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MPT-76
Türkei: „Weltbestes Sturmgewehr“ geht an erste ausländische Kunden
Bei dem staatlichen Rüstungskonzern MKEK sowie den Rüstungsunternehmen Kalekalıp und Sarsılmaz seien weitere Großbestellungen aus dem Ausland eingegangen, sagte ein Vertreter der türkischen Rüstungsindustrie gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Die drei Unternehmen würden mit der Produktion von insgesamt 45.000 Sturmgewehren beginnen.
Etwa 450 Exemplare des türkischen Sturmgewehrs seien bereits nach Somalia geliefert worden. Die somalische Regierung befindet sich derzeit im Kampf gegen die Terrormiliz al-Shabaab. Auch Nordzypern habe eine Bestellung über 2.500 MPT-76 aufgegeben.
Das Gewehr zeichnet sich durch eine effektive Schussreichweite von bis zu 600 Metern aus. Es kann 600 Schuss pro Minute mit einer Mündungsgeschwindigkeit von 800 Metern pro Sekunde abfeuern.
Die MPT-76 gilt aktuell als das beste Sturmgewehr der Welt. Als bisher einziges Sturmgewehr hat sie insgesamt 42 Nato- und weitere acht Tests bestanden. Wie Medien unter Berufung auf Militärkreise berichten, seien dabei 1,1 Millionen Patronen verschossen worden. Rüstungsexperten loben das neue Gewehr:
„Das MPT-76 ist effektiv wie das G-3, verlässlich wie die AK-47 und praktisch wie das M-16.“
2015 begann MKEK mit der Produktion des MPT-76 in der zentralanatolischen Stadt Kirikkale. MPT bedeutet auf Türkisch „Nationales Infanteriegewehr“. Es hat das Kaliber 7,62 Millimeter für NATO-Munition. Das Ziel der Neuentwicklung ist die Unabhängigkeit von ausländischen Herstellern.
“Wir erwarten, dass das Gewehr dem türkischen Staat große Mengen Geld einspart und einen Meilenstein für die weitere Entwicklung von anderen Waffensystemen darstellt”, so ein MKEK-Vertreter.
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Schriftreform
Kasachstan: Übergang zum lateinischen Alphabet nimmt Formen an
Muhamediuli gab keine weiteren Details darüber bekannt, wann genau die Gruppe gebildet würde.
„Neue Rechtschreibregeln und ein ungekürztes Rechtschreibwörterbuch der kasachischen Sprache werden auf der Grundlage der latinisierten Schrift erstellt“, erklärte Muhamediuli weiter und ergänzte, dass das neue Alphabet aktiv in der Gesellschaft gefördert werden müsse. Nach dem Erlass von Präsident Nursultan Nasarbajew soll die Prozedur bis 2025 vollzogen sein. Nasarbajew hatte am 12. April bekannt gegeben, dass ab 2025 Zeitschriften, Lehrbücher und alles andere in seinem Land in lateinischer Schrift veröffentlicht würde. Er hatte darauf hingewiesen, dass Kasachstan von 1929 bis 1940 bereits das lateinische Alphabet verwendet habe, später aber dieses durch die kyrillische Schrift ersetzt worden sei. In einer Rede im vergangenen Oktober hatte der kasachische Präsident angekündigt, dass der Übergang zu einem neuen Alphabet das Erlernen der kasachischen Sprache erleichtern werde. Die Änderung der Schrift würde nicht mit der Beeinträchtigung der Rechte des russischsprachigen Volkes oder der russischen und anderen Sprachen einhergehen, hatte er versichert und hinzugefügt: „Der Gebrauch von Russisch in kyrillischer Schrift bleibt unverändert. Dies wird auch weiterhin genutzt werden.“Auch interessant
– TURKPA –
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