COVID-19-Pandemie
Erdogan: Türkei nähert sich dem Ende der Corona-Pandemie

Ankara – Die Türkei hat den Verlauf der neuartigen Coronavirus-Pandemie erfolgreich gemeistert und nähert sich dem Ende des Ausbruchs, sagte der Präsident des Landes am Montag. „Die Lage nach den von uns unternommenen Normalisierungsschritten zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Recep Tayyip Erdogan in einer Rede zum Zuckerfest. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, dankte der türkische Staatschef den Bürgern zudem dafür, dass sie während einer viertägigen Ausgangssperre über den Feiertagen zu Hause geblieben waren. Erdogan lobte zudem die Investitionen der Türkei in den Gesundheitssektor und versicherte, diese hätten sich im Kampf gegen das Coronavirus als umsichtig erwiesen. „Ich glaube, dass wir diese Epidemieperiode mit dem geringsten Schaden durch diesen [neuen normalen] Lebensstil überwinden werden, den wir mit Masken tragen, Einhaltung der physischen Distanz, Achten auf Sauberkeit zusammenfassen können“, fügte Erdogan hinzu. Die Maßnahmen Ankaras während der Pandemie, wurden auch vom Leiter der Delegation der Europäischen Union in einem Interview gelobt. „Wir müssen die Widerstandsfähigkeit unseres Gesundheitssystems stärken. Die Türkei hat ein sehr gutes Beispiel abgegeben“, sagte Christian Berger in einem Gespräch mit der englischsprachigen Tageszeitung Daily Sabah. Das türkische Gesundheitssystem habe es tatsächlich geschafft, mit der Krise gut umzugehen, und zwar deshalb, weil es über die Jahre ein starkes Gesundheitssystem aufgebaut habe, so Berger. „Wenn wir prüfen, wie wir unsere Bereitschaft, unsere Widerstandsfähigkeit aufrechterhalten können, dann müssen wir uns damit befassen“, betonte Berger weiter. Brüssel müsse im Falle einer zweiten Welle sicherstellen, dass es in der Lage ist, vorbereitet zu sein. Die Türkei spiele auch bei der Entwicklung und Produktion von Schutz-Kits eine wichtige Rolle, sagte der Botschafter. Etwa zwei Drittel der Welt, vor allem die am schlimmsten betroffenen, haben die Türkei um medizinische Hilfsgüter zur Bekämpfung des Coronavirus gebeten. Bislang haben 64 Länder medizinische Hilfe erhalten, hauptsächlich medizinische Masken, Schutzanzüge und Handschuhe sowie Desinfektionsmittel.
(Screenshot/Twitter/Daily Sabah)

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– Sommer 2020 – Türkei lädt „Deutsche Freunde“ zu einem unbeschwerten Urlaub ein

Wie der türkische Außenminister am Freitag mitteilte, werde das beliebte Urlaubsland ab Juni den internationalen Flugverkehr und Tourismus wieder schrittweise öffnen.

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Wirtschaft
Corona-Krise: Deutsche Wirtschaft bricht 2020 um neun Prozent ein

Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft seit vielen Wochen fest im Griff und sorgt für einen historischen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2020 um neun Prozent zurückgehen, zeigt die neue IW-Konjunkturprognose. Erst im dritten Quartal 2021 wird das Niveau des vergangenen Jahres wieder erreicht – vorausgesetzt, dass es keinen erneuten globalen Schock geben wird. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang der weltweiten Wirtschaftsleistung von über vier Prozent – der stärkste Einbruch in der Nachkriegszeit. Gerade für den ehemaligen Exportweltmeister Deutschland hat das besonders negative Folgen, denn mit der Wirtschaftsleistung sinkt auch der globale Handel. 2020 wird das BIP in Deutschland der IW-Prognose zufolge rund neun Prozent geringer ausfallen als im Vorjahr. Krise hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt Neben der Schwere ist auch die Art und Weise der Krise einzigartig: Sowohl die Nachfrage als auch das Angebot sind von den Lockdown-Maßnahmen betroffen, was sich besonders deutlich am Arbeitsmarkt bemerkbar macht: Betrug die Arbeitslosenquote 2019 rund fünf Prozent, werden es im Jahresdurchschnitt 2020 rund 6,5 Prozent sein. 2021 ist dann wieder mit einer leicht niedrigeren Arbeitslosenquote von unter sechs Prozent zu rechnen. Das Niveau von 2019 wird im kommenden Jahr aber nicht erreicht. Langsame Erholung Insgesamt ist im laufenden Jahr nur begrenzt mit Erholung zu rechnen. Aufgrund der zahlreichen Beschränkungen kommt der Konsum nur schwer in Gang und Nachholeffekte sind kaum möglich. „Die globale Verunsicherung hat auch zur Folge, dass Investitionen ausbleiben“, sagt IW-Konjunkturexperte Michael Grömling. All das macht nur eine langsame Erholung möglich, sodass das BIP erst ab dem dritten Quartal 2021 das Vorkrisenniveau erreicht. Für 2021 rechnet das IW mit einem BIP-Wachstum von acht Prozent gegenüber 2020. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es nicht zu einem zweiten Lockdown kommt. „Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre das der Super-GAU“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. „Die Regierung muss nun mit einer klaren Strategie weitermachen und sowohl die Angebots-, als auch die Nachfrageseite gezielt unterstützen.“

