Brüssel
Trotz niedergebrannten PKK-Ständen: Erneut Fotoausstellung im EU-Parlament

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Europäisches Parlament: Fotoausstellung über Terrorgruppen PKK und YPG Brüssel (nex) – Die Fotos wurden vom österreichischen Politikwissenschaftler und Kulturanthropologen Thomas Schmidinger aufgenommen. Die Ausstellung wird von Josef Weidenholzer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, veranstaltet. Nach Angaben auf Weidenholzers offizieller Website sollen die Bilder, die vorgeben, „wichtige Personen und historische Ereignisse in der Entwicklung Rojawas“, darzustellen, vom 11. bis zum 15. Juli besichtigt werden können. Als Rojawa werden Regionen in Nordsyrien bezeichnet. Der Sprecher des türkischen Staatspräsidiums Ibrahim Kalin kritisierte die Ausstellung in Brüssel mit scharfen Worten und erklärte, es sei völlig inakzeptabel, dass unter dem Dach des Europäischen Parlaments Propaganda für eine Terrorgruppe betrieben werde, die tagtäglich Anschläge auf türkische Staatsbürger verübe. „Es fällt uns schwer, zu verstehen, was das Europäische Parlament damit bezweckt, wenn es die PKK, die die EU als eine Terrororganisation einstuft, und deren Schwesterorganisation in Syrien [YPG] fördert“, sagte Kalin und fuhr fort: „Terrorpropaganda kann nicht als Meinungsfreiheit durchkommen und diejenigen, die diese Ausstellung ausrichten, können sich nicht hinter der Behauptung verstecken, dass die PYD/YPG den IS (Daesh) bekämpften.“ Kalin betonte, dass die Türkei keinen Unterschied zwischen der PKK, der Al-Nusra-Front, der PYD/YPG und dem IS (Deash) mache, die alle Unschuldige töteten und ihren Einfluss durch Blutvergießen geltend machten, und schlug vor, dass das Europäische Parlament auch Ausstellungen über die Hisbollah, die Al-Nusra-Front und das blutvergießende Assad-Regime organisieren sollte. „Die Tatsache, dass das Europäische Parlament Werbung für eine Terrororganisation betreibt, zeigt ganz klar und deutlich dessen Doppelstandards, auf die wir schon mehrmals hingewiesen haben“, stellte Kalin fest. „Die Absichten einiger europäischer Politiker, die bei jeder Gelegenheit die Anti-Terror-Gesetze der Türkei kritisieren, sind nun klar erkennbar“, so Kalin weiter. Die Türkei hat wiederholt derartige Ausstellungen, die Terrorgruppen in europäischen Ländern fördern, kritisiert und mehrmals darauf hingewiesen, dass die PKK auch von den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft wird. Im vergangenen März, vor dem Terroranschlag am 22. März und am Vorabend eines EU-Türkei-Gipfels, hatte die belgische Regierung Unterstützern der Terrororganisation PKK das Aufstellen von Infozelten in der Nähe des Europäischen Rates genehmigt. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte Belgien dafür kritisiert, Terrorgruppen zu dulden und erklärt, dass sie genauso wie der IS (Daesh) behandelt werden sollten. Dass dem nicht so sei, zeige, dass die EU mit zweierlei Maß messe. Obwohl Belgien behauptet, sich aktiv an der Bekämpfung des Terrors zu beteiligen, sind Terrororganisationen, besonders die PKK und die DKP-C, in dem Land sehr aktiv. Mehrere PKK-Mitglieder leben Berichten zufolge in Belgien, und es gibt ebenfalls mehrere mit der PKK sympathisierende TV-Sender. Im vergangenen Juni hatten türkische Regierungsvertreter ihren Protest ausgedrückt, als YPG-Flaggen an Türen und Wänden des Europäischen Parlaments aufgehängt worden waren.

