Pjöngjang (nex) – Von einer sehr entschlossenen Unterstützungsbotschaft für den Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin, in Anbetracht des seit dem Abschuss eines Su-24-Kampfflugzeuges vor einer Woche an der türkisch-syrischen Grenze angespannten türkisch-russischen Verhältnisses berichtet das „Next News Network“. Demnach soll der Oberste Führer der Demokratischen Volksrepublik Korea (DPRK), Kim Jong-un, der Türkei mit einem nuklearen Schlag gedroht haben. Unter Berufung auf die Mizan News Agency berichtet die Plattform, Kim Jong-un habe angekündigt, er werde die Türkei „von der Landkarte fegen“, sollte sie Russlands Antiterrorkampf weiterhin unterminieren oder „weiterhin mit den USA kooperieren und ISIS unterstützen“.
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Auf den Seiten der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA findet sich jedoch zumindest im englischsprachigen Sektor kein Hinweis auf eine Äußerung dieser Art. Dort wird lediglich unter anderem über einen Besuch des Genossen Kim in einer Schuhfabrik in Wŏnsan, über Grüße an und von bestimmten Präsidenten oder angebliche Pläne der USA, einen Atomkrieg anzuzetteln, berichtet.
Berlin (dts) – 40 Prozent der Deutschen mit Zuwanderungsgeschichte finden laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der „Welt am Sonntag“ (29. November), Deutschland solle weniger Flüchtlinge aufnehmen als derzeit (ohne Migrationshintergrund: 45 Prozent). 24 Prozent der befragten Zuwanderer sagen sogar, es sollten gar keine Flüchtlinge mehr ins Land kommen (ohne Migrationshintergrund: 25 Prozent). Damit wollen knapp zwei Drittel dieser Menschen die weitere Zuwanderung begrenzen oder sogar stoppen.
Acht Prozent der befragten Migranten sind dafür, mehr Flüchtlinge aufzunehmen (ohne Migrationshintergrund: sechs Prozent). 23 Prozent sagen, Deutschland solle so viele wie bisher aufnehmen (ohne Migrationshintergrund: 20 Prozent). Jeder fünfte deutsche Einwohner hat einen Migrationshintergrund, er selbst, seine Eltern oder Großeltern sind nach Deutschland eingewandert. Dass man die Erfahrung der Zuwanderung teilt, bedeutet offensichtlich kein bedingungsloses Wohlwollen gegenüber den neuen Zuzüglern. „Alle Einwanderer wissen natürlich, dass die Ressourcen knapp sind. Sie sind glücklich, wenn sie teilhaben können und neigen wie die biodeutschen Einheimischen dazu zu fragen: Wird das nicht zu viel? Müssen wir teilen?“, sagte Wolfgang Kaschuba, Direktor des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung, der „Welt am Sonntag“. Dass diejenigen, die schon länger hier seien, sich gegenüber den Neuankömmlingen nun abgrenzten, sei „ein interessanter, aber unbeabsichtigter Integrationseffekt“, sagte Kaschuba und fügte hinzu: „Immer wenn Fremde kommen, sind die, die vorher angekommen sind, weniger fremd.“
Paris (dts) – Björn Lomborg, einer der lautstärksten Kritiker der globalen Klimapolitik, glaubt, dass der Pariser Klimagipfel trotz umfangreicher Zusagen vieler Teilnehmer im Vorfeld der Konferenz keine nennenswerten Ergebnisse bringen wird. Er erwarte „viel Poserei und Politisiererei und am Ende ein Abkommen, das rechtlich überhaupt nicht bindend sein wird“, sagte Lomborg im Gespräch mit der „Welt am Sonntag“ (29. November). Der Mitgründer des Kopenhagener Konsens, einer Denkfabrik, die ökonomische Prioritäten für die drängendsten Probleme der Menschheit erarbeitet, rechnet in Paris mit einem PR-Spektakel, das kaum Einwirkungen auf das Weltklima haben werde.
