Kampf gegen den Terror
Türkei: Seit Beginn der Operationen 5359 Terroristen neutralisiert

0
Ankara (nex/ds/aa) –  Wie die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichtet, konnten die türkischen Streitkräfte seit Beginn der Operationen im Juni letzten Jahres gegen die international als Terrororganisation eingestufte PKK 5359 Terroristen neutralisieren. Demnach kamen zwischen dem 7. Juli 2015 und dem 27. März 2016 215 Soldaten, 133 Polizeibeamte und 7 Aufseher ums Leben. Durch terroristische Angriffe starben neben den 285 Zivilisten, einschließlich der Präsident der Rechtsanwaltskammer in Diyarbakir Tahir Elçi auch elf Kinder. Zu den ausländischen Todesopfern zählen elf Deutsche, drei Israelis, zwei Iraner und ein Palästinenser. Unter den 897 Verletzten befanden sich Sicherheitskräfte, Ausländer und ein AA-Reporter.
Mehr zum Thema: 

Diyarbakir: PKK-Mitglieder wollen aus Dankbarkeit Füße der Soldaten küssen


Die Sicherheitskräfte reagierten auf die Angriffe der Terroristen mit Luft- und Landesoperationen, sowohl im Inland als auch im Ausland. Bei den Operationen konnten 5359 PKK-Terroristen untätig gemacht werden: 3583 wurden getötet, 601 verletzt, 601 festgenommen und 574 von ihnen ergaben sich. Zudem konnten 10.326 Terroristen inhaftiert, davon 3387 verhaftet werden

"Wo im Haushalt bleibt der Strom?"
Stromverbrauch: Unterhaltungselektronik verursacht fast ein Viertel des Stromverbrauchs der privaten Haushalte

