Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrtindustrie
Ukraine und Türkei einigen sich auf gemeinsame Entwicklung von Satelliten

Ankara (eurasia/nex) – Das staatlich geführte, türkische Rüstungsunternehmen Havelsan und der ukrainische Rüstungskonzern Ukroboronprom unterzeichneten eine Absichtserklärung zur Verknüpfung von Unternehmensteilen im Bereich der Satellitentechnologie. Ziel ist es, gemeinsam neue System zu entwickeln und zu produzieren, gaben Offizielle an, die namentlich ungenannt bleiben wollten.
Ein Militäroffizieller sagte, die Absichtserklärung beinhalte zukünftig ebenso eine Zusammenarbeit im Bereich der Luft- und Raumfahrtindustrie. „Wir sind erfreut, zu beobachten, dass die Ukraine bereit ist, Technologie mit einem NATO-Staat zu teilen und gemeinsam zu entwickeln“, gab ein türkischer Beschaffungsbeamter für das Militär an. „Wir glauben, wir können effizient bei der Entwicklung von Systemen auf internationalem [NATO-] Standard zusammenarbeiten.“
(Foto: Göktürk)
(Foto: Göktürk)
Im Februar einigten sich die Türkei und Ukraine, beide mittlerweile regionale Widersacher Russlands, darauf, eine bilaterale „strategische Partnerschaft“ im rüstungsindustriellen Bereich zu implementieren. Der Fokus liegt dabei auf der gemeinsamen Entwicklung und Produktion von Rüstungsgütern.
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Am 15. Februar besuchte der türkische Premierminister Ahmet Davutoğlu die ukrainische Hauptstadt Kiew, um den anti-russischen Block an der Südwestflanke der Föderation zu zementieren. Am Rande des Staatsbesuchs trafen sich Beschaffungsbeamte sowie Rüstungs- und Technologiebeamte beider Seiten. Sie einigten sich darauf, ihre bislang überschaubare Zusammenarbeit deutlich anzukurbeln. Der Vorsitzende des militärischen Beschaffungsamtes der Türkei, Ismail Demir, indes beschrieb die Verteidigungskooperation mit der Ukraine als besonders bedeutsam. Die türkische Seite wolle sie weiter ausbauen. Ein türkischer Regierungsbeamter informierte weiter, die Türkei und Ukraine beabsichtigen, sich primär bei der Entwicklung von Flugzeugmotoren, Radareinrichtungen, Militärkommunikations- und Navigationssystemen auszutauschen.
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Im vergangenen Dezember verhandelten die größten Unternehmen der Türkei und der Ukraine über etwaige Auftragsverteilungen. Die Verhandlungen werden voraussichtlich in ein Kooperationsabkommen münden, auf dessen Grundlage gemeinsam ein Modernisierungsprogramm für Panzer aufgesetzt wird. Das türkische Unternehmen Aselsan und Ukroboronprom gaben zuvor auch bekannt, sie suchten nach Möglichkeiten, ein gemeinsames Programm zu konzipieren, Panzer technologisch zu aktualisieren.  
Erschienen bei unserem Kooperationspartner euasianews

