Weltgartenausstellung
EXPO 2016 Antalya: Die erste Weltgartenausstellung der Türkei startet in Antalya
Antalya (nex) – Die Weltgartenausstellung EXPO, eine der größten Gartenschauen der Welt, beginnt am morgigen Freitag mit einer Eröffnungsfeier in Antalya, dem südtürkischen Urlaubsort am Mittelmeer, an der voraussichtlich auch der Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und der Ministerpräsident Ahmet Davutoglu teilnehmen werden.
Die EXPO mit ihrer 160-jährigen Geschichte wird zum ersten Mal in der Türkei von April bis Oktober dieses Jahres auf einem Ausstellungsgelände von 121 Hektar ausgerichtet. Die Ausstellung hat das Thema „Blumen und Kinder“ und das Motto „Ein grünes Leben für zukünftige Generationen“ gewählt. Die Geschichte und kulturelle Vielfalt sowie das reichlich vorhandene landwirtschaftliche und ökonomische Potenzial der Türkei sollen im Mittelpunkt stehen.
Die EXPO 2016 Antalya wird nationale und internationale Events wie Konzerte, Kongresse, Symposien, Tanzshows, Musicals, Theateraufführungen, Workshops, Straßenshows und Sonderveranstaltungen während der Feiertage und des Fastenmonats Ramadan anbieten.
Es werden acht Millionen Besucher während der sechsmonatigen Dauer des Events erwartet. Neben Grünflächen hat die Weltgartenausstellung einen „Türkei-Eiffelturm“, einen See, einen Parcours der biologischen Vielfalt, eine Kinderinsel, eine Glasbrücke, ein Museum für Landwirtschaft und Biodiversität, ein Wissenschafts- und Technologiezentrum für Kinder sowie Schlemmermeilen, Amphitheater, Wassermühlen und Gärten der teilnehmenden Länder im Angebot.
Auch botanische Varietäten und Produkte aus dem Ausland, insbesondere die Flora und grüne Kultur, werden hier präsentiert: Die EXPO 2016 Antalya wird sich mit 25.000 Bäumen von 120 verschiedenen Arten schmücken. Neben einer 650.000 m² großen Grünfläche gibt es einen 80 m² großen See auf dem Ausstellungsgelände. 300.000 m² sind für die Besucher reserviert.
Mehr als 50 Länder werden an der EXPO 2016 Antalya teilnehmen. Deutschland, China, Japan, Nepal, Sierra Leone, Tansania, Katar, Uganda, Mexiko, Simbabwe, Burundi, die Niederlande, Hong Kong, der Senegal und Südafrika sind nur einige davon.
Warschau unterstützt türkische Forderungen
EU-Flüchtlingsdeal: Polen unterstützt türkische Forderung nach Visafreiheit
Ankara (nex) – Die Regierung in Warschau hat der Türkei Unterstützung bezüglich der Durchsetzung des visafreien Reiseverkehrs zu Gunsten ihrer Staatsangehörigen zugesagt, wenn Ankara alle technischen Kriterien erfülle, erklärte der polnische Außenminister Witold Waszczykowski am Mittwoch.
Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu in Ankara erklärte Waszczykowski: „Wir wollen nicht, dass türkischen Bürgern Visa abverlangt werde, zumal wir selbst möchten, dass die Türkei Visarestriktionen für polnische Bürger aufhebt.“
Çavuşoğlu meinte daraufhin, für polnische Staatsangehörige gelte bei der Einreise in die Türkei eine Visapflicht auf Flughäfen und an den Grenzstationen, „aber wir möchten diese Visabestimmung so bald als möglich beseitigen“. Er dankte Polen nicht nur für dessen Einsatz zu Gunsten einer Erleichterung der Visabestimmungen für türkische Staatsangehörige, sondern auch „für die Unterstützung bezüglich des türkischen Beitrittsprozesses“.
