Mobile Payments
Einmal lächeln, bitte: So sieht die Zukunft des Bezahlens aus

Niemand mag es, jeder muss es: Bezahlen. Mehrmals täglich müssen sich die meisten Menschen von ihrem Geld trennen, zum Beispiel an der Supermarktkasse, im Online-Shop oder am Ticketautomaten. Dafür stehen ihnen mehr Möglichkeiten zur Verfügung als je zuvor. Im Digitalzeitalter sind Bargeld, Kartenzahlung und Überweisung durch eine schier unüberschaubare Vielfalt an Bezahlmethoden ergänzt worden. Digitale Wallets, Smartphone-Apps und mehr gehören längst zum Alltag. Aber die Transformation des Bezahlwesens ist noch nicht abgeschlossen. In den nächsten Jahren werden neue Zahlungsmethoden hinzukommen, etablierte werden sich verändern. Digitale Wallets, Biometrie und neue Banking-Technologien: So sieht die Zukunft des Bezahlens aus. Mobile Payments setzen sich durch Immer öfter zücken die Menschen an der Kasse nicht mehr ihren Geldbeutel. Stattdessen tippen sie ein bisschen auf dem Smartphone herum und halten es dann vor den Kartenleser. Manche schwingen auch nur den Arm mit der Smartwatch nach oben. Sie bezahlen mit einem sogenannten Mobile Wallet wie zum Beispiel Apple Pay oder Google Pay. In der Türkei ist diese Zahlungsmethode schon weit verbreitet, Umfragen zufolge nutzen sie dort mehr als 60 % aller Menschen. In Deutschland verläuft die Entwicklung hingegen eher schleppend: 2021 wurden dort nur 3 % aller Zahlungen mit dem Handy abgewickelt. Weltweit geht der Trend aber eindeutig zum Mobile Payment. Doch während diese Technologie gerade noch dabei ist, sich durchzusetzen, steht schon ein Herausforderer in den Startlöchern: Die Zahlung per Biometrie. Biometrische Zahlungen stehen in den Startlöchern Was sich im Moment noch nach Science-Fiction anhört, ist in China bereits üblich. Und auch in den USA und Europa experimentieren Zahlungsanbieter bereits mit dieser Technologie. Mastercard führte 2022 ein Zahlungsterminal ein, das die Identität des Kunden durch einen Scan des Gesichts oder des Fingerabdrucks feststellt. Um zu bezahlen, genügt es, in eine Kamera zu lächeln oder mit der Hand über ein Lesegerät zu winken. Es ist nicht mehr nötig, den Geldbeutel oder das Smartphone hervorzuholen. Die Technologie verkürzt den Zahlvorgang und macht ihn sogar noch komfortabler als beim Mobile Payment. Es ist also gut vorstellbar, dass sie das Bezahlen mit dem Smartphone irgendwann ganz ablöst. Das hängt allerdings auch von der Bereitschaft der Kunden ab, sich mit ihren biometrischen Daten bei einem Zahlungsdienst zu registrieren. Das ist nicht selbstverständlich, denn die Nutzung biometrischer Daten ist durchaus umstritten. Das Wallet ersetzt die Geldbörse Die Geldbörse bietet Platz für Bargeld, EC-Karten und Kreditkarten und erleichtert den Alltag damit erheblich. Genau dasselbe Prinzip steckt hinter Mobile Wallets sowie hinter E-Wallets wie PayPal. Verschiedene Karten und das Bankkonto werden mit einer einzigen Zahlungsmethode verknüpft. Der Nutzer muss sich also nicht mehr viele verschiedene Passwörter merken, sondern nur noch ein einziges. Beim Bezahlen kann er dann auswählen, wo das Geld herkommen soll. Aktuell kann das Wallet die Geldbörse noch nicht ganz ersetzen, denn die enthält ja auch wichtige Dokumente wie den Personalausweis, den Führerschein oder das Busticket. Aber auch diese werden irgendwann in einer digitalen Form verfügbar sein. In vielen Ländern sind sie es jetzt schon. Es ist also durchaus denkbar, dass eines Tages das digitale Wallet die Geldbörse komplett ersetzt. Buy now, pay later: umstritten, aber erfolgreich Das Bezahlprinzip „Buy now, pay later“ (BNPL) ist durch Anbieter wie Klarna oder Afterpay bekannt geworden. Diese Dienste erlauben das Bezahlen auf Rechnung oder in Raten, ohne die Kreditwürdigkeit zu überprüfen. Das Konzept ist umstritten, weil es zu einer Schuldenfalle werden kann. Die EU plant aktuell, neue Regeln einzuführen, die eine Bonitätsprüfung auch bei Krediten unter 200 Euro vorschreiben. Trotzdem spricht vieles dafür, dass BNPL auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Ende März 2023 führte Tech-Gigant Apple nämlich ein eigens BNPL-System für sein Wallet Apple Pay ein. Im Vergleich zu anderen BNPL-Diensten sind die Funktionen aber beschränkt: Der maximale Kreditbetrag ist auf 1.000 Dollar begrenzt und er muss in maximal 4 Raten zurückgezahlt werden. Der große Marktanteil von Apple dürfte dazu führen, dass der Anteil der BNPL-Zahlungen im Online-Shopping weiter steigt. Neue Formen des Sofortbankings Sofortbanking ist im Internet schon jetzt eine beliebte Zahlungsmethode. Wer mit Diensten wie Sofort oder Paydirekt bezahlt, erhält seine Bestellung schneller als bei einer herkömmlichen Überweisung. Denn der Händler muss den Geldeingang nicht abwarten und kann die Ware gleich verschicken. Allerdings haben die Dienste auch einige Nachteile. So nehmen Rückerstattungen mehrere Tage in Anspruch, und auch der Händler hat sein Geld nicht sofort auf dem Konto. In Zukunft dürften daher neue Formen des Sofortbankings die Oberhand gewinnen. Ein möglicher Kandidat ist der schwedische Dienst Zimpler, der in Skandinavien weit verbreitet ist. Er ist vor allem aus Zimpler Casinos bekannt, die mit schnellen Auszahlungen und einem einfachen Authentifizierungsprozess werben. Das liegt daran, dass Zimpler auf Echtzeit-Überweisungen setzt. Das Geld wird also innerhalb weniger Minuten auf das Konto des Empfängers gebucht. Zudem verfügt Zimpler über einen Identitätsnachweis als Zusatzfunktion. Diese Beispiele und andere machen klar: Das Bezahlen wird in der Zukunft immer digitaler. Ob mit dem Smartphone, per Gesichtserkennung oder mit einer Banking-App, die Technologie spielt immer eine Schlüsselrolle. Der Trend geht hin zu größerem Komfort, etwa durch Gesichtserkennung; zu schnelleren Zahlungen, etwa durch Instant-Überweisungen; sowie zu mehr Flexibilität, beispielsweise durch BNPL-Dienste. Grundsätzlich wird das Bezahlen also einfacher. Die schiere Vielfalt der verfügbaren Optionen macht es aber auch in gewisser Hinsicht – komplizierter.

