Das Ende der Türken
Iranischer Provinzvertreter Ameli: „Mehdi wird die Türken vernichten“

Der Provinzvertreter der persisch-schiitischen Geistlichkeit im Nordiran, Ayatollah Ameli, hat kürzlich in einer Rede gepredigt, dass Mehdi auf die Erde kommen werde, „um die Türken zu vernichten“.

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Teheran (nex/eurasia) – Der Provinzvertreter der persisch-schiitischen Geistlichkeit im Nordiran, Ayatollah Ameli, hat kürzlich in einer Rede gepredigt, dass Mehdi auf die Erde kommen werde, „um die Türken zu vernichten“. Dabei verwies der radikale schiitische Gelehrte auf die Endzeit, in der Mehdi laut islamischer Tradition das Unrecht auf der Welt beseitigen werde. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Araznews.

In seiner Rede in einer Moschee der Stadt Täbris im Nordwesten Irans habe Ayatollah Ameli wörtlich gesagt:

„Imam-e Zaman (Hazreti Mehdi) wird in Syrien und im Irak gegen die Türken kämpfen. Das letzte Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit war nichts weiter als eine Begegnung der US-Dollar und Geldes.“

Zudem behauptete Ameli, die türkische Bevölkerung Südaserbaidschans (Nordiran) und die türkische Kultur im Iran würden Israel als Türöffner zur Destabilisierung des Landes dienen.

Laut Erkenntnissen von Araznews gehört Ayatollah Ameli zu den engsten Vertrauten des obersten Führers Ali Chamenei in Südaserbaidschan.

Außerdem gibt es Gerüchte, wonach Ayatollah Ameli ein Ausbildungscamp für bewaffnete schiitische Gruppen in der Nähe der mehrheitlich von Aserbaidschanern bewohnten Stadt Erdebil gegründet habe, die nach ihrer Ausbildung wieder ins Ausland gehen sollten, um dort zu operieren. Die Ausbildung der Milizionäre solle die Revolutionsgarde übernehmen.

Jene, die an der militärischen Ausbildung partizipieren, sollen mehrheitlich turksprachig sein und innerhalb der Turkstaaten im Sinne Teherans eingesetzt werden. Diese Aussagen konnten bislang noch nicht von unabhängiger Seite überprüft werden. Lokale türkischsprachige Quellen jedoch wollen von solchen Bewegungen mitbekommen haben.

Der Iran und die Türkei liefern sich in Syrien und im Irak mehr oder weniger offen einen Stellvertreterkrieg entlang konfessioneller Sollbruchstellen. Während die Türkei die sunnitische Opposition in Syrien und die sunnitisch-kurdischen Peschmerga sowie Araber im Irak unterstützt, steht der Iran aufseiten der alawitischen al-Assad-Regierung in Syrien und der Schiiten-Regierung Bagdads.


Erschienen bei eurasianews

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