Dinner for Three
Ägypten: 15-Jährige springt nach Valentins-Dinner ihres geizigen Freundes wegen aus 12. Etage
Kairo (nex) – Da ihr Freund sich beim Valentins-Dinner aufgrund der hohen Rechnung mit den Kellnern gestritten hatte, soll eine 15-jährige Ägypterin daraufhin von Depressionen und psychischen Problemen heimgesucht worden sein und sprang noch am selben Abend aus der im 12. Stock eines Hochhauses gelegenen elterlichen Wohnung.
Wie jemenitische Medien weiter berichten, wurde das Mädchen mit schwersten Verletzungen und inneren Blutungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Aussagen der Mutter habe diese ihre Tochter gebeten, den Freund einzuladen, um gemeinsam Abendessen zu gehen.
Die Mutter habe geahnt, dass der Freund sehr geizig sei und habe dies auf diesem Weg ihrer Tochter beweisen wollen. Als Teil ihres Plans bat sie im Restaurant dann den Jungen, die Rechnung zu begleichen. Als der Freund dann die hohe Rechnung sah, habe er sich den Medien zufolge dann mit den Kellnern gestritten und auf diese Weise bei seiner Freundin Schamgefühle verursacht.
Zuhause soll dies bei der 15-Jährige daraufhin zu psychischen Problemen und Depressionen geführt haben. Sie habe sich in weiterer Folge in ihrem Zimmer eingeschlossen. Als die Mutter zu ihr kommen wollte, um sie zu trösten, soll die Tochter den Berichten zufolge aus der 12. Etage gesprungen sein.
Frankreich
„Sicherheitsrisiko“: Französische Stadt verbietet Türkisch und Arabisch
Paris (nex) – Aus „Sicherheitsgründen“ will die zentralfranzösische Stadt Migennes Fremdsprachenkurse in türkischer und arabischer Sprache untersagen. Diese Entscheidung traf der Bürgermeister der Stadt, François Boucher von der Partei „Die Republikaner“ des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy.
Wie der stellvertretende Vorsitzende der Türkischen Kulturvereinigung von Migennes, Faruk Bıyık, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu deutlich machte, würden diese Kurse in öffentlichen Schulen als Teil des Lehrplans für muttersprachlichen Unterricht und Kulturerziehung abgehalten und seien nun wegen „Sicherheitsbedenken und Terrordrohungen“ untersagt.
Bıyık zufolge würden etwa 90 Schüler diese Kurse in Anspruch nehmen. Er fügte hinzu, er habe bezüglich des Gebarens des Bürgermeisters eine Beschwerde bei der Französischen Bildungsakademie und der Provinzregierung eingereicht. Diese erklärten, eine solche Praxis habe es nie gegeben. Obwohl Boucher sich nie selbst mit den Lehrern unterhalten habe, habe dieser den Lehrern der Türkisch- und Arabischkurse fehlende Sprachkenntnisse vorgeworfen oder erklärt, er wisse nicht, woher diese kämen.
Bıyık erklärte, die Entscheidung sei ungerecht und man werde für eine Wiedereinführung der Kurse kämpfen. Er selbst habe zusätzlich zu Migennes noch in vier weiteren Städten Kurse gegeben – ohne jedwede Beanstandung. Die Kurse unter dem Banner der ELCO-Vereinbarung werden seit 1977 Gastarbeiterfamilien aus Algerien, Kroatien, Italien, Marokko, Portugal, Serbien, Tunesien oder der Türkei erteilt.
Ethnische Säuberungen in Syrien
Russische Bomben auf Turkmenen-Gebiete: Über 10.000 Verletzte
Ankara (eurasia/nex) – Russische Kampfflugzeuge haben im Laufe des vergangenen Monats mehr als 600 Luftschläge gegen mehrheitlich von Turkmenen besiedelte Dörfer im Süden der syrischen Provinz Hama geflogen. Dabei wurden mindestens 10 000 Menschen verletzt, sagte ein Kommandeur der Freien Syrischen Armee gegenüber dem Nachrichtenportal Zaman al-Wasl.
