Karlsruhe
Richter wegen fremdenfeindlicher Beiträge auf Facebook entlassen

Karlsruhe (nex) – Wegen fremdenfeindlicher Einträge bei Facebook hat sich das Verwaltungsgericht Karlsruhe von einem ehrenamtlichen Richter getrennt. Wie der Verwaltungsgerichtshof am Freitag in Mannheim mitteilte, sei der Mann mit Beschluss vom 19. Februar von seinem Amt entbunden worden. Dies berichten Medien unter Berufung auf eine Mitteilung der dpa. Begründet habe der Präsident des Verwaltungsgerichts seinen Antrag unter anderem damit, dass der ehrenamtliche Richter einen fremdenfeindlichen Beitrag bei Facebook weitergeleitet und damit sich zu eigen gemacht habe, berichten Medien weiter. In diesem Beitrag seien Menschen mit verfremdeten ausländischen Vornamen als Futtermittel für Kampfhunde dargestellt worden. Wie Medien weiter berichten, sei dies als Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Gebot zur Achtung der Menschenwürde aufgefasst worden. Auch habe der ehrenamtliche Richter den Beitrag „Ich bin ein Bürger des Deutschen Reichs und kein Personal der Firma BRD“ weitergeleitet. Daher bestünden Zweifel, ob er seiner Verpflichtung zu verfassungstreuem Verhalten nachkommen werde und als ehrenamtlicher Richter geeignet sei. (Az.: 1 S 308/16)  
 

