Staatsbesuch des türkischen Präsidenten
Mehrtätige Südamerika-Reise: Präsident Erdoğan in Chile eingetroffen
Santiago de Chile (nex) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, dessen fünftägige Reise durch Südamerika am Sonntag begonnen hatte, strebt eine Vertiefung der wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen in die Region an, die im Laufe der letzten Jahre stark an globaler Bedeutung gewonnen hatte. In den kommenden Tagen sollen Erdoğan und die ihn begleitende türkische Delegation, die am Sonntagnachmittag von Chiles Außenminister Heraldo Munoz begrüßt wurde, nach Peru und Ecuador weiterreisen.
Aus dem Kabinett begleiten den Präsidenten der stellvertretende Premierminister Yalçın Akdoğan, Wissenschafts-, Industrie- und Technologieminister Fikri Işık und der Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Berat Albayrak, darüber hinaus Journalisten und Geschäftsleute. Am 4. Februar wird der Präsident in die Türkei zurückkehren.
Erdoğan ist der zweite türkische Präsident überhaupt, der Chile besucht. Vor 21 Jahren war der neunte Präsident der Türkei, Süleyman Demirel, in den Andenstaaten gereist. Unter dem Vorsitz des türkischen Präsidenten soll eine Reihe wichtiger Vereinbarungen unterzeichnet werden, deren Gegenstand unter anderem Bereiche wie ökonomische und technische Hilfsmittel, industrielle Investitionen, Entwicklung der Infrastruktur und technischer sowie wissenschaftlicher Austausch zwischen den Ländern sein wird. Auch soll der Präsident vor türkischen und südamerikanischen Geschäftsleuten eine Rede halten.
Das Handelsvolumen zwischen der Türkei und Chile betrug in den ersten elf Monaten des Vorjahres 417 Mio. US-Dollar, während es im gleichen Zeitraum des Jahres 2014 noch 921 Mio. US$ waren. Im Jahr 2012 hatte der damalige chilenische Präsident Sebastian Piñera die Türkei besucht und dort im Rahmen einer strategischen Partnerschafts-Rahmenvereinbarung eine Reihe von Vereinbarungen unterschrieben. Chile war das erste lateinamerikanische Land, mit dem die Türkei ein Freihandelsabkommen abschloss.
Bundesliga
Transfer: Serdar Taşçı wechselt zu Bayern München
München (nex) – Wie Medien berichten, wird der derzeit noch bei Spartak Moskau unter Vertrag stehende Serdar Taşçı schon bald nach München zum Rekordmeister FC Bayern wechseln.
Der Herbstmeister und Tabellenführer, zuletzt durch die Ausfälle von Jérôme Boateng und Javi Martínez in der Abwehr geplagt, wird den 28-jährigen Taşçı schon in Kürze für 2,5 Millionen Euro bis zum Saisonende ausleihen und soll sich zudem eine anschließende Kaufoption über zehn Mio. Euro gesichert haben.
Der ehemalige Stuttgarter und 14-malige Nationalspieler hätte in Russland eigentlich noch einen Vertrag bis Juni 2017. Sein Marktwert wird zurzeit auf fünf Mio. Euro geschätzt.
Irak
Irakischer Politiker ruft Bagdad zur Kooperation mit der Türkei auf
Bagdad (eurasia/nex) – Der Vorsitzende der Islamischen Partei Irak, Ayad al-Samarrai, hat seine schiitisch-geführte Regierung kritisiert, dass sie der sogenannten Anti-Terror-Koalition von Saudi-Arabien nicht beiwohnte. Zudem betonte er verteidigend, die Türkei plante dem Irak, mit der militärischen Absicherung der Ninewa-Provinz gegen den „Islamischen Staat“ zu unterstützen.
