Zivilcourage
Eisenbahner mit Herz: Courage-Preis geht an Tolga Özgül

Köln – Bei dem diesjährigen Wettbewerb „Eisenbahner/in mit Herz“ der Allianz pro Schiene ist der gebürtige Kölner Tolga Özgül zum Publikumsliebling gewählt worden. Der türkischstämmige Servicemitarbeiter der DB Station&Service setzte sich mit großem Abstand gegen die übrigen Nominierten durch. Er ist Servicemitarbeiter der DB Station&Service AG und ist am Bahnhof Ansprechpartner für die Fahrgäste. Özgül hatte am Düsseldorfer Flughafenbahnhof durch sein Einschreiten eine junge Frau vor einem sexuellen Übergriff geschützt. Während einer Schicht bekommt er mit, wie eine junge Touristin aus Taiwan von zwei Männern am Bahnsteig bedrängt und belästigt wird. Sofort geht er dazwischen und spricht die Frau an, ob sie Hilfe braucht. Sie ist starr vor Schreck und unfähig zu sprechen. Tolga Özgül konfrontiert die beiden Männer mit ihrer Tat und ruft die Polizei. Im Anschluss kümmert er sich um die junge Frau und sorgt dafür, dass sie sicher in ihren Zug steigt, berichtet Allianz pro Schiene. „Ich musste da nicht lange überlegen. Als ich die Angst und Verzweiflung in den Augen der jungen Dame sah, musste ich einschreiten. Sie hätte auch meine Schwester oder Nichte sein können“, so Özgül gegenüber NEX24. „Was Tolga Özgül da geleistet hat, verdient großen Respekt. Er hat mit seinem mutigen Verhalten und direkten Einschreiten Schlimmeres verhindert. Wir freuen uns, dass er mit der Auszeichnung zum Publikumsliebling für dieses Engagement nun auch gewürdigt wird“, so der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege.
DB-Servicemitarbeiter Tolga Özgül wurde von Bahnreisenden zum Publikumsliebling gewählt.
Auf der Webseite der Allianz pro Schiene konnten bis Ende März Reisende aus über 30 Geschichten ihren Eisenbahner/in mit Herz-Publikumsliebling wählen. Mehr als 3.200 Menschen stimmten bei der Online-Wahl auf der Website der Allianz pro Schiene ab. Allianz pro Schiene:
Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer können das ganze Jahr über ihre Reisegeschichten bei der Allianz pro Schiene einreichen. Ob sprintende Zugbegleiter, die Anschlusszüge zum Stehen bringen; eine Schaffnerin, die in einer stürmischen Nacht den Fahrgästen Essen von der Tankstelle besorgt oder ein Mitarbeiter, der plötzlich zum Geburtshelfer wird – auch in diesem Jahr haben die Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter die Fahrgäste mit ihrem Engagement beeindruckt.
Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 4. Mai bekanntgegeben. Dann findet auch die feierliche Auszeichnung aller Preisträgerinnen und Preisträger in Berlin statt.  

"März-Ereignisse"
Die Tragödie vom März 1918 in Baku

von Adil Shamiyev

Aserbaidschan ist ein Land im Südkaukasus, das von einer großen Teilung betroffen war und eine 100-jährige Geschichte der Tragödie erlebt hat.

Der Grundstein für diese Tragödien wurde durch die Abkommen von Gulustan und Turkmenchay gelegt, die 1813 und 1828 unterzeichnet wurden, also vor der Spaltung des aserbaidschanischen Volkes und der Aufteilung seiner historischen Gebiete. Ende März 1918 verübten die bewaffneten Formationen der armenisch-nationalistischen „Daschnaktsutyun“-Partei unter der Führung von Stepan Schahumjan mit Unterstützung der bolschewistischen Führer des Rates von Baku Massenmorde und Pogrome an Aserbaidschanern.

Nach der Oktoberrevolution in Russland im Jahr 1917 übernahmen die Bolschewiki die Macht in Baku und sahen in der armenisch-nationalistischen Partei Daschnaksutyun einen Verbündeten, um aus der Situation vor Ort Kapital zu schlagen. Der Anführer der russischen Bolschewiki, Wladimir Iljitsch Lenin, ernannte den ethnischen Armenier Stepan Schahumjan zum außerordentlichen Kommissar für den Kaukasus. Die starke Förderung und Unterstützung durch die bolschewistischen Machthaber ermutigten die Armenier, im Rahmen der sogenannten Operationen gegen konterrevolutionäre Elemente einen Plan zur Auslöschung der Bevölkerung Aserbaidschans in die Tat umzusetzen.

Die Massentötungen aserbaidschanischer Zivilisten begannen Ende März 1918

Die Gründe, warum der Armenische Nationalrat und „Daschnaksutyun“ die Bolschewiki unterstützt haben, waren vielfältig. Zunächst waren die Armenier, besonders diejenigen, die in der russischen Armee gekämpft haben, wegen des Scheiterns ihrer Wünsche nach nationaler Autonomie bzw. einem Nationalstaat sehr frustriert.

Die aserbaidschanische Bevölkerung von Baku, die wehrlos war, sollten jetzt Opfer dieser Frustration sein. Sie waren aus dem Blickwinkel armenischer Nationalisten ein geeignetes Ziel der Rache für die unerfüllten Nationalfantasien. Außerdem war Baku an sich sehr wertvoll und konnte später zu dem neuen armenischen Staat angegliedert oder gegen die anderen aserbaidschanischen Gebiete ausgetauscht werden. Die Massentötungen begannen Ende März 1918 in Baku und griffen auf andere Regionen Aserbaidschans über, unter anderem auf Schamachi, Guba, Karabach, Zangezur, Goytscha, Nachitschewan, Salyan und Lankaran.

