"Exzessive Smartphone-Nutzung"
Handy-Nacken: Die globale Erkrankung junger Generationen

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Zürich (nex) – Zu den heutzutage wohl begehrtesten Geschenken gehören Smartphones. Tausende dieser nützlichen elektronischen Geräte wurden während der vergangenen Feiertage an geliebte Menschen verschenkt. Jeder braucht eines, und unser Leben scheint schon komplett von diesen ständigen Begleitern, die nahezu an uns kleben bzw. bereits mittels Kopfhörern mit dem Körper verschmelzen, abhängig zu sein. Das Smartphone ist immer dabei: ob in der Hosen- oder Handtasche, oder zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt. Letzteres kann das Wohlgefühl des Benutzers relativ rasch beeinflussen, denn nach einiger Zeit kann nicht nur das Ohr warm werden, sondern auch der Nacken zunehmend schmerzen. Während das glühende Ohr nicht unmittelbar eine Sorge für Wirbelsäulenspezialisten darstellt, ein anderer Aspekt der exzessiven Smartphone-Benutzung tut es sehr wohl: Handy-Nacken! Handy-Nacken bedeutet eine schmerzhafte Beeinträchtigung durch die übermäßige Belastung der Halswirbelsäule, die durch eine exzessive Smartphone-Nutzung verursacht wird, und die sich insbesondere dadurch ergibt, wenn man ständig auf ein mobiles Gerät nach unten blickt. Die physikalische Ursache für diesen Effekt ist rasch erklärt: Der menschliche Kopf wiegt ca. 5 kg. Sobald man den Kopf nach vor beugt – zumeist in einem Winkel von bis zu 60 Grad – um auf den Bildschirm eines mobilen Gerätes nach unten zu blicken, wirkt eine um das bis zu Fünffache erhöhte Zugkraft auf die Nackenmuskulatur, was wiederum dem fünffachen Eigengewicht des Kopfes oder ca. 25 kg entspricht. Die menschliche Schulter- und Nackenmuskulatur wird durch diese unkomfortable Haltung des Kopfes übermäßig stark beansprucht. Dies kann mit der Zeit zu chronischen Nackenschmerzen, steifen Nacken und Kopfschmerzen führen. Darum rät Professor Margareta Nordin, Präsidentin von EUROPSINE, dass man sich regelmäßige Pausen von mobilen Geräten gönnt, um den Kopf zu entlasten und die Nackenmuskulatur bewusst dadurch zu entspannen, dass man den Nacken streckt und leicht nach hinten beugt. Professor Thomas Blattert fügt hinzu: „Die Symptome von Handy-Nacken sollten genau beobachtet und nicht unterschätzt werden, da die betreffenden Erkrankungen stark zunehmen und insbesondere die jüngere – und eigentlich gesündere – Generation vermehrt davon betroffen ist.“ Daher rät EUROSPINE auch zu regelmäßigen Übungen, um die Nackenmuskulatur zu stärken und dadurch die Nacken- und Rückenmuskeln zu unterstützen bzw. folglich auch zu entspannen! Mit mehr als 1.000 Mitgliedern ist EUROSPINE Europas größte Vereinigung von internationalen Wirbelsäulenspezialisten und Gesundheitsexperten auf dem Gebiet der Wirbelsäulenmedizin. EUROSPINE ist eine eingetragene, gemeinnützige Organisation, deren Mitglieder sich nachhaltig für Forschung, Ausbildung, und Bewusstseinsbildung in sämtlichen Disziplinen der Wirbelsäulenmedizin und Gesundheitsvorsorge einsetzen. Weitere Informationen finden Sie auch auf: www.eurospine.org