Glücksspiel
Online-Slots: Top 5 Spielautomaten von Pragmatic Play

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Wenn Sie auf der Suche nach einer aufregenden und lohnenden Erfahrung beim Spielen von Online-Slots sind, dann ist Pragmatic Play Ihre beste Wahl. Dieser in Malta ansässige Spieleentwickler hat eine fantastische Auswahl an Spielen geschaffen, die den Spielern die Möglichkeit bieten, großartige Grafiken, fesselnde Soundtracks und aufregende Bonusfunktionen zu genießen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf fünf der besten Spielautomaten von Pragmatic Play, die Sie unbedingt ausprobieren sollten. Lassen Sie uns eintauchen!

Wolf Gold

Wolf Gold ist eine weitere großartige Option für alle, die auf der Suche nach einem fesselnden Spielerlebnis sind. Dieser Spielautomat mit mittlerer Varianz bietet hochwertige 3D-Grafiken und Animationen sowie einige großartige Bonusfunktionen wie Stacked Wilds, Freispiele, Multiplikatoren, Geld-Respin und eine Jackpot-Funktion, bei der Sie bis zum 250-fachen Ihres Einsatzes gewinnen können. Wolf Gold hat eine RTP-Rate von 96% und ist damit einer der großzügigeren Slots von Pragmatic Play. Wir haben eine Loki Casino Erfahrung und können getrost sagen, dass das beste Spiel im Loki Casino präsentiert wird. Die moderne und einfache Benutzeroberfläche der Website, kombiniert mit großzügigen Boni, wird Ihnen ein unglaubliches Spielerlebnis bieten.

Mustang Gold

Mustang Gold ist ein weiterer aufregender Titel von Pragmatic Play, der mit einigen großartigen Bonusfunktionen wie Freispielen, Geldsammel-Bonusrunden, Geld-Respins und einer progressiven Jackpot-Funktion aufwartet, die den Spielern die Chance gibt, das bis zu 1000-fache ihres Einsatzes zu gewinnen. Das Spiel bietet auch eine atemberaubende Grafik vor einem Wüstenhintergrund mit einem beeindruckenden Soundtrack, der Sie stundenlang spielen lässt. Mustang Gold hat eine RTP-Rate von 95 %. Unter den beliebtesten Online-Casinos der Schweizer können wir 7Bit Casino hervorheben. Darin können Sie das Mustang Gold-Spiel genießen und einen großzügigen Bonus erhalten

Great Rhino Deluxe

Great Rhino Deluxe ist eines der neuesten Spiele von Pragmatic Play. Es verfügt über fünf Walzen und 20 Gewinnlinien sowie eine beeindruckende Grafik mit lebendigen Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum und afrikanisch inspirierter Musik, die Sie in Stimmung für große Gewinne bringt. Great Rhino Deluxe bietet auch einige hervorragende Bonusfunktionen wie Jokersymbole, Streuungen, Freispielrunden und Multiplikatoren, mit denen Sie riesige Gewinne bis zum 500-fachen Ihres Einsatzes erzielen können! Das Spiel hat eine RTP-Rate von 96 %.

