Türkei
Erdogan: PKK-Mitglieder unter Gelbwesten-Demonstranten

Ankara (nex) – In der Fraktionssitzung der regierenden Partei AKP, sagte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Dienstag, dass unter den Gelbwesten-Demonstranten in Frankreich auch Mitglieder der Terrororganisation PKK mitmischten. „Unter den Protestierenden der Gelbwesten in Frankreich gibt es auch PKK-Mitglieder. Ich frage mich, ob sie das schon untersuchen?“, fragte Erdogan bei seiner Rede. „Kurdische Gruppen“ In einem Interview mit dem französischen TV-Sender BFMTV im vergangenen Dezember, hatten Vertreter der Gelbwesten tatsächlich „kurdische Gruppen“ für die Gewaltexzesse auf der Champs Élysées in Paris verantwortlich gemacht. Anaïs Kuhn, die mit zwei weiteren Vertretern der Bewegung vom TV-Sender eingeladen wurde, sagte, dass „linksextreme kurdische“ Gruppen und französische Rechte für die Eskalation der Gewalt zuständig seien. Auch die französische Tageszeitung La Parisienne berichtete darüber. „Was am Arc de Triomphe geschah, kam nicht von den Gelben Westen. […] Nur in den internationalen Medien reden wir darüber. Wir haben kurdische Partisanen zu diesen Demonstrationen eingeladen“, sagte Kuhn. Die Parolen, die am Arc de Triomphe de l’Étoile in der vergangenen Woche geschmiert wurden, würden der ausländischen kurdischen TKP/ML gehören, erklärte Kuhn weiter. https://twitter.com/AltDogann/status/1070443577979875329 Auch der französische Islamwissenschaftler Romain Caillet erwähnte in einem Tweet die Teilhabe linksextremistischer Gruppen aus der Türkei an der Gewalt bei den Demonstrationen in Frankreich. Laut Romain Caillet, sind Mitglieder der linksextremistischen TKP-ML unmittelbar an der Gewalt und der Zerstörung von Paris beteiligt. Allerdings betonte Caillet, dass diese Gruppen nicht nur aus Kurden bestünden, sondern international gemischt wären. https://twitter.com/RomainCaillet/status/1068910783852134404 Linksextreme Terrororganisation will sich aktiv an den Demos in Frankreich beteiligen Französische Sicherheitskreise zeigten sich im Dezember besorgt darüber, dass die seit Wochen anhaltenden Krawalle während der „Gelbwesten“-Proteste im Land, auch durch ausländische extremistische Organisationen entfacht werden. Tatsächlich hat die TKP/ML zusammen mit der TIKKO in Europa, wie die PKK zuvor, ihre Deckung aufgegeben und will sich laut eigener Aussage aktiv an der Seite der „Gelben Westen“ an den Demonstrationen in Frankreich beteiligen. Sie erklären in einem Video in französischer Sprache, dass sie die „Gelben Westen“ in Frankreich im Kampf „gegen den französischen und europäischen Kapitalismus und für den Internationalismus“ unterstützen werden.  

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– Syrien – Syrischer Kurden-Sprecher: YPG „hat Kurden gefoltert“

Syrische Kurden werden jede mögliche Partei unterstützen, die aktiv arbeitet, um die YPG von syrischem Gebiet zu entfernen, sagte ein syrischer Sprecher der Kurden.

Syrischer Kurden-Sprecher: YPG „hat Kurden gefoltert“
 

Cyber-Kriminalität
Bundesjustizministerin fordert schnelleres Sperren gehackter Konten

Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) hat Internetanbieter wie soziale Netzwerke dazu aufgefordert, geknackte Nutzerkonten schneller zu sperren. „Die Plattformen müssen die Accounts, über die Hacks verbreitet werden, sofort sperren“, sagte Barley der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wenn Accounts von Hackern gekapert werden, müssen ihre Inhaber sie schnellstens zurückerlangen können“, sagte Barley und brachte neue Vorschriften ins Gespräch. Hier prüfe man, wie die Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden könnten, so die Ministerin. Zudem forderte sie mehr Transparenz im Netz. „Wir brauchen zudem ein europaweit gültiges IT-Sicherheits-Gütesiegel, damit Nutzer vertrauenswürdige Angebote direkt erkennen können“, sagte Barley.