Bis zur Befreiung der Stadt Baku war diese dem Terror armenischer Streitkräfte ausgesetzt

Die Zivilbevölkerung wurde brutal massakriert, Dörfer in Schutt und Asche gelegt und Denkmäler systematisch zerstört, um das Gebiet von allen kulturellen und historischen Zeugnissen der aserbaidschanischen Existenz zu befreien. Das Bild der Stadt Baku nach dem Massaker sah schrecklich aus. Die aserbaidschanischen Viertel standen leer und zerstört. Bis zur Befreiung von Baku im September 1918 war die Bevölkerung dem Terror der armenischen Truppen ausgesetzt. Die Sonderuntersuchungskommission, die nach der Befreiung von Baku berufen wurde, um die Ereignisse vom März 1918 aufzuklären und die Täter vor Gericht zu bringen, berichtete von zwölftausend Opfern, darunter auch viele Frauen und Kinder.

Nach der Ausrufung der Aserbaidschanischen Demokratischen Republik (ADR) am 28. Mai 1918 wurden die „Märzereignisse“ von der ADR-Regierung untersucht. Die Dokumente der Kommission spiegeln die schreckliche Statistik der Tragödie wider. Armenische Daschnaks massakrierten die türkisch-muslimische Bevölkerung und verschonten dabei nicht einmal Kinder, alte Menschen und Frauen. Die Besetzung Aserbaidschans durch die sowjetische Armee im Jahr 1920 und der Zusammenbruch der ADR verhinderten den Untersuchungsprozess und die politische und rechtliche Anerkennung der Tragödie.

Zu Sowjetzeiten war es in Aserbaidschan nicht erlaubt, an die Opfer des Völkermords von 1918 zu gedenken

Das aserbaidschanische Volk konnte in den Jahren der Sowjetunion nicht an den Völkermord an den Aserbaidschanern gedenken (vergleichbar mit den Ukrainern, die nicht an den Holodomor und die Tscherkessen nicht an den Völkermord von 1864 erinnern konnten). Erst nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Republik Aserbaidschan im Jahr 1991 gewann das Thema an Bedeutung, und auf Initiative des nationalen Führers Heydar Aliyew wurde eine Untersuchung dieses blutigen Völkermords eingeleitet.

Durch ein historisches Dekret vom 26. März 1998 wurde der 31. März zum „Tag des Völkermordes an den Aserbaidschanern“ erklärt. Seitdem wird der 31. März jedes Jahr in unserem Land und an anderen Orten, an denen Aserbaidschaner leben, als Tag des Genozids begangen und das Gedenken an seine Opfer begangen.

Die Geschichte ist nicht tot und begraben

Das Massengrab, das 2007 bei Bauarbeiten in der Stadt Guba zufällig entdeckt wurde, war ein anschauliches Zeugnis für den Völkermord an der muslimischen Bevölkerung von Guba, der im Mai 1918 von armenischen Streitkräften unter bolschewistischem Namen begangen wurde.

Der aktuelle Präsident der Republik Aserbaidschan, Ilham Aliyew, unterzeichnete am 30. Dezember 2009 die Verfügung zur Errichtung eines „Genozid-Gedenkkomplexes“ in der Stadt Guba, um der Weltgemeinschaft diese Tatsachen vor Augen zu führen, das nationale Gedächtnis künftiger Generationen des aserbaidschanischen Volkes zu bewahren und die Erinnerung an die Opfer des Genozids zu verewigen.

Der Ort, an dem die menschlichen Knochen während des Wiederaufbaus des Sportkomplexes am rechten Ufer des Gudyalchay im Gebiet Guba gefunden wurden, kann nicht als Friedhof bezeichnet werden. Denn die menschlichen Knochen wurden in einem Haufen gefunden, der in große Löcher geworfen wurde. Die Knochen wurden in zwei Brunnen an den Ufern des Flusses gefunden. Der Durchmesser des großen Brunnens beträgt 5 m, der des kleineren 2,5 m. Der Abstand zwischen den Brunnen beträgt zwei Meter. Hunderte von zusammengewürfelten menschlichen Skeletten wurden in den großen Brunnen geworfen.

Der armenische Vandalismus endete jedoch nicht mit dem Völkermord von 1918. Wenn wir in den Geschichtsbüchern von 1990, 1991 und 1992 blättern, stoßen wir erneut auf die Tragödien des Völkermords. Solche Tragödien wie Garadağli, Chodschali, Agdaban, Ballıgaya, Baschlibel und andere zeigen, dass der Hass auf die Armenier über die Jahre nicht abgekühlt ist.

Dennoch musste dies eines Tages ein Ende haben, und dieser Tag kam schließlich mit dem zweiten Karabach- bzw. Vaterländische Krieg, der mit dem glorreichen Sieg der aserbaidschanischen Armee unter dem Kommando des Oberbefehlshabers endete. Der Sieg setzte der hundertjährigen armenischen Politik des Völkermords am aserbaidschanischen Volk ein für alle Mal ein Ende.

Erschienen auf FEM


Adil Shamiyev ist Dolmetscher und studierte an der Humboldt-Universität ein Semester Politik und Internationale Beziehungen. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Dolmetscher schreibt er Beiträge für verschiedene Medien mit Schwerpunkt Kaukasus und Osteuropa.