Sweet Bonanza

Sweet Bonanza ist ein lebhaftes und köstliches Automatenspiel von Pragmatic Play. Dieser süße Leckerbissen hat 6 Walzen, auf denen die Symbole lawinenartig den Bildschirm hinunterstürzen. Es bietet Sammelauszahlungen, Freispiele, Multiplikatoren bis zum 100-fachen Ihres Einsatzes und viele andere Boni, die Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen werden! Mit seinen leuchtenden Farben und dem bonbonfarbenen Design wird dieses Spiel den Spielern im Woo Casino mit Sicherheit endlose Stunden Spaß bereiten. Machen Sie sich also bereit für einen Zuckerrausch – es ist Zeit, Sweet Bonanza zu spielen!

Joker’s Jewels

Joker’s Jewels ist einer der beliebtesten Spielautomaten von Pragmatic Play. Dieses klassische Spiel mit Fruchtthemen verfügt über fünf Walzen und 50 Gewinnlinien und bietet eine Rendite von 96 % für den Spieler. Es bietet auch eine Reihe von fantastischen Bonusfunktionen wie Wilds, Mega Wilds, Scatters und Freispiele, mit denen Sie große Gewinne erzielen können.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese fünf Spielautomaten von Pragmatic Play für jeden etwas bieten – sei es für abenteuerlustige Spieler oder für Gelegenheitsspieler, die auf der Suche nach großen Gewinnen sind! Mit fantastischen Bildern und Soundtracks, gepaart mit lohnenden Bonusfunktionen und großzügigen RTP-Raten, werden diese Spiele den Spielern stundenlanges Vergnügen bereiten!

Griechisch-türksiche Beziehungen
Griechenland erwartet auch nach Wahlen Wiederannäherung mit der Türkei

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Athen – Der griechische Außenminister Nikos Dendias erwarte auch nach den Wahlen in beiden Ländern eine Kontinuität der Wiederannäherung zwischen der Türkei und Griechenland. Im Mai finden sowohl in der Türkei als auch in Griechenland Wahlen statt. „Griechenland ist immer auf der Suche nach Möglichkeiten für eine ehrliche und aufrichtige Zusammenarbeit mit der Türkei“, sagte Dendias nach Gesprächen mit seinem ägyptischen Amtskollegen Samih Schukri in Athen. Nach den verheerenden Erdbeben in der Südtürkei im Februar haben griechische und türkische Beamte in den letzten Wochen eine Reihe von hochrangigen Treffen abgehalten. Sie versprachen, die Streitigkeiten beizulegen, die seit Jahrzehnten immer wieder zu Spannungen und sogar zu einer erhöhten Kriegsgefahr geführt haben. Dendias sagte, Athen würde neue Mitglieder im Eastern Mediterranean Gas Forum (EMGF) begrüßen. Dabei handelt es sich um eine Vereinigung von Staaten im östlichen Mittelmeerraum, die bei der Erschließung von Erdgasvorkommen zusammenarbeiten. Die Türkei ist derzeit kein Mitglied. „Ich möchte klarstellen, dass wir die Teilnahme anderer Länder an diesem Forum begrüßen würden, allerdings unter einer klaren Bedingung: Die Achtung des internationalen Rechts und des internationalen Seerechts“, sagte er. Die derzeitigen Mitglieder des Gasforums für das östliche Mittelmeer sind Ägypten, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Jordanien, die Palästinensische Autonomiebehörde und Zypern. Auch Schukri brachte seine Unterstützung für die Verbesserung der türkisch-griechischen Beziehungen zum Ausdruck. Bessere Beziehungen zwischen Ankara und Athen würden eine verstärkte Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen bedeuten, darunter Handel, Investitionen und Krisenbewältigung, sagte er und fügte hinzu, dass diese Situation zu Wohlstand und Stabilität in der Region beitragen werde. Schukri begrüßte zudem die Wiederannäherung zwischen Ägypten und der Türkei. „Der Abbau von Spannungen und der Aufbau stabiler Beziehungen zwischen Ankara und Kairo wird sich positiv auf die Menschen in der Region auswirken. Folglich liegt dies im Interesse der gesamten Region“, sagte er dem griechischen Fernsehsender SKAI TV am Mittwoch. In den letzten Wochen hat Ankara Initiativen zur Verbesserung der Beziehungen sowohl zu Griechenland als auch zu Ägypten ergriffen. Samih Schukri kam am gestrigen Donnerstag in Ankara auch mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zusammen.  Im vergangenen Monat trafen sich Schukri und Cavusoglu in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, wo die beiden die bilateralen Beziehungen sowie regionale und internationale Fragen erörterten und vereinbarten, die diplomatischen Beziehungen zu intensivieren. Cavusoglu ist der erste türkische Außenminister seit 11 Jahren, der Ägypten besuchte. Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Ägypten hatten sich seit dem Militärputsch in Ägypten 2013, bei dem der damalige Präsident Mohammed Morsi gestürzt wurde, verschlechtert.

