Athen (nex) – Medien berichten, Griechenland würde wohlhabende Flüchtlinge, die über seine Grenzen kämen, bevorzugt behandeln und diesen Priorität einräumen oder Erleichterungen verschaffen. Man werde die finanzielle Lage der Flüchtlinge genauestens überprüfen, so der stellvertretende griechische Außenminister Dimitris Mardas.
Flüchtlinge, die in der Lage seien, Investitionen in Höhe von mindestens 250 000 Euro zu schaffen, dürften in Griechenland bleiben und würden nicht in die Türkei zurückgeschickt werden. Infolge der Umsetzung des Abkommens zwischen der EU und der Türkei sei die Zahl der nach Griechenland eingereisten Flüchtlinge stark zurückgegangen. Wie die Zeitung „Financial Times“ meldete, habe die Zahl von Flüchtlingen, die am 26. März die griechischen Inseln erreicht hätten, bereits nach einer Woche von 930 auf 78 abgenommen. Am 27. März sei die Zahl auf 73 gesunken, wie die griechische Regierung bekannt gab. Gegenüber „Financial Times“ habe der Sprecher des Sekretariats für Flüchtlinge in der griechischen Regierung gesagt, dass zwar ein starker Rückgang der Flüchtlingszahlen zu beobachten sei, man aber noch nicht von einem Erfolg sprechen könne. Dafür sei es noch zu früh. Der gegenwärtige Rückgang der Flüchtlingszahl könne auch wetterabhängig sein.
stern-RTL-Wahltrend
Umfrage: Union gewinnt, AfD bricht ein – Seehofer bei AfD-Anhängern beliebter als Petry
Hamburg (ots) – Nach den Terroranschlägen in Brüssel steigt die Zustimmung für die Union und Kanzlerin Angela Merkel. Im stern-RTL-Wahltrend legen CDU/CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und kommen nun auf 36 Prozent. Auch die FDP kann sich um einen Punkt verbessern auf 7 Prozent.
Die SPD stagniert bei 20 Prozent, die Grünen behaupten ihre 13 Prozent, die Linke verharrt weiterhin bei 8 Prozent. Gleich drei Prozentpunkte büßt die AfD ein, die jetzt wieder bei 10 Prozent liegt. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen 6 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent, nochmals ein Punkt weniger als in der Vorwoche.
„Weil sich nach den Anschlägen in Brüssel die Terrorgefahr erhöht hat, wenden sich die Bürger – wie auch schon nach den Pariser Attentaten – wieder stärker den staatstragenden Parteien zu“, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Die SPD könne davon allerdings nicht profitieren: „Denn Sigmar Gabriel schafft es nicht, sich und seine Partei entsprechend zu profilieren.“ Dass die AfD dabei gleich um drei Prozentpunkte abrutscht, dürfte laut Güllner zum Teil auch der Einigung der Europäischen Union mit der Türkei in der Flüchtlingsfrage zuzuschreiben sein. Was wiederum Angela Merkels Popularität steigert: Mit 52 Prozent erreicht sie bei der Kanzlerpräferenz ihren höchsten Wert in diesem Jahr. Damit liegt Merkel nun 39 Prozentpunkte vor Gabriel, den sich 13 Prozent als Kanzler wünschen.
Auch bei der Einschätzung der politischen Kompetenz gewinnt die Union drei Punkte hinzu auf 29 Prozent. Der SPD trauen dagegen nur 6 Prozent zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. 11 Prozent billigen diese Kompetenz anderen Parteien zu, 54 Prozent allerdings keiner Partei.
In einer weiteren Umfrage ermittelte das Forsa-Institut im Auftrag des stern, welchen Politikern die Deutschen am meisten vertrauen. Bei dieser Befragung konnten Punkte zwischen 0 (kein Vertrauen) und 100 (sehr großes Vertrauen) vergeben werden, aus denen dann der Mittelwert errechnet wurde.