Zum Thema

– „März-Ereignisse“ – Aserbaidschan gedenkt Genozid vom 31. März 1918

Am 31. März 1918 verübten russische Bolschewiki und armenische Milizen in Baku und in anderen Städten Aserbaidschans zahlreiche Massaker an aserbaidschanischen Zivilisten, bei dem nach offiziellen Angaben alleine in der Hauptstadt Baku 12.000 und insgesamt mehr als 50.000 unschuldige Menschen zum Opfer fielen.

Aserbaidschan gedenkt Genozid vom 31. März 1918

Gastbeitrag
Jerewan: Die Geschichte von Irewan

Ein Gastbeitrag von Hadschi Narimanoglu

Die alte Stadt Irewan (heutiges Jerewan), bekannt als die Hauptstadt Armeniens, befindet sich in wunderschöner Lage am Ufer des Flusses Zengi, der durch das Tal des Berges Agri fließt, den die Armenier Ararat nennen. Jerewan, der verzerrte Name der Stadt, spiegelt sich in allen historischen Quellen als Rawan und Irewan wider.

In vielen Forschungen zu der alten Geschichte von Irewan wird geschrieben, dass das Toponym Irewan das Land der Tapferen bedeutet, das aus der Kombination von türkischem Wort ir (ər), was der Mann, der Tapfere bedeutet, mit dem Wort avan, das das Land, das Dorf, die Stadt bedeutet, gebildet wurde. Im 16. und 19. Jahrhundert gab es hier Dutzende von Festungen, Toren, Plätzen, Stadtteilen, Märkten, Moscheen, Karawansereien, Bädern und Quellen mit aserbaidschanischen Namen.

Nach den Forschungen des berühmten türkischen Reisenden Ewlija Tschelebi, wurde die strategische Festung, die 1509 vom Wesir Khan Rewangulu auf Anweisung des Herrschers der Safawiden-Dynastie Schah Ismail für den Schutz vor ausländischen Invasoren gebaut worden ist, nach dem Khan Rewangulu Rewan (unter dem Volk Irewan) genannt.

Vor der Herrschaft des zaristischen Russlands

Vor der Besetzung durch das zaristische Russland im Jahr 1827 gab es in den Registrierungsunterlagen von 43 Verwaltern (Khan, Sardar, Beylerbeyi usw.) der Stadt Irewan und ihrer Bezirke sowie in statistischen Berichten über die Demografie der Stadt aus den Jahren 1590 und 1728 keinen einzigen armenischen Namen oder Nachnamen und mehr als 90 Prozent der Bevölkerung der Stadt war aserbaidschanische Türken. Andere Archivdokumente aus jener Zeit zeigen, dass in der Stadt und ihrem Bezirk die Familien von 4 Khans, 41 Beys, 50 Achunds, Mullahs sowie 8 christliche Priesterfamilien lebten.

Der französische Reisende Jean Chardin (1643–1713), der einige Jahre in Aserbaidschan und im Iran gewohnt hatte, beschrieb auch in seinen Werken die Landschaft der Irewan-Festung aus 1627: Die Festung besteht aus etwa achthundert Häusern. Dort leben nur gebürtige Safawiden. Die Safawiden haben zu viele religiöse und nationale Feste.

Sowohl religiöse Riten und die wichtigen religiösen Ereignisse als auch der Wechsel der Jahreszeiten gelten als heilig und geliebt. Drei religiöse Feste werden jedoch besonders gut gefeiert und bewahrt. Die Safawiden feiern den Ramadan am nächsten Tag nach dem Ende des Fastenmonats. Hier werden jährlich Gedenkfeiern für Abrahams Opfer (Eid al-Adha) und das Martyrium der Söhne Alis veranstaltet. Das Neujahrsfest wird auch prächtig gefeiert. Das Fest Nouruz beginnt mit dem Eintritt der Sonne in das Zeichen Widder und dauert drei Tage, an einigen Orten, wie Palast, bis zu acht Tagen. Dieses Fest heißt Nouruz Sultaniye. Es bedeutet „Herrliches neues Jahr“ oder „Neues Jahr des Reiches“.

„Voyages de monsieur le chevalier Chardin en Perse et autres lieux de l’Orient“ von Chardin (Paris, Daniel Horthemels, 1686) wird in der französischen Nationalbibliothek aufbewahrt.

Nach der Besetzung des zaristischen Russlands

In der ersten Ausgabe der Zeitschrift „Materialien zur Beschreibung der Orte und Stämme des Kaukasus“ des Forschers der Geschichte von Irewan Stepan Pawlowitsch Zelinski wurden im Jahr 1881 eine Reihe von Artikeln zu diesem Thema veröffentlicht. Einige seiner Artikel, wie „Die Stadt Irewan“, „Deretschitschek“, „Tatarische Sprichwörter, Parabeln, Rätsel und Frauennamen“ sowie „Ethnografische Aufsätze über das Leben von Armeniern, die vom Iran in den Bezirk Nachitschewan des Gouvernements Irewan umgesiedelt worden sind“, spiegeln zahlreiche Fakten über die Stadt Irewan und die umliegenden Gebiete der Stadt wider.

Zum Beispiel schrieb der Forscher über die Stadtteile von Irewan, die aserbaidschanische Namen tragen: In den Stadtteilen Tepebaschi, Scheher mehellesi, Chanligbaghi, Demirbulag und Derekend von Irewan wohnten neben den Aserbaidschanern auch eine kleine Anzahl von Molokanen, die in jener Zeit in Irewan angesiedelt worden sind. Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Turkmantschai wurde der Name des Stadtteils Tscholmagtschi, in dem die Armenier, die von dem Iran und der Türkei nach Irewan umgesiedelt worden sind, wohnten, in „Nortskiy Kvartal“ umbenannt.

