Terror in Neuseeland
Österreich: „Identitäre Bewegung“ erhielt Spende vom Christchurch-Attentäter

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Wien (nex) – Martin Sellner, Co-Chef der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich, hat eine Spende vom Christchurch-Attentäter erhalten. Im Raum steht der Straftatbestand „Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung“.

Wie die Tagesschau weiter berichtet, bestätigte das österreichische Innenministerium eine Hausdurchsuchung bei Sellner. Eine mögliche Verbindung zwischen Sellner und dem Christchurch-Attentäter werde geprüft, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Bacher.

Hintergrund sei eine Spende des Attentäters an die österreichischen Identitären in Höhe von 1500 Euro, die bei Ermittlungen in einer anderen Angelegenheit aufgefallen war, berichtet die Tagesschau weiter. Im Raum stehe der Straftatbestand „Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung“.

Am späten Montagabend habe Sellner ein 15-minütiges Video veröffentlicht, in dem er von einer Hausdurchsuchung bei sich und seinen Eltern berichtet. Die österreichische Polizei habe sämtliche Kommunikationsmittel wie Smartphones und Computer, aber auch EC-Karten beschlagnahmt. Gegen ihn laufe ein Ermittlungsverfahren.

Der Australier Brenton Tarrant und drei Neuseeländer verübten am Freitag Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland, bei denen mindestens 50 Menschen getötet und fast 40 verletzt wurden. Unter den Opfern befinden sich auch Kinder. Bei drei der Verletzten handele es sich um türkische Staatsbürger. „Wir kommen nach Konstantinopel“ Bei einem vor dem Anschlag veröffentlichten Manifest ruft Tarrant dazu auf, Erdogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, zu töten.

Das Manifest hat einen Abschnitt mit dem Titel „für Türken“, in dem Tarrant droht, alle Türken zu töten, die auf der europäischen Seite der Türkei und anderswo in Europa leben. Östlich des Bosporus dürften Türken jedoch weiterhin friedlich leben, so Tarrant in seinem mittlerweile gelöschten Manifest.

„Wir kommen nach Konstantinopel und werden jede Moschee und jedes Minarett in der Stadt zerstören. Die Hagia Sophia wird frei von Minaretten sein und Konstantinopel wird zu Recht wieder im Besitz von Christen sein“, so der Text weiter. Der Tod von Erdogan werde einen Keil zwischen den „türkischen Invasoren, die derzeit unsere Länder besetzen“ und dem ethnisch europäischen Volk treiben sowie gleichzeitig die „Macht der Türkei“, einem „Hauptfeind Russlands“, in der Region schwächen und die NATO destabilisieren, so das Manifest.

Brüssel
Urheberrechtsreform: EU stimmt für Uploadfilter

Brüssel – Das Europaparlament hat der umstrittenen Reform des Urheberrechts ohne Änderungen zugestimmt. Auch der besonders kontrovers diskutierte Artikel, der Plattformen wie Youtube stärker in die Pflicht nimmt, fand eine Mehrheit unter den Abgeordneten. Das berichtet die Tagesschau. 274 Abgeordnete stimmten dagegen, 348 Abgeordnete stimmten für eine Reform. Die EU-Mitgliedsstaaten haben nun zwei Jahre Zeit, die Richtlinie umzusetzen. Vor allem der Artikel 13, der Plattformen wie Youtube dazu zwingt, größere Anstrengungen im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen zu unternehmen, rückte in den Fokus der Öffentlichkeit. Am vergangenen Wochenende demonstrierten in Deutschland mehr als 100.000 Menschen gegen Teile der Reform.        

Brüssel
EU-Parlament stimmt für Abschaffung der Zeitumstellung

Brüssel (nex) – Das EU-Parlament hat ein Ende der Zeitumstellung im Jahr 2021 befürwortet. Für die tatsächliche Abschaffung muss allerdings noch ein Kompromiss mit den Mitgliedsstaaten erzielt werden.