Düsseldorf (ots) – 23,4 Prozent – die Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik verursachen fast ein Viertel des Stromverbrauchs der privaten Haushalte. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der empirischen Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?“ der EnergieAgentur.NRW, die die Verbrauchsprofile von über 522.000 Ein- bis Fünf-Personen-Haushalten ausgewertet hat. Die anonymisierte Analyse der Daten aus dem „Stromcheck für Haushalte“ zeigt außerdem: Single-Haushalte haben ein anderes Stromverbrauchsprofil als Paar- und Familien-Haushalte. „Im Mittel aller Haushalte gehören mit dem privaten Büro und der TV-/Audio-Ausstattung die zwei Bereiche der Informations- und Unterhaltungselektronik zu den drei stromintensivsten Verbrauchsbereichen: Zusammengerechnet machen sie mit 23,4 % fast ein Viertel des privaten Stromverbrauchs aus“, bilanziert Tom Küster von der EnergieAgentur.NRW. „PC, Notebook und Monitor, Drucker, Router und Telefon, TV-Gerät, HiFi-Anlage, DVD-Player und Radios: Die Vielzahl dieser Geräte schlägt auch bei der Stromrechnung deutlich zu Buche – in einem Single-Haushalt mit durchschnittlich 166 Euro und in einem Vier-Personen-Haushalt bereits mit 319 Euro pro Jahr.“ Über alle Haushaltsgrößen betrachtet, machen sechs Bereiche mit 65,6 % fast zwei Drittel des gesamten Stromverbrauchs aus: Büro (12,2 %), Warmwasser (12,1 %), TV/Audio (11,2 %), Kochen (10,5 %), Kühlen (10,4 %) und Beleuchtung (9,2 %). Dagegen spielen die übrigen Verbrauchsbereiche im Mittel aller Haushalte eine relativ unbedeutende Rolle: Trocknen (5,9 %), Umwälzpumpe (5,6 %), Spülen (4,9 %), Waschen (4,6 %) und Gefrieren (4,3 %) sowie die Position „Andere“ (9,2 %), in der die Bereiche Wellness, Klima-, Garten- und Kleingeräte sowie Sonstiges (wie bspw. Staubsauger und Bügeln) aufgrund ihrer geringen Anteile zusammengefasst sind. Kostentreiber Nr. 1: die elektrische Warmwasserbereitung Bei den Stromverbrauchsprofilen lohnt ein differenzierter Blick, da es ein Ausstattungsmerkmal gibt, das alle Haushalte unabhängig von ihrer Größe in zwei Gruppen teilt: die elektrische Warmwasserbereitung. Sie ist extrem stromintensiv und führt die „Verbrauchsparade“ bei den betroffenen Haushalten (38,4 % der untersuchten Stichprobe) deutlich an. Im Mittel aller betroffenen Ein- bis Fünf-Personen-Haushalte kommt die elektrische Warmwasserbereitung auf einen Verbrauchsanteil von 27,1 %. Mit großem Abstand folgen Arbeitszimmer (10,1 %), Kochen (9,7 %), TV/Audio (9,5 %), Kühlen (8,5 %), Beleuchtung (7,3 %) und Trocknen (4,7 %). Ein- bis Fünf-Personen-Haushalte ohne elektrische Warmwasserbereitung haben einen deutlich geringeren Jahresstromverbrauch: „Eine fünfköpfige Familie ohne elektrischen Durchlauferhitzer verbraucht pro Jahr durchschnittlich fast 2.000 Kilowattstunden weniger als eine ebenso große Familie mit Durchlauferhitzer; bei einem Strompreis von 29 Cent/kWh entspricht diese Differenz 580 Euro jährlich. Bei Paar-Haushalten macht der Unterschied im Schnitt rund 280 Euro pro Jahr aus“, rechnet Küster vor. Bei den Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung wird die „Verbrauchsparade“ vom Büro angeführt (14,0 %), dahinter rangieren der TV-/Audiobereich (12,8 %), Kühlen (12,1 %), Kochen (10,9 %), Licht (10,6 %), Umwälzpumpe (7,0 %) und Trocknen (6,7 %). Küster: „In den Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung kommen das private Arbeitszimmer und die TV-/Audiogeräte somit auf einen Verbrauchsanteil von durchschnittlich sogar 26,8 Prozent.“ Mitentscheidend für das Verbrauchsprofil: die Haushaltsgröße Doch hat die EnergieAgentur.NRW die 522.000 Datensätze nicht nur nach Verbrauchsbereichen und elektrischer Warmwasserbereitung, sondern auch nach fünf Haushaltsgrößen differenziert. Diese Unterscheidung führt zu dem Ergebnis, dass unterschiedliche Haushaltsgrößen auch spezifische Verbrauchsprofile haben. So machen beispielsweise in Single-Haushalten allein die sechs Bereiche Büro (14,2 %), Kühlen (14,0 %), Warmwasser und Kochen (jeweils 13,5 %), TV/Audio (11,5 %) und Licht (9,2 %) mit fast 76 % über drei Viertel des Stromverbrauchs aus; demnach haben das Arbeitszimmer und der TV-/Audiobereich bei Singles einen Verbrauchsanteil von zusammen 25,7 %. In Vier-Personen-Haushalten dagegen kommen die genannten sechs Bereiche auf nur knapp 61 % des Gesamtverbrauchs, wobei das Büro und die TV-/Audiogeräte 22,2 % des Verbrauchs ausmachen (Büro: 11,5 %, Warmwasser: 10,9 %, TV/Audio: 10,7 %, Kochen: 9,7 %, Licht: 9,1 %, Kühlen: 9,0 %); als Großverbraucher kommen bei Vier-Personen-Haushalten vor allem das Trocknen (7,9 % gegenüber 2,2 % bei Singles) und das Spülen hinzu (6,2 % gegenüber 2,3 % bei Singles).