Unternehmensstandort Singapur
Singapur: Gefragte Präzision

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Singapur (nex) – Die Bedeutung der Zulieferindustrie ist Endverbrauchern meist nicht bewusst. Was in technischen Geräten verbaut wurde, bekommt der Konsument oft gar nicht zu Gesicht – es sei denn, er schraubt etwa sein Auto oder seine Digitalkamera auseinander. Ohne die spezialisierten, zumeist mittelständischen Hersteller in Bereichen wie Feinmechanik oder Präzisionsbearbeitung sind viele Produkte heute undenkbar. Entsprechend hoch ist der Beitrag dieser Unternehmen zur Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft – nicht nur in Deutschland. singapurnex24.edb.gov
Singapurs Wirtschaft ist von mittelständischen Unternehmen geprägt, von denen viele im Bereich der Präzisionstechnik tätig sind. Als Zulieferer für Branchen wie Elektronik, Medizintechnik oder Luftfahrt haben sie mit ihren Erzeugnissen, die im Endprodukt meist verborgen bleiben, einen großen Anteil an der Bruttowertschöpfung des Landes. Nicht umsonst gehört die verarbeitende Industrie zu den tragenden Säulen der Wirtschaft. Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt liegt bei über 20 Prozent (siehe Grafik rechts). Dies entspricht ungefähr dem Niveau in Deutschland. Laut Singapore Statistics legte die verarbeitende Industrie Singapurs bis September 2011 binnen Jahresfrist beim Umsatz um rund 13 Prozent zu.
Optimale Rahmenbedingungen
Bei diesen Gemeinsamkeiten in der Wirtschaftsstruktur und angesichts solider Wachstumsraten verwundert es nicht, dass auch deutsche Mittelständler den Großkonzernen nach Asien folgten und sich in Singapur etablierten. „Singapur ist die wirtschaftliche Metropole Südostasiens und bietet als Standort viele Vorteile. Vor allem wenn man als Unternehmen neu in die Region kommt“, sagt Dr. Tim Philippi, Chef der Deutsch-Singapurischen Industrie- und Handelskammer. Dazu zählen neben der englischen Sprache das wirtschaftsfreundliche politische Umfeld sowie die gute Infrastruktur. Bei 2700 Unternehmen im Bereich der Präzisionstechnik gibt es eine Vielzahl potenzieller Kooperationspartner.
(Foto: skeeze)
(Foto: skeeze)
Hinzu kommt Singapurs starke Stellung als Standort für Forschung und Entwicklung, die deutsche Firmen dazu bewegt, in Singapur einen Standort für Feinmechanik aufzubauen. Die Zusammenarbeit zwischen örtlichen Forschungsinstituten und Wirtschaft ist eng. In diesem Umfeld können Unternehmen Innovationen schnell voranbringen und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dies hat etwa Dorma aus Ennepetal überzeugt. Der Weltmarktführer für moderne Türsysteme wagte 1978 den Schritt nach Asien und gründete eine Tochtergesellschaft in Singapur. „Singapur hat für Dorma eine hohe strategische Bedeutung. Anfangs als unser erster internationaler Produktionsstandort und heute als Wachstumsmotor für unser gesamtes asiatisches Geschäft“, sagt Thomas P. Wagner, Geschäftsführer der Dorma Gruppe.
Ideales Wachstumsumfeld
Das deutsche Lager wird kontinuierlich größer. Rund zwei Drittel der deutschen Unternehmen in Singapur sind mittelständische Unternehmen, die von gut ausgebildeten Fachkräften vor Ort und idealen Wachstumsbedingungen profitieren. Zuletzt hat die Regierung ein Förderprogramm in Höhe von 43 Millionen Euro zur Ausbildung junger Menschen im Technikbereich aufgelegt sowie ein Konjunkturpaket aus Steuersenkungen und Liquiditätshilfen in Höhe von zehn Milliarden Euro bereitgestellt. „Als Hersteller innovativer Lösungen in der Materialprüfung partizipieren wir direkt von der Entwicklung der verarbeitenden Industrie in Singapur. Seit der Wirtschaftskrise 2009 ging es, unterstützt durch attraktive Fördermaßnahmen der Regierung, wieder schnell bergauf. Wir haben hier besonders in den Segmenten Kunststoff, Medizintechnik und Luftfahrt schöne Wachstumserfolge“, sagt Christian Wiese, Geschäftsführer von Zwick Asia. Das Unternehmen gehört zur Zwick Roell Gruppe aus Ulm, deren Maschinen und Systeme in der Material- und Bauteilprüfung zum Einsatz kommen.
Rückgrat der Wirtschaft
Zwicks Produkte sind unter anderem im Bereich der Feinmechanik gefragt. Die Branche bildet praktisch das Rückgrat der Produktion in Singapur. 2009 setzte sie 10,4 Milliarden Euro um – das entspricht neun Prozent des gesamten Produktionsausstoßes des Landes. Singapur hat sich zu einem globalen Zentrum für hochwertige Feinmechanik und zum Knotenpunkt für komplexe Fertigung entwickelt. Ein Beispiel: Mittlerweile kommen 70 Prozent der weltweiten Produktion an Drahtbondern für die Halbleiterindustrie aus Singapur. Eine Entwicklung, welche die in München beheimatete F&K Delvotec Bondtechnik GmbH hautnah miterlebt hat. Das Unternehmen war der erste Hersteller vollautomatischer Bonder in Europa. Diese dienen zur Drahtkontaktierung von Mikrochips. F&K Delvotec errichtete in Singapur ein Zentrum für Applikation, Service und Vertrieb von Drahtbondern und ist dort inzwischen seit mehr als 20 Jahren aktiv. „Wichtig war für uns unter anderem die günstige Verkehrslage in der Nähe unserer wichtigsten Kunden in Malaysia, auf den Philippinen und in Thailand. Inzwischen haben wir auch in geringerem Maß eine Konstruktionsabteilung in Singapur eingerichtet, um kundenspezifische Anpassungen schneller und ohne die Zeitverschiebung zwischen Europa und Asien erledigen zu können“, sagt Dr. Farhad Farassat, geschäftsführender Gesellschafter von F&K Delvotec. Als günstig bewertet auch Oliver Naucke, Head of Marketing der Uhlmann Group, die Marktbedingungen. Das Unternehmen entwickelt Verpackungsmaschinen für die Pharmaindustrie – vom Blister über die Faltschachtel bis zur Fläschchenabfüllung. Vor vier Jahren hat Uhlmann eine eigene Fertigung in Singapur aufgebaut und diesen Schritt nicht bereut. „Für Serienprodukte, gerade mit technologischem Anspruch, ist Singapur nach wie vor ein guter Standort.“