Das stern-Politiker-Ranking führen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (63 Punkte), Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann (62), Finanzminister Wolfgang Schäuble (62) und Kanzlerin Angela Merkel (61) an. Nordrhein-Westfalens SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (54) rangiert vor SPD-Chef Sigmar Gabriel (49), Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (48) und CSU-Chef Horst Seehofer (46). Auf den hinteren Plätzen: FDP-Vorsitzender Christian Lindner (42), Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt (41) und Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht (36). Das Schlusslicht mit 19 Punkten bildet AfD-Chefin Frauke Petry, die von ihren eigenen Anhängern mit nur 47 Vertrauenspunkten bedacht wurde. Horst Seehofer dagegen steht bei AfD-Sympathisanten offenbar besonders hoch im Kurs: Von denen bekam der CSU-Mann 69 Punkte – sieben weniger als von den eigenen Anhängern.
Düsseldorf
NRW-Familienministerin will Tablet-Computer für Kindergärten
Düsseldorf (ots) – Nordrhein-Westfalens Familienministerin Christina Kampmann (SPD) denkt über die Einführung von Tablet-Computern in Kindergärten nach. „Ich kann mir gut vorstellen, dass Kitas mit Tablet-Computern arbeiten“, sagte Kampmann der „Rheinischen Post“.
Viele Zwei- oder Dreijährige seien schon den Umgang mit dem Smartphone oder Tablet gewohnt. „Was spricht dagegen, ein Tablet mit in den Wald zu nehmen, um damit Vogelstimmen aufzunehmen oder Pflanzen zu bestimmen, und später in der Kita darüber zu sprechen?“, sagte Kampmann. Die Ministerin, zu deren Ressort neben Familienthemen auch die Kultur zählt, gab sich zudem zuversichtlich, bald eine Lösung für die Kunstwerke zu finden, die noch im Bestand der WestLB-Nachfolgebank Portigon sind:
„Wir schauen uns an, welche Werke sich dafür eignen, dass die Stiftung sie übernimmt, um sie in Museen auszustellen. Endgültig wird darüber der dritte Runde Tisch nach Ostern entscheiden.“
Goslar
Feuer im Fachwerkhaus: Polizei geht von Brandstiftung aus
Brand in Seesen/Ildehausen
Goslar (ots) – In der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag brannte es in einem unbewohnten Fachwerkhaus im Bereich des Dachstuhls. Am Ostersonntag gegen 08.10 Uhr wurde der Brand festgestellt.
Die zuvor verschlossene Eingangstür wurde gewaltsam geöffnet. Nur durch Glück kam es nicht zu einem Vollbrand des Hauses. Das Balkenwerk wurde an einigen Stellen beschädigt. Die Zwischendecke musste durch die Feuerwehr abgenommen werden. Die Brandstellen wurden abgelöscht. Es entstand insgesamt nach ersten Schätzungen ein Gebäudeschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
An der Hausfassade ist ein Hakenkreuz und ein Schriftzug „Keine Asylanten“ aufgesprüht. Eine Unterbringung von Asylsuchenden war nach bisherigem Ermittlungsstand in dem Haus nicht geplant. Jedoch soll es im Vorfeld der Sanierungsarbeiten diesbezüglich Vorgespräche zwischen dem Besitzer und dem LK Goslar gegeben haben. Nach bisherigen Ermittlungen ist von Brandstiftung auszugehen.
Testspiel in München
4:1! – Deutschland gelingt nach 21 Jahren erster Sieg gegen Italien
München (nex) – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich drei Tage, nachdem sie gegen England einen 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben hatte, rehabilitieren können und gleichzeitig noch einen überzeugenden Sieg gegen den langjährigen Angstgegner Italien eingefahren. Durch Tore von Toni Kroos (24. Minute), Mario Götze (45.), Jonas Hector (59.) und Mesut Özil (75./Foulelfmeter) bei einem Gegentreffer von Stephan El Shaarawy (83.) gewann die deutsche Elf mit 4:1 (2:0) und konnte damit den ersten Sieg gegen die Squadra Azzurra seit einem 2:0 im Juni 1995 einfahren. 2006 bei der WM im eigenen Land und 2012 bei der EM in Polen und der Ukraine war man gegen Italien jeweils im Halbfinale gescheitert.