Türkei-Wahlen 2023
Wahlen: Erdogan will „dem Westen“ eine Botschaft senden

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Ankara – Präsident Recep Tayyip Erdogan äußerte sich in einem Interview zu den bevorstehenden Wahlen am 14. Mai. Gegenüber Medienvertreter sagte der türkische Staatschef, dass „der Westen“ seine Niederlage erhoffe. Mit einem Sieg werde er ihnen jedoch „eine Botschaft senden“. „Mit den bevorstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, die nicht nur vom Westen, sondern auch von der islamischen Welt aufmerksam verfolgt werden, wird die Türkei eine Botschaft an den Westen senden“, so Erdogan am Mittwoch. „Dieses Land achtet nicht auf das, was der Westen sagt, weder bei der Bekämpfung des Terrorismus noch bei der Festlegung seiner Wirtschaftspolitik“, zitiert die Nachrichtenagentur Anadolu den türkischen Staatschef. Am 14. Mai finden in der Türkei Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die Wahlen erfolgen damit nur drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben, das allein in der Türkei mehr als 50.000 Menschen getötet und Hunderttausende vertrieben und obdachlos gemacht hat Ein Großteil der Opposition hat sich zu einem Sechser-Bündnis formiert, das von der CHP angeführt wird. Erdogan tritt mit seiner islamisch-konservativen AKP im Bündnis mit der nationalistischen MHP und der kleinen BBP an und erhofft sich eine weitere Amtszeit als Präsident.

Zum Thema

– Türkei-Wahlen – Türkei: Oppositionspolitiker verspricht visafreies Reisen nach Europa

Kılıçdaroğlu erklärte in einem TV-Interview, dass Türken kein Schengen-Visum für die Einreise in die EU benötigen würden, wenn die Opposition an die Macht käme

Türkei: Oppositionspolitiker verspricht visafreies Reisen nach Europa
 

Russland-Sanktionen
Importe aus Russland um über 90 Prozent gefallen

Wiesbaden – Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat Russland für den deutschen Außenhandel stark an Bedeutung verloren. Im Februar 2023 waren die deutschen Importe aus Russland um 91,0 % geringer als im Februar 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, belief sich der Wert der aus Russland importierten Waren nur noch auf 0,3 Milliarden Euro (Februar 2022: 3,7 Milliarden Euro). Russland fiel damit von Rang 11 auf Rang 46 der wichtigsten Warenlieferanten Deutschlands. Deutschland importiert nur noch wenige Energieprodukte aus Russland Der Rückgang der Importe hängt vor allem mit der vormaligen Rolle der Russischen Föderation als Energielieferant zusammen: So ging der Import von russischem Erdöl und Erdgas von 2,2 Milliarden Euro im Februar 2022 auf nur noch 4,2 Millionen Euro im Februar 2023 zurück (-99,8 %), der Import von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen sank von 353 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro (-91,4 %), die Kohleimporte nahmen von 347 Millionen Euro auf 26 Millionen Euro ab (-92,5 %). Zum Vergleich: Insgesamt importierte Deutschland im Februar 2023 Erdöl und Erdgas im Gesamtwert von 6,0 Milliarden Euro, Kokerei- und Mineralölerzeugnisse im Wert von 2,2 Milliarden Euro und Kohle im Wert von 0,7 Milliarden Euro. Wert der Exporte nach Russland übersteigt Wert der Importe um 0,5 Milliarden Euro Aus Deutschland nach Russland exportiert wurden im Februar 2023 Waren im Wert von 0,8 Milliarden Euro. Gegenüber Februar 2022 gingen die Exporte um 60,5 % zurück (Februar 2022: 2,1 Milliarden Euro). Der Wert der nach Russland exportierten Waren war damit im Februar 2023 um 0,5 Milliarden Euro höher als der Wert der von dort importierten Waren. Dies war der erste monatliche Exportüberschuss im Handel mit Russland seit Dezember 2020. Im Februar 2022 wurde noch ein Importüberschuss in Höhe von 1,6 Milliarden Euro nachgewiesen.

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– Wirtschaft –  Türkei: Exporte nach Deutschland erreichen Allzeithoch

Die Exporte der Türkei nach Deutschland haben in den ersten neun Monaten des Jahres ein neues Allzeithoch erreicht, wie aus offiziellen Daten hervorgeht.

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Milliarden-Deal
LNG aus türkischem Gas-Terminal für EU-Land Bulgarien

Istanbul – Zur Sicherung seiner Gasversorgung hatte das EU-Land Bulgarien im Januar ein Abkommen mit dem staatlichen türkischen Gashandelsunternehmen BOTAŞ unterzeichnet. Damit erhält der staatliche bulgarische Gasversorger Bulgargaz Zugang zu den Flüssiggas-Terminals und dem Gasnetz von BOTAŞ. Das neue Abkommen wird es der Türkei ermöglichen, ihre Nachbarn auf dem Balkan mit etwa der Hälfte seines jährlichen Energiebedarfs zu versorgen. Der Deal dürfte den Einfluss der Türkei im Energiesektor weiter ausbauen. Bei einer feierlichen Zeremonie dockte am heutigen Mittwoch das erste Tankschiff am Marmara Ereğlisi LNG Terminal nahe der türkischen Stadt Tekirdağ an. An der Veranstaltungnahmen auch der bulgarische Energieminister Rosen Hristow, BOTAŞ-Geschäftsführer Burhan Özcan und Bulgargaz-Geschäftsführerin Denitsa Zlateva teil.

