Prototypen, die an SSM zur Prüfung ausgehändigt werden.
AKKOR ist ein System, das dazu dienen soll, einen Panzer oder ein anderes Fahrzeug vor direkten Treffern zu schützen. Es hat die Kapazität, Gefahren rechtzeitig zu erkennen und mittels Verteidigungsmaßnahmen zu reagieren. Da Systeme dieser Art als einzige in der Lage sind, einen Rundumschutz vor modernen Panzerabwehrlenkwaffen oder Hochleistungswuchtgeschossen zu gewährleisten, nimmt die Bedeutung dieser Systeme immer mehr zu. Nur durch abstandsaktive Schutzmaßnahmen kann ein umfassender Schutz gewährleistet werden, ohne dass sehr umfangreiche Panzerungen zu unakzeptabel hohen Fahrzeuggewichten führen würden.
Die abstandsaktiven Schutzmaßnahmen können prinzipiell in Softkill- und Hardkill-Systeme eingeteilt werden. Beide Systeme werden von Aselsan entwickelt.
In der westlichen Welt soll allein die israelische Armee ein ähnliches Produkt „combat-proven“ umgesetzt haben.
Erschienen auf eurasianews.de
Mehr zum Thema:
Sicherheitsexperten: Türkische Rüstungsunternehmen bringen israelische Waffenindustrie in große Bedrängnis
Brüssel
Montenegro wird 29. Nato-Mitglied
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Nato hat das Balkanland Montenegro eingeladen, Mitglied des Militärbündnisses zu werden. Das teilte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch mit. Montenegro, dessen Parlament bereits im September grünes Licht für einen Beitritt gegeben hatte, wäre das 29. Mitglied der Nato.
2009 waren dem Bündnis Kroatien und Albanien beigetreten. Bereits im Vorfeld der offiziellen Einladung hatte es in Montenegro Demonstrationen gegen Regierungschef Milo Djukanovic gegeben, der einen Nato-Beitritt des Landes vorantreibt. So hatten etwa am Wochenende Tausende Menschen in der Stadt Niksic gegen das Vorhaben protestiert.
Eiszeit zwischen Moskau und Ankara
phoenix-Runde: Putin gegen Erdogan – Droht eine Eskalation?
phoenix-Runde: Mittwoch, 2. Dezember 2015, 22.15 Uhr
Bonn (ots) – Eiszeit zwischen Moskau und Ankara: Seit dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs herrscht Funkstille zwischen Russland und der Türkei. Allerdings wird sehr intensiv übereinander kommuniziert. Kremlchef Wladimir Putin hat den Tonfall jetzt noch einmal verschärft. Am Rande des Klimagipfels in Paris beschuldigte Putin die Türkei, Öl aus dem Gebiet der Extremistenmiliz IS werde durch die Türkei geleitet. Nun hat sich auch US-Präsident Barack Obama in den Konflikt eingeschaltet und will vermitteln. Wie kann der Konflikt entschärft werden? Wer muss sich wie bewegen? Welche Interessen verfolgt die Türkei? Alexander Kähler diskutiert u.a. mitDmitri Tultschinski, Russischer Journalist Ahmet Külahci, Türkischer Journalist
Fußball-Bundesliga
Jens Lehmann im Interview: „Pep Guardiola sollte gehen“
Jens Lehmann im Interview: „Pep Guardiola soll gehen“
München (nex) – In einem Interview mit „Bild“ erklärte der langjährige deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann, es wäre im Interesse einer spannenderen Bundesliga besser, wenn Bayern-Trainer Pep Guardiola den Verein verlassen würde.
Die derzeitige Mannschaft des FC Bayern München sei die beste, die jemals aufgelaufen sei. „Der Triple-Gewinn unter Jupp Heynckes war schon unglaublich. Pep Guardiola hat die Bayern noch mal auf eine andere Stufe gehoben“, erklärte Lehmann. Derzeit wird über einen Abgang des katalanischen Startrainers zum Ende der diesjährigen Bundesliga-Saison spekuliert.
