Russlandkrise
Ukraine fordert politischen Boykott der Fußball-WM

Düsseldorf (ots) – Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin fordert Europas Politiker auf, die Fußballweltmeisterschaft im Sommer in Russland nicht zu besuchen. „Ich rufe die europäischen Politiker zum politischen Boykott der Fußball-WM in Russland auf“, sagte Klimkin der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Klimkin warf Russland eine Fortsetzung seiner aggressiven Politik und Völkerrechtsverletzungen vor. Der Kreml führe „einen Krieg gegen die demokratische Gemeinschaft, sogar auf dem Territorium des Bündnisses: Giftmorde, Cyberangriffe, Verbreitung von Fake-Nachrichten“, sagte der Außenminister. Die bestehenden Sanktionen gegen Moskau hätten zwar eine wichtige Rolle gespielt, sich aber als nicht ausreichend erwiesen. „Es ist die höchste Zeit, auf diese und andere Angriffe des Kremls mit neuen Maßnahmen zu reagieren“, sagte Klimkin. Über einen sportlichen Boykott der Fußball-WM sollten Klimkin zufolge aber die nationalen Fußballverbände entscheiden.

Businessnews
Partner aus Singapur: 200 Millionen Dollar für Nusr-Et-Gruppe

Istanbul (nex) – Das von der türkischen DOĞUŞ-Gruppe im Jahr 2012 gegründete Unternehmen „Dogus Restaurant Entertainment and Management“ (D.ream), zu dem die weltbekannten Marken wie Nusr-Et und Zuma gehören, hat nun zwei starke Partner aus Singapur und Großbritannien an seiner Seite. Das singapurische Staatsfond Temasek und das in Großbritannien ansässige Metric Capitals sind durch den Tausch von 17% Aktienanteilen Partner von D.ream geworden. „Dream ist ein sehr gut geführtes Unternehmen mit einem unglaublich starken Markenportfolio und einer nachgewiesenen Erfolgsbilanz für profitables Wachstum in mehreren Märkten weltweit. Wir freuen uns über die Möglichkeit, am weiteren Wachstum des Unternehmens zu partizipieren, sowohl organisch als auch durch mögliche Akquisitionen“, sagte Bjorn Tessiore, Senior Principal von Metric, in einer Stellungnahme. John Sinik, Managing Partner von Metric, fügte hinzu: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Dogus und Temasek bei dieser Transaktion. Wir glauben, dass Dream eine einzigartige Plattform für Wachstum in seiner Branche darstellt und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und dem Unternehmen, um die Entwicklung von Dream in den kommenden Jahren zu unterstützen.“ Im Rahmen der Vereinbarung wurde der Gesamtwert der Gesellschaft mit 1,2 Milliarden Dollar beziffert, während sich der Wert der übertragenen Aktien auf 200 Millionen Dollar beliefe. Auch Nusr-Et gehört zu D.ream Das weltweit bekannte Restaurant Nusr-Et des türkischen Metzger-Phänomens Nusret Gökce der in letzter Zeit wegen seiner Fähigkeiten im Fleischhacken und -salzen zum Social-Media-Phänomen avancierte, ist Teil der D.ream Gruppe. Gökce, weltweit auch als Salt Bae bekannt, erlangte internationale Berühmtheit, nachdem er anfing, Fotos seiner theatralischen Salzstreu-Pose in den sozialen Netzwerken zu teilen. Nur fünf Jahre Schule Gökce sei nur fünf Jahre zur Schule gegangen und habe anschließend angefangen, als Metzger zu arbeiten. In Argentinien habe er seine Fleischschneidekünste dann perfektioniert. Kommunikation durch Fleisch Er habe zwar keine Fremdsprachen sprechen können, erzählte er in einem Gespräch mit türkischen Medien, habe jedoch „mit den Menschen durch das Fleisch kommuniziert“. „Die Leute bezeichnen mich als ungehobelt“, sagte er. „Ich bin der Sohn eines Bergarbeiters. Mein Vater und meine Mutter waren Analphabeten. Ich konnte aus finanziellen Gründen nicht zur Schule gehen. Ich war 14, als ich bei einem Metzger in die Lehre ging. Fleisch wurde zu meiner Leidenschaft.“ Gökce betonte, dass er nicht mit einem PR-Team oder einem Unternehmen zusammenarbeite. Die Fotos und Videos hätten Kellner in seinen Restaurants aufgenommen. Auch Promis wie Rihanna, Manuel Neuer, Mesut Özil oder Tommy Hilfiger haben schon eines seiner Nusr-Et-Restaurants besucht.   Gastauftritt in der beliebten US-Serie Narcos Im vergangenen Jahr war er sogar für einen kurzen Augenblick in der beliebten US-Serie Narcos zu sehen. In der Serie geht es um das Leben des kolumbianischen Drogenhändlers und Drogenschmugglers Pablo Escobar. Gökce teilte auf seinem Twitter-Account ein Foto von sich mit Pedro Pascal, der Hauptfigur der Serie.    