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– Corona-Krise – EU-Bank sagt für Türkei Wirtschaftswachstum von 6 Prozent voraus

Wie fast alle Länder weltweit, wird auch die türkische Wirtschaft 2020 unter den Folgen der Coronapandemie leiden, so die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in einer Mitteilung am Mittwoch.

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Corona-Krise
Aufhebung der Corona-Beschränkungen: NRW verurteilt Thüringens Pläne

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow geplante landesweite Aufhebung der Corona-Beschränkungen in scharfer Form verurteilt. „Ich persönlich halte den Vorstoß des thüringischen Ministerpräsidenten für gefährlich. Das ist kein Tanz mit dem Tiger. Das ist ein Spiel mit dem Feuer“, sagte Laumann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ in Anspielung auf eine Formulierung des Virologen Christian Drosten. Zwar gebe es derzeit nur wenige Neuinfektionen. Gleichwohl sei Ramelows Vorgehen „verantwortungslos“. „Von heute auf morgen einfach sämtliche Vorgaben etwa zum Mindestabstand, zu Kontaktbeschränkungen oder zur Maskenpflicht zu kippen, bedeutet, dass wichtige Barrieren im Kampf gegen das Virus einfach wegfallen“, rügte Laumann. So könne sich Corona „wieder ungehindert und grenzenlos weiter verbreiten“, obwohl es nach wie vor keinen Impfstoff und kein wirksames Medikament gebe. Laumann verwies als Alternative auf das Vorgehen seiner Landesregierung. Es sei richtig, das öffentliche Leben Schritt für Schritt wieder zu öffnen und dann zu sehen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln“. Das könne er als Gesundheitsminister „sehr gut mitverantworten“.

Kriminalität
Frei: Druck auf kriminelle Clans erhöhen

Jahresbericht für Berlin mit erschreckenden Zahlen Im Kampf gegen die Clankriminalität in Berlin ist die Polizei in der Hauptstadt im vergangenen Jahr zu 382 Einsätzen ausgerückt. Es wurden mehr als 700 Objekte kontrolliert, darunter allein mehr als 300 Cafés und Bars, fast 200 Shisha-Bars sowie Wettbüros, Spielstätten, Barber-Shops und Juweliere, heißt es in dem Jahresbericht für 2019, der am Montag veröffentlicht wurde. Fast 1000 Strafanzeigen und mehr als 5900 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten wurden demnach gefertigt. Dazu erklärte der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei: „Der heute vorgestellte Jahresbericht für Berlin lässt einen Trend erkennen, den wir auch in anderen Teilen des Bundesgebiets beobachten können: die zunehmende Verzahnung gewerblicher Strukturen und krimineller Clan-Aktivitäten. Der Report unterstreicht, dass Drogenhandel, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit, illegaler Zigarettenhandel sowie Raub- und Diebstahl die Haupteinnahmequellen der kriminellen Clan-Angehörigen in Berlin sind. Noch erschreckender ist die Erkenntnis, dass bei rund 20 Prozent aller in der Hauptstadt geführten Verfahren im Bereich der Organisierten Kriminalität Angehörige von Clan-Familien im Zentrum der Ermittlungen stehen. Die heute veröffentlichten Zahlen geben uns eine ganz deutliche Marschrichtung vor: Auch in Pandemie-Zeiten müssen wir den Druck auf Clan-Kriminelle immer weiter erhöhen. Wir werden nicht akzeptieren, dass eine Parallelgesellschaft unser Recht und unsere Gesetze systematisch unterwandert.“