Fußball International
Besiktas-Flügelstürmer wechselt zum Londoner West Ham United

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Istanbul (nex) – Der türkische Nationalspieler Gökhan Töre soll für eine Saison an West Ham United verliehen werden. Der englische Premier-League-Verein West Ham United teilte am heutigen Montag mit, dass er Gökhan Töre, den Rechtsaußen von Besiktas, für ein Jahr ausleihen werde. Der 24-Jährige betonte, wie wichtig es bei seiner Entscheidung gewesen sei, dass sein ehemaliger Coach Slaven Bilic ebenfalls bei West Ham United dabei sei. Bilic war von 2013 bis 2015 Trainer von Besiktas.   „Slaven spielte bei meiner Entscheidung, hierherzukommen, eine wichtige Rolle – er ist ein großartiger Manager“, teilte Töre in einem auf der Website der West Ham United veröffentlichten Statement mit. „Er ist der entscheidende Mann, und er kennt mich sehr gut. Ich hätte zu ihm gar nicht Nein sagen können. Er ist der beste Manager, unter dem ich jemals gearbeitet habe, und er ist wie ein Vater für die Spieler. Man fühlt sich wie in einer Familie“, fügte Töre hinzu. Nach Angaben des englischen Fußballvereins habe man sich auf eine Leihgebühr in Höhe von drei Millionen Euro mit einer Kaufoption zu einem Betrag in Höhe von 12 Millionen Euro geeinigt. Töre punktete in den letzten drei Saisons bei Besiktas mit 19 Toren und 28 Vorlagen in insgesamt 111 Spielen.

Einbürgerungsprozess
Türkischer Vize-Premier Kurtulmus: „Arbeiten zur Einbürgerung ’nützlicher‘ Syrer schreiten voran“

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Ankara (nex) – Der stellvertretende türkische Ministerpräsident Numan Kurtulmus teilt mit, dass die Arbeiten, Syrern, die „nützlich“ seien und keine Verbindungen zum Terror hätten, die türkische Staatsbürgerschaft zu gewähren, vorankämen. Wie der stellvertretende türkische Ministerpräsident am gestrigen Montag mitteilte, schreite der Prozess, Syrern die türkische Staatsbürgerschaft zu gewähren, die nie in terroristische Aktivitäten involviert gewesen seien und als „nützlich“ erachtet würden, voran. Kurtulmus, der nach einem Kabinettstreffen in Ankara auf einer Pressekonferenz sprach, erklärte: „Das Innenministerium hat die Arbeiten zur Gewährung der Staatsbürgerschaft an Syrer noch nicht beendet. Unser Ministerium arbeitet an den Details.“ Kurtulmus erzählte, dass die Arbeiten fortgesetzt würden, um den Weg für die syrischen Mitbürger zum Erwerb der türkischen Staatsangehörigkeit zu ebnen, die „für die Türkei von Nutzen sein können, nie in terroristische Aktivitäten verwickelt waren und die eine Brücke bauen können zwischen der Türkei und Syrien“. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte zu Beginn dieses Monats, dass Millionen Syrer, die in der Türkei lebten, die Chance bekommen würden, Staatsbürger des Landes zu werden, das ihnen Schutz geboten habe. Etwa 2,7 Millionen Syrer, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflohen sind, haben Schutz in Flüchtlingscamps in der Türkei gefunden. Syrien befindet sich seit Anfang 2011, als Baschar al-Assads Regime Demonstrationen für Demokratie mit unerwarteter Brutalität niederschlug, in einem grausamen Bürgerkrieg. Seitdem wurden nach Angaben der UNO mehr als 250.000 Menschen getötet und über 10 Millionen vertrieben. Der Konflikt in Syrien, der UN-Angaben zufolge in die längste Flüchtlingskrise dieses Vierteljahrhunderts ausgeartet ist, hat mehr als vier Millionen Menschen, also ein Sechstel der Landesbevölkerung, gezwungen, ihr Heil in Nachbarländern zu suchen.

