Fußballrowdies
Türkei: Eskisehirspor-Fans setzen nach verlorenem Spiel eigenes Stadium in Brand

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Türkische Fußballfans setzen nach verlorenem Spiel eigenes Stadium in Brand Eskisehir (nex) – Die Fans des türkischen Fußballclubs Eskisehirspor setzten ihr eigenes Stadion in Brand, nachdem sie am gestrigen Samstag in der westanatolischen Provinz Eskisehir im Süper Lig-Spiel Medipol Basaksehir mit 2-1 unterlagen. Die wütenden Fans legten das Feuer nach dem Schlusspfiff. Sie rissen auch Sitze aus den Angeln und warfen sie auf das Spielfeld. Drei Personen mussten wegen leichter Verletzungen aufgrund des gelegten Brandes ins Krankenhaus verbracht werden.
(Foto: AA)
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Die Flammen sprangen auch auf die Treppen zu den Umkleidekabinen über, während das Rettungsteam darauf wartete, das Feuer zu löschen, sobald die Fans das Stadion verließen. Fotos von dem Zwischenfall zeigen auch, wie manche Fans auf dem Spielfeld Fotos vor der Brandstelle schossen und Sitze beim Verlassen des Stadions mitgehen ließen.

PYD-Terror gegen Kurden
Syrien: Kurdischer Vater rettet minderjährige Tochter aus den Fängen der PYD und schickt sie in die Türkei