Verkehr
ADAC: Im Ausland drohen drastische Bußgelder

München (ots) – Wer Urlaub im Ausland macht, sollte die Verkehrsvorschriften des Landes gut kennen. In vielen europäischen Ländern sind laut ADAC die Bußgelder für zu schnelles Fahren, falsches Parken und Fahren unter Alkoholeinfluss viel höher als hierzulande. Spitzenreiter mit den höchsten Bußgeldsätzen ist Norwegen, gefolgt von Schweden und Italien. Wer 20 km/h zu schnell fährt, muss in Norwegen mindestens 420 Euro, in Schweden 270 Euro und in Italien 170 Euro Bußgeld zahlen. Die größten Folgen haben Fahrten unter Alkoholeinfluss. In Italien kann bei 1,5 Promille im Blut sogar das Fahrzeug enteignet werden, wenn Fahrer und Halter identisch sind. Dänemark sieht eine ähnliche Regelung ab 2,0 Promille vor. In Norwegen kann ein Bußgeld von 600 Euro an aufwärts ab 0,2 Promille verhängt werden. Gefängnis droht bei Alkoholfahrten unter anderem in Schweden (ab 1,0 Promille) und in Spanien (ab 1,2 Promille). Satte Bußgelder drohen auch für das Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung. Hier führen die Niederlande (230 Euro), Dänemark (200 Euro) und Italien (160 Euro) das Ranking an. Besonders kostspielig wird falsches Parken etwa in den Niederlanden und in Norwegen (jeweils 90 Euro), in Spanien (bis 200 Euro) und Dänemark (70 Euro). Allerdings: Wer ein Bußgeld aus dem Ausland schnell bezahlt, kann viel Geld sparen. Italien und Spanien beispielsweise gewähren bei sofortiger Bezahlung hohe Rabatte. Innerhalb der EU werden verkehrssicherheitsrelevante Verstöße, etwa bei überhöhter Geschwindigkeit, inzwischen wirksamer verfolgt. Durch den verbesserten Halterdatenaustausch werden Bescheide schneller erstellt und mit Infos in der Landessprache des Kfz-Halters zugesandt. Nicht bezahlte Geldbußen können innerhalb der EU auch zwangsweise vollstreckt werden. Für Verkehrsverstöße im Ausland gibt es keine Punkte in Flensburg. Ein von einer ausländischen Behörde ausgesprochenes Fahrverbot hat in Deutschland keine Auswirkungen.

Ausland
Türkei: Eine Milliarde Dollar aus den USA

Präsident Erdogan kommt während seines Besuchs mit Geschäftsführern der Top 25-Unternehmen der USA zusammen Ankara (nex) – Wie der Türkische Außenhandelsverband (DEIK) vergangenen Samstag mitteilte, wird die Türkei während des offiziellen Besuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoganum Investitionen in Höhe von über einer Milliarde US-Dollar von US-Unternehmen werben. Erdogan wird heute für seinen viertägigen Aufenthalt in die USA reisen. Geplant sind die Teilnahme an einem Gipfel über nukleare Sicherheit und an der Eröffnungsfeier des Diyanet Center of America, eines islamisch-osmanischen Moscheekomplexes in Maryland. Des Weiteren wird er mit den CEOs der 25 größten US-Unternehmen zusammenkommen. Das Treffen findet in Zusammenarbeit des Türkischen Außenhandelsverbands (DEIK), der Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der Türkei (ISPAT) und des Türkisch-Amerikanischen Wirtschaftsrats (U.S.-Turkey Business Council) statt. „Wir erwarten uns von diesem Runden Tisch Investitionsversprechen von über einer Milliarde US-Dollar“, erzählte der DEIK-Vorsitzende der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi. Der Präsident des ISPAT, Arda Ermut, erwähnte, potenzielle US-amerikanische Investoren würden mit Erdogan zusammenkommen und fügte hinzu: „Wir werden sie auffordern, zu uns zu kommen, um Teil unseres Erfolgs zu werden. Energie-, IT-, Lebensmittel-, Finanz- und Gesundheitssektor – all das steht auf unserer Agenda.“ Die Türkei habe im vergangenen Jahr aus den USA, so Ermut, Direktinvestitionen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar an Land gezogen, ausländische Investoren hätten 16,5 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt. Nach Informationen des türkischen Wirtschaftsministeriums stellen die USA den fünftgrößten Exportmarkt der Türkei dar. Im vergangenen Jahr wurden Güter und Dienstleistungen in Höhe von 6,4 Milliarden US-Dollar exportiert. Die Türkei war somit auf Platz 33 der Lieferanten des US-Marktes. Die Importe aus den USA in die Türkei hatten einen Wert von 11,1 Milliarden US-Dollar. Die USA stehen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums für 2016 auf der Liste der Zielländer.