Ausland
Griechenland dementiert Medienberichte über türkische Inselbesetzung

Eine Presseente mit historischer Faktenverdrehung Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge – kboelge@web.de In einigen hiesigen Medien waren in den letzten zwei Tagen Meldungen zu lesen, wonach die türkische Armee eine Insel auf dem Grenzfluss Meriç (Griechisch Evros) zwischen der Türkei und Griechenland besetzt habe. Die Nachricht stützte sich auf griechische Medienberichte. Ich hatte dazu selbst recherchiert und konnte zu der Nachricht keinen Bericht von türkischer Seite finden. Am 24.5. hatte der Nachrichtensender n-tv gemeldet, dass die Information über eine angebliche Besetzung griechischen Territoriums nicht korrekt wäre. Der griechische Außenminister Dendias habe entsprechende Berichte dementiert und es sei zu keinem Grenzübertritt gekommen. Der gleiche Sender hatte sich allerdings zuvor auf griechische Medien berufen und veröffentlichte auf seiner Nachrichtenseite die News über eine Inselbesetzung. Nachrichten dieser Art gibt es in den griechischen Medien immer wieder, aber die letzten fünf Sätze der Meldung haben es in sich. Damit sich jedermann eine eigene Meinung dazu bilden kann, habe ich die entsprechende Textpassage hinzugefügt:
„Einst war Griechenland Teil des Osmanischen Reichs, wurde aber im 19. Jahrhundert unabhängig. Vor 100 Jahren (1919-1922) kam es zum Krieg zwischen beiden Ländern und der Vertreibung der Griechen von der türkischen Westküste. Die jahrzehntelangen Spannungen führten zu einem Wettrüsten zwischen den Staaten, die auch zur immensen Verschuldung Griechenlands beitrug. 1974 besetzten türkische Truppen Zypern, nachdem Athen einen Putsch auf der Insel unterstützt hatte, der die Vereinigung der Insel mit Griechenland anstrebte. Die Folge war die bis heute fortbestehende Teilung.“
Ich kann nicht beurteilen, wer bei der n-tv Redaktion für das Ressort Geschichte/Politik zuständig ist, aber hier werden unterschiedliche Sachverhalte falsch wiedergegeben. Griechenland war vor seiner Gründung Teil des Osmanischen Reiches. Das ist aber auch das einzige, was an dem Text richtig ist. Hier ein kurzer historischer Abriss: Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches während des Ersten Weltkriegs aufseiten der Mittelmächte musste die osmanisch-türkische Regierung am 30. Oktober 1918 die Waffenstillstandsvereinbarung von Moudros unterzeichnen. Die Unterschrift unter die Vereinbarung bedeutete für das Land das Ende des Ersten Weltkriegs und gleichzeitig die Kapitulation. Die griechische Armee führte von 1919-1922 einen Angriffskrieg gegen das Osmanische Reich bzw. was davon noch übriggeblieben war durch. Am 15. Mai 1919 begann mit der Landung der griechischen Armee in Izmir die Invasion Westanatoliens. Die Besetzung Anatoliens kam nicht von ungefähr, denn zwei Tage vorher, am 13. Mai 1919, trafen sich in Izmir unter dem Vorsitz des britischen Admirals Calthorpe die Kommandeure der Flotten Frankreichs, der USA, Italiens und Griechenlands zu einer Sitzung. Darin wurden die Einzelheiten der Vorgehensweise besprochen. Bei der Zusammenkunft wurde vereinbart die beabsichtigte Besetzung Anatoliens durch die griechische Armee der Regierung in Istanbul bis zuletzt nicht mitzuteilen, obwohl in der griechischen und italienischen Presse jener Zeit sehr viele Berichte kursierten. Nach der Ankunft in Izmir und dem Vordringen nach Westanatolien beging die griechische Armee Kriegsverbrechen an der türkischen Zivilbevölkerung. Ein Beispiel für ein grausames Massaker an der Zivilbevölkerung und Massenvergewaltigung von Frauen wurde am Bahnhof Balatcık in Aydın verübt. Eine einfahrende Eisenbahn wurde von den Invasoren gestoppt und alle 130 Reisenden gezwungen auszusteigen. Vor den Augen der Ehemänner wurden alle Frauen systematisch vergewaltigt und anschließend ermordet. Die eroberten Städte und kleineren Ortschaften in Westanatolien wurden von der griechischen Armee in Schutt und Asche gelegt, die muslimischen Einwohner, Männer, Frauen, Kinder und Alte, brutal ermordet