Al Hasaka (nex) – Wie lokale Quellen gegenüber Nachrichtenagenturen berichten, entführe der syrische PKK-Ableger PYD wiederholt minderjährige Mädchen aus der im Nordosten Syriens liegenden Al-Hasaka Provinz. Anfang dieses Monats seien wieder sechs minderjährige Mädchen entführt worden. Die aus Angst vor Repressalien anonym berichtenden Zeugen sagten, dass zwei der Mädchen Schülerinnen einer Sprachschule in der Stadt Al-Qamishli seien und am 4.Mai von der PYD entführt worden seien. Beide Mädchen seien etwa zwölf Jahre alt gewesen, so eine Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Die PYD bringe sie in das etwa 60 Kilometer von Al-Qamishli entfernte Dorf Tal Barak, wo die Mädchen eine militärische Ausbildung erhielten. Einige Mütter der entführten Mädchen demonstrierten dagegen seitdem mit einem dreitägigem Sitzstreik vor dem Rekrutierungsbüro der PYD. Denselben Quellen zufolge habe die Terrororganisation PYD auch am 5. und 9. Mai versucht, im ländlichen Gebiet Ayn al-Arab zwei weitere Mädchen zu entführen. Deren Vater sei es gelungen, diese zu retten und in die Türkei zu schicken. Er sitze nun in Ayn el Arab im Gefängnis. Ein schottischer Europaabgeordneter hatte bereits im April die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten durch den syrischen PKK-Ableger PYD verurteilt und die Terrororganisation dazu aufgerufen, diese Praxis zu beenden. „Der Krieg ist keine Entschuldigung für den Einsatz von Kindersoldaten auf dem Schlachtfeld“, erklärte Alyn Smith von der Schottischen Nationalpartei (SNP). „Die EU ist eine Wertegemeinschaft und darf die Augen davor nicht verschließen. Wir müssen alle Formen von Missbrauch in diesem Zusammenhang verurteilen, egal, woher sie kommen.“ Der Abgeordnete, der auch im außenpolitischen Ausschuss des Europäischen Parlaments sitzt, mahnte, es werde „ohne Gerechtigkeit keinen Frieden in Syrien und der Region geben“ und forderte die EU auf, die Dokumentationsarbeit von Menschenrechtsorganisationen zu unterstützen, die sich mit Menschenrechtsverletzungen der PYD befassen. Das Syrische Netzwerk für Menschenrechte (SNHR) veröffentlichte jüngst einen Bericht, worin die Menschenrechtsverletzungen der PYD, des Ablegers der terroristischen PKK in Syrien, in den von ihr beherrschten Gebieten dokumentiert werden. Demnach hat die PYD mindestens 1651 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder, willkürlich verhaftet. 42 Frauen und 51 Kinder wurden von den so genannten „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG), dem militärischen Arm der PYD, ermordet und 1876 Kinder wurden zwangsrekrutiert. Im Bericht das SNHR wird der PYD vorgeworfen, im Norden und Nordosten Syriens Massaker mit dem Ziel einer ethnischen Säuberung durchgeführt zu haben. Weiterhin wird dem syrischen Ableger der Terrororganisation PKK vorgeworfen, zwischen 2013 und 2014 alleine in der Region Hasaka 91 Zivilisten getötet zu haben, darunter sieben Frauen und 17 Kinder. Das SNHR berichtet von willkürlichen Verhaftungen und Vermisstenfällen, die bis heute noch nicht geklärt sind. Die PYD soll alleine in der Region Hasaka mindestens 1651 Personen ohne Angabe von Gründen inhaftiert haben. Jugendliche würden gewaltsam von der YPG aus ihren Häusern abgeholt und zwangsrekutiert, so das SNHR. In der erschreckenden Veröffentlichung der unabhängigen Menschenrechtsorganisation wird von bis zum heutigen Tag mehr als 16 bekannt gewordenen Fällen von Folter sowie der Ermordung eines Medienaktivisten, der am 15. Juli 2014 vor den Augen seiner Familie erhängt wurde, berichtet. Das SNHR weist darüber hinaus auch auf massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen hin. Demnach sollen seit März 2011 durch willkürlichen Beschuss und gezielte Angriffe der YPG 42 Frauen ermordet worden sein. Eine 44-jährige Frau wurde am 13. Oktober 2013 zusammen mit ihren sechs Kindern in dem Dorf El Hajjiyah hingerichtet, wird von der SNHR berichtet. Von 2014 bis Oktober 2015 seien in den Regionen Hassaka, Qamishli und Afrin 88 Frauen, 34 von ihnen noch im Kindesalter, entführt worden, um sie für die YPG zu rekrutieren. Weiterhin wird berichtet, dass bis zum 31. Dezember 2015 nicht weniger als 51 Kinder Opfer willkürlichen Beschusses von Häusern durch Scharf- und Heckenschützen der YPG geworden seien, sowie dass 111 Kinder verhaftet und 1876 von der YPG zwangsrekutiert wurden. Zudem ist von Übergriffen gegen Journalisten und Kameramänner die Rede. Insgesamt sollen 24 Reporter und Kameramänner verhaftet, ihre Ausrüstung und Autos beschlagnahmt worden sein. Außerdem bestätigt das SNHR, dass mehr als 30 Gemeinden und Dörfer in Hassaka zerstört und ihre größtenteils arabischen Bewohner zu Tausenden vertrieben worden seien. Auch von Menschenrechtsverletzungen gegenüber der turkmenischen Bevölkerung von Hassaka ist in dem Bericht die Rede. Mehr als 100 Familien seien aus ihren Dörfern vertrieben worden, gaben Turkmenen im Gespräch mit dem SNHR an.
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Hochzeit in Kücükcekmece
Türkei: Erdogan-Tochter Sümeyye feiert Hochzeit mit Bayraktar-Sohn in Istanbul

Istanbul (nex) – Sümeyye Erdogan, die Tochter des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, heiratete am Samstag Selcuk Bayraktar, den Sohn des türkischen Unternehmers Özdemir Bayraktar. Die Zeremonie fand in der Veranstaltungshalle Yahya Kemal Beyatli im Istanbuler Stadtteil Kücükcekmece statt. Neben Familienmitgliedern waren auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eingeladen, unter ihnen politische Entscheidungsträger, frühere Premierminister und Präsidenten sowie führende Persönlichkeiten der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP).
(Foto: trt)
(Foto: trt)
Die Zeremonie leitete der Oberbürgermeister von Istanbul, Kadir Topbas. Unter den Gästen befanden sich unter anderem der frühere türkische Präsident Abdullah Gül, Premierminister Ahmet Davutoglu, Parlamentssprecher Ismail Kahraman, Generalstabschef Hulusi Akar, das Mitglied des Präsidialrates von Bosnien und Herzegowina, Bakir Izetbegovic, Pakistans Premierminister Nawaz Sharif, der frühere libanesische Premierminister Saad Hariri und der albanische Premierminister Edi Rama. Außerdem nahmen, so die Nachrichtenagentur Anadolu, auch Minister, Botschafter, Bürgermeister, Künstler und Geschäftsleute sowie eine Reihe weiterer Gäste an der Zeremonie teil, für deren reibungslosen Verlauf bereits im Vorfeld umfassende polizeiliche Sicherheitsmaßnahmen gesorgt hatten.

