Drogen
Experten: K.O-Tropfen breiten sich in der Türkei immer weiter aus

Istanbul (nex) – Experten schlagen wegen einer neuen flüssigen Droge Alarm, die sich in der Türkei immer weiter verbreitet und schon bei Einnahme von nur zwei-drei Tropfen Bewusstlosigkeit bei den Konsumenten auslöst. Der Gebrauch von Gamma-butyrolactone (GBL), hierzulande auch unter dem Namen „Liquid Ecstasy“ bekannt, steigt nach einer Meldung der Tageszeitung Habertürk immer weiter an. Während bereits ein Tropfen die Wirkung einer harten Droge zeige, könnten zwei bis drei Tropfen dazu führen, dass der Nutzer das Bewusstsein verliert, warnen die Experten mit Hinweis darauf, dass GBL bei sexuellen Übergriffen oder Raubüberfällen eingesetzt werden könnten. Dealer verlangten für die farb- und geruchlose Flüssigkeit in kleinen Fläschchen etwa 50 Euro, heißt es weiter in dem Beitrag. Am 4. Juni 2016 wurde GBL in der Türkei auf die Liste der verbotenen Materialien gesetzt, wird aber dennoch aus Litauen, Polen und Hongkong ins Land geschmuggelt. Wie in dem Habertürk-Artikel weiter zu lesen ist, haben die ermittelnden Behörden herausgefunden, dass die Droge nach Eingang der Bestellung auf der Webseite als Reinigungsmittel, Duschgel und Küchenreiniger „getarnt“ in die Türkei geschickt würde.  

WM in Muju
Taekwondo-WM in Südkorea: Türkin Azkari gewinnt Gold

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Muju (nex) – Die türkische Sportlerin Nur Tatar Azkari hat bei der Taekwondo-Weltmeisterschaft in Südkorea Gold gewonnen. Im Finale der Klasse bis 67 kg konnte sich Azkari gegen ihre US-amerikanische Gegnerin Paige McPherson durchsetzen. Azkari gewann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio Bronze. Am 24. Juni gingen 971 Sportler aus 183 Nationen bei der Weltmeisterschaft im neuen Zentrum des Teakwondo in Muju Südkorea an den Start und kämpfen um die heißbegehrten Titel. Die WM dauert noch bis zum 30. Juni an.

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Krieg gegen den Terror
Europol-Chef: „Die Terrorgefahr in Europa ist die höchste der vergangenen 20 Jahre“

Europol-Chef sieht Höhepunkt der Terrorwelle noch nicht erreicht

Brüssel (ots) – Der Chef der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, sieht den Höhepunkt der Terroranschläge in Europa noch nicht erreicht. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Wainwright: „Die Terrorgefahr in Europa ist die höchste, die wir seit einer Generation hatten, die höchste der vergangenen 20 Jahre.“ Er fügte hinzu: „Und sie steigt auch noch, darauf haben wir Hinweise.“ Allein im vergangenen Jahr seien 718 Menschen wegen Verbindungen zu Dschihadisten festgenommen worden. „Das war ein extremer Anstieg und zeigt, wie sehr sich Teile der ‚islamistischen Gemeinschaft‘ radikalisiert haben“, sagte der Behördenchef. Erst in der vergangenen Woche war in der belgischen Hauptstadt in Brüssel am Zentralbahnhof ein Terroranschlag vereitelt worden, der mutmaßliche Attentäter wurde erschossen. Nach Einschätzung von Wainwright ist das Treffen der G20-Staats- und Regierungschefs Anfang Juli in Hamburg „natürlich ein potenzielles Ziel für Terroristen wie jedes andere wichtige öffentliche Event“. Die deutschen Behörden wüssten das und seien vorbereitet: „Ich bin mir sicher, sie tun alles, um das zu verhindern“, sagte der Europol-Direktor.

