Meistgekaufter Kleinwagen Europas
Ford feiert 40 Jahre Fiesta: neues Top-Modell mit 200 PS

Köln (ots) – Der Bestseller wird 40 Jahre jung: Am 11. Mai 1976 rollte in Saarlouis (Saarland) der erste Ford Fiesta vom Band. Vier Jahrzehnte später er eine der erfolgreichsten Baureihen der Welt. Das vergangene Jahr schloss der Fiesta mit 315.000 Einheiten erneut als meistgekaufter Kleinwagen Europas ab.
(Foto: Charles01 - Eigenes Werk, Gemeinfrei, wikimedia)
(Foto: Charles01 – Eigenes Werk, Gemeinfrei, wikimedia)
Ford feiert das Jubiläum mit umfassenden Modell-Neuerungen sowie zahlreichen attraktiven Neuheiten – vom Editionsmodell Ford Fiesta Celebration über die neue, dynamische Ausstattungsvariante Ford Fiesta ST-Line bis hin zum 147 kW (200 PS)* starken Ford Fiesta ST200 – das auf 500 Stück limitierte Sondermodell ist die neue sportliche Speerspitze der Fiesta-Baureihe. Neue Ausstattungslinien Der Ford Fiesta startet im Jubiläumsjahr mit umfangreichen Neuerungen durch und präsentiert sich damit so modern und frisch wie eh und je. Im Zuge der vielfältigen Neuerungen nimmt Ford bei allen Ausstattungslinien mit Ausnahme des dreitürigen und 44 kW (60 PS)* starken Einstiegsmodells eine moderate Preisanpassung von 200 Euro vor. Die Ausstattungslinie Ambiente entfällt. Der Ford Fiesta ist in Deutschland somit ab sofort in den folgenden Ausstattunsversionen lieferbar: – Trend – Celebration – Titanium – ST-Line inklusive ST-Line Black und ST-Line Red. Top-Modell der Fiesta-Baureihe ist weiterhin der „ST“, der nun sogar in zwei Leistungsstufen zur Verfügung steht: als „ST“ mit 134 kW (182 PS) und als „ST200 mit 147 kW (200 PS). Der neue Ford Fiesta Trend Bereits das umfangreich ausgestattete Einstiegsmodell – der Fiesta Trend mit dem 44 kW (60 PS)* starken 1,25-Liter-Benziner – punktet serienmäßig unter anderem mit Berganfahr-Assistent, Dreispeichen-Lederlenkrad, Leder-Handbremsgriff, höhenverstellbarem Fahrersitz, elektrischen Fensterhebern, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Scheinwerfern mit Begrüßungsfunktion, und in Wagenfarbe lackierten Türgriffen, Stoßfängern und Außenspiegeln. Das intelligente Sicherheits-System IPS umfasst neben Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer auch einen Knie-Airbag für den Fahrer, Kopf-Schulter-Airbags vorn und hinten sowie Seiten-Airbag für Fahrer und Beifahrer. Die Preise für die dreitürige Version beginnen bei 12.500 Euro. Das neue Editionsmodell Ford Fiesta Celebration Das neue Editionsmodell Ford Fiesta Celebration, ebenfalls ab Anfang Juni bestellbar zu Preisen ab 15.150 Euro, ersetzt bei unveränderter Ausstattung die bisherige Fiesta SYNC Edition und überzeugt mit einem Preisvorteil von bis zu 1.970 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Fiesta Trend. Als Einstiegsmotorisierung dient der 48 kW (65 PS)* starke 1,0-Liter-Benziner mit serienmäßigem Start-Stopp-System. Zusätzlich zur Ausstattungslinie „Trend“ verfügt der „Celebration“ ab Werk unter anderem über Klimaanlage, Nebelscheinwerfer, 15-Zoll-Leichtmetallräder, CD-Audiosystem inklusive Ford SYNC mit AppLink und 10,6 Zentimeter großem Multifunktionsdisplay, Ford Eco-Mode für eine besonders umweltschonende Fahrweise sowie das individuell programmierbare MyKey-Schlüsselsystem. Darüber hinaus können Kunden den Fiesta Celebration mit neuen Ausstattungsdetails weiter aufwerten. Hierzu zählen zum Beispiel die für den „Celebration“ lieferbare Lackierung „Mitternachts-Blau-Metallic“ sowie die Celebration-Pakete I und II. Ersteres beinhaltet die beheizbare Frontscheibe, elektrisch einklappbare Außenspiegel mit Umfeldbeleuchtung, Active City Stop sowie Park-Pilot-System vorne und hinten. Im Vergleich zum bisher angeboteten Easy-Driver-Paket II profitieren Kunden hierbei von einer Preissenkung in Höhe von 200 Euro und einem Kundenvorteil von bis zu 575 Euro. Das Celebration Paket II – bestellbar in Verbindung