Al-Samarrai, der ehemalige Parlamentssprecher des Irak, richtete seine Worte gegen das pro-iranische Lager seines Parlaments und sagte: „Es kann nicht im Interesse des Irak liegen, Konflikte jeglicher Form mit irgendeinem Staat der Region einzugehen. Der Irak braucht die Hilfe dieser Staaten nämlich unbedingt.“ „Die Türkei möchte ihre Rolle als Teil der Anti-IS-Koalition nicht aufgeben. Deshalb wollte sie dem Irak helfen, die Sicherheit in der Ninewa-Provinz zurückzugewinnen“, fügte er mit Blick auf die jüngsten Spannungen zwischen Ankara und Bagdad über die Verstärkung einer türkischen Militärbasis unweit der Metropole Mosul, die gegenwärtig vom selbsternannten „Islamischen Staat“ gehalten wird. In diesem Zusammenhang drängt der einflussreiche Sunniten-Politiker seine Regierung in Bagdad dazu, ein Abkommen mit Ankara zu unterzeichnen, welches die bilateralen Interessen auf legale Basis setzen, Iraks Souveränität und die Türkei politisch absichern solle.„In der Militärbasis Baschika bilden türkische Militärs Milizen für den Kampf gegen die IS-Terrormiliz aus“, sagte al-Samarrai. Schließlich fügte der Politiker hinzu, Irak hätte der Saudi-geführten Koalition beitreten sollen. Sie umfasst 34 Staaten und richtet sich Analysten zufolge nicht zuletzt gegen den wachsenden Einfluss des schiitischen Iran. Die Islamische Partei Irak ist die einflussreichste Partei der sunnitischen Minderheit des Landes und war Teil der Regierung Nuri el-Malikis. International baut die Partei auf Verbindungen zur Muslimbruderschaft. Die politische Lage im Irak ist verworren. Die Zentralregierung in Bagdad gilt als weithin schiitisch geprägt und pro-iranisch eingestellt. Viele Sunniten des Landes, die im Zuge des Sturzes des Machthabers Saddam Hussein im Jahr 2003 politisch und ökonomisch ausgegrenzt wurden, geben der mehrheitlich schiitisch geprägten Regierung in Bagdad die Schuld für ihre Missstände. Außenpolitisch erscheint Bagdad für die sunnitische Minderheit zunehmend als Ableger und Zögling des ebenfalls schiitischen Irans. Wie die Kurden in Erbil regen sich daher auch unter sunnitischen Arabern zunehmend Stimmen, die mehr Unabhängigkeit von der irakischen Zentralregierung fordern. Zu den Vorreitern dieser Forderung gehört die einflussreiche Nudschaifi-Familie aus Mosul Mehr zum Thema: Irak: „Bagdad war zu jeder Zeit über alle türkischen Truppenbewegungen informiert“ .
Erfolgreiches Forschungsprojekt
Türkei: 4000 Jahre altes Schiffswrack im Marmarameer gefunden
Muğla (nex) – Türkische Forscher haben im Zuge eines vom meereswissenschaftlichen Institut der Dokuz Eylül Universität seit 2007 durchgeführten Langzeitprojekts ein 4000 Jahre altes Schiffswrack im Golf von Hisarönü im Marmarameer entdeckt. Professor Abdurrahman Harun Özdaş von der Dokuz Eylül Universität erklärte, das 4000 Jahre alte Wrack sei das älteste seiner Art in der Türkei. Man geht davon aus, dass das Schiff ursprünglich aus der minoischen Zivilisation stammt, die in der Zeit zwischen 3650 und 1400 v. Chr. existierte, und dass es für Handelszwecke genutzt wurde.
Außerdem habe man im Zuge des Projekts mehr als 20 versunkene Häfen und Überreste von Bauwerken, 25 Kaigebühr-Stationen und mehr als 400 Anker aus Epochen von der Bronzezeit bis zur osmanischen Ära gefunden. Das Forschungsprojekt, das von einem 15-köpfigen Team durchgeführt wird, wurde anfangs vom Wissenschaftlichen und Technologischen Forschungsrat der Türkei (TÜBİTAK) unterstützt und später auch vom Entwicklungsministerium. Unter den Mitwirkenden des Projekts befinden sich Unterwasser-Archäologen, Meeres-Geophysiker und Meeresbiologen.