Türkei
Edi bese: Kurden-Clan droht der PKK

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Das kurdische Jirki-Clan, einer der mächtigsten Clans in der Türkei, hat in einer öffentlichen Versammlung in Hakkari mit weiteren befreundeten Clans Rache für den Angriff auf eines ihrer Mitglieder geschworen. Die PKK wies den Vorwurf zurück. Auch ein Bruch zwischen den Clans und der prokurdischen Partei HDP kam zur Aussprache. Hakkari (tp/nex) – Am 7. Juni 2015 hatten die kurdischen Stammesoberhäupter der Kejan, Rişvan, Boydan, Alika, Badıkan, Kaplan, Jirki, Maladina und Raman-Clans ihre „Wahlempfehlung“ zu gunsten der prokurdischen HDP getroffen. Was die Stammesoberhäupter sagen, ist Gesetz und was sie gegenwärtig zu sagen haben, wird Folgen für die PKK, aber auch für die HDP haben. Die AKP verlor bei der Parlamentswahl 2015 erstmals wieder wichtige Abgeordnetensitze in einigen Provinzen im Südosten. Bis dahin hatten die kurdischstämmigen Clans der amtierenden Regierung immer wieder zu Wahlsiegen im Südosten verholfen. 2015 änderten die Stammesoberhäupter, die zudem auch aktiv als Dorfbeschützer eine sehr große Rolle im Kampf gegen die PKK spielen, ihre Meinung. Vielleicht waren es die hohen Wahlversprechungen der HDP oder auch ein nötiger Tapetenwechsel nach mehr als 10 Jahren AKP-Regierungszeit. Das hat sich jetzt wohl wieder geändert. Die Terrororganisation PKK richtet ihr Augenmerk erneut gegen die Clanmitglieder, die ihren Job als Dorfbeschützer sehr ernst nehmen – für die PKK wohl sehr ernst. Seit Wochen nehmen die Übergriffe gegen einzelne Stammesmitglieder zu und der jüngste Fall, bei der Tahir Adıyaman, ein ranghohes Mitglied des Stammes Jirki, bei einem Kreuzfeuer der PKK lediglich verletzt wurde, könnte das Faß zum überlaufen gebracht haben.
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In einer gestrigen Stammesversammlung in Hakkari im Südosten des Landes, erklärten die Stammesältesten, dass die Tat nicht ungesühnt bleiben werde und richtete die offene Drohung an die Terrororganisation PKK selbst. Tahir Adıyaman wurde am vergangenem Dienstag in der Nähe von Beytüssebap beschossen, nach dem das Stammesmitglied in Begleitung seines Sohnes und weiterer Mitglieder einer Straßensperre der PKK entgehen wollten. Tahir Adıyaman wurde dabei am Bein verletzt. Mehmet Adıyaman, einer der Stammesältesten der Jirkis erklärte am Mittwoch vor versammelten Stammesmitgliedern und weiteren Clanoberhäuptern, man werde diese Tat sühnen. Keiner werde sich der Verantwortung entziehen können, sagte Mehmet Adıyaman. Desweiteren erklärte der Stammesälteste, dass die Kugel die Tahir Adıyaman am Bein getroffen habe, das Herz alles Jirkis getroffen habe. Das letzte Bindeglied habe damit die PKK zerstört und man werde sich davon nicht abbringen, weiterhin an der Regierungspolitik festzuhalten, sagte Mehmet Adıyaman. Auch auf den politischen und gesellschaftlichen Arm der PKK, kam Mehmet Adıyaman zu sprechen. Adıyaman zufolge werde die Sühne auch nicht vor dem politischen wie gesellschaftlichen Arm der PKK halt machen. Damit deutete Mehmet Adıyaman auf die prokurdische Partei HDP und der BDP hin, dem die Clans 2015 noch ihre Stimmen gegeben hatten. Türkische Kolumnisten werten dies als das Ende der Ära mit der HDP. Adıyaman verurteilte in seiner Ansprache auch die PKK mit ihrer Guerilla-Taktik in den kurdischen Städten wie Yüksekova. Sie hätte die Bevölkerung zur Flucht getrieben und sehr viele Kurden ins Elend gestürzt. In Cizre, Diyarbakir, Silopi sei die Lage brisanter, erklärte der Stammesälteste, der die zivilen Opfer der Kämpfe der PKK anlastete. Ausserdem versagte das Stammesmitglied in der Rede der PKK, der HDP und der BDP die Gastfreundschaft – ein deutlicher Aufruf an die Adressaten, sich nicht auf ihrem Gebiet blicken zu lassen. Laut Adıyaman habe man nur noch einen kurdischen Vertreter, und das sei der Kurden-Führer im Nordirak, Massud Barzani. Die Terrororganisation PKK hat laut einer kurdischen Nachrichtenagentur die Tatbeteiligung abgestritten. Man habe mit der Tat in Zusammenhang mit Tahir Adıyaman nichts zu tun, es sei eine Provokation seitens der Regierung, teilte ein Sprecher der PKK gegenüber der Nachrichtenagentur mit.
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Allein das Jirki-Clan hat mehr als 50.000 Mitglieder, wovon nach unbestätigten Angaben über 15.000 als Dorfbeschützer für die Regierung arbeiten und Sold sowie soziale Sicherheit beziehen. 2015 hatte der Clan alle Hoffnungen auf die HDP gesetzt und ihren Kurs geändert. Es endete für die AKP im Südosten mit einem erheblichen Stimmenverlust, obwohl die Clans weiterhin die Einheit des Landes als oberste Priorität ansehen. Unterdessen schwindet auch innerhalb der kurdischstämmigen Bevölkerung im Südosten das Vertrauen an die prokurdische Partei HDP. Die HDP versucht widerum ihre bisherige Politik der indirekten Unterstützung von „zivilen Aufständen“ in bestimmten Regionen, wie sie es nannte, zu ändern. Erst vor kurzem sprach die Co-Vorsitzende der HDP, Figen Yüksekdag, von der Unteilbarkeit des Landes und auch Selahhatin Demirtas, der erst vor kurzem von einer Deutschlandreise zurückkehrte, beschwichtigt die Lage wieder. Experten sehen darin eine Schubumkehr in der bisherigen Politik, um den Schaden an der Partei, die durch die innerstädtischen Konflikte mit der PKK geschürt wurden, so gering wie möglich zu halten. In vom Konflikt betroffenen Stadtvierteln ist die Stimmung bereits umgekippt und die Menschen haben kein Verständnis mehr dafür, dass die HDP-geführten Bürgermeisterämter bei den Kämpfen indirekt geholfen und dem Treiben der PKK nur zugeschaut zu haben.
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In Diyarbakır ist an jeder Ecke zu hören, wie unzufrieden man mit der Politik des HDP-Co-Vorsitzenden Selahattin Demirtas und seiner Partei ist, der ihnen zwar “Demokratie” versprochen, aber Elend und Gewalt gebracht habe. Die Bewohner beschuldigen in vielen Fällen die Terrororganisation PKK und auch die HDP für die Zustände und Probleme der Bürger in der Metropole verantwortlich zu sein.  
Erschienen bei turkishpress