Berlin
Heil über Scholz-Debatte in der SPD: Kanzlerfrage klären, wenn sie ansteht

Osnabrück – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seine Partei vor einer neuen Personaldebatte gewarnt: „Olaf Scholz macht eine hervorragende Arbeit. Ich traue ihm viel zu“, sagte Heil der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Aber „grundsätzlich gilt: Kanzlerkandidaten-Fragen klären wir, wenn sie anstehen.“ Heil reagierte damit auf Aussagen von Finanzminister und Vizekanzler Scholz, der sich als potenzieller SPD-Kanzlerkandidat ins Spiel gebracht hatte. Bundearbeitsminister alarmiert über Datenklau: Täter wollten Demokratie destabilisieren Alarmiert zeigte sich der Arbeitsminister über den Hackerangriff auf Politiker: „Der massenhafte Datenklau ist der Versuch, Vertreter unseres Staates gezielt zu diskreditieren. Die Täter wollen die Demokratie destabilisieren. Davon dürfen wir uns nicht verunsichern lassen“, mahnte der SPD-Politiker. „Unsere Republik muss auch im digitalen Zeitalter wehrhaft sein.“ Heil forderte eine gründliche Aufklärung. Zwar müsse jeder selbst gut auf seine Daten aufpassen. „Aber man kann das Thema nicht den Einzelnen überlassen. Gegen einen gezielten Angriff auf breiter Front müssen sich unsere Behörden wehren können. Hier dürfen wir nicht naiv sein“, gab Heil zu bedenken. Im französischen und US-Wahlkampf habe man mit den Attacken gegen Emmanuel Macron und Hillary Clinton gesehen, „was auf uns zukommen kann“.

Cyber-Kriminalität
Netzpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion fordert IT-Produkthaftung für Unternehmen

Bonn –  Infolge des Hackerangriffs auf hunderte Politiker, Prominente und Journalisten fordern deutsche Politiker eine rasche Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten IT-Sicherheitsstandards. „Wir brauchen eine verbindlich vorgeschriebene IT-Produkthaftung für Unternehmen“, nahm Anke Domscheit-Berg (Fraktion Die Linke) in der Sendung „unter den linden“ im Fernsehsender phoenix unter anderem die Hersteller von Hard- und Software in die Pflicht. Dazu gehöre auch eine Meldepflicht für Sicherheitslücken. „Es sind Hausaufgaben auf allen Seiten zu erledigen“, appellierte die Netzpolitikerin zudem an die Selbstverantwortung der Nutzer, denn der aktuelle Datenklau sei besonders durch Nachlässigkeiten auf Nutzerseite begünstigt worden. Thomas Jarzombek, CDU-Digitalpolitiker, betonte, dass im Bereich der digitalen Sicherheit bei der kritischen Infrastruktur bereits viel getan worden sei. „Es muss sich jetzt noch viel stärker um die privaten Kommunikationskanäle von Menschen gekümmert werden.“ Die Handynummer von Jarzombek war ebenfalls unter den veröffentlichten Daten. Insgesamt beurteilten beide Netzpolitiker den entstandenen Schaden durch den Hackerangriff aber als vergleichsweise gering. Allerdings: „Ich glaube dennoch, dass es eine destabilisierende Wirkung hat und viele Menschen verunsichert hat“, so Domscheit-Berg, die inzwischen von der gezielten Aktion eines Einzeltäters ausgeht: „Wir müssen mehr über die Person und deren Motive wissen.“ Uneins sind sich Thomas Jarzombek und Anke Domscheit-Berg in der Frage, inwieweit der Staat durch eigene Hacker selbst IT-Strukturen angreifen dürfe. Der CDU-Politiker sprach sich für gezielte und richterlich abgesegnete Aktionen aus, etwa bei Handys und Computern von Gefährdern zur Terrorismusabwehr. Jarzombek: „Das finde ich unverzichtbar.“ Domscheit-Berg sah es hingegen kritisch, Sicherheitslücken von staatlicher Seite gezielt auszunutzen, statt diese zu schließen. „Damit gefährde ich Millionen von Menschen. Das ist natürlich ein Interessenkonflikt. Und hier sind für mich die Sicherheitsinteressen der gesamten restlichen Gesellschaft höher zu gewichten.“