Syrien
Hisbollah-Kommandeur Mustafa Badreddine in Syrien getötet

 
Mustafa Badreddine hatte seit 1982 an den meisten Operationen der Hisbollah teilgenommen
  Beirut (nex) – Der libanesische Ableger der schiitischen Hisbollah teilte am gestrigen Freitag mit, dass einer ihrer hochrangigen Kommandeure getötet worden sei. In einem Statement der Hisbollah hieß es, dass Mustafa Badreddine, ein Feldkommandeur in Syrien und Tatverdächtiger bei der Ermordung des früheren libanesischen Premierministers Rafik Hariri, am vergangenen Dienstag bei einer Explosion in der Nähe des Internationalen Flughafens Damaskus ums Leben gekommen sei. Noch sei unklar, ob die Explosion durch einen Luftangriff oder Artilleriebeschuss verursacht worden sei, hieß es in dem Statement weiter. Badreddine hatte seit 1982 an den meisten Hisbollah-Operationen teilgenommen. Nach Angaben Hisbollah-naher Medien hielt er sich seit 2011 in Syrien auf.

"Die Eskalations-Spirale"
Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr: Nato provoziert Russland

Osnabrück (ots) – Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, warnt vor einer Rüstungsspirale zwischen der Nato und Russland. Die Militärallianz wecke mit dem Ausbau ihres Raketenabwehrsystems in Europa Befürchtungen auf der russischen Seite, sagte Kujat in einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Die Eskalations-Spirale darf sich nicht weiter drehen“, warnte der General a. D., der auch einige Jahre Vorsitzender des Nato-Militärausschusses war. Russland befürchte, dass der Ausbau der Nato-Raketenbasis das Gleichgewicht zwischen den beiden nuklearstrategischen Supermächten gefährde. „Diese Balance ist seit Jahrzehnten relativ stabil“, sagte Kujat. Er forderte, dass zwischen der Nato und insbesondere den USA und Russland wieder Vertrauen aufgebaut werden müsse, das seit der Syrien-Krise und dem Ukraine-Konflikt verloren gegangen sei. Dazu müsse US-Präsident Barack Obama mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an einem Tisch und auf Augenhöhe verhandeln: „Der Gesprächsfaden darf nicht abreißen“, sagte Kujat. Die nächste Gelegenheit, auch über das Nato-Raketenabwehrsystem zu sprechen, gebe es beim Nato-Gipfel im Juli in Warschau. Auch der außenpolitische Sprecher der Linkspartei, Jan van Aken, warf der Nato vor, die russische Seite zu provozieren. Der Linken-Politiker sagte im Gespräch mit der „NOZ“: „Die Nato setzt ein Wettrüsten in Gang. Das ist das falsche Signal.“ Die neuen Raketen-Basen in Osteuropa seien „ein ganz großer Fehler“, weil sie das Gleichgewicht der Supermächte verschieben würden. Die Nato könne künftig rein theoretisch Russland angreifen, ohne einen Gegenschlag fürchten zu müssen: „Die Nato stellt die Weichen falsch, nämlich auf Aufrüstung. Geht das so weiter, wird es in 20 Jahren wieder einen Kalten Krieg geben.“ Van Aken forderte, dass die Europäer sich dem Druck der USA verschließen sollten: „Am Ende hätte auch Deutschland Nein sagen sollen.“

Fußball
Vogts: Gladbach hat sich unter den Topklubs etabliert

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Düsseldorf (ots) – Der frühere Bundestrainer Berti Vogts lobt die Entwicklung bei Borussia Mönchengladbach. Sein ehemaliger Klub, für den Er 14 Jahre lang spielte, habe sich unter den Topklubs etabliert, sagte er der „Rheinischen Post“. „Borussia hat in den vergangenen Jahren nach den Bayern und Dortmund den größten Fortschritt gemacht. Zudem ist die Mannschaft noch sehr jung und hat noch Entwicklungspotenzial“, sagte Vogts. Allenfalls die Auswärtsschwäche gibt ihm zu denken. Trainer André Schubert „muss sicher daran arbeiten, dass die Borussia auswärts wieder anders auftritt. Es ist auch Sache des Trainers, wenn da die Einstellung nicht stimmt. Es fehlt die Grundordnung. So kam es zu den zuweilen beschämenden Auftritten.