mit den 1,0-Liter-Benzinmotoren sowie allen Dieseltriebwerken – hat zusätzlich das Ford Navigationssystem inklusive Kartenmaterial für Westeuropa sowie Ford SYNC mit AppLink und 12,7 Zentimeter großem Multifunktionsdisplay an Bord. Die neue Ford Fiesta ST-Line: drei Varianten stehen zur Wahl Betont dynamisch präsentiert sich die neue Ausstattungsvariante „ST-Line“, die die Ausstattungslinie „Sport“ ersetzt. Die „ST-Line“ kann ab sofort zu Preisen ab 17.150 Euro geordert werden und steht in drei Varianten zur Wahl: – Neben dem Fiesta ST-Line, der als Drei- und als Fünftürer erhältlich ist, – können Käufer den rassigen Kölner auch als ST-Line Black – sowie als ST-Line Red ordern. „Black“ und „Red“ sind den dreitürigen Fiesta-Versionen vorbehalten. Bei der Ford Fiesta ST-Line Black sorgen die Außenfarbe in Iridium-Schwarz Mica sowie Kontrast-Elemente in Race-Rot für einen markanten Auftritt. Der Mehrpreis gegenüber der Fiesta ST-Line beträgt 765 Euro. Die Fiesta ST-Line Red glänzt in Race-Rot mit Kontrast-Elementen in Iridium-Schwarz Mica. Aufpreis im Vergleich zur Fiesta ST-Line: 200 Euro. Alle ST-Line-Modelle verfügen darüber hinaus ab Werk über einen großen Dachspoiler, in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller, 16-Zoll-Leichtmetallräder in Rock-Metallic sowie Stoßfänger vorne und hinten in speziellem Sport-Design. Im Innenraum setzen neben dem dunklen Dachhimmel, die Einstiegszierleisten mit ST-Line-Schriftzug, die Pedalerie mit Aluminium-Auflagen sowie Dreispeichen-Lederlenkrad und Sportsitze vorne, die von roten Ziernähten geschmückt werden, Akzente. Die Ausstattungsvariante ST-Line kann mit drei Benzinern – dem 1,0 Liter großen EcoBoost mit 74 kW (100 PS)*, 92 kW (125 PS)* und 103 kW (140 PS)* – sowie dem 70 kW (95 PS)* starken 1,5-Liter-TDCi-Diesel kombiniert werden. Beim EcoBoost-Triebwerk mit 74 kW (100 PS) steht neben dem manuellen Fünfganggetriebe auch das Ford PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie zur Wahl. Der Ford Fiesta ST200: das neue sportliche Top-Modell der Baureihe Der Fiesta ST erfreut sich großer Beliebtheit: Mit europaweit mehr als 30.000 verkauften Fahrzeugen ist er das erfolgreichste Sportmodell in diesem Segment. Pünktlich zum 40. Geburtstag präsentiert Ford ab Juni eine besonders agile und auf nur 500 Einheiten limitierte Sonder-Edition dieses Bestsellers – den Ford Fiesta ST200. Der „ST200“ hat, ebenso wie der „konventionelle“ Fiesta ST, einen 1,6-Liter-EcoBoost-Vierzylinder-Turbomotor an Bord, liefert aber 13 kW (18 PS) mehr Leistung und 50 Nm mehr Drehmoment. In Zahlen: Der „ST200“ wartet mit 147 kW (200 PS) und einem maximalen Drehmoment von 290 Nm auf. Für einen auf 20 Sekunden begrenzten Zeitraum lässt eine Overboost-Regelung des Turbos weitere elf kW (15 PS) und 30 Nm auf die angetriebenen Vorderräder los. So gerüstet spurtet der „ST200“ aus dem Stand in 6,7 Sekunden auf Tempo 100, auf der Autobahn erreicht er bis zu 230 km/h. Auch fahrdynamisch setzt der neue Ford Fiesta ST200 besondere Akzente. Mitverantwortlich hierfür zeichnet unter anderem das nochmals sportlicher abgestimmte Fahrwerk. Darüber hinaus profitieren Käufer im Vergleich zum konventionellen Fiesta von einer kürzeren Getriebeabstufung sowie einem noch leistungsstärkeren Bremssystem. Zu den optischen Highlights zählen die exklusiv für den „ST200“ verfügbare Außenlackierung in Asphalt-Grau, 17-Zoll-Leichtmetallräder in Mattschwarz, Einstiegszierleisten vorne mit beleuchtetem ST-Logo sowie spezielle Recaro-Sportsitze mit Leder-Stoff-Polsterung und farbiger Ziernaht. Der „ST200“ steht ab 24.640 Euro in der Preisliste, der konventionelle „ST“ mit 134 kW (182 PS)* kann ab 20.640 Euro bestellt werden. * Kraftstoffverbrauch des Ford Fiesta in l/100 km: 9,7 – 3,4 (innerorts), 5,5 – 3,0 (außerorts), 7,1 – 3,2 (kombiniert); CO2-Emissionen (kombiniert): 140 – 82 g/km. CO2-Effizienzklasse: E – A+.