Infolge des Verrats der in Irewan angesiedelten Armenier wurde die Stadt vom russischen General Iwan Fjodorowitsch Paskewitsch besetzt und die islamischen Halbmonde auf den Kuppeln der Moscheen, einschließlich der 1725 vom osmanischen Befehlshaber Receb Pascha erbauten Moschee wurden mit dem Kreuz ersetzt sowie Kirchenglocken auf den Minaretten angebracht. Im selben Jahr verlieh der russische Kaiser Nikolaus I. Iwan Paskewitsch den Titel Graf von Irewan für diese Operation und dann wurde im Territorium der aserbaidschanischen Khanate Nachitschewan und Irewan Armenische Oblast gegründet.

Nach der Besetzung der Stadt sollte ein großer Teil der einheimischen Bevölkerung in den Iran und in die Türkei umsiedeln, um der Verfolgung, Folter und Ermordung des Militärs und der in der Stadt lebenden Armenier zu entkommen.

Dennoch beweisen alle Demografische Daten über die Stadt Irewan aus den Jahren 1829, 1880 und 1917, die von den Registrierungsbehörden des zaristischen Russlands gesammelt wurden, dass die Zahl der Armenier in der Stadt immer noch viel geringer als die Zahl der Aserbaidschaner ist.

Demokratische Republik Aserbaidschan

Die Administration des aserbaidschanischen Staates, der 1918 seine Unabhängigkeit erklärte – die Demokratische Republik Aserbaidschan – beschloss, die Stadt Irewan der neu gegründeten Republik Armenien als Hauptstadt zu übergeben. Dieser Schritt des aserbaidschanischen Staates konnte jedoch unersättliche Gier der Armenier nach neuen Gebieten nicht aufhalten. In 2 Jahren, nachdem die Stadt Irewan zur Hauptstadt Armeniens geworden war, wurden in den blutigen Kämpfen um die alten Gebiete Aserbaidschans wie Nachitschewan, Zangazur und Karabach, mehr als 50.000 aserbaidschanische Zivilisten brutal getötet, mehr als 300 Städte, Dörfer und Siedlungen zerstört, geplündert und armenisiert.

Und so wurde das Gebiet der Sowjetrepublik Armenien, deren Territorium am 29. Mai 1918 9.000 Quadratkilometer betrug, durch die Aggressionspolitik auf 29.743 Quadratkilometer ausgedehnt.


Gastbeiträge geben die Meinung der Autoren wieder und stellen nicht zwingenderweise den Standpunkt von NEX24 dar.

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"März-Ereignisse"
Das Bakuer Blutbad vom 31. März 1918

Heute vor 105 Jahren, am 31. März 1918, begingen armenische Streitkräfte Massaker an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung in Baku und in anderen Städten des Landes, bei denen Schätzungen zufolge mehrere Zehntausend Zivilisten, darunter Frauen, Kinder und alte Menschen, grausam getötet wurden.

Die Redaktion der FEM (Forschungseinrichtung für Mezalim) sprach mit dem irischen Historiker Dr. Pat Walsh über die Gewaltexzesse armenischer Einheiten an aserbaidschanischen Zivilisten, über die Rolle der kriegsführenden Großmächte im Kaukasus, die Mitschuld Großbritanniens an den massenhaften Gewaltverbrechen und welche Bedeutung die Massaker für die aserbaidschanische Zivilgesellschaft bei der Entwicklung zu einer Nation hatte.

Großbritanniens Verstrickung in einem Massenmord

Im Interview mit FEM übt der irische Historiker Dr. Pat Walsh deutliche Kritik an Großbritannien, weil es eine Mitschuld an den Gewaltverbrechen vom 31. März 1918 an der aserbaidschanischen Zivilbevölkerung durch armenische Milizen trage. Trotz erdrückender Beweise sei die britische Regierung damals nicht gegen Verantwortliche vorgegangen.

Dr. Pat Walsh ist Autor zahlreicher Werke über den Ersten Weltkrieg und des Kaukasus. Er gilt als ausgewiesener Kenner der Geschichte des Kaukasus und der gewaltbelasteten Geschichte zwischen Armeniern und Aserbaidschanern.

Der 31. März rückt näher, an dem Aserbaidschaner in aller Welt den Jahrestag der Ermordung von Zehntausenden ihrer Landsleute begehen. Die Ereignisse gelten als das blutigste Kapitel in der Geschichte Aserbaidschans. Können Sie uns kurz etwas über die Hintergründe erzählen?

Ende März 1918 starteten Kräfte des Bakuer Sowjets unter der Führung von Stepan Schahumjan einen Überraschungsangriff auf die politischen Vertreter der muslimischen Bevölkerung. Baku war damals „eine sowjetische Insel in einem antisowjetischen Meer“, und Schahumjan, ein alter armenischer Bolschewik, der Lenin nahestand, war entschlossen, die bolschewistische Kontrolle über die Stadt und ihre großen Ölfelder, die für die Sowjets in Russland unverzichtbar waren, durchzusetzen und zu erhalten.

