Coronavirus
Coronavirus: Saudi-Arabien schließt Grenze für Pilgerreisen
Brüssel
Erdgasbohrungen vor Zypern: EU verhängt Sanktionen gegen Türkei
Zypern wurde 1974 geteilt, nachdem Griechenland einen Militärputsch durchgeführt und die Türkei als Garantiemacht interveniert hatte. Die türkische Regierung hatte unter Premierminister Bülent Ecevit entschieden, am 20. Juli 1974 türkische Truppen auf die Insel zu entsenden, um eine ethnische Säuberung durch die nationalistische Regierung zu verhindern, die infolge eines von Griechenland unterstützten Putsches gegen den zyprischen Präsidenten, Erzbischof Makarios, an die Macht gekommen war. Die Putschisten strebten damals den Anschluss der gesamten Insel an das ebenfalls von einer Militärjunta regierte Griechenland an.
Bereits in den Jahren vor dieser Entwicklung hatte es vielfach Übergriffe und Pogrome gegen die türkische Bevölkerung auf Zypern gegeben. Die unter dem Namen „Operation Atilla“ durchgeführte Militäraktion führte in weiterer Folge zum Ende der Militärdiktatur in Griechenland, die türkischen Truppen blieben dennoch auf Nordzypern stationiert und 1983 erklärte der dort entstandene De-facto-Staat unter dem bis 2005 regierenden Langzeitpräsidenten Rauf Denktaş seine Unabhängigkeit. In den letzten Jahren gab es mehrere Versuche, die Insel zu einigen, 2004 scheiterte jedoch ein Referendum zur Wiedervereinigung an einer „Nein“-Mehrheit im griechischen Teil.
Kosovo
Ehemaliges UCK-Mitglied Qerim Kelmendi ermordet
Mit Kummer erreichte uns heute die Nachricht vom Mord an dem ehemaligen KLA-Partner Qerim Kelmendi. Familie und Freunden spreche ich mein aufrichtiges Beileid aus. Ich fordere die Justizorgane auf, den Fall so schnell wie möglich aufzuklären.

Während des Kosovo-Krieges war Haradinaj Befehlshaber der Widerstands-Organisation UCK. Ein Sondertribunal in Den Haag hat ihn wegen seiner Rolle bei dem Aufstand gegen die serbischen Streitkräfte 1998-99 als Verdächtiger für Kriegsverbrechen vorgeladen.
Ibrahim Kelmendi, Bruder des Getöteten und ebenfalls ein ehemaliges Mitglied der UCK, hat in einem Kommentar auf Facebook Serbien für den Tod seines Bruders verantwortlich gemacht.
Anschlag in Hanau
Türkischer Botschafter: Neonazis werden Türkeistämmige nicht vertreiben
Der gestern Abend in Hanau, Deutschland verübte niederträchtige Anschlag ist ein neuer und schwerwiegender Ausdruck des zunehmenden Rassismus und der Islamfeindlichkeit. Wir sprechen den Familien der Verstorbenen, insbesondere unseren Staatsbürgern, unser Beileid aus und wünschen den Verletzten eine rasche Genesung. Diese Vorfälle kann man nicht als einzelne Angriffe betrachten. Die Gleichgültigkeit gegenüber dem Kampf gegen die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Europa, führt Tag für Tag zu neuen Angriffen. Es ist an der Zeit, diesen Angriffen ein Ende zu setzen. Andernfalls können Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ein noch ernsteres Ausmaß erreichen und uns in eine gefährliche Lage versetzen. Die Lösung zur wirksamen Bekämpfung von Rassismus, Fremden- und Islamfeindlichkeit liegt vor allem darin, diesem ermutigenden Ansatz zu entgehen und wirksame Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Jetzt ist es an der Zeit, dass sich alle europäischen Länder gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zusammenschließen und mit einer Stimme sprechen. Wir sind entschlossen, die notwendige Zusammenarbeit auf bilateraler und internationaler Ebene bei der Bekämpfung aller Arten von Rassismus aufzuzeigen, und werden unsere aufrichtigen Bemühungen in dieser Richtung fortsetzen.
Rechtsradikalismus
12.700 „gewaltorientierte“ Rechtsextreme
Rechtsextremismus
Israels Botschafter kritisiert AfD
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Fremdenfeindlichkeit
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Corona-Epidemie
Amtsärzte: Wir sind schlecht auf größeren Corona-Ausbruch vorbereitet
Kommentar
Der Hanauer Trauermarsch wird zum Politikum
Wo war die Verurteilung von Flaggen und Terrorismus? Diese Doppelmoral entbehrt jeglicher Logik und die Glaubwürdigkeit dieser Medienvertreter! Ferner haben es diese Medienvertreter auf die Rufe während des Trauermarsches wie „Allahu Ekber“ abgesehen und dabei bisweilen jeglichen Bezug zur Realität verloren, indem „Gott ist groß“ Aussagen mit Islamismus gleichgesetzt wird.
Diese Form der Umdeutung von Begriffen und die Manipulation der Leser ist sicherlich kein Beitrag zum sozialen Frieden und beweist ihre eigentliche Intension. Diese Veranstaltungen waren ein ganz großer Erfolg. Dazu beigetragen haben die hohe Anzahl an Teilnehmern, die Geschlossenheit der türkischen Vereine und Verbände, der wichtige Zusammenschluss der Religionen (Christentum, Islam und Judentum) und vielleicht mit das Wichtigste, dass der Trauermarsch und die Kundgebung bis zum Ende erwartungsgemäß zivilisiert und friedlich verliefen. Aber davon erfährt man leider nichts von diesen sogenannten Journalisten! „Wir sind Deutschland. Wir gehören zusammen!“
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.
Hodschali-Massaker
Dr. Christian Johannes Henrich: Der Bergkarabach-Konflikt
Zum Thema
– Geschichte – Hodschali-Massaker: Der letzte Genozid des 20. Jahrhunderts
Die ersten Nachrichten über die eingekesselten muslimischen Zivilisten ließen das Blut gefrieren. Sie deckten sich mit den Schilderungen der türkischen Flüchtlinge aus dem sogenannten Lacin-Korridor, einem weiter westlich gelegenen Landstrich zwischen der umkämpften Enklave Karabach und der Staatsgrenze der Republik Armenien.
26.2.1992: Im Gedenken an die Opfer des Völkermordes von Hodschali

