Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
„Ernährungsreport“: Mehrheit legt Wert auf regionale Lebensmittel

Berlin (dts) – Die große Mehrheit der Deutschen legt Wert auf regionale Lebensmittel: 76 Prozent der Bundesbürger finden es wichtig, dass Produkte aus ihrer Region kommen. Das geht aus dem „Ernährungsreport 2016“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hervor, aus dem die Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorab zitieren. Die Kunden seien bereit, für regionale Produkte auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) den Funke-Zeitungen. „Unsere qualitativ hochwertigen Lebensmittel müssen uns ihren Preis wert sein.“ Für die Erzeuger biete das große Chancen, so Schmidt: „Die Landwirte können dieses Potential nutzen, wenn sie noch stärker auf die regionale Vermarktung setzen.“ Der Erhebung zufolge können sieben von zehn Deutschen alle Einkaufsmöglichkeiten in erreichbarer Nähe finden. Dabei kann im Durchschnitt jeder Zweite zu Fuß einkaufen gehen – im Einzelfall hängt der Weg aber von der Größe des Wohnorts ab: In Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern können rund 60 Prozent der Kunden zu Fuß zu den Geschäften laufen, in Orten unter 20.000 Einwohner dagegen können das nur 40 Prozent. Die meisten anderen erreichen ihre Einkaufsziele per Rad, Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von 15 Minuten. Weniger als jeder Zehnte ist länger unterwegs. Die Mehrheit der Deutschen kauft ihre Lebensmittel am liebsten im Supermarkt ein, gefolgt von Discountern und Lebensmittelfachgeschäften. Nur ein Prozent der Bundesbürger bestellt Lebensmittel im Internet.

Neujahrsfeier
Hunderttausende feiern auf der Silvester-Meile in Berlin

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Berlin (dts) – Auf der Berliner Silvester-Meile zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule haben am Donnerstagabend mehrere Hunderttausend Menschen dem neuen Jahr entgegengefeiert. Kurz nach 22:00 Uhr teilte die Polizei mit, dass alle Zugänge zur Feiermeile geschlossen wurden, ein Zugang war nicht mehr möglich. Bereits am frühen Nachmittag waren die ersten Besucher auf das Gelände geströmt, zunächst war der Andrang dem Veranstalter zufolge jedoch geringer als in den Vorjahren. Gegen 19:00 Uhr hatte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt das Bühnenprogramm begonnen. Die Silvesterparty fand unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen statt. Besucher wurden an allen Eingängen auf gefährliche Gegenstände und Feuerwerkskörper überprüft, große Taschen, Rucksäcke und Koffer sind auf dem Gelände verboten. Insgesamt sorgten 600 Ordner für Sicherheit, rund um die Festmeile waren rund 900 Polizisten im Einsatz, 150 mehr als im vergangenen Jahr. Auch der angrenzende Tiergarten war für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Die Absage der offiziellen Silvesterfeier in Brüssel hatte nach Angaben der Polizei in Berlin jedoch keinen Einfluss auf die Feier am Brandenburger Tor: Es gebe keine konkreten Hinweise auf Anschlagspläne, sagte ein Sprecher vor der Party.

Berlin
Steinmeier begrüßt Abschluss des OSZE-Haushaltes 2016

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Berlin (dts) – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den fristgerechten Abschluss des Haushaltes der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) begrüßt. „Das war eine harte Nuss und hat über längere Zeit – auch während der Feiertage – beharrliche Verhandlungen in Wien und mit den Außenministerkollegen in den Hauptstädten gefordert“, sagte Steinmeier am Vorabend der Übernahme des OSZE-Vorsitzes. „Dass es uns heute gelungen ist, den Haushalt für das kommende Jahr in trockene Tücher zu bringen, ist auch der Bereitschaft der OSZE-Partner zu verdanken, Kompromisse einzugehen und aufeinander zuzugehen, wenn es darauf ankommt.“ Damit sei nun das reibungslose Funktionieren der Organisation sichergestellt. „Das ist ein gutes Omen. Nun können wir uns unmittelbar mit Beginn unseres OSZE-Vorsitzes mit voller Kraft der Sacharbeit widmen“, so der Bundesaußenminister. Deutschland übernimmt im Jahr 2016 den Vorsitz der OSZE, 2017 wird dann Österreich Vorsitzland.  