„Die Politiker werden sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und dafür loben, dass sie den Weg dafür ebnen, dass die globale Temperatur um weniger als zwei Grad ansteigt“, sagte Lomborg der „Welt am Sonntag“. „Das ist reine Augenwischerei.“ Der 21. UN-Klimagipfel beginnt am Montag in der französischen Hauptstadt. Die Berechnungen des Kopenhagener Konsens zeigten, dass die Versprechen, die bereits vorab für den Gipfel gegeben wurden, im Jahr 2030 rund eine Billion Dollar im Jahr kosten würden, aber den globalen Temperaturanstieg bis Ende des Jahrhunderts nur um 0,05 Grad dämpfen könnten. „Das ist ein wahnsinnig schlechtes Geschäft“, sagte Lomborg. Auch die Klimagipfel der Vergangenheit hätten erschreckend wenig gebracht, kritisiert Lomborg: Die Welt würde der Erderwärmung wahrscheinlich weniger Aufmerksamkeit schenken ohne die bisherigen Klimagipfel, so der Politikwissenschaftler weiter. „Aber die einzigen nennenswerten Reduktionen des Kohlendioxid-Ausstoßes wurden nicht durch Klimagipfel erreicht, sondern durch Wirtschaftskrisen. Hätten wir nicht all die Zeit und den Aufwand darauf vergeudet, fossile Brennstoffe teurer zu machen, hätten wir diese Ressourcen nutzen können, um regenerative Energien billiger und effizienter zu machen.“ Lomborg fordert seit Jahren, Entwicklungshilfe-Milliarden effizienter einzusetzen: Etwa dazu, frühkindliche Mangelernährung auszumerzen oder Infektionskrankheiten wie Malaria einzudämmen; dort könne jeder eingesetzte Euro mehr bewirken als etwa in der Klimapolitik, die sehr teuer sei und wenig bringe.
Berlin (dts) – Mehr als die Hälfte der Deutschen (52 Prozent) macht sich wegen des Flüchtlingszuzugs Sorgen um die Zukunft des Landes. Dies ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage für „Bild am Sonntag“. 44 Prozent der Befragten gaben an, nicht beunruhigt zu sein.
Unter den Besorgten sind mehr Ostdeutsche (59 Prozent) als Westdeutsche (51 Prozent) und mehr Frauen (59 Prozent) als Männer (45 Prozent). 48 Prozent der Befragten glauben, dass sich Deutschland wegen des Zuzugs negativ verändern wird; 22 Prozent glauben, dass dies eine positive Entwicklung für das Land mit sich bringt. 18 Prozent sind der Ansicht, dass sich Deutschland nicht verändern wird.
Balıkesir (nex) – Nach dem Anschlag auf den Präsidenten der Anwaltskammer von Diyarbakır, Tahir Elçi, hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in einer Rede in der Provinz Balıkesir seine Anteilnahme am Tod des Juristen und eines Polizeibeamten zum Ausdruck gebracht. Erdoğan kündigte an, der Kampf gegen den Terrorismus werde weitergeführt. Im Bezirk Sur in der Provinz Diyarbakır war es zu einem Angriff mit Schusswaffen gekommen. Dabei wurden Elçi und ein Polizeibeamter getötet. Weitere Polizeibeamte und Journalisten sollen der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge bei dem Angriff verletzt worden sein. „Möge Gott sich Herrn Elçi und des ermordeten Polizeibeamten erbarmen“, erklärte Erdoğan. „Dieser Vorfall zeigt, dass es das Recht der Türkei ist, den Terrorismus zu bekämpfen. Wir werden den Kampf gegen den Terror mit Entschlossenheit fortführen.“
Türkischen Sicherheitskräften zufolge sollte Tahir Elçi gegenüber den Medien eine Erklärung zur geschichtsträchtigen Dort Ayakli Minare Moschee abgeben, die im Oktober von PKK-Anhängern beschädigt wurde. Im Zuge der Attacke kam es zu einem Schusswechsel zwischen mutmaßlichen PKK-Anhängern und der Polizei, während Passanten panikartig die Flucht ergriffen.
Berlin (dts) – Der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter hält angesichts der wachsenden Kritik in der Union an der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung einen Rücktritt von Kanzlerin Angela Merkel für nicht ausgeschlossen. „Wo früher kein Widerspruch war, gibt es jetzt einen. Und es gibt prominente Vertreter dieses Widerspruchs. Das kann schon zu Erosionsprozessen der Macht von Angela Merkel führen – und letztlich auch zu einem Amtsverlust“, sagte Oberreuter dem „Handelsblatt“.