"Technischer Betrug"
Skandal bei Radcross-WM: Hilfsmotor im Turnierrad
Zolder (nex) – Die Radcross-Weltmeisterschaften im belgischen Zolder sind von einem dreisten Betrugsversuch überschattet worden. Wie das Sportportal Sport1 unter Berufung auf Agenturmeldungen berichtet, wurde das Rad der Belgierin Femke van den Driessche (19) nach dem U23-Rennen am Samstag wegen eines verbotenen Hilfsmotors beschlagnahmt. Das bestätigte der Weltverband UCI.
Femke Van den Driessche reagierte geschockt und glaube an ein großes Missgeschick. UCI-Präsident Brian Cookson sah dies offenbar anders: „Es ist absolut eindeutig, dass ein technischer Betrug vorliegt“, erklärte Cookson auf einer Pressekonferenz am Sonntag und stufte dies als „inakzeptabel“ ein.
„Die Minderheit, die das in Erwägung zieht“, so der Brite, „wollen wir Folgendes wissen lassen: Früher oder später werden sie für den angerichteten Schaden an unserem Sport bezahlen.“ Wie Sport1 weiter berichtet, hatte Van den Driessche, die als Mitfavoritin an den Start gegangen war, das U23-Rennen aufgrund von technischen Problemen abbrechen müssen.
Der belgische Nationaltrainer Rudy de Bie zeigte sich „angewidert“ von dem Vorfall: „Wir dachten, Femke sei ein großartiges Talent. Aber es sieht so aus, als hätte sie uns alle reingelegt.“ Der Athletin drohen eine sechsmonatige Sperre und eine Geldstrafe von bis zu 200 000 Schweizer Franken oder umgerechnet rund 180 000 Euro, berichtet Sport1 weiter.
Gegenüber dem belgischen TV-Sender Sporza habe die 19-Jährige jedwede Anschuldigungen zurückgewiesen und angegeben, das Fahrrad bereits in der Vorsaison einem Freund und Trainingspartner verkauft zu haben. Es sei das gleiche, welches sie fahre, ein Mechaniker müsse es verwechselt und für sie verstaut haben.
„Es war alles ein großer Irrtum, ich bin sehr geschockt.“ Sie fürchte das Ende ihrer Karriere, hoffe aber auf eine zweite Chance. Der Kampf gegen Technik-Doping stehe laut Sport1 bei der UCI bereits länger auf der Agenda. Im Vorjahr wären bei Straßenrennen wie der Tour de France oder dem Giro d’Italia unangekündigte Tests durchgeführt worden, ein auffälliges Ergebnis gab es bislang jedoch nicht.
Moskowitische Weltverschwörung
Gedenkstätten-Direktor warnt vor „russischen Einflussversuchen“ in Deutschland
Berlin (dts/nex) – Der Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, fordert das Bundesamt für Verfassungsschutz auf, russische Einflussversuche in Deutschland besser zu überwachen. „Die gut organisierten Proteste gegen die frei erfundene Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens in Berlin erinnern mich an die Desinformationskampagnen der Stasi“, sagte Knabe der „Welt“. „Zum Schutz unserer Demokratie ist es erforderlich zu wissen, wer dahintersteckt. Es ist sicher kein Zufall, dass Hunderte von Russlanddeutschen in mehreren deutschen Städten mit gleich aussehenden Plakaten auf die Straße gegangen sind.“
Die Meldung hatte zu ernsthaften Verstimmungen zwischen Berlin und Moskau geführt, Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte Deutschland etwa eine „Verschleierung“ des Falls vorgeworfen. Tatsächlich hatte das Mädchen in Gegenwart seiner Eltern gegenüber der Polizei erklärt, von „Südländern“ in einem Auto entführt, misshandelt und vergewaltigt worden zu sein. Diese Darstellung hatte sie in einer Vernehmung ohne Anwesenheit der Eltern widerrufen. In den 30 Stunden ihrer Abwesenheit soll die Betroffene jüngsten Berichten zufolge aus Schulangst bei einem Bekannten gewesen sein. Der Vorwurf eines sexuellen Missbrauchs steht jedoch noch im Raum. Knabe sagte, dass Moskau seinen Informationskrieg gegen den Westen massiv ausgeweitet habe. „Die sozialen Medien werden vom Kreml systematisch zur Stimmungsmache genutzt“, so der Historiker. „Dass daraus nun erstmals politische Demonstrationen wurden, ist ein Novum, das erhöhte Aufmerksamkeit erfordert.“
Bundeswehr nach Libyen?