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Türkei
Jeremy Meeks: „Der heißeste Verbrecher Amerikas“ macht Urlaub in Bodrum

Istanbul (nex) – Jeremy Meeks, „der heißeste Verbrecher Amerikas“, ist am vergangenen Sonntag in dem ägäischen Urlaubsort Bodrum angekommen. Meeks Arrestfoto („Mugshot“), das die kalifornische Polizei im Juni 2014 auf Facebook veröffentlicht hatte und das seine blauen Augen und vollen Lippen besonders zur Geltung brachte, hatte ihn über Nacht berühmt gemacht. Auf seinem Instagram-Account postete der 33-Jährige ein Foto, auf dem er vor dem Eingang des Flughafens Istanbul Atatürk zu sehen ist. Die Aufnahme untertitelte er mit: „Ein Super-Start in eine wunderbare Woche!!! #Bodrum #Türkei – ich komme“. https://www.instagram.com/p/BVxOlTnFWWN/?taken-by=jmeeksofficial Meeks Mugshot ging damals viral, und noch während er seine Gefängnisstrafe absaß, unterzeichnete er einen Modelvertrag. Er war wegen illegalen Waffenbesitzes zu 27 Monaten Haft verurteilt worden, kam aber schon nach 15 Monaten wieder auf freien Fuß. https://twitter.com/JMEEKSOFFICIAL/status/788166580916002817  

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Air Asia
Mitten im Flug: Pilot fordert Passagiere zum Beten auf

Kuala Lumpur (nex) – Wegen Triebwerksproblemen ist eine Maschine der Fluglinie Air Asia auf dem Weg nach Malaysia umgekehrt und ins australische Perth zurückgeflogen. Über dem indischen Ozean fällt beim Flug D7 237 mit einem ohrenbetäubenden Knall plötzlich eines der Triebwerke aus. Passagieren zufolge beginnt der Airbus danach „wie eine Waschmaschine“ zu wackeln. „Ich hoffe, dass ihr alle betet, ich selbst bete auch“, zitiert eine Passagierin gegenüber dem australischen Rundfunksender ABC News den Piloten. Die Crew beschließt zurückzukehren. Auf dem Rückflug habe das Flugzeug noch zwei Stunden weitergewackelt. „Ich konnte an der Reaktion des Bordpersonals sehen, dass es sehr schlimm war“, so eine Passagierin gegenüber ABC News. Fluggäste hätten versucht, Eltern oder andere nahestehende Personen anzurufen. „Aber wir konnten nicht viel tun, außer zu warten und auf den Piloten zu vertrauen“, so die Frau weiter. „Es war wie auf einer Waschmaschine zu sitzen“, zitiert der US-amerikanische Sender CNN einen weiteren Passagier. Zweimal habe der Pilot die Fluggäste gebeten zu beten. Es sei sehr beängstigend gewesen. Wie ein Sprecher des Flughafens in Perth mitteilte, sei das Flugzeug am Sonntag sicher gelandet. Verletzte habe es nicht gegeben.

Moskau
Meldung: Russisches Atom-U-Boot feuert Interkontinentalrakete ab

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Moskau (nex) – Das russische Atom-U-Boot Juri Dolgoruki hat am Montag eine Interkontinentalrakete vom Typ Bulawa getestet. Das berichtet das russische Nachrichtenportal „Sputnik“ unter Berufung auf eine Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums. Demnach wurde die Rakete von der Barentssee aus unter Wasser gestartet und ging nach fast 4500 Kilometern auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka nieder, so „Sputnik“ weiter. Dabei habe sie mehrere Übungsziele getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium war der Start planmäßig. Die Langstreckenrakete vom Typ „Bulawa“ (NATO-Code SS-N-30) kann mit nuklearen Sprengköpfen bestückt werden. Der letzte Test des Raketensystems liegt erst kurze Zeit zurück. Erst im Oktober letzten Jahres hatte Moskau einen Test gemeldet.

