Wutbürger
Studie: AfD-Wähler fühlen sich oft in der Liebe „verarscht“ und sind wenig liebesfähig

Hannover (ots) – AfD-Wähler fühlen sich oft in der Liebe „verarscht“ und sind wenig liebesfähig. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage, die der Psychologe Dr. Guido F. Gebauer für die Dating-Plattform Gleichklang durchgeführt hat. Die psychologische Online-Dating Plattform Gleichklang hat 700 männliche und weibliche Mitglieder im Alter von 20 bis 78 gefragt, welche Partei sie bei der Bundestagswahl wählen werden. Außerdem wurden die Mitglieder zu ihren Einstellungen zur Liebe befragt. Ergebnisse im Einzelnen Im Vergleich zu den Wählern anderer Parteien erklärten AfD Wähler signifikant häufiger, dass sie in der Liebe „verarscht“ worden seien und über ihr Liebensleben verbittert seien. AfD-Wähler bejahten auch signifikant häufiger eine Reihe weiterer negativer Aussagen zur Liebe. So stimmten sie häufiger den Aussagen zu, dass das ganze Gerede von der Liebe meistens eine Lüge sei und es die echte Liebe gar nicht gebe. Signifikant seltener stimmten AfD-Wähler der Aussage zu, dass sie eine solidarische Welt wollten, in der die Menschen liebevoll miteinander umgehen. Vergleich: Grüne, Linkspartei und AfD Ein besonders starker Kontrast zeigte sich in der Umfrage zwischen AfD-Wählern und Wählern von Bündnis90/die Grünen und der Linkspartei. Verbittert über das eigene Liebesleben war bei den Wählern der Grünen eine Person von 18 Personen, bei der Linkspartei eine Person von acht Personen, bei der AfD aber eine Person von vier Personen. In der Liebe „verarscht“ fühlte sich bei den AfD-Wählern eine Person von fünf Personen, bei der Linkspartei war eine von 12 Personen und bei den Grünen nur eine von 25 Personen der Fall. Dass das ganze Gerede von der Liebe eine Lüge sei, meinte bei den AfD Wählern eine Person von 6 Personen, bei der Linkspartei eine von 14 Personen und bei den Grünen eine Person von 20 Personen. 74 % der Wähler der Linkspartei und 72 % der Wähler der Grünen reagierten mit starker Zustimmung auf die Aussage, dass sie eine solidarische Welt wollten, in der die Menschen liebevoll miteinander umgehen. Bei den AfD-Wähler betrug die entsprechende Zustimmungrate nur 40 %. Wähler von SPD, CDU/CSU und FDP lagen in ihren Einstellungen zur Liebe übrigens zwischen den Wählern von AfD und den Wählern von Grünen und Linkspartei. Am nächsten an der AfD lagen die Wähler der FDP. Psychologische Bewertung Psychologe Gebauer hält die Ergebnisse für plausibel und psychologisch gut nachvollziehbar. Wer Beziehungsdefizite habe, sei leichter für fremdenfeindliche Propaganda erreichbar. Solche Menschen gefielen sich in einer Opferrolle und machten andere Kulturen und Flüchtlinge zu Sündenböcken für ihre eigene Unzufriedenheit. AfD-Wähler seien offenbar tatsächlich Wutbürger. Ihre Wut stamme aber nicht daher, dass ihnen Vertreter anderer Kulturen oder Flüchtlinge Unrecht angetan hätten, sondern aus ihren eigenen Beziehungsdefiziten. So sei es nicht erstaunlich, dass es gerade Unterstützer der AfD seien, die auch beim Online-Dating durch zynische Einstellungen, Nörgeleien und Misserfolg immer wieder besonders auffielen.

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Kurdischer Staat
Israel: Netanjahu nennt PKK Terrororgruppe

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Tel Aviv (nex) – Israel betrachtet zwar die PKK als eine Terrororganisation, unterstützt jedoch „die legitimen Bemühungen des kurdischen Volkes, einen eigenen Staat zu gründen“. Dies hat der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in einer Erklärung bekannt gegeben. „Israel stellt sich gegen die PKK und betrachtet sie als Terrorgruppe, im Gegensatz zur Türkei, die die Terrororganisation Hamas unterstützt“, so Netanjahu. Israel stelle sich dem Terrorismus als Ganzem entgegen, unterstütze aber die legitimen Bemühungen des kurdischen Volkes, einen eigenen Staat zu errichten. Netanjahu hat bereits in der Vergangenheit seine Unterstützung für die Unabhängigkeit der Kurden geäußert. Im Juni 2004 sagte er in einer Rede am Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS), dass die Kurden einen eigenen Staat verdienten. Auch eine Reihe hochrangiger israelischer Politiker, darunter der verstorbene Präsident Schimon Peres und Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, haben in den vergangenen Jahren Unterstützung für die kurdische Unabhängigkeit geäußert. Noch vor wenigen Tagen hat Medienberichten zufolge Justizministerin Ajelet Schaked während einer Konferenz im Interdisziplinären Zentrum in Herzlia erklärt, dass „Israel und der Westen ein großes Interesse an der Errichtung des kurdischen Staates haben“. Die Ministerin denke, dass die Zeit dafür gekommen sei, dass die USA diesen Prozess unterstützten.