Am 29. März versuchten die Bolschewiki, die Besatzung des Dampfschiffs Evelina in Baku zu entwaffnen, die mit 40 Mitgliedern der „muslimischen Division“ des Zaren zurückgekehrt war, um den Sohn eines lokalen aserbaidschanischen Ölunternehmers zu beerdigen. Der Anblick der bewaffneten Muslime wurde von der kleinen Minderheit, die den Bakuer Sowjet leitete, und ihren armenischen Verbündeten als Provokation empfunden. Er signalisierte, was kommen könnte, und so beschlossen sie, die künftige Demokratie durch ein Massaker an der Mehrheit zu verhindern. Das Ereignis wurde als Auslöser für die Märzereignisse in der Stadt genutzt.

„Die armenischen Streitkräfte nutzten jedoch die Gelegenheit, um ein großes Massaker an der muslimischen Bevölkerung zu verüben, das auch schreckliche Barbareien an Frauen und Kindern beinhaltete.“

Als es zu Demonstrationen von Muslimen kam, die die Rückgabe von Waffen an die Bergbewohner forderten, verlangte der Bakuer Sowjet „absoluten Gehorsam gegenüber seiner Autorität“ und drohte mit Krieg, wobei die Musavat, die politischen Vertreter der muslimischen Bevölkerung, die Konsequenzen zu tragen hätten. Menschewiki und Kadetten verbündeten sich mit den Bolschewiki gegen das Musavat.

Die unterlegenen Aserbaidschaner, die eine frühere armenische Neutralitätserklärung in gutem Glauben akzeptiert hatten, wurden von der Kehrtwende in ihrer Position überrascht. Nachdem Kanonenboote der Kaspischen Flotte, die der sozialrevolutionären Fraktion angehörten, die muslimischen Viertel der Stadt dezimiert hatten, drängte Lenin Schahumjan, einen Waffenstillstand auszurufen. Die armenischen Streitkräfte nutzten jedoch die Gelegenheit, um ein großes Massaker an der muslimischen Bevölkerung zu verüben, das auch schreckliche Barbareien an Frauen und Kindern beinhaltete.

Lesen Sie das komplette Interview auf FEM

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Weinkultur
Die besten Weinländer in Europa und der Welt

Welches Land stellt die besten und schönsten Weine der Welt her? Diese Frage beschäftigt nicht nur Winzer in verschiedensten Regionen der Welt, sondern natürlich auch die Weintrinker. In Europa – besonders in den südlichen Regionen – ist man davon überzeugt, dass Wein vor allem in Europa von hoher Qualität ist. Nicht nur das: Hier gehört er zur Kultur und zum Selbstverständnis dazu. Doch auch andere Länder wollen mitreden. So gehört Deutschland zu den Top-Weinproduzenten in Europa. Das wird nur seltener erwähnt, da viele Menschen Deutschland eher mit Bierbräuchen verbinden. Auch in Amerika und Australien gibt es Weinregionen mit gutem Ruf. Also: Welche Weinregionen muss man unbedingt kennen?

Deutschland und Österreich: Klein, aber oho

In Deutschland wird Wein vor allem in südlicheren Bundesländern angebaut. Im hohen Norden wie Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern stimmen die klimatischen Bedingungen einfach nicht. Hinzu kommt, dass sich hier nie so richtig eine Weinkultur integrieren konnte. Daher muss man für ein Weinerlebnis eher in die Pfalz reisen – oder entlang der Mosel die Weinhänge erkunden. Österreich hat deutlich weniger Fläche für den Anbau von Wein zur Verfügung. Trotzdem gibt es das eine oder andere Highlight zu verzeichnen. So gelten Keringer Weine der „100 Days“-Linie als besonders edel – sie wurden sogar schon mit Preisen ausgezeichnet. Wenn es um österreichische Weine geht, zählt also nicht die Masse, sondern die Klasse.

Südeuropa und Frankreich: Unangefochtene Spitzenreiter

Wer von Weinregionen spricht, kommt an Südeuropa nicht vorbei. Hervorzuheben sind Spanien und Italien, die seit Jahrhunderten um den Titel als wichtigstes Weinland kämpfen. Rioja, Asturien und Ribera del Duero sind vielen Weinliebhabern bekannt, wenn es um Spanien geht. Italien überzeugt mit Apulien, Toskana und Kalabrien und steht Spanien somit in nichts nach. Als kleiner aber bedeutsamer Nebenspieler gilt in Südeuropa außerdem Portugal. Weine aus Portugal werden in die ganze Welt exportiert. Genau wie in Italien und Spanien zählt der Wein auch zum Lebensgefühl dazu. Man ist stolz auf den Weinanbau und eine Mahlzeit ohne ein Gläschen aus der Region ist schwer vorstellbar. Nicht im Süden, sondern im Westen Europas ist außerdem Frankreich zu nennen – der Konsum von Wein pro Kopf ist hier ähnlich hoch wie in Portugal und Italien.

Amerika: Lange Tradition und USA auf dem Vormarsch

Nur diejenigen, die wirklich in die Weinwelt eintauchen, wissen wohl, dass die Vereinigten Staaten mittlerweile als Weinland gelten. Die Produktion wurde in den letzten Jahrzehnten stark hochgefahren. Der Ruf der Weine wird besser, kann aber noch nicht mit Italien oder anderen europäischen Regionen mithalten. Auch die Konkurrenz aus dem Süden macht es für Weine aus den USA schwer, sich durchzusetzen. Denn Argentinien, Uruguay und Chile arbeiten schon lange an ihrem Ruf als Weinregionen. Das Weingut Zuccardi Valle de Uco in Argentinien gilt in einigen Kreisen sogar als bestes der Welt. Bodega Garzón in Uruguay stellt aber eine große Konkurrenz da, genau wie Montes in Chile.