Von Cem Bügrü Die Dörfer Harbanfasi, Kissin Burdsch al-Qaei wurden unter schweren Beschuss durch die russische Luftwaffe in Syrien genommen. Ein Angriff soll klar im Zusammenhang mit der aggressiven türkischen Vorgehensweise gestanden haben, als die türkische Luftwaffe am 24. November einen russischen Bomber im türkisch-syrischen Grenzgebiet abschoss, informierten Aktivisten und vertriebene turkmenische Familien. „Es gibt Berichte über zunehmend geringeren Zugang zu Grundnahrungsmitteln, medizinischen Produkten und Brennstoff in dieser Region. Infolge der Einnahme der ohnehin unregelmäßig nutzbaren Versorgungsrouten durch Regierungstruppen Mitte Januar werden Nahrungsmittel, die noch zur Verfügung stehen, immer teurer verkauft.“ Das geht aus dem Bericht des UN-Amts für humanitäre Hilfe hervor. Seitdem habe die Militäroffensive syrischer Regierungstruppen und alliierter Schiiten-Organisationen aus dem Libanon, Irak und Iran dazu geführt, dass 12 000 Menschen im Norden der Provinz Homs von Versorgungswegen abgeschnitten worden seien, gab die UN am Donnerstag an. Am Sonntag einigten sich der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Barack Obama bei der Münchner Sicherheitskonferenz darauf, diplomatische Beziehungen und andere Felder der Kooperation dahingehend zu stärken, dass der syrische Bürgerkrieg perspektivisch beendet werden könne, gab der Kreml in einer Stellungnahme nach einem Telefongespräch beider Präsidenten am 14. Februar an. Mehr zum Thema:Turkmenen in Syrien fürchten weitere Kriegsverbrechen durch Terrormiliz YPG
Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews.de
Bericht
Wirtschaftsministerium verweigert Auskunft zur Ministererlaubnis
Berlin (dts) – Das Bundeswirtschaftsministerium will zum jetzigen Zeitpunkt keine näheren Angaben darüber machen, wie Minister Sigmar Gabriel (SPD) zu seiner Entscheidung für eine Ministererlaubnis unter aufschiebenden Bedingungen für die Fusion von Edeka und Kaiser’s Tengelmann gekommen ist.
In einer kleinen Anfrage der Grünen, die dem „Handelsblatt“ vorliegt, gibt das Bundeswirtschaftsministerium auf 41 Fragen mit Hinweis auf das laufende Verfahren keine Auskunft. Gefragt hatten die Abgeordneten etwa, welche Gemeinwohlgründe der Erlaubnis einer Fusion von Edeka und Kaiser’s Tengelmann zugrunde liegen und mit welchen Arbeitsplatzeffekten Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) durch die Fusion rechnet.
„Das ist eine Missachtung des Parlaments, die wir nicht einfach so hinnehmen werden. In unserer Anfrage an das Ministerium geht es um öffentliche Interessen, das Ministerium muss uns hier Rede und Antwort stehen“, sagte Kerstin Andreae, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, dem „Handelsblatt“. Die Grünen setzen sich dafür ein, dass die Ministererlaubnis insbesondere reformiert wird. „Das Ministererlaubnisverfahren ist intransparent und muss reformiert werden“, sagte Katharina Dröge, wettbewerbspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion.
„Transparenz kann aus meiner Sicht nur durch eine Einbindung des Bundestages erreicht werden.“ Aus der kleinen Anfrage geht auch hervor, dass das Bundeswirtschaftsministerium „derzeit keinen Handlungsbedarf“ sieht, das Instrument zu reformieren. Das langwierige Verfahren im Fall der Supermarktketten Edeka und Kaiser’s Tengelmann hatte ein Schlaglicht auf die Ministererlaubnis geworfen.
