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Aus diesen Gründen ist Amazon so erfolgreich

Der Onlineversandhändler Amazon hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, seine Produkte, Unternehmenskonzepte, Prozesse und viele Innovationen umzusetzen, welche der Standard sind, an dem sich andere Konzerne nun messen müssen.

(Archivfoto: nex24)
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Der Onlineversandhändler Amazon hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, seine Produkte, Unternehmenskonzepte, Prozesse und viele Innovationen umzusetzen, welche der Standard sind, an dem sich andere Konzerne nun messen müssen.

So achtet die Firma akribisch auf die Kundenzufriedenheit, torpediert Wettbewerber methodisch und entwickelt sich immer weiter. Inzwischen kann man über den Onlinemarkt nicht nur allerlei Gegenstände einfach und schnell von Tupperware bis Sportgeräte zu sich nach Hause bestellen.

Durch die verschiedensten Portale wie Amazon Prime Video und Amazon Music ist die Marke Amazon in vielen Bereichen unseres täglichen Gebrauchs allgegenwärtig geworden. Welche Faktoren unter anderem maßgeblich für den Erfolg des Milliardenunternehmens verantwortlich sind, werden im folgenden Beitrag näher erläutert.

Innovation/Neuschöpfungen

Der Gründer des weltberühmten Konzerns und gleichzeitig der CEO von Amazon ist Jeff Bezos, welcher viel Wert auf Innovationen legt. Er soll, laut eigener Aussage, einen Großteil seiner Zeit damit verbringen, darüber nachzudenken, wie die Welt und die Gesellschaft in fünf oder zehn Jahren aussehen wird.

In dem Zusammenhang denkt er natürlich auch daran, was sich künftig im Unternehmen verändern muss, um sich den Anforderungen seiner Kunden anzupassen. Ideen gibt er aufgrund dessen häufig an Vertraute weiter, die sich um dessen Umsetzung kümmern sollen. Durch das Delegieren von Aufgaben hat der Kopf des Unternehmens mehr Kapazität, um sich um relevantere Angelegenheiten zu kümmern. Hierbei achtet er vorrangig darauf, dass seine gesetzten Ziele fristgerecht und pünktlich erreicht werden.

Eine Innovation, welche ausgezeichnet bei Kunden ankam, war die Möglichkeit des GPS Trackings, was durch sogenannte Flottenmanagement-Software möglich ist. Dadurch wissen die zahlreichen Kunden weltweit immer, wo sich ihr herbeigesehntes Paket befindet und wann es schätzungsweise bei ihnen eintreffen wird.

Experimente

Seit jeher war und ist Jeff Bezos ein Mann mit großen Visionen, die er mit aller Kraft versucht, in die Praxis umzusetzen. Und trotzdem konnte nicht jedes seiner Vorhaben Erfolge verzeichnen, was ihn nur noch mehr antrieb weiterzudenken und härter zu arbeiten. Obwohl alle seine Vertrauten ihm davon abrieten, stieg Amazon 2007 mit dem Kindle E-Reader in den Markt der elektronischen Geräte ein. Dieser entwickelte sich zum vollen Erfolg, was den Mut vom bekannten Gründer und seiner zahlreichen Mitarbeiter stärkte, größere Projekte zu verfolgen.

Klar wurde das bei der Entwicklung vom Echo, denn in diesem Segment übernahm Amazon die Pionierrolle. Inzwischen beinhalten die smarten Lautsprecher mit der beliebten Assistentin Alexa über 30.000 “Befehle”, genauer gesagt Fähigkeiten, welche hauptsächlich von Drittanbietern entwickelt werden. Eine große Konkurrenz sieht das Unternehmen bei anderen Anbietern trotzdem nicht, da der Konzern in der Forschung und Entwicklung deutlich weiter ist als die anderen, denn sie arbeiten bereits lange an diesem Experiment , noch bevor es gesellschaftstauglich wurde.

Förderung von Ideen

Das Unternehmen betrachtet Ideen, im Gegensatz zu anderen Unternehmen, als Chance und lässt diese nicht vorschnell durch einzelne Beteiligte ausbremsen. Hier müssen Innovationen nicht vorab von diversen Managern akzeptiert werden, damit die Entwicklungsforschung weitergeht.

Eine Idee muss bloß drei Kriterien erfüllen: Sie muss originell sein, also keine Kopie, skalierbar sein und Potenzial besitzen, um eine hohe Kapitalrendite zu erzielen. Falls alle Kriterien erfüllt werden, setzt sich Bezos mit einem speziellen Team zusammen und bespricht die Vor- und Nachteile.

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