Iran-Sanktionen
Iran will Raketenprogramm ausweiten

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Tehran (dts) – Irans Präsident Hassan Rohani seinen Verteidigungsminister aufgefordert, das Raketenprogramm auszubauen.

Dies sei eine Antwort auf die geplanten US-Sanktionen, begründete Rohani den Schritt. Das Vorgehen der USA sei eine unrechtmäßige Einmischung. Zuvor hatten verschiedene US-Medien berichtet, dass Washington erstmals seit dem Abschluss des Atomabkommens mit dem Iran neue Sanktionen gegen mehrere Firmen und Einzelpersonen in der Islamischen Republik, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten vorbereiten. Diese sollen bei der Entwicklung des iranischen Raketenprogramms geholfen haben.
 

Syrienkrieg
Beobachter: 2015 über 55.000 Menschen in Syrien getötet

London (dts) – In Syrien sind nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mehr als 55.000 Menschen getötet worden.
Unter den Toten seien knapp 21.000 Zivilisten, davon mehr als 2.500 Kinder. Zudem würden noch Tausende Menschen vermisst, rund 3.000 Menschen seien Geiseln der Terrormiliz „Islamischer Staat“. Im vergangenen Jahr hatte die Organisation 76.000 Todesopfer gezählt. Insgesamt seien in dem Bürgerkrieg in Syrien, der im März 2011 ausgebrochen war, mehr als 260.000 Menschen ums Leben gekommen.