Katastrophenwarnung
Irak: Möglicher Einsturz des Mossul-Damms könnte 1.5 Millionen Iraker das Leben kosten

Bagdad (nex) – Die irakische Regierung und die US-amerikanische Botschaft in Bagdad warnen die Tigrisanwohner vor einem möglichen Einsturz des Mossul-Damms. 1.5 Millionen Menschen könnten dabei sterben. In einem am Sonntagabend veröffentlichten Statement forderte der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi die Tigrisanwohner auf, sich mindestens sechs Kilometer von der Talsperre zu entfernen. In einem ähnlichen Statement, das ebenfalls am Sonntag abgegeben wurde, bezeichnete die US-Botschaft in Bagdad die Einsturzgefahr des Damms als “ernst“ und „von noch nie dagewesenem Ausmaß”. Eine sofortige Evakuierung ist die effektivste Methode zur Rettung von hunderttausenden Menschenleben”, heißt es im Statement der US-Botschaft weiter, da davon ausgegangen wird, dass die Flutwellen etwa 1.5 Millionen Iraker töten könnten. Wenn auch US-Experten schon lange Warnungen wegen des Mossul-Damms aussprechen, sind die Statements von Sonntag die bislang alarmierendsten.

Flüchtige womöglich nach Serbien abgesetzt
Hamburg: 14-Jährige von jungen Männern vergewaltigt und bewusstlos in der Kälte liegen gelassen

Hamburg (nex) – Bereits am 11. Februar soll sich die Tat ereignet haben, war aber zum Schutz des Opfers geheim gehalten worden. Wie Hamburger Medien berichten, habe die Polizei mittlerweile drei Beteiligte – einen 14- und einen 16-Jährigen sowie das Mädchen, das die Aufnahmen gemacht haben soll,  – festgenommen. Die beiden anderen Verdächtigen, ein 21- und ein 14-Jähriger, seien auf der Flucht. „Wir ermitteln auch wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung“, zitiert das „Hamburger Abendblatt“ Oberstaatsanwältin Nana Frombach. Hamburger Medienberichten zufolge habe die angebliche Freundin das Opfer in eine Wohnung im Stadtteil Harburg gelockt. Mit vier jungen Männern tranken sie dort Alkohol. Das 14-jährige Mädchen war dann wohl so betrunken, dass es die Besinnung verlor. Drei der vier aus Serbien stammenden Männer hätten sich anschließend dann an dem Mädchen vergangen. Die Vergewaltigung sei von der Freundin mit dem Handy gefilmt worden. Anschließend habe man die immer noch besinnungslose Jugendliche leicht bekleidet bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt im Hinterhof abgelegt. Das Mädchen sei dann aber zum Glück rechtzeitig gefunden und mit Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Laut „Hamburger Abendblatt“ soll ihr Zustand kritisch gewesen sein. Sie soll keine Erinnerungen an den Missbrauch haben. Das Handy mit dem Video, das die Tat dokumentiert, konnten Beamte des Landeskriminalamtes bei den Verhaftungen in der letzten Woche sicherstellen. Möglicherweise hätten sich die zwei Flüchtigen, unter denen sich auch der einzige Erwachsene befindet, über die Grenze abgesetzt.  