"Microsoft zu anfällig und offen für Cyberattacken"
PARDUS: Erstes türkisches Betriebssystem startet seinen Einsatz bei Behörden

Ankara (nex) – Die Türkei zählt die Tage bis zur Installation des ersten Betriebssystems heimischer Produktion, das ab dem kommenden Jahr in allen Behörden des Landes genutzt werden soll. Das System PARDUS, das nach einem seltenen anatolischen Leoparden benannt ist, wird 2017 in allen Regierungsnetzwerken verfügbar sein. Das Linux-basierte Betriebssystem, das von der Türkischen Anstalt für Wissenschaftliche und Technologische Forschung (TÜBITAK) entwickelt wurde, soll die Lösung für Netzsicherheitsprobleme sein sowie Einsparungen in Millionenhöhe durch die Nutzung eines heimischen Produkts ermöglichen. PARDUS wird zurzeit im Ministerium für Wissenschaft, Industrie und Technologie genutzt. Offiziell soll es bis zum Ende des Jahres in Behörden wie das Türkische Patentamt, das Türkische Amt für Normung sowie in Behörden, die kleine und mittlere Unternehmen beaufsichtigen, installiert werden. Das ursprünglich von einem Ingenieur und Projektmanager entwickelte Betriebssystem wird von einem neuen 65-köpfigen Expertenteam begleitet werden, dem sich der Ingenieur anschloss, als die Türkei die Nutzung des Betriebssystems auf die Regierungsnetzwerke erweitern wollte. Das Betriebssystem ist die neueste Entwicklung aus der Heimische-Produktion-Kampagne des Landes. Die Türkei möchte in allen Sektoren ihrer Abhängigkeit von Importen ein Ende setzen. Experten haben bereits mit der Entwicklung des ersten Autos aus heimischer Produktion begonnen, während die Verteidigungsindustrie ihre Bemühungen im Bau heimischer Tanks und Gewehre fortsetzt.
Mehr zum Thema:
Ukraine und Türkei einigen sich auf gemeinsame Entwicklung von Satelliten

Die Regierung erwartet, dank PARDUS Einsparungen in Millionenhöhe zu erreichen, womit Lizenzgebühren für andere Betriebssysteme wie auch die Wartungskosten hinfällig würden. Die Behörden nutzen derzeit Microsoft Systems, die nach Angaben von Experten anfällig für Cyberattacken seien. Der Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie, Fikri Isik, bezeichnete Microsoft Systems als „zu anfällig und offen für jede Art von Cyberattacken. Unser eigenes System wird solchen Attacken vorbeugen.“ 2003 war PARDUS’ Geburtsjahr. Die erste Vollversion wurde zwei Jahre später veröffentlicht. Die letzte Personal Edition kam 2013 und seitdem wurden weitere Unternehmensversionen, so genannte Corporate Versions, die exklusiv für Behörden und Unternehmen entwickelt wurden, veröffentlicht. PARDUS weist eine breite Unterstützung für türkischsprachige Anwendungen auf. Es bietet regelmäßige Sicherheitsupdates zum Schutz vor aktuellen Viren und Sicherheitslücken, während es gleichzeitig die Kosten niedrig hält.