Der Minister zeigte sich zuversichtlich, dass die Türkei in der Lage sei, alle Verpflichtungen zu erfüllen, sodass die EU wie vereinbart die Visaregelungen für Türken bis Juni des Jahres aufheben werde. „Unsere Bürger verdienen es“, erklärte Çavuşoğlu. „Unsere Bürger sind keine Asylbewerber. Selbst unsere in Europa lebenden Staatsangehörigen wollen in die Türkei zurückkehren.“
Die Außenminister sprachen auch über die in beiden Staaten herrschende Verunsicherung angesichts des Agierens der Russischen Föderation an ihrer Peripherie und über den Syrienkonflikt.
Ehemaliger Flüchtling aus Tunesien behandelt Fico
Slowakei: Flüchtlingsgegner Fico wird von muslimischem Ex-Asylanten behandelt
Antimigrantischer slowakischer Ministerpräsident wird von einem Flüchtlingsarzt behandelt
Bratislawa: (nex) – Der für seine antimigrantische Haltung bekannte slowakische Minsterpräsident Robert Fico wurde am vergangenen Donnerstag wegen Brustschmerzen ins Krankenhaus eingewiesen. Behandelt wurde er dort von einem Arzt, der seinerzeit in Ficos Land Asyl ersucht hatte.
Der 51-jährige Politiker hält sich im Nationalen Institut für Herz- und Blutgefäßerkrankungen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava auf, wo er sich einer Herzuntersuchung unterzog. Es wird erwartet, dass er eine Woche im Krankenhaus verbringen wird.
Mehr zum Thema:
Das Nachrichtenportal „BBC Turkish“, das die tschechische Zeitung „Novinky“ zitiert, berichtet, dass Ficos behandelnder Arzt Mongi Msolly, der gleichzeitig der Leiter des Instituts ist, im Jahr 1980 als tunesicher Flüchtling in die ehemalige Tschechoslowakei kam und hier seine Ausbildung abschloss. Als das Land sich 1993 in die Republik Tschechien und Slowakei teilte, blieb Msolly in der Slowakei. Der slowakische Ministerpräsident ist bekannt für seine harsche Haltung gegenüber Flüchtlingen. Er rief wiederholt dazu auf, Flüchtlinge außerhalb der Europäischen Union zu halten. Die regionalen Verbündeten der Slowakei, die Republik Tschechien, Ungarn und Polen, vertreten eine ähnliche Haltung. Fico erklärte zuvor, dass er sich weigern werde, irgendeine Entscheidung zu treffen, „die die Entstehung einer ausgeprägten muslimischen Community in der Slowakei hervorrufen könnte“, und putzte die Idee der Umverteilung neu ankommender Flüchtlinge nach Quoten herunter. Fico wurde erneut zum Ministerpräsidenten ernannt, nachdem seine linkspopulistische sozialdemokratische Partei Smer-SD im vergangenen März die Parlamentswahlen gewann. Der Politiker musste nun aus gesundheitlichen Gründen seine erste für vergangene Woche geplante Auslandsreise in die Republik Tschechien absagen. Diese Woche hätten Ungarn und Polen auf seinem Reiseplan gestanden. Fico, der regelmäßig joggt und Fußball spielt, hat mit Wirbelsäulenproblemen und sportbedingten Verletzungen zu kämpfen. Herzbeschwerden waren bislang nicht bekannt.