Russlandkrise
EVP-Fraktionschef Weber fordert weitere Sanktionen gegen Russland

Deutsche Staatsspitze sollte Fußball-WM in Russland boykottieren Osnabrück (ots) – Der Fraktionschef der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europaparlament Manfred Weber fordert weitere Sanktionen gegen Russland. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der CSU-Europapolitiker: „Europa muss bei neuen Eskalationen seitens der russischen Regierung zu weiteren Maßnahmen bereit sein.“ Zur Begründung nannte Weber das politische Vorgehen der russischen Regierung, die nach wie vor militärische Gewalt als Mittel der Politik einsetze. „Solange Russland in der Ostukraine einen stillen Krieg führt und mit Desinformationskampagnen Europa destabilisieren will, muss sich Europa verteidigen.“ Seiner Ansicht nach hat Russland „ein schwaches und zerstrittenes Europa als Ziel, um selbst neue Stärke zu gewinnen.“ Er füge hinzu: „Das dürfen wir nicht zulassen – auch wenn wir immer gesprächsbereit bleiben müssen. Das sind die zwei Leitplanken der Russland-Politik.“ Mit Blick auf die Fußball-WM in Russland forderte Weber, die deutsche Staatsspitze sollte nach dem Vorbild der Briten nicht an den Spielen teilnehmen: „Wir dürfen Putin keinen diplomatischen Propaganda-Erfolg gönnen.“ Weber lehnt Sanktionen gegen Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD), der Aufsichtsratschef beim russischen Energiekonzern Rosneft ist und als wichtigster Lobbyist für den russischen Präsidenten Putin gilt, allerdings ab. Der CSU-Politiker sagte: „Jeder Politiker muss selbst überlegen, wie er mit seinem Andenken und seiner politischen Leistung umgeht. Da richtet sich Gerhard Schröder selbst, das muss man nicht weiter kommentieren.“

Syrien
Giftgasangriff: Opferzahl steigt auf über 100

Douma (nex) – Syrische und russische Kampfjets fliegen seit Tagen Angriffe auf die von Aufständischen gehaltene Stadt Douma. Wie Menschenrechtsorganisationen und auch Augenzeugen berichten, sei dabei Giftgas eingesetzt worden. Die syrische Regierung bestreitet das. Bei schweren Luftangriffen auf die südwestsyrische Stadt Douma in Ost-Ghouta  in der Samstagnacht ist möglicherweise Giftgas eingesetzt worden. Wie die syrische Hilfsorganisation Weißhelme und die Syrian American Medical Society berichten, litten Bewohner unter Atemnot, nachdem ein Wohngebiet mit Gas angegriffen worden sei. In Aufnahmen, die seit Samstag über die sozialen Medien verbreitet werden, sind Kleinkinder mit Sauerstoffmasken oder Tote mit Schaum vor dem Mund zu sehen.  Dies spreche für das Giftgas Sarin. Auch die Hilfsorganisation UOSSM geht von einem Giftgasangriff aus. Die Angaben über die Zahl der Toten schwanken. Es wird von bis zu 150 Toten und bis zu 1000 Verletzten berichtet. „Wir dürfen uns nicht an Bilder toter Kinder mit Schaum vor dem Mund gewöhnen – jeglicher Einsatz von Massenvernichtungswaffen darf nicht länger ohne Konsequenzen bleiben“, so Elias Perabo, Geschäftsführer der deutsch-syrischen Menschenrechtsorganisation Adopt a Revolution, die in Douma seit Jahren zwei Partnerprojekte unterstützt. „Eine internationale Untersuchung ist dringend