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Deutsches Arzneiprüfungsinstitut
Apotheker gaben bis Juni mehr als 10.000 Einheiten Cannabisblüten ab

Berlin (ots) – Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Apotheken mehr als 10.000 Einheiten Cannabisblüten zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegeben: Auf ärztliche Verordnung wurden Patienten bis Ende Juni mit insgesamt rund 10.600 Cannabis-haltigen Zubereitungen oder unverarbeiteten Cannabisblüten versorgt (März: 564 Abgabeeinheiten; April: 1.468; Mai: 3.666, Juni: 4.921). Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) wertete Abrechnungsdaten aus öffentlichen Apotheken zulasten der GKV aus. Verordnungen auf Privatrezept wurden nicht erfasst. Die Anzahl der von Apotheken mit Cannabisblüten und deren Zubereitungen insgesamt belieferten rund 5.100 Rezepte stieg kontinuierlich von Monat zu Monat (März: 488 Rezepte, April: 884, Mai: 1.518, Juni: 2.213). „Deshalb gehe ich davon aus, dass immer mehr Patienten mit Cannabis versorgt werden. Dennoch bleibt es dabei, dass es kein ‚Allheilmittel‘ ist, sondern nur eine weitere, in jedem Einzelfall kritisch zu würdigende, therapeutische Option“, sagt Dr. Andreas Kiefer, Vorstandsvorsitzender des DAPI und Präsident der Bundesapothekerkammer. Auswertungen, wie viele Patienten mit Cannabisblüten versorgt oder welche Mengen ihnen verordnet wurden, sind nicht möglich. Zusätzlich zu den Rezepturarzneimitteln oder den unverarbeiteten Blüten verordneten Ärzte von März bis Juni rund 12.500 Fertigarzneimittel mit Cannabis-Inhaltsstoffen oder -Extrakten. Seit dem 10. März dürfen Apotheken Rezepturarzneimittel mit Cannabisblüten auf ärztliche Verordnung abgeben. Vor dem Inkrafttreten des Gesetzes hatten rund 1.000 Patienten eine Ausnahmegenehmigung für den Bezug von Cannabisblüten über Apotheken.

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Kriminalität
Hohe Einbruchszahlen: Weißer Ring fordert mehr Polizisten und Telefonüberwachung

Vorsitzende Müller-Piepenkötter: Auch Inhalt von Telefonaten abhören Osnabrück (ots) – Für eine höhere Aufklärungsquote bei Einbrüchen fordert die Bundesvorsitzende der Opferorganisation Weißer Ring, Roswitha Müller-Piepenkötter, eine personelle Aufstockung der Polizei und eine Telefonüberwachung von Verdächtigen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte die Vorsitzende: „Es müssen mehr Polizisten auf die Straße, damit das Risiko für Einbrecher steigt, erwischt zu werden.“ Es habe sich gezeigt, dass dies die beste Abschreckung sei. Die geplanten neuen Stellen bei der Polizei auf Bundesebene reichten nicht aus. Vor allem die Länder, die in den vergangenen Jahren Personal abgebaut hätten, müssten aufstocken. Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen liegt bundesweit nach wie vor unter 20 Prozent und ist nach Ansicht des Weißen Rings viel zu niedrig. Viele Einbrüche werden von internationalen Banden verübt. Müller-Piepenkötter fordert, dass Fahnder mehr Möglichkeiten bekommen. Sie müssten zum Beispiel das Recht haben, bei Verdächtigen auch die Inhalte der Telefonate abhören zu können – und nicht nur, welche Nummern angerufen wurden. Die Verbandsvorsitzende sagte: „Dann müssten auch weniger Verfahren mangels Beweisen eingestellt werden.“ Nur in etwa zwei Prozent der Fälle werden die Täter auch verurteilt.

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Tourismus
China erklärt Türkei zu „Tourismusland 2018“

Ankara (nex) – Die Türkei erwarte bis zum Ende des Jahres 200.000 Touristen aus China. Dies teilte der türkische Minister für Kultur und Tourismus am gestrigen Montag mit.