Britischer Ex-Soldat weist Islamkritiker zurück: „Ein muslimischer Arzt rettete mein Leben”
Das Nachrichtenportal „BBC Turkish“, das die tschechische Zeitung „Novinky“ zitiert, berichtet, dass Ficos behandelnder Arzt Mongi Msolly, der gleichzeitig der Leiter des Instituts ist, im Jahr 1980 als tunesicher Flüchtling in die ehemalige Tschechoslowakei kam und hier seine Ausbildung abschloss. Als das Land sich 1993 in die Republik Tschechien und Slowakei teilte, blieb Msolly in der Slowakei. Der slowakische Ministerpräsident ist bekannt für seine harsche Haltung gegenüber Flüchtlingen. Er rief wiederholt dazu auf, Flüchtlinge außerhalb der Europäischen Union zu halten. Die regionalen Verbündeten der Slowakei, die Republik Tschechien, Ungarn und Polen, vertreten eine ähnliche Haltung. Fico erklärte zuvor, dass er sich weigern werde, irgendeine Entscheidung zu treffen, „die die Entstehung einer ausgeprägten muslimischen Community in der Slowakei hervorrufen könnte“, und putzte die Idee der Umverteilung neu ankommender Flüchtlinge nach Quoten herunter. Fico wurde erneut zum Ministerpräsidenten ernannt, nachdem seine linkspopulistische sozialdemokratische Partei Smer-SD im vergangenen März die Parlamentswahlen gewann. Der Politiker musste nun aus gesundheitlichen Gründen seine erste für vergangene Woche geplante Auslandsreise in die Republik Tschechien absagen. Diese Woche hätten Ungarn und Polen auf seinem Reiseplan gestanden. Fico, der regelmäßig joggt und Fußball spielt, hat mit Wirbelsäulenproblemen und sportbedingten Verletzungen zu kämpfen. Herzbeschwerden waren bislang nicht bekannt.
Großes Wachstum an Patenten
Erdogan: „Man neidet der Türkei ihren Erfolg“ – Patentanmeldungen im zweistelligen Bereich gestiegen
Ankara (nex) – Die Probleme, die die Türkei im Laufe der vorangegangenen Jahre zu bewältigen hatte, haben mit der Entwicklung und der wachsenden Bedeutung der Türkei zu tun, erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Mittwoch.
„Alle Welt sieht die Realität eines wachsenden, sich entwickelnden Türkei und einer Türkei, die sich mit kräftigen Schritten vorwärtsbewegt“, erklärte Erdoğan im Rahmen einer Auszeichnungszeremonie für Patentinhaber in Ankara.
„Offen gesagt, ich denke, die Probleme, die wir in den vergangenen drei Jahren hatten, haben mit dieser Situation zu tun. Wenn Leute versuchen, mit unserem Land Spiele zu spielen, muss euch klar sein, dass dieser Sprung sich jenseits dieser Spiele ereignen wird.“
Die Gezi-Krawalle von 2013 und die jüngste Terrorwelle zeigten, dass die Türkei für ihren Erfolg ins Visier genommen werde. Erdoğan fügte hinzu, die Türkei sei „nicht mehr die alte Türkei“. Das Land könne nicht mehr leicht manipuliert werden. Die Türkei, so der Präsident, strebe an, zu einer der zehn größten Wirtschaftsmächte der Welt zu werden.
Was Patente anbelange, erklärte der Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie, Fikri Isik, dass die Regierung daran arbeite, einen Markt für Immaterialgüterrechte als Teil der Börse in Istanbul zu etablieren.
„Wir legen einen Schwerpunkt darauf, die Etablierung von Patenten, Industrial Design und Handelsmarken im Land zu steigern“, so der Minister. „Die Türkei befindet sich anhaltend unter den Ländern mit dem größten Wachstum an Patentanmeldungen. Wir haben viel an Weiterentwicklungen und Verbesserungen erlebt, aber wir stehen noch nicht auf dem Level, das wir anstreben.“
Der Weltorganisation für Immaterialgüterrechte (WIPO) zufolge sei die Zahl der Patentanmeldungen in der Türkei seit 2005 im zweistelligen Bereich gewachsen und derzeit stehe das Land auf Platz 23 bezüglich der Anzahl der angemeldeten Patente. Bei den Handelsmarken stehe die Türkei auf Platz 11 und beim Industrial Design auf Platz 7.
Mangel an externer Computerwartung
Gymnasiallehrer: Bis zu 30 Prozent der Schulcomputer nicht einsetzbar
Osnabrück (ots) – Die deutschen Gymnasiallehrer fordern eine professionelle Betreuung der Schulcomputer und Schulnetzwerke durch IT-Profis. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ betonte der Vorsitzende des Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, „jede größere Firma, jede Kommune und jede Behörde hat EDV-Experten und setzt auf Profis“. Die Schulen aber müssten sich nach wie vor weitgehend selbst helfen.