Australien und Asien: Unterschätzte Weinregionen

Europa, Amerika und dann? Um über Asien und Australien zu sprechen, brauchen die meisten Weinliebhaber eine Weile. Und das obwohl in China und Australien große Mengen angebaut werden. Das Problem: China baut bis heute hauptsächlich für den heimischen Markt an. Australien hat dies ähnlich gehandhabt, dann aber einen Umschwung erlebt – nun wird auch fleißig exportiert. Doch es braucht nun mal Zeit, bis man sich einen Namen machen kann. Ein kleiner aber feiner Underdog ist Neuseeland. Erst Ende des 20. Jahrhunderts wurde der Weinbau durch den Import hochwertiger Reben wirklich angekurbelt. Dabei sind die Anbaubedingungen gar nicht so schlecht. Bekannt sind die Weine unter anderem für ihre langen Reifeperioden. Durch die langen Importwege sind die neuseeländischen Weine in Deutschland nicht ganz günstig zu erhalten, aber so sind sie nun mal auch ein echter Geheimtipp.

Gaming
Fünf praktische Websites für Gamer

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Gaming ist nicht nur ein Hobby, es ist ein Lifestyle. Es ist daher ein Irrtum zu glauben, dass Fans von Videospielen ihre ganze Zeit mit dem Zocken verbringen. Sie fachsimpeln auf Foren über technische Details, reisen zu E-Sports-Turnieren oder suchen stundenlang im Internet nach obskuren Spielen, die genau ihren Geschmack treffen. Dementsprechend groß ist die Bandbreite der Websites, die sich an Gamer richten. Die folgenden Portale decken verschiedene Interessenbereiche ab und bieten nützliche Informationen für jeden, vom Gaming-Neuling bis zum Profi.  

Spielreviews 

Gute und wirklich unabhängige Spielreviews zu finden, ist heutzutage gar nicht so einfach. Viele Gamer haben das Gefühl, dass große Namen wie Gamestar oder PCGames sich zu sehr von ihren Werbekunden beeinflussen lassen. Und auf Portalen wie Amazon finden sich zwischen ehrlichen Nutzerbewertungen auch gekaufte Reviews. Die Suche nach unabhängigen Tests ist aber nicht völlig hoffnungslos. Ein Geheimtipp ist zum Beispiel die Seite Gamersglobal, die sich ehrliche Tests und Meinungsvielfalt auf die Fahne geschrieben haben.  

Esports-Nachrichten 

Mit Videospielen ist es dasselbe wie beim Fußball: Nur die wenigsten haben das Zeug zum Profispieler. Aber natürlich schaut jeder gerne den Besten der Besten zu, wenn sie unter sich die Meisterschaft ausmachen. Esports-Nachrichten sind vor allem für die Fans von Shootern, MOBAs oder FIFA interessant. Die meisten Gaming-Websites bringen ab und zu auch Esports-Nachrichten in ihrem Feed. Wer nichts verpassen möchte, schaut besser auf einer Seite wie Fragster vorbei, wo sich wirklich alles um Esports-Turniere, wichtige Patches und Neuigkeiten von führenden Teams dreht. 

Casinovergleiche 

Kaum ein Videospiel-Genre ist so sehr von kurzlebigen Trends geprägt wie die Casino-Games. Selbst erfolgreiche Plattformen gehen oft nach ein paar Jahren vom Netz, weil sie von neueren und zeitgemäßeren Angeboten verdrängt werden. Casino-Gamer verbringen deshalb viel Zeit mit der Suche nach neuen Spielstätten im Internet. Das ist gar nicht so leicht, denn sie müssen sich in einem Dickicht aus unterschiedlichen Lizenzen, wechselnden Bonusbedingungen und neuartigen Konzepten zurechtfinden. Die Seite https://www.neueonline-casinos.com/ erleichtert die Suche mit detaillierten Tests und einer eigenen Topliste.  

Skill-Training 

Wer Multiplayer-Games spielt, will auch gewinnen. Das ist gar nicht so einfach, denn oft haben die Gegner bessere Hardware und mehr Zeit zum Üben. Wer seine Fähigkeiten schnell verbessern will, braucht Hilfe vom Profi. Oft lässt sich mit ein paar einfachen Tricks die Framerate des Spiels steigern, was zu deutlich kürzeren Reaktionszeiten führt. Und es gibt auch viele Tipps, mit denen sich die Zielgenauigkeit verbessern lässt. Die Seite bietet eine große Sammlung solcher Tipps für beliebte Spiele wie COD, Fortnite, Valorant oder Overwatch. 

Günstige Keys 

Ein neues Videospiel kostet bis zu 70 Euro. Wer jeden Monat mehrere Games kauft, belastet sein Bankkonto also erheblich. Aus diesem Grund sind Keyseller äußerst beliebt. Sie verkaufen verbilligte Download-Codes für Plattformen wie Steam, Uplay oder das Playstation Network. Da es sehr viele Keyseller gibt, ist es aber nicht ganz leicht, das günstigste Angebot herauszusuchen. Die Seite planetkey.de vergleicht die Keypreise von vielen verschiedenen Anbietern und erleichtert so die Suche. Selbst bei topaktuellen Titeln lassen sich auf diese Weise oft bis zu 30 % sparen. 

Auto
Klimaautomatik vs. Klimaanlage – was ist der Unterschied?