Pew-Umfrage
USA: Unterstützung für Palästinenser verdreifacht sich

New York (nex) – Das US-amerikanische Meinungsforschungszentrum Pew Research Center hat die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Umfrage veröffentlicht. Jünger und pro-palästinensisch Die Ergebnisse bestätigen, dass die Unterstützung für die Palästinenser am schnellsten unter den jungen Erwachsenen, den so genannten Millennials, die nach 1980 geboren sind, wächst. „Aktuell sympathisieren 43 Prozent der Millennials mit Israel, während 27 Prozent mehr pro-palästinensisch sind“, ist im Pew-Bericht zu lesen. „Der Anteil der Personen, die mit Palästinensern sympathisieren, ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen, und zwar von neun Prozent im Jahr 2006 auf 20 Prozent im Juli 2014. Heute sind es mittlerweile 27 Prozent.“ Mit anderen Worten: Er hat sich verdreifacht. Nach Angaben des Pew ist die Zahl der mit den Palästinensern sympathisierenden US-Amerikanern seit Juli 2014, dem Zeitpunkt also, als Israel seinen 51 Tage währenden Angriff auf Gaza mit mehr als 2200 Toten, darunter 551 Kinder, startete, um fünf Prozentpunkte gestiegen. Pew nennt dies einen „mäßigen“ Anstieg, obwohl er doch landesweit gesehen bedeutet, dass Millionen Menschen ihre Sicht der Dinge geändert haben. Wenn man sich näher mit den Ergebnissen der Umfrage beschäftigt, wird es offensichtlich, dass die Unterstützung für Israel in wichtigen Personengruppen der US-Gesellschaft einer regelrechten Erosion ausgesetzt ist. Der Anstieg der Sympathie für die Palästinenser ist laut Pew fast ausschließlich den Demokraten, vor allem den Liberaldemokraten zu verdanken.
Mehr zum Thema:
Israelischer General: „Das gefährlichste Land im Nahen Osten ist der Staat Facebook”

Die Zahl der Liberaldemokraten, die eher mit Palästinensern sympathisieren, hat sich im Laufe der letzten zwei Jahre fast verdoppelt: Sie ist von 21 auf 40 Prozent gestiegen. Bei einem Blick auf die Demokratische Partei wird es offensichtlich, das Hillary Clinton die Kandidatin des Pro-Israel-Flügels ist: 47 Prozent ihrer Anhänger sagen, sie sympathisierten eher mit Israel, während 27 Prozent für die Palästinenser sind. Unter den Anhängern des ebenfalls demokratischen Senators von Vermont, Bernie Sanders, ist ein beträchtlicher Anteil von 39 Prozent pro-palästinensisch eingestellt, während lediglich ein Drittel zu Israel hält. Die Kluft zwischen den Parteianhängern Die Clinton-Anhänger sind ganz klar eher pro-israelisch eingestellt. Dennoch ist es bemerkenswert, dass diese Gruppe bei unter 50 Prozent liegt, was als Hinweis darauf gedeutet werden könnte, wie sehr sich Meinungen über die palästinensisch-israelische Frage in der Basis der Demokratischen Partei ändern. Die Pew-Umfrage zeigt, wie sehr Israel ein Thema parteipolitischer Auseinandersetzungen geworden ist. Insgesamt sind lediglich 43 Prozent der Demokraten eher pro-israelisch eingestellt, während 29 Prozent die Palästinenser unterstützen.
Mehr zum Thema:
Studenten der Universidad de Chile für Israel-Boykott

„Im Gegensatz zu den Demokraten steht eine überwältigende Mehrheit der republikanischen Wähler an der Seite von Israel, ungeachtet des Kandidaten, den sie unterstützen“, heißt es im Pew-Bericht. Was auch immer bei den Präsidentschaftswahlen 2016 geschehen mag, die Vereinigten Staaten von Amerika waren noch nie ein dermaßen fruchtbarer Boden für die Unterstützung der Rechte der Palästinenser.

