Kampf gegen den Terror
Türkei: Immer mehr PKK-Terroristen ergeben sich
"Unmenschliche Umstände"
EU-Mitglied Griechenland: Flüchtlinge müssen auf nacktem Betonboden schlafen
Türkischer Premierminister: „Behandelt die Flüchtlinge so wie eure Kinder und Geschwister“
Humanitärer Weltgipfel Istanbul
UN-Kommissar: „Türkei hat in vergangenen Jahren große Erfolge in humanitärer Hilfe erzielt“
Im Lichte der Millionen der vor der Syrienkrise geflohenen Flüchtlinge, die die Türkei aufnahm, sei Istanbul genau der richtige Ort, um zusammenzukommen und humanitäre Fragen zu erörtern, betonte Krähenbühl.
Der Humanitäre Weltgipfel kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Bürgerkrieg in Syrien das fünfte Jahr vollendet hat, Europa seine schlimmste Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt und die globale soziale Ungleichheit einen Höhepunkt erreicht hat.
Während des Gipfels, an dem über 100 der insgesamt 193 UN-Mitgliedsstaaten und 55 Staats- und Regierungschefs teilnahmen, wurden Ansätze zur Lösung der sich verschlimmernden humanitären Krise erörtert.
Diese sind unter anderem: Vorbeugung und Beendigung von Konflikten, Beachtung der Regeln der Kriegsführung, Behandlung der Zwangsumsiedlungsfrage, Behandlung der Geschlechtergleichstellungsfrage, Bewältigung des Klimawandels, Beendigung der Notwendigkeit von Beihilfen und Investition in die Menschheit.
Die Türkei, Gastgeberin des ersten Humanitären Gipfels dieser Art, belegte nach den neuesten Zahlen des Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) in den Jahren 2012 und 2013 auf der Liste der Länder mit dem größten humanitären Engagement den dritten Platz. Nach einem weiteren Bericht über Globale Humanitäre Hilfe waren im Jahr 2013 die fünf größten Spendengeber die USA mit 3,8 Milliarden US-Dollar, gefolgt von EU-Institutionen mit 1,9 Milliarden US-Dollar, der Türkei mit einer Milliarde US-Dollar und Schweden mit 784 Millionen US-Dollar. Seit Beginn der Flüchtlingskrise hat die Türkei, die fast drei Millionen Syrer beherbergt, etwa 10 Milliarden US-Dollar für deren Versorgung ausgegeben.Türkei: Ein sicherer Hafen für Flüchtlinge
Islamophobie
Ministerpräsident Fico: „Slowakei nicht geeignet für Muslime“
Slowakei: Flüchtlingsgegner Fico wird von muslimischem Ex-Asylanten behandelt
Türkei
London: Bürgermeister des Finanzdistrikts lobt Wirtschaftswachstum der Türkei
Der Lord Mayor of London, Alderman Jeffrey Mountevans, lobte das rasante Wirtschaftswachstum der Türkei und merkte an, dass dies vielfältige Chancen in der Region schaffe.
„Die Türkei ist ein sehr wichtiger regionaler Akteur“, erklärte er gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu in dieser Woche im Mansion House, seinem offiziellen Amtssitz.
Mountevans ist der Bürgermeister des bedeutenden Finanzzentrums, der City of London in der britischen Hauptstadt, die manchmal auch nur ‚The City‘ oder ‚Square Mile‘ genannt wird und vergleichbar mit Wall Street in New York ist. Sein Amtssitz ist nicht zu verwechseln mit dem Sadiq Khans, der in diesem Monat zum Bürgermeister von London gewählt wurde.
Neben seiner Tätigkeit im Staatsdienst ist der Lord Mayor auch Direktor des Schiffsmaklerunternehmens Clarkson’s und Mitglied des Unternehmens Baltic Exchange. Mountevans wies auf die wichtige Rolle der Finanzdienstleistungen hin, die sie beim Wachstum und auch in der reifen Volkswirtschaft spieltne und fügte hinzu:
„Es ist normal, dass Istanbul bezüglich des finanziellen Wachstums Ambitionen hat. Als Vertreter des weltweit führenden Finanzzentrums sehe ich Potenzial für Kooperation.“ Der Lord Mayor, der auch Kanzler der City University London ist, erklärte, dass die Türkei in Bezug auf das Pro-Kopf-Einkommen wachstumsversprechend sei.