Die Mannschaft zeigte sich über den gesamten Verlauf des Spiels hinweg konzentriert und konnte auch ihre bisherigen chronischen Probleme in der Abwehr gut in den Griff bekommen. Dabei hat Shkodran Mustafi als zentrale Figur der Dreierkette seinen Anspruch auf eine Nominierung für den EM-Kader ebenso unterstrichen wie die als Doppel-Sechs spielenden Akteure Kroos und Özil und der Torschütze vom WM-Finale, Mario Götze, der sogar per Kopf traf. Am 17. Mai will Bundestrainer Jogi Löw seinen vorläufigen EM-Kader bekannt geben.
Bürgerkrieg in Syrien
Syrien: Mutmaßlicher Drahtzieher des Reyhanli-Anschlags Mihrac Ural offenbar getötet
Latakia (nex) – Mehrere Quellen berichten, dass der alevitisch-türkische Milizenführer Mihrac Ural, auch bekannt als Ali Kayali, in Kasab getötet worden sei. Die sunnitische Rebellengruppe Ahrar al-Sham hat auch bereits die Verantwortung übernommen.
Über die genaueren Umstände des Todes ist noch nichts Näheres bekannt, auch steht eine Bestätigung von offizieller Stelle noch aus. Ural war nach dem Militärputsch in der Türkei im Jahre 1980 nach Syrien geflüchtet, da er als Generalsekretär der linksextremistischen THKP-C-Abspaltung „Acilciler“ als staatsfeindliches Element galt.
In Syrien wurde er von Jamil al-Assad, dem jüngeren Bruder des damaligen Präsidenten Hafiz al-Assad, gefördert. Seine Miliz, die den Namen „Syrischer Widerstand – Volksfront zur Befreiung der Provinz Iskenderun“ trägt, verfolgt unter anderem revanchistische Ziele und möchte Teile der südosttürkischen Provinzen vom Mutterland abtrennen.
Im syrischen Bürgerkrieg soll Ural für zahlreiche Gräueltaten gegen oppositionelle Kräfte und Zivilisten verantwortlich sein. So soll er federführend an einem Massaker an Turkmenen in den Gemeinden Bayda und Banias, Provinz Tartus, verantwortlich sein.
Darüber hinaus soll er das Mastermind hinter dem Terroranschlag in Reyhanli im Mai 2013 gewesen sein, bei dem 50 Menschen ums Leben gekommen waren. Die Umstände des Massakers in der Stadt in der südosttürkischen Provinz Hatay sind noch nicht restlos geklärt, es ranken sich bis heute Gerüchte darum.
Demnach behaupten Quellen, es gebe Hinweise, wonach ein der „Fethullistischen Terrororganisation/Parallelstaatsstruktur“ (FETÖ/PDY) zuzuordnender Staatsanwalt bewusst den rechtzeitigen Zugriff der Sicherheitsbehörden verhindert haben soll. Ural selbst bezichtigte Israel, hinter dem Anschlag zu stecken.
In Syrien wurde er von Jamil al-Assad, dem jüngeren Bruder des damaligen Präsidenten Hafiz al-Assad, gefördert. Seine Miliz, die den Namen „Syrischer Widerstand – Volksfront zur Befreiung der Provinz Iskenderun“ trägt, verfolgt unter anderem revanchistische Ziele und möchte Teile der südosttürkischen Provinzen vom Mutterland abtrennen.
Im syrischen Bürgerkrieg soll Ural für zahlreiche Gräueltaten gegen oppositionelle Kräfte und Zivilisten verantwortlich sein. So soll er federführend an einem Massaker an Turkmenen in den Gemeinden Bayda und Banias, Provinz Tartus, verantwortlich sein.
Darüber hinaus soll er das Mastermind hinter dem Terroranschlag in Reyhanli im Mai 2013 gewesen sein, bei dem 50 Menschen ums Leben gekommen waren. Die Umstände des Massakers in der Stadt in der südosttürkischen Provinz Hatay sind noch nicht restlos geklärt, es ranken sich bis heute Gerüchte darum.
Demnach behaupten Quellen, es gebe Hinweise, wonach ein der „Fethullistischen Terrororganisation/Parallelstaatsstruktur“ (FETÖ/PDY) zuzuordnender Staatsanwalt bewusst den rechtzeitigen Zugriff der Sicherheitsbehörden verhindert haben soll. Ural selbst bezichtigte Israel, hinter dem Anschlag zu stecken.