Flüchtlingslösungen
Ein Zeichen für Integration: Berufsmesse für Geflüchtete

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Berlin (ots) – Ein Arbeitsplatz ist für die nachhaltige Integration von Geflüchteten ein entscheidender Erfolgsfaktor. Hier setzt am 25. Januar 2017 die „Jobbörse für Geflüchtete und Migranten“ im Estrel Berlin an, die arbeitssuchende Geflüchtete und Migranten mit potenziellen Arbeitgebern zusammenbringt. Mit 4.200 angemeldeten Teilnehmern ist die Jobbörse schon jetzt ausgebucht. Insgesamt haben 189 Aussteller mehr als 3.000 offene Ausbildungsplätze, Praktika und Jobs in unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen gemeldet. Die Schirmherrschaft der Messe hat Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, übernommen. Veranstaltet wird die Jobbörse bereits zum zweiten Mal vom Estrel Berlin in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Berlin Süd. Die erste Messe brachte bereits im Februar 2016 Besucher und Aussteller in einen direkten Dialog. „Unser Ziel ist es Geflüchteten mit Bleibeperspektive sowie Migranten einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ihre erfolgreiche Integration birgt nicht nur für uns als Unternehmer eine Chance, sie wird sich auch positiv auf die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland auswirken“, erklärt Ute Jacobs, Geschäftsführende Direktorin des Estrel Berlin, den Grundgedanken der Messe. Zu den Unterstützern der Jobbörse gehören neben den Ausstellern, die IHK Berlin, Berlin Partner und visitBerlin Partnerhotels e.V. sowie die Unternehmen CG Gruppe AG, Gegenbauer Holding, Boehringer Ingelheim Deutschland und Getränke Hoffmann. Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, ergänzt: „Ich freue mich sehr über die große Resonanz, welche die Messe auch in diesem Jahr wieder erfährt. Die hohe Zahl der Anmeldungen, sowohl von Besucherinnen und Besuchern, als auch von Berliner Unternehmen und Initiativen belegt, wie groß das Interesse an einer künftigen Zusammenarbeit bei allen Beteiligten ist. Die Jobbörse bringt Unternehmen und Menschen mit Einwanderungsgeschichte unmittelbar zusammen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsmarktintegration dieser Menschen in Berlin.“ Messebesucher können sich im Rahmen der Jobbörse sowohl über Ausbildungs- und Jobangebote informieren, als auch Auskünfte zu Arbeits- und Ausbildungsstrukturen erhalten. Die Agentur für Arbeit Berlin Süd wird außerdem mit einem multilingualen Team anwesend sein, um Fragen, etwa arbeitsrechtlicher Art, vor Ort beantworten zu können. „Eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten baut nicht allein auf Sprachkompetenzen dieser Menschen, sondern auch auf die Bereitschaft und Offenheit von Arbeitgebern für eine Beschäftigung. Ich freue mich darüber, dass auf dieser Jobbörse viele Firmen und Betriebe zeigen, wie dieses Engagement aussehen kann“ begrüßt Raimund Becker, Vorstand Regionen der Bundesagentur für Arbeit (BA) die Berufsmesse im Estrel. „Veranstaltungen wie diese können ein Vorbild für Unternehmen und Regionen in ganz Deutschland sein.“

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"Weltverfolgungsindex"
Wie Open Doors Christen zur meistverfolgten Glaubensgruppe gemacht hat

Von Fabian Köhler

Alle Jahre wieder erscheint der „Weltverfolgungsindex“. Zeitungen schreiben dann von „100 Millionen verfolgten Christen“ und Politiker zeigen sich entsetzt über das Schicksal der „am stärksten verfolgten Glaubensgruppe“. Dabei handelt es sich bei der meistzitierten Untersuchung zur Christenverfolgung lediglich um eine stümperhafte Studie eines kleinen evangelikalen Vereins.

Zugegeben, man kann den Kommentar-Trolls, die sich unter diesem Beitrag wieder versammeln werden, auch schwerer machen. Relativiert da der Blogger, der sonst immer für Verständnis für die eine Glaubensgruppe wirbt, nicht das Leid der anderen Glaubensgruppe? Sollen hier Christen und Muslime gegeneinander ausgespielt werden? Denkt der, irgendwelche Religiösen hätten die Diskriminierung für sich gepachtet? Opfer-Abo, oder was!?

Nein. Und genau deshalb ist es wichtig, den Weltverfolgungsindex von Open Doors zu kritisieren.

Open was?

Einmal im Jahr gibt die Organisation Open Doors ihren Weltverfolgungsindex heraus. Die Studie untersucht Diskriminierung und Verfolgung von Christen weltweit. Oder besser: Sie gibt vor, es zu tun. Das Ergebnis ist ein Negativ-Ranking von 50 Staaten und Schlagzeilen wie diese:
(Foto: Screenshot)
Wann auch immer ein Politiker sich über das Schicksal der „am stärksten verfolgten Glaubensgruppe“ entsetzt zeigt oder Medien über „100 Millionen verfolgte Christen“ berichten, berufen sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf Open Doors und seinen Weltverfolgungsindex.