Ci-Nex Film Review
Filmkritik: Baskın – Karabasan

Durch die Nacht mit Can Evrenol – Baskin Review von Julius Zunker Düsseldorf (nex) – Noch während des Toronto Film Festivals unterschrieb Can Evrenol einen Vertrag mit der renommierten Künstleragentur William Morris Agency (WME). Kein Wunder, wurde doch sein bluttriefendes Spielfilm-Debüt „Baskin“ ebenfalls dort vom internationalen Horrorfilm-Verleiher IFC Midnight ins Programm genommen. IFC Midnight ist es zu verdanken, dass in den letzten Jahren hochkarätige Genrestreifen es, anstatt direkt auf DVD und Bluray fürs Heimkino zu enden, auch auf einige ausgewählte Leinwände von Programmkinos schafften. So wie nun auch „Baskin“. Grundlage für den düsteren Horrorthriller ist der gleichnamige und preisgekrönte Kurzfilm des jungen türkischen Filmemachers Evrenol. Allgemein ist die Türkei weniger für Horrorfilme bekannt, ein Mitgrund, warum Evrenol in seinem ersten Feature-Film sehr frei aufspielen kann. Dabei hält er sich zwar an Konventionen des Genres und orientiert sich an Vorbildern wie dem italienischen Großmeister des Horror- und Giallofilms Dario Argento, Altmeister John Carpenter und Schreckensikone Clive Barker, weiß aber auch seine ganz eigene Bildsprache geschickt in diesem übernatürlichen Blick in die Finsternis unterzubringen. Und finster geht es in „Baskin“ an jeder Ecke zu, denn die Friedhofsschicht einer Streife aus fünf Polizisten endet in einer grausamen schwarzen Messe. Zwar treten die das Kinoplakat zierende Schlüssel- und Schlosssymbolik erst sehr spät in Erscheinung – letzterer in Form eines antiken Türöffners, entnommen der aufgeschlitzten Kehle eines der Charaktere – und der tatsächliche Schlüssel zu der übernatürlichen Geschichte bleibt nicht übermäßig aufmerksamen Zuschauern eventuell völlig verborgen, aber der vibrant und hochwertig inszenierte Schocker bietet Genrefans alles, wonach es diesen dürstet.
(Foto: screenshot)
(Foto: screenshot)
Wie bei einigen seiner Vorbilder bleibt Evrenols Drehbuch auf der inhaltlichen Seite eher ein Leichtgewicht. Weite Teile von „Baskin“ sind eher ein Eintauchen und Aufstehen aus einer verschwommen Traumwelt, ähnlich der, die Dario Argento in vielen seiner Filme installiert, bis alles in einem elaborierten Horror- und Folterszenario in den Eingeweiden einer verlassenen Polizeistation endet, deren Fundamente wohl in die Zeiten des ottomanischen Imperiums zu verordnen sind. Der ganze Alptraum beginnt in Form eines Prologes, in dem der junge Polizist Arda (Gorkem Kasal) als Kind seine erste Berührung mit einem immer wiederkehrenden Traum hat, der ihn bis ins Erwachsenenalter verfolgt. Von den erregten Lauten seiner Mutter aus dem Schlaf gerissen, irrt er wieder und wieder durch das Elternhaus, irgendwo zwischen Schlafen und Wachen. Allein aber ist er nicht, denn die blutige Hand eines unsichtbaren Wesens greift nach ihm. Diese erste Traumsequenz wechselt abrupt in eine finstere Kaschemme, deren fleischliches Angebot von einer druidenhaften Gestalt in Kapuze geliefert wird. Hier sitzen Arda und seine Kollegen, darunter ihr Chef Remzi (Ergun Kuyucu), der zugleich Ardas Ziehvater seit dem Tod seiner Eltern ist, quatschen über Fußball und amouröse Eroberungen, bis der Heißsporn der Truppe, Yavuz (Muharrem Bayrak) mit dem Kellner einen Auseinandersetzung beginnt. Einem seiner Kollegen jedoch ist das Essen nicht bekommen, der schmutzige Laden wird verlassen und die Streife fortgesetzt. Ihr erster Einsatz an diesem Abend soll die Verstärkung einer anderen Streife an einem Tatort im Nirgendwo sein. Noch bevor sie dort ankommen kreuzt ein nackter Mann die Straße und die Kollision mit einer unbekannten Kreatur sendet das Gespann in einen Abgrund abseits der Straße. Plagenartige Mengen an Fröschen, eine Funkstörung und eine Bande an unheimlichen Zigeunern, sowie unerklärbare Kratzspuren an ihrem Van treiben auch dem Letzten den Machismo aus und endlich an ihrem Ziel angekommen ist von den Kollegen nur ein verlassener Einsatzwagen zu finden. Von da an versinkt alles nach und nach im Wahnsinn. Kannibalismus und Vergewaltigung, entmenschlichte (oder unmenschliche) Kreaturen mit einem Hang zu kreativer Schlachtung lassen die Grenzen von Traum und Realität endgültig verschwimmen und auch wenn die meisten der Cops sich zu Beginn des Films nicht unbedingt ins Herz der Zuschauer gespielt haben, so kommt schnell ob der kommenden Qualen Mitleid mit ihnen auf. In Zusammenarbeit mit Kameramann Alp Korfali und Szenenbildnerin Sila Karakaya erschafft Evrenol eine derbe Suppe auf der visuellen Seite mit extrem hochwertiger Optik zu Gunsten von Stimmung und Atmosphäre, deren alptraumhafte Bildgewalt durch den deftigen und genretypischen Synthesizer-Score aus der Feder des Techno-Duos Ulas Pakkan und Volkan Akaalp (in „Baskin“ als JF geführt) noch zusätzlich forciert wird. Schön, so man dies in diesem Kontext sagen möchte, nutzt Alp Korfali in der bildlichen Narrative Close-ups von Haut, Haaren und Kleidung und anderen Details wie beispielsweise die sorgenvollen und Überstunden schiebenden Finger von Remzi an seiner Gebetskette. „Baskin“ ist definitiv nichts für zarte Gemüter und nicht auf der dezenten Seite verordnet. Aber Genrefreunde, solche die es werden wollen und diejenigen, die eine neue Seite des türkischen Kinos kennen lernen möchten, sind mit einer Streife durch den Nachtmahr „Baskin“ auf der sicheren Seite. In Zukunft wird Can Evrenol sicherlich noch von sich hören und sehen lassen.   [paypal_donation_button]   BASKIN – Ab 01.01.2016 in deutschen Kinos     Mehr zum Thema: USA: Erster türkischer Horrorfilm in US-Kinos  