Klimaanlage und Klimaautomatik sind zwei Systeme in Fahrzeugen, die von Autofahrern oft verwechselt werden, da die beiden Begriffe synonym verwendet werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, da die beiden Systeme auf leicht unterschiedliche Weise funktionieren. Ganz einfach ausgedrückt, ist die Klimaanlage das manuelle System der Einstiegsklasse, während die Klimaautomatik die luxuriösere Variante ist. Früher war die Klimaanlage ein optionales Extra in teuren Automodellen, aber heute gehört sie im Allgemeinen zur Standardausstattung, während die Klimaautomatik eine Option ist, die man entweder in höherwertigen Modellen findet oder für die man extra bezahlen muss. Beide Systeme regeln die Temperatur im Innenraum des Fahrzeugs, nur auf unterschiedliche Weise. Die Klimaanlage saugt im Wesentlichen die warme Luft aus dem Fahrzeuginnenraum ab und pumpt anschließend kühle Luft wieder hinein. Bei der Klimaanlage können Sie die gewünschte Temperatur im Innenraum sowie die Gebläsedrehzahl und die Position des Gebläses einstellen, die in der Regel auf die Windschutzscheibe, die Füße oder das Gesicht ausgerichtet ist. Sobald der Innenraum auf die eingestellte Temperatur abgekühlt ist, schaltet sich das System automatisch ab, die Gebläse laufen jedoch weiter, da die Temperatur- und Gebläsesteuerung bei der Klimaanlage getrennt ist. Die Gebläse können manuell über die Drehregler oder Bedienelemente am Armaturenbrett ausgeschaltet oder reduziert werden. Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit der Klimaanlage beheizen möchten, stellen Sie den Temperaturregler auf „heiß“, wodurch das Kühlsystem automatisch ausgeschaltet wird und heiße Luft in den Innenraum geblasen wird. Die Wärme wird dem Motor entzogen, weshalb die Temperaturen im Stillstand möglicherweise nicht konstant sind, da der Motor nicht so heiß ist wie während der Fahrt. Wenn Ihr Fahrzeug über eine Klimaanlage und nicht über eine Klimaautomatik verfügt, haben Sie in der Regel nur den Temperaturregler mit den roten und blauen Bereichen oder den Gebläseregler mit den Zahlen für die Gebläsegeschwindigkeit. Klimaautomatik Bei der Klimaautomatik handelt es sich um ein System, das die Temperatur im Fahrzeuginnenraum auf eine viel umfassendere Weise regelt als die Klimaanlage. Dieses System ist eine automatisierte und benutzerfreundliche Art, die Temperatur des Fahrzeugs zu regeln, da Sie nur die gewünschte Temperatur im Innenraum einstellen und die Klimaautomatik den Rest für Sie erledigt. Wenn Sie die gewünschte Temperatur gewählt haben, drücken Sie einfach auf „Auto“, und die Klimaautomatik heizt oder kühlt das Fahrzeug, um die von Ihnen gewählte Temperatur zu erreichen und dann zu halten. Bei den meisten Fahrzeugen mit Klimaautomatik können Sie diese Funktion manuell übersteuern, indem Sie die Temperatur oder die Gebläsedrehzahl mit den Reglern am Armaturenbrett ändern. Wenn Sie wieder zur Automatik zurückkehren möchten, aktivieren Sie einfach wieder den Automatikmodus. Bei einigen Modellen kann die Umschaltung zwischen manueller und automatischer Temperaturregelung unterschiedlich sein. Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie dies in der Regel in der Betriebsanleitung oder in den technischen Daten auf der Website des Herstellers nachlesen.

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Das Fahrwerk verfügt laut Auto Motor und Sport rundum über Einzelradaufhängung mit MacPherson-Federbeinen vorn und Multilink-Achse hinten.

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Optionshandel
Warum mit Optionen handeln?

Eine Option ist ein Vertrag, der das Recht einräumt, Vermögenswerte zu kaufen oder zu verkaufen. Der Käufer einer Option hat die Möglichkeit, aber nicht die Verpflichtung, das Geschäft zu einem vorher festgelegten Preis bis zu einem bestimmten Datum auszuführen.

Wenn Sie mit Strategien von Optionshandel vertraut sind, können Sie bei begrenztem Risiko beträchtliche Gewinne erzielen, wenn Sie wissen, wie Optionshandel funktioniert, und sie auf eine gut durchdachte Weise handeln. Es ist eine kostengünstige Möglichkeit, auf Märkten mit begrenztem Abwärtsrisiko zu kaufen und zu verkaufen. Werfen wir einen Blick darauf, was sie sonst noch bieten.

Vorteile des Optionshandels

Optionen bieten Händlern und Anlegern auch flexiblere und komplexere Strategien, wie z. B. Spreads und Kombinationen, die in jedem Marktszenario rentabel sein können. Einige der wichtigsten Vorteile von Optionshandel sind die folgenden.

Kosteneffizienz

Ein Anleger kann eine Optionsposition ähnlich wie eine Aktienposition halten, mit dem Vorteil enormer Kosteneinsparungen. Um beispielsweise 100 Aktien zu einem Preis von 80 € zu kaufen, muss ein Anleger 8.000 € bezahlen.

Kauft der Anleger jedoch eine Call-Option für 20 €, betragen die Gesamtkosten nur 2.000 €: 1 Kontrakt x 100 Aktien/Call x Marktpreis von 20 €. Danach stehen dem Anleger weitere 6.000 € zur Verfügung, die er nach eigenem Ermessen einsetzen kann.

Geringes Risiko

Es ist nicht so einfach, wie es sich anhört, und es gibt Situationen, in denen der Kauf von Optionen risikoreicher ist als der Besitz von Aktienoptionen, aber manchmal kann er helfen, das Risiko zu verringern. Es kommt ganz darauf an, wie Sie mit Optionen handeln.