Psychische und physische Erkrankungen, Einschlafprobleme, Schlafstörungen: Aus medizinischer Sicht ist die Zeitumstellung offenbar eine derart starke Belastung für den Körper, dass sich ein Gros der Schlafmediziner gegen einen halbjährlichen Wechsel ausspricht, berichtet die Tagesschau.

„Es gibt keinen medizinischen Grund für eine Zeitumstellung“, zitiert Tagesschau Peter Young, Leiter der Schlafmedizin am Universitätsklinikum Münster und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Der Mini-Jetlag hätte erhebliche Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Auch bei Menschen ohne Schlafprobleme dauere es bis zu drei Tage, bis sich der Körper von der Zeitumstellung erholt habe.

Die Fachgesellschaften in ganz Europa seien sich einig, dass die Zeitumstellung abgeschafft werden müsste.

Türkei schaffte Zeitumstellung bereits 2016 ab Die Türkei schaffte die Zeitumstellung bereits im September 2016 ab. Seitdem gilt dort im ganzen Jahr die Sommerzeit.

Ziel sei eine bessere Nutzung des Tageslichts auch im Winter.

„Ab diesem Jahr wird es keine Sommer- und Winterzeit mehr geben. Das haben wir aufgehoben. Es wird keine Verwirrung mehr geben. Sowohl im Sommer als auch im Winter wird die Zeit gleich sein“, so der damalige Ministerpräsident Binali Yildirim.

Autonews
Elektromobilität – wird die Revolution kommen?

Ein Gastbeitrag von Ali Yandim Seit Jahren wird darüber diskutiert, wann und ob die Revolution der Elektromobilität (doch noch) kommen wird. Allen voran wurden die Dieselmotoren verteufelt, dazu hat der Abgasskandal einen großen Beitrag geleistet. Allerdings sollte man bei dieser Diskussion die CO2 Bilanz im Gesamten betrachten. Zum einen im Hinblick auf die während der Fahrt verursachten CO2 Werte, aber auch auf die Herstellung der Fahrzeuge. Das Herstellen und das Recyceln der Motoren/Batterien, sollte hier gegenübergestellt werden. Während größtenteils alle modernen Verbrennungsmotoren aus Aluminium hergestellt werden, welche problemlos recycelt werden können, sieht es bei den Batterien wesentlich problematischer aus. Reichweitenproblem: Laut des neuen Messverfahrens zur Bestimmung der Abgasemissionen und des Kraftstoff-/Stromverbrauchs (WLTP) schafft die neueste Generation Elektroautos eine beachtliche Reichweite von 400 Kilometern, dies ist der neuen Technologie der Feststoffbatterien zu verdanken. Allerdings entstehen da einige Probleme mit der Heizung im Winter, bei der Kühlung der Akkus auf Betriebstemperatur (hierbei ist eine Luftkühlung nicht ausreichend) und bei schnellen Fahrten auf der Autobahn mit dieser Reichweite. Neuesten Berichten zufolge soll ein chinesisch-deutsches Joint Venture eine neue Batterietechnik konzipiert haben, bei der die Luftkühlung ausreichend ist, wodurch ca. 200 Kilogramm an Gewicht eingespart werden können – nähere Informationen werden vom Hersteller vorerst nicht verraten. Fahrzeuge mit Dieselmotoren schaffen mit einer Tankfüllung eine Reichweite von über 800 Kilometern. Während das Betanken mit konventionellen Kraftstoffen nur einige Minuten dauert, muss man sich beim Aufladen der Akkus von Elektroautos lange gedulden. Gibt es an der Tankstation keine Ladesäule mit Starkstromanschluss, so verlängert sich diese Zeit um ein vielfaches. Das macht Elektroautos für Langstrecken, im direkten Vergleich zu Verbrennungsmotoren, ungeeignet. Ein weiterer Nachteil der Elektromobilität ist, dass Arbeitsplätze massiv wegfallen werden: „Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Arbeitsplätze, aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb beim Pkw, verloren gegangen sein“, so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zwischenlösung – Elektrifizierung der Fahrzeuge? Schaeffler, ein namhafter Zulieferer der Automobilindustrie, geht für das Jahr 2030 von folgendem Szenario aus: 30 % aller neu produzierten Autos wären mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet, 40 % mit einem Hybridantrieb und 30 % wären elektrisch angetrieben. Viele Hersteller steigen jetzt schon auf die 48V Technologie um, bei der das Fahrzeug eine zusätzliche, größere Batterie erhält und somit als ein Mild-Hybrid eingestuft wird. CO2 Einsparung ist hier das Ziel. Dem Video können weitere Informationen entnommen werden. Ein Elektroauto kaufen – Ja? Nein? Meiner Meinung nach sollte man den Sinn hinterfragen. Für kurze Strecken (überwiegend in den Innenstädten) ist ein Elektroauto sinnvoll, insbesondere, da die Lärm- und Abgasbelastung weitestgehend nicht vorhanden sind. Weitestgehend deshalb, weil neue Elektroautos einen „Sound“ von sich geben müssen, als Warnung für Menschen mit Sehbehinderung. In Innenstädten haben E-Autos, was das Parken angeht, einen Bonus. Für Vielfahrer, Außendienstler und Pendler, wird der Erwerb eines Elektroautos unvorteilhaft werden. Vielleicht wird die nahe Zukunft weitere Schlüsseltechnologien für die Speicherkapazität der Batterien mit sich bringen. Leider schaut es momentan eher nach einer Evolution als nach einer Revolution aus, was die Elektromobilität betrifft. In jedem Fall können wir uns in den nächsten Jahren auf viele technische Innovationen freuen.