„Ich bin optimistisch, dass das auch weiterhin so bleiben wird“, sagte er. „Es gibt eine positive Zusammenarbeit zwischen der London Stock Exchange und der Borsa Istanbul. Und es gibt viele Entwicklungsmöglichkeiten auf beiden Seiten.“ Im Hinblick auf das Referendum über Großbritanneins EU-Austritt betonte der Lord Mayor, wie wichtig für London als den führende Finanzmarkt Europas der Zugang zum Europäischen Binnenmarkt mit seinen 500 Millionen Verbrauchern sei.
„Wir haben eine wichtige Rolle innerhalb Europas“, so Mountevans. „Hier in der City sind wir uns einig, dass wir in der EU bleiben wollen.“
IWF prognostiziert weiterhin solides Wachstum in der Türkei
Kommentar
Gescheitertes Visaabkommen: Erdogans As im Ärmel
Außerdem kann er als Präsident der Türkischen Republik von seinem Recht Gebrauch machen, ein speziell für Reisen dieser Art zur Verfügung gestelltes Flugzeug zu nutzen. Jederzeit. Er braucht hierfür weder die Entscheidung des EU-Parlaments abzuwarten noch benötigt er eine Zustimmung der EU-Bürger.

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IDB-Turkish Airlines-Kooperation
Turkish Airlines wird Staaten der Islamischen Entwicklungsbank Luftfahrttraining erteilen
Istanbul (nex) – Die Islamic Development Bank (Islamische Entwicklungsbank, IDB) und Turkish Airlines haben am gestrigen Mittwoch eine Vereinbarung über die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den 56 islamischen Mitgliedsstaaten unterzeichnet.
Wie die Bank in einem Statement mitteilte, sei in der Absichtserklärung vereinbart worden, dass die türkische Fluggesellschaft den IDB-Mitgliedsstaaten Luftfahrttrainigs anbieten solle. Die Airline habe desweiteren zugestimmt, den Staaten bei der Gründung regionaler Fluggesellschaften mit technischer Unterstützung zur Seite zu stehen, erklärte die Bank.
„Die IBD und Turkish Airlines werden im Rahmen des Programms der Sozialen Verantwortung der Parteien zusammenarbeiten und nicht nur, aber auch Hadschfleisch für die Bedürftigen transportieren und an diese verteilen“, hieß es im Statement. Auch in anderen Bereichen wie Gesundheit und Bildung werde man zusammenarbeiten.
IDB-Präsident Ahmad Mohamed Ali äußerte sich zum Deal mit fogenden Worten: „Dieser Schritt ist in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein. Dieser Deal wird die Kooperation zwischen den islamischen Staaten stärken, und die IDB sowie Turkish Airlines würden diese Kooperation gerne erleichtern. Turkish Airlines wird mit ihrer großen Erfahrung Erfolgsstory ganz sicher ein ausgezeichnetes Beispiel für die anderen Staaten sein.“
Temel Kotil, CEO der Turkish Airlines, erklärte: „Turkish Airlines ist bereit, seine gesamte Erfahrung mit den anderen Ländern zu teilen und wir glauben, dass diese Absichtserklärung neue Tore öffnen wird, um der Welt Synergien zu bieten.“
Die IDB wurde im Jahre 1973 von den Mitgliedsstaaten der Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) gegründet und nahm zwei Jahre später die Arbeit auf.
Die Aufgabe der Bank besteht darin, einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung seiner 57 Mitgliedsstaaten und muslimischer Communities im Einklang mit den Prinzipien des Islams zu leisten.
Seit ihrer Geschäftsaufnahme vor 41 Jahren hat die Bank ihren Mitgliedsstaaten Finanzierungen in Höhe von insgesamt mehr als 115 Milliarden US-Dollar bereitgestellt.

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