"Strukturelle Defizite in der Finanzbranche"
EU-Bankenabwicklung: Geldhäuser müssen ihre Bilanzen aufräumen
Berlin (dts) – Europas oberste Bankenabwicklerin glaubt, dass die Geldhäuser in der Euro-Zone dringend ihre Bilanzen aufräumen müssen: Im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ beklagt Elke König, Chefin des Brüsseler Single Resolution Boards (SRB), „strukturelle Defizite“ in der Finanzbranche. „Der europäische Bankenmarkt ist nach wie vor überbesetzt, und wir haben das Thema der notleidenden Kredite“, warnt König. Als Vorbild für eine Lösung des Kredit-Problems nennt die Aufseherin Italien.
Das Land hat sich gerade nach langem Streit mit der EU auf eine sogenannte Bad Bank geeinigt, die den italienischen Geldhäusern helfen soll, notleidende Kredite von 200 Milliarden Euro abzuarbeiten. „Italien hat eine Konstruktion für eine Bad Bank gefunden, die auf eine Marktlösung ohne Staatshilfen setzt“, erläutert König. „Solch eine Lösung taugt für viele Länder. Auch Deutschland hat damit gute Erfahrungen gemacht.“ Seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 hat sich das Volumen der faulen Kredite in den Bankbilanzen der Euro-Zone auf rund eine Billion Euro mehr als verdoppelt. Königs Behörde hat mit dem Jahreswechsel ihren vollen Betrieb aufgenommen und soll dafür sorgen, dass sich in Zukunft auch große Geldhäuser im Notfall abwickeln lassen, ohne dass die Steuerzahler eingreifen müssen.
Nach den dramatischen Kursverlusten der Banken zu Jahresbeginn betont König, dass sie „weit davon entfernt“ sei, sich „grundsätzliche Sorgen um die europäische Bankenlandschaft zu machen“. Die massiven Kursverluste der Banken zu Jahresbeginn sind für sie kein Symptom für eine neue Bankenkrise: „Natürlich erfreut einen das nicht, aber ich sehe Börsenentwicklungen auch immer mit ein bisschen Abstand. Die Stimmung kann sehr schnell kippen, auf einmal ist die Welt, die vorher rosarot aussah, tief betrübt“, betont die ehemalige Chefin der deutschen Finanzaufsicht Bafin.
Ihrer Meinung nach sind die Börsenturbulenzen „eher ein sich selbst verstärkendes Phänomen, als dass tatsächlich grundlegend neue Schwierigkeiten aufgetaucht wären“. Sollte es aber doch zu einer größeren Schieflage kommen, sieht König ihre Behörde einsatzbereit: „Natürlich wäre es uns lieber, wenn wir ein oder zwei Jahre mehr zur Vorbereitung auf den Ernstfall hätten. Aber die grundsätzlichen Prozesse funktionieren. Außerdem gibt es ja nicht nur uns, sondern ein ganzes Netzwerk an nationalen Abwicklungsbehörden, auf das wir im Ernstfall zurückgreifen können. Ich bin sicher, dass wir mögliche Herausforderungen gemeinsam meistern können.“
Flüchtlinge
Ex-Außenminister Fischer rechnet nicht mit schneller Lösung der Flüchtlingsfrage
Berlin (dts) – Der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer blickt skeptisch auf eine schnelle europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage:
„Der Druck auf die Länder des reichen Nordens, auf ihre Stabilität und ihren Rechtsstaat und ihre Wirtschaft wird nicht mehr weggehen. Darauf muss sich Europa einstellen“, so Fischer im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“.