68. Jahrestag der Nakba
Libanon: Palästinensische Flüchtlinge demonstrieren vor Britischer Botschaft

Beirut (nex) – Anlässlich des 68. Jahrestages der Nakba protestieren palästinensische Flüchtlinge gegen die Rolle der Briten bei der israelischen Besatzung Palästinensische Flüchtlinge im Libanon haben am gestrigen Freitag vor der Britischen Botschaft zu Beirut anlässlich des 68. Jahrestages der Nakba protestiert. Als Nakba (arabisch: Katastrophe, Unglück) wird die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern bezeichnet, als der Staat Israel gegründet wurde.
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Mehrere Palästinenser, auch Frauen und Kinder, die gezwungen wurden, ihre Heimat wegen der israelischen Besatzung zu verlassen, versammelten sich vor dem Botschaftsgebäude und riefen Slogans, die Großbritannien für die Besatzung verantwortlich machen. Auch vor dem Gebäude des Beiruter Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) wurde eine Demonstration als Protest gegen einen Beschluss der Organisation abgehalten, Hilfen für die palästinensischen Flüchtlinge zu kürzen. Mehrere palästinensische Flüchtlinge, die erst vor Kurzem aus dem kriegszerrütteten Syrien geflohen sind, nahmen an der Demonstration teil. Die Demonstranten schwenkten palästinensische Flaggen, während sie UN- und UNRWA-kritische Slogans riefen. Am 15. Mai jedes Jahres gedenken die Palästinenser der Nakba – des Tages der Staatsgründung Israels – , um ihrem Recht auf Rückkehr in die Gebiete, aus denen ihre Vorfahren gewaltsam vertrieben worden waren, Gehör zu verschaffen. Nach Angaben der UNO leben etwa eine halbe Million palästinensische Flüchtlinge im Libanon.

Euroleague 2016
Basketball: Fenerbahce Istanbul zieht ins Euroleague-Finale ein

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Berlin (nex) – Das Basketballteam Fenerbahce Istanbul ist in das Finale der Turkish Airlines Euroleague eingezogen, nachdem es im Halbfinale den spanischen Basketballclub Laboral Kutxa Vitoria (Saski Baskonia) mit 88-77 geschlagen hat. Mit dem beeindruckenden Sieg in der Mercedes-Benz Arena in Berlin avanciert Fenerbahce zum ersten türkischen Basketballclub, der das Euroleague-Finale erreicht. Fenerbahce wird am kommenden Sonntag im Finale gegen das russische Team ZSKA Moskau antreten, während Laboral Kutxa Vitoria und Lokomotiv Kuban um den dritten Platz spielen werden. ZSKA Moskau schlug Lokomotiv Kuban mit 88-81 im Halbfinale, kurz bevor Fenerbahce sich gegen die Spanier behaupten musste. Im vergangenen Jahr hatte Fenerbahce gegen den Moskauer Club mit 86-80 im Spiel um den dritten Platz in der Euroleague verloren. Der sechsmalige Euroleague-Champion ZSKA Moskau erreicht zum 13. Mal das Finale.

"100 Millionen Romani-Sprecher"
Erdogans Demokratie-Paket: Erstes Romani-Türkisches Wörterbuch veröffentlicht