Nachrichtenagenturen
„Anadolu Ajansi“ unterzeichnet Kooperationsvertrag mit Jordaniens „Petra“
Amman (nex) – Der türkische Nachrichtenanbieter Anadolu Ajansi hat einen Kooperationsvertrag mit Petra, der staatlichen Nachrichtenagentur Jordaniens, unterzeichnet.
Die Vertragsunterzeichnung fällt in denselben Zeitraum wie der erste offizielle Besuch des türkischen Ministerpräsidenten im haschemitischen Königreich. Metin Mutanoglu, der stellvertretende Geschäftsführer und Chefredakteur von Anadolu Ajansi, schloss die Vereinbarung am vergangenen Sonntag mit dem Petra-Geschäftsführer Faisal Al-Shboul.
Der Vertrag wurde in Amman in Anwesenheit des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu, der die jordanische Hauptstadt am Sonntag besuchte, und seines Amtskollegen Abdullah Ensour unterzeichnet.
„Wir hoffen auf eine breitangelegte Zusammenarbeit zwischen den beiden Nachrichtenagenturen“, erklärte Mutanoglu während der Unterzeichnungszeremonie und fügte hinzu: „Wir wissen die Bedeutung der Nachrichtenagentur Petra sehr zu schätzen, die in der gesamten Region eine hohe Präsenz aufweist.“
Ausland
Israel: SS-Offizier Skorzeny arbeitete für den Mossad
Otto Skorzeny: Mussolini-Retter arbeitete für Mossad
Tel Aviv (nex) – Otto Skorzeny, der SS-Offizier, der seine Berühmtheit größtenteils der Tatsache zu verdanken hat, dass unter seiner Leitung einer Operation Italiens faschistischer Führer Benito Mussolini vor der Gefangenschaft gerettet wurde, ließ sich für einen Auftrag vom israelischen Geheimdienst Mossad anheuern, wie neueste Fakten zeigen.
Nach einem in der israelischen Tageszeitung Haaretz erschienenen Artikel wurde Skorzeny 1962 vom Mossad beauftragt, den für Ägypten arbeitenden deutschen Raketenforscher Heinz Krug zu eliminieren. Über Skorzenys Verstrickungen mit dem Mossad wurde schon früher gemunkelt, das Ausmaß der Kollaboration war jedoch nicht bekannt. Der Artikel gibt nun tiefe Einblicke in die Angelegenheit.
Es wird berichtet, dass Krug als Wissenschaftler unter der Leitung des späteren NASA-Gründers Wernher von Braun für das Raketenprogramm des Nazi-Deutschland arbeitete. Krug wurde von Ägypten beauftragt, am strategischen Raketenprogramm des Landes teilzunehmen, das wiederum zum primären Ziel Israels wurde. Zu jener Zeit war das panarabische Ägypten unter der Herrschaft Gamal Abdel Nassers Israels Feind Nummer eins. Vier Kriege führte Israel gegen Ägypten – 1948, 1956, 1967 und 1973.
Skorzeny zeichnete sich auch für die Zusendung einer israelischen Bombe im Paket an die ägyptische Raketenfabrik verantwortlich, in der deutsche Ingenieure arbeiteten. Fünf Arbeiter wurden dem Artikel zufolge getötet.
Der frühere SS-Obersturmbannführer Skorzeny (Offiziersrang der SS, vergleichbar mit dem heutigen Oberstleutnant; diesen Rang hatten unter anderem auch Rudolf Höß, Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz, und Adolf Eichmann, einer der Architekten des Holocaust) wurde nach Israel, und sogar zur Yad Vashem, der Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust, eingeladen.
Hier wurde er von einem Überlebenden des Krieges als „Kriegsverbrecher“ wiedererkannt.
Dem Artikel nach könnte Skorzeny mit dem Mossad kollaboriert haben, um seiner Hinrichtung zu entkommen und seinen Namen von Simon Wiesenthals berühmter Liste der Kriegsverbrecher entfernen zu lassen. Sieben hochrangige Nazi-Offiziere, der bekannteste unter ihnen Adolf Eichmann, wurden entweder vom Mossad nach Israel gebracht oder im Ausland hingerichtet.