und die Leichen anschließend in Schächte geworfen. In einem Telegramm vom 12. Juli 1919 berichtet der Gouverneur von Denizli, Faik Bey, hätten die Griechen in Aydın und Nazilli über 2.000 Moslems und 300-400 Christen getötet. Ich könnte noch viele Beispiele für begangene Verbrechen der griechischen Armee an der muslimischen Zivilbevölkerung in Anatolien aufführen, aber mir geht es hier um den Artikel auf n-tv, indem historische Ereignisse falsch wiedergegeben werden. Die Befreiungsbewegung unter General Mustafa Kemal Pascha (späterer Atatürk) organisierte mit der türkischen Bevölkerung mit enormem Einsatz, Disziplin und einem starken Willen den Widerstand gegen die Besatzer. Die griechische Armee wurde in Westanatolien in zwei entscheidenden Schlachten von der türkischen Armee militärisch besiegt. Als am 9. September 1922 die türkische Armee in Izmir einrückte, bot sich den Soldaten ein erschreckendes Bild über der einstigen blühenden Metropole: Bei ihrem Rückzug hatte die griechische Invasionsarmee die Stadt in Brand gelegt. Auch die übrigen Landesteile, die von den Briten, Franzosen, Italienern und armenischen Milizen besetzt wurden, konnten von der türkischen Armee befreit werden. Ich habe die Geschehnisse um die Besetzung Anatoliens in kurzen Worten wiedergegeben, aber die eigentliche Frage wäre was Großbritannien, Frankreich und deren Verbündete mit dem damaligen Osmanischen Reich bezweckt haben. Die Antwort auf diese Frage findet sich im Vertrag von Sèvres (1920), dass die endgültige Zerschlagung der türkischen Siedlungsgebiete vorsah. Mit anderen Worten, der türkischen Bevölkerung sollte jegliche Existenzgrundlage im anatolischen Kernland entzogen werden und unter anderem aus diesem Grund wurde es von der Befreiungsbewegung unter Mustafa Kemal Atatürk und seinen Kameraden abgelehnt. Ein zweiter Punkt ist das Thema der Vertreibung der Griechen aus Anatolien. Ich möchte nicht behaupten, dass keine Griechen die Türkei verlassen mussten, das wäre in diesem Zusammenhang nicht richtig, denn ein Teil der griechischen Bevölkerung hatte in Anatolien gelebt. Von Relevanz ist das zwischen der Türkei und Griechenland 1923 ratifizierte Abkommen zum Bevölkerungsaustausch. Die Rede ist oft von der griechischen Bevölkerung, die Anatolien verlassen musste, aber die 800.000 Türken, die ihrer alten Heimat in Griechenland den Rücken kehren mussten, werden nur am Rande erwähnt. Wenn es einer Erwähnung wert ist, dann spricht man in der Regel von Moslems und nicht von Türken. Das liegt an der Haltung Griechenlands, die offiziell von einer homogenen Bevölkerungsstruktur ausgeht, in dem nur „Griechen“ leben. Exemplarisch sei hier auf die türkische Minderheit in Westthrakien hingewiesen, die, wenn überhaupt, als „griechische Moslems“ angesehen werden. Ein weiterer Kritikpunkt an dem Beitrag von n-tv ist die Behauptung einer türkischen Besetzung von Zypern. Es wird zwar darauf hingewiesen, dass Griechenland 1974 einen Putsch auf Zypern unterstützt hatte, der die Vereinigung der Insel mit Griechenland vorsah, aber unerwähnt bleibt der rechtliche Status der Türkei als Garantiemacht neben Griechenland und Großbritannien. Die Zürcher und Londoner Verträge von 1959 gaben der Türkei das Recht im Falle einer Rechtsverletzung, der Putschversuch war ein solcher Fall, zu intervenieren. Dass die Zypernfrage bisher nicht gelöst werden konnte, liegt an der Komplexität der Problematik, an dem sich schon viele Regierungen und Diplomaten die Zähne ausgebissen haben. Der rechtlich umstrittene EU-Beitritt des griechischen Teils von Zypern war nicht der erhoffte Katalysator zur Konfliktlösung. Die Ablehnung des „Annan-Plans“ durch die zyperngriechische Bevölkerung zementierte die De-Facto Situation von zwei Staaten, auch wenn die zyperngriechische Administration an ihrem Alleinvertretungsanspruch festhalten sollte.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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– Italien – Griechenland und Türkei gemeinsam beim NATO-Manöver Dynamic Manta 2020