Europa League Viertelfinale
Fußball-Krimi in Liverpool! – Dortmund scheidet in der Nachspielzeit aus

Liverpool (nex) – Wer hätte das gedacht? Dortmund verliert in Liverpool trotz 0-2 Führung 4-3 in der Nachpielzeit und scheidet in der UEFA Europa League Viertelfinale aus. Alles sah bereits nach 10. Minuten nach einem klaren Sieg und einem Weiterkommen der Borussia aus Dortmund aus, denn in der 5. Minute gelang Mkhitaryan der frühe Führungstreffer und in der 9. Minute erhöhte Aubemeyang sogar auf 0-2. Kurz nach der Pause gelang dem Liverpooler Origi der Anschlusstreffer, aber der BVB blieb davon unbeeindruckt und erhöhte in der 57. durch Marco Reus auf 1-3. Was danach passierte war ein Fußballkrimi. Liverpools Coutinho verkürzte in der 66. Minute auf 2-3 und in der 78. Gelang Sakho sogar der Ausgleichstreffer. Sichtlich verunsichert durch den Ausgleich übernahm Liverpool das Spiel in die Hand und erzielte in der Nachpsielzeit durch ein klasse Kopfballtor von Lovren das 4-3 und sicherte somit seinem Team das Weiterkommen in der UEFA Europa League. Für Dortmund ist das sehr bitter, denn ein 3-3 hätte für das Weiterkommen ins Halbfinale gereicht. Die Enttäuschung sah man der Mannschaft, dem Trainerstab und den Fans an, nun muss der BVB am Sonntag gegen den HSV antreten und sich die Bundesliga und DFB Pokal konzentrieren. In den weiteren Partien gab es folgende Resultate: Shakhtar Donetsk – Sporting Braga 4-0 AC Sparta Prag – Villareal 2-4 FC Sevilla – Athletic Bilbao 1-2

"Gefährliche Produkte 2016"
Gefährliche Produkte: Deutschland löst China bei Produktwarnungen ab

