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Digitale Nachrichtenflut: Gerade Jüngere leiden darunter
Mülltrennung
Was darf wirklich in die Tonne: Deutschland ist Weltmeister im Mülltrennen
In Deutschland wird die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen durch das Abfallwirtschaftsgesetz der Bundesregierung geregelt. Verstöße gegen dieses Gesetz können zu erheblichen Bußgeldern und anderen Strafen führen.
Ein Grund, warum die Bundesbürger meist akribisch darauf achten, was in die grüne, gelbe, braune oder schwarze Tonne kommt. Doch die kommunalen Unterschiede führen bei einigen Mitmenschen zu echten Verwirrungen. Zeit, um Licht in das Mülltrennungs-Durcheinander zu bringen.
Hier wird genau(er) hingeschaut: Das besagen die EntsorgungsvorschriftenDie deutsche Regierung hat Richtlinien für die ordnungsgemäße Entsorgung bestimmter Materialien aufgestellt, darunter Elektrogeräte, Batterien und Akkumulatoren, Altreifen und Ölfilter (vor allem, wenn sie noch mit Motoröl verschmutzt sind), Glasverpackungen und Getränkebehälter, Papierverpackungen und Getränkebehälter sowie Verpackungen aus Polymeren. Für viele dieser Materialien gibt es spezielle Sammelstellen, bei denen sie zum Recycling oder zur Entsorgung abgegeben werden können.
Besondere Vorsicht ist auch bei der Entsorgung von medizinischen Abfällen wie Nadeln und Spritzen geboten. Diese Gegenstände müssen in einem versiegelten Behälter aufbewahrt werden, bevor die endgültige Entsorgung an zugelassenen Stellen erfolgt.
Darüber hinaus ist es illegal, gefährliche Abfälle ohne Genehmigung zu transportieren. Zu den gefährlichen Abfällen gehören alle Stoffe, die giftig, entflammbar, explosiv, ätzend, infektiös oder anderweitig gefährlich für die Umwelt sind.
Das Tonnen-Prinzip: Jede Farbe hat ihr Entsorgungskonzept
Es kann derzeit nur regionale Unterschiede bei den Entsorgungsvorschriften geben. Generell gilt jedoch, dass alle Flüssigkeiten (einschließlich Öle) und gefährlichen Materialien nicht in die Mülltonne gehören. Auch brennbare Gegenstände wie Batterien, elektronische Geräte und Steckdosen sollten nicht auf diese Weise entsorgt werden.
In der schwarzen Mülltonne finden biologisch abbaubare Abfälle Platz. Dazu gehören Papierprodukte (Pappe und Zeitungen), Essensreste oder -abfälle, Gartenabfälle und anderes organisches Material wie Hecken- und Grasschnitt, verschmutzte Windeln und Tierabfälle.
In der gelben Tonne werden Plastikabfälle entsorgt. Hierzu zählen Umverpackungen, Milchkartons und alle anderen PVC-Materialien, die nicht mit gefährlichen Stoffen oder Lebensmittelabfällen verunreinigt sind.
Die grüne Tonne kann in einigen Regionen durch eine braune Tonne ersetzt werden. Beide haben allerdings die gleichen Vorgaben, wenn es um die einzuwerfenden Gegenstände geht. Hinein gehören Bio Abfälle aus dem Haushalt und andere biologisch abbaubare Materialien. Das können Küchenabfälle (wie Gemüseschalen, Eierschalen), alte Blumen, Zweige und Blätter aus dem Garten sowie Papierartikel (gebrauchte Servietten und Taschentücher, Papierhandtücher) sein.
Regionale Unterschiede gibt es auch darüber, was unter Küchenabfällen bzw. biologisch abbaubaren Materialien gehört. So ist es möglich, dass das Einwerfen von Milchprodukten oder Fleisch in die grüne/braune Tonne in einigen Orten erlaubt und in anderen wiederum verboten ist.
Darf ich Lebensmittel und Co. auch auf den Kompost werfen?
Viele Bürger mit eigenem Garten verfügen über einen Kompost und könnten theoretisch ihren Grünschnitt, Lebensmittel oder den Kaffeesatz dort ablegen. Eine gute Idee, die sogar erlaubt ist und Müllgebühren spart. Je weniger häufig die braune bzw. grüne Tonne geleert werden muss, desto niedriger die Kosten für die Verbraucher. Auf den Komposthaufen dürfen Gemüse- und Obstabfälle, ebenso wie Teebeutel oder Kaffeesatz. Auch Grasschnitt, Laub, Heu und Stroh sind eine gute Möglichkeit, um die kompostierte Erde mit Kohlenstoff zu versorgen. Eierschalen liefern Calcium und andere wertvolle Mineralien und sollten deshalb ebenso auf den Kompost, um daraus später reichhaltige Erde für Beete und Grünfläche zu gewinnen.
Was mache ich mit großen Müllstücken?
Eine Mülltonne bietet nur begrenzten Platz, sodass größere Gegenstände wie beispielsweise ein Stuhl, üppige Textilien oder Spiegel gar nicht hineinpassen und dort auch nicht hineingehören. Aber wo können diese Sperrgüter dennoch fachgerecht entsorgt werden? In den Städten und Kommunen gibt es hierfür ausgewiesene Bereiche, die sogenannten Wertstoffhöfe. Hier können Bürger meist sogar kostenlos Betten, Lampen und andere nicht mehr benötigte Utensilien abgeben.
Wer nicht zum Wertstoffhof fahren kann oder möchte, hat sogar die Möglichkeit, die Gegenstände abholen zu lassen. Dafür bieten einige Kommunen sogar ein- bis zweimal jährlich eine kostenlose Aktion, bei der (nach Anmeldung) sämtliche bereitgestellten Sperrgüter eingesammelt werden.