An der Küste Siziliens hat unter operationeller Führung des italienischen Admirals Paolo Fantoni das jährliche NATO-Militärmanöver Dynamic Manta 2020 unter Teilnahme von Schiffen, U-Booten, Flugzeugen und Militärs aus neun Ländern.

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Corona-Krise
Grüne halten weitere Lockerungen in NRW für verfrüht

Die Grünen-Opposition im Düsseldorfer Landtag hält weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen in NRW für verfrüht. „In NRW zeigen immer noch Hotspots wie die in den Flüchtlingsunterkünften, dass die derzeitige Situation weiterhin sehr fragil ist“, sagte Grünen-Fraktionschefin Monika Düker der Düsseldorfer Rheinischen Post (Montag). Die Voraussetzungen für weitergehende Lockerungen seien in NRW noch nicht geschaffen. „Dafür müssen jetzt vor allem die vorhandenen Testkapazitäten für gefährdete Bereiche wie Sammelunterkünfte und Altenheime genutzt werden“, sagte Düker. Die Diskussion um weitere Lockerungen birgt aus Sicht der Grünen-Politikerin ein großes Risiko: „Wenn der Vorstoß in Thüringen den Wettbewerb der Ministerpräsidenten um die schnellsten Lockerungen anheizen würde, wäre das fatal und unverantwortlich.“ NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte am vergangenen Freitag angedeutet, dass die Landesregierung diese Woche über weitere Lockerungen berät.