Und was ist daran verkehrt?

So ziemlich alles. Open Doors ist ein kleiner evangelikaler Verein mit Sitz im hessischen Kelkheim. 60 Mitarbeiter kümmern sich von dort aus um die verfolgten Christen dieser Welt. oder jene, die evangelikale Organisation dafür hält. Denn, ab wann ein Christ als verfolgt oder diskriminiert gilt, entscheidet Open Doors auf sehr eigenwillige Weise. Die Mängel der Studie werden schon auf den ersten Seiten offensichtlich. In vergleichbaren Berichten wird dort meist erklärt, wie man das Ausmaß von Verfolgung und Diskriminierung herausfinden will. Organisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch verweisen dann auf eigene Untersuchungen vor Ort, repräsentative Umfragen und Interviews, die Auswertung von Medienberichten, Statistiken lokaler Behörden und Erhebungen durch Vereinten Nationen und NGOs. Die einzige Quelle der weltweit einflussreichsten Studie zur Christenverfolgung hingegen: ein Fragebogen. Auf seiner Website erklärt Open Doors knapp, dass ein Katalog aus 96 Fragen im Zentrum der Studie steht. Dieser wird nicht an potenziell verfolgte Christen weltweit oder an lokale NGOs versandt, stattdessen füllen ihn „Analysten, Forscher und Fachleute von Open Doors“ aus – also die eigenen Mitarbeiter. Zwar würden die Ergebnisse von „externen Experten“ geprüft, schreibt Open Doors auf seiner Website, doch scheinen auch diese weder wirklich „extern“ noch „Experten“ zu sein. Zuständig für die Überprüfung ist das „Internationale Institut für Religionsfreiheit“. Der Verein mit Sitz in Bonn stammt aus demselben evangelikalen Umfeld wie Open Doors selbst.

Also stimmen die „100 Millionen“ gar nicht?

Zumindest lässt sich das anhand der Untersuchung von Open Doors nicht feststellen. Denn Open Doors richtet sich bei der Entscheidung, wer als verfolgt gilt, nicht – wie andere Organisationen – nach völkerrechtlich bindenden Festlegungen zur Religionsfreiheit. Stattdessen legen die Evangelikalen für ihr Ranking eine eigene, sehr weit gefasste Definition von Verfolgung zugrunde. Als verfolgt gelten Christen zum Beispiel auch dann, wenn „Kinder aufgrund ihres Glaubens oder des Glaubens ihrer Eltern keine oder nur eine schlechte Schulbildung bekommen.“ Vom katholischen Online-Magazin kath.net in einem Interview darauf angesprochen, dass Verfolgung etwas anderes sei als schlechte Bildungschancen, antwortete Open Doors-Chef Markus Rode einmal Es steht uns nicht zu, Christen per Definition vorzuschreiben, ob sie erst dann als verfolgt gelten, wenn sie gefoltert oder ins Gefängnis geworfen werden, oder bereits wenn ihre Kinder von Ausbildungs- und Berufschancen bewusst ausgeschlossen werden. Verfolgung hat viele Facetten, die auch von den Christen vor Ort subjektiv, und somit unterschiedlich stark erlebt werden. Das klingt sympathisch aus dem Mund von jemanden, der Angst um verfolgte Glaubensgenossen hat. Als Grundlage für eine glaubwürdige Studie einer Menschenrechtsorganisation taugt das nicht.

Sind Christen dann etwa auch nicht die meistverfolgte Glaubensgruppe?

Davon steht auf jeden Fall nichts in der Studie. Denn um den Grad der Verfolgung zwischen verschiedenen Gruppen vergleichen zu können, müsste der Weltverfolgungsindex ersteinmal die Verfolgung verschiedener Gruppen untersuchen. Das tut er aber nicht: Juden, Zoroastrier, Muslime, Buddhisten usw. kommen in der Studie gar nicht vor. Stattdessen erklärt Open Doors Christen allein aufgrund der absoluten Zahl von 100 Millionen Verfolgten zur meistverfolgten Glaubensgruppe. Sieht man einmal davon ab, dass die Wahrscheinlichkeit individueller Verfolgung bei kleinen Glaubensgruppen wie den Bahai wesentlich höher sein dürfte, zeigt auch der Umkehrschluss, wie absurd diese Logik ist: Auf Basis der Zahlen von Open Doors könnte man das Christentum mit 1,9 Milliarden Anhängern, die nicht verfolgt werden, auch zur am wenigsten verfolgten Glaubensgruppe erklären.