Kampf gegen den Terror
Hakkari: Gefälschte HDP-Stimmzettel bei Anti-PKK-Razzia sichergestellt
Hakkari (nex) – Sicherheitskräfte haben Medienberichten zufolge am Sonntag im Zuge von Razzien gegen die terroristische PKK im Bezirk Yüksekova in der südosttürkischen Provinz Hakkari Dutzende gefälschter Wahlzettel beschlagnahmt, auf die das Logo der PKK-nahen „Demokratischen Partei der Völker“ (HDP) aufgedruckt war.
Darüber hinaus wurden handgemachte Sprengkörper, Ammoniumnitrat zum Bau von Bomben und Nachtsichtgeräte sichergestellt und Dutzende durch Hauswände geschlagene Tunnel in Reihenhäusern, in denen ebenfalls Sprengkörper aufbewahrt wurden. Zahlreiche Gräben, die von Terroristen ausgehoben worden waren, wurden zugeschüttet. Die Operation begann am 14. März, dauert immer noch an und wird von Zusammenstößen der Sicherheitskräfte mit der PKK und von Bemühungen begleitet, die Rückzugsorte der Terroristen in der von Konflikten heimgesuchten Gegend zu identifizieren.
Mehr zum Thema: Kurden an HDP-Politiker: “So kann man nicht seiner eigenen Ethnie dienen!”
Am Sonntag haben der türkischen Armee zufolge Sicherheitskräfte im Zuge von Operationen 25 PKK-Terroristen neutralisiert, 13 davon in den Bezirken Nusaybin (Provinz Mardin), Yüksekova (Hakkari) und Sirnak. Bereits am Donnerstag wurden zwei PKK-Anhänger, die im Verdacht standen, einen Selbstmordanschlag verüben zu wollen, von Polizeieinheiten in der südosttürkischen Provinz Mus verhaftet. Das Amt des Provinzgouverneurs erklärte, dass zwei Terroristen, darunter eine Frau, auf der Strecke von Diyarbakir westwärts unter dem Verdacht angehalten wurden, Selbstmordanschläge planen zu wollen und anschließend auf der Basis des Vorwurfs verhaftet wurden, Mitglieder einer bewaffneten terroristischen Organisation zu sein. Seit der Wiederaufnahme der Gewalt durch die terroristische PKK im Juli des Jahres 2015 wurden mehr als 300 Sicherheitskräfte getötet. Die türkische Armee und Spezialkräfte konnten im gleichen Zeitraum mehrere tausend Terroristen der in der Türkei, der EU und den USA verbotenen PKK eliminieren.
Darüber hinaus wurden handgemachte Sprengkörper, Ammoniumnitrat zum Bau von Bomben und Nachtsichtgeräte sichergestellt und Dutzende durch Hauswände geschlagene Tunnel in Reihenhäusern, in denen ebenfalls Sprengkörper aufbewahrt wurden. Zahlreiche Gräben, die von Terroristen ausgehoben worden waren, wurden zugeschüttet. Die Operation begann am 14. März, dauert immer noch an und wird von Zusammenstößen der Sicherheitskräfte mit der PKK und von Bemühungen begleitet, die Rückzugsorte der Terroristen in der von Konflikten heimgesuchten Gegend zu identifizieren.
Mehr zum Thema: Kurden an HDP-Politiker: “So kann man nicht seiner eigenen Ethnie dienen!”
Am Sonntag haben der türkischen Armee zufolge Sicherheitskräfte im Zuge von Operationen 25 PKK-Terroristen neutralisiert, 13 davon in den Bezirken Nusaybin (Provinz Mardin), Yüksekova (Hakkari) und Sirnak. Bereits am Donnerstag wurden zwei PKK-Anhänger, die im Verdacht standen, einen Selbstmordanschlag verüben zu wollen, von Polizeieinheiten in der südosttürkischen Provinz Mus verhaftet. Das Amt des Provinzgouverneurs erklärte, dass zwei Terroristen, darunter eine Frau, auf der Strecke von Diyarbakir westwärts unter dem Verdacht angehalten wurden, Selbstmordanschläge planen zu wollen und anschließend auf der Basis des Vorwurfs verhaftet wurden, Mitglieder einer bewaffneten terroristischen Organisation zu sein. Seit der Wiederaufnahme der Gewalt durch die terroristische PKK im Juli des Jahres 2015 wurden mehr als 300 Sicherheitskräfte getötet. Die türkische Armee und Spezialkräfte konnten im gleichen Zeitraum mehrere tausend Terroristen der in der Türkei, der EU und den USA verbotenen PKK eliminieren.