Rechte
Frauen werden durch Auswahlverfahren im Internet oft systematisch benachteiligt

NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach (CDU) startet eine bundesweite Initiative gegen diskriminierende Computer-Algorithmen. „Gleichstellung darf nicht bei der Google-Suche aufhören“, sagte die Ministerin der Düsseldorfer Rheinischen Post (Montag). Die Bundesländer müssten sich hier auf eine gemeinsame Digitalstrategie einigen: „Digitalisierung heißt nicht Diskriminierung.“ Scharrenbach weiter: „Wir müssen dringend etwas gegen die Benachteiligung von Frauen durch Computer-Algorithmen tun.“. Bei der Kreditvergabe etwa würden Frauen oft per se benachteiligt. Sie müssten höhere Zinsen zahlen, mehr Sicherheiten bieten oder bekämen erst gar keinen Kredit – obwohl sie die gleiche Bonität wie Männer haben. „Die Systeme sind meist intransparent und funktionieren zum Teil so, dass Punkte nach Geschlecht, Alter oder Wohnort vergeben werden“, erläuterte die Ministerin. Das sei weder für Verbraucherinnen noch für Verbraucher durchschaubar: „In der analogen Welt sind wir uns einig, dass dies gegen Menschenrechte verstößt. Warum sollen wir es dann also in der digitalen Welt akzeptieren?“ Die Gleichstellungsminister der Länder sollen daher auf Antrag Nordrhein-Westfalens in ihrer nächsten Konferenz unter anderem beschließen, dass die Bundesregierung, Unternehmen und Behörden verbindliche Verhaltensregeln festlegen, wenn sie Algorithmen etwa bei der Personalauswahl nutzen. Dabei könnten Gütesiegel für vertrauenswürdige Systeme Orientierung bieten. Auch müssten die Bürger besser darüber informiert werden, wie sie im Diskriminierungsfall ihre Rechte durchsetzen könnten. Studien haben gezeigt, dass Frauen bei der Arbeitsplatzsuche, bei der Kreditvergabe und in vielen anderen Bereichen durch Auswahlverfahren im Internet oft systematisch benachteiligt werden. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) kam im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes Ende 2019 in 50 Fallbeispielen zu dem Ergebnis, dass nahezu jedes System, das auf Algorithmen beruht, anfällig ist für Diskriminierung.

Corona-Krise
Verbraucherschützer Müller warnt Reisebranche vor Preissteigerungen

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Klaus Müller, hat die deutsche Reisebranche angesichts einer gestiegenen Nachfrage vor drastischen Preiserhöhungen in der Corona-Krise gewarnt. „Hotellerie und Gastronomie haben schwere Zeiten durchgemacht. Bei allem Verständnis dafür, dass sich leere Kassen wieder füllen müssen: Blind an der Preisschraube zu drehen, ist nicht der richtige Weg“, sagte Müller der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). Damit verprelle die Branche ihre Gäste und riskiere einen Vertrauensverlust bei allen Verbrauchern. “ Das ist erst recht der Fall, wenn im Nachgang zusätzliche Aufschläge für Corona-bedingte Hygienemaßnahmen erhoben werden“, so Müller. Preisanstiege und Leistungseinschränkungen müssten vor einer Buchung absolut transparent gemacht werden. „Denn klar ist: Urlaube werden durch Corona nicht so entspannt verlaufen wie gewohnt“, sagte der vzbv-Chef.

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Geschichte
Die erste Aserbaidschanische Republik: Verzweifelter Kampf gegen die Annexion der Rotarmisten

