Islamische Pilgerreise
Mekka-Verbot für Iraner
Palästina
Gaza: Erste-Hilfe-Station mit türkischer Unterstützung in Karara eröffnet
Projekt gesponsert vom Türkischen Roten Halbmond
Karara (nex) – Palästinensischen Behörden zufolge wurde in der Kleinstadt Karara in Südgaza mit der Unterstützung des Türkischen Roten Halbmondes eine Erste-Hilfe-Station eröffnet.
Während der Eröffnungsfeier sprach der Bürgermeister von Karara, Abdurrahim al-Ibadile dem Türkischen Roten Halbmond für die Finanzierung des circa 10 000 US-Dollar teuren Projekts seinen Dank aus.
Die an Israel grenzende Stadt Karara wurde während des Gazakriegs im Jahr 2014 von Israel schwer bombardiert. Israelische Panzer überquerten damals hier die Grenze.
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Synagoge-Eröffnung: Juden bedanken sich mit Gebet bei Erdogan
Erdogan gratuliert Juden zum Hanukkah-Fest
In der Großen Synagoge von Edirne wurde am Sonntag die erste Hochzeitsfeier seit mehr als vier Jahrzehnten abgehalten. Obwohl sie sich von anderen traditionellen jüdischen Hochzeiten nicht unterschied, war das Ereignis von großer symbolischer Wichtigkeit für die jüdische Gemeinde in der Türkei. Vor allem für Rufat Mitrani, den Patriarchen der einzigen in Edirne lebenden jüdischen Familie, war es ein unvergesslicher Moment. Er war zuvor der Letzte, der vor mehr als 40 Jahren seine Frau Sara dort geheiratet hatte. In weiterer Folge verwaiste der Tempel und war dem Verfall preisgegeben, da es zu wenige Gemeindemitglieder gab. Nun heiratet seine Tochter Günes ihren Verlobten Harun Erentürk aus der jüdischen Gemeinde in Istanbul. Etwa 1000 Gäste, die Mehrheit davon Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Istanbul sowie aus anderen Städten und dem Ausland, füllten die Synagoge. Die Zeremonie begann mit dem Lied „Boi Kala“, mit dem die Braut im prächtigen Tempel besungen wurde. Zwei Kantoren rezitierten ein Anoten, ein traditionelles Gebet, das auf die Zeit zurückdatiert, als die sephardischen Juden im 15. Jahrhundert aus Spanien nach Istanbul geflohen waren. Das Gebet stellte ursprünglich eine Dankesäußerung an den osmanischen Sultan dar, der der jüdischen Gemeinde damals Schutz gewährte. Am Sonntag wurde es zu Ehren des derzeitigen politischen Führers der Türkei, Präsident Recep Tayyip Erdogan, vorgetragen. Der Bürgermeister von Edirne, Recep Gürkan, stand der Hochzeit formal vor, Gouverneur Mehmet Tekinarslan und der örtliche Leiter des Direktorats staatlicher Fördervereinigungen, Osman Güneren, das die Aufsicht über die Restauration der Synagoge geführt hatte, waren als Trauzeugen zugegen. Gürkan zeigte sich erfreut darüber, eine „spezielle, einzigartige Hochzeit“ leiten zu können, während Tekinarslan seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, dass auch die Nachkommen des Paares Edirne künftig ihre Heimat nennen werden. Die Restauration der Synagoge war eines der zahlreichen ambitionierten Projekte der Regierung, die sich für eine Wiederherstellung der Rechte oft vernachlässigter Minderheiten einsetzt und nach Jahrzehnten einer Minderheiten benachteiligenden Politik Koexistenz fördern möchte. Unbestätigten Angaben zufolge umfasst die jüdische Bevölkerung in der Türkei derzeit 20 000 Menschen. Im Osmanischen Reich hatte die jüdische Gemeinde nach der Eroberung byzantinischer Städte durch die Osmanen über Jahrhunderte hinweg einen Hort der Toleranz vorgefunden. Vor allem das sephardische Judentum erlebte eine Blütezeit, nachdem sie sich infolge ihrer Vertreibung aus Spanien während der Reconquista im Laufe des 15. Jahrhunderts in Istanbul angesiedelt hatten. Viele Mitglieder der heutigen jüdischen Gemeinde in der Türkei können auf Wurzeln zurückblicken, die in diese Zeit und die der damaligen Neu-Siedler zurückreichen.
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Erschienen bei unserem Kooperationspartner Eurasianews
Terminaleröffnung in Diyarbakir
Diyarbakir: Erdogan verurteilt US-Unterstützung der YPG
Diyarbakir (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte am gestrigen Samstag die Unterstützung der USA für die kurdischen Gruppierungen PYD und YPG in Syrien.
„Ich verurteile die US-Unterstützung für die PYD und die YPG. Das entspricht nicht dem Versprechen, das uns gegeben wurde“, stellte er während der Eröffnungsfeier eines neuen Terminals am Flughafen Diyarbakir in der Osttürkei klar.
Erdogans Statement kommt nach der Veröffentlichung von Fotos, auf denen Mitglieder der US-Sondereinsatzkräfte zu sehen sind, die Insignien und Aufnäher der YPG auf ihren Uniformen tragen. Das Pentagon erklärte am vergangenen Freitag, dass das Tragen der Aufnäher „nicht genehmigt“ worden und „unangemessen“ war; es seien entsprechende „Korrekturmaßnahmen“ eingeleitet worden.
„Ich glaube, dass Politik auf ehrliche Weise betrieben werden muss“, führte Erdogan weiter aus. „Unsere Freunde, die an uns glauben, und diejenigen, die in der NATO an unserer Seite stehen, sollten und können ihre eigenen Soldaten nicht mit YPG-Aufnähern nach Syrien schicken. Denjenigen, die sagen: ‚Wir werden die YPG weiterhin unterstützen, denn sie sind nicht die PKK‘, denen sage ich: ‚Ihr steht auf der falschen Seite.'“
Die YPG sind die bewaffneten Einheiten der PYD, die wiederum den verlängerten Arm der PKK darstellt.
Während die Türkei die PYD und die YPG als terroristische Gruppierungen betrachtet, setzt Washington seine Unterstützung für die YPG als „effektive Partner“ im Kampf gegen den IS (Daesh) fort. Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim, der ebenfalls an der Eröffnungsfeier teilnahm, wies darauf hin, dass die Türkei kein „kurdisches“, sondern nur ein Problem mit dem Terror habe:
„Die PKK schert sich nicht um die Probleme des kurdischen Volkes. Euer Problem und das Problem der Türkei ist lediglich die Terrororganisation PKK. Wir werden weiterhin unser Möglichstes tun, damit die PKK kein Problem mehr für uns darstellt.“
Anschließend stattete Yildirim verschiedenen NGOs einen Besuch ab und rief die Terroristen dazu auf, sich der Gnade des Staates zu ergeben.
„Diyarbakir möchte nicht als die ‚Terrorstadt‘ in Erinnerung bleiben,“ fuhr der Ministerpräsident fort. „Ich rufe die jungen Menschen dazu auf, sich zu ergeben und diesen dunklen Pfad zu verlassen.“
Die PKK wird von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft. Sie hat im Juli vergangenen Jahres ihren 30-jährigen Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen.
Seitdem haben fast 500 Mitglieder der Sicherheitskräfte, einschließlich der Truppen und Bürgerwehren, ihr Leben verloren und wurden über 4900 PKK-Terroristen bei landesweiten sowie im Nordirak durchgeführten Operationen getötet.


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