Sportstadt Samsun
Deaflympics: Gehörlosen-Olympiade 2017 findet in der Türkei statt
Samsun (nex) – Der türkische Minister für Jugend und Sport Akif Cagatay Kilic erklärte türkischen Medien gegenüber, dass Samsun mit sicheren Schritten auf dem Weg zu einer ‚Markenstadt‘ (Brand City) im Sport vorankommt – doch nicht nur das: Mit den Olympischen Spielen für Gehörlose, den Deaflympics, wird es sich auch den Titel „Olympiastadt“ holen.
Die Vorbereitungen für die Ausrichtung der Deaflympics 2017 in Samsun, der größten Stadt in der Schwarzmeerregion der Türkei, laufen auf Hochtouren. Es ist das mit dem bisher größten organisatorischen Aufwand verbundene Sportevent, das in der Türkei stattfinden wird, sodass die Stadt bald feststellen musste, dass neue Anlagen errichtet werden müssen und die Ärmel wurden hochgekrempelt.
„Viele Anlagen stehen schon und viele stehen kurz vor der Fertigstellung“
Die Vorbereitungen für die 23. Deaflympics, bei denen auch die ersten Smart Games ausgerichtet werden sollen, werden vom Ministerium für Jugend und Sport, vom Gouverneursamt Samsun, von der Provinzdirektion und den Kreisverwaltungen gemeinsam getragen und laufen auf Hochtouren. Die meisten Anlagen sind entweder schon fertiggestellt oder stehen kurz davor. Unter den Anlagen, die kurz vor der Vollendung stehen, kommt das Stadion an erster Stelle. Es soll Samsunspor pünktlich zum Saisonstart 2016/2017 zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren soll das Ilkadim Athletikstadion, das abgerissen wurde und nun neu gebaut wird, im Sommer 2016 genutzt werden können.
Sportminister Kilic eröffnete das Olympische Schwimmbecken in Atakum
Die Anlagen für den Hallensport sowie die Kunst- und Naturrasen im Zentrum der Provinzhauptstadt und in den umliegenden Städten, die für Training und als Austragungsorte vorgesehen sind, sind fertiggestellt und können bereits genutzt werden. Das Olympische Schwimmbecken in Atakum wurde vor vier Monaten vom Sportminister Kilic eröffnet.
20 Disziplinen, Teilnehmer aus 110 Ländern
Die Olympiateilnehmer werden in 20 Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen. Dabei werden die Wettkämpfe hauptsächlich im Zentrum von Samsun und in den an der Küste liegenden Städten ausgetragen werden. Die Einwohner von Samsun fiebern dem Event bereits entgegen.
Die Sportler aus fast 110 ISCD-Mitgliedsstaaten (ISCD: International Committee of Sport for the Deaf = Träger der Deaflympics unter Aufsicht des Internationalen Olympischen Komitees) werden in den folgenden Disziplinen gegeneinander antreten: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Bowling, Freistilringen, Fußball, griechisch-römisches Ringen, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Mountainbike, Orientierungslauf, Schwimmen, Sportschießen, Straßenradsport, Tischtennis, Taekwondo, Tennis und Volleyball.
Das Olympische Dorf bietet Platz für 15 000 Menschen
Auch auf dem Campus der 19. Mai-Universität, der zum Deaflympics-Dorf bestimmt wurde, stehen die Vorbereitungen kurz vor dem Abschluss. Das Studierendenwohnheim, das erst neulich fertiggestellt wurde und im Sommersemester 2015/2016 den Studierenden zur Verfügung stehen soll, bietet Platz für 2 000 Schüler. Die Bettenkapazität im Olympischen Dorf liegt somit bei 6 000, in ganz Samsun bei 12 500 Plätzen. So wird es bei der Unterbringung von Sportlern, Trainern, Leitern und Zuschauern – also etwa 15 000 Besuchern – keine Probleme geben.