Balkan
Nordmazedonien: Türkisch auf dem Weg zur Amtssprache
Wahlen 2023
Türkei: Mehrheit würde nicht Kılıçdaroğlu wählen
2017 beschlossen die türkischen Wähler, von einem parlamentarischen System zu einem exekutiven Präsidialsystem überzugehen. Nachdem er seit 2003 Ministerpräsident war, übernahm Erdoğan 2014 das Präsidentenamt. Nach dem neuen System sind die Amtszeiten der Präsidenten auf zwei volle Legislaturperioden begrenzt.
Türkiye'nin Nabzı Kasım 2022: Kılıçdaroğlu'na Oy Verme Eğilimi #MetropollTürkiyeninNabzı pic.twitter.com/wpuVSESMUB
— MetroPOLL Araştırma (@metropoll) December 23, 2022
Israelkritik
„Antisemitismus-Beschluss wäre Parteinahme für eine Seite“
NRW
Ukraine-Krieg: Kirchen danken für große Hilfsbereitschaft
Türkei
Unfrage: Mehrheit findet Strafe gegen Imamoglu unfair
Die Mehrheit der Wähler der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) ist ebenfalls der Meinung, dass die Verurteilung „nicht fair“ war. Dementsprechend finden 35,9 Prozent der AKP-Wähler die Verurteilung „nicht fair“, während 31,8 Prozent sie „fair“ finden. Die Zahl der „nicht fairen“ Antworten war bei den Wählern des regierenden Bündnisses Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) höher. Dementsprechend finden 52,2 Prozent der MHP-Wähler die Verurteilung „nicht fair“, während 26,7 Prozent sie für „fair“ halten. Andererseits fanden 96 Prozent der CHP-Wähler die Verurteilung „nicht fair“, während diese Zahl bei den Wählern der oppositionellen Partei der Guten (İYİ) 93,9 Prozent beträgt. Darüber hinaus halten rund 62 Prozent der türkischen Bürger die Verurteilung für eine „politische Entscheidung“ und nicht für „rechtmäßig“. Ein türkisches Gericht verurteilte am 14. Dezember Bürgermeister İmamoğlu von der oppositionellen Republikanischen Volkspartei (CHP) wegen „Beleidigung“ von 11 Mitgliedern des Hohen Wahlausschusses der Türkei (YSK) zu zwei Jahren und sieben Monaten Gefängnis.15 Aralık günü gerçekleştirdiğimiz „İmamoğlu yargı kararına bakış“ anketinin sonuçlarına aşağıdaki bağlantıdan ulaşabilirsiniz:https://t.co/XdGMasddnm
— Can Selcuki (@CanSelcuki) December 19, 2022
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Ukraine-Krieg
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Der ukrainische Präsident hat Bakhmut, eine umkämpfte Stadt im Osten des Landes, einen unangekündigten Besuch abgestattet.
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Spionage
Spionage für Russland: BND-Mitarbeiter festgenommen
Carsten L. ist beim Bundesnachrichtendienst beschäftigt. Im Jahr 2022 übermittelte er Informationen, die er im Zuge seiner beruflichen Tätigkeit erlangt hatte, an einen russischen Nachrichtendienst. Bei dem Inhalt handelt es sich um ein Staatsgeheimnis im Sinne des § 93 StGB. Die Ermittlungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesnachrichtendienst geführt.
NATO-Beitritt Schwedens
NATO-Beitritt: Türkei fordert weitere Schritte von Schweden
„Die Ablehnung der Auslieferung hat leider die positive Atmosphäre vergiftet.“
Hosted @TobiasBillstrom, FM of #Sweden. For @NATO membership, we expect Sweden to fulfill its commitments arising from Trilateral Memorandum & to take concrete steps in the fight against terrorism. Turkish People & Parliament have the final say and need to be convinced. 🇹🇷🇸🇪 pic.twitter.com/PZql4nZ3Lw
— Mevlüt Çavuşoğlu (@MevlutCavusoglu) December 22, 2022
Schweden und Finnland haben sich um einen NATO-Beitritt beworben, nachdem Russland im Februar eine große Militäroffensive gegen die Ukraine gestartet hatte. Die beiden skandinavischen Länder waren bereits enge Partner der NATO, aber durch ihren Beitritt würden sie die Unterstützung von 30 Mitgliedsländern erhalten, falls sie von ihrem Feind Russland oder einem anderen Land angegriffen würden. Das Militärbündnis trifft seine Entscheidungen im Konsens, was bedeutet, dass beide Länder den Segen aller 30 Länder benötigen.
Nur die Türkei weigerte sich, für einen Beitritt zu stimmen. Der NATO-Verbündete Türkei hob im Juni sein Veto gegen den Antrag Finnlands und Schwedens auf Beitritt zum Militäbündnis auf. Vorausgegangen waren wochenlange angespannte Verhandlungen, in denen Ankara die beiden nordischen Länder beschuldigte, Kämpfer der Terrororganisation PKK zu beherbergen. Schweden und Finnland unterzeichneten im Juni ein Abkommen mit der Türkei, in dem sie die meisten Forderungen des Landes im Gegenzug für ihre NATO-Mitgliedschaft akzeptierten. Dazu gehört auch die Auslieferung einer langen Liste von Personen, die von der Türkei wegen terroristischer Anschuldigungen gesucht werden.Zum Thema
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Mahmut Tat beantragte 2015 in Schweden Asyl, weil er wegen seiner Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe zu einer Haftstrafe verurteilt worden war, was jedoch abgelehnt wurde.
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