Wirtschaft
Türkei: Bankensektor wächst um 19 Prozent im Januar

Ankara (eurasia/nex) – Türkische Finanzinstitute haben im Januar im Vorjahresvergleich ein Gewinnplus von 19 Prozent erwirtschaftet.
Die türkische Bankenaufsichtsbehörde teilte mit, dass türkische Banken im Januar dieses Jahres einen Ertragszuwachs von 834 Millionen US-Dollar erwirtschaftet haben. Im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 699 Millionen US-Dollar erzielt. Der Profit wuchs damit binnen eines Jahres um 135 Millionen US-Dollar.
Außerdem wuchsen die Vermögenswerte in diesem Sektor zwischen Dezember 2015 und Januar dieses Jahres um sechs Milliarden US-Dollar auf insgesamt 802 Milliarden US-Dollar. Bereits vergangenes Jahr war im Januar der Profit, den türkische Finanzmarktakteure im Vergleich zu 2014 erwirtschaftet hatten, angewachsen. Damals betrug der Zuwachs sechs Prozent zum Vorjahr.

Ausland
Gazastreifen: Türkei löst Ägyptens wirtschaftliche Monopolstellung ab

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Gaza (eurasia/nex) – Türkische Waren auf den Märkten Gazas sind nicht auf einige wenige Basisgüter limitiert. Sie umfassen alle möglichen Sorten von Kleidung, Haushaltsgeräten, bis zu Möbeln und viele weitere Güter. Auch wenn türkische Produkte im Vergleich zu der ägyptischen Konkurrenz, die in der Regel über die zahlreichen mittlerweile größtenteils zerstörten Tunnelsysteme geschmuggelt wurden, teurer sind, bleiben sie für die palästinensische Mittelschicht erschwinglich. Der entscheidende Vorteil ist, dass die türkischen Produkte von weit besserer Qualität sind, was die Palästinenser offenbar schätzen.

Spätestens 2014 änderte sich die Versorgungslage für Gazas Bevölkerung, der von Israel im Norden und Osten sowie Ägypten im Süden und dem Mittelmeer im Westen umrahmt wird, dramatisch. Zu dieser Zeit übernahm der mutmaßlich von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten an die Macht geputschte General Abdel Fattah el-Sisi das Büro des Präsidenten Ägyptens. Kurze Zeit darauf startete die ägyptische Armee Angriffe gegen logistische Ströme zwischen Ägypten und dem Gazastreifen, die über die Grenzstadt Rafah organisiert wurden. Dabei wurden insbesondere die Tunnelsysteme, die als unterirdische Versorgungslinien gen Gaza dienten, gezielt zerstört.

Dem ägyptischen Export in das Palästinensergebiet wurde damit nicht nur ein symbolisches Ende bereitet. Faktisch verlor Kairo auch einen von ausländischen Importen abhängigen, durchaus lukrativen Exportmarkt.

In der Zwischenzeit berichteten palästinensische Medien, dass türkische Ausfuhren von 3,500 Tonnen Zement den Gazastreifen erreichten. Diese wurden über den israelischen Hafen von Aschdod und den Landweg mit Lastwagen in den Gaza eingeführt. Diese Lieferung sollte nicht zuletzt zum Wiederaufbau des von der palästinensischen Muslimbruderschaft, auch Hamas genannt, beherrschten Gebiets beitragen. Von Juli bis August 2014 führte die israelische Armee einen Krieg gegen die Hamas. Schließlich sollte es neben zahlreichen zivilen Opfern auch zu massiven Zerstörungen an der Infrastruktur des Gazasteifens kommen.

Nabil Abu Muaileq, der stellvertretende Vorsitzende der Palästinensischen Bauunternehmer-Vereinigung, sagte in einer Stellungnahme am 11. Januar: „Diese Ausfuhren werden Gegenstand einer sorgfältigen Inspektion gemäß der UN und entsprechenden Standards weiterverkauft. Die türkischen Zementlieferungen stehen nicht im Zusammenhang mit politischen Angelegenheiten, es ist vielmehr eine politische Kooperation zwischen Palästinensern und Türken“.