„Aber im gegenwärtigen Meinungsstreit scheint die Kanzlerin die Letzte zu sein, die noch das große Bild sieht und die gleichzeitig rational genug ist, die notwendigen Entscheidungsschritte im Kopf zu haben. Nur, eine europäische Lösung sehe ich vor 2017 nicht als machbar an.“
Bildinhalte auf Basis von künstlicher Intelligenz
Instagram arbeitet an neuer Such- und Empfehlungsfunktion
San Francisco (dts) – Das Foto-Netzwerk Instagram will eine neue Such- und Empfehlungsfunktion für Bildinhalte auf Basis von künstlicher Intelligenz entwickeln. „Wir arbeiten daran, detailliertere Suchanfragen zu ermöglichen“, sagte Instagram-Mitgründer Mike Krieger der „Welt“. Mit Hilfe von Bilderkennung sollen die richtigen Inhalte für die Nutzer herausgefiltert werden.
„Unsere Suche nach Bildern wird durch Maschinenlernen besser werden – wir können künftig nach Inhalten anstatt nach Bildbeschreibungen suchen“, erklärte Krieger. „Wüssten wir beispielsweise vom Interesse eines Instagrammers für eine bestimmte Hunderasse, könnten wir ihm andere Fotos, die dazu passen, zeigen. Aber dafür muss die Bilderkennung gut genug funktionieren, um zwischen Hunderassen zu unterscheiden, damit wir nicht einfach nur Fotos von Hunden zeigen.“
Bei der Erforschung von künstlicher Intelligenz arbeitet Instagram mit der Konzernmutter Facebook zusammen. Krieger betonte jedoch, die Zusammenarbeit mit Facebook beschränke sich auf den Technologieaustausch. „Instagram agiert unabhängig von Facebook.“ Künstliche Intelligenz soll auch im Kampf gegen Mobbing und Spam zum Einsatz kommen. „Unsere Technologie lernt, Spam oder Hassinhalte zu erkennen“, erklärte Krieger. Vorerst wolle man den Algorithmen diese Aufgabe jedoch nicht komplett überlassen. „Aber künstliche Intelligenz kann uns beim Vorsortieren helfen.“
Türkei
Thermometer in Istanbul erreicht 26 Grad – Rekord!
Istanbul (nex) – Während wir morgens noch Eis kratzen und überlegen müssen, welchen Schal wir tragen werden, wurden in Istanbul diese Woche schon zwei Hitze-Rekorde gebrochen:
Mit einem plötzlichen Temperaturanstieg erreichten die Thermometer am Montag und Dienstag Temperaturen von traumhaften 26 Grad. Damit wurde der bisherige Rekord vom Februar des Jahres 2010 mit einem gemessenen Wert von 23,2 Grad weit übertroffen.

In den meisten Stadtteilen Istanbuls lagen die Durchschnittstemperaturen bei 24 bis 25 Grad. Der Stadtteil Sancaktepe erreichte dann den Rekord mit 26 Grad.
Üblicherweise bewirken warme Winde aus dem Mittelmeerraum oder Afrika einen plötzlichen Anstieg der Temperaturen in der Türkei, der den Frühling bringt. Nach den kalten Schneetagen im Dezember genossen die fast 15 Millionen Istanbuler jedenfalls die frühlingshaften Temperaturen in vollen Zügen.
NSU-Zeugensterben
Neunter Todesfall im NSU-Komplex: Das große Sterben geht weiter
Stuttgart (nex) – Die Serie an nicht natürlichen und/oder verdächtigen Todesfällen im Umfeld der Ermittlungen zur NSU-Terrorzelle reißt nicht ab. So soll sich nach Berichten mehrerer Medienportale bereits am 8. Februar dieses Jahres der ehemalige Verlobte der im März 2015 nach einem Motocross-Unfall gestorbenen Melisa M., Sascha W. (31), das Leben genommen und auf elektronischem Wege eine Abschiedsnachricht versendet haben.
