EU-Türkei-Flüchtlingsabkommen
Türkischer Premierminister: „Behandelt die Flüchtlinge so wie eure Kinder und Geschwister“

Das türkische Volk solle Flüchtlinge, die im Rahmen des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei in die Türkei zurückkehren, wie ihre eigenen Kinder oder Geschwister behandeln, so Davutoglu.

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Türkischer Premierminister bittet um herzlichen Empfang der zurückkehrenden Flüchtlinge

Ankara (nex) – „Behandelt die Flüchtlinge so wie eure Kinder und Geschwister“, forderte Davutoglu, als die erste Gruppe von Flüchtlingen im Rahmen des EU-Flüchtlingsabkommens in der Türkei ankam.

Das türkische Volk solle Flüchtlinge, die im Rahmen des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei in die Türkei zurückkehren, wie ihre eigenen Kinder oder Geschwister behandeln, sagte Davutoglu am vergangenen Montag.

In seiner Rede anlässlich des 171-jährigen Bestehens der Türkischen Polizeiorganisation am vergangenen Montag forderte Davutoglu: „Wir sollten die Flüchtlinge wie unsere Kinder und Geschwister behandeln.“


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Die erste Gruppe von Flüchtlingen, die im Rahmen des EU-Türkei-Flüchtlingsabkommens von der griechischen Insel Lesbos in die Türkei zurückkehren müssen, sind am Montagmorgen in der Türkei angekommen.

Nach einer Vereinbarung zwischen der EU und der Türkei muss jeweils ein „illegaler Migrant“, der sich in Griechenland befindet, gegen einen syrischen Flüchtling aus einem der Flüchtlingscamps in der Türkei getauscht werden. Seit Ausbruch des Krieges in ihrem Land sind circa 2,7 Millionen Syrer in die Türkei geflohen.

Ziel der Vereinbarung ist, den Schleuserbanden das Handwerk zu legen, die Flüchtlingen über das Ägäische Meer „zur Flucht verhelfen“, was zum Tod Hunderter Menschen zur Folge hatte.

Zu den gegenwärtigen militärischen Operationen der Türkei gegen die PKK-Terroristen erklärte Davutoglu: „Wir kämpfen gegen den Terror in einem Ring aus Feuer.“

Des Weiteren wies er darauf hin, dass sechs Länder um die Türkei herum – der Irak, Syrien, der Libanon, Libyen, der Jemen und die Ukraine – mit Problemen bei der Grenzkontrolle zu kämpfen hätten: „Alle diese Länder tragen gewisse Risiken“, so Davutoglu weiter.

Die Lage im Südosten der Türkei ist sehr gespannt, seit die PKK – eine von den USA und der EU als Terrororganisation eingestufte Gruppierung – ihren 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen die Türkei im vergangenen Jahr wiederaufgenommen hat.

Seitdem sind mehr als 350 türkische Sicherheitskräfte und Tausende PKK-Terroristen während landesweiter Operationen in der Türkei und im Nordirak getötet worden

 

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