Numan Kurtulmus traf den chinesischen Kulturminister Luo Shugang in der chinesischen Hauptstadt Peking am Rande einer Sitzung der Weltorganisation für Tourismus (UNWTO).

„Die Türkei und China müssen die Zusammenarbeit stärken, und das ist ohne kulturellen Austausch und Tourismus nicht möglich“, sagte Kurtulmus. China erklärte Türkei zum „Tourismusland 2018“

Kurtulmus verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass das “Seidenstraßen-Projekt“ (One Belt, One Road), das Asien und Europa durch 65 Länder verbinden soll, die chinesisch-türkischen Beziehungen in allen Aspekten verbessern werde.

“Wir hoffen, dass die Zahl chinesischer Touristen in den nächsten Jahren steigen wird”, sagte der türkische Außenminister Cavusoglu bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi im August. Man hoffe, dass drei Millionen der hundert Millionen Chinesen, die jährlich ins Ausland reisen, die Türkei besuchen werden.

Nach dem Treffen besuchte Kurtulmus historische und touristische Stätten Pekings.

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Bundesliga
Red Bull kauft Leipzig Arena

Leipzig (nex) – Die Fußball-Arena in Leipzig gehört bald dem Mäzen von Vizemeister RB Leipzig. Die Red Bull GmbH mit Gründer Dietrich Mateschitz, mit dessen Millionen der Klub 2009 gegründet worden war, der bisherige Eigentümer Michael Kölmel, RasenBallsport Leipzig e.V. und die Stadt Leipzig haben eine Einigung über den Kauf der WM-Arena von 2006 erzielt. Das berichtet die Express unter Berufung auf eine Mitteilung des Sportnachrichtenagentur SID. „Die wichtigste Botschaft für die Leipzigerinnen und Leipziger: Das Stadion bleibt im Herzen unserer Stadt. RB Leipzig ist ein Glücksfall für den Fußball in Leipzig“, zitiert die Express Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. Nutzungen von Stadion und Festwiese würden dem Bund und der Stadt wie bisher eingeräumt. Wie die Zeitung weiter berichtet wird das Stadion für das Internationale Deutsche Turnfest 2021 zur Verfügung gestellt. Sollte die Besitzgesellschaft ab 2040 die Nutzung als Fußball-Stadion beenden wollen, werde der Kommune ein zeitlich befristetes Sonderwiederkaufsrecht ohne Anrechnung von Grund und Bodenwert eingeräumt.  
(Foto: Wikimedia)

Moskau
Mega-Rüstungsdeal: Türkei kauft russisches Abwehrsystem S-400

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Moskau (nex) – Wie bereits vor Monaten angekündigt, hat die Türkei Russlands modernstes Raketenabwehrsystem vom Typ S-400 gekauft. Die Regierungen beider Länder bestätigten den Rüstungsdeal. „Der Vertrag ist unterzeichnet, seine Umsetzung wird vorbereitet“, so Kreml-Berater Wladimir Koschin gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass. Dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zufolge sei bereits eine Anzahlung erfolgt. Dies ist der größte Waffendeal, den die beiden Länder jemals miteinander abgeschlossen haben. Die USA hatte die Pläne kritisiert. Erdogan wies Kritik am Deal zurück. Niemand habe das Recht, die Prinzipien der Unabhängigkeit der Türkei zu hinterfragen. Sie treffe Entscheidungen über die eigene Unabhängigkeit selbst. „Wir sind verpflichtet, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um unser Land zu verteidigen“, so Erdogan gegenüber Medien. Auf einer Pressekonferenz im Mai hatte der türkische Verteidigungsminister Isik darauf hingewiesen, dass die NATO-Staaten kein finanziell tragbares Angebot für ein alternatives Verteidigungssystem vorgelegt hätten. Das NATO-Mitglied hatte im Jahr 2015 einen 3,4 Milliarden US-Dollar schweren Vertrag für ein Raketensystem mit China gekündigt. Die Türkei hatte damals die Entwicklung eines einheimischen Raketensystems in Erwägung gezogen, jedoch den Gedanken wieder verworfen. „Es ist ersichtlich, dass die Türkei ein Raketenabwehrsystem braucht, aber NATO-Mitgliedsstaaten haben kein Angebot vorgelegt, das finanziell tragbar ist,“ erläuterte Isik und ergänzte: „Die Gespräche über das S-400 sind in die Endphase eingetreten. Aber Endphase bedeutet nicht ‚Lasst uns morgen früh einen Vertrag unterschreiben‘.“ Isik wies darauf hin, dass sein Land das S-400 in das NATO-System nicht werde integrieren können.