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Dortmund (ots) – Deutschland löst China bei den Produktwarnungen ab. Das berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) im Informationsdienst „Gefährliche Produkte 2016“. Rund 25 Prozent der erfassten mangelhaften Produkte kamen aus Deutschland, womit China erstmals seine Spitzenreiterposition abgibt. Insgesamt wertete die BAuA 186 Meldungen aus Deutschland für das RAPEX-System der Europäischen Kommission aus. Über die statistischen Auswertungen hinaus beleuchtet der gerade erschienene Informationsdienst auch das Unfallgeschehen mit Geräten und Maschinen. Zwei Drittel der per RAPEX gemeldeten Produkte verstießen allgemein gegen das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG). Davon entfallen die meisten auf die Produktkategorien „Fahrzeuge und Aufbauten“ oder Fahrzeugteile beziehungsweise -zubehör. Wie bereits im vergangenen Jahr stehen Verstöße gegen das Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) an zweiter Stelle der Mängelstatistik. Die größte Produktgruppe bildeten mit 31 Prozent Bedarfsgegenstände für Heim und Freizeit. In den meisten Fällen bestand eine mechanische Gefährdung, zum Beispiel durch einen Bruch aufgrund von Festigkeitsmängeln, oder eine stoffliche Gefährdung, zum Beispiel mit der Folge einer allergischen Reaktion. Gemeldet wurden hier überwiegend Bekleidung und Ohrstecker, bei denen Grenzwerte für Farbstoffe oder Chrom VI überschritten wurden. Als mögliche Folgen der gefundenen Mängel stehen Atemnot und Ersticken (30%) an erster Stelle. Danach folgen Wegschleudern von Teilen mit rund 23 Prozent sowie Ausrutschen, Stolpern beziehungsweise Stürzen mit etwa 13 Prozent. 2015 hat die BAuA insgesamt 152 Rückrufe bekannt gemacht. Darunter befanden sich sehr häufig Sportgeräte und Fortbewegungsmittel (25), Verteiler und Stromwandler (17) sowie Bedarfsgegenstände für Kinder (14). Die Auswertung von Unfallberichten zu tödlichen Arbeitsunfällen mit technischen Produkten vervollständigt den Bericht. Für das Jahr 2015 wurden der BAuA bis zur Drucklegung des Berichtes 146 tödliche Arbeitsunfälle gemeldet; 117 davon standen im Zusammenhang mit technischen Produkten. In 68 Prozent der Fälle ist menschliches Fehlverhalten als Unfallursache anzunehmen. Der Bericht schließt mit Hinweisen auf die Meldeverfahren in der Europäischen Union und den amtlichen Bekanntmachungen in 2015. „Gefährliche Produkte 2016. Informationen zur Produktsicherheit“; Isabell Bentz, Annegret Bilinski, Tobias Bleyer, Jochen Blume, Marie Pendzich; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2016; 978-3-88261-171-7; 77 Seiten. Den Bericht (PDF-Format) sowie weitere Informationen zur Produktsicherheit gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.produktsicherheitsportal.de. Hier sind auch die im Bericht veröffentlichten Statistiken verfügbar.

"Eingriff in die freie Religionsausübung"
Türkische Gemeinde will sich Deutsch in Moscheen nicht vorschreiben lassen

Osnabrück (ots) – In der Debatte um ein Islam-Gesetz will sich die Türkische Gemeinde in Deutschland nicht die Sprache Deutsch in Moscheen vorschreiben lassen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde, Gökay Sofuoglu: „Deutsch für Predigten in Moscheen festzulegen, ist ein Eingriff in die freie Religionsausübung. In katholischen Kirchen wird ja auch noch Latein gesprochen.“ Sofuoglu hält ein solches Gesetz zudem für verfassungswidrig: „Das Grundgesetz garantiert die Religionsfreiheit. Es ist verfassungswidrig, für eine einzelne Religion ein Gesetz zu erlassen.“ Es sei falsch, Moscheen unter Generalverdacht zu stellen: „Da wird mit dem Finger auf Muslime gezeigt. Das ist diskriminierend und stigmatisierend.“ Sofuoglu wertet den Vorschlag aus den Reihen der Union als reinen Populismus: „Das ist ein Versuch von CDU und CSU, die AfD rechts zu überholen.“ Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde stellte sich aber hinter die Idee, dass in Deutschland aktive Imame auch in Deutschland ausgebildet werden sollten: „Wer hier studiert hat, ist hier sozialisiert und hat einen realistischeren Blick auf die Gesellschaft“, sagte Sofuoglu.