Kampf gegen den Terror
Anschlag auf Flughafen Istanbul-Atatürk: Sieben weitere Festnahmen

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Istanbul (nex) – Sieben Personen wurden am gestrigen Sonntagabend in Istanbul im Zusammenhang mit dem tödlichen Selbstmordanschlag auf den Flughafen Istanbul-Atatürk festgenommen, bei dem Dutzende Menschen ums Leben gekommen waren. Die Festnahmen hätten infolge einer Risikoanalyse und Profilbewertungsberichten der Anti-Terror-Abteilung der Istanbuler Polizei stattgefunden und seien vom Friedensgericht Bakirköy Istanbul angeordnet worden, hieß es aus juristischen Quellen. Die Verdächtigen, die sich derzeit in Untersuchungshaft befinden, müssten sich wegen der Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe und der Beihilfe zum Mord verantworten, wurde weiter berichtet. 45 Menschen wurden getötet und über 200 verletzt, als drei ausländische Selbstmordattentäter am 28. Juni am internationalen Flughafen Istanbul-Atatürk das Feuer eröffneten und sich anschließend am internationalen Terminal in die Luft sprengten. Eine Quelle aus der Staatsanwaltschaft gabdie Namen von zweien der drei Attentäter mit Rakim Bulgarow und Vadim Osmanow an. Zu der dritten Person äußerte sie sich nicht. Mit den Festnahmen am Sonntag ist die Zahl der sich in Haft befindenden Verdächtigen auf 37 angestiegen.

Der Diktator vom Bosporus
Warschau: Erdogan verbietet bulgarischem Außenminister das Rauchen

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Warschau (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der bekannt für seine entschiedene Haltung gegen Rauchen ist, hat seine Anti-Raucher-Kampagne nun auch im Ausland fortgeführt und den bulgarischen Außenminister Daniel Mitow während des NATO-Gipfels in Warschau davon überzeugt, das Rauchen aufzugeben. Am gestrigen Samstag kam Erdogan am Rande des Gipfels mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zusammen. Auf dem Weg zur Tagung der NATO-Ukraine-Kommission sah er Mitow in der Raucherzone stehen. Trotz seines engen Zeitplans ging Erdogan zu ihm und überzeugte den 38-jährigen Politiker, mit dem Rauchen aufzuhören. Mit einer Geste, die zu seinem Markenzeichen geworden ist, nahm Erdogan Mitows Zigarettenschachtel an sich, nachdem dieser ihn unterschrieben hatte. Auch der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu war anwesend, als Erdogan Mitow das Versprechen abnahm, das Rauchen aufzugeben. Berichten zufolge verabscheut Erdogan es, sich in der Nähe von Rauchern aufzuhalten und ist dafür bekannt, sich mit Rauchern zu unterhalten, um sie davon zu überzeugen, mit dem Rauchen aufzuhören. Bei mehreren Gelegenheiten nahm er bereits vielen Rauchern – sei es ein Straßenverkäufer oder ein renommierter Journalist – das Versprechen ab, das Rauchen aufzugeben, und ließ sich das Versprechen auf der jeweiligen letzten Zigarettenschachtel verewigen. Es gab bereits eine Ausstellung im Amt des Präsidenten mit Fotos, auf denen zu sehen ist, wie Erdogan eine Zigarettenschachtel an sich nimmt und dem Raucher einen Stift reicht.

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Fremdenfeindlichkeit
Großbritannien: Hassverbrechen steigen nach Brexit-Abstimmung stark an

London (nex) – Neue Zahlen zeigen, dass seit Großbritannien im vergangenen Monat das Referendum über die EU-Mitgliedschaft durchgeführt hat, die Hassverbrechen in dem Land stark angestiegen sind. Die vom Nationalen Rat der Polizeipräsidenten (NPCC) am vergangenen Freitag veröffentlichten Daten zeigen, dass in der Zeit vom 16. bis zum 30. Juni landesweit 3.076 Hassverbrechen angezeigt wurden, was einen Anstieg um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Bei den gemeldeten Zwischenfällen handelt es sich unter anderem um Gewalt gegen einzelne Personen, Belästigung und verbale Angriffe. Die veröffentlichten Zahlen untermauern die Befürchtungen, dass ethnische und religiöse Minderheiten seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni zunehmend angegriffen werden. Die Zwischenfälle erreichten ihren Höhepunkt am 25. Juni, also einen Tag nach der Bekanntgabe des Brexitreferendums. An diesem Tag wurden landesweit 289 Straftaten zur Anzeige gebracht. Der stellvertretende NPCC-Polizeipräsident Mark Hamilton erklärte: „Wir haben nun den klaren Beweis, dass landesweit die Zahl der angezeigten Hassverbrechen zugenommen hat und stellen des Weiteren fest, dass dieser starke Anstieg in den vergangenen Wochen stattgefunden hat. Jeder hat das Recht, sich sicher und geschützt und nicht ausgeliefert oder in Gefahr zu fühlen. Die Polizei duldet diese Übergriffe auf keinen Fall, doch wir müssen zunächst dahingehend sensibilisiert werden, dass solche Verbrechen stattfinden, sodass wir überhaupt ermitteln können. Das ist inakzeptabel und unterminiert die Vielfalt und Toleranz, die wir trotzdem hochhalten sollten.“ Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, startete ebenfalls am vergangenen Freitag eine Kampagne, die die Londoner dazu aufruft, „sich gemeinsam den rassistischen und ausländerfeindlichen Straftaten entgegenzustellen.“ „Ich werde Hassverbrechen, egal welcher Art und egal wo in London, einfach nicht dulden“, erklärte er in einem Statement. „Wir müssen zusammenhalten und jeder, der ein aggressives Verhalten sieht oder dessen Opfer wird, sollte dies der Polizei unverzüglich melden.“

