Weltkindertag
Bericht: Israel hat seit Beginn der zweiten Intifada über 3.000 Kinder getötet

Israel hat vom 28. September 2000, dem Beginn der Zweiten Intifada, bis Ende April 2017 mehr als 3.000 Kinder getötet.

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Gaza (nex) – Israel hat vom 28. September 2000, dem Beginn der Zweiten Intifada, bis Ende April 2017 mehr als 3.000 Kinder getötet.

Nach einem vom palästinensischen Informationsministerium veröffentlichen Bericht vor dem Weltkindertag hätten israelische Sicherheitskräfte mehr als 13.000 Kinder verletzt und über 12.000 Kinder festgenommen. 300 Kinder befänden sich derzeit in israelischen Gefängnissen.

In dem in der vergangenen Woche veröffentlichte Bericht heißt es weiter, dass 95 Prozent der Kinder während der Haftzeit gefoltert und geschlagen worden seien.

Im Schnitt hätten israelische Sicherheitskräfte 700 Kinder im Jahr festgenommen, diese Zahl habe jedoch mit dem Beginn der „Jerusalemer Intifada“ im Oktober 2015 zugenommen: So seien zwischen Oktober 2015 und November 2016 fast 2.000 Kinder festgenommen worden.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass Schüler an israelischen Militärcheckpoints an Zugängen zu palästinensischen Städten, Dörfern und Flüchtlingscamps Gewalt ausgesetzt seien.

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