Golan-Entscheidung
UN-Chef widerspricht Trump: Golan-Status hat sich nicht geändert

New York (nex) – Für den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, ist es „klar, dass sich der Status von Golan nicht geändert hat“, sagte der UN-Sprecher Stephane Dujarric am Montag, nachdem US-Präsident Donald Trump die Golanhöhen als israelisches Gebiet anerkannt hatte. „Die Politik der UNO zu den Golanhöhen spiegelt sich in den einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrates wider und diese Politik hat sich nicht geändert“, sagte Dujarric. Israel eroberte das strategische Land von Syrien im Nahostkrieg 1967. Trump hat die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen am Montag formell als Staatsgebiet Israels anerkannt. Bei einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Washington, unterzeichnete Trump eine entsprechende Proklamation. Die Zeremonie fand im Weißen Haus statt. Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg besetzt und 1981 annektiert. International ist dies nicht anerkannt. Trump hatte bereits am Donnerstag mitgeteilt, die seit 1967 besetzten Golanhöhen als Teil Israels anzuerkennen, er löste damit international Proteste aus.

Bundesaußenminister Heiko Maas lehnt eine völkerrechtliche Anerkennung der Annexion der Golanhöhen ab. Er erkenne die Sicherheitsinteressen Israels auf den annektierten Golanhöhen an, lehne jedoch eine völkerrechtliche Anerkennung dieser Annexion ab, so Maas in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

„Unsere völkerrechtliche Position und Haltung ändert sich nach dem Tweet von Trump nicht. Wir erkennen die Annexion, im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats nicht an“, sagte Maas. Türkischer Außenminister: „Die USA haben das Völkerrecht wieder einmal ignoriert“ Auch der türkische Außenminister verurteilte am Montag Trumps Entscheidung. „Die USA haben das Völkerrecht wieder einmal ignoriert. Diese Entscheidung wird jedoch nie die israelische Besatzung legitimieren“, so Mevlüt Cavusoglu in einer Stellungnahme über den Kurznachrichtendienst Twitter. Im Gegenteil, diese Entscheidung werde die Spannungen in der Region weiter verschärfen, indem sie die Friedensbemühungen im Nahen Osten verhindere, sagte Cavusoglu.
 

