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Paris (nex) – Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat am heutigen Mittwoch – nach dem Terroranschlag in Manchester in der vergangenen Montagnacht – angekündigt, dass er den Ausnahmezustand verlängern wolle. Wie der Elysée-Palast mitteilte, werde er das Parlament um eine Verlängerung bis zum ersten November bitten.
Der Ausnahmezustand ist bislang bis zum 15. Juli befristet. Er war nach den vom IS (Daesh) im Jahr 2015 verübten Terroranschlag in Paris, bei dem 130 Menschen getötet worden waren, ausgerufen worden und erlaubt den Behörden unter anderem Hausdurchsuchungen und Hausarreste ohne Richterbeschluss.
Die französische Regierung kündigte am gestrigen Dienstag des Weiteren die Stärkung der Sicherheit im Zusammenhang mit kulturellen und Sportveranstaltungen an.
In einer Erklärung des Elysée-Palasts heißt es, dass Macron die Regierung zur Vorlage von Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit gebeten habe, die auch jenseits des Ausnahmezustandes die Sicherheit angesichts terroristischer Gefahren erhöhen sollen, sodass ein entsprechender Gesetzesentwurf in den kommenden Wochen vorbereitet werden könne.
Die Entscheidung hierüber fiel Medienberichten zufolge in einer Zusammenkunft des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, bei der „Wege der Unterstützung der britischen Behörden bei ihren Ermittlungen erörtert wurden“.
In der vergangenen Montagnacht war es nach einem Konzert der US-amerikanischen Pop-Sängerin Ariana Grande in der nordwestenglischen Stadt Manchester zu einem Terroranschlag mit bislang 23 Toten und 59 Verletzten gekommen.
Der Ausnahmezustand wurde bereits fünfmal verlängert, was Menschenrechtsgruppen jedesmal mit Sorge verfolgten; sie fordern dessen Aufhebung.
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Aus Ministerpräsidialkreisen wurde bekannt, dass die beiden den ausländischen Staatsangehörigen, insbesondere Syrern, die in die Türkei geflohen sind, zur Verfügung gestellte Einrichtungen und Dienste erörtert hätten.
„Wir haben heute ein Gesundheitszentrum besucht, in dem syrische Ärzte und Krankenschwestern für die Ausübung ihres Berufes in der Türkei ausgebildet werden, die ihren syrischen Landsleuten helfen“, teilte Haley auf Twitter mit.
We had a constructive meeting with Turkish Prime Minister Yildirim. pic.twitter.com/5IvDmlWyAH
— Archive: Ambassador Nikki Haley (@AmbNikkiHaley) May 24, 2017
„In dieser innovativen Partnerschaft zwischen der Türkei und der UNO werden auch Gesundheits- und Beratungsdienstleistungen für Syrer angeboten, die aus den Konfliktzonen geflohen sind.“ Haley postete auch eine Aufnahme der Gesundheitseinrichtung.
— Archive: Ambassador Nikki Haley (@AmbNikkiHaley) May 23, 2017
Der Chef der türkischen Behörde für Notfall- und Katastrophenmanagement (AFAD), Fuat Oktay, sowie US-Botschafter John Bass nahmen ebenfalls an dem Treffen teil.
Mit dem Ausbruch des Krieges vor sechs Jahren mussten Millionen Syrer innerhalb ihres Landes oder in Nachbarstaaten fliehen.
In der Türkei fanden Angaben der türkischen Regierung zufolge etwa drei Millionen Syrer Zuflucht.
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Ankara (nex) – Die Türkei hat im März 1,6 Milliarden US-Dollar an ausländischen Direktinvestitionen erhalten, teilte das türkische Wirtschaftsministerium am heutigen Dienstag mit.
Im ersten Quartal hätten die Direktinvestitionen in der Türkei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent zugelegt und somit 2,8 Milliarden US-Dollar erreicht, so das Ministerium weiter.
Der Finanzvermittlungssektor habe dabei zwischen Januar und März mit 990 Millionen US-Dollar die größte Summe an ausländischen Direktinvestitionen erhalten, gefolgt vom Sektor Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 223 Millionen US-Dollar.
Des Weiteren gab es im März 422 Firmen- und Filialenneugründungen mithilfe ausländischer Finanzierung, womit die Zahl der mit internationalem Kapital operierender Unternehmen in der Türkei auf 54 493 gestiegen sei.
Dabei seien 40 Prozent der internationalen in der Türkei operierenden Firmen von EU-Mitgliedsstaaten gegründet worden.
Von diesen wiederum seien 6 944 mit deutschem Kapital gestartet worden, während Investoren aus Großbritannien und den Niederlanden jeweils 3 011 beziehungsweise 2 737 Unternehmen finanziert hätten.
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