Hristow: „Das LNG hier wird in Zusammenarbeit mit BOTAŞ regasifiziert, gelagert und nach Bulgarien transportiert. Diese Zusammenarbeit wird die Gewährleistung der Energiesicherheit Bulgariens. Sie ist von großer Bedeutung für die Türkei. Sie ist nicht nur für Bulgarien wichtig, sondern für ganz Südost- und Mitteleuropa.“

Hristow betonte, dass bei der Erwähnung der Energiesicherheit nicht nur ein Land, sondern die gesamte Region erwähnt werden müsse. „Deshalb gewährleistet unsere Zusammenarbeit mit BOTAŞ in der Praxis die Energiesicherheit ganz Europas“.

Hristow wies darauf hin, dass diese Lieferung ein Anfang sei: „Wir arbeiten derzeit an weiteren Projekten, bei denen wir als Ganzes im Bereich Erdgas und Energie zusammenarbeiten können. Wir sehen die Türkei als verlässlichen Partner und werden unsere Zusammenarbeit definitiv ausbauen Am 25. und 26. April werden wir ein weiteres Abkommen unterzeichnen, das die Infrastruktur der Türkei, Bulgariens, Rumäniens, Ungarns und der Slowakei erweitern und es Südost- und Mitteleuropa ermöglichen wird, Gas in steigenden Mengen aus Aserbaidschan zu liefern.“ 

Bulgarien war fast vollständig von russischem Gas abhängig, sucht aber nach Alternativen, nachdem Moskau im April vergangenen Jahres die Lieferungen eingestellt hatte, weil Sofia sich weigerte, in Rubel zu zahlen. Im Rahmen des neuen Abkommens kann Bulgargaz die türkischen LNG-Terminals für Ladungen nutzen, die über das Gasnetz von BOTAŞ nach Bulgarien transportiert werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Laut dem bulgarischen Energieminister Rossen Hristow löst das Abkommen das Problem der unzureichenden Infrastruktur Bulgariens für die Entladung von verflüssigtem Erdgas. „Mit diesem Abkommen sichern wir uns die Möglichkeit, Gas von allen globalen Produzenten zu kaufen und es in der Türkei zu entladen, was für Bulgarien logistisch am besten geeignet ist“, sagte der bulgarische Interims-Energieminister Rossen Hristow. Bulgarien hat bereits einen langfristigen Vertrag mit Aserbaidschan über fast 1 Milliarde Kubikmeter Erdgas abgeschlossen, das es über das türkische Gasnetz bezieht. Der Rest des bulgarischen Bedarfs von etwas mehr als 3 Mrd. Kubikmetern pro Jahr wird durch LNG-Importe aus Griechenland gedeckt. Bulgarien deckt derzeit etwa ein Drittel seines jährlichen Gasbedarfs durch die Einfuhr von einer Milliarde Kubikmeter aserbaidschanischem Gas und schließt Verträge mit Händlern ab, um den Rest über Griechenland zu beziehen. Die Türkei importiert russisches Gas, und Moskau hat vorgeschlagen, ein Drehkreuz für russisches Gas in der Türkei einzurichten, was es Moskau theoretisch ermöglichen würde, seine Exporte mit Brennstoff aus anderen Quellen zu überlagern. Hristow sagte weiter, Bulgarien könne nicht kontrollieren, welches Gas nach Bulgarien gelange, aber Sofia werde sicherstellen, dass es Verträge für LNG-Lieferungen unterzeichnet, die nicht aus Russland stammen.

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– Energiepolitik – Aserbaidschan unterzeichnet Energieabkommen mit EU-Ländern

Das fast 1.200 Kilometer lange Kabel von Aserbaidschan nach Rumänien wird aserbaidschanische Energie für den Rest des Kontinents liefern.

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Kosovo-Krieg
Kosovo: Die Massenvertreibung von Bllaca

Bllaca – Im kosovarischen Bllaca fand eine Gedenkveranstaltung für die hunderttausenden Kosovo-Albaner statt, die während des Kosovo-Krieges vor 24 Jahren vertrieben wurden. 1999 wurden über 440,000 ethnische Albaner durch die serbische Armee aus ihren Häusern vertrieben und nach Mazedonien deportiert. Zusätzlich zu den Vertriebenen in Albanien und Mazedonien überquerten Tausende von Albanern die Grenze nach Montenegro, während Hunderttausende aus ihren Häusern vertrieben wurden und in den Bergen des Kosovo Zuflucht suchten. „Ich erinnere mich an diesen Tag, mit meiner Tochter auf dem Arm“, so Sherife Luta, heute 43 Jahre alt. Luta wurde zu einem Symbol für das Elend dieser Zeit. Auf einer vor zwei Jahren errichteten Gedenkmauer in Bllaca ist ihr Gesicht auf einem Mosaik abgebildet. „Tausende von Flüchtlingen, die müde waren, ohne etwas zu essen oder zu trinken, und ich mit meiner Tochter auf dem Arm, die ich stille, in einer ununterbrochenen Fahrt“. „Dieser alte Zug ist ein Synonym für den Exodus. Ähnliches haben wir nur während des Zweiten Weltkriegs gesehen, als es mit dem jüdischen Volk passierte. Unsere Tragödie war voller Leid. Die meisten Vertriebenen konnten nichts mitnehmen. Sie sind gerade noch mit dem eigenen Leben davongekommen“, zitiert Euronews Ramush Haradinaj, Kosovos Ex-Regierunschef, am Rande der Gedenkveranstaltung.