Samsuner lernen Gebärdensprache
Die Gebärdensprachkurse und Präsentationsprojekte, die in Kooperation des Gouverneursamtes Samsun, der Provinzdirektion für Jugenddienste und Sport, der Föderation der Hörbehinderten, des Oberbürgermeisteramts, der Kreisverwaltungen und der Agentur für Aufschwung der Zentralen Schwarzmeerregion organisiert werden, laufen ebenfalls auf Hochtouren.
„Viele Anlagen stehen schon und viele stehen kurz vor der Fertigstellung“
Die Vorbereitungen für die 23. Deaflympics, bei denen auch die ersten Smart Games ausgerichtet werden sollen, werden vom Ministerium für Jugend und Sport, vom Gouverneursamt Samsun, von der Provinzdirektion und den Kreisverwaltungen gemeinsam getragen und laufen auf Hochtouren. Die meisten Anlagen sind entweder schon fertiggestellt oder stehen kurz davor. Unter den Anlagen, die kurz vor der Vollendung stehen, kommt das Stadion an erster Stelle. Es soll Samsunspor pünktlich zum Saisonstart 2016/2017 zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren soll das Ilkadim Athletikstadion, das abgerissen wurde und nun neu gebaut wird, im Sommer 2016 genutzt werden können.
Sportminister Kilic eröffnete das Olympische Schwimmbecken in Atakum
Die Anlagen für den Hallensport sowie die Kunst- und Naturrasen im Zentrum der Provinzhauptstadt und in den umliegenden Städten, die für Training und als Austragungsorte vorgesehen sind, sind fertiggestellt und können bereits genutzt werden. Das Olympische Schwimmbecken in Atakum wurde vor vier Monaten vom Sportminister Kilic eröffnet.
20 Disziplinen, Teilnehmer aus 110 Ländern
Die Olympiateilnehmer werden in 20 Disziplinen ihr Können unter Beweis stellen. Dabei werden die Wettkämpfe hauptsächlich im Zentrum von Samsun und in den an der Küste liegenden Städten ausgetragen werden. Die Einwohner von Samsun fiebern dem Event bereits entgegen.
Die Sportler aus fast 110 ISCD-Mitgliedsstaaten (ISCD: International Committee of Sport for the Deaf = Träger der Deaflympics unter Aufsicht des Internationalen Olympischen Komitees) werden in den folgenden Disziplinen gegeneinander antreten: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Bowling, Freistilringen, Fußball, griechisch-römisches Ringen, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Mountainbike, Orientierungslauf, Schwimmen, Sportschießen, Straßenradsport, Tischtennis, Taekwondo, Tennis und Volleyball.
Das Olympische Dorf bietet Platz für 15 000 Menschen
Auch auf dem Campus der 19. Mai-Universität, der zum Deaflympics-Dorf bestimmt wurde, stehen die Vorbereitungen kurz vor dem Abschluss. Das Studierendenwohnheim, das erst neulich fertiggestellt wurde und im Sommersemester 2015/2016 den Studierenden zur Verfügung stehen soll, bietet Platz für 2 000 Schüler. Die Bettenkapazität im Olympischen Dorf liegt somit bei 6 000, in ganz Samsun bei 12 500 Plätzen. So wird es bei der Unterbringung von Sportlern, Trainern, Leitern und Zuschauern – also etwa 15 000 Besuchern – keine Probleme geben.
Samsuner lernen Gebärdensprache
Die Gebärdensprachkurse und Präsentationsprojekte, die in Kooperation des Gouverneursamtes Samsun, der Provinzdirektion für Jugenddienste und Sport, der Föderation der Hörbehinderten, des Oberbürgermeisteramts, der Kreisverwaltungen und der Agentur für Aufschwung der Zentralen Schwarzmeerregion organisiert werden, laufen ebenfalls auf Hochtouren. 
