Save the Children
„Most Shocking Second a Day“

Das Video erzählt die Geschichte der 11-jährigen Lily, der dieselben Dinge widerfahren wie einem Mädchen im Kriegsgebiet. Der Alptraum der ersten Version - heute noch genau so aktuell wie vor zwei Jahren - findet im jetzigen Video seine Fortsetzung in der Flucht aufs europäische Festland. Das Mädchen erlebt die traurige Realität unzähliger Kinder ihres Alters.

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Berlin (ots) – Save the Children, die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation weltweit, veröffentlicht die Fortsetzung des Social-Media-Erfolgs „Most Shocking Second a Day“. Der Kurzfilm wurde 2014 innerhalb von 24 Stunden mehrere Millionen Mal geklickt und hat bis heute eine Reichweite von über 50 Millionen erzielt.

Das Video erzählt die Geschichte der 11-jährigen Lily, der dieselben Dinge widerfahren wie einem Mädchen im Kriegsgebiet. Der Alptraum der ersten Version – heute noch genau so aktuell wie vor zwei Jahren – findet im jetzigen Video seine Fortsetzung in der Flucht aufs europäische Festland. Das Mädchen erlebt die traurige Realität unzähliger Kinder ihres Alters.

„Die Situation der Kinderflüchtlinge erfordert sofortiges Umdenken und Handeln. Vor wenigen Tagen habe ich mit eigenen Augen in Griechenland gesehen, wie verheerend die Situation vor allem für Kinder ist. Und immer mehr Krisen und Konflikte werden unzählige weitere Kinder zwingen, ihre Heimat auf der Suche nach Schutz und Sicherheit zu verlassen – allein oder gemeinsam mit ihren Familien. Die beiden Videos zeigen die aktuelle humanitäre Notlage. Wir dürfen diese Kinder nicht allein lassen“, betont Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland.

2015 war das Jahr der traurigen Höhepunkte: 60 Millionen Menschen waren auf der Flucht, die Hälfte davon Kinder. Noch nie zuvor haben so viele Menschen bei der Suche nach Sicherheit und Schutz ihr Leben verloren. Weit über 3500 Menschen sind im vergangenen Jahr ertrunken, seit September 2015 sind im Durchschnitt zwei Kinder pro Tag auf dem Meer ums Leben gekommen.

„Wenn Eltern versuchen, sich mit ihren Kindern über das Meer in Sicherheit zu bringen, obwohl sie nicht schwimmen können, ist das Ausdruck vollkommener Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Es ist unsere moralische Pflicht, die Situation in den Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländern zum Wohl der Kinder zu verändern. Wir brauchen ein neues Abkommen, damit Kinderflüchtlinge besser geschützt sind und diese Mädchen und Jungen nicht zu einer verlorenen Generation werden“, so Susanna Krüger. „Solange es keine legalen Fluchtrouten nach Europa gibt, werden sich Kinder weiter auf gefährlichen Routen durchschlagen.“

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