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– NEX24-Exklusivinterview – Kosovos erster Militärhubschrauber-Pilot Afrim Zabeli: Unsere Streitkräfte sind multiethnisch

Mit seiner Entscheidung, eine erste Nationalarmee zu gründen, schrieb Mitte Dezember nicht nur das kosovarische Parlament Geschichte. Der in einer türkischen Militärflugschule ausgebildete Pilot Afrim Zabeli, schloss nur einen Tag vor der Abstimmung seine Schulung zum Militärhubschrauber-Piloten ab und wurde somit 1. Pilot der kosovarischen Armee. NEX24 Kosovo-Korrespondent Mustafë Mehmeti sprach mit dem 27-Jährigen in der Hauptstadt Pristina.

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Hindutva
Kanada: Indisch-stämmiger Moschee-Angreifer verhaftet

Toronto – Wie die kanadische Polizei am Sonntag mitteilte, wurde ein Mann festgenommen, der Muslime in einer Moschee in der Stadt Markham angegriffen haben soll. „Ermittler der York Regional Police 5 District Criminal Investigations Bureau haben einen Verdächtigen wegen mehrerer Straftaten nach einem mutmaßlich durch Hass motivierten Vorfall angeklagt“, teilte die Polizei mit und identifizierte ihn als den 28-jährigen Sharan Karunakaran. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge am Morgen des 6. April. Nach Angaben der Polizei war das Zentrum in der Denison Street wegen des Ramadan viel stärker frequentiert als sonst. Karunakaran habe zuerst versucht auf dem Parkplatz der islamischen Gesellschaft von Markham die Moscheebesucher zu überfahren, dies sei ihm jedoch glücklicherweise nicht gelungen. Daraufhin habe er die Moschee betreten und einen Koran zerrissen, während er rassistische und islamfeindliche Bemerkungen in Richtung der Gläubigen gemacht haben soll. „Am besorgniserregendsten war, dass er versuchte, unsere Gemeindemitglieder mit seinem Fahrzeug zu überfahren“, so der Vorstand der  Gemeinde, Qasir Nasir Khan, gegenüber Toronto City News. „Das war schockierend. Es hätte zu schweren Verletzungen oder sogar zu Todesfällen führen können“, so Khan weiter. Khan erklärte, dass das freiwillige Sicherheitsteam der Moschee sofort zur Stelle gewesen sei und „unglaubliche Arbeit“ geleistet habe, „um die Sicherheit aller zu gewährleisten“, fügte aber hinzu: „Wir sollten so etwas (ein freiwilliges Sicherheitsteam) nicht haben müssen. „Wir werden uns nicht einschüchtern lassen“, so Khan weiter. Nadia Hasan vom Nationalen Rat der kanadischen Muslime sagte, dies sei nur der jüngste in einer Reihe von Vorfällen, die die Muslime verunsichern.
„Was hier letzte Woche geschah, war äußerst beunruhigend, insbesondere während des heiligen Monats Ramadan, in dem viele Muslime, Familien und Ältere zu gemeinsamen Gottesdiensten zusammenkommen. Die Realität ist, dass dieser Fall Teil eines umfassenderen Problems ist, nämlich der Zunahme von Hassverbrechen in Kanada und der Verschärfung islamfeindlicher Rhetorik. So kann es nicht weitergehen.“
Die Polizei hat keine weiteren Einzelheiten über Sharan Karunakaran bekannt gegeben, aber mehrere Beiträge in den sozialen Medien brachten den Angreifer mit dem „Hindutva-Terrorismus“ (Hindu-Terrorismus) in Verbindung, der auf dem Vormarsch ist. CJ Werleman, der umfassend über antimuslimische Straftaten aus der ganzen Welt berichtet, schrieb auf Twitter: „Der Hindutva-Terrorismus kommt nach Kanada“. Mehrere andere prominente Persönlichkeiten haben den Vorfall ebenfalls mit radikalen Hindu-Gruppierungen im Land in Verbindung gebracht. Hindutva ist eine moderne politische Ideologie, die für die Vorherrschaft der Hindus eintritt und Indien, das verfassungsmäßig ein säkularer Staat ist, in eine ethnisch-religiöse Nation umwandeln will, die als Hindu Rashtra (Hindu-Nation) bekannt ist. Hindutva ist die offizielle Plattform der BJP, einer rechtsextremen politischen Partei in Indien. Teile der indischen Diaspora, auch in den Vereinigten Staaten, treten ebenfalls für Hindutva ein. Einige Wissenschaftler definieren Hindutva als eine Form des Hindu-Nationalismus, während andere Hindutva“ und Hindu-Nationalismus“ als Synonyme verwenden. Die Hindutva-Ideologie wird von einer Reihe von Bürgerwehren sowie politischen und kulturellen Gruppierungen vertreten, die zusammen als Sangh Parivar bekannt sind. Die RSS, eine paramilitärische Organisation mit Sitz in Indien, steht im Zentrum des Sangh und legt die Prioritäten und Taktiken zur Förderung der Hindutva-Ideologie fest. Der Auslandszweig der RSS, die HSS, setzt sich aktiv für die Förderung hindu-nationalistischer Ideen und Ziele in der indischen Diaspora ein, auch in den Vereinigten Staaten und in Kanada. Die Hindutva-Ideologie hetzen gegen zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen, und die Verfechter der Hindutva greifen manchmal zu Gewalt, um ihre Ziele zu erreichen. Muslime sind oft das primäre Ziel der Anhänger der Hindutva-Ideologie. Viele Menschenrechtsgruppen haben einen Anstieg der antimuslimischen Gewalt seit 2014 dokumentiert, als die BJP in Indien an die Macht kam (hier). Hindutva-Ideologen sind auch oft intolerant gegenüber Christen (hier), Journalisten, Angehörigen niedriger Kasten, Dalits, Adivasi und Frauen. In der umstrittenen Region Kaschmir beinhaltet die Hindutva-Ideologie die Förderung eines kolonialen Siedlerprojekts, das darauf abzielt, die demografische Struktur der mehrheitlich muslimischen Region zu verändern. Die Hindutva-Ideologie lehnt Vielfalt als gesellschaftlichen Wert ab und strebt stattdessen eine extreme Form der Homogenität an. VD Savarkar, der Pate der Hindutva-Ideologie, lehrte, dass Inder, die sich als Angehörige anderer Religionen identifizierten, zu Recht Hindus seien, und versuchte damit, Individuen und sozialen Gruppen Handlungsfähigkeit und Identität abzusprechen. Heute engagieren sich einige Hindutva-Gruppen und Einzelpersonen für ghar wapsi („Heimkehr“) oder die Bekehrung von Nicht-Hindus – insbesondere von Muslimen, Christen und Stammesangehörigen – zum Hinduismus. Hindutva erhebt auch starke Ansprüche an Hindus und schränkt die Bandbreite möglicher Ausdrucksformen hinduistischer Identität in einer Weise ein, die von vielen Hindus abgelehnt wird. Monatlich etwa 80 Übergriffe gegen Christen Von etwa 64 Millionen Christen in Indien sind 39 Millionen einem hohen Maß an Verfolgung ausgesetzt. Die Übergriffe gegen Christen haben unter Modi ständig zugenommen. Waren es 2014 noch 147, so lag die Zahl 2016 bereits bei 443. In 2017 wurden dem Hilfswerk, das sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, bis Ende März knapp 250 Übergriffe gemeldet. Dazu zählen u.a. massive Misshandlungen von Pastoren, Überfälle auf Gottesdienste, Vergewaltigungen christlicher Mädchen oder Nonnen und Zerstörungen von Kirchen. Religionsfreiheit existiert trotz Verankerung in der Verfassung nur auf dem Papier. Das von Modi beförderte Hindutva Programm „Indien den Indern“ sorgt dafür, dass Übergriffe gegen Christen nur selten geahndet werden. Christliche Aktivitäten und christliche Leiter werden überwacht. Christen hinduistischer Herkunft werden oft massiv bedrängt, zusammengeschlagen oder sogar getötet.