Eine Entscheidung in dieser Sache wird, so heißt es auf der Plattform von t-online.de, noch vor Weihnachten erwartet. Ein Abgang Pep Guardiolas würde die Liga spannender machen, weil ein adäquater Nachfolger kaum zu finden sei, erklärte Lehmann. Bis dahin solle der überlegen die Bundesligatabelle anführende FC Bayern versuchen, die Bundesliga-Saison ungeschlagen durchzuziehen, „weil man damit Geschichte schreibt“. Der frühere Nationaltorhüter hat dies bereits 2003/04 mit dem FC Arsenal in England geschafft. Aus den bisherigen 14 Saisonspielen haben die Bayern 13 Siege geholt und nur beim 0:0 in Frankfurt Punkte abgegeben. Der 46-jährige Lehmann selbst ließ im Interview Interesse an einer möglichen Trainertätigkeit beim krisengeschüttelten VfB Stuttgart erkennen.
Grenzsicherung
Hilfe für Türkei: Berlin besteht auf Beteiligung aller 28 EU-Staaten
Berlin (dts) – Die Bundesregierung besteht darauf, dass sich alle 28 europäischen Staaten an den Finanzhilfen beteiligen, mit denen die Europäische Union die Türkei unterstützen will, um Grenzen zu sichern und die Lebensbedingungen von Flüchtlingen zu verbessern. „Alle Mitgliedstaaten sollten ihren Beitrag zur Finanzierung der insgesamt drei Milliarden Euro leisten“, forderte Jens Spahn (CDU), Staatssekretär im Bundesfinanzministerium im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“. Die Gemeinschaft habe „als Ganzes“ ein hohes Interesse an einer verlässlichen Vereinbarung mit der Türkei, fügte er hinzu: „Das ist auch eine Frage europäischer Solidarität.“
Die europäischen Finanzminister werden Anfang kommender Woche in Brüssel über die finanzielle Lastenteilung beraten. Hintergrund der Forderung aus Berlin ist der Streit unter den europäischen Ländern über eine gemeinsame Flüchtlingspolitik. Strittig sind sowohl eine permanente Verteilquote von Flüchtlingen auf die 28 Länder als auch die finanzielle Lastenteilung für gemeinsame Maßnahmen wie Grenzsicherung und Auffanglager entlang der europäischen Außengrenzen. Die neuen Mitgliedstaaten lehnen es überwiegend ab, sich daran zu beteiligen. Die neue polnische Regierung will gar keine Flüchtlinge aufnehmen. Ungarn und die Slowakei wollen vor dem Europäischen Gerichtshof gegen den insbesondere von Deutschland und Österreich gewünschten Verteilmechanismus von Flüchtlingen klagen. Der anhaltende Widerstand hat dazu geführt, dass Berlin, Wien und andere Hauptstädte bereits erwägen, die Flüchtlinge auf weniger Länder aufzuteilen. Aus der finanziellen Verantwortung jedoch sollen die Ost- und Mitteleuropäer nicht entlassen werden.
Flüchtlingskrise
Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. gegen Obergrenze für Flüchtlinge
Berlin (dts) – Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat den Ruf nach Obergrenzen für Flüchtlinge kritisiert. „Die Diskussion über Obergrenzen hilft nicht weiter“, sagte er der „Berliner Zeitung“. „Denn die Frage ist, nach welchen Kriterien man die Obergrenze bestimmt und was man mit den Flüchtlingen macht, wenn die Obergrenze erreicht ist.“
Sofuoglu fügte hinzu: „Außerdem sollte man die Positionen der AfD und anderer rechter Gruppen nicht zusätzlich legitimieren. Diese Obergrenzen-Diskussion ist für mich grenzwertig.“ Natürlich gebe es wegen des Flüchtlingszuzugs Spannungen in der Gesellschaft, räumte der Chef der Türkischen Gemeinde ein. „Aber nur weil es Spannungen gibt, kann man die Leute nicht einfach draußen lassen.“ Man müsse den Zuzug vielmehr positiv als Herausforderung betrachten. Er setzte sich damit vom Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, ab, der eine Obergrenze befürwortet hatte.