Spekulationen über Bundeswehr-Mission in Libyen: SPD verlangt Aufklärung
Berlin (dts) – Angesichts der Spekulationen über einen neuen Militärschlag in Libyen hat der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Wolfgang Hellmich (SPD), von der Bundesregierung Aufklärung über eine mögliche Ausbildungsmission der Bundeswehr in der Krisenregion verlangt. Darüber habe der Bundestag bisher „nur aus Andeutungen“ erfahren, kritisierte er im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) solle solche Planspiele gegenüber dem Bundestag offenlegen und nicht das Parlament übergehen.
„Über ein Mandat zur Entsendung von Soldaten entscheidet der Bundestag“, betonte Hellmich. Auch könne die Regierung nicht allein darüber befinden, ob die Ausbildung libyscher Soldaten – organisiert im benachbarten Tunesien – in einem vermeintlich „sicherem Umfeld“ stattfinden würde. „Wer definiert das denn?“, fragte Hellmich. Von der Leyen solle diese und alle weiteren Fragen mit dem Auswärtigen- und dem Verteidigungsausschuss klären. Am vergangenen Freitag hatte der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi in Berlin auf gemeinsame Maßnahmen gedrängt, um Libyen zu stabilisieren. Hellmich hält es nach eigenen Worten auch für richtig, an der Seite Italiens einen Beitrag zur Stabilisierung Libyens zu leisten. Die US-Regierung hatte erst in der vergangenen Woche „militärische Optionen“ im Kampf gegen das Terrornetzwerk „Islamischer Staat“ (IS) in Libyen bestätigt.
Empörung über Petry
Gabriel fordert Beobachtung der AfD durch Verfassungsschutz
Berlin (nex) – Am 4. Oktober 2012 hat sie Bundespräsident Joachim Gauck noch als eine von 35 Personen dafür, dass sie sich „vorbildlich in unsere Gesellschaft einbringen“ würde, mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt und ins Schloss Bellevue eingeladen. Heute fordert die Vorsitzende der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Frauke Petry, den illegalen Übertritt von Flüchtlingen über die deutsche Grenze notfalls mit Waffengewalt zu stoppen. Damit hat die AfD-Sprecherin über die Parteigrenzen hinweg Empörung ausgelöst. Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erklärte, für ihn gehöre die AfD in den Verfassungsschutzbericht und nicht in Diskussionsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die in der DDR geborene Petry müsse „noch wissen, was es heiße, wenn an einer Grenze auf Menschen geschossen wird“, erklärte Gabriel in einem Gespräch mit „Bild am Sonntag“.
Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wies Petrys Äußerungen als „radikales und menschenverachtendes Gedankengut“ zurück, berichtet die tagesschau. Kein deutscher Polizist würde auf Flüchtlinge schießen, erklärte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek. Petry hatte gegenüber dem „Mannheimer Morgen“ noch behauptet, der Gebrauch von Waffengewalt sei im Gesetz vorgesehen. „Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt“, erklärte die AfD-Vorsitzende gegenüber der Zeitung. Radek hingegen betont, es gäbe an keiner Stelle der geltenden Polizeigesetze eine Rechtsnorm, die es vorsehe, den Grenzübertritt von Flüchtlingen mittels Gebrauchs der Schusswaffe zu verhindern. „Wer ein solches radikales Vorgehen vorschlägt, will offenbar den Rechtsstaat aushebeln und die Polizei instrumentalisieren“, sagte Radek. „So etwas hatten wir schon einmal in der deutschen Geschichte, und das wollen wir nie wieder.“ In den sozialen Medien werden jetzt immer mehr Stimmen laut, die Frauke Petry auffordern, nach ihren jüngsten Äußerungen das Bundesverdienstkreuz zurückzugeben.
„Ehrenmord“ im Studentenmilieu?
Ermittler gehen nach Tötung türkischer Studentin durch deutschen Kommilitonen von Beziehungstat aus
Köln (nex) – Wie mehrere Medien berichten , ist am Freitagabend gegen 19.30 Uhr eine 20-jährige türkische Studentin in der Nähe ihres Hauses an der Rösrather Straße im Kölner Ortsteil Ostheim mit einem Messer angegriffen und tödlich verletzt worden. Wenig später stellte sich der mutmaßliche Täter, ein 21-jähriger deutscher Kommilitone, im Stadtteil Kalk freiwillig der Polizei. Er gestand die Tat, zu deren Einzelheiten die Polizei in Köln noch keine Einzelheiten bekannt gab. Die aus Elâzığ stammende Familie des Mädchens steht unter Schock. Die Freunde der Getöteten legten am Tatort Blumen nieder. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus.
Kampf gegen Terror
Türkei nahm 2015 mehr als 1000 IS-Verdächtige fest
Ankara (nex) – Die Türkei hat im Laufe des Vorjahres mehr als 1000 Personen festgenommen, die im Verdacht standen, als ausländische Kämpfer für die Terrormiliz IS (Daesh) in die Türkei einzureisen.
Allein in den letzten fünf Monaten des Jahres 2015 ist die Anzahl der dingfest gemachten Daesh-Verdächtigen gegenüber den ersten sieben Monaten um 90 Prozent angewachsen. Dies teilte der türkische Generalstab mit.
Den Angaben zufolge sollen seit 1. Januar 2015 insgesamt 643 Verdächtige daran gehindert worden sein, in die Türkei einzureisen, während 496 mutmaßliche Extremisten festgesetzt wurden, als sie versuchten, von der Türkei aus nach Syrien zu gelangen. Der Armee zufolge sei es zu Versuchen illegalen Grenzübertritts vor allem nahe der syrischen Grenze in der südöstlichen Provinz Kilis gekommen.
Die Türkei ist im Vorjahr mehrfach zum Ziel mehrerer Terrorattacken mit zahlreichen Toten geworden. Das Spektrum der Urheber reichte dabei von ultralinken Gruppen bis zum IS, darüber hinaus hat die terroristische PKK ihre gewaltsamen Aktionen wieder aufgenommen. Dem IS wurden im Vorjahr unter anderem die Selbstmordanschläge auf eine Jugendgruppe in Suruç (Provinz Şanlıurfa) am 20. Juli mit 32 Toten und jener am 10. Oktober auf eine Friedenskundgebung in Ankara mit 102 Toten und mehr als 400 Verletzten zugerechnet.
Die Türkei gehört auf Grund ihrer Beteiligung an der internationalen Anti-IS-Koalition zu den Hauptzielen der Terrororganisation, die einige Städte nahe der Grenze kontrolliert. Anfang Januar hat die türkische Armee etwa 200 IS-Mitglieder liquidiert, nachdem die Gruppe einen weiteren Anschlag in der Nähe der Sultanahmet-Moschee in Istanbul verübt hatte.


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