Dafür gebe es in der Geschichte der Bundesrepublik etliche Beispiele. „Macht ist nicht auf Ewigkeit verliehen. Und die Macht von Kanzlern wird vor allem dann problematisiert, wenn sie sich zu selbstgewiss fühlen“, so Oberreuter. Es sei daher nicht auszuschließen, dass Merkel einen solchen Prozess ebenfalls erlebe. „Wenn es im Laufe des Jahres 2016 zu einem Amtsverzicht oder einer Amtsniederlegung käme, würden alle Auguren sagen, der Beginn dieser Entwicklung liegt im Jahr 2015 und verbindet sich mit der Flüchtlingskrise.“ Im Fall eines vorzeitigen Abgangs Merkels sieht Oberreuter Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als vorübergehenden Nachfolger. „Wenn überhaupt, würde ich ihn als Übergangskanzler sehen, der der CDU im Vorfeld der Bundestagswahl ermöglicht, einen Kanzlerkandidaten aufzubauen“, sagte er. „Das Szenario wäre dann also so: Sollte Schäuble ins Amt kommen, würde er sinnvollerweise bis zur Bundestagswahl die Kanzlerrolle übernehmen und dann an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin übergeben.
Den Wahlkampf würde man dann freilich mit dem Kandidaten bestreiten, der nach einem Wahlsieg von Schäuble übernimmt.“ Für schwerwiegend hält Oberreuter den CSU-Affront gegen Merkel. Beim CSU-Parteitag hatte Parteichef Horst Seehofer am Freitag die offene Konfrontation mit der Bundeskanzlerin gesucht und ihre Flüchtlingspolitik scharf kritisiert. Oberreuter sagte dazu: „Dass ein Kanzler öffentlich so abgekanzelt wird, hat es nach meiner Erinnerung bisher nicht gegeben.“ Selbst zwischen Franz-Josef Strauß und Helmut Kohl nicht. „Insofern ist es schon problematisch, wenn sich jetzt mit Seehofer und Merkel zwei Unions-Vorsitzende öffentlich hakeln.“
Berlin (dts) – Arbeiter von Luftfrachtunternehmen sind nach Recherchen von „Report Mainz“ häufig nicht staatlich auf ihre Zuverlässigkeit überprüft. Trotzdem haben sie direkten Zugang zu Ware, die ohne weitere Prüfung in Passagierflugzeuge verladen wird. Nach Ansicht des Präsidenten der Bundespolizeigewerkschaft, Ernst Walter, ist dies ein „unhaltbarer Zustand“.
Wie leicht einfache Arbeiter etwas in die Fracht schmuggeln könnten, berichtet ein Insider, der jahrelang im Frachtbereich gearbeitet hat. Im Interview mit „Report Mainz“ sagte er: „Wenn man da arbeitet, kann man ohne Probleme da auch eine Bombe reinpacken, das ist total einfach. Wenn Sie eine Panzerfaust in der Fracht haben wollen, dann bringe ich Ihnen auch eine Panzerfaust da rein und auch in den Flieger.“ Hintergrund der Sicherheitslücke ist das System der „sicheren Lieferkette“. Demnach muss eine Luftfracht dann nicht mehr am Flughafen kontrolliert werden, wenn sie von einem sogenannten „bekannten Versender“ kommt und von einem zertifizierten Transportunternehmen, sogenannten „reglementierten Beauftragten“, angeliefert wird. Alle Unternehmen der „sicheren Lieferkette“ müssen die Fracht zu jedem Zeitpunkt vor unbefugtem Zugriff schützen. Der Präsident der Bundespolizeigewerkschaft ist alarmiert durch die Recherchen von „Report Mainz“: „Als Polizeigewerkschaft halten wir das für einen absolut unhaltbaren Zustand.“ Man könne nicht Menschen ohne Zuverlässigkeitsüberprüfung mit solchen sensiblen Gütern hantieren lassen. „Das schlägt dem Fass den Boden aus“, so Walter. Er selbst war mehr als zwanzig Jahre bei der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf. Walter fordert, das Verkehrsministerium müsse strengere nationale Vorschriften erlassen: „Wir haben hier erhebliche Bedenken, was die Terrorgefahr angeht, dass man sich hier ein neues Ziel aussucht. Deshalb sollte man das auf gar keinen Fall so weiter betreiben, wie man es momentan betreibt.“
Moskau/Ankara (dts) – Die türkische Luftwaffe hat ein russisches Kampfflugzeug an der türkisch-syrischen Grenze abgeschossen. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Dienstag mit. Demnach habe der Militärjet den türkischen Luftraum nicht verletzt und sei über syrischem Staatsgebiet abgeschossen worden.
Man könne beweisen, dass die Maschine ausschließlich über Syrien flog und nicht in den Luftraum der Türkei eingedrungen sei, hieß es. Die beiden Piloten des Kampfflugzeugs haben sich nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums per Schleudersitz retten können. Laut russischen Medienberichten handelt es sich bei dem abgeschossenen Flieger um einen Kampfjet des Typs Su-24. Türkische Medien hatten zuvor unter Berufung auf Armeekreise berichtet, dass die Besatzung des Kampfflugzeugs vor dem Abschuss mehrfach gewarnt worden und dass die Maschine in den türkischen Luftraum eingedrungen sei. Russland geht derzeit ebenso wie zahlreiche andere Länder, darunter die USA und Frankreich, mit Luftangriffen gegen den IS in Syrien vor.