Der Mangel an externer Computerwartung durch Spezialisten führe überdurchschnittlich oft zu Geräte- und Stundenausfall in den Laptop-und Computerklassen. Der Vorsitzende beruft sich auf Schätzungen des Verbandes, wonach bis zu 30 Prozent der Computer nicht einsetzbar seien oder Computerräume nicht genutzt werden könnten „Frust bei Schülern und Lehrern ist die Folge“, beklagte Meidinger.
Derzeit erledigten Pädagogen vielfach in ihrer Freizeit den Computer-Service oder erhielten dafür eine „lächerlich geringe“ Stundenentlastung. Pauschalforderungen nach einer flächendeckenden Digitalisierung deutscher Schulen nannte der Philologen-Chef vor diesem Hintergrund „wenig realitätsnah“. Die digitale Ausstattung sei weit fortgeschritten. Der Service aber liege brach, bekräftigte er.
Meidinger befürwortete erneut mehr spezifische Fortbildungsangebote für Lehrer im digitalen Bereich. Er stellte aber klar: „Die große Mehrzahl der Lehrkräfte ist technisch fit und beherrscht grundsätzlich, was man für den Unterricht braucht.“ Computermuffel gebe es nicht mehr, betonte Meidinger.
Abschaltung von Risiko-Atomreaktoren
Hofreiter fordert AKW-Abschaltungen auch in anderen EU-Ländern
Düsseldorf (ots) – Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Bundesregierung aufgefordert, auch die Abschaltung von Risiko-Atomreaktoren in Frankreich, der Schweiz und in Tschechien zu verlangen. „Rund um Deutschland stehen gefährliche Schrottreaktoren. Die Bundesregierung darf diese Risiko-Meiler nicht länger dulden“, sagte Hofreiter der „Rheinischen Post“.
„Sie muss gegenüber Frankreich, der Schweiz, Tschechien und Belgien unmissverständlich deren Abschaltung einfordern“, sagte der Grünen-Politiker. „Die Bundesregierung muss sich international für neue Regelungen einsetzen, die Nachbarstaaten mehr Mitspracherechte beim Betrieb grenznaher Atomkraftwerke sichert“, sagte Hofreiter.
Er reagierte damit auf das Ersuchen von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) an die belgische Regierung, die umstrittenen Kraftwerksblöcke Tihange 3 und Doel 2 vorübergehend abzuschalten.
Krieg gegen den Terror
Deutscher Kommandeur im Nordirak sieht den IS zurückgedrängt
Stuttgart (ots/nex) – Der deutsche Kommandeur im Nordirak, Oberst Bernd Prill, sieht die Kampfkraft des IS deutlich geschwächt. „Man merkt am Frontverlauf, dass der IS zurückgedrängt wird und kaum mehr fähig ist, richtig offensiv zu werden, sondern nur noch nadelstichartig“, sagte er im Interview mit der „Stuttgarter Zeitung“
„Der sogenannte IS wird von allen Seiten angegriffen, sowohl durch die irakischen Streitkräfte, als auch durch die internationale Koalition gegen den IS.“ Tief greifende Operationen scheine er nicht mehr durchführen zu können. Allerdings seien die Dschihadisten noch in der Lage, neue Anhänger zu rekrutieren. Prill führt das deutsche Kontingent sowie das multinationale Trainingscenter für die Peschmerga in der kurdischen Hauptstadt Erbil noch bis Anfang Juni.
Mehr zum Thema:
Die Medienberichte über deutsche Waffen in den Händen des IS hält Prill für überzogen. „Das muss realistisch gesehen werden: Der Verlust einer Waffe kann in einer Gefechtssituation kaum vermieden werden“, betonte der Kommandeur. Dies passiere etwa, wenn Gefangene genommen werden. Wenn man die 40 beim IS aufgetauchten Waffen im Verhältnis zu den 20 000 gelieferten sehe, sei die Zahl zudem relativ gering. Unterdessen haben türkischen Streitkräfte die Zerstörung eines türkischen Panzers im Gebiet Bashiqa im Norden Iraks durch die Terrormiliz IS mit Vergeltungsangriffen erwidert. Der IS hatte den Panzer mit einer ferngelenkten Rakete angegriffen. Dabei war niemand zu Schaden gekommen. Auch das Militärcamp Gedu in Bashiqa wurde von IS-Kämpfern angegriffen. Türkische Soldaten erwiderten den Angriff. Beim Beschuss eines Gebäudes wurden zehn Terroristen, 22 weitere auf der Flucht getötet.