Cyber-Kriminalität
Heilbronner Zeuge im Hacker-Skandal schon länger im Visier der Sicherheitsbehörden

Heilbronn – Der 19-jährige Heilbronner, dessen Wohnung am Sonntag im Zuge des Datenraub-Skandals durchsucht wurde, ist offenbar seit mindestens vier Wochen im Visier der deutschen Sicherheitsbehörden. Das berichtet die „Heilbronner Stimme“. Auf seinem Twitter-Konto am Montagmorgen hieß es in einem Tweet, der weniger später gelöscht wurde: „Ich werde höchstwahrscheinlich bereits seit Wochen von der Polizei beobachtet, hatte seit ca. 4 Wochen keine Hardware mehr, gestern erneute Beschlagnahme von allen neuen und übrig gebliebenen Geräten, wie kann man da eigentlich nur ansatzweise dran denken dass ich 0rbit sei?“ Das wirft die Frage auf, wann die Behörden von der Dimension des Datenskandals eine Ahnung haben mussten. Das BKA wollte dazu auf Nachfrage keine Stellung nehmen, bestätigte aber: „Zeugenschaftliche Vernehmungen – unter anderem in Heilbronn – wurden durchgeführt. Die Ermittlungen dauern an, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte erteilt werden können. Zugleich wurde damit begonnen, die von der Veröffentlichung der Daten betroffenen Personen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden in Bund und Ländern zu informieren.“ In einem anderen Tweet auf dem Konto des Heilbronners, der als Zeuge gilt, heißt es: „Für welchen Kriminellen halten mich die Behörden als nächstes? Wann verstehen die ganzen Leute mal, nur weil man mit jemandem Kontakt hat oder für jemanden eine Domain registriert, dass man nicht gleich auch diese Person ist.“ Ein weiterer Tweet lautet: „Da es überall im Fernsehen & den Medien zu sehen ist, ja dass BKA hat gestern in einer mehrstündigen Razzia meine Wohnräume durchsucht. Ich möchte ganz klar darauf hinweisen, dass ich ausschließlich als Zeuge geführt werde. Das BKA bat um öffentliche Zurückhaltung.“ Eine Sprecherin des BKA teilte der „Heilbronner Stimme“ mit, das BLA prüfe „gemeinsam mit dem BSI Einzelsachverhalte, die sich bereits in der polizeilichen Bearbeitung befinden. Analysen des BSI und des BKA weisen darauf hin, dass sich mehrere Anzeigen aus dem Jahr 2018, die vereinzelt bei der Polizei wegen Datenmissbrauch eingegangen waren, auch den seit der vergangenen Woche vorliegenden Listen zuordnen lassen. Die Auswertungen dazu dauern an. Das BKA und das BSI werden über die Ergebnisse informieren, sobald diese vorliegen.“

SPD-Wirtschaftsforum
Harald Christ: Scholz wäre ein guter Bundeskanzler

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Das SPD-Wirtschaftsforum hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in der Debatte um seine Äußerungen zur Kanzlerkandidatur gegen Kritik verteidigt. „Wenn der Vizekanzler und Finanzminister sich die Position eines Bundeskanzlers zutraut, ist das im Grunde doch selbstverständlich – sonst hätten wir in dieser Rolle den falschen“, sagte Harald Christ, Präsidiumsmitglied und Schatzmeister des SPD-Wirtschaftsforums, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Olaf Scholz sei ein sehr erfahrener und kompetenter Politiker. „Er wäre sicher auch ein guter Bundeskanzler“, sagte Christ, betonte aber, dass die Frage einer Kandidatur sich derzeit nicht stelle. Zur Idee einer Urwahl sagte Christ: „Erst wenn die Umstände klar sind, kann auch sinnvoll über die Möglichkeit einer Urwahl entschieden werden.“ Außerdem sei wichtig, wen die Wählerinnen und Wähler in unserem Land diese Rolle zutrauten und nicht wer am beliebtesten innerhalb der SPD sei. „Die Empörung einiger innerhalb der SPD über das Zitat von Olaf Scholz ist befremdlich“, sagte Christ.