Ein Gastbeitrag von Asif Masimov – Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin Vor 102 Jahren am 28. Mai erklärte Aserbaidschan sich als erste demokratische Republik im ganzen muslimischen Orient unabhängig. Die Demokratische Republik Aserbaidschan, die sich damals in einer angespannten und schwierigen Lage befand, existierte lediglich 23 Monate. Es ist der parlamentarischen Republik in dieser kurzen Phase aber dennoch gelungen, ein modernes politisches System zu gestalten, in dem Minderheiten wesentliche Rechte zugesichert wurden. So wurde u. a. auch Frauen noch lange vor einigen führenden westlichen Ländern wie Frankreich, Deutschland, Großbritannien oder den USA, das Wahlrecht zuerkannt.
Die Öffnung des Parlaments. Baku, der 7. Dezember 1918. Präsidentsbibliothek.
Die Aserbaidschanische Republik gründete in kürzester Zeit eine nationale Armee und brachte eine Währung in Umlauf, indem eine Nationalbank geschaffen wurde. Des Weiteren wurden einige wirtschaftliche Reformen durchgeführt. Binnen zwei Jahren kämpfte Aserbaidschan bereits um die Anerkennung auf der internationalen Bühne. Zu diesem Zweck reiste eine Delegation unter der Leitung des Außenministers Alimardan bay Toptschubaschow zur Pariser Konferenz. Die Unabhängigkeit der Republik Aserbaidschan wurde während der Pariser Friedenskonferenz vom 20. Januar 1920 von den Entente-Staaten nur de facto anerkannt. Für eine vollständige Anerkennung durch die internationale Gemeinde reichte die Zeit jedoch nicht aus, denn bereits am 27. April 1920 überschritten die Rotarmisten die sowjetrussisch-aserbaidschanische Grenze. Desanten der Rotarmisten wurden von der 11. Armee Sowjetrusslands begleitet, die in derselben Nacht die aserbaidschanische Grenze verletzten und die Stadt Chudat besetzten. Das ganze Geschehen ereignete sich in einer durchaus angespannten Situation, da bereits am 26. April 1920 Befürworter der russischen Annexion, die aserbaidschanischen Bolschewiki, in Baku einen Aufstand organisiert hatten. Des Weiteren begannen bereits im März Angriffe durch armenische Streitkräfte auf Aserbaidschaner in Karabach. Das alles lässt die Vermutung nahe, dass diese Unruhen innerhalb Aserbaidschans zunehmend von Moskau koordiniert wurden, damit das ölreiche Aserbaidschan schneller unter sowjetrussische Kontrolle fällt. Es soll an dieser Stelle dennoch kein falsches Bild bzw. die Idee vermittelt werden, dass sich Aserbaidschan anstandslos mit der russischen Annexion zufrieden gab. Nach dem Einmarsch der Rotarmisten fanden in den Regionen einige Aufstände statt, die letztendlich gewaltsam niedergeschlagen wurden. Nach der zügigen Besetzung Bakus konzentrierten sich die Rotarmisten auf die Ausweitung ihrer Macht im westlichen Teil Aserbaidschans. Die russischen Rotarmisten besetzten alsbald Gändschä, die erste Hauptstadt der Aserbaidschanischen Republik, und die Nationalarmee wurde zeitnah in die Rote Armee umgewandelt. Es schien zunächst so, als ob die Besetzung ganz ruhig verlief. In der Nacht vom 25. auf den 26. Mai 1920 fand jedoch ein großer bewaffneter Aufstand der Bevölkerung Gandschäs statt, deren Mitstreiter vermehrt Anhänger der Müsavat-Partei waren. Die Rebellen griffen die Kaserne der Roten Armee an und entwaffneten die Rotarmisten. Dann erklärten sie den Sturz der Sowjetmacht in Gandschä und begannen eine Militäroperation zur Befreiung der Stadt. Interessanterweise schlossen sich dem Aufstand noch die Anhänger der Denikin-Truppen, der georgischen Menschewiki und türkische Offiziere an. Der Aufstand dauerte, je nach Quellen, ungefähr vom 26. Mai bis 01. Juni 1920. Die wichtigsten Figuren des Gändschä-Aufstandes waren Generalmajor Mammad Mirza Kadschar, Generalmajor Dschavad baj Schichlinski, Polkovnik Dschahangir baj Kazımbajov u.v.m. Viele der Rebellen hatten Militärerfahrung im Zarenreich oder in der jungen Aserbaidschanischen Republik. Wie sich später Kazımbajov erinnerte, planten die Führer des Aufstands zunächst einen Überraschungsangriff auf die Rote Armee, um diese so schnell wie möglich zu entwaffnen. Danach wollten sie sich mit weiteren aserbaidschanischen Einheiten in Karabach verbinden, um dann zielgerichtet gegen die armenischen Streitkräfte für eine Befreiung des Landes kämpfen zu können. Am 01. Juni 1920 wurde der Aufstand jedoch brutal niedergeschlagen, landwirtschaftliche Güter zerstört und die Straßen Gändschäs erinnerten, vollkommen überfüllt mit Leichen, an einen Friedhof. Die Hauptursache der Rebellion war einfach auszumachen: die Nicht-Anerkennung der russischen Sowjetmacht. Es wurden aber noch weitere Beweggründe, wie die Willkür und der Missbrauch der Rotarmisten gegenüber der aserbaidschanischen Bevölkerung in Baku und in den anderen Regionen, erwähnt. Darüber hinaus begannen die Rotarmisten Repressalien gegen die aserbaidschanische Intelligenz durchzuführen, die den Kern der Aserbaidschanischen Republik ausmachten. Man sollte dennoch eine Tatsache nicht außer Acht lassen: In Gändschä ereignete sich bereits am Anfang des 19. Jh. ein ähnliches Szenario, als das Zarenreich Stück für Stück die aserbaidschanischen Chanaten eroberte. 1804 stießen die Russen nach dem Einmarsch in Gändschä auf Widerstand der lokalen Bevölkerung unter der Leitung von Cavad Xan. Nach der Eroberung der Stadt seitens der Russen wurde sogar der historische Name Gändschä abgeändert. Bis 1918 hieß die Stadt nun Jelisavetpol zu Ehren der Großfürstin Elisabeth Alexejewna. Mit der Annexion Aserbaidschans seitens Sowjetrusslands begann die Sowjetisierung im gesamten Land. Die etablierte Sowjetmacht existierte bis 1991. Am 18. Oktober 1991 erlangte Aserbaidschan seine Unabhängigkeit wieder. Aserbaidschan begeht dennoch jedes Jahr am 28. Mai den Jahrestag der ersten nationalen Unabhängigkeit. Die heutige Aserbaidschanische Republik erklärte sich als rechtlicher, politischer und geistiger Nachfolger der ersten Aserbaidschanischen Republik, indem wichtige Symbole und Attribute, sowie bedeutende Tage übernommen wurden. Eine wichtige Rolle beim Aufstand spielte Dschahangir baj Kazımbajov, der nach der Emigration in verschiedenen Ländern, u. a. in Deutschland, lebte. Sein Grab befindet sich heute in der Şehitlik-Moschee in Berlin. Fast jedes Jahr organisiert die aserbaidschanische Gemeinde von Berlin eine Gedenkveranstaltung, in welcher die Gräber von Dschahangir baj Kazımbajov und anderen aserbaidschanischen Exil-Aktivisten besucht werden.
Asif Masimov Humboldt Universität zu Berlin, Institut für Geschichtswissenschaften Born 1987 in Ismayilli, Azerbaijan. Graduate of Baku State University (Bachelor of Arts in “International Relations”) and Georg-August University of Göttingen (Master of Arts in “Political Science”). Currently a PhD student in History at the Humboldt University of Berlin.