Potenziell hohe Renditen

Wenn Sie mit einem geringeren Betrag fast den gleichen Gewinn erzielen können, erhalten Sie einen höheren Gewinnanteil. Nachdem sie sich ausgezahlt haben, werden die Optionen in der Regel dem Anleger vorgelegt. Dabei muss das Risiko-Ertrags-Verhältnis unter Kontrolle gehalten werden.

Mehr strategische Alternativen

Schließlich bieten sie mehr Investitionsmöglichkeiten. Die Optionen sind ein sehr flexibles Instrument. Es gibt viele Möglichkeiten, andere Positionen mit Optionen zu replizieren, sogenannte synthetische Optionen.

Mit einem Covered-Call, d. h. dem Verkauf von Call-Optionen, während Sie die zugrunde liegende Aktie halten, können Sie beispielsweise von einer Seitwärtsbewegung des Marktes profitieren.

Die meisten Covered-Calls werden aus dem Geld (OTM) verkauft, was zu sofortigen Erträgen führt. Die Optionen verlieren ihren Wert, ohne dass eine weitere Verpflichtung besteht, wenn die Aktie

  • leicht fällt;
  • seitwärts geht;
  • leicht steigt.

Wenn der Aktienkurs steigt und am Verfallstag über dem Ausübungspreis liegt, werden die Aktien mit einem Gewinn zusätzlich zu den Einnahmen aus der Optionsprämie zurückgekauft. Das Wichtigste, was Sie beachten müssen, ist die Art und Weise, wie Sie mit Optionen handeln.

Was ist Optionsprämie

Die Prämie ist der Preis, den Sie an den Optionsverkäufer oder Autor bezahlen, um den Optionsvertrag abzuschließen. Die Prämie wird an den Makler bezahlt, der an die Börse und von dort an den Verkäufer weitergeleitet wird.


Die hier zur Verfügung gestellten Informationen sind keine Anlage- oder Finanzberatung. NEX24 gibt keine Kauf- und Verkaufsempfehlungen. Bitte betreiben Sie eigene Nachforschungen und suche professionellen finanziellen Rat bevor Sie eine Investmententscheidung treffen.


Ukraine-Krieg
Ukraine: Russischer Raketenangriff auf Waisenhaus

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Kiew – Bei einem russischen Angriff auf die ukrainische Stadt Druschkiwka im Donezk wurde ukrainischen Angaben zufolge ein Waisenhaus fast komplett zerstört.  „Zwei S-300-Raketen schlugen in das Waisenhaus von Druschkiwka ein und zerstörten es fast vollständig“, so der Gouverneur der Region Donezk, Pavlo Kyrylenko. Er und fügte hinzu, dass es nach ersten Informationen keine Verletzten gegeben habe. Bei einem Angriff auf eine weiteren ostukrainischen Stadt habe es jedoch mindestens zwei Todesopfer und mehr als zwei Dutzend Verletzte gegeben. „Seit 13:00 Uhr gibt es in Sloviansk zwei Tote und 29 Verletzte“, so Kyrylenko weiter. Er fügte hinzu, dass „Verwaltungs- und Bürogebäude, fünf Hochhäuser und sieben Privathäuser“ bei dem Angriff beschädigt wurden. „Die (russischen Streitkräfte) haben das Stadtzentrum gegen 10:30 Uhr (0730 GMT) mit zwei S-300-Raketen angegriffen“, fügte er hinzu. „Ein weiterer Tag, der mit Terrorismus durch die Russische Föderation begann. Der Aggressorstaat hat unser Sloviansk beschossen“, erklärte der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky in den sozialen Medien.

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In einem Gespräch mit der britischen Tageszeitung The Guardian bewertete ein Kämpfer des tschetschenischen Dschochar-Dudajew-Bataillons die aktuelle Situation in der Ukraine.

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Technologie
Alibaba spaltet sich in sechs Bereiche auf

Peking – Die Alibaba Group Holding Ltd. plant, ihr Geschäft in sechs Hauptbereiche aufzuteilen, die E-Commerce, Medien und die Cloud abdecken, sagte das Unternehmen am Dienstag. Zu den sechs Einheiten gehören die Cloud Intelligence Group, die Taobao Tmall Commerce Group, die Local Services Group, die Cainiao Smart Logistics Group, die Global Digital Commerce Group und die Digital Media and Entertainment Group, berichtet Bloomberg. Jedes der sechs Unternehmen wird von einem eigenen CEO und Vorstand geleitet. Daniel Zhang wird weiterhin als Vorsitzender und CEO der Alibaba Group fungieren, die einem Holding-Management-Modell folgen wird, so das Unternehmen in einer Erklärung. Zhang wird, wie bereits angekündigt, auch als CEO der Cloud Intelligence Group fungieren. Die Nachricht von der Umstrukturierung kommt einen Tag, nachdem Alibaba-Gründer Jack Ma in einer Grundschule in Hangzhou gesichtet wurde, was seinen ersten öffentlichen Auftritt in Festlandchina seit über einem Jahr markiert. Ma verließ China Ende 2021, als die Behörden gerade ein hartes Durchgreifen gegen den Technologiesektor des Landes einleiteten. Ma’s Auslandsaufenthalt wurde zum Symbol für eine Wende im chinesischen Privatsektor, nachdem sein Imperium und die Technologiebranche zur Zielscheibe von Pekings regulatorischem Durchgreifen geworden waren.

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