In Massenveranstaltungen von extremistischen Hindus werden besonders die kastenlosen Dalits gezwungen ihren christlichen Glauben zu widerrufen. Anti-Bekehrungsgesetze gibt es in fünf Bundesstaaten. Die Zwangsrückbekehrung zum Hinduismus – Ghar Wapsi genannt – ist jedoch erlaubt.

Zum Thema

– Indien – Hindu-Extremisten rufen zum Völkermord gegen Muslime auf

Unter tosendem Applaus ihrer Anhänger, hat die Hindu-Extremistin und ranghohes Mitglied der Hindu Mahasabha-Partei, Pooja Shakun Pandey, während einer dreitägigen Konferenz in der nordindischen Stadt Haridwar ihre Unterstützer aufgerufen, Muslime zu töten und „das Land zu schützen“.

Hindu-Extremisten rufen zum Völkermord gegen Muslime auf
 

TCG Anadolu
Türkisches Kriegsschiff TCG Anadolu wird Marine übergeben

Istanbul – In einer feierlichen Zeremonie wurde heute das in der Türkei entwickelte und hergestellte Kriegsschiff TCG Anadolu der türkischen Marine übergeben. TCG Anadolu kann als Mehrzweckkriegsschiff sowohl in der Rolle eines Drohnenträgers wie auch eines amphibischen Angriffsschiffs eingesetzt werden. Das Schiff wurde von der Sedef Werft in Istanbul in Kooperation mit dem spanischen Hersteller Navantia gebaut. TCG Anadolu wird als größtes und am besten bewaffnete Kampfschiff das „Mutterschiff“ der türkischen Marine. Die TCG Anadolu ist 231 Meter lang und 32 Meter breit. Die Wasserverdrängung des Schiffes wird ein totales Gewicht von 28.000 Tonnen ausweisen und eine Fahrgeschwindigkeit von 20 bis 21 Knoten (37 bis 39 Kilometer pro Stunde) erreichen können. Die Landungsplattform der TCG Anadolu wurde den Anforderungen türkischer Kampfdrohnen angepasst und ist somit das erste Kriegsschiff weltweit, das als Drohnenträger konzipiert wurde. Das Deck des Schiffes wird vier LCM-Schiffe (Landungsschiffe) aufnehmen, die jeweils einen Panzer transportieren. Auf den Fahrzeugdecks können insgesamt 94 Fahrzeuge transportiert werden, darunter 13 Panzer, 27 gepanzerte amphibische Angriffsfahrzeuge (ZAHA), 6 gepanzerte Mannschaftstransporter (ZPT), 33 diverse Fahrzeuge und 15 Anhänger. Das Flugdeck kann insgesamt 10 Hubschrauber oder 50 unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) aufnehmen. Das Schiff wird über eine Personalkapazität von 1.223 Personen verfügen und mit einem vollwertigen Krankenhaus und zwei Operationssälen ausgestattet sein. Medienberichte weisen daraufhin, dass die Bewaffnung des Flugzeugträgers größtenteils von lokalen türkischen Unternehmen wie Havelsan und ASELSAN zur Verfügung gestellt werden wird.