Krise in Venezuela
Regierungssprecher: Mehr als 30 Milliarden Dollar von Venezuelas Konten im Ausland gestohlen

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Caracas (nex) – Mehr als 30 Milliarden Dollar verschwanden in den letzten zwei Monaten von den Auslandskonten Venezuelas, sagte der venezolanische Minister für Kommunikation, Kultur und Tourismus, Jorge Rodríguez am Samstag. „In den letzten zwei Monaten wurden über 30 Milliarden Dollar gestohlen“, so Rodriguez. Der Minister beschuldigte Washington, die Beschlagnahme der Vermögenswerte Venezuelas angeordnet zu haben. „Vermögenswerte, die Venezuela bei verschiedenen Banken hat, werden abgezogen. Dies geschieht auf direkten Befehl der Regierung von US-Präsident Donald Trump“, sagte er. Rodríguez: Paramilitärische Einheiten wurden in Kolumbien trainiert, um Venezuela zu destabilisieren“ „Ich wurde von Präsident Nicolás Maduro beauftragt, Ihnen einige der schwerwiegenden Informationen mitzuteilen, die sich aus der Untersuchung der Terroranschläge ergeben haben, die die Rechtsextremen Venezuelas ausführten“, wird Rodríguez auf dem offiziellen Regierungsportal zitiert. Laut Rodriguez seien in Ländern wie El Salvador, Guatemala und Honduras, paramilitärische Einheiten angeworben worden, um Venezuela zu destabilisieren. „Sie stellten acht bis zehn Teams von Paramilitärs in Gruppen von sechs bis acht Personen zusammen, die rekrutiert und nach Kolumbien gebracht wurden, um dort eine Ausbildung zu erhalten und dann auf illegalem Weg an der Grenze Kolumbiens nach Venezuela einzudringen“, fügte er hinzu. „Mindestens die Hälfte dieser in Kolumbien ausgebildeten Paramilitärs haben es geschafft, nach Venezuela vorzudringen. Wir suchen sie zu Land, zu Wasser und in der Luft, und wo immer sie sind, werden wir sie einfangen“, so Rodriguez. Zu den Plänen der Söldner gehörten Morde an Regierungspersonen oder False-Flag-Anschläge, die dann zu einem Angriff auf den Regierungspalast führen sollten“, sagte er.

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– Krise in Venezuela – Kommentar: Den USA geht es in Venezuela um den Petro-Dollar

In den vergangenen zwanzig Jahren haben mehrere Staatschefs versucht, dem Petro-Dollar den Kampf anzusagen – mit der Folge, dass sie umgebracht und ihre Länder auf Jahrzehnte hinaus destabilisiert wurden. Genau dieses Schicksal droht Venezuela jetzt.

Kommentar: Den USA geht es in Venezuela um den Petro-Dollar

Golan-Entscheidung
Türkischer Außenminister Cavusoglu: USA haben Völkerrecht wieder einmal ignoriert

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Antalya (nex) – Der türkische Außenminister verurteilte am Montag US-Präsident Donald Trumps Entscheidung die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen formell als Staatsgebiet Israels anzuerkennen. „Die USA haben das Völkerrecht wieder einmal ignoriert. Diese Entscheidung wird jedoch nie die israelische Besatzung legitimieren“, so Mevlüt Cavusoglu in einer Stellungnahme über den Kurznachrichtendienst Twitter. Im Gegenteil, diese Entscheidung werde die Spannungen in der Region weiter verschärfen, indem sie die Friedensbemühungen im Nahen Osten verhindere, sagte Cavusoglu. US-Präsident Donald Trump hat die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen am Montag formell als Staatsgebiet Israels anerkannt. Bei einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Washington, unterzeichnete Trump eine entsprechende Proklamation. Die Zeremonie fand im Weißen Haus statt. Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg besetzt und 1981 annektiert. International ist dies nicht anerkannt. Trump hatte bereits am Donnerstag mitgeteilt, die seit 1967 besetzten Golanhöhen als Teil Israels anzuerkennen, er löste damit international Proteste aus. Bundesaußenminister Heiko Maas lehnt eine völkerrechtliche Anerkennung der Annexion der Golanhöhen ab. Er erkenne die Sicherheitsinteressen Israels auf den annektierten Golanhöhen an, lehne jedoch eine völkerrechtliche Anerkennung dieser Annexion ab, so Maas in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“. „Unsere völkerrechtliche Position und Haltung ändert sich nach dem Tweet von Trump nicht. Wir erkennen die Annexion, im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats nicht an“, sagte Maas.      

