Gescheiterter Putschversuch
Türkei: Terror-Putschisten flüchten nach Griechenland

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Ankara (nex) – Die Türkei verlangte am heutigen Samstag die Auslieferung von acht Militärs, die nach dem gescheiterten Putschversuch nach Griechenland geflohen waren. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu teilte per Twitter mit, dass die Türkei die sofortige Auslieferung der acht Soldaten, die Hochverrat begangen hätten und anschließend mit einem Hubschrauber nach Griechenland geflohen seien, beantragt habe. Die griechische Polizei erklärte, dass der Hubschrauber um 11.50 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Alexandroupoli in der Nähe der griechisch-türkischen Grenze gelandet sei. Die acht Insassen wurden festgenommen und beantragten politisches Asyl. Der griechische Generalstab teilte in einem Statement mit, dass der Black Hawk-Hubschrauber umgehend in die Türkei zurückgeschickt werden soll. „Die Asylbehörde wird die Anträge der Hubschrauberinsassen auf politisches Asyl in Griechenland untersuchen“, hieß es weiter in dem Statement.

Volk gegen Terror-Putsch
Religionsführer in der Türkei verurteilen gemeinsam Terrorismus

Muslimische, christliche und jüdische Religionsführer stellen klar, dass Gläubige das Töten anderer nicht befürworten können. Izmır (nex) – Religiöse Persönlichkeiten in der Türkei haben am heutigen Samstag den Terrorismus verurteilt. Der Präsident des Präsidiums für religiöse Angelegenheiten (Diyanet), Mehmet Görmez, der griechisch-orthodoxe Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomeos I. sowie der Großrabbiner der Türkei, Ishak Haleva, haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. „Ganz gleich, woher und von wem es kommt, können Terror und Gewalt nicht als ein legitimes Mittel und dargestellt und unterstützt werden“, erklärten religiöse Persönlichkeiten der Türkei „Menschen, die einen Glauben in sich tragen, können Töten nicht befürworten, da das Töten eines Menschen dem Töten der gesamten Menschheit gleichkommt.“ In der gestrigen Freitagnacht hatte eine kleine Gruppe Militärs versucht, die türkische Regierung zu stürzen. Etwa 160 Menschen kamen nach Angaben des Ministerpräsidenten Binali Yildirim bei der nachfolgenden Gewalt ums Leben. „Wir hoffen, dass der Terror in der Türkei und der gesamten Welt ausgerottet wird“, heißt es weiter in dem Statement. „Möge Gott unser Land und die ganze Menschheit beschützen.“

Gescheiterter Putschversuch
Muslime in den USA protestieren gegen Putschversuch in der Türkei

New York (nex/aa) – Hunderte türkischstämmiger US-Amerikaner versammelten sich am gestrigen Freitag zusammen mit anderen US-amerikanischen Muslimen vor dem Weißen Haus, um gegen einen Putschversuch in der Türkei zu protestieren. Die Gruppe rief zur Unterstützung der demokratisch gewählten türkischen Regierung und des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan Slogans und forderte Respekt für die Demokratie in dem Land. „Wir haben uns hier versammelt, um gegen den Aufstand gegen die Demokratie in der Türkei zu protestieren“, erklärte Yasar Colak, Präsident des Diyanet Center of America, das im vergangenen April von Erdogan eingeweiht worden war. Eine kleine Gruppe von Personen, die einige militärische Geräte wie Militärhubschrauber und Kampfjets unter ihrer Kontrolle hatten, versuchten die Kontrolle über das Land an sich zu reißen. Ein von den Putschisten kontrollierter Hubschrauber schossen auf Zivilisten und warf Bomben auf das Parlamentsgebäude in Ankara. Colak erklärte, die Verantwortlichen für die Bombardierung des Parlaments würden die Konsequenzen tragen. Muslimische US-Amerikaner mit syrischen, palästinensischen, ägyptischen Wurzeln und aus vielen anderen Ländern schlossen sich der Gruppe an. Der Geschäftsführer des Rates für amerikanisch-islamische Beziehungen (CAIR), Nihad Awad, der mit der Presse sprach, erklärte, er habe sich der Gruppe angeschlossen, um der Militärjunta die Botschaft zu senden, dass er jeglichen Versuch, eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen, verurteile. „Dieser Putsch ist nicht nur ein Angriff auf die Demokratie, er ist auch ein Angriff auf die nationale Souveränität der Türkei“, betonte Awad. Ähnliche Szenen spielten sich auch auf dem Times Square in New York ab, wo hunderte Türken zusammen mit Muslimen aus Ägypten, Syrien, Palästina, Aserbaidschan, Tadschikistan und US-Amerikanern zusammenkamen, um gegen den Sturz der Regierung zu protestieren. Die Gruppe schwenkte Türkeiflaggen, sang die türkische Nationalhymne und rief Slogans der Solidarität mit Erdogan.