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Wiesbaden
Bundestagswahl 2017: Wahlbeteiligung bis 14:00 Uhr und vorläufiges Wahlergebnis

Wiesbaden (ots) – Bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am Sonntag, den 24. September 2017, wird der Bundeswahlleiter am Nachmittag den „Zwischenstand zur Wahlbeteiligung bis 14:00 Uhr“ sowie in der Wahlnacht das vorläufige amtliche Wahlergebnis bekannt geben. Der „Zwischenstand der Wahlbeteiligung bis 14:00 Uhr“ wird auf Grundlage der Wahlbeteiligung in ausgewählten Wahllokalen ermittelt. Das Ergebnis wird voraussichtlich gegen 15:30 Uhr vorliegen und vom Bundeswahlleiter veröffentlicht. Soweit Wahlforschungsinstitute am Wahltag nach 18:00 Uhr, aber bereits vor Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Wahlergebnisses Hochrechnungsergebnisse veröffentlichen, handelt es sich um die Auswertung von Wählerbefragungen durch die Wahlforschungsinstitute nach der Stimmabgabe und Ergebnisse der öffentlichen Stimmenauszählung in einzelnen Wahllokalen.

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Business
Situs trennt sich von Christian Bearman

London (nex/ots) – Situs, der führende globale Anbieter von strategischen Geschäftslösungen für die Finanz- und Gewerbeimmobilienbranche, gibt heute das Ausscheiden von Christian Bearman bekannt, der sich anderen Interessen außerhalb des Unternehmens zuwenden wird. Bearman hatte sich Situs vor sieben Monaten als CEO des europäischen Geschäfts angeschlossen. Situs wird weiterhin auf der langfristigen Strategie aufbauen, die es dem Unternehmen ermöglicht hat, zu einem führender Dienstleister aufzusteigen, und die das Wachstum in allen Geschäftsfeldern von Situs global vorangetrieben hat. Das Unternehmensgeschäft in Europa bietet reiche Expansionsmöglichkeiten, wie die kürzlich erfolgte Akquisition von Hatfield Phillips, die Situs zum führenden Unternehmen für Kreditbetreuung und NPL-Loan Management in Europa gemacht hat, und die Ausweitung der Bereiche Bewertungsmanagement und Beratung in Großbritannien und auf dem Kontinent belegen. „Unsere Strategie, unser Engagement und unser Fokus in Europa bleiben unverändert und sind auf die Bereitstellung von Best-in-Class-Service für Kunden in der gesamten Region ausgerichtet“, sagt Situs CEO Steve Powel. „Wir freuen uns über die Perspektiven, die mit der weiteren Geschäftsentwicklung in Europa einhergehen, und über die beidseitigen Synergien, die aus unseren Ressourcen in den USA für die europäischen Kunden erwachsen“.

Arbeitsmarkt
Studie: Altenpflege sicherer Zukunftsjob

Berlin (ots) – Die neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur „Qualifizierung in der Altenpflege verbessert die Beschäftigungschancen“ macht deutlich, dass sich die Teilnahme an einer geförderten Weiterbildungsmaßnahme im Bereich der Altenpflege sich auszahlt. Sowohl kürzere Weiterbildungen als auch längere Umschulungen können die Arbeitsmarktsituation der Arbeitslosen deutlich verbessern, so die Studie. Eine Umschulung zur Altenpflegefachkraft erhöht die Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmenden um bis zu 37 Prozentpunkte im SGB II bzw. 32 Prozentpunkte im SGB III. Von den wiederbeschäftigten Teilnehmenden bleibt ein relativ hoher Anteil langfristig im Pflegebereich: Nach einer kürzeren Weiterbildung sind es 50 Prozent, nach einer Umschulung sogar 70 Prozent. Dazu erklärt bpa-Präsident Bernd Meurer: „Die Studie bestätigt erneut, was wir schon lange sagen. Die Altenpflege ist eine der wenigen klassischen Branchen, in der trotz des digitalen Wandels noch sichere Jobs mit Zukunft entstehen. Und ein zweites wird deutlich, was wir als bpa im Gegensatz zu vielen selbsternannten Pflegeexperten, aber auch zahlreichen Berufsverbänden, immer wieder zum Ausdruck bringen. Die Altenpflege ist ein Verbleibsberuf und kein Ausstiegsberuf. Das bestätigt dieser Kurzbericht eindrucksvoll. Wir können nur an die Verantwortlichen in der Politik und der Bundesagentur für Arbeit appellieren, die erfolgreiche Umschulungsfinanzierung fortzuführen Angesichts einer Million Langzeitarbeitslosen, dem bevorstehenden digitalen Wandel in vielen Branchen und dem schon jetzt gravierenden Fachkräftemangel in der Altenpflege ist dies ein wichtiger Baustein, Menschen eine dauerhafte Berufs- und Lebensperspektive zu ermöglichen.“