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Macao – größtes Vergnügungszentrum der Welt

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WERBUNG Es ist noch keine zwanzig Jahre her, als die ehemalige portugiesische Kolonie Macao an China zurückgegeben wurde. Ganz anders als Hongkong, war Macao zu der Zeit eher ein schmuddeliges kleines Provinznest mit allerlei halbseidenen Figuren. Mittlerweile hat sich die chinesische Sonderverwaltungszone jedoch zu einem der größten und edelsten Spielplätze für Casino- und Automatenspiele entwickelt. Jährlich kommen Millionen Asiaten, Australier, Europäer und Amerikaner in die Stadt, um hier ihre Einsätze zu machen. Ein Superlativ jagt das andere Die mehr als 600.000 Einwohner zählende Provinz ist heute mit Abstand das gewinnträchtigste „Spielcasino“ der Welt. Die Umsätze an den Spielautomaten, Black Jack- und Roulette-Tische übersteigen die in Las Vegas und Atlantic City bei weitem. Selbst die großen amerikanischen Casino- und Ressortbetreiber haben das erkannt. MGM, Wynn, Venetian Resort – sie sind mittlerweile alle in Macao vertreten. Das Venetian Resort Hotel & Casino hat gleich einmal halb Venedig als Indoor-Modell nachbauen lassen. Hier können sich die Gäste nicht nur an bunten Slotmachines erfreuen, sondern sich zwischen den Shopping-Stops auch gleich noch mit der Gondel durch den hoteleigenen Canale Grande unter einem künstlichen Canaletto-Himmel schippern lassen. Die Dichte der insgesamt 300 Luxus-Boutiquen in den abgeschlossenen Hotelwelten ist mindestens doppelt so hoch als auf der 5th Avenue in New York. An einem durchschnittlichen Tag zählt allein das Venetian Resort über 70.000 Besucher. Viele davon kommen eigens mit dem Hubschrauber aus Hongkong herüber. Unter dem Kanal befindet sich die Casinoetage mit unglaublichen 800 Spieltischen und 3.400 Automatenspiele.
(Foto: pixa)
Die Welt ist im Glückspielfieber Es sind jedoch nicht nur neureiche Chinesen und wettverrückte Briten in Macao, die von der bunt glitzernden Welt in den Spielcasinos nicht genug bekommen können. Der Trend zum Glücksspiel lässt sich auch hierzulande beobachten. Mussten Spieler an einarmigen Banditen oder im Online noch vor einem Jahrzehnt damit rechnen, dass sie als mehr oder weniger halbseidene Gestalten abgestempelt werden, sind die Automatenspiele heutzutage regelrecht schick geworden. Fast 70 % der Deutschen hat schon mal um Geld an einem Automaten oder in der Spielbank gespielt. Der Trend geht auch immer mehr zum gemeinsamen Spielen. Leute verabreden sich um die Herausforderung zusammen anzunehmen und vielleicht den einen oder anderen Jackpot zu knacken, was übrigens gar nicht so selten passiert. Der Rekordgewinn im Online-Casino liegt bei 17,8 Millionen Euro, den ein Skandinavier bei Mega Fortune, einem progressiven Jackpotspiel gewonnen hat. Eine Übersicht über die besten und gewinnträchtigsten Slots findet sich auf automatenspiele.com. Live-Casino und virtuelle Pokerrooms Die besten Online-Casinos punkten jedoch nicht nur mit ihren ausgefallenen Spielautomaten, die teilweise schon an echte Videogames erinnern. Beliebt sind auch die Spiele im Live-Casino. Hier können sich Player per Video direkt an hunderte Spieltische für Roulette, Black Jack oder Baccarat in echte Spielbanken „beamen“ und ihre Einsätze machen. Auch die Pokerrooms, das sind meist separate Online-Pokernetzwerke mit Millionen Playern weltweit erfreuen sich einer unverändert hohen Nachfrage. Wer hier etwas Glück und vor allem starke Nerven hat, kann sich in einem der zahlreichen Turniere sogar für die großen Events der World Series of Poker oder der European Poker Tour qualifizieren. Einsätze sind bereits ab wenigen Euro möglich. Vor der Registrierung auf Qualität achten Leider tummeln sich in unter den Anbietern von Online-Casinos auch schwarze Schafe. Spieler sollten sich daher über die Seriosität des Online-Casinos informieren, bevor sie sich anmelden. Einige Casinoanbieter locken Spieler beispielsweise mit hohen Bonusversprechen. Allerdings stellt sich nicht selten heraus, dass die dazugehörigen Bonusbedingungen so gestaltet sind, dass es nach menschlichem Ermessen gar nicht möglich ist, sich den Bonus auszahlen zu lassen. Das eingezahlte Geld ist dann in der Regel auch weg. Seriöse Online-Casinos verfügen über eine offizielle europäische Lizenz, sodass die Spieler ihre Einsätze legal tätigen können. Darüber hinaus werden die Gewinne korrekt und ohne Abzug ausgezahlt und die Spiele regelmäßig von unabhängigen Prüfern auf ihre Fairness getestet.