Und das alles ist bisher niemandem aufgefallen?

Doch. Open Doors steht immer mal wieder in der Kritik für seine islamfeindliche Agenda, dafür eigentlich eine Missionsgesellschaft zu sein oder dafür, dass es als eine der wenigen großen gemeinnützigen Organisationen in Deutschland seine Seriösität nicht vom „Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen“ hat überprüfen lassen und deshalb auch nicht das“Deutsche Spendensiegel“ trägt.

Kritisiert wird Open Doors auffällig oft von Institutionen, denen der Schutz von Christen tatsächlich ein Anliegen ist: „Ich habe große Zweifel daran, dass diese Zahlen solide sind“, sagte einmal der Nürnberger Theologe und Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrats Heiner Bielefeld im Jahr 2012 und kritisierte die Tendenz der Organisation, vorzugsweise den Islam für die Diskriminierung von Christen verantwortlich zu machen und „Religionen gegeneinander auszuspielen.

Noch schärfer fiel im Jahr 2013 die Kritik der beiden großen staatlichen Kirchen in Deutschland aus. In einem eigenen Bericht zur Christenverfolgung kamen Deutsche Bischofskonferenz und Evangelische Kirche ebenfalls zum Ergebnis, dass Christen in vielen Ländern verfolgt werden. Superlative à la „keiner wird mehr verfolgt als wir“ findet man in dem Bericht allerdings nicht. Stattdessen endete die Studie mit einem unverhohlenen Seitenhieb auf Open Doors:

Besondere Glaubwürdigkeit gewinnt ein solches Engagement dadurch, dass der Einsatz für die Religionsfreiheit bedrohter Glaubensgenossen nicht isoliert geschieht, sondern Teil eines umfassenden kirchlichen Engagements für alle Menschenrechte und deren Durchsetzung ist. Es ist im besten Interesse der christlichen Kirchen, die Religions- und Weltanschauungsfreiheit als Gemeingut zu verstehen, als Freiheitsrecht aller, dessen Verwirklichung ohne Ab- und Ausgrenzung auskommt.

Erschienen auf Schantall und die Scharia

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Erschienen bei Schantall und die Scharia

Kampf gegen den Terror
Syrien: Kurdische Kämpfer distanzieren sich von der PKK

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Diyarbakir (nex) – Die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) im Norden des Landes haben eine Erklärung veröffentlicht, in der sie sich von der Terrororganisation PKK distanzieren und bekräftigen, eine „an Syrien gebundene syrische Kraft“ zu sein. „Wir sind eine aus Kurden, Turkmenen und Assyrern bestehende Kraft unter dem Banner der Demokratischen Kräfte Syriens. Wir bestätigen, dass wir nicht, wie von einigen Ländern in der Region behauptet wird, Teil der PKK sind“, ist in der vom SDF am gestrigen Dienstag in den sozialen Medien veröffentlichten Erklärung zu lesen. Der SDF ist eine von der YPG dominierte Kräftekoalition in Nordsyrien, der aber auch Brigaden lokaler Kräfte angehören, die verschiedene in der Region lebende Ethnien repräsentieren. Ankara betrachtet die YPG als einen Ableger der in der Türkei, der EU und den USA verbotenen Terrororganisation PKK. Führende türkische Politiker benutzen die Bezeichnungen YPG, PKK und PYD – letztere ist die stärkste politische Partei in Nordsyrien – als untereinander austauschbar. Der SDF erhält im Kampf gegen den IS (Daesh) Luftunterstützung, Training und Beratung von den USA. Auch die Syrisch-Arabische Koalition im SDF erhält von den USA Waffen. Die US-Unterstützung des SDF ist ein ständiges Reizthema in den Beziehungen zwischen Washington und Ankara. Gegenwärtig bekämpft der SDF den IS (Daesh) im Gouvernement Rakka mit dem obersten Ziel, die Stadt Rakka zu befreien. Weiter heißt es in dem Statement: „Wir sind ein integraler Bestandteil Syriens und des syrischen Volkes und haben Opfer gebracht und Blut vergossen, um unser Volk von der Terrororganisation IS (Daesh) zu befreien. Wir erklären hiermit, dass wir unseren Kampf zur Bezwingung des barbarischen IS (Daesh) fortführen und das gesamte syrische Volk schützen werden. Des Weiteren werden wir unsere Zusammenarbeit mit der globalen Anti-Terror-Koalition zur Eliminierung dieser allgemeinen Bedrohung sowie zum Schutz der zivilisierten Welt und der menschlichen Werte fortsetzen.“ Die Erklärung endet mit dem Hinweis, dass der SDF den Wunsch hege, Beziehungen zu den Nachbarländern einschließlich der Türkei aufzubauen.