Der PR-Manager der Handels- und Industrie-Kammer Gaza, Mahir Tabbaa, erklärte im Interview mit dem Fachmagazin „Al-Monitor“, dass die Märkte des Palästinensergebiets mit türkischen Gütern und Waren übersät seien, da offizielle Importeure ihre Beziehungen zu Exportunternehmen in der Türkei wiederhergestellt hätten. Er schloss aus, dass die türkischen Importe lediglich politischen Charakter hätten.

Tabbaa glaubt, dass der Hauptgrund hinter den neuen Wirtschaftsverbindungen zur Türkei auf den Märkten Gazas Konsumentenwünsche nach mehr Qualität für Basisprodukte sei. Er fügte mit Blick auf die höhere Qualität von türkischen Wirtschaftsgütern hinzu:

„Die Produkte, die durch Tunnel kamen, gingen nicht durch Qualitätskontrollen und wurden an die Verbraucher weitergegeben. In der Zwischenzeit aber werden türkische Güter Qualitätskontrollen unterzogen, seitdem diese offiziell durch Grenzübergänge kommen.“

Auch wenn Abu Muaileq und Tabbaa eine politische Komponente hinter dem türkischen Wirtschaftsinteresse im Gaza verneinen, ist eine politische Dimension nur schwerlich von der Hand zu weisen. In den vergangenen Monaten heizten Verhandlungen über ein Wiederannäherungsabkommen zwischen Ankara und Tel Aviv die bilateralen Beziehungen an. Dabei forderte die Türkei als Vorbedingung für die Normalisierung der Beziehungen nicht zuletzt die Lockerung der Gaza-Blockade durch israelische Behörden. Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten sind im Zuge des Mavi Marmara-Zwischenfalls, bei dem versucht wurde, die israelische Blockade zur See zu durchbrechen, seit 2010 angespannt. Die israelische Marine griff das Schiff an. Zehn türkische Staatsbürger wurden getötet und weitere 50 verletzt.

Am 26. Dezember 2015 sagte der türkische Handelsminister Bülent Tüfekci in einer Presse-Stellungnahme:

„Die Gespräche mit Israel ergaben, dass türkische Güter in den Gaza-Streifen ohne Hindernisse eingeführt werden können. Jegliche humanitäre Hilfe wird den Gaza-Streifen über türkische Institutionen erreichen, bis die über Gaza verhängte Blockade aufgehoben ist.“

Tüfekci informierte darüber nicht, welche türkischen Hilfsgüter den Gaza erreichen werden, um die Wirtschaftsblockade abzumildern.

Mehr zum Thema:
Kooperationsabkommen Türkei-Palästina: „Bildung als wichtiger Sektor im Freiheitskampf“
Israel: Ägypten will türkische Hilfslieferungen für Gaza verhindern
  Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews  

ADAC Frühjahrsaktion
Jahreszins für den ADAC AutoKredit sinkt auf 3,49 Prozent

München (ots) – Zum Start in die neue Autokaufsaison sinkt der effektive Jahreszins für den ADAC AutoKredit auf 3,49 Prozent. Die Frühjahrsaktion gilt ab einer Kreditsumme von 2.500 Euro für alle Laufzeiten von zwölf bis 60 Monaten. Finanziert werden können Pkw, Motorräder, Caravans und Oldtimer – egal ob neu oder gebraucht. Den Sonderzins bietet die ADAC Finanzdienste GmbH von 1. März bis 31. Mai 2016 bis zu einer Summe von 50.000 Euro. Beim ADAC AutoKredit ist die Fahrzeugfinanzierung nicht bonitätsabhängig, jedes ADAC-Mitglied erhält bei Kreditzusage den beworbenen Zins – auch zur Ablösung bereits bestehender Autofinanzierungen. Das Darlehen zeichnet sich neben günstigen Zinssätzen auch durch transparente Bedingungen aus. Sondertilgungen sind jederzeit ohne zusätzliche Kosten möglich. In finanziellen Notsituationen können Raten ausgesetzt werden. Auch in längeren Laufzeiten ist das Darlehen attraktiv: Ab 61 Monaten beträgt der effektive Jahreszins 3,99 Prozent. Wahlweise enthält der ADAC AutoKredit eine Restkreditversicherung, die unter anderem bei Arbeitsunfähigkeit, unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder Tod des Kreditnehmers die Raten übernimmt. Für seine günstigen Zinsen bekam der Autokredit 2015 bei einem Vergleich des Fernsehsenders n-tv und der FMH-Finanzberatung das Prädikat „Top-Autokredit“. Vom Verbraucherportal Verivox gab es für Produkt und Kundenservice die Note sehr gut. Die ADAC Finanzdienste GmbH bietet den ADAC AutoKredit in Kooperation mit der Landesbank Berlin AG (LBB) an. Er kann in ADAC-Geschäftsstellen, unter www.adac.de/autokredit oder unter Tel. 089/7676-1507 beantragt werden. Auch in den Apps des Online-Fahrzeugportals AutoScout24 ist das Darlehen integriert und kann aus diesen bequem per Smartphone oder Tablet-PC abgeschlossen werden.

