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Ex-„Handelsblatt“-Chefredakteur: Medien haben keine Verbindungen mehr zu bestimmten Bevölkerungsgruppen
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Kairo (nex) – Der erste demokratisch gewählte Präsident Ägyptens, Mohammed Mursi, hat erneut bekräftigt, dass er den Militärputsch von 2013, der seine Amtsenthebung und Inhaftierung nach nur einem Jahr Amtszeit zur Folge hatte, nicht anerkenne.
Ägyptische Behörden hätten ägyptischen Medienberichten zufolge Mursis Ehefrau Naglaa Ali Mahmoud, seiner Tochter Shaimaa sowie seinem Anwalt Abdel-Moneim Abdel-Maqsoud erlaubt, ihn im Gefängnis Tora im Süden Kairos für etwa eine Stunde zu besuchen.
Später habe seine Familie bekannt gegeben, dass der ehemalige Präsident sich guter Gesundheit erfreue. Dies hätten Mursis Sohn Abdullah und Anwalt Abdel-Maqsoud gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu erklärt.
„Die Haltung des Präsidenten ist nach wie vor dieselbe; sie hat sich nicht geändert“, heißt es in der Erklärung und weiter:
„Er lehnt nach wie vor alle seit dem 3. Juli 2013 durch die Regierung Al-Sisis unternommenen Schritte ab.“
Im vergangenen Monat hatte Mursis Familie in einer Erklärung darauf hingewiesen, dass der ehemalige Präsident bereits seinen fünften Ramadan im Gefängnis ohne das Recht auf Besuchsempfang verbringe.
Mursi wurden Besucher im Gefängnis seit November 2013 verwehrt. Damals hatte er es zustande gebracht, eine Botschaft an die ägyptische Öffentlichkeit zu bringen, in der er bekräftigte, der legitime Präsident des Landes zu sein und die gegen ihn vonseiten des Militärregimes von Al-Sisi erhobenen Anklagen von sich wies.
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Gaza (nex) – Israel hat vom 28. September 2000, dem Beginn der Zweiten Intifada, bis Ende April 2017 mehr als 3.000 Kinder getötet.
Nach einem vom palästinensischen Informationsministerium veröffentlichen Bericht vor dem Weltkindertag hätten israelische Sicherheitskräfte mehr als 13.000 Kinder verletzt und über 12.000 Kinder festgenommen. 300 Kinder befänden sich derzeit in israelischen Gefängnissen.
In dem in der vergangenen Woche veröffentlichte Bericht heißt es weiter, dass 95 Prozent der Kinder während der Haftzeit gefoltert und geschlagen worden seien.
Im Schnitt hätten israelische Sicherheitskräfte 700 Kinder im Jahr festgenommen, diese Zahl habe jedoch mit dem Beginn der „Jerusalemer Intifada“ im Oktober 2015 zugenommen: So seien zwischen Oktober 2015 und November 2016 fast 2.000 Kinder festgenommen worden.
Weiter heißt es in dem Bericht, dass Schüler an israelischen Militärcheckpoints an Zugängen zu palästinensischen Städten, Dörfern und Flüchtlingscamps Gewalt ausgesetzt seien.
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Moskau (nex) – Die Gespräche zwischen der Türkei und Russland über den Erwerb des S-400 Luftabwehrsystems sind in die entscheidende Phase getreten. Auf einer Pressekonferenz hatte der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik bereits im April darauf hingewiesen, dass die NATO-Staaten kein finanziell tragbares Angebot für ein alternatives Verteidigungssystem vorgelegt hätten.
Russland ist laut Präsident Wladimir Putin nicht nur zum Verkauf seiner S-400-Luftabwehrsysteme an die Türkei bereit, sondern auch zur gemeinsamen Produktion dieser Systeme auf dem türkischen Territorium. Dies berichtet das russische Nachrichtenportal Sputnik.
Militärexperte Mesut Hakki Casin hat in einem Interview mit Sputnik drei Gründe genannt, warum Ankara dieses gemeinsame Projekt unbedingt brauche. Laut Casin, einem Professor von der Akademie der Luftstreitkräfte in Istanbul und ehemaligem Offizier der türkischen Luftwaffe, sollte Ankara alles dafür unternehmen, um die gemeinsame Produktion von S-400-Systemen mit Russland aufzunehmen.
Zuerst würde das die Sicherheit des Landes stärken, so Casin gegenüber Sputnik. Zweitens würde das das Ausbildungsniveau der türkischen Militärfachkräfte erhöhen und drittens das türkische militärische Ingenieurwesen auf ein qualitativ neues Niveau bringen. Russland sei einer der Spitzenreiter im Bereich der Herstellung von Luftabwehrsystemen weltweit und die Türkei hätte Casin zufolge seit Anfang der 90er des 20. Jahrhunderts einen wesentlichen Fortschritt im militärtechnischen Bereich erzielt. Er glaube, eine türkisch-russische Zusammenarbeit bei der Herstellung von Raketenabwehrsystemen sei eine völlig reale Perspektive und die türkische Industrie sei zu einer solchen Kooperation bereit, so der Militärexperte weiter.Rekord-Deal: Katar bestellt 1.500 türkische Panzerfahrzeuge
Am Samstagabend waren drei Attentäter auf der London Bridge mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast und stachen anschließend wahllos auf Menschen ein.
Sieben Menschen starben, 48 wurden verletzt. Bereits acht Minuten nach dem ersten Notruf erschoss die Polizei die drei Angreifer. Die Terrormiliz IS bekannte sich zu dem Anschlag.