USA
Trump erkennt syrische Golanhöhen als Teil Israels an

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Washington (nex) – US-Präsident Donald Trump hat die von Israel annektierten syrischen Golanhöhen am Montag formell als Staatsgebiet Israels anerkannt.

Wie Tagesschau weiter berichtet, unterzeichnete er bei einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Washington eine entsprechende Proklamation. Die Zeremonie fand im Weißen Haus statt.

Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg besetzt und 1981 annektiert. International ist dies nicht anerkannt.

Trump hatte bereits am Donnerstag mitgeteilt, die seit 1967 besetzten Golanhöhen als Teil Israels anzuerkennen und löste damit international Proteste aus. Bundesaußenminister Heiko Maas lehnt eine völkerrechtliche Anerkennung der Annexion der Golanhöhen ab. Er erkenne die Sicherheitsinteressen Israels auf den annektierten Golanhöhen an, lehne jedoch eine völkerrechtliche Anerkennung dieser Annexion aber ab, so Maas in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“. „Unsere völkerrechtliche Position und Haltung ändert sich nach dem Tweet von Trump nicht. Wir erkennen die Annexion,  im Einklang mit den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats nicht an“, sagte Maas.

Kommunalwahlen in der Türkei
Erdogan: Nike eröffnet Fabrik in der Türkei

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Agri (nex) – Der internationale Sportartikelhersteller Nike wird eine Fabrik im Osten der Türkei errichten und 5.000 Arbeitsplätze schaffen, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Montag. Wie die englischsprachige „Daily Sabah“ (DS) bereits am vergangenen Dienstag berichtete, wird der amerikanische Sportbekleidungsriese Nike sein einziges Produktionszentrum im Nahen Osten und in Europa im Rahmen des Tekstilkent Projekts in die osttürkische Provinz Agri verlegen. In dem neuen Werk sollen 5.000 Menschen Arbeit finden. Das Unternehmen werde dank Subventionen, die vom Agrı Gouvernement als Zuschuss bereitgestellt werden sollen, von niedrigen Energiekosten profitieren. Wie DS weiter berichtet, werden die Waren zunächst nach Europa und in den Nahen Osten exportiert werden.  Die Produktion erfolgt in Zusammenarbeit mit Yeşim Tekstil, dem türkischen Produzenten von Nike.

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– Kommunalwahlen der Türkei – Wahlkampfauftritt in Istanbul: 1,6 Millionen Anhänger jubeln Erdogan zu

Istanbul (nex) – Bei einem Wahlkampfauftritt am Sonntag in Istanbul vor 1,6 Millionen Anhängern, kündigte der türkische Staatspräsident  mehrere Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen und dem wirtschaftlichen Wachstum an.