Terror in Pakistan
Pakistan: Erdogan und Davutoglu verurteilen aufs Schärfste den Terror in Lahore

0
Ankara (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Sonntag den Selbstmordanschlag scharf verurteilt, der in der pakistanischen Stadt Lahore Dutzende Menschen tötete und Hunderte weitere von ihnen verwundete. Am Sonntagabend hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem von zahlreichen Menschen besuchten Park in der Stadt in die Luft gesprengt und dem Gesundheitsminister der pakistanischen Provinz Punjab, Salman Rafiq, zufolge mindestens 69 Menschen getötet und 300 weitere verletzt. „Ich verurteile auf das Schärfste den Terroranschlag, den es in der pakistanischen Stadt Lahore gegeben hat“, erklärte Erdogan in einem schriftlichen Statement. Der Polizei zufolge soll der Attentäter inmitten der Menschenmenge im Gulshan-e-Iqbal Park im Norden der Provinzhauptstadt des Punjabs eine Sprengstoffweste zur Detonation gebracht haben. „Der Anschlag, der sich in einem von Familien und vor allem von Kindern frequentierten Freizeitpark ereignet hat, zeigte einmal mehr das Gesicht des Terrors, der keine Grenzen und keine Werte kennt“, erklärte Erdogan. „Dieser Anschlag stellt alle Länder auf die Probe, wenn es um ihren ehrlichen Standpunkt im Angesicht des Terrors geht.“ Erdogan übermittelte seine Anteilnahme an die Familien der Opfer, an seinen pakistanischen Amtskollegen Mamnoon Hussain und Premierminister Nawaz Sharif und wünschte den Verletzten rasche Genesung. Auch Premierminister Ahmet Davutoglu verurteilte den Anschlag und sandte Kondolenzschreiben an den pakistanischen Premierminister Nawaz Sharif sowie den zuständigen Minister für den Punjab, Shabbaz Sharif. „Unser Land wird entschlossen in der Solidarität mit unserem Bruderland Pakistan und seinem Kampf gegen den Terror bleiben“, erklärte Davutoglu, bat anschließend um Gottes Erbarmen für die Opfer, Trost für die Angehörigen und Genesung für die Verletzten. Die Terrorgruppe Jamaatul Ahrar, eine den pakistanischen Taliban nahe stehende Organisation, hatte sich zu dem Anschlag bekannt.

Visa-Freiheit für Türken
Kommen nun doch mehr Flüchtlinge? – Türkischer Minister droht der EU

0
Ankara (nex/aa/ds) – Der türkische EU-Minister Volkan Bozkir warnte vergangenen Sonntag, dass die Türkei das Recht auf Abbruch der wiederaufgenommenen Verhandlungen habe, sollte die EU den türkischen Staatsbürgern die versprochene Visafreiheit nicht gewähren. In einem Gespräch mit CNN Türk wies Bozkir darauf hin, dass sein Land bereits 40 der 72 erforderlichen Punkte für die Erlangung des visafreien Reisens umgesetzt habe und fügte hinzu, dass Ende April alle 72 Bedingungen erfüllt sein würden. Die Übereinkunft zwischen der EU und der Türkei über die Rücknahme von Personen, die illegal eingereist sind, wurde 2013 unterzeichnet und trat 2014 in Kraft.
Mehr zum Thema: 

Bundesagentur für Arbeit bittet Türkei um Fachkräfte, doch Türken lehnen ab


Wenn der Deal zwischen der Türkei und der EU umgesetzt wird, wird die EU illegale Migranten, die über die Türkei nach Europa gekommen sind, wieder zurück in die Türkei schicken können. Hier werden die Daten der Personen aufgenommen; anschließend werden sie in ihr Herkunftsland zurückgeschickt. Irakische und syrische Staatsbürger, die die Mehrheit der illegal eingereisten Migranten bilden, sind von dem Deal ausgenommen. Eine neue, im November letzten Jahres unterzeichnete Vereinbarung sieht eine kürzere Übergangszeit vor und wird türkischen Staatsbürgern den visafreien Zugang zum Schengenraum ermöglichen. Der Schengenraum umfasst 26 europäische Staaten, in dem die Grenzkontrollen weggefallen sind.  