Corona-Pandemie
Türkei: Erdogan-Sprecher Altun verurteilt Falschmeldungen

Ankara – In einem Gastbeitrag in der US-Tageszeitung Washington Post hat der Kommunikationsdirektor des türkischen Präsidialamtes, Fahrettin Altun, die Kritiken an der angeblich zögernden Vorgehensweise des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Zuge der Corona Pandemie scharf verurteilt. „Die türkische Regierung bietet eine kostenlose allgemeine Gesundheitsversorgung und hat frühzeitig Investitionen in ihre Gesundheitsinfrastruktur getätigt, die sich jetzt auszahlen. Unsere Bemühungen bewirken eine Trendwende: Das tägliche Wachstum der neuen Fälle ist in letzter Zeit auf den niedrigsten Stand seit der Bestätigung des ersten Falls Anfang März gesunken, und die täglichen Entlassungen aus dem Krankenhaus übersteigen nun bei weitem die Zahl der neuen Fälle. Doch einige Kritiker kritisieren weiterhin Präsident Recep Tayyip Erdogan wegen seines „Fehlverhaltens“ bei der Bewältigung der Krise. Also, lassen Sie uns die Fakten überprüfen“, schreibt Altun. Die Reformen und Investitionen, die durchgeführt worden seien, machten das Gesundheitswesen für mehr Menschen zugänglich. Die Türkei habe in ihr Gesundheitspersonal investiert und neue Krankenhäuser gebaut. Schon vor der Pandemie habe es Pläne für zehn weitere neue Krankenhäuser in den dichtesten städtischen Zentren der Türkei in Arbeit gegeben, so Altun.
„Infolgedessen haben wir nicht die gleiche Art von überwältigendem Druck auf unser Gesundheitssystem erfahren, der andere Länder behindert hat. Auch in Bezug auf unsere Testrate gehören wir zu den fünf führenden Nationen der Welt. Wir erkennen an, dass das bedeutet, dass unsere Infektionszahlen für eine gewisse Zeit hoch sein werden – denn es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen mehr Tests und mehr positiven Fällen, das ist kein großes Geheimnis – aber es gibt auch keinen verantwortungsvollen Weg, dies ohne Massentests unter Kontrolle zu bringen“.
Um den Schlag für die Unternehmen und Haushalte abzufedern, habe die Regierung die Zahlung der Schulden verschoben und die Steuern gesenkt und stelle allen Unternehmen 36-monatige Festzinskredite mit Zahlungsaufschub zur Verfügung. Darüber hinaus gewähre sie bedürftigen Familien direkte finanzielle Unterstützung.
Nach der Ankündigung eines Unterstützungspakets für Unternehmen in Höhe von 100 Milliarden Lire (14,7 Milliarden Dollar) planen wir auch, dem Staatsfonds die Übernahme von in Not geratenen Privatunternehmen zu erleichtern. Die Kritiker ignorieren diese Tatsachen bequemerweise. Wir bieten auch eine kostenlose allgemeine Gesundheitsversorgung für unsere Bevölkerung an – was die Kritiker oft ignorieren. Dies ist von entscheidender Bedeutung, wenn wir das Virus erfolgreich bekämpfen wollen, und viele Experten stimmen dem zu: Länder ohne dieses Virus sind stark benachteiligt.
Die Türkei sei eines der wenigen Länder der Region, das eine universelle Gesundheitsversorgung anbiete.
Nachdem wir ab 2003 viel Zeit auf die Reform des Systems verwendet haben. Wie das New England Journal of Medicine feststellte, haben wir eine „ehrgeizige Reform des Gesundheitssystems in Angriff genommen, um große Ungleichheiten bei den Gesundheitsergebnissen zu überwinden und alle Bürger vor finanziellen Risiken zu schützen“. Innerhalb von 10 Jahren hatte sie eine universelle Gesundheitsversorgung und bemerkenswerte Verbesserungen der Ergebnisse und der Qualität erreicht“.
Auch sozial distanzierende Maßnahmen würden ernst genommen. Die Türkei habe zügig alle internationalen Flüge gestoppt und Inlandsreisen eingeschränkt. Schulen, Bars und Cafés geschlossen und Massengebete ausgesetzt worden. Um den Ausbruch einzudämmen, gebe es an den Wochenenden Ausgangssperren in größeren Städten. Besondere Aufmerksamkeit habe man gefährdeten älteren Bürgern gewidmet.
Wir waren eines der ersten Länder, das Reisen mit den vom Virus betroffenen Nationen einschränkte und schließlich verbot. Wir begannen sofort direkt auf den Flughäfen mit der Untersuchung der Passagiere auf Symptome, bevor wir später alle Reisen stoppten. Wir diskriminierten die Menschen nicht aufgrund ihres Herkunftslandes und schützten sie gleichzeitig vor der Krankheit. Wir brachten viele syrische Flüchtlinge zurück, die an der Grenze zu Griechenland warteten, um einen Ausbruch unter ihnen zu verhindern. Wir trafen Vorkehrungen in den Flüchtlingslagern und unter den Binnenvertriebenen in Nordsyrien.. Obwohl wir das Coronavirus mit angespannten Mitteln bekämpfen, erkennen wir auch an, dass es eine kollektive Anstrengung sein sollte und kein Land in diesem Kampf allein gelassen werden sollte. Die Türkei hat medizinische Hilfsgüter in viele Länder geschickt, darunter Italien, Spanien, Iran, Kosovo, Bosnien, Serbien, Montenegro und Nord Mazedonien, um nur einige zu nennen.
Besondere Aufmerksamkeit sei gefährdeten älteren Bürgern gewidmet worden.
Zu ihrer eigenen Sicherheit haben wir die Bewegungsfreiheit unserer Bürger im Alter von 65 Jahren und älter eingeschränkt, indem wir dafür sorgten, dass alle ihre Bedürfnisse von den örtlichen Behörden erfüllt wurden. Wir haben unsere Alten und Jungen nicht vergessen. Wir gingen sogar noch weiter, indem wir uns sogar um die Bedürfnisse unserer Straßentiere kümmerten. All dies war geleitet von den klaren Anweisungen unseres Präsidenten Erdogan und der ständigen Betonung eines menschenzentrierten und humanen Ansatzes bei der Bewältigung dieser Herausforderung.
Es sei wichtig, die Reaktion der Türkei auf die COVID-19-Pandemie zu prüfen.
Es kommt darauf an, ob die Türkei in der Lage ist, mit dieser Pandemie richtig umzugehen. Die Türkei ist der Grenzübergang zwischen Europa und Asien, sie grenzt an den Iran – wo die Besorgnis über das Virus nach wie vor groß ist – und in Istanbul befindet sich einer der größten und an den stärksten frequentierten Flughäfen der Welt. Alle Regierungen sollten jetzt und über viele Jahre hinweg bereit sein, ihren Umgang mit der Krise zu überprüfen. Es ist wichtig, darüber nachzudenken, was schiefgelaufen ist und was getan werden kann, um einen solchen Ausbruch in Zukunft zu verhindern.

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– Corona-Pandemie – Türkei-Deutsche bezeichnen Medienberichte als unwahr

Der ehemalige Axel-Springer-Mitarbeiter Holger Vorbeck (73) aus Hamburg schildert in einem Kommentar seine Eindrücke zur deutschen Berichterstattung über die Türkei. Es werde massiv gegen die Türkei Stimmung gemacht. Das meiste davon sei „schlicht die Unwahrheit und frei erfunden“.

Türkei-Deutsche bezeichnen Medienberichte als unwahr