Großbritannien
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Wissenschaft
Türkische Studierende entwickeln Roboter „Arbo“
Ankara (nex) – Einem Team aus fünf Studierenden einer türkischen Universität ist es gelungen, einen Roboter zu entwickeln, der als Babysitter, Wache oder sogar als persönliche Alarmglocke einsetzbar ist.
Die Studenten Muhammed Akbulut, Hüseyin Furkan Bozkurt, Suleman Aijaz Memon, Hamed Mohammadi sowie Fahrettin Ömer Uyar von der Bilkent Universität in Ankara gaben ihrem Werk den Namen Arbo.
Bei Arbo komme eine einfache Technik zum Einsatz: Er kommuniziere mit seinem Besitzer mithilfe einer Bluetooth-Verbindung über eine Android-App.
Der Roboter erkennt Stimmen, „fühlt“ die Temperatur und vermeidet bei Bewegungen Zusammenstöße.
Er könne Tiere und Kinder zu Hause betreuen, aber auch Sicherheitskontrollen am Haus durchführen. „Arbo kann Feuchtigkeit und Wärme messen“, erklärt Bozkurt. „Er kann feststellen, ob ein Gasleck vorhanden ist oder es brennt, er kann auch als Überwachungskamera verwendet werden.“ Dabei würden Videoaufnahmen des Hauses an den Eigentümer gesendet, so Bozkurt weiter.
Die Studenten betonen, dass der Roboter auch in einem Krankenhaus bei der Patientenüberwachung zum Einsatz kommen könnte. „Er erkennt Krankenschwestern und Patienten, und kann im Notfall eine Warnung aussenden“, unterstreicht Bozkurt.
Momentan verstehe Arbo 12 Befehle in türkischer Sprache. „Aber er kann angepasst und es können viel mehr Feautures hinzugefügt werden“, erklärt der Student und ergänzt, dass in naher Zukunft Arbo in der Lage sein werde, zu Hause Gläser, in Krankenhäusern Akten oder Medikamente zu transportieren.
Die Studierenden dankten der Türkischen Anstalt für Wissenschaftliche und Technologische Forschung TÜBİTAK für ihre Unterstützung bei der Herstellung des Roboters.
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Flüchtlingspolitik
Gauland (AfD): „Wir stehen an der Seite Ungarns, Tschechiens und Polens“
Die EU-Kommission hatte gestern ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Tschechien, Ungarn und Polen wegen deren Weigerung zur Aufnahme von Flüchtlingen eröffnet.
Wie die Brüsseler Behörde mitteilte, hätten die drei Länder nicht die notwendigen Schritte zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen gegenüber Italien, Spanien und anderen Mitgliedsländern unternommen.Auch interessant
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Befugnisse zur Online-Durchsuchung
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Verbrechen
Kanada: Vergewaltigungsopfer ins selbe Gefängnis gesteckt wie Täter
Edmonton (nex) – Kanadische Regierungsvertreter äußerten ihr Entsetzen über den Fall einer Obdachlosen, die ins Gefängnis gesperrt wurde, nachdem sie vergewaltigt worden war. Das Schlimmste kommt aber noch: Das Opfer musste im selben Gefängnis wie ihr Peiniger bleiben.
Die indigene Frau, deren Name nicht bekannt gegeben wurde, sei 2014 in einem Apartment Edmonton, der Hauptstadt der Provinz Alberta, brutal attackiert worden. Sie sei zur Polizei gegangen, wo man sie eingesperrt habe, weil sie die Fragen der Beamten nicht beantwortet habe. Die Polizisten hätten sie in Fußfesseln zur Aussage gezwungen. Fünf Tage musste die Frau in einer Arrestzelle direkt neben der ihres Vergewaltigers verbringen und wurde anschließend im selben Fahrzeug wie er zum Gericht gefahren. Dies berichtet der US-amerikanische Nachrichtensender CBS News. „Ich bin das Opfer, und sehen Sie mich an – ich habe Fesseln“, sagte sie 2015 vor Gericht in Alberta. „Sie werden heute Nacht wieder in Untersuchungshaft gehen, sodass Sie morgen wieder hier sein können“, erwiderte Richter Raymond Bodnarek. „Fesseln“, habe die 28-Jährige nach Aufzeichnungen des Gerichts gekontert. „Muss man nicht ein Verbrechen begangen haben, um ins Gefängnis zu gehen?“ Sie sei gemäß einem Gesetz, das die Inhaftierung eines Zeugen wegen Aussageverweigerung erlaubt, erneut ins Gefängnis gekommen, nachdem sie Schwierigkeiten gehabt habe, sich zu konzentrieren und am ersten Tag der Zeugenvernehmung eingeschlafen sei. Die Frau, die dem Indianerstamm der Cree angehörte, sei Medienberichten zufolge Monate später in einer Schießerei ums Leben gekommen. Zwischen diesem Vorfall und der Vergewaltigung bestehe jedoch kein Zusammenhang. Der Täter, Lance Blanchard, sei wegen Vergewaltigung und Entführung verurteilt worden.
Gesundheit
Bundesernährungsminister plant Reduktion von Salz- und Zuckeranteil in Fertigprodukten
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Katar-Krise
Emir von Katar dankt Präsident Erdogan für Unterstützung

Viele Katari äußerten auch ihren Zorn über die einschneidenden Schritte ihrer arabischen Nachbarstaaten, die diese im Ramadan, dem Fastenmonate der Muslime, eingeleitet haben.
Drogenschmuggel
Shanghai: Zollbeamte konfiszieren aus Kokain hergestellten Koffer
Shanghai (nex) – Zollbeamte in Shanghai haben einer Pressemitteilung zufolge eine Frau beim Versuch festgenommen, zwei Koffer nach China zu schmuggeln, die fast vollständig aus Kokain bestanden.
Die Flughafenbehörde habe das Gepäck der Frau aus einem nicht näher bezeichneten südamerikanischen Land gescannt und dabei hätten sie festgestellt, dass dieses eine etwas dunklere Farbe aufgewiesen habe als es üblich sei und auch ungewöhnlich schwer für einen leeren Koffer gewesen sei. Untersuchungen hätten ergeben, dass das Gepäck aus mehr als 10 Kilogramm Kokain hergestellt worden sei. Der Vorfall habe sich bereits im Februar ereignet, jedoch erst jetzt von der Polizei bekannt gegeben worden. Als die Mitarbeiter die Frau gebeten hätten, ihren Koffer zu leeren, sei auf den ersten Blick nichts Verdächtiges festzustellen gewesen, sondern lediglich ein leerer Koffer. Kokain ist eine relativ seltene Droge in China. Es wird erwartet, dass die Frau eine hohe Strafe für den Schmuggelversuch erwartet. Die chinesische Gesetzgebung sieht für jeden, der wegen des Handels mit mehr als 50 Kilogramm Kokain angeklagt worden ist, die Hinrichtung vor.Auch interessant
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