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Hobby
Mini Drohnen – Drohnen für Anfänger

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Dortmund (nex) – Drohnen sind mittlerweile auch bei uns angekommen und werden von verschiedenen Herstellern auch für den normalen Gebrauch eingesetzt. Einfach nur weil es Spaß macht und uns die Sicht von oben Freude bereitet. Für den Anfang oder für kleinere Einsätze wird deshalb des Öfteren eine kleine Drohne, die so genannte Mini Drohne verwendet, welche ebenfalls in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich ist. So gibt es die Mini Drohne mit Kamera oder die Mini Drohne mit HD Kamera, mit live Kamera oder anderen Kameraarten. Verschiedene Erfahrungen mit Bewertungen geben uns Aufschluss über die Testsieger unter den Mini Drohnen. Wenn auch Sie eine Mini Drohne kaufen wollen, dann lesen Sie an dieser Stelle weiter. Wir haben für Sie den Mini Drohne Test gemacht. Der Mini Drohne Test Die Mini Drohne ist im Grunde mehr als nur einfach ein Spielzeug. Wer eine Mini Drohne kaufen möchte, der hat mittlerweile eine große Auswahl zur Verfügung. Anfangs waren die Drohnen generell nicht für Privatpersonen zugänglich oder dafür gedacht. Vielmehr sollten sie Verwendung im polizeilichen oder militärischen Bereich zum Einsatz kommen. Nun hat sich der Markt aber auch an die Privatpersonen gewandt und dementsprechend herrscht ein nicht aufhörender Konkurrenzkampf zwischen den Herstellern. Eigentlich nicht schlimm, denn immerhin sind somit die Mini Drohnen zu einem erschwinglichen Preis erhältlich. Wer also auf innovative Technik für wenig Geld steht, der besitzt die besten Voraussetzungen für wahre Drohnen-Schnäppchen. Eine günstige Mini Drohne ist mittlerweile bereits für unter 30 Euro erhältlich, allerdings dürfen Sie bei diesem Preis nicht auf die neueste und sicherste Technik hoffen. Oft entpuppen sich diese billig Drohnen dann als ferngesteuerter Reinfall und somit war die Drohne mehr teuer als günstig. Wir möchten Ihnen bei der Kaufentscheidung eines Mini Quadrocopter helfen und Ihnen zeigen, auf was es beim Kauf einer Mini Drohne ankommt. Die Mini Drohne mit Kamera Mittlerweile wird beinahe jede Drohne mit Kamera angeboten und mit der Aufschrift „ready to fly“ ausgezeichnet. Dies hat natürlich mehrere Vorteile. Eine Mini Drohne ohne Kamera macht natürlich auch nur halb so viel Spaß, immerhin sind die Drohnen für diese Zwecke ausgedacht worden. Kaufen Sie bestenfalls immer eine Drohne mit einer bereits integrierten Kamera. Dies hat den Vorteil, dass Sie diese nämlich nicht erst separat anbauen müssen, was dann bedeuten würde, dass Sie zunächst eine Feinjustierung und eine Zentrierung vorgenommen werden muss und Sie alles erst einmal verkabeln müssten. Außerdem setzen die Hersteller der Mini Drohne auf besonders leichtes Material, immerhin gilt auch hier der Grundsatz: Je leichter das Fluggerät, desto besser die Flugeigenschaften. Jedes Gramm zu viel kostet wertvolle Flugzeit. Demnach ist es durchaus sinnvoll eine Onboardkamera, welche bereits auf das Gewicht optimiert wurde, zu kaufen. Diese wiegen dann im Endeffekt zwischen fünf und zehn Gramm. Hochpreisige Drohnen können nicht mit der handlichen Mini Drohne verglichen werden, denn diese hat eine starr nach vorne gerichtete und meist nicht schwenkbare Kamera. Letzteres ist allerdings nicht weiter schlimm, denn mit ein wenig Übung können auch Sie sich als Anfänger mit der Zeit bestens damit orientieren. Auch die Qualität der Video- und Fotoaufnahmen entsprechen nicht der von semiprofessionellen Drohnen. Für das persönliche Hobby reichen sie allerdings allemal.