Wiesbaden (dts) – Die deutsche Wirtschaft hat ihren moderaten Wachstumskurs fortgesetzt: Im dritten Quartal des laufenden Jahres war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent höher als im Vorquartal, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. In den ersten zwei Quartalen des Jahres war das BIP ebenfalls moderat gestiegen: um 0,4 Prozent im zweiten und um 0,3 Prozent im ersten Quartal 2015. Positive Impulse kamen im dritten Quartal 2015 hauptsächlich vom inländischen Konsum: Sowohl die privaten Konsumausgaben mit plus 0,6 Prozent als auch die Konsumausgaben des Staates mit 1,3 Prozent nahmen kräftig zu. Dagegen waren die Anlageinvestitionen insgesamt leicht rückläufig: In Ausrüstungen – darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurden 0,8 Prozent weniger investiert als im Vorquartal, in Bauten 0,3 Prozent weniger.
Darüber hinaus bremste der Außenhandel die deutsche Wirtschaft: Nach vorläufigen Berechnungen stiegen die Exporte von Waren und Dienstleistungen gegenüber dem zweiten Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt lediglich um 0,2 Prozent. Die Importe legten mit plus 1,1 Prozent dagegen sehr viel stärker zu. Im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum leicht beschleunigt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2015 um 1,8 Prozent, nach 1,6 Prozent im zweiten und 1,2 Prozent im ersten Quartal 2015.
Berlin (dts) – Die Union wird einer Kontingentlösung nach Auffassung des CDU-Innenpolitikers Ansgar Heveling nur dann zustimmen können, wenn gleichzeitig der ungeordnete Zuzug über den Weg des Asylrechts gestoppt wird. „Kontingente sind eine gute und sinnvolle Möglichkeit, den Flüchtlingszuzug nach Europa zu steuern und zu begrenzen“, sagte der Chef des Bundestags-Innenausschusses der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Kontingente sind aber nur denkbar statt des jetzigen ungeordneten Zuzugs und natürlich nicht zusätzlich“, betonte Heveling.
Die große Koalition will das Grundrecht auf Asyl nicht antasten. Zugleich strebt sie nun verstärkt eine Kontingentierung der Flüchtlinge an. „Diese Lösung setzt eine Einigung der EU-Staaten untereinander, die wirksame Sicherung der EU-Außengrenzen und eine Einigung mit der Türkei voraus“, sagte Heveling. Denn ohne die Sicherung der Grenzen bestehe die Gefahr, dass trotz der Kontingentierung der Flüchtlingszuzug nicht abreiße: Migranten, die nicht Teil eines Kontingents sind, könnten weiterhin über das Asylrecht versuchen, nach Europa zu kommen.
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hatte zuvor davor gewarnt, „überzogene Erwartungen“ an sogenannte Flüchtlingskontingente zu wecken: So richtig Kontingente seien, ein „signifikanter Rückgang“ der Flüchtlingszahlen werde dadurch wohl nicht erreicht, sagte Özoguz der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag). Deutschland sei nach der Genfer Flüchtlingskonvention und den EU-Richtlinien auch weiterhin verpflichtet, ein individuelles Recht auf ein faires Asylverfahren zu garantieren. „Nur eine gemeinsame europäische Antwort auf die hohen Flüchtlingszahlen wird deshalb in Deutschland zu einer merklichen Entlastung führen“, erklärte die Integrationsbeauftragte.
Positiv sei, dass durch ein Kontingent vor allem Familien mit minderjährigen Kindern davor bewahrt würden, sich auf eigene Faust auf die gefährliche Flucht zum Beispiel über das Mittelmeer zu machen. Auch die Aufnahme der Flüchtlinge ließe sich besser planen als jetzt, so Özoguz. Da die individuelle Schutzbedürftigkeit und die Sicherheitsüberprüfung bereits im Ausland geklärt würden, könnten die Integrationsmaßnahmen in Deutschland zudem schneller greifen. Zuletzt hatten sich CDU und SPD offen für eine entsprechende Regelung gezeigt. So hatte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann erklärt, der Bundestag sollte in Abstimmung mit der Europäischen Union und dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen jedes Jahr aufs Neue über die Größe der Kontingente von Flüchtlingen entscheiden.