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8-Milliarden Dollar: Petrochemie-Anlage in der Türkei geplant

Gemeinsam mit südkoreanischen, niederländischen und algerischen Partnern soll in der südtürkischen Provinz Adana eine Mega-Industriezone für acht Milliarden US-Dollar entstehen

(Beispielfoto: Screenshot)
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Adana (nex) – Gemeinsam mit südkoreanischen, niederländischen und algerischen Partnern soll in der südtürkischen Provinz Adana eine Mega-Industriezone für acht Milliarden US-Dollar entstehen.

Die petrochemische Anlage werde einen jährlichen Umsatz von vier bis fünf Milliarden Dollar generieren und das Leistungsbilanzdefizit der Türkei um vier Milliarden Dollar reduzieren.

„Dieses Projekt, das unsere Abhängigkeit vom Ausland verringert, wird unsere Wirtschaft in jeder Hinsicht stärken. Die externe Abhängigkeit betrifft alle Sektoren. Diese Unternehmen werden nun in der Lage sein, sich gegen die Währungsschwankungen zu behaupten“, zitiert die englischsprachige Daily Sabah den türkischen Minister für Umwelt und Stadtplanung, Murat Kurum.

Die geplante Anlage in Ceyhan sei eine große Chance für die Türkei, sagte Rene van der Plas, Vizechef des Rotterdamer Hafens.

„Ein Projekt, das neue Möglichkeiten bietet. Diese Region verfügt bereits über die notwendigen Verbindungen zu Erdgas- und Ölpipelines. Die Tatsache, dass die Türkei als Brücke zwischen Europa und Asien fungiert und dass Ceyhan in der Lage ist problemlos in den Nahen Osten und nach Afrika zu liefern, ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Wir hoffen, dass wir hier unsere jahrzehntelange Erfahrung im weltweiten Versand einbringen können“, so van der Plas.

Das Projekt ist Teil des mittelfristigen Wirtschaftsprogramms von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan für den Zeitraum zwischen 2019 und 2021. Hierzu gehört die Herstellung von vielen petrochemischen Produkten wie etwa Polypropylen, Polyethylen und PVC.

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