"Hohe Bedrohungslage"
Anti-Terror-Kampf: Bundeskriminalamt fordert schnellen Datenaustausch in EU

BKA-Chef Münch: Anschlagspläne früh verhindern Osnabrück (ots) – Nach der Einigung der Koalition auf ein Anti-Terror-Paket hat der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, einen schnellen Informationsaustausch über Verdächtige auf europäischer Ebene gefordert. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Münch: „Dateninseln darf es nicht mehr geben.“ Der BKA-Chef forderte, dass verfügbare Informationen – unter Beachtung der rechtlichen Voraussetzungen – „zu jeder Zeit allen Sicherheitsbehörden vollständig zur Verfügung stehen.“ Münch begrüßte, dass die Koalition die Sicherheitsbehörden weiter stärken will. Nach seiner Einschätzung bleibt die Bedrohungslage in Europa hoch. „Weitere Anschläge islamistischer Terrorzellen sind nicht auszuschließen“, sagte Münch. „Umso wichtiger ist es, Anschlagsplanungen frühzeitig zu unterbinden und Täter zur Verantwortung zu ziehen.“

Preis zwischen 500.000 und 550.000 Euro
Wer wird den neuen Ford GT fahren? – Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2016

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Voraussichtlicher Verkaufspreis: zwischen 500.000 und 550.000 Euro – Bewerbungsfrist endet am 12. Mai 2016, 23.59 Uhr – Köln (ots) – Die weltweite Ford GT-Produktion ist auf 250 Einheiten pro Jahr limitiert – Treue Ford-Kunden und/oder Interessenten, die bereits ein Ford GT-Vorgängermodell ihr Eigen nennen, haben grundsätzlich bessere Karten. Neuer „Ford GT Concierge Service“ für ein personalisiertes Einkaufserlebnis Ford startete am 13. April, den globalen Bewerbungsprozess für den neuen Supersportwagen Ford GT. Ford hat dazu eine Internetseite – www.FordGT.com – eingerichtet, über die sich alle Interessenten bis spätestens Donnerstag, 12. Mai 2016, 23.59 Uhr, offiziell bewerben können. Sie erhalten dann innerhalb von 24 Stunden eine Bestätigungsmail, dass ihre Bewerbung eingegangen ist. Der voraussichtliche Verkaufspreis des Ford GT beträgt zwischen 500.000 und 550.000 Euro (inklusive Mehrwertsteuer und Überführungskosten). Die ersten Kundenfahrzeuge sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Beim neuen Ford GT handelt es sich um eines der exklusivsten Serienfahrzeuge in der Geschichte des Ford-Konzerns: Die weltweite Ford GT-Produktion ist auf 250 Einheiten pro Jahr limitiert und der am Mittwoch gestartete Bewerbungsprozess bezieht sich auf die Produktion der ersten zwei Jahre – somit geht es nun weltweit nur um insgesamt 500 Ford GT-Exemplare.
(Foto: Ford)
(Foto: Ford)
Die neue Ford GT-Bewerbungs-Website bietet einen anschaulichen Konfigurator, mit dem die Interessenten ihren Ford GT individuell zusammenstellen und mittels Social Media teilen können. So lassen sich zum Beispiel verschiedene Farben sowie Räder und Innenraum-Materialien auswählen. Bestimmte Kombinationen aus der Online-Konfiguration stehen für den neuen Ford GT zum Zeitpunkt des Produktionsstarts möglicherweise noch nicht zur Verfügung. Dennoch bietet die Internetseite www.FordGT.com insbesondere Enthusiasten eine hervorragende Möglichkeit, das Auto ihrer Träume zumindest virtuell zu verwirklichen. Der Bewerbungs- und Auswahlprozess Im Zuge des Online-Bewerbungsprozesses werden die Interessenten gebeten, einen bevorzugten Ford-Händler zu benennen, über den der Kauf dann abgewickelt würde – vorausgesetzt, der Bewerber käme zum Zuge. Treue Ford-Kunden (Stichwort: langjährige Markenloyalität) und/oder Interessenten, die bereits ein Ford GT-Vorgängermodell (oder sogar mehrere) ihr Eigen nennen, haben im Auswahlprozess grundsätzlich bessere Karten. Die weltweit ausgewählten Bewerber werden persönlich kontaktiert. Nach Bestätigung des Kaufinteresses dürfen sie sich dann über einen eigens geschaffenen „Ford GT Concierge-Service“ freuen. Es handelt sich dabei um speziell geschulte Produkt- und Service-Experten, die beim Abschluss des konkreten Kaufvertrages und bei der Auslieferung des Fahrzeugs helfen und selbstverständlich auch nach der Fahrzeugübergabe mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.
(Foto: Ford)
(Foto: Ford)
Die Auslieferung des Ford GT erfolgt – je nach Kundenwunsch – entweder in einem Ford Store seiner Wahl oder an seinem Wohnort. Ein Produkt-Experte des „Ford GT Concierge Service“ ist in jedem Fall mit vor Ort und erklärt dem Kunden detailliert alle Funktionalitäten seines neuen Supersportwagens. „Der Bestellvorgang ist ebenso einzigartig und außergewöhnlich wie der neue Ford GT-Supersportwagen selbst“, sagte Henry Ford III, Global Marketing Manager, Ford Performance. „Wir verstehen die GT-Kunden als Botschafter der Marke Ford und wir freuen uns darauf, ihnen einen besonderen Service anzubieten, der diesem fantastischen Auto gerecht wird“. Der Ford GT steht für eine Vision: Innovation durch Performance Der neue Ford GT steht für eine Vision: Innovation durch Performance – und steht an der Spitze des High-Performance-Modellprogramms von Ford.
(Foto: Ford)
(Foto: Ford)
Der Supersportwagen hat eine aerodynamisch ausgefeilte Kohlefaser-Karosserie und setzt neue Standards in puncto Leichtbau und EcoBoost-Motorentechnologie. Mit einer Leistung von mehr als 600 PS ist sein 3,5-Liter-Sechszylinder-Bi-Turbo das bisher stärkste EcoBoost-Serienaggregat überhaupt. Die Kraftübertragung an die Hinterräder übernimmt ein siebengängiges Ford PowerShift-Doppelkupplungsgetriebe. Hochmoderne, besonders leichte Verbundwerkstoffe kommen zum Einsatz. So besteht zum Beispiel die Sicherheitszelle ebenso wie die Karosserie aus Kohlefaser, die vorderen und hinteren Rahmenstrukturen werden aus Aluminium gefertigt.

