29. Mai. 1993
Türkische Regierung gedenkt des rassistischen Anschlags in Solingen
Bread&Water-Projekt
Palästina: Deutscher Mode-Start-Up startet Hilfsprojekt für Gaza


Erschienen bei unserem Kooperationspartner Eurasianews
Terminaleröffnung in Diyarbakir
Diyarbakir: Erdogan verurteilt US-Unterstützung der YPG
Diyarbakir (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte am gestrigen Samstag die Unterstützung der USA für die kurdischen Gruppierungen PYD und YPG in Syrien.
„Ich verurteile die US-Unterstützung für die PYD und die YPG. Das entspricht nicht dem Versprechen, das uns gegeben wurde“, stellte er während der Eröffnungsfeier eines neuen Terminals am Flughafen Diyarbakir in der Osttürkei klar.
Erdogans Statement kommt nach der Veröffentlichung von Fotos, auf denen Mitglieder der US-Sondereinsatzkräfte zu sehen sind, die Insignien und Aufnäher der YPG auf ihren Uniformen tragen. Das Pentagon erklärte am vergangenen Freitag, dass das Tragen der Aufnäher „nicht genehmigt“ worden und „unangemessen“ war; es seien entsprechende „Korrekturmaßnahmen“ eingeleitet worden.
„Ich glaube, dass Politik auf ehrliche Weise betrieben werden muss“, führte Erdogan weiter aus. „Unsere Freunde, die an uns glauben, und diejenigen, die in der NATO an unserer Seite stehen, sollten und können ihre eigenen Soldaten nicht mit YPG-Aufnähern nach Syrien schicken. Denjenigen, die sagen: ‚Wir werden die YPG weiterhin unterstützen, denn sie sind nicht die PKK‘, denen sage ich: ‚Ihr steht auf der falschen Seite.'“
Die YPG sind die bewaffneten Einheiten der PYD, die wiederum den verlängerten Arm der PKK darstellt.
Während die Türkei die PYD und die YPG als terroristische Gruppierungen betrachtet, setzt Washington seine Unterstützung für die YPG als „effektive Partner“ im Kampf gegen den IS (Daesh) fort. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim, der ebenfalls an der Eröffnungsfeier teilnahm, wies darauf hin, dass die Türkei kein „kurdisches“, sondern nur ein Problem mit dem Terror habe:
„Die PKK schert sich nicht um die Probleme des kurdischen Volkes. Euer Problem und das Problem der Türkei ist lediglich die Terrororganisation PKK. Wir werden weiterhin unser Möglichstes tun, damit die PKK kein Problem mehr für uns darstellt.“
Anschließend stattete Yildirim verschiedenen NGOs einen Besuch ab und rief die Terroristen dazu auf, sich der Gnade des Staates zu ergeben.
„Diyarbakir möchte nicht als die ‚Terrorstadt‘ in Erinnerung bleiben,“ fuhr der Ministerpräsident fort. „Ich rufe die jungen Menschen dazu auf, sich zu ergeben und diesen dunklen Pfad zu verlassen.“
Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft. Sie hat im Juli vergangenen Jahres ihren 30-jährigen Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen.
Seitdem haben fast 500 Mitglieder der Sicherheitskräfte, einschließlich der Truppen und Bürgerwehren, ihr Leben verloren und wurden über 4900 PKK-Terroristen bei landesweiten sowie im Nordirak durchgeführten Operationen getötet.