Gesundheit
Mit dem Frühling kommen die Allergien

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Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen steigen und hier und da wagen sich schon die ersten Blüten in die Sonne. Während die einen sich auf die Frühlingszeit freuen, sehen andere besorgt der anstehenden Allergiesaison entgegen. Alleine in Deutschland leiden bis zu 25 Millionen Menschen unter Heuschnupfen. Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die Regel, Pollen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört auch, die eigene Wohnung als erholsamen Rückzugsort möglichst allergenfrei zu halten. Broschüre und Website informieren umfassend Wenn die Pollen fliegen, gibt es kaum eine Chance, ihnen zu entkommen. Allergiker und Allergikerinnen verzichten da schon mal auf den Ausflug ins Grüne und ziehen sich bei geschlossenen Fenstern ins Haus zurück. Zumindest drinnen können sie weitgehend von Heuschnupfenattacken verschont bleiben. Die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln zur Allergenvermeidung in Innenräumen hat die Deutsche Haut- und Allergiehilfe in der Broschüre „Allergene in der Wohnung reduzieren“ zusammengestellt. Allergenreduzierung in der Wohnung So können Pollenschutzgitter die Zahl der Pollen deutlich reduzieren. Wissenschaftlichen Studien zufolge wird das Eindringen von Pollen durch die feinen Textilnetze im Durchschnitt um 90 Prozent verringert. Gut zu wissen: Oftmals gelangen die winzigen Pollen „über Umwege“ ins Haus. Sie heften sich an Kleidung – vor allem an Haare – und werden so eingeschleppt. Empfehlenswert ist es, sich abends außerhalb des Schlafzimmers zu entkleiden und vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen. So können sich keine Pollen auf Laken und Kopfkissen ablagern. Regelmäßiges Putzen ist das A und O Ganz wird sich die Pollenbelastung in der Wohnung nicht vermeiden lassen. Einmal in die Wohnung gelangt, lassen sich die Pollen auf Böden, Möbeln und Wohntextilien nieder und werden mit dem Hausstaub immer wieder aufgewirbelt. Regelmäßiges Putzen und Staubsaugen hilft dabei, die Pollenzahl und somit die Allergenbelastung deutlich zu begrenzen. Glatte Fußbodenbeläge und Teppiche lassen sich bequem mit dem Staubsauger reinigen. Herkömmliche Staubsauger sind für Allergiker allerdings weniger geeignet, da diese die angesaugte Luft und mit ihr feinste Staubpartikel über einen Filter wieder an die Raumluft abgeben. Ideal sind Systeme, sogenannte Zentralsauganlagen, bei denen die Abluft nach draußen geführt wird. Diese sind jedoch teuer und müssen in der Regel nachträglich in die Wohnung eingebaut werden. Eine gute Alternative sind Staubsauger, die mit HEPA-Filtern (High Efficiency Particulate Air) ausgestattet sind, oder noch besser Staubsaugersysteme mit Wasserfilter. Hier kommt der Schmutz nicht mehr in die Tüte! Die größte Gefahrenquelle für Allergiker und Allergikerinnen ist und bleibt das Wechseln des Staubsaugerbeutels bzw. das Entleeren des Staubbehälters, weil dabei Pollen und Staub aufgewirbelt werden. Bei Staubsaugern mit Wasserfilter gibt es diese Probleme nicht. Diese Geräte leiten die angesaugte Luft in ein Wasserbad, wo sie von Staubpartikeln weitgehend gereinigt und angefeuchtet wird. Dadurch sind Staub und Pollen im Wasser gebunden und können anschließend einfach mit dem Schmutzwasser entsorgt werden. Ein gutes Gerät ist einfach zu bedienen und zu reinigen, verfügt über einen waschbaren HEPA-13-Filter und benötigt nicht mehr als einen Liter Wasser. Als Ergänzung vor allem für die Reinigung glatter Bodenbeläge bieten sich Staubsauger mit Sprühdrucksystem an. Die feuchte Reinigung sorgt zusätzlich dafür, dass beim Saugen von Parkett oder Laminat nicht unnötig Staub aufwirbelt und der Boden gleichzeitig gründlich gereinigt wird. Um Menschen mit Allergien bei der Auswahl der für sie geeigneten Produkte zu unterstützen, spricht die DHA Empfehlungen aus, auch für Staubsauger.