Neuerliche Fahndungspanne
Brüssel: Weiterer Patzer auf Terroristensuche – Journalist Cheffou ist nicht der „Mann mit Hut“

0
Brüssel (nex) – Im Laufe der letzten Tage hatten sich Zeitungsberichten zufolge die Hinweise verdichtet, wonach es sich bei dem dritten Attentäter von Brüssel am letzten Dienstag, der in einem Überwachungsvideo kurz vor der Tat als „Mann mit Hut“ zusammen mit den bislang identifizierten mutmaßlichen Attentätern zu sehen war, um einen Fayçal Cheffou handeln soll. Cheffou war Aktivist und habe sich als Reporter für die Rechte muslimischer Migranten eingesetzt. 2014 habe er ein Video auf dem Kanal „Die Unterdrückten“ der Plattform YouTube veröffentlicht, in dem er aus der Nähe eines Abschiebegefängnisses in der belgischen Provinz Steenokkerzeel berichtete. Unter anderem kritisiert er in einem Beitrag, dass Insassen nichts zu essen bekämen, weil die Küche um 22 Uhr schließe, obwohl der Ramadan begonnen habe. Am Ende seines Berichts erklärte Cheffou, die Häftlinge seien „vom Rest der Welt völlig vergessen“, ihre „elementaren Rechte“ seien verletzt und die belgischen Muslime müssten „dringend handeln, um diese Misshandlungen zu stoppen“. Auf dem von 900 Personen abonnierten Kanal fanden sich auch Beiträge über Menschenrechtsverletzungen gegenüber Palästinensern, den Koran, Polizeiübergriffe und die im Zuge einer Razzia am Rande der Anschläge von Paris getötete mutmaßliche IS-Terroristin Hasna Ait Boulahcen. Brüssels Polizei soll Cheffou über Monate hinweg im Visier gehabt haben, weil dieser versucht habe, Flüchtlinge in einem provisorischen Quartier im Maximilian-Park aufzuwiegeln. Der Bürgermeister der Stadt, Yvan Mayeur, soll auch die Staatsanwaltschaft eingeschaltet haben, diese fand jedoch offenbar keinen Anlass zur Verfolgung und setzte sogar ein Platzverbot aus. Das „Wirtschaftsblatt“ meldete am Montagnachmittag, dass Fayçal Cheffou wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Es habe sich bei dem „Mann mit dem Hut“ nicht um seine Person gehandelt.

Falschmeldungen
Türkei schickt IS-Terroristen nach Europa? – Jordanischer König dementiert Meldungen

0
Ankara (nex) – Jordanischer Regierungssprecher: „Beziehungen zwischen Türkei und Jordanien sind historisch und basieren auf gegenseitigem Respekt“. Der jordanische Informationsminister und Regierungssprecher Mohammed Mumuni dementierte am Samstag Meldungen, wonach der König von Jordanien Abdullah II. während seines USA-Aufenthalts anschuldigende Bemerkungen über die Türkei geäußert habe. Nachrichtenportale wie „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ (DWN) veröffentlichten diese Meldung unter Berufung auf das Nachrichtenportal „Middle East Eye“. Allein die DWN-Meldung wurde über 10.000 mal empfohlen.
Dazu DWN am 26.03.16 : Der Bericht stammt vom Chefredakteur der Publikation, David Hearst. Hearst arbeitete zuvor als außenpolitischer Redakteur für den Guardian. MEE arbeitet nach professionellen journalistischen Kriterien, weshalb der Bericht glaubwürdig erscheint.
In seinem Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi reagierte Mumuni auf Behauptungen einiger Websites, König Abdullah habe während seines Besuchs in den USA am 11. Januar 2016 anschuldigende Bemerkungen über die Türkei gemacht. „Die Beziehungen zwischen der Türkei und Jordanien sind historisch und basieren auf gegenseitigem Respekt“, sagte der jordanische Regierungssprecher und fügte hinzu, dass derartige Behauptungen die Beziehung zwischen den beiden Ländern nicht beeinträchtigen könnten. „Diese Art der Berichterstattung zeugt von der Abwesenheit selbst minimalster Professionalität“, so Mumuni weiter. Einem vom Nachrichtenportal „Middle East Eye“ veröffentlichten Bericht zufolge habe der König von Jordanien Abdullah II. angeblich die Türkei beschuldigt, „Terroristen nach Europa zu exportieren“.

