Steuermodernisierungsgesetz
Neues Gesetz: 25 Euro Strafe bei verspäteter Steuererklärung
3-Säulen-Struktur
Tiefgreifende Reform des ADAC ist beschlossen
"This Orient Isle: Elizabethan England and the Islamic World"
Britischer Historiker: Der Westen sollte vom Osmanischen Reich lernen
Russischer Patriarch: Osmanische Politik gegenüber Minderheiten war vorbildlich
Fatih, der Eroberer, zählte ab dem Zeitpunkt der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 zu den großen Mäzenen: „Er beauftragte venezianische Maler wie Bellini [der sein berühmtes Porträt malte], sammelte griechische und lateinische Bücher. Er gab neue Studien zu Büchern über griechische Gelehrte wie Ptolemäus in Auftrag.“ Brotton fährt fort: „Süleyman, der Prächtige, war ebenfalls ein von vielen europäischen Künstlern und Intellektuellen hoch angesehener Mäzen, der mit diversen Monarchen und Schriftstellern christlichen Glaubens korrespondierte“, erzählt Brotton. „Er gab eine riesige Tiara (Prunkhelm) bei venezianischen Goldschmieden in Auftrag, die er während der Belagerung von Wien trug. Sein Großvesir Ibrahim Pascha hatte enge diplomatische und Handelsbeziehungen zu Venedig.“ Brotton erklärt, dass es damals zwar Herausforderungen in den christlich-muslimischen Beziehungen gegeben, es sich aber dabei nicht um einen „Konflikt“ gehandelt habe: „Es ging um einen Wettkampf zwischen der italienischen Renaissance und den Osmanen in einem absoluten gegenseitigen Verständnis. Die Christen wussten, dass die Osmanen mächtiger waren.“ Der Autor merkt an, dass die Osmanen die Existenz verschiedener Glaubensrichtungen und Kulturen in ihrem Reich immer begrüßt und akzeptiert hätten. Brotton beschreibt eine Anekdote, die sich zwischen Queen Elizabeth I und Sultan Murad III im 16. Jahrhundert abgespielt habe. Die beiden erörterten mögliche Handelsbeziehungen, „Die Engländer und Elizabeth wurden bei Murad vorstellig, was wir als Zeichen der Unterordnung deuten. Mit dieser Geste erklärt sie sich zur Untergebenen. Elizabeth möchte exklusive Handelsbeziehungen zu den Osmanen haben. Und sie sagt, sie tue das als eine ihm unterlegene Vertragspartnerin. „Und Murad erwidert: ‚Ja klar, natürlich, ich weiß zwar nicht, wer du bist, aber wenn du mit uns Handel treiben möchtest, dann ist das gut. Denn wir sind ein multikulturelles und multireligiöses Reich. Wir sind stark – nicht, dass wir ein rein politisches oder religiöses Reich wären wie Spanien. Wir nehmen jeden herzlich auf, Juden, Katholiken, Protestanten. Jeder, der mit uns Handel treiben möchte, kann das tun. Sie müssen nur akzeptieren, dass sie der Juniorpartner sind.‘ Nun ja, das tut Elizabeth dann auch.“
Islam in Deutschland
Grünen-Politiker Beck kritisiert türkische Islamverbände
Frauenquote bei Ein-Euro Jobs
Oppermann fordert Frauenquote bei neuen Jobs für Flüchtlinge
Prozess in der Türkei
Türkei: Journalisten Can Dündar und Erdem Gül zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
Türkei: Pro-PKK-Journalist beim Kampf gegen Polizei getötet
Das Gericht sah es als nicht erwiesen an, dass die beiden Journalisten die Regierung stürzen wollten oder Spionage betrieben hätten. Der Anklagepunkt der Unterstützung einer bewaffneten Terrororganisation soll in einem gesonderten Verfahren behandelt werden.
Can Dündars Mitangeklagter Gül: “Anschlag galt nicht Can Dündar”
Bürgermeisterwahl London
London: Muslimischer Politiker wird Bürgermeister
"Frankreich traut sich"
Frankreich: Afro-Französin kandidiert für Präsidentschaftswahlen
Rama Yade, eine gemäßigt konservative Politikerin, die unter dem Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy zwei Ämter bekleidet hatte, teilte dem französischen Radiosender RMC mit, dass sie eine Präsidentschaftskampagne mit dem Slogan „Frankreich traut sich“ starten werde.
Yade, die senegalischstämmige Muslimin ist, erklärte, dass die französischen Politiker die Spaltung der Gesellschaft beheben müssten und fügte hinzu: „Wir müssen unsere Nation neu formen.“ Die Politikerin betonte, dass das französische Volk rassistisch und diskriminierend geworden sei.
Die 39-Jährige gab an, dass sie bereits 50.000 Unterstützer für ihre Kampagne habe. Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich werden voraussichtlich am 23. April 2017 in die erste und am 7. Mai 2017 in die zweite Runde gehen. Wenn es auch bis zu den Wahlen noch fast ein Jahr dauert, sagen Meinungsumfragen voraus, dass die Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, genug Unterstützung habe, um aus der ersten Runde als Gewinnerin hervorzugehen.
Französischen Medien zufolge könnten aber auch Sarkozy und der ehemalige Premierminister Alain Juppe es schaffen.


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