Besten-Liste
Focus-Spezial: „Die besten Autos 2016“

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München (ots) – Das Nachrichtenmagazin Focus hat die besten Autos Deutschlands ermittelt. In einem aufwendigen Verfahren wurden 220.000 Testdaten aus 75 Einzeltests renommierter Fachzeitschriften und Verbände ausgewertet. Heraus kam die Besten-Liste mit 234 Neuwagen und 122 Gebrauchtwagen. Sieger in der Kategorie „Fahrverhalten“ ist das BMW 6er Coupé. Im Bereich Komfort überzeugt das Mercedes E-Klasse T-Modell. Der Smart fortwo belegt Platz eins in der Kategorie „Kosten/Preisstabilität“. Das sicherste Auto Deutschlands ist der Volvo V 40. Die Umweltwertung wird angeführt vom Mercedes B-Klasse Sports Tourer Electric Drive. „Die Autoindustrie steht vor revolutionären Veränderungen. Digitalisierung und technischer Fortschritt schaffen neue Formen der Mobilität. Focus beschreibt die automobile Gegenwart und wie viel Zukunft bereits in ihr steckt. Mit der Bestenliste bieten wir unseren Lesern eine unverzichtbare Orientierungshilfe im vielfältigen Angebot von Neu- und Gebrauchtwagen“, so Ulrich Reitz, Focus-Editor at Large. Die Besten-Liste ist differenziert nach Neu- und Gebrauchtwagen sowie Preis- und Formkategorien. Über alle Fahrzeugkategorien hinweg wurden die Sieger in den Testkategorien „Fahrverhalten“, „Komfort“, „Kosten/Preisstabilität“, „Sicherheit“ und „Umwelt“ ermittelt. Bei den Gebrauchtwagen wurde zudem das Kriterium „Zuverlässigkeit“ ausgewertet. Alle Tests, die das unabhängige Statistikunternehmen Statista im Auftrag von Focus für die Autoliste heranzog, basieren auf Testergebnissen renommierter Fachzeitschriften und Verbände. Dr. Volker Bernhardt, Head of Publishing der Focus Line Extensions: „Focus berichtet regelmäßig über die Trends der Zukunft. Mobilität ist dabei eines der zentralen Themen. Die aktuelle Focus-Ausgabe berichtet in einem 22-seitigen Extra, was die großen Hersteller planen. Für das neue Focus-Spezial ‚Deutschlands große Autoliste‘ wurden erstmals die Testdaten aller wichtigen Autotests ausgewertet. Die Erhebung ist einmalig in Deutschland.“ Das Focus-Spezial „Die große Autoliste“ präsentiert die besten Neu- und Gebrauchtwagen Deutschlands und stellt die Mobilität der Zukunft vor. Focus liefert ausführliche Informationen zur vernetzten Mobilität, berichtet über selbstständig fahrende Autos, leistungsstarke und effiziente Motoren und informiert über Rabattangebote. Das 162-seitige Sonderheft kommt am 01. März 2016 auf den Markt. Der Verkaufspreis beträgt 3,90 Euro. Hintergrundinformationen: Insgesamt 75 Einzeltests aus 15 Quellen flossen in die Besten-Liste ein. In der Kategorie „Neuwagen“ wurden die Ergebnisse von insgesamt elf verschiedenen Quellen vorwiegend aus dem Jahr 2015 zusammengefasst. Diese waren: – „Auto Bild“ – „Auto Motor und Sport“ – „Auto Straßenverkehr“ – „Auto Test“ – „Auto Zeitung“ – ADAC-Autotest – TCS – Touring Club Schweiz – VCD Verkehrsclub Deutschland – VCS – Verkehrs-Club der Schweiz – Euro NCAP – J.D. Power. Bei der Erstellung der Bestenliste der Gebrauchtwagen wurden zusätzlich folgende Quellen herangezogen: – „Auto Bild“-Dauertest – „Auto Bild“-Gebrauchtwagen – Dekra-Gebrauchtwagen-Report – GTÜ-Gebrauchtwagen-Report – TÜV-Report – Porsche landet in der Kategorie „Fahrverhalten“ viermal unter den Top 10. BMW gelingt der erste Platz. – Im Bereich „Komfort“ schafft es Mercedes auf Platz eins. VW behauptet dafür gleich vier Plätze unter den ersten zehn. – Der Volvo V 40 ist das sicherste Auto Deutschlands. Doch die Kategorie dominieren Mercedes und BMW. – Im Gebrauchtwagen-Kriterium „Zuverlässigkeit“ beansprucht Mazda den ersten Platz für sich.  