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Kampf gegen den Terror
Nachrichtenagentur Rudaw: „PKK dementiert Bahoz Erdals Tod“

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Erbil (nex) – Wie der Fernsehsender der kurdischen Autonomieregion in seinem Onlineportal mitteilte, bestreitet die Terrororganisation PKK den Tod von Bahoz Erdal. Erdal ist ein hochrangiger Führer der Volksverteidigungskräfte (HPG), des PKK-Ablegers in Syrien.
Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, dass Erdal Bahoz, ein hochrangiger Führer der Terrororganisation PKK, am vergangenen Freitagmorgen in Syrien getötet worden sei, was vom militärischen Flügel der PKK dementiert wurde.
Anadolu berichtete, dass Fehman Hüseyin alias Bahoz Erdal getötet wurde, als das Auto, in dem er sich auf dem Weg vom nordsyrischen Kamischli in die Türkei befand, explodierte. Nach Angaben von Halid al-Hasekavi, einem Sprecher der Tel-Hamis-Brigade, gab es acht Insassen in dem Fahrzeug. Der 1969 geborene Hüseyin studierte an der Universität Damaskus Medizin – daher der Name “Doktor” – und teilte nach der Festnahme Öcalans im Jahre 1999 die Führung der Terrororganisation PKK mit Karayilan und Cemil Bayik, wobei Hüseyin für die HPG zuständig war. Er soll zudem der Führer der so genannten “Freiheitsfalken Kurdistans” (TAK) sein, die eine Abspaltung der PKK sein soll und bereits für mehrere blutige Anschläge, auch in der Türkei, verantwortlich gemacht wird. So soll Hüseyin unter anderem der Kopf hinter den blutigen Anschlägen auf Militärposten in Daglica und Aktütün sein. Ein HPG-Sprecher dementierte den Bericht. Auch die HDP-Abgeordnete Leyla Zana zeigte sich amüsiert über die Meldung und teilte auf ihrer Facebookseite ein Foto des angeblich „gestorbenen Bahoz Erdal, der die Beileidsbekundungen an ihn persönlich entgegennimmt“.
(Foto: facebook/screenshot)
(Foto: facebook/screenshot)
Es ist nicht dass erste Mal, dass Erdals Tod gemeldet wurde. 2014 berichteten die Medien, dass er in Kobane getötet worden sei.
 