Angriff auf Frank Magnitz
Bremen: Unbekannte verletzen AfD-Politiker

Bremen (nex) – Frank Magnitz, Landesvorsitzender der AfD, ist am späten Montagnachmittag von Unbekannten angegriffen und dabei verletzt worden. Das berichtet der “Weser-Kurier“ (WK). Dem Bericht zufolge, soll Magnitz zuvor in der nahe gelegenen Kunsthalle beim Neujahrsempfang des „Weser-Kurier“ zu Gast gewesen sein. In Höhe des Theaters am Goetheplatz hätten ihn mehrere Personen angegriffen. Ob die Täter Waffen verwendeten, sei noch unklar, ebenso, wie schwer Magnitz bei dem Angriff verletzt wurde, berichtet WK weiter. Die Polizei gehe aufgrund seiner politischen Tätigkeit davon aus, dass die Tat auch politisch motiviert war. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft hätten die Ermittlungen bereits aufgenommen.    

PepsiCo-Fabrik in Manisa
Türkei: Erdogan eröffnet Pepsi-Fabrik

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Manisa (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am Samstag in der westlichen Provinz Manisa eine Pepsi-Fabrik eingeweiht. „Die Investition der PepsiCo hier in Manisa ist eine starke Antwort auf die jüngste Kampagne gegen die Wirtschaft in der Türkei“, zitiert “Daily Sabah“ Erdogan. Wie die Tageszeitung weiter berichtet, bedankte sich der türkische Staatschef bei dem US-amerikanischen Getränke- und Lebensmittelkonzern PepsiCo für die neue Fabrik. Die Türkei werde weiterhin ihre Unterstützung für den privaten Sektor fortsetzen. Die Kosten der neuen Fabrik lägen bei knapp über 100 Millionen US-Dollar, so „Daily Sabah“ unter Berufung auf ein Interview mit dem PepsiCo-Präsident der Türkei, Leven Yüksel. Die Fabrik werde vor allem die Produktion der berühmten Snacks von Pepsi ankurbeln. Dreißig Prozent der Doritos Chips, die bald in der neuen Fabrik produziert werden, würden an europäische Märkte exportiert.

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– Velaro-Bestellung – Türkei: Siemens zieht 420-Millionen-Dollar-Deal an Land

Neuer Großauftrag für das deutsche Traditionsunternehmen Siemens: Die türkische Staatsbahn hat für 340 Millionen Euro (etwa 420 Millionen US-Dollar) zehn Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro bestellt.

Türkei: Siemens zieht 420-Millionen-Dollar-Deal an Land

Wettbewerbsverstöße
Türkei: Kartellbehörde leitet Untersuchung gegen Google ein

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Ankara (nex) – Wegen des Verdachts auf Wettbewerbsverstöße hat die türkische Kartellbehörde eine Untersuchung gegen den Internetriesen Google eingeleitet. Wie das “Handelsblatt“ weiter berichtet, reagiere die Behörde damit auf die Beschwerde eines Konkurrenten, nach der Google mit seinen Algorithmen für Suchen und die Platzierung von Werbung seine dominante Marktposition zum Nachteil anderer Unternehmen missbrauche. Der türkische Google-Ableger Google Reklamcilik ve Pazarlama, Google International LLC, Google LLC, Google Ireland Limited und der Mutterkonzern Alphabet Inc. seien von der Untersuchung betroffen, berichtet das “Handelsblatt“. Wegen Wettbewerbsverstößen beim Verkauf seiner Software habe das türkische Kartellamt Google bereits im vergangenen September mit einem Bußgeld über umgerechnet etwa 15,1 Millionen Euro belegt.