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Sicherheitspolitik
Linke fordern personelle Konsequenzen statt Gesetzesverschärfung nach Attentat

Düsseldorf (nex) – Die Linken haben die Vereinbarung von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) zur Gesetzesverschärfung nach dem Weihnachtsmarkt-Attentat abgelehnt und stattdessen personelle Konsequenzen gefordert. „Deutschland wird nicht sicherer dadurch, dass die SPD auf den Hardlinerkurs der Union einschwenkt“, sagte Linken-Chef Bernd Riexinger der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ . Im Fall Amri habe es nicht zu wenig Maßnahmen, sondern dilettantisches Agieren der Behörden gegeben. „Der Innenminister sollte endlich Verantwortung übernehmen und persönliche Konsequenzen aus der Pannenserie ziehen“, forderte Riexinger.

Lohngerechtigkeit
Schwesig: Gesetz zu Lohngerechtigkeit hilft 14 Millionen Beschäftigten

Düsseldorf (nex) – Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) sieht durch ihr Gesetz zur Lohngerechtigkeit ein Tabu in Deutschland fallen. „Man muss das Tabu brechen, dass über Geld nicht gesprochen wird, wenn wir wollen, dass Frauen und Männer beim Gehalt nicht gegeneinander ausgespielt werden“, sagte die Ministerin der „Rheinischen Post“. Das Gesetz soll am Mittwoch das Bundeskabinett passieren. „Das ist ein echter Durchbruch“, sagte Schwesig, denn bisher gebe es kein Gesetz, das dieses Thema – gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit – voranbringe, so die Ministerin. Demnach sollen vor allem Frauen, die häufig bei gleicher Arbeit weniger verdienen als Männer, profitieren. Alle Beschäftigten in Betrieben ab 200 Mitarbeitern erhalten dem Entwurf zufolge künftig einen Auskunftsanspruch, was Kollegen in gleichwertigen Positionen verdienen. „Das sind 14 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betonte Schwesig. „Es geht darum, verkrustete Strukturen aufzubrechen.“

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Rechtsextremismus
Verfassungsschutz: Beobachtung der rechtsextremen Szene wird schwieriger

Halle (ots) – Der Wandel in der rechtsextremen Szene stellt den Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt zunehmend vor Herausforderungen. Die Szene werde vielfältiger und kleinteiliger, es gebe neue Erscheinungsformen wie etwa die Identitäre Bewegung, sagte der Chef des Landesverfassungsschutzes, Jochen Hollmann der Mitteldeutschen Zeitung. „Für uns wird es dadurch schwieriger, die Lage zu beobachten und zu analysieren“, so Hollmann. Seine Behörde geht von rund 1400 Rechtsextremisten im Land aus. Hauptproblem sei nach wie vor die subkulturell geprägte rechtsextremistische Szene, die regelmäßig mit Straf- und Gewalttaten in Erscheinung trete. Die Zahl rechtsextremer Straftaten ist nach Angaben des Innenministeriums stark gestiegen, um 490 auf 1 749 im Jahr 2015. Darunter fallen auch rechte Gewalttaten, ihre Zahl hat sich auf 109 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Zahlen für das vergangene Jahr liegen noch nicht vor.

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Türkei
HDP-Abgeordneter: Kurden haben das Spiel der PKK durchschaut