Wahlkampfauftritt in Istanbul: 1,6 Millionen Anhänger jubeln Erdogan zu
 

Datenschutz
Bundespolizei gerät wegen Speicherung von Bodycam-Aufnahmen bei Amazon unter Druck

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Datenschutzbeauftragter hält Praxis für rechtswidrig – Grüne: „Deutscher Anbieter wäre möglich“ Osnabrück – Die Bundespolizei gerät wegen der Speicherung von Bodycam-Aufnahmen auf Servern des US-Anbieters Amazon zunehmend unter Druck. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber fordert, sofort zu einem deutschen Cloud-Anbieter zu wechseln und die sensiblen Aufnahmen der Körperkameras dort zu speichern. Kelber erklärte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Wir haben bereits 2018 der Bundespolizei und dem Bundesinnenministerium mitgeteilt, dass wir die Speicherung der Bodycam-Daten in der Amazon Cloud für rechtswidrig halten.“ Die Regierung habe seine damalige Forderung, zu einem deutschen Anbieter zu wechseln, ignoriert: „Im Ergebnis muss die Bundespolizei daher zwingend das aktuell praktizierte Verfahren umstellen.“ Kelber hat massive Datenschutzbedenken, weil ein Zugriff von US-Behörden auf die Bodycam-Daten nicht ausgeschlossen werden könne. Seiner Kenntnis nach würden die Daten in der Amazon-Cloud bearbeitet und dafür zwingend entschlüsselt: „Auch der Umstand, dass die Daten – nach Aussage der Bundespolizei – verschlüsselt in der Cloud gespeichert werden, ändert nichts an meiner kritischen Haltung.“ Bemerkenswert sei auch, dass die Bundespolizei ihn zwar über das Projekt frühzeitig informiert, „die Information über die Speicherung von Daten in der Amazon-Cloud allerdings bis kurz vor Schluss verschwiegen“ habe. Zudem zeige sich, dass die Aussage der Bundespolizei, es habe keine anderen Anbieter mit einer entsprechenden Zertifizierung gegeben, nicht mehr zu halten ist. Das belegen Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Nachfragen des Grünen-Abgeordneten Konstantin von Notz, die der „NOZ“ vorliegen. Darin räumt die Regierung ein, dass es durchaus andere Anbieter gibt, die die notwendige Zertifizierung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) besitzen, „darunter auch deutsche Anbieter, zum Beispiel Deutsche Telekom, SAP sowie Cancom Pironet“. Letzterer ist ein deutscher Multi Cloud-Provider. Der Grünen-Fraktionsvize von Notz sagte: „Es wäre ein Leichtes gewesen, einen deutschen Anbieter zu wählen.“ Er bemängelte „fehlende Sensibilität bezüglich des bestmöglichen Schutzes hochsensibler Bilder“: „Hierdurch wird das Vorhaben insgesamt diskreditiert.“ Die Bundespolizei rüstet ihre Streifen schrittweise mit den Körperkameras aus. Die Bodycams filmen den Einsatz und sollen sowohl potenzielle Angreifer abschrecken als auch Beweismaterial sammeln. Die Bundespolizei hat sich für Geräte des Typs Motorola (Si500) entschieden, die gleichzeitig als Funkgerät und Kamera genutzt werden. Motorola nutzt für die Speicherung der Videodaten Server von Amazon Web Services (AWS). „Insofern ist AWS der einzig geeignete Cloud-Anbieter“, schreibt die Bundesregierung. Die Bundespolizei hatte die Speicherung auf Servern von Amazon als Übergangslösung verteidigt und darauf verwiesen, dass eine „Bundes-Cloud“ mit den notwendigen Dienstleistungen aufgebaut werde. Ob es aber wirklich dazu kommt, ist offen, wie die Regierung in ihrer Antwort schreibt: „Die Bundespolizei prüft derzeit (…), ob und wann die Bundes-Cloud zur Speicherung der aufgenommenen Videodaten genutzt werden kann.“ Von Notz sagte: „Die Antworten kommen insgesamt einer Bankrotterklärung gleich. Horst Seehofer muss die Konsequenzen ziehen und von dem Projekt zumindest so lange Abstand nehmen, bis diese Fragen geklärt sind.“ Nach jetzigen Plänen sollen alle 475 Dienststellen der Bundespolizei bis Ende 2020 mit insgesamt 2300 Bodycams ausgerüstet sein.