Die im Alter von 20 Jahren offiziellen Angaben zufolge an einer Lungenembolie verstorbene M. schien auch zu Lebzeiten noch eine fatale Wirkung auf ihre männlichen Bekanntschaften gemacht zu haben. Bevor sie sich mit Sascha W. verlobte, war sie mit dem Aussteiger aus der Nazi-Szene, Florian H., liiert, der im September 2013 vor dem LKA in Stuttgart in einer sehr brisanten Angelegenheit aussagen sollte:
Er wäre demnach in der Lage gewesen, Hinweise auf möglicherweise weitere Täter zu geben, die in den Mord an der Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter am 26. April 2007 in Heilbronn verwickelt gewesen sein sollen. Die Bluttat wird dem NSU-Terrortrio angelastet, allerdings legen bisherige Ermittlungsergebnisse den Schluss nahe, dass außer den 2011 unter dubiosen Umständen verstorbenen mutmaßlichen Haupttätern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sowie der in München angeklagten Beate Zschäpe noch weitere Personen an dieser beteiligt gewesen sein könnten.
Zur Aussage Florian H.s kam es nicht, er starb kurz vor dem Termin, nur wenige hundert Meter vom LKA entfernt, in einem brennenden Auto auf dem Cannstatter Wasen, in dem er sich zuvor aus Liebeskummer das Leben genommen haben soll. Die im November 2011 aufgeflogene Terrorzelle des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) wird für die Ermordung acht türkischer und eines griechischen Einwanderers zwischen 2000 und 2006, die Ermordung einer Polizeibeamtin im April 2007 und weitere Verbrechen wie Sprengstoffanschläge und Banküberfälle verantwortlich gemacht.
Seit der Entdeckung der Gruppe wurden nicht nur eine Reihe von Vorwürfen gegenüber Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit mutmaßlichen Vertuschungen von Verbindungen zwischen staatlichen Einrichtungen und dem NSU-Umfeld laut, auch ist bislang eine nicht unerhebliche Zahl an möglichen Zeugen unter teils zweifelhaften Umständen verstorben. Bereits bezüglich des vermeintlichen Doppelselbstmordes der Hauptverdächtigen Böhnhardt und Mundlos im Wohnmobil in Eisenach am 4. November 2011 gibt es offene Fragen.
Schon in den Jahren 2001 und 2002, als gegen die untergetauchten mutmaßlichen Mitglieder des NSU-Trios wegen anderer Straftaten ermittelt wurde, soll es drei Todesfälle unter Ermittlern des Thüringer Landeskriminalamtes gegeben haben. Einer davon soll mit Telefonüberwachungen befasst gewesen sein und sich in seinem Keller erhängt haben, ein weiterer, Mitglied der Sonderkommission Rechtsextremismus, soll sich auf einer Toilette seiner Dienststelle erschossen haben, wobei sich sein Abschiedsbrief Enthüllungsjournalisten zufolge unter Verschluss befinde. Darüber hinaus soll es noch zu einem weiteren „plötzlichen Todesfall“ im LKA gekommen sein, der einen 58-jährigen Ermittler ereilt hatte, der ebenfalls im Bereich des Rechtsextremismus tätig gewesen sein soll.
Am 7. April 2014 starb der 18 Jahre lang für das BfV tätige, 39-jährige V-Mann angeblich an einem Zuckerschock infolge einer nicht entdeckten Diabeteserkrankung. Dabei soll der im Laufe des Aprils 2014 vom Notarzt ausgestellte Totenschein von der Polizei umgeschrieben und ein neuer, rückdatierter Beerdigungsschein ausgestellt worden sein. Der ursprünglich auf den Namen Dellig ausgestellte Totenschein und weitere Dokumente wurden nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau vernichtet. Der Oberstaatsanwalt verweigerte gegenüber dem Innenausschuss des Bundestages die Herausgabe des toxikologischen Gutachtens aus den Ermittlungsakten. „Corelli“ soll bereits 2005 über das Kürzel „NSU“ und dessen Bedeutung Kenntnis gehabt haben.
Mehr zum Thema:


EU-Bankenabwicklung: Geldhäuser müssen ihre Bilanzen aufräumen" title="