Gescheiterter Putschversuch
Türkischer Polizeichef: Lage in Istanbul wieder unter Kontrolle

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Istanbul (nex) – „Die Situation hat sich verbessert, ab dem jetzigen Zeitpunkt befindet sich Istanbul wieder unter Kontrolle der Polizei“, erklärte der Chef der türkischen Staatspolizei, Celalettin Lekesiz. „In Ankara gibt es noch immer ein paar Herausforderungen zu überwinden, der Kampf dort geht weiter. Wir werden diese Schwierigkeiten, so Gott will, auf jeden Fall überwinden. Unglücklicherweise griffen diese Verräter unmittelbar nach dem Putschversuch unsere Spezialeinheiten an und töteten etwa 20 Polizisten. Sie bombardierten unseren Helikopter- und Flugzeughangar“, eklärte Lekesiz gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Er bestätigte, dass die Polizeibehörden Maßnahmen veranlassen mussten, um Sympathisanten des Putschversuchs in den eigenen Reihen in den Griff zu bekommen.: „Wir haben wegen ihrer illegalen Aktivitäten einigen von ihnen gekündigt und einige in die Rente geschickt“, sagte er.

Putschversuch in der Türkei
Türkei: Killer-Kommando stürmt Hotel, in dem Erdogan zu Gast war

Marmaris (nex) – Zeugenberichten zufolge wurde das Hotel, in dem der türkische Präsident Erdogan übernachtete, in der Nacht von Freitag auf Samstag von zwei oder drei Hubschraubern unter Beschuss genommen. Daraufhin seien etwa 10 bis 15 schwerbewaffnete maskierte Personen den Hubschraubern entstiegen und hätten das Hotel Yazici Grand Mares besetzt. Die Angreifer befänden sich noch immer vor Ort.

Es wurde berichtet, dass sie auch auf Zivilisten geschossen hätten. Dabei seien nach ersten Ermittlungen fünf Polizisten verletzt worden, die jedoch wegen des Gefechts nicht hätten ins Krankenhaus transportiert werden können.

Präsident Erdogan habe das Hotel bereits vor der Stürmung des Hotels verlassen.

Türkei
Türkischer Geheimdienst: Generalstabschef Hulusi Akar wieder in Sicherheit

Türkischer Nationaler Geheimdienst erklärt Putschversuch für beendet: Das türkische Volk hat zurückgeschlagen Ankara (nex) – Der Sprecher des türkischen Geheimdienstes erklärte den Putschversuch für gescheitert und teilte mit, dass Generalstabschef Hulusi Akar in Sicherheit sei und seinen Dienst wieder angetreten habe. Die Polizei nahm in der gestrigen Freitagnacht die meisten der an dem Putschversuch beteiligten Soldaten fest, während Hunderttausende Menschen auf die Straßen strömten, um ihre Solidarität mit der gewählten Regierung zu zeigen. Die an dem Putschversuch beteiligten Soldaten zogen sich nach einem Schusswechsel aus dem Hauptquartier des MIT zurück. Anonyme Quellen teilten mit, dass Soldaten, die an ihren Posten zurückkehrten und ihre Waffen abgäben, keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten hätten.

Gescheiterter Putschversuch
Türkei: Volk verhindert Militärputsch gegen Erdogan

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Istanbul (nex) – Wie es aussieht, ist der Putschversuch gescheitert. Das einzig legitime Staatsoberhaupt der Türkei, Präsident Recep Tayyip Erdoğan, hat in einer Ansprache erklärt, sich gemeinsam mit dem Volk den Putschisten entgegenzustellen. Millionen Menschen in der gesamten Türkei gehen auf die Straßen und fordern das Militär zur Rückkehr in die Kasernen auf. Die bei TRT gesendete Rede stellte eine Fälschung dar. Erdoğan betonte, dass die Bürger sich nicht einschüchtern lassen und auf die Straßen gehen sollen. Diesem Aufruf folgten bis dato mehrere hunderttausend Menschen. Erdogan ruft das Volk auf, sich auf öffentlichen Plätzen und an Flughäfen zu versammeln, nachdem Schlüsselgebäude und Brücke blockiert worden sind. Der Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte, Adm. Bülent Bostanoğlu, erklärte, die Armee stehe nicht hinter dem Putsch. Unterdessen haben Panzer den Flughafen verlassen, die Menschen erobern den öffentlichen Raum zurück. Auch in Deutschland haben sich Türken vor die Konsulate gestellt. EIne Gruppe innerhalb des türkischen Militärs habe auf illegale Weise außerhalb der Befehlskette einen Putschversuch durchgeführt, erklärte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Freitagnacht

„Ich appelliere an das Volk. Geht auf öffentliche Plätze, lasst uns ihnen die beste Antwort geben“, sagte Erdogan in einer Videobotschaft, die mithilfe einer Mobilfunkverbindung von einer offenbar privaten Wohnung aus gesendet wurde.  „Ich glaube nicht, dass dieser Putsch erfolgreich sein wird. Kein Putschführer in der Geschichte hatte jemals Erfolg“, so Erdogan weiter.