"Events here"
Türkischer Facebook-Konkurrent erhält Unterstützung von Microsoft

Bursa (nex) – Eine soziale Netzwerkseite, die ein junger Türke aus Bursa entwickelt hat, könnte bald mit Facebook konkurrieren – Technologie-Riese Microsoft sagte Unterstützung zu. Sertan Helvaci entwickelte die Website ‚Events Here‘, mit der User Veranstaltungen im Umkreis von 25 Kilometern finden können. Mit nur einem Klick können User an diesen Events teilnehmen. Eine Einladung brauchen sie dafür nicht. „Die App fragt zunächst nach deinen Interessensgebieten“, erklärt Helvaci. „Anschließend listet sie alle Aktivitäten und Veranstaltungen im Umkreis von 25 Kilometern auf. Man kann jedes aufgelistete Event auswählen und daran teilnehmen. Mein Ziel war, eine Möglichkeit für die Menschen zu schaffen, andere Menschen mit denselben Interessen zu treffen.“ Auf den Unterschied zwischen seinem Projekt und Facebook angesprochen, meint der 18-Jährige: „Facebook hat auch ein System, Veranstaltungen zu organisieren und an ihnen teilzunehmen. Aber es erlaubt die Teilnahme nur denen, die auch eingeladen sind. Es erlaubt nur bereits bestehenden Freundeskreisen, sich zu treffen.“ Helvaci nennt ein Beispiel: „Wenn jemand nach Izmir geht, kann er mit meiner App herausfinden, ob es dort eine Konferenz gibt, die ihn interessieren könnte. ‚Events Here‘ schickt ihm sofort eine Benachrichtigung mit Details über die Veranstaltung. „ Er sei schon seit sehr jungen Jahren sehr interessiert an Computerprogrammierung und -technologie gewesen, erzählt er. Seit der sechsten Klasse arbeite er an der Entwicklung von Software. Er sei, so der junge Mann weiter, der Erste in der Türkei, der eine solche App entwickelt habe und bei der Softwareentwicklung für eine soziale Netzwerkseite so weit gekommen sei. Helvaci stellte sein Projekt Microsoft vor und gewann schnell deren Aufmerksamkeit. Microsoft stellte ihm alle Windows- und Microsoftprodukte kostenlos zur Verfügung. Von der Istanbuler Universität Bahceli bekam er ein Stipendium.

BDS-Bewegung
Studenten der Universidad de Chile für Israel-Boykott

Beschluss der Studierendenvereinigung der juristischen Fakultät verbietet jegliche akademische Aktivitäten mit dem jüdischen Staat oder dessen Bürgern. Santiago (nex) – Die Studierendenvereinigung der juristischen Fakultät der Universidad de Chile hat eine Resolution für Boykott, Desinvestition und Sanktionen (BDS) gegen Israel beschlossen. Die in der vergangenen Woche beschlossene Resolution verbietet jegliche akademische Aktivitäten mit dem israelischen Staat und dessen Bürgern.
Mehr zum Thema:
Jüdischer Filmemacher Udi Aloni: „Israel ist der wahre Terrorist“

Das Simon Wiesenthal Center (SWC) appellierte am vergangenen Freitag an den Präsidenten der Universität, Ennio Vivaldi Vejar, die Resolution zu annullieren, die „näher an der Inquisition als an einer Institution [ist], die behauptet, gegen Diskrimierung und für internationalen Dialog zu sein.“ „Ein Boykott, der den Staat Israel fälschlicherweise der Apartheid bezichtigt, der praktiziert doch selbst Apartheid gegenüber Israel und seinen jüdischen und nichtjüdischen Unterstützern“, erklärte Dr. Ariel Gelblung, der Leiter des lateinamerikanischen SWC-Standortes. Die Studierenden stimmten über zwei Fragen ab. In der ersten ging es darum, ob die Studierenden dem Verbot von „Aktivitäten, die die Teilnahme von Regierungsverantwortlichen des israelischen Staates oder der israelischen Botschaft in der juristischen Fakultät erforderten,“ zustimmten. 515 Studierende (56,3 Prozent) stimmten mit Ja, 399 (43,6 Prozent) waren dagegen.
Mehr zum Thema:
Spanien: Bei Einreise droht Netanjahu Festnahme