PKK-Anhänger: “Oberst Stephan Spöttel starb bei Antiterrorangriff der Türkei”
Die Medienberichte über deutsche Waffen in den Händen des IS hält Prill für überzogen. „Das muss realistisch gesehen werden: Der Verlust einer Waffe kann in einer Gefechtssituation kaum vermieden werden“, betonte der Kommandeur. Dies passiere etwa, wenn Gefangene genommen werden. Wenn man die 40 beim IS aufgetauchten Waffen im Verhältnis zu den 20 000 gelieferten sehe, sei die Zahl zudem relativ gering. Unterdessen haben türkischen Streitkräfte die Zerstörung eines türkischen Panzers im Gebiet Bashiqa im Norden Iraks durch die Terrormiliz IS mit Vergeltungsangriffen erwidert. Der IS hatte den Panzer mit einer ferngelenkten Rakete angegriffen. Dabei war niemand zu Schaden gekommen. Auch das Militärcamp Gedu in Bashiqa wurde von IS-Kämpfern angegriffen. Türkische Soldaten erwiderten den Angriff. Beim Beschuss eines Gebäudes wurden zehn Terroristen, 22 weitere auf der Flucht getötet.
Befugnisse gehen zu weit
Bundesverfassungsgericht: Terrorabwehr darf nicht alles erlauben
Karlsruhe (nex) – Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am Mittwoch in einer weitreichenden Grundsatzentscheidung Teile des Gesetzes über die Befugnisse des Bundeskriminalamtes für verfassungswidrig erklärt.
In einem Urteil, das einen Umfang von mehr als 100 Seiten aufweist, hat der Senat festgestellt, dass „in etlichen Einzelvorschriften“ des Gesetzes den staatlichen Organen „unverhältnismäßige Eingriffe“ ermöglicht werden.
Der Kernbereich privater Lebensgestaltung, so die Höchstrichter, werde durch das BKA-Gesetz in seiner derzeit vorliegenden Form nicht geschützt.
Die Richter beanstandeten insbesondere die umfangreichen Befugnisse des BKA im Bereich der Terrorabwehr und die in unzureichender Weise beschränkte Ermächtigung des Amtes zur Weitergabe persönlicher Daten an Geheimdienste wie den Verfassungsschutz oder den BND.
Dies dürfe nur bei Vorliegen eines konkreten Ermittlungsansatzes geschehen, nicht jedoch auf bloßen Verdacht. Vor allem aber müsse der Gesetzgeber Vorkehrungen treffen, die den Einzelnen davor schützen, dass seine Daten ohne sachliche Rechtfertigung und ohne tiefergehende Grundrechtsabwägungen ins Ausland gelangen.
Nun muss der Gesetzgeber innerhalb einer bis Juni 2018 anberaumten Übergangsfrist das BKA-Gesetz in zahlreichen Bereichen nachbessern. Bis dahin sind die inkriminierten Vorschriften zum Teil nur mit Einschränkungen und unter Auflagen anwendbar.
Nicht zuletzt im Bereich der gesetzlichen Regelungen zur Überwachung von Wohnungen oder zur Online-Durchsuchung muss der Gesetzgeber jetzt nachsitzen. Das Urteil wurde auf der Basis von Verfassungsbeschwerden gefällt, die der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum und der frühere Kulturstaatsminister Michael Naumann eingebracht hatten.