Die Türken haben Erdogans Aufforderung Folge geleistet und sind landesweit auf die Straßen geströmt.

Der Kommandant der Ersten Armee, Ümit Dündar, erklärte, dass die Putschführer eine kleine Gruppe in der Führung der Ersten Armee darstellten. Erdogan stellte klar, dass es keinen Anschlagsversuch gegen ihn gegeben habe. Das Präsidialamt teilte mit, dass der Präsident sich an einem sicheren Ort befinde.

Erdogan erklärte, dass die Gruppe zur Terrororganisation FETÖ/PDY angehöre, die vor drei Jahren erfolglos versucht hatten, die Regierung zu stürzen.

„Das ist ein Eingriff in die Demokratie und den Willen des Volkes“, sagte Ministerpräsident Binali Yildirim am gestrigen Freitagabend in einer Live-Ansprache im Fernsehen. „Das werden wir nicht zulassen. Es wird niemals einen Kompromiss zur Demokratie geben. Die Täter werden den höchsten Preis dafür zahlen.“

Ministerpräsident Yildirim erklärte, dass einige Schlüsselgebäude in der Hauptstadt gesperrt seien.

 

"Unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung"
Ägypten: Seit Machtergreifung Sisis Folter und Verschleppungen weit verbeitet

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Dortmund (nex) – Nach einem am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) wurden Hunderte Menschen von ägyptischen Behörden verschleppt und gefoltert. So heißt es in dem unter dem Titel „Egypt: ‘Officially, you do not exist’ – Disappeared and Tortured in the Name of Counter-Terrorism“ erschienenen Bericht, dass nicht nur politische Aktivisten von derartigen repressiven Praktiken betroffen seien, sondern sogar Kinder unter 14 Jahren. „Gewaltsame Verschleppung ist zu einem Hauptinstrument der ägyptischen Staatspolitik geworden“, erklärte Philip Luther, der AI-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika. „Jeder, der es wagt, seine Meinung zu sagen, befindet sich in Gefahr, unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung entführt, vernommen und gefoltert zu werden, wenn er das Vorgehen der Regierung kritisiert“, so Luther weiter. Der Bericht dokumentiert Fälle von Personen, die verschleppt und mit Schlägen und Elektroschocks, auch an den Genitalien, gefoltert worden seien, um falsche Geständnisse zu erzwingen. „Der Bericht liefert eine vernichtende Kritik an der ägyptischen Staatsanwaltschaft, die bei diesen Gewalttaten Komplizin ist und auf grausame Weise Verrat an ihrer gesetzlichen Verpflichtung begangen hat, das Volk vor Verschleppung, willkürlichen Festnahmen, Folter und anderen Misshandlungen der Häftlinge zu schützen“, so Luther weiter. In einem ebenfalls am Mittwoch veröffentlichten Statement weigerte sich das ägyptische Außenministerium, sich zu dem Bericht zu äußern und warf seinerseits der Menschenrechtsorganisation mangelnde Objektivität und Verzerren des Bildes von Ägypten aus politischen Gründen vor. In den drei Jahren, seit Mohammed Mursi, Ägyptens erster frei gewählter Präsident, mit einem Militärputsch gestürzt wurde, sind die ägyptischen Behörden gegen seine Unterstützer und Mitglieder seiner mittlerweile verbotenen Organisation Muslimbruderschaft brutal vorgegangen; Hunderte wurden getötet und Zehntausende hinter Gitter gebracht.

Projekte statt Entschädigung
Völkermord an Herero: Cem Özdemir ist gegen Entschädigungszahlungen

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Geschichte: Deutschland will sich für Völkermord an den Herero entschuldigen Berlin (nex) –Anderthalb Monate, nachdem der Deutsche Bundestag seine umstrittene Resolution über die Deportation von Armeniern im Osmanischen Reich im Jahr 1915 verabschiedet hatte, scheint man nun auch in eigener Sache Geschichtsbewältigung zu betreiben. Deutschland will sich nun Medienberichten zufolge bei Namibia offiziell für den Völkermord an mehr als 75 000 Angehörigen der Volksgruppen Herero und Nama entschuldigen. Das Deutsche Kaiserreich hatte in der Zeit zwischen 1904 und 1908 blutige Strafexpeditionen gegen aufständische Angehörige dieser Stämme durchgeführt, die zu deren fast vollständiger Ausrottung führten. Die seit mehreren Monaten laufenden bilateralen Gespräche zwischen beiden Seiten sollen dem Auswärtigen Amt zufolge bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Am Ende soll es eine gemeinsame Erklärung der Regierungen und Parlamentegeben, in denen die Vorfälle der damaligen Zeit als „Völkermord“ bezeichnet werden. Bundespräsident Joachim Gauck soll anschließend die offizielle Entschuldigung aussprechen. Die Zahlung einer Entschädigung, wie von mehreren Herero-Vertretern gefordert, ist jedoch nicht vorgesehen. Stattdessen soll es zur Gründung einer deutsch-namibischen „Zukunftsstiftung“ kommen und es sollen Infrastrukturprojekte in dem südwestafrikanischen Land realisiert werden. Als mögliche Projekte dieser Art, an denen deutsche Unternehmen beteiligt werden könnten, gelten beispielsweise Meerwasser-Entsalzungsanlagen.