Auf die Frage: „Erklärst du dich damit einverstanden, dass die Universidad de Chile keine institutionellen Beziehungen zu israelischen Universitäten pflegen sollte, die unmittelbar zur Verletzung der Menschenrechte des palästinensischen Volkes einen Beitrag leisten?“, antworteten 582 Studierende (64 Prozent) mit Ja, 327 (36 Prozent) mit Nein. Die Palestinian Federation of Chile begrüßte das Wahlergebnis und bezeichnete dieses als eine Demonstration der Jurastudierenden gegen die „Israelische Apartheid“. Es wird davon ausgegangen, dass die palästinensische Community in Chile die größte in der Diaspora ist. Schätzungsweise 300.000 Chilenen sind Berichten zufolge palästinensischer Abstammung. Es leben etwa 15.000 Juden in Chile. Die Universidad de Chile ist nach Angaben des Magazins „America Economia“ und der Tageszeitung „El Mercurio“ die größte und eine der angesehensten Universitäten des Landes. Auch im globalen Hochschulranking sei sie unter den besten Universitäten Chiles dabei. „Dieses Votum stärkt dem akademischen Boykott den Rücken. Es hilft, unsere Lernstätte von israelischer Apartheid freizuhalten, sodass wir klare demokratische Luft atmen können, frei von Segregation, Unterdrückung, Kolonialisation“, erklärte BDS UChile, ein BDS-Studierendenbündnis an der Universidad de Chile. Nach Angaben der BDS-Bewegung gewinnt der akademische Boykott gegen Israel immer mehr Zuspruch in Lateinamerika. Zu Beginn des Jahres erklärten mehr als 200 brasilianische Professoren und Forscher, dass sie die BDS-Kampagne aktiv unterstützten. Auch in Argentinien haben über hundert Professoren, Hunderte Studierende und elf akademische Einrichtungen eine PETITION  für akademischen Boykott gegen Israel unterzeichnet.

Praktikable Antworten der AfD
Stegner sieht auch SPD-Wähler anfällig für rechtspopulistische Botschaften

Saarbrücken/Berlin (ots) – Auch Anhänger der SPD sind nach Einschätzung von Parteivize Ralf Stegner nicht vor rechtpopulistischem Gedankengut der AfD gefeit. „Die Anfälligkeit für Debatten nach dem Motto: „Die da oben, wir hier unten“ ist insgesamt gestiegen, das gibt es auch in unserer Wählerschaft“, sagte Stegner der „Saarbrücker Zeitung“. Dabei habe die AfD keine praktikable Antwort auf die aktuellen Herausforderungen, so Stegner. Das Ende des Euro sowie geschlossene Grenzen, wie es die AfD fordere, würden vielmehr eine Massenarbeitslosigkeit auslösen. „Das wissen die Wenigsten. Deshalb muss das stärker herausgestellt werden“, meinte Stegner. Der SPD-Politiker reagierte damit auch auf das anhaltende Umfragetief seiner Partei. In diesem Zusammenhang erteilte er auch allen innerparteilichen Diskussionen über den Vorsitzenden Sigmar Gabriel eine Abfuhr. „Es gab eine Phase, da hat die SPD ihre Vorsitzenden im Akkord ausgewechselt. Gute Erfahrungen haben wir damit nicht gemacht“, erklärte Stegner. „Wir müssen über Inhalte reden. Gerechte Antworten bei Arbeit, Bildung, Gesundheit, Familie und Rente sind für die Menschen wichtiger als Personaldebatten“. Vor wenigen Tagen hatte der SPD-Unterbezirk Odenwald/Hessen einen Antrag zur Abwahl Gabriels beschlossen. „Wir hatten erst vor ein paar Monaten einen Bundesparteitag. Dort ist Sigmar Gabriel als Vorsitzender bestätigt worden“, konterte Stegner.

Eurovision
„Mr. ESC“ Peter Urban: Habe keine Angst vor Anschlägen beim ESC

Osnabrück (ots) – „Mr. ESC“ Peter Urban: Habe keine Angst vor Anschlägen beim ESC Langjähriger Kommentator des Song Contests verweist auf Sicherheitsvorkehrungen – Gute Chancen für deutsche Kandidatin Jamie-Lee Peter Urban, NDR-Moderator und seit fast 20 Jahren „die deutsche Stimme“ beim Eurovision Song Contest (ESC), fühlt sich beim ESC-Finale am 14. Mai in Stockholm sicher. Auch nach den Anschlägen von Paris und Brüssel, habe er „keine Angst“, dass etwas passieren könnte, sagte Urban im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Es ist ein extrem gut organisiertes Projekt, das ist total abgesichert“, sagte der Musikexperte, der die Show seit 1997 für Deutschland vor Ort beobachtet und für die Fernsehzuschauer kommentiert. Ein Angriff ausgerechnet auf diese Veranstaltung „würde ja auch keinen Sinn machen“, sagte Urban und fügte hinzu: „Beim ESC sind Leute aus christlichen Ländern, aus Ländern, die keiner bestimmten Religion angehören, aus muslimischen Ländern dabei. Es wäre ja vollkommen verrückt, diese Veranstaltung anzugreifen. Also, Angst davor habe ich wirklich nicht.“
Mehr zum Thema:
“I Didn’t Know”: Türke Serhat singt für San Marino beim Eurovision Songcontest

