Praktikable Antworten der AfD
Stegner sieht auch SPD-Wähler anfällig für rechtspopulistische Botschaften
Eurovision
„Mr. ESC“ Peter Urban: Habe keine Angst vor Anschlägen beim ESC
“I Didn’t Know”: Türke Serhat singt für San Marino beim Eurovision Songcontest
Der 68-Jährige, der seit mehr als 40 Jahren beim NDR Musiksendungen moderiert und in dieser Zeit Stars wie Keith Richards, David Bowie oder Harry Belafonte interviewt hat, sprach im NOZ-Interview auch über die Chancen für die diesjährige deutsche ESC-Kandidatin Jamie-Lee Kriewitz: „Ich denke, ihre Chancen sind nicht schlecht.“ Jamie-Lee sei „für ihr Alter eine erstaunliche Sängerin“, lobte Urban, auch das Lied, mit dem sie beim Wettbewerb antrete, sei „ein gutes Lied“. „Auch ihr Manga-Stil gefällt sicher vielen“, schätzt der als „Mr. ESC“ bekannte Moderator. Jedoch erwarte die gerade mal 18-Jährige Sängerin beim ESC-Finale in Stockholm ernstzunehmende Konkurrenz: „Allerdings sind auch andere starke Songs dabei, etwa der aus Schweden. Es wird spannend“, so Urban. Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) findet am 14. Mai in Stockholm, Schweden, statt. Die Show gilt als größte Fernsehshow der Welt, etwa 200 Millionen Zuschauer verfolgen den Musikwettstreit Jahr für Jahr vor dem Bildschirm. Auch in diesem Jahr wird Peter Urban live vor Ort sein und die Beiträge der Teilnehmerländer – dieses Mal sind es 43 – für die deutschen Zuschauer kommentieren.
Ausland
Tunesien 2015 Hauptprofiteur türkischer Entwicklungshilfe
Nach dem Jahresbericht des Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) profitierte Tunesien im vergangenen Jahr von Projekten der Hilfsorganisation im Wert von 44,7 Millionen US-Dollar. Das sei mehr als das Doppelte, was das TIKA für andere Länder ausgegeben habe.
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Die Organisation, die dem Ministerpräsidialamt untersteht, gab demnach 22,3 Millionen US-Dollar in Somalia, 17,1 Millionen US-Dollar in Afghanistan, 14,5 Millionen US-Dollar in Tschad, 12,7 Millionen US-Dollar in Mazedonien und 11,6 Millionen US-Dollar in Kirgisistan aus.
In Afrika gab das TIKA insgesamt 102,7 Millionen US-Dollar für Projekte aus. In Süd- und Zentralasien waren es 47,1 und in Südosteuropa 45,5 Millionen US-Dollar. Bei der Mehrzahl der Projekte lag der Fokus auf der sozialen Infrastruktur und dem Dienstleistungssektor. Hierfür wurden 140,9 Millionen US-Dollar ausgegeben.
Steuermodernisierungsgesetz
Neues Gesetz: 25 Euro Strafe bei verspäteter Steuererklärung
3-Säulen-Struktur
Tiefgreifende Reform des ADAC ist beschlossen
"This Orient Isle: Elizabethan England and the Islamic World"
Britischer Historiker: Der Westen sollte vom Osmanischen Reich lernen
Russischer Patriarch: Osmanische Politik gegenüber Minderheiten war vorbildlich
Fatih, der Eroberer, zählte ab dem Zeitpunkt der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 zu den großen Mäzenen: „Er beauftragte venezianische Maler wie Bellini [der sein berühmtes Porträt malte], sammelte griechische und lateinische Bücher. Er gab neue Studien zu Büchern über griechische Gelehrte wie Ptolemäus in Auftrag.“ Brotton fährt fort: „Süleyman, der Prächtige, war ebenfalls ein von vielen europäischen Künstlern und Intellektuellen hoch angesehener Mäzen, der mit diversen Monarchen und Schriftstellern christlichen Glaubens korrespondierte“, erzählt Brotton. „Er gab eine riesige Tiara (Prunkhelm) bei venezianischen Goldschmieden in Auftrag, die er während der Belagerung von Wien trug. Sein Großvesir Ibrahim Pascha hatte enge diplomatische und Handelsbeziehungen zu Venedig.“ Brotton erklärt, dass es damals zwar Herausforderungen in den christlich-muslimischen Beziehungen gegeben, es sich aber dabei nicht um einen „Konflikt“ gehandelt habe: „Es ging um einen Wettkampf zwischen der italienischen Renaissance und den Osmanen in einem absoluten gegenseitigen Verständnis. Die Christen wussten, dass die Osmanen mächtiger waren.“ Der Autor merkt an, dass die Osmanen die Existenz verschiedener Glaubensrichtungen und Kulturen in ihrem Reich immer begrüßt und akzeptiert hätten. Brotton beschreibt eine Anekdote, die sich zwischen Queen Elizabeth I und Sultan Murad III im 16. Jahrhundert abgespielt habe. Die beiden erörterten mögliche Handelsbeziehungen, „Die Engländer und Elizabeth wurden bei Murad vorstellig, was wir als Zeichen der Unterordnung deuten. Mit dieser Geste erklärt sie sich zur Untergebenen. Elizabeth möchte exklusive Handelsbeziehungen zu den Osmanen haben. Und sie sagt, sie tue das als eine ihm unterlegene Vertragspartnerin. „Und Murad erwidert: ‚Ja klar, natürlich, ich weiß zwar nicht, wer du bist, aber wenn du mit uns Handel treiben möchtest, dann ist das gut. Denn wir sind ein multikulturelles und multireligiöses Reich. Wir sind stark – nicht, dass wir ein rein politisches oder religiöses Reich wären wie Spanien. Wir nehmen jeden herzlich auf, Juden, Katholiken, Protestanten. Jeder, der mit uns Handel treiben möchte, kann das tun. Sie müssen nur akzeptieren, dass sie der Juniorpartner sind.‘ Nun ja, das tut Elizabeth dann auch.“
Islam in Deutschland
Grünen-Politiker Beck kritisiert türkische Islamverbände
Frauenquote bei Ein-Euro Jobs
Oppermann fordert Frauenquote bei neuen Jobs für Flüchtlinge
Prozess in der Türkei
Türkei: Journalisten Can Dündar und Erdem Gül zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt
Türkei: Pro-PKK-Journalist beim Kampf gegen Polizei getötet
Das Gericht sah es als nicht erwiesen an, dass die beiden Journalisten die Regierung stürzen wollten oder Spionage betrieben hätten. Der Anklagepunkt der Unterstützung einer bewaffneten Terrororganisation soll in einem gesonderten Verfahren behandelt werden.


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