Arbeitszeitgestaltung
Digitalisierung: Flexible Arbeitszeiten fordern Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen

Dortmund (ots) – Durch die zunehmende Digitalisierung eröffnen sich für Unternehmen erhebliche Potenziale für eine flexible Gestaltung der betrieblichen Prozesse. Diese können Unternehmen nutzen, um sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Gleichermaßen resultiert hieraus für die Beschäftigten aber auch eine zunehmenden Entgrenzung von Arbeitszeit und Freizeit mit sämtlichen damit verbundenen Chancen (z.B. höhere Freiheitsgrade für die individuelle Lebensgestaltung) und Risiken (z.B. Druck zur ständigen Erreichbarkeit). Diese Entwicklung stellt gleichermaßen neue Anforderungen an die Unternehmen und an die Beschäftigten. Es gibt keine Universallösung, vielmehr muss jedes Unternehmen im Dialog mit den Beschäftigten eine betriebsspezifische Strategie für das flexible Arbeiten identifizieren. Die Arbeitszeitgestaltung stellt hohe Anforderungen an den betrieblichen Planer, da vielfältige Einflussfaktoren berücksichtigt werden müssen, z.B. die rechtlichen und tariflichen Bestimmungen, aber auch arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen sowie die spezifische Situation des Betriebs. In jüngster Zeit ist bei der Arbeitszeitgestaltung zunehmend die Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben in den Fokus gerückt. Sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte streben eine höhere Flexibilität der Arbeitszeiten an, die jedoch beide Seiten kontrollieren möchten. Dies kann zu Konflikten führen, wenn die betrieblichen Anforderungen an den Personalbedarf nicht mit den Wünschen der Mitarbeiter harmonieren. Die Aufgabe einer ganzheitlichen Arbeitszeitgestaltung ist es somit, die Ziele aller beteiligten Interessensgruppen – insbesondere Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Sozialpartner und Kunden – gleichermaßen bei der Auswahl und Gestaltung von Arbeitszeitmodellen sowie bei der späteren Planung der konkreten Einsatzzeiten der Beschäftigten zu berücksichtigen. Hieraus ergibt sich, dass es bei der Arbeitszeitgestaltung keine Standardlösungen gibt, sondern stets die spezifische betriebliche Situation analysiert werden muss, um eine individuelle Lösung zu finden. Da der Geltungszeitraum eines Arbeitszeitmodells in der Praxis oft mehrere Jahre beträgt, kann eine falsche Entscheidung sehr langfristig nachwirken. Für die ganzheitliche Arbeitszeitgestaltung werden i.d.R. vielfältige Informationen benötigt, die im Unternehmen oft nicht standardmäßig zur Verfügung stehen. Insbesondere fließen die Wünsche der Mitarbeiter bzgl. Einsatzzeit (und ggf. auch Einsatzort) bislang noch nicht systematisch in diesen Prozess ein. Die Zeitwirtschaft muss daher zukünftig entsprechende Methoden entwickeln, um den oft dynamischen Personalbedarf und -bestand geeignet zu erfassen. Gerade die mitarbeiterbezogenen Informationen zu den Einsatzzeitwünschen können dabei nur im Dialog zwischen Unternehmen und Beschäftigten erhoben werden. Das REFA-Institut erarbeitet derzeit neue Methoden für ein humanorientiertes Flexibilitätsmanagement, mit denen Unternehmen und Beschäftigte auch die neuen Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt bewältigen können. Der REFA-Institutstag 2016, der am 28. November 2016 in Dortmund stattfindet, wird sich dem Thema „Flexibles Arbeiten in der digitalisierten Arbeitswelt“ widmen und die Anforderungen, Herausforderungen und Lösungsansätze für die Gestaltung flexibler Arbeit diskutieren. Der REFA-Institutstag dient als Plattform für einen Austausch, zu dem wir Fachkollegen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden herzlich einladen. Weitere Informationen zum REFA-Institutstag finden Sie auf der Homepage des REFA-Instituts unter http://www.refa-institut.de.