Türkisch-russische Beziehungen
Türkei: Bereits 30 000 russische Touristen seit Anfang September in Antalya

Die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und der Russischen Föderation könnte dem türkischen Tourismus eine versöhnliche Herbstsaison bescheren. Seit die Präsidenten beider Länder, Recep Tayyip Erdoğan und Wladimir Putin, die bilateralen Differenzen überwunden haben, zieht es russische Touristen wieder zu Zigtausenden nach Antalya.

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Antalya (nex) – Seit der Wiedereröffnung des Charterflugverkehrs zwischen beiden Ländern am 2. September haben mehr als 30 000 russische Touristen Antalya erreicht. Wie es aus türkischen Tourismusverbänden heißt, kamen zwischen dem 2. und dem 14. September insgesamt 30 859 Touristen auf 239 Charterflügen in die türkische Tourismusmetropole.

Bis Ende Oktober wird mit weiteren 550 Charterflügen gerechnet, was die Ankunft von weiteren 100 000 Touristen bedeuten könnte. Bis Jahresende werden zwischen 300 000 und 500 000 Urlauber aus der Russischen Föderation erwartet. Auf Grund der hohen Nachfrage könnten zusätzliche Flüge eingerichtet werden. Im Juli hatte die Russische Föderation ein türkisches Komitee zur Erörterung der Zusammenarbeit im Tourismussektor und zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern eingeladen.

Nach dem unter dubiosen Umständen vonstattengegangenen Abschuss eines russischen Kampfjets im November vergangenen Jahres waren die türkisch-russischen Beziehungen sehr angespannt und es kam unter anderem zu russischen Sanktionen gegen den türkischen Tourismus. Neben Sicherheitsmaßnahmen für die Touristen gehen wurden damals auch Vorbereitungen zur Wiederaufnahme der Charterflüge zwischen den beiden Ländern getroffen. Am 30. Juni hatte Russland nach einem Telefongespräch des russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan das Reiseverbot für russische Touristen in die Türkei aufgehoben.

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