Ägäis-Beben
Türkei-Erdbeben: Zahl der Toten steigt auf 69

Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben im Westen der Türkei ist nach Angaben der Behörden auf 69 gestiegen. Mehr als 900 Menschen sind bei dem starken Beben verletzt worden. Gebäude wurden beschädigt, Wasser trat bei einem Tsunami über die Ufer.

Teilen

Izmir – Bei dem verheerenden Erdbeben am Freitag sind nach bisherigen Erkenntnissen in der Türkei mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen.

949 Menschen seien nach jüngsten Erkenntnissen verletzt, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Sonntagabend. Auf der griechischen Insel Samos wurden zwei Jugendliche tot geborgen. Die Gesundheitsbehörden meldeten dort mindestens 19 Verletzte. Seit Freitag soll es über 900 Nachbeben gegeben haben.

Das Beben hatte nach Angaben der nationalen türkischen Katastrophenbehörde eine Stärke von 6,6. Die USGS, die Erdbeben-Behörde der USA, gab die Stärke des Bebens sogar mit 7 an. In der westtürkischen Millionenmetropole Izmir sind mehrere Gebäude eingestürzt und Menschen verschüttet worden. Auf Fernsehbildern waren größere Staubwolken zu sehen, die über der Stadt hingen. Ausgelöst durch das Erdbeben traf ein Tsunami auf die türkische Küste.

Laut der türkischen Katastrophenschutzbehörde AFAD lag das Epizentrum in der Ägäis in einer Tiefe von 16,54 Kilometern nördlich der griechischen Insel Samos. Bei dem Beben handele es sich um eines der schwersten im Mittelmeerraum der vergangenen Jahre. Zu spüren war es auch auf dem griechischen Festland.

Zum Thema

– Ägäis-Beben –
Nach Erdbeben: Mitsotakis und Erdogan sprechen sich gegenseitig Beileid aus

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis haben sich nach dem verheerenden Erdbeben in der Ägäisregion gegenseitig ihr Beileid ausgesprochen und  Unterstützung versprochen.

Nach Erdbeben: Mitsotakis und Erdogan sprechen sich gegenseitig Beileid aus

Auch interessant

Das Billionen-IPO: SpaceX setzt einen neuen Bewertungsmaßstab für die Raumfahrtindustrie

Von Audun Wickstrand Iversen Raumfahrt galt lange als Spielfeld staatlicher...

Naher Osten: „Europa sollte nicht nur zuschauen“

München - Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, mahnt bei phoenix ein stärkeres diplomatisches Engagement der Europäer im Nahen Osten an. "Hier sollten...

Cabrio: Mit geschlossenem Dach auf der sicheren Seite

Coburg - Autofahren mit offenem Verdeck, für viele ist es gelebte Freiheit. Doch irgendwann endet jede Autofahrt und die Parkplatzsuche beginnt. Damit der Zweisitzer...

Verwandte Artikel

Headlines

Naher Osten: „Europa sollte nicht nur zuschauen“

München - Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, mahnt bei phoenix ein stärkeres diplomatisches Engagement der Europäer im...

Spanien kündigt Wiedereröffnung seiner Botschaft in Iran an

Madrid - Spanien wird seine Botschaft in Teheran wiedereröffnen, um die Bemühungen um eine friedliche Lösung nach dem kürzlich...

Varoufakis: „Israel ist der Inbegriff eines Terrorstaates“

Athen - Der israelkritische griechische Politiker Yanis Varoufakis hat auf der Plattform X erneut scharfe Kritik an Israel geübt...

Tote bei Anschlag auf israelisches Konsulat in Istanbul

Istanbul - Bei einer Schießerei in der Nähe des israelischen Konsulats in Istanbul wurden mehrere Menschen verletzt. Nach Angaben des...

Meinung

Das Billionen-IPO: SpaceX setzt einen neuen Bewertungsmaßstab für die Raumfahrtindustrie

Von Audun Wickstrand Iversen Raumfahrt galt lange als Spielfeld staatlicher Agenturen oder milliardenschwerer Visionäre. Das ändert sich gerade fundamental. SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk,...

Naher Osten: „Europa sollte nicht nur zuschauen“

München - Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, mahnt bei phoenix ein stärkeres diplomatisches Engagement der Europäer im Nahen Osten an. "Hier sollten...