Aschaffenburg
Türken-Hochzeit: Gäste schießen in die Luft und tanzen auf Straße – Polizei sucht Zeugen

Aschaffenburg (nex) – Am Nachmittag des Ostersamstags, kurz nach 14 Uhr, gingen mehre Hinweise über einen rücksichtslos fahrenden Hochzeitskonvoi bei der Polizei ein, der mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung von Rotlicht zeigenden Ampeln durch die Innenstadt fuhr. An den Fahrzeugen würden türkische Fahnen hängen. Auch wurde eine Fußgängerin, welche die verkehrsberuhigte Frohsinnstraße überqueren wollte, beinahe von einem silbernen Mercedes Cabrio, der mit hoher Geschwindigkeit von der Weißenburger Straße kommend in die Frohsinnstraße einfuhr, angefahren. Sie konnte sich nur mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen und erlitt dabei einen Schock. Im Verlauf der rücksichtlosen Fahrt bremste der Konvoi den Verkehr auf der Ebertbrücke bis zum Stillstand ab. Die Insassen des Cabrios stiegen aus und schossen, wie sich später herausstellte, mit einer Schreckschusspistole,  mehrfach in die Luft und tanzten auf der Straße. Im Zuge der Fahndung konnte das Tatfahrzeug wenig später auf dem Parkplatz im Schönbusch  zusammen mit einer größeren Personengruppe, bestehend aus einer türkischen Hochzeitsgesellschaft, festgestellt werden. Den 25-jährigen Fahrer, der nicht im Besitz eines Waffenscheins war, konnte die Polizei ermitteln. Die Schusswaffe konnte im Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Die Insassen wurden zu weiteren Vernehmungen und Maßnahmen zur Dienststelle verbracht. Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung sowie eines Vergehens nach dem Waffengesetz wurden eingeleitet. Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt. Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer die durch den Hochzeitskonvoi gefährdet wurden, werden gebeten sich mit der Polizei Aschaffenburg unter der Ruf-Nr. 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.

Umdenken im Umgang mit digitalen Medien
Forscher prophezeit Smartphone-Verbot in Restaurants

Baierbrunn (ots) – Nach Zigaretten, Zigarren und Pfeifen werden nach Überzeugung des IT-Experten Alexander Markowetz auch irgendwann Smartphones aus Restaurants in Deutschland verbannt werden. Der Juniorprofessor von der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn fordert ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit digitalen Medien – und hält dabei ein Smartphone-Verbot in der Gastronomie für sinnvoll: „Ja, auf jeden Fall! Es ist wie beim Rauchen“, sagte Markowetz dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Aber die Gesetze selbst seien eigentlich gar nicht so interessant, spannender sei die Einstellung dahinter. „Wie bei Rauchern wird eine Umkehrung der Schuld stattfinden: Der Handy-Tölpel muss sich für sein Verhalten am Tisch rechtfertigen – nicht die anderen, die gerne ihre Ruhe hätten.“ Markowetz empfiehlt Handy-Nutzern jetzt schon eine „Smartphone-Etikette“: „Mit Regeln wie früher die Mittagspause oder die Abendruhe. Spätestens nach vier Wochen hat auch der letzte Freund verstanden, dass man ab 20 Uhr seine Mails nicht mehr liest.“ Der IT-Experte warnt, durch ständiges Geklicke drohe ein digitales Burn-out: „Wenn man es nicht mehr schafft, bewusst Pausen in den Alltag einzubauen, kommt es zu einer Art Mangelerscheinung – sie zeigt sich in Stress und Depressionen.“