Start Panorama Gesellschaft NRW PKK-Anhänger zerstören Lokal in Herne: Deutsch-türkischer Politiker Sirakaya verurteilt Tat

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PKK-Anhänger zerstören Lokal in Herne: Deutsch-türkischer Politiker Sirakaya verurteilt Tat

Bei einer ausgearteten Demonstration von PKK/YPG-Sympathisanten gegen die Anti-Terror-Offensive der Türkei in Syrien ist es am Montagabend in Herne zu Ausschreitungen gekommen. Die PKK/YPG-Anhänger trugen die Gewalt erneut auch in die deutschen Städte.

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Herne (nex) – Bei einer ausgearteten Demonstration von PKK/YPG-Sympathisanten gegen die Anti-Terror-Offensive der Türkei in Syrien ist es am Montagabend in Herne zu Ausschreitungen gekommen. Die PKK/YPG-Anhänger trugen die Gewalt erneut auch in die deutschen Städte.

Mehr als 600 Menschen, in der großen Mehrzahl Anhänger der in Deutschland als Terrororganisation eingestuften PKK/YPG, haben am Montagabend in Herne gegen die türkische Anti-Terror-Aktion in Nordostsyrien demonstriert. Anschließend eskalierte die Lage, so dass hunderte gewaltbereite Demonstranten ein türkisches Lokal verwüsteten. Es kam zu erheblichen Schäden und Verletzungen.

Zafer Sirakaya, Abgeordneter und stellvertretender Vorsitzender für Außenbeziehungen der AK Partei, verurteilt die schreckliche Tat. Sirakaya stammt aus Deutschland und ist einer der Politiker, die bei den letzten Parlamentswahlen ein Mandat errangen.

„Die Angriffe auf Gebetsstätten und Räume der im Ausland lebenden Türken, allen voran in Deutschland nehmen täglich zu. Der Westen unternimmt keine ausreichenden Sanktionen gegen die Angriffe auf unsere Bürgerinnen und Bürger im Ausland und geht dabei leider nicht ausreichend sowie zu zurückhaltend vor. In den späten Abendstunden wurde in Herne das türkisches Caféhaus „Bizim Konak“ von etwa 300 PKK/YPG-Sympathisanten gestürmt und verwüstet. Die Zahl der Einsatzkräfte, die zum Tatort geschickt wurden ist in dem Video deutlich zu erkennen. Ich verurteile die feige und hinterhältige Tat auf unsere Geschwister und verspreche, dass ich alles dafür tun werde, diese Straftat zu verfolgen und dass die Täter ermittelt werden“, sagte Sirakaya gegenüber NEX24.