Der 68-Jährige, der seit mehr als 40 Jahren beim NDR Musiksendungen moderiert und in dieser Zeit Stars wie Keith Richards, David Bowie oder Harry Belafonte interviewt hat, sprach im NOZ-Interview auch über die Chancen für die diesjährige deutsche ESC-Kandidatin Jamie-Lee Kriewitz: „Ich denke, ihre Chancen sind nicht schlecht.“ Jamie-Lee sei „für ihr Alter eine erstaunliche Sängerin“, lobte Urban, auch das Lied, mit dem sie beim Wettbewerb antrete, sei „ein gutes Lied“. „Auch ihr Manga-Stil gefällt sicher vielen“, schätzt der als „Mr. ESC“ bekannte Moderator. Jedoch erwarte die gerade mal 18-Jährige Sängerin beim ESC-Finale in Stockholm ernstzunehmende Konkurrenz: „Allerdings sind auch andere starke Songs dabei, etwa der aus Schweden. Es wird spannend“, so Urban. Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) findet am 14. Mai in Stockholm, Schweden, statt. Die Show gilt als größte Fernsehshow der Welt, etwa 200 Millionen Zuschauer verfolgen den Musikwettstreit Jahr für Jahr vor dem Bildschirm. Auch in diesem Jahr wird Peter Urban live vor Ort sein und die Beiträge der Teilnehmerländer – dieses Mal sind es 43 – für die deutschen Zuschauer kommentieren.

Ausland
Tunesien 2015 Hauptprofiteur türkischer Entwicklungshilfe

Ankara (nex) – Jahresbericht der türkischen Entwicklungshilfeorganisation TIKA zeigt, dass sie für den nordafrikanischen Staat mehr als für alle anderen Länder ausgegeben hat.

Nach dem Jahresbericht des Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) profitierte Tunesien im vergangenen Jahr von Projekten der Hilfsorganisation im Wert von 44,7 Millionen US-Dollar. Das sei mehr als das Doppelte, was das TIKA für andere Länder ausgegeben habe.


Mehr zum Thema:
Marzouki: Attacken richten sich gegen Türkei als Rollenmodell für die Region

Die Organisation, die dem Ministerpräsidialamt untersteht, gab demnach 22,3 Millionen US-Dollar in Somalia, 17,1 Millionen US-Dollar in Afghanistan, 14,5 Millionen US-Dollar in Tschad, 12,7 Millionen US-Dollar in Mazedonien und 11,6 Millionen US-Dollar in Kirgisistan aus.

In Afrika gab das TIKA insgesamt 102,7 Millionen US-Dollar für Projekte aus. In Süd- und Zentralasien waren es 47,1 und in Südosteuropa 45,5 Millionen US-Dollar. Bei der Mehrzahl der Projekte lag der Fokus auf der sozialen Infrastruktur und dem Dienstleistungssektor. Hierfür wurden 140,9 Millionen US-Dollar ausgegeben.

Steuermodernisierungsgesetz
Neues Gesetz: 25 Euro Strafe bei verspäteter Steuererklärung

Berlin (ots) – Steuerzahler sollen künftig automatisch einen Verspätungszuschlag von 25 Euro im Monat aufgebrummt bekommen, wenn sie ihre Steuererklärung verspätet abgeben. Darauf hat sich nach Informationen des Tagesspiegels der Finanzausschuss des Bundestages bei der Beratung über das Steuermodernisierungsgesetz geeinigt. Das neue Gesetz soll die Finanzverwaltung modernisieren und dafür sorgen, dass mehr Bürger als bisher ihre Steuererklärung elektronisch abgeben. Ursprünglich hatte die Bundesregierung in dem Gesetz sogar das Ende der Steuererklärung auf Papier beschließen wollen, ist davon aber nach Protesten wieder abgerückt. Das Gesetz wird am Donnerstag vom Bundestag beschlossen.