Oslo
Toter nach Zwischenfall auf Bohrinsel vor Norwegen

Oslo (dts) – Eine gewaltige Welle hat am Mittwoch eine Bohrinsel des norwegischen Ölkonzerns „Statoil“ getroffen.

Dabei kam ein Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden verletzt, wie der Konzern mitteilte. Die Verletzten seien mit einem Hubschrauber an Land gebracht worden, nachdem sich die Bergung wegen starker Winde zunächst verzögert hatte. Die Welle habe den Wohnbereich der Arbeiter getroffen und beschädigt. Rund die Hälfte des aus etwa einhundert Menschen bestehenden Personals sei evakuiert worden. Die schwimmende Plattform habe sich für Reparaturen auf den Weg zur Küste gemacht. Das Wetter sei zum Unglückszeitpunkt sehr rau gewesen, daher sei auch die Ölförderung eingestellt gewesen.
 

Denial-of-Service-Angriff
Hacker legen BBC-Webseite vorübergehend lahm

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London (dts) – Die Webseite der britischen Rundfunkanstalt BBC war am Donnerstag über mehrere Stunden nicht erreichbar: Die BBC sprach zunächst von einem technischen Problem, später wurde jedoch klar, dass offenbar Hacker hinter der Störung der Hauptseite und verwandter Seiten steckten. Demnach habe es einen sogenannten Denial-of-Service-Angriff gegeben. Dabei wird eine Website durch massenhafte Anfragen zum Zusammenbruch gebracht. Die Probleme begannen laut BBC gegen 07:00 Uhr Ortszeit (08:00 deutscher Zeit), erst gegen Mittag war die Seite wieder erreichbar.

Whatsapp
Nutzer klagen über technische Probleme bei WhatsApp

Dortmund (dts) – Nutzer des Nachrichtendienstes WhatsApp haben an Silvester über technische Probleme geklagt.

Demnach konnten am späten Nachmittag keine Nachrichten verschickt werden. Auf Twitter schilderten Nutzer aus zahlreichen Ländern Mitteleuropas ihre Probleme mit der App. Die Gründe für die Störung waren zunächst nicht klar. Auch bei Twitter gab es kurzzeitig Probleme mit der Suchfunktion.

6 aus 49
Lotto: Neun Millionen Euro am Samstag im Jackpot

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Saarbrücken (dts) – Der Jackpot im Lotto 6 aus 49 steigt für die Ziehung am Samstag auf rund neun Millionen Euro im 1. Rang und rund zwei Millionen Euro im 2. Rang. Bei der Ziehung am Mittwoch war es keinem Glücksritter gelungen, die sechs richtigen Gewinnzahlen und die Superzahl auf seinem Spielschein anzukreuzen, teilte der Deutsche Lotto- und Totoblock am Donnerstag mit. Einem Tipper aus Bayern gelang demnach ein „Sechser“: Der Lottospieler startet das neue Jahr mit einer Gewinnsumme von 975 973,50 Euro. Der Jackpot in der Zusatzlotterie Spiel 77 steigt ebenfalls: Der Gewinntopf ist zur kommenden Ausspielung mit rund einer Million Euro gefüllt. Jeweils 100 000 Euro gewinnen sechs Spielteilenehmer der Zusatzlotterie Super6. Die Gewinner verteilen sich auf die Bundesländer Bayern, Hessen, Hamburg und Niedersachsen.