PKK-Terroristin Zehra K.: “Die PKK bekämpft sowohl die Türkei als auch das kurdische Volk”
Deutsches Kinderhilfswerk
Umfrage zum Weltspieltag 2016: Kinder wollen gern häufiger draußen gemeinsam mit anderen Kindern spielen
Armenien-Resolution
Grünen-Fraktionschefin verteidigt Armenien-Resolution: „Signal eines selbstbewussten Parlaments“
Streit um Visafreiheit
Visafreiheit für Türken: EU-Timmermans glaubt an baldige Einigung
Gescheitertes Visaabkommen: Erdogans As im Ärmel
"Least developed countries"
Koru: Türkei wird die am wenigsten entwickelten Länder weiterhin unterstützen
Koru sprach auf der Konferenz zur Halbzeitbewertung des Aktionsprogramms Istanbul der Vereinten Nationen für die am wenigsten entwickelten Länder. Die Konferenz fand im türkischen Urlaubsort am Mittelmeer Antalya statt. Der Vizeaußenminister wies auf die Unterstützung, die die Türkei Schülern biete, hin und sagte: „4195 Schüler aus den LDCs bekommen ein Stipendium der Türkischen Regierung.“
Koru führte weiter aus, dass insgesamt 2612 Schüler aus LDCs das Abitur anstrebten, während 1093 einen Masterabschluss erlangen wollten und es gebe 455 Doktoranden in der Türkei, die auf den Gebieten Ingenieurwesen, Medizin und Landwirtschaft forschten.
Der Politiker zitierte das Motto der UNO für die LDCs „Leave No One Behind“ (Lasse Niemanden Zurück) und erklärte: „Die internationale Gemeinschaft wird gemeinsam handeln, um eine nachhaltige Entwicklung für die LDCs zu erreichen.“
Koru versprach, dass die Türkei keine Mühe scheuen werde, um eine nachhaltige Entwicklung für die LDCs zu erreichen: „Wir werden unsere Verpflichtungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit den am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) auf jedem möglichen Gebiet wahrnehmen.“
Die dreitägige Konferenz in Antalya stellt eine umfassende Überprüfung dar: Es soll festgestellt werden, inwieweit das im Jahr 2011 beschlossene Aktionsprogramm Istanbul umgesetzt wird.
Das Aktionsprogramm, das auf der Vierten UNO-Konferenz für die am wenigsten entwickelten Länder gefasst wurde, legt die Strategie der internationalen Gemeinschaft für nachhaltige Entwicklung bis zum Jahr 2021 fest und konzentriert sich dabei stark auf die Entwicklung der Produktionskapazitäten der LCDs.
Die Konferenz am gestrigen Freitag wurde vom UN-Bevölkerungsfonds und vom UN-Büro des Hohen Vertreters der am wenigsten entwickelten Länder mitorganisiert.
Das Ziel ist die Schaffung eines nachhaltigen Wachstums in insgesamt 48 Ländern, deren Einwohner 12 Prozent der Weltbevölkerung darstellen.
Schwerpunktthemen sind: Produktionskapazität, Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und ländliche Entwicklung, finanzielle Ressourcen, Handel, ökonomische Vielfalt sowie menschliche und soziale Entwicklung.
Türkei: Sauberes Wasser für weitere Millionen Menschen in Afrika
Anti-IS-Koalition
USA: State Department bestätigt Verbindung zwischen YPG und PKK
Boko Haram Kommandant gesteht im Verhör: “Kann weder beten noch habe ich den Koran gelesen”
Supersport-WM
Motorradsport: Türke Kenan Sofuoglu verlängert vorzeitig Vertrag mit Kawasaki Puccetti
Der erfolgreichste Fahrer der Supersportgeschichte möchte seine unglaubliche Erfolgsstory in Großbritannien, in der siebten Etappe der Supersport-WM, fortsetzen.
Die ersten sechs Rennwochenenden fanden in Australien, Thailand, Spanien, den Niederlanden, Italien und Malaysia statt. Das siebte Rennwochenende soll nun am 29. Mai im Donington Park Circuit mit einer Rennstrecke von 4023 Meter durchgeführt werden.
Sofuoglu, der bei den Supersport-WM in Spanien und Italien mit seiner Mannschaft Kawasaki Pucetti den ersten Platz belegte, hält auch bei der Fahrerklassifizierung seine Führungsposition.


Koru: Türkei wird die am wenigsten entwickelten Länder weiterhin unterstützen" title="