3-Säulen-Struktur
Tiefgreifende Reform des ADAC ist beschlossen

München (ots) – Die 221 Stimmberechtigen der Hauptversammlung des ADAC e.V. haben heute in Lübeck der umfassenden strukturellen und strategischen Neuausrichtung des Clubs zugestimmt. Die entsprechenden Anträge zur Umsetzung der künftigen 3-Säulen-Struktur sowie für eine neue Dachstrategie wurden von den Delegierten der 18 eigenständigen Regionalclubs mit überwältigender Mehrheit beschlossen. Der strukturellen Neuausrichtung des ADAC (3-Säulen-Struktur) stimmten mehr als 84 Prozent der Delegierten zu, die neue Dachstrategie wurde ohne Gegenstimme verabschiedet. Damit kann die „Reform für Vertrauen“ zur Neuausrichtung des Clubs wie geplant – und von Präsidium und Verwaltungsrat des ADAC e.V. bereits Ende vergangenen Jahres beschlossen – in die Umsetzung gehen. „Die breite Zustimmung der Delegierten zeigt, dass unsere ‚Reform für Vertrauen‘ der beste Weg ist, den ADAC modern, transparent und zukunftssicher aufzustellen“, sagte ADAC-Präsident Dr. August Markl. „Für uns ist das Votum von Lübeck der klare Beleg, dass wir mit unserem umfassenden Veränderungsprozess den richtigen Weg gegangen sind. Nun können wir die Reform und damit die Neuausrichtung des Clubs zum Wohl unserer mehr als 19 Millionen Mitglieder nach zwei Jahren intensiver Arbeit erfolgreich abschließen. Ich bin zudem fest der Überzeugung, dass wir auch rechtlich eine gute Lösung gefunden haben, den ADAC als Verein und mit ihm das Ehrenamt zu erhalten. “ Mit der Umsetzung der 3-Säulen-Struktur soll der Vereinsstatus des ADAC dauerhaft gesichert werden. Im auch weiterhin als Idealverein organisierten ADAC e.V. werden zentrale Mitgliederleistungen wie z.B. Pannenhilfe, Verbraucherschutz, Motorsport, Touristik, Juristische Zentrale (Mitgliederberatung), Verkehr und die Clubzeitschrift „ADAC Motorwelt“ zusammengefasst. Kommerzielle Aktivitäten werden in einer eigenständigen, klar vom Verein getrennten Aktiengesellschaft (ADAC SE) zusammengefasst. Eine neu zu gründende ADAC Stiftung tritt als dritte Säule neben den Verein und die Aktiengesellschaft. In dieser Stiftung werden die gemeinnützigen Aktivitäten des ADAC gebündelt. Die Stiftungszwecke orientieren sich an den Vereinszwecken des ADAC e.V.. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Rettung aus Lebensgefahr, der Unfallverhütung, der Wissenschaft und Forschung, der Bildung sowie der Mildtätigkeit. Die Umsetzung der 3-Säulen-Struktur erfolgt im Laufe der kommenden Monate und soll bis Ende 2016 vollständig abgeschlossen sein. Die Arbeitsplätze bleiben im Rahmen der organisatorischen Neuausrichtung erhalten. Die von der Hauptversammlung beschlossene neue ADAC-Dachstrategie definiert gemeinsam mit dem bereits zu Beginn des Jahres 2015 eingeführten Leitbild den künftigen Handlungsrahmen aller ADAC-Einheiten. Konsequent am persönlichen Mobilitätsbedürfnis des Mitglieds orientiert, beantwortet die Dachstrategie wesentliche Kernfragen zur Ausrichtung des ADAC und definiert das übergeordnete Ziel aller ADAC-Aktivitäten: Die Entwicklung des Clubs hin zum „mitgliederorientierten Mobilitätsdienstleister“, der seine Mitglieder in allen Bereichen der persönlichen Mobilität ganzheitlich begleitet. Im Zuge der Hauptversammlung wurde Jens Kuhfuß, 55, zum neuen Vizepräsidenten für Finanzen des ADAC e.V. gewählt. Der Betriebswirt aus Hamburg engagiert sich seit 1980 ehrenamtlich im ADAC Hansa e.V., wo er seit 2010 Schatzmeister ist. Jens Kuhfuß war der einzige Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten für Finanzen. Besonders erfreulich haben sich in den vergangenen Monaten die aktuellen Vertrauens- und Zufriedenheitswerte des ADAC entwickelt. Einer repräsentativen Befragung unter ADAC-Mitgliedern zufolge, sind über 96 Prozent von ihnen „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit ihrem Club. Knapp 79 Prozent der Mitglieder vertrauen dem ADAC voll und ganz“ bzw. „weitgehend“.