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Erfolg für Donald Trump
USA: Einreiseverbot für Muslime teilweise zugelassen

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Washington D.C (nex) – Das Oberste Gericht der USA hat das Dekret von US-Präsident Donald Trump zur Beschränkung der Einreise von Bürgern muslimischer Staaten teilweise wieder in Kraft gesetzt. Damit hoben die Richter die einstweiligen Verfügungen untergeordneter Instanzen vom 6. März auf. Der Supreme Court werde sich zu einem späteren Zeitpunkt näher mit der Verordnung befassen. Es werde allerdings Ausnahmen von den pauschalen Verboten geben. Für Personen, die eine klare Verbindung zu Organisationen oder Einzelpersonen in den USA nachweisen können, gelten diese Verbote nicht. Trump hatte angeordnet, dass Reisende aus Syrien, dem Iran, dem Jemen, Libyen, Somalia und dem Sudan für etwa drei Monate nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Begründet wurde der Schritt mit dem Schutz der nationalen Sicherheit.

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Berlin
BER-Chef Engelbert Lütke-Daldrup räumt Differenzen mit Bosch ein

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Berlin (ots) – BER-Chef Engelbert Lütke-Daldrup hat eingeräumt, dass es auf der Flughafen-Baustelle in Berlin-Schönefeld mit der Firma Bosch Differenzen gegeben hat. Das sei aber bei Großprojekten nichts Unübliches, sagte Lütke Daldrup am Montag im rbb-Inforadio: „Wir sind da in ganz vernünftigen Gesprächen. Da ruckelt es auch manchmal, weil die Interessen nicht immer die Gleichen sind. Aber wir haben uns verabredet, dass wir unsere Gespräche so schnell wie möglich zu Ende führen, damit wir endlich wissen, wann bestimmte Leistungen fertig sind.“ Lütke-Daldrup bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Danach hat Bosch sich darüber beklagt, dass die Brandschutzanlage nicht fertiggestellt werden könne. Grund seien permanente Planungsänderungen. Als Reaktion darauf hatte die BER-Leitung zwischenzeitlich mit Schadenersatzforderungen gedroht. Der BER-Chef betonte, der Eröffnungstermin für den neuen Flughafen hänge im Wesentlichen davon ab, ob es gelingt, sich mit den beteiligten Firmen über Restbauleistungen und Termine zu einigen: „Damit im nächsten Jahr die ganzen Prüfprozesse und Wirk-Prinzip-Prüfungen laufen können. Ich brauche verbindliche Aussagen der Firmen und unserer Dienstleister, damit ich dem Aufsichtsrat einen verbindlichen und auch belastbaren Eröffnungstermin nennen kann.“

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(Foto: Wikimedia)