Verstoß gegen Betäubungsmittelgesetz
Hannover-Südstadt: Polizei entdeckt Marihuana-Indoorplantage

Hannover (ots) – Beamte des Polizeikommissariats Südstadt haben gestern gegen 17:45 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Jordanstraße eine Indoorplantage entdeckt und insgesamt 41 Cannabispflanzen beschlagnahmt. Zwei Funkstreifenwagenbesatzungen waren wegen Streitigkeiten in ein Mehrfamilienhaus in die Jordanstraße gerufen worden. Nach Ende des Einsatzes bemerkten sie beim Verlassen des Gebäudes starken Marihuanageruch aus einem benachbarten Haus. Der Geruch führte die Beamten schließlich zu einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Nachdem vom Amtsgericht Hannover ein Durchsuchungsbeschluss erlassen wurde, fanden die Ermittler insgesamt 41 Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe und Equipment zur Pflanzenaufzucht. Gegen den 30-jährigen Wohnungsmieter – er war bei der Durchsuchung anwesend – leitete die Polizei ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Verfassungswidriges Kennzeichen
Stendal: Verletzter Betrunkener zeigt Bundespolizisten den Hitlergruß

Stendal (ots) – Am Montag, den 29. Februar 2016 stürzte ein 33-jähriger alkoholisierter Mann gegen 16.10 Uhr im Bereich des Hauptbahnhofes Stendal. Er erlitt dadurch Verletzungen im Gesicht und am linken Arm.
Eine Streife der Bundespolizei rief den Rettungsdienst und wollte dem lädierten Mann erste Hilfe leisten. Dabei verhielt sich der Verletzte gegenüber den Bundespolizisten sehr aggressiv, zeigte mehrfach den Hitlergruß und lobpreiste Adolf Hitler. Da es sich hierbei um das Verwenden von Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation handelt, wurde der Mann zur weiteren Sachbearbeitung mit zur Dienststelle genommen.
Die Prüfung seines Atemalkohols ergab einen Wert von 2,72 Promille. Durch die Bundespolizei wurde eine Anzeige gefertigt. Der Verletzte wurde durch den Rettungswagen für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus verbracht.