Wörterbuch soll Sprache der Roma vor dem Aussterben bewahren Mersin (nex) – Roma, die in der südtürkischen Provinz Mersin leben, haben das erste Romani-Türkische Wörterbuch herausgebracht. Ihr Ziel sei, ihre Kultur und Sprache zu bewahren, sagte Ali Daylam, der Vorsitzende der Föderation der Roma-Vereine. Daylam ist schon lange aktiv, um das Romani wiederzubeleben. So hat er in diesem Bereich bereits viele Projekte initiiert und verschiedene Veranstaltungen organisiert.
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„Es gibt circa 300 Roma-Vereine in der Türkei, aber 95 Prozent ihrer Mitglieder sind der Sprache nicht mächtig“, erklärt er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu. „Das ist ein ernstzunehmendes Defizit. Das Romani ist kein Dialekt. Es ist eine der ältesten Sprachen der Welt. Etwa 100 Millionen Menschen auf der ganzen Welt sprechen diese Sprache. In Europa sind es 15 Millionen Roma, die diese Sprache sprechen. Wir möchten uns alle Mühe geben, um die gegenwärtige Situation des Romani zu verbessern. Wir werden in Zukunft professioneller an die Sache herangehen“, fährt Daylam fort. Bislang wurden 300 Wörterbücher veröffentlicht Nach Angaben der Europäischen Kommission leben schätzungsweise zehn bis zwölf Millionen Roma in Europa. In der Türkei wird ihre Zahl nach offiziellen Angaben auf circa 600 000 geschätzt.
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„Goldenen Ära der bilateralen Beziehungen"
Chinesische Tageszeitung nennt westliche Medien „unbekümmerte narzisstische Tratschtanten mit grimmigem Blick“

Bemerkung der Queen tut britisch-chinesischen Beziehungen keinen Abbruch Peking (nex) – Nachdem Queen Elizabeth von den Kameras dabei erwischt wurde, wie sie sich über die ‚unhöfliche Art‘ chinesischer Regierungsvertreter beschwerte, kritisiert eine chinesische Zeitung die westlichen Medien.   Peking bestand darauf, dass seine Beziehungen zu Großbritannien von den Aufnahmen der Queen nicht beeinträchtigt werde. Die Monarchin beschrieb darin chinesische Regierungsvertreter als „sehr unhöflich“, die sich im vergangenen Jahr zu einem Staatsbesuch im Vereinigten Königreich aufhielten. Die staatliche chinesische Tageszeitung „Global Times“ berichtete am gestrigen Donnerstag, dass der Sprecher des Außenministeriums auf die besagten Aufnahmen reagierte. Er bestand darauf, dass der Besuch des Präsidenten Xi Jinping im Vereinigten Königreich eine neue Phase auf dem Weg zu einer „goldenen Ära“ der bilateralen Beziehungen eingeleitet habe. „Der Besuch des Präsidenten Xi Jinping in Großbritannien im vergangenen Oktober war dank der enormen Anstrengungen der Teams beider Seiten ein großer Erfolg“, betonte Lu Kang am vergangenen Mittwoch auf einer Pressekonferenz und wies darauf hin, dass „China und das Vereinigte Königreich sich hierin einig“ seien. Die Auslassungen der Queen Elizabeth wurden von einer Kamera im Buckingham Palace aufgezeichnet, als sie am vergangenen Dienstag einer Polizeibeamtin vorgestellt wurde, die seinerzeit für die Organisation des Staatsbesuchs aus China zuständig war. „Sie waren unverschämt zur Botschafterin“, sagte sie und meinte mit Letzterer die UNO-Gesandte. Der Buckingham Palace wollte sich zu der privaten Konversation der Monarchin nicht äußern. Vielmehr bestand auch dieser darauf, dass der Staatsbesuch aus China außerordentlich erfolgreich verlaufen sei und alle Parteien für dessen reibungslosen Ablauf eng zusammengearbeitet hätten. In einem Kommentar in der chinesischen englischsprachigen Tageszeitung „Global Times“ über den Vorfall werden die westlichen Medien als „unbekümmerte narzisstische Tratschtanten mit grimmigem Blick“ kritisiert, die die Grobheit der Barbaren beibehalten hätten. Weiter heißt es: „Wir sind jedoch guter Hoffnung, dass ein ständiger Kontakt mit der 5000 Jahre alten östlichen Zivilisation ihnen zu Fortschritt verhelfen wird.“   Nicht nur die Queen wurde an diesem Tag auf frischer Tat ertappt, auch der britische Premierminister David Cameron, der selbst wegen der Korruptionsaffäre „Panama-Papers“ in die Kritik geraten war und in den sozialen Medien mittlerweile „Panama-David“ genannt wird, wurde in flagranti erwischt, als er Nigeria und Afghanistan als „superkorrupte“ Länder bezeichnete – und das kurz vor dem Antikorruptionsgipfel in London, an dem beide Länder teilnehmen.