TV-Tipp
Special Air Service: Englands geheime Krieger

Mainz (nex) – Einsatz in Sierra Leone, im Irak, in Kuwait oder im Golfkrieg: Der britische SAS, der Special Air Service, ist in den vergangenen Jahren in vielen Konfliktgebieten aktiv gewesen. Die vierteilige BBC-Dokumentation „Special Air Service – Englands geheime Krieger“ beleuchtet am Mittwoch, 28. Juni 2017, von 20.15 bis 23.15 Uhr, einige Operationen im Verborgenen. Folge 1 schildert, wie der SAS elf britische Soldaten befreien sollte, die während des Bürgerkrieges im westafrikanischen Sierra Leone gefangengenommen und im Dschungel als Geiseln gehalten wurden. Von den extremen Herausforderungen dieses Dschungel-Einsatzes berichten die Mitglieder der Gruppe D Squadron 22 in der Doku – und von den physischen und mentalen Voraussetzungen, um in Situationen größter Gefahr und Gewalt die erforderliche Leistung erbringen zu können. Als die Truppe das Dschungelcamp stürmte, traf sie auf die so genannten West Side Boys, die unter Drogen stehend wild um sich schossen. Die Geiselbefreiung gelang zwar, doch der SAS verlor einen seiner Krieger. In Folge 2, „Einsatz im Irak“, richtet sich der Fokus ab 21.00 Uhr auf den März 2005, als der Irakkrieg vorbei war, doch radikale religiöse Milizen das südirakische Basra in ein Schlachtfeld verwandelten. Ein SAS-Soldat berichtet in der Doku von seiner Gefangennahme: Mit einem Kollegen hatte er mehrere Agenten des britischen Auslandsgeheimdienstes hinter der irakischen Grenze in Kuwait abgesetzt und blieb auf dem Rückweg zum Hauptquartier mit dem Auto liegen.
(Foto: Red Planet)
Um den „Einsatz in Kuwait“ geht es in Folge 3 ab 21.45 Uhr. Nachdem Iraks Machthaber Saddam Hussein in Kuwait eingefallen war, wurde der SAS ab Januar 1991 hinter den feindlichen Linien eingesetzt, um die irakische Kriegsmaschinerie zum Erliegen zu bringen. Den gleichen Zeitraum nimmt auch Folge 4, „Einsatz im Golfkrieg“, ab 22.30 Uhr ins Visier: Kurz vor Beginn der Operation Desert Storm wurde eine SAS-Patrouille mit dem Codenamen „Bravo Two Zero“ im Januar 1991 per Hubschrauber im Irak abgesetzt. Ihr Auftrag: Sie sollte die Kommunikationswege zerstören und den Abschuss von Scud-Raketen sabotieren. Acht Mann zu Fuß gegen Panzerfahrzeuge, schwere Waffen und unzählige Soldaten. Die vierteilige Dokumentation „Special Air Service – Englands geheime Krieger“ sendet ZDFinfo erneut im Block am Dienstag, 4. Juli 2017, 1.15 Uhr bis 4.15 Uhr, am Mittwoch, 9. August 2017, 13.00 bis 16.00 Uhr, und am Mittwoch, 16. August 2017, 7.15 bis 10.15 Uhr.

Kannibalismus
Landgericht Nürnberg: Mann wollte Kollegin töten und essen

Nürnberg (nex) – Weil er im Internet Helfer gesucht habe, die ihm dabei helfen sollten, eine Frau zu töten und zu essen, muss sich ein 42-Jähriger seit Montag vor dem Nürnberger Landgericht verantworten. Das berichten Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa. Die Staatsanwaltschaft werfe dem Mann öffentliche Aufforderung zu Straftaten vor. Beim Prozessbeginn sei die Öffentlichkeit nach der Verlesung der Anklage von der Verhandlung ausgeschlossen worden. Im Sommer vergangenen Jahres habe der 42-Jährige zwei Texte geschrieben und diese im Internet geteilt. In diesen habe er Männer gesucht, die ihm helfen, eine Kollegin zu misshandeln und zu töten. Anschließend wolle er die Frau „verspeisen“. In seinen Texten habe er sich selbst als Kannibalen bezeichnet. Nicht einmal zwei Stunden nach Veröffentlichung des ersten Textes hätten sich den Medienberichten zufolge bereits die ersten Interessenten per E-Mail bei dem Angeschuldigten gemeldet. In seinem zweiten Text habe der Angeklagte auch Geld für eine Frau angeboten, die er essen kann. „Nordbayern.de“ zufolge ging der mutmaßliche Täter in Nürnberg seiner Arbeit nach. Er habe allein gelebt und weder Freundin noch Kinder gehabt. Er habe seit seinem sechsten Lebensjahr sexuelle kannibalistische Fantasien gehabt. In seiner Vorstellung habe er sie ausgelebt, mit dem Drang, sie irgendwann in Wirklichkeit umzusetzen. In seinen Gedanken habe sich alles um blonde, junge Frauen, die er tötet und verspeist, gedreht, so „Nordbayern“ weiter. Im Erwachsenenalter habe er sich zunächst unter Kontrolle gehabt und im Internet ein Ventil für seine Neigung gefunden. Der Computerexperte habe sich „in den Sudelecken des Netzes“ herumgetrieben und dort Gleichgesinnte und potenzielle Opfer gesucht.