Syrien-Konflikt
US-Senator Graham gegen Unterstützung der YPG

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Washington (nex/ds/aa) – Der republikanische Senator Lindsey Graham kritisierte die Außenpolitik des US-Präsidenten Obama, und sagte, dass die Zusammenarbeit mit der YPG im Kampf gegen den IS in Syrien keine effektive Strategie sei. Nach seinem Besuch im Nahen Osten, sprach Graham bei einer Pressekonferenz im Senat mit den Reportern und erklärte: „Die Türken sehen die YPG als Cousin der PKK. Ich habe des Öfteren zu Wort gebracht, dass die Zusammenarbeit mit der YPG nie eine siegreiche Strategie im Kampf gegen den IS sein wird. Dies ist nicht die Strategie, die die Daesh zerstören wird.“ Bekannt als einer der Hardliner der republikanischen Senatoren, ist Graham einer der schärfsten Kritiker der Strategie der Obama-Regierung in Syrien, vor allem im Kampf gegen die Daesh. „Die in Syrien trainierten Kurden werden später ein Problem an der Grenze sein. Ich kann nicht oft genug sagen, wie unglücklich die Türkei über unsere Syrien-Politik ist“, fügte Graham hinzu. Graham sagte, dass die US-Bemühungen in Syrien nicht strategisch genug waren, um Baschar Assad zu ersetzten, und fügte hinzu, dass das Versagen im Kampf gegen die Daesh, Russland und dem Iran half, Assad länger an der Macht zu halten. Darüber hinaus, wird das Versagen der Außenpolitik weitere Konflikte in der Region anfachen. Während seiner Reise im Nahen Osten besuchte Graham auch die Türkei, und lobte die humanitären Anstrengungen für die rund 2,7 Millionen Syrer und Iraker in der Türkei. Er sagte, dass die Flüchtlingslager die Besten seien, die er bisher gesehen hatte. Der Senator betonte, dass die internationale Gemeinschaft nicht genug Aufmerksamkeit auf den humanitären Aspekt des syrischen Bürgerkriegs schenkt. Er sagte, selbst wenn Assad jetzt sofort ersetzt werden würde, wäre die Situation für die Flüchtlinge, die nach Syrien zurückkehren, katastrophal. Gründe dafür sind die Unsicherheit und die Auseinandersetzungen zwischen den Rebellengruppen im Land. Während Ankara erklärt, dass die PYD mit der PKK -eine anerkannte Terrororganisation- zusammenarbeitet, teilt Washington nicht die Besorgnis von Ankara, und bewaffnet weiterhin die Gruppen. Die Vereinigten Staaten schickten im Oktober Waffen an die PYD und ihrem bewaffneten Flügel, die Volksverteidigungseinheiten (YPG), was heftige Kritik aus Ankara erhielt. Die US-Luftwaffe lieferte 50 Tonnen an Waffen und Munition an die PYD in der nordsyrischen Provinz al-Hasaka. Laut Berichten enthielten die 112 Paletten Munition für die M-16 und AK-47. Washington verteidigt die PYD, aufgrund ihres Kampfs gegen die Daesh in Syrien, und ist somit nicht auf der gleichen Seite mit Ankara zum Thema PYD. Obwohl die USA sagt, dass die PYD die einzige effektive Kraft sei, die gegen den IS kämpft, bekräftigt Ankara, dass es keinen Unterschied zwischen guten oder schlechten Terrororganisation geben kann.