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Diyarbakir (nex/tp) – Der kurdischstämmiger HDP-Abgeordnete Altan Tan hat die eigene Partei scharf kritisiert. Sie hätte sich viel früher und entschiedener gegen die Terrororganisation PKK positionieren müssen, sagt der Abgeordnete aus Diyarbakir. Altan Tan, Schriftsteller, Autor und seit 2011 Abgeordneter der nationalistisch-kurdischen Partei HDP ist für viele ein unangenehmer Zeitgeist, vor allem gegenüber der Terrororganisation PKK. Als der Europa-Funktionär der PKK, Zana Azadi, während einer TV-Sendung der Med Nuce am 10. November 2015 ihn und den Rechtsanwalt Tahir Elci sprichwörtlich für vogelfrei erklärte, forderte Tan umgehend eine Live-Zuschaltung, um gegenüber der öffentlichen Morddrohung Position zu beziehen. Auch innerhalb der Partei HDP gilt Tan als Querulant. Gegenüber der türkischen Tageszeitung Milat gab Altan Tan im Interview jetzt an, dass die Kurden das Spiel der Terrororganisation PKK durchschaut und nicht mitgemacht hätten. Das sei insbesondere während der städtischen Kämpfe zwischen der PKK sowie den türkischen Sicherheitskräften deutlich geworden, die im Herbst 2015 begann und bis in den April 2016 hinein anhielt. Das selbe habe die PKK auch im Westen des Landes provoziert. Die Kurden hätten aber auch diesmal zusammen mit den Lazen, Tscherkesen und anderen Minderheiten Ruhe bewahrt und den Plan vereiteln lassen. Tan erklärte, dass die Erwartungen der Bevölkerung, vor allem der Kurden von der HDP nicht erfüllt wurden. Die Partei habe es fahrlässig unterlassen, die PKK mit lauter Stimme zur Räson aufzurufen, vor allem während der Konflikte im Südosten habe sie völlig versagt. Tan zufolge habe der Westen die Politik Erdogans bis 2011 begrüßt und unterstützt. Mit dem Beginn des Syrien-Konflikts soll das aber zu Spannungen und zu einer anderen Politik gegenüber Erdogan und der türkischen Regierung geführt haben. Diese Politik beabsichtige, die amtierende Regierung zu destabilisieren, was einerseits mit den Kurden probiert worden sei, dann mit dem gescheiterten Putschversuch. Das Versagen dieser Politik soll auch durch die kurdische Bevölkerung hervorgerufen worden sein, die sich nicht habe instrumentalisieren lassen. Sie seien weder auf die Straßen, noch hätten sie Demonstrationsaufrufe befolgt und seien auch nicht auf die Barrikaden, um die PKK-Terroristen während der Kämpfe in den Städten zu unterstützen. Tan begrüße das ausdrücklich und bete zu Gott, dass das so ausgestanden wurde. Sehr kritisch ging Altan Tan im interview mit der eigenen Partei um. Wer auch immer Recht oder Demokratie suche, der habe nicht das Recht dies mit Waffen durchzusetzen. Insbesondere hier habe die HDP völlig versagt und die Menschen in ihrem Vertrauen auf die politischen Absichten zum Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern enttäuscht. Die Partei habe es schlicht und einfach unterlassen, den „bewaffneten Kampf“ mit lauter Stimme zu verurteilen. So sei sie damit nicht nur zwischen die Räder der Regierung, sondern auch die der PKK geraten.

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USA
Bestattungszeremonie für Oberhaupt der Osmanen in New York abgehalten

New York (nex) – Osman Bayezid Osmanoglu ist am vergangenen Freitag im Alter von 92 Jahren verstorben. Die Bestattungszeremonie für das Oberhaupt der Familie, die mehr als 600 Jahre über das Osmanische Reich geherrscht hatte, wurde am gestrigen Montagabend in New York abgehalten. Osmanoglu war der zweite Sohn des Enkels des Sultans Abdülmecid I (1823-1861). Das Totengebet für den 92-Jährigen fand in der Eyüp Sultan Moschee in Brooklyn statt. Er wurde auf dem George Washington Memorial Park auf Long Island bestattet. Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Anadolu nahmen an der Zeremonie Zeynep Osman, die Witwe seines verstorbenen Bruders, sowie führende Persönlichkeiten der türkischen Community in New York teil. „Ich bin sehr traurig, einen so bescheidenen edlen Menschen zu verlieren“, so Osman gegenüber Anadolu. Osmanoglu war das erste Mitglied der Dynastie, das nach der Abschaffung des Sultanats durch den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk im Ausland zur Welt kam. Nach seinem Umzug nach New York arbeitete der gebürtige Pariser bis zu seiner Rente im Jahr 1997 insgesamt 45 Jahre lang als Bibliothekar. Osmanoglu übersetzte Bücher in 15 Sprachen. Seine Nachfolge als Familienoberhaupt tritt Dündar Osmanoglu an. Er lebt in der syrischen Hauptstadt Damaskus.

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