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Terroranschläge in Sri Lanka
„Angriff auf gesamte Menschheit“: Erdogan verurteilt Anschläge auf Kirchen in Sri Lanka

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die feigen Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka aufs schärfste verurteilt.

(Archivfoto: TCCB)
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Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die feigen Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka aufs schärfste verurteilt.

„Das ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit“, schrieb Erdogan am Sonntag auf Twitter. Er sprach persönlich und im Namen der Türkei den Angehörigen der Opfer und der Bevölkerung Sri Lankas sein Beieid aus und wünscht den Verletzten schnelle Genesung

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nannte die Anschläge „feige, barbarisch und kaltblütig“. genau so wie die im vergangenen Monat in Neuseeland verübten Angriffe auf Moscheen. Terror habe keine Religion, Nation oder Geografie.

Auch der Islamrat verurteilte die Anschläge.

„Wir sind entsetzt über die Terroranschlägen in . Wir verurteilen die Anschläge auf das Schärfste. Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen und bei den Opfern. Den Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung“, schrieb der Verband auf Twitter.

Über 180 Tote bei Anschlagsserie

Bei einer Anschlagsserie auf Kirchen und Hotels sind in Sri Lanka am Ostersonntag über 180 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind auch auch mindestens 35 Ausländer, darunter Niederländer, Briten und US-Bürger. Das teilten die Polizei und Krankenhäuser mit. Hunderte weitere Menschen seien verletzt worden.

Medienberichten zufolge ereigneten sich die mutmaßlichen Terroranschläge innerhalb einer halben Stunde in drei Luxushotels und drei Kirchen. Einige Stunden später habe es drei weitere Explosionen gegeben.

Regierungssprecher Steffen Seibert und Außenminister Heiko Maas verurteilten die Anschläge.

„Entsetzen über die Nachricht, dass Christen auf Sri Lanka während der Ostermessen angegriffen und getötet wurden. Wir trauern um sie und beten für die Verletzten und Familien. Terrorismus, religiöser Hass und Intoleranz dürfen nicht siegen“, schrieb Seibert auf Twitter.

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