1853 erbaut und unter Denkmalschutz
JVA Münster ist einsturzgefährdet

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Düsseldorf (ots) – Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Münster ist nach Angaben des Bundes der Strafvollzugsbediensteten (BSBD) in Teilen einsturzgefährdet. „In dem maroden Gebäude ist vor Kurzem eine Reihe von Messgeräten platziert worden, die Bewegungen und Schwingungen aufzeichnen und im Notfall sofort Alarm schlagen“, sagte der NRW-Vorsitzende Peter Brock der „Rheinischen Post“. Ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Justizministeriums bestätigte der Redaktion, dass es Probleme mit der Statik des Gebäudes gebe. „Darum haben wir Sonden an den Decken anbringen lassen“, sagte er. Die 1853 erbaute und unter Denkmalschutz stehende JVA Münster ist derzeit überbelegt. Nach einem internen, der Redaktion vorliegenden Bericht des Justizministeriums sitzen dort aktuell 542 Insassen ein, obwohl eigentlich nur Platz für 519 wäre. Das entspricht einer Belegungsquote von 104,43 Prozent. Pläne für einen Neubau gibt es seit Jahren. Doch bislang wurde kein Standort für einen Neubau gefunden. Der Leiter der JVA, Carsten Heim, sieht den maroden Zustand des Gebäudes noch entspannt. „Wir müssen jedenfalls noch keine Schutzhelme aufziehen“, sagt er der „Rheinischen Post“. „Wir sind aber alle froh, dass die Sensoren da sind. So wissen wir immer, was los ist.“

Bundeswehr Logistikübung
Joint Derby 2016 (JODY16): Wichtigste und größte Logistikübung der Bundeswehr

Garlstedt/Bremerhaven (ots) – Mit Joint Derby 2016 (JODY16) startete am 7. April die wichtigste und größte Logistikübung der Bundeswehr in diesem Jahr. 12 Nationen, rund 450 Gefechtsfahrzeuge, Transport über See, Luft und Land – an zwölf Tagen werden die Kompetenzen und Fähigkeiten, wie sie im Falle einer Verlegung in ein Einsatzgebiet zur Anwendung kommen, geübt. Im Rahmen der Verlegeübung der Bundeswehr „JOINT DERBY 2016″ trifft am Samstag, den 16. April gegen 07:00 Uhr das erste Transportschiff mit rund 150 Militärfahrzeugen in Bremerhaven ein. Insgesamt werden rund 420 Fahrzeuge nach Bremerhaven gebracht und dort entladen. Vom einfachen Geländewagen Typ „Wolf“ über den Transportpanzer „Fuchs“ bis hin zu schwerem Pioniergerät, wie z.B. dem Brückenlegepanzer „Biber“, reicht die Palette der für den fiktiven Einsatz notwendigen Fahrzeuge. Darunter befinden sich u.a. auch Fahrzeuge und Panzer anderer, an der Übung beteiligter Nationen wie Tschechien, Östereich und der Niederlande. Nach der Ankunft im Hafen wird das Roll-On/Roll-Off-Schiff „SUECIA SEAWAYS“ entladen, bevor die Militärkraftfahrer der beteiligten Verbände ihre Fahrzeuge übernehmen. Anschließend verlassen sie zunächst in kleinen Kolonnen von bis zu 15 Kfz den Hafenbereich Richtung Garlstedt. Außerhalb des Stadtgebiets von Bremerhaven wachsen diese Kolonnen dann auf jeweils max. 30 Wagen auf, deren gemeinsames Ziel eine sogenannte „staging area“ in der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt ist. Dort findet die Zusammenführung von Fahrzeugen und deren Besatzungen statt. Zugleich erfolgt dort die gesamte Versorgung von Mensch und Material.