Transfer
Niklas Moisander verstärkt den SV Werder Bremen

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Bremen (ots) – Der SV Werder Bremen hat sich die Dienste von Niklas Moisander gesichert. Der finnische Innenverteidiger wechselt von Sampdoria Genua aus der italienischen Serie A zu den Grün-Weißen. Das bestätigte Frank Baumann, Geschäftsführer Sport, am Samstagnachmittag. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. „Niklas entspricht dem Anforderungsprofil, nach dem wir gesucht haben. Er verfügt über die nötige Erfahrung, war langjähriger Kapitän der finnischen Nationalmannschaft und bei Ajax Amsterdam und bringt alle Voraussetzungen mit um bei uns von Anfang an eine Führungsrolle einnehmen zu können. Mit seiner Qualität und seiner Routine wird er unsere Defensive bereichern. Wir freuen uns, dass er sich für Werder entschieden hat“, so Frank Baumann. Moisander musste nicht lange überlegen nach der Anfrage von Werder: „Ich kann gar nicht beschreiben wie glücklich ich bin. Werder ist ein großer Verein. Ich habe während der gemeinsamen Zeit mit Petri Pasanen in der finnischen Nationalmannschaft sehr viel über Werder gehört – über die Stadt, den Klub, die Fans. Er hat immer geschwärmt. Ich hoffe, dass ich hier schnell zum Leistungsträger werden und meinen Beitrag für das Team leisten kann.“ Bevor der 30-Jährige auf dem Platz eingreifen wird, muss er noch eine Reha-Phase beenden. Nach dem Saisonende hatte er sich am linken Sprunggelenk operieren lassen. Trotz allem wird der Finne aber am Sonntag mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Neuruppin reisen. Niklas Moisander kam in über 300 Pflichtspielen für PEC Zwolle, AZ Alkmaar und Ajax Amsterdam zum Einsatz und holte insgesamt drei Meistertitel in den Niederlanden. Auch in der Champions League (20 Einsätze) und der Europa League (19 Einsätze) sammelte Moisander wertvolle Erfahrungen im internationalen Fußball. Zuletzt stand der Innenverteidiger beim italienischen Erstligisten Sampdoria Genua unter Vertrag, für die der 30-Jährige letzte Saison 22 Serie-A-Partien absolvierte. Für die finnische Nationalmannschaft machte Moisander 51 Länderspiele.

400 m Hürden
Leichtathletik-EM: Türke Escobar holt Gold über 400 m Hürden

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Amsterdam (nex) – Der türkische Sportler Yasmani Copello Escobar ist seit gestern stolzer Besitzer einer Goldmedaille im 400-Meter-Hürdenlauf.

Am dritten Tag der Leichtathletik-EM in Amsterdam fand das Finale im 400 m Hürdenlauf statt.

Der türkische Athlet sicherte sich mit 48.98 Sekunden den ersten Platz. Mit 49.06 Sekunden folgte ihm der Spanier Sergio Fernandez und der schwedische Titelverteidiger Kariem Hussein landete mit 49.10 Sekunden auf Platz drei.

Dies ist bereits die dritte Goldmedaille für die Türkei bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam.


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Kampf gegen Terror
EILMELDUNG: Syrischer PKK-Chef „Bahoz Erdal“ getötet

Izmir (nex) – Medienberichten zufolge wurde eine der Top-Führungskräfte des PKK-Ablegers in Syrien, der sogenannten HPG, getötet. Wie Halid el Hasekavi, Sprecher der bewaffneten Anti-Assad-Gruppe „Tel Hamis Brigaden“, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu mitteilte, wurde Huseyın nahe der syrischen Stadt Qamishli angegriffen. Hasekayı zufolge explodierte Huseyıns Fahrzeug am Freitagmorgen um 8 Uhr Ortszeit und Hüseyın starb zusammen mit acht seiner Begleiter. Laut Hasekayı sei dies eine gute Nachricht für Türken und Syrer. Die PKK-Terroristen seien Invasoren Syriens und gehörten zu den wichtigsten Unterstützern des syrischen Präsidente Assads. Diese Operation sei „ein Geschenk für die syrischen Märtyrer, Veteranen und ehrenvollen Syrer, die in den Folterkammern Assads gestorben sind“. Der 1969 geborene Huseyın studierte an der Universität Damaskus Medizin – daher der Name „Doktor“ – und teilte nach der Festnahme Öcalans im Jahre 1999 die Führung der Terrororganisation PKK mit Karayilan und Cemil Bayik, wobei Huseyın für die HPG zuständig war. Er soll zudem der Führer der so genannten „Freiheitsfalken Kurdistans“ (TAK) sein, die eine Abspaltung der PKK sein soll und bereits für mehrere blutige Anschläge, auch in der Türkei, verantwortlich gemacht wird. So soll Huseyın unter anderem der Kopf hinter den blutigen Anschlägen auf Militärposten in Dağlıca und Aktütün sein.