Security-Ausstellung London
Terror-Erfahrung des türkischen Verteidigungssektors stößt auf großes Interesse
Security-Ausstellung: Türkei erteilt Unterricht in Anti-Terror-Kampf
London (nex) – Die Erfahrung im Kampf gegen die PKK hat den türkischen Verteidigungssektor zum Anti-Terror-Experten gemacht, so ein Aselsan-Vorstandsmitglied
Die Erfahrung der Türkei im Kampf gegen den Terror stößt nach Aussage eines Vorstandsmitglieds einer führenden türkischen Firma auf einer Security-Ausstellung in London auf großes Interesse. Nazim Altintas, ein pensionierter Generalleutnant, der im Südosten der Türkei und in Afghanistan gedient hatte, sagte, dass die Lehren, die die Türkei aus dem 30-jährigen Kampf gegen die PKK gezogen habe, für die anderen Länder von großem Wert seien.
„Wir sind ein Land, das schon sehr lange Terror erleiden muss“, erzählte er auf der Security and Counter Terror Expo 2016 der Nachrichtenagentur Anadolu. „Erfindungen gehen aus Erfordernissen hervor. Und wir haben dieses Erfordernis sehr oft gespürt.“
Mehr zum Thema:
Altintas, einer der Leiter der Verteidigungsfirma Aselsan, wies darauf hin, dass die technische Expertise seiner Gesellschaft sie zu einer strategisch wichtigen Firma für die Türkei gemacht habe. Mehr als 9.000 Besucher aus aller Welt nehmen am 19. und 20. April an der Ausstellung teil, auf der die neuesten technologischen Errungenschaften und Entwicklungen auf dem Gebiet der Sicherheit und des Anti-Terror-Kampfes vorgestellt werden.
Leiter türkischer Waffenschmiede nach Weitergabe von Geheimplänen an US-Fima festgenommen
Altintas, einer der Leiter der Verteidigungsfirma Aselsan, wies darauf hin, dass die technische Expertise seiner Gesellschaft sie zu einer strategisch wichtigen Firma für die Türkei gemacht habe. Mehr als 9.000 Besucher aus aller Welt nehmen am 19. und 20. April an der Ausstellung teil, auf der die neuesten technologischen Errungenschaften und Entwicklungen auf dem Gebiet der Sicherheit und des Anti-Terror-Kampfes vorgestellt werden.
Diskriminierung in Israel
„Nicht Teil der Gesellschaft“: Juden aus der ehemaligen Sowjetunion verlassen Israel
Tel Aviv-Jaffa (nex/eurasia) – Immer mehr Juden aus der ehemaligen Sowjetunion würden Israel wieder verlassen. Wie der israelische Fernsehsender Channel 10 berichtet seien mittlerweile 15% schon ausgewandert.
Die meisten jüdischen Auswanderer sind weiter nach Kanada gereist, um sich ein neues Leben aufzubauen.
Sie lebten meist lange Zeit, bis zu 25 Jahre, im Judenstaat, doch sie fühlten sich selten der israelischen Gesellschaft angehörig, offenbarte der Report.
Mehr zum Thema:
In diesem Kontext sagte ein Migrant: „Ich kam nach Israel, als ich sechs Jahre alt war, gemeinsam mit hunderten von jungen Familien. Ich diente in der Armee und heiratete, aber fühlte mich nicht als Teil der israelischen Gesellschaft.“ Israelische Berichte weisen regelmäßig darauf hin, dass Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die immerhin die zweitgrößte Gemeinde des Landes stellt, unter Diskriminierung vonseiten der staatstragenden Elite leidet. Diese identifiziert sich zumeist als jüdisch, allerdings mit Wurzeln in der westlichen Welt.
Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews
Anwälte: Israel foltert jüdische Terrorverdächtige
In diesem Kontext sagte ein Migrant: „Ich kam nach Israel, als ich sechs Jahre alt war, gemeinsam mit hunderten von jungen Familien. Ich diente in der Armee und heiratete, aber fühlte mich nicht als Teil der israelischen Gesellschaft.“ Israelische Berichte weisen regelmäßig darauf hin, dass Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die immerhin die zweitgrößte Gemeinde des Landes stellt, unter Diskriminierung vonseiten der staatstragenden Elite leidet. Diese identifiziert sich zumeist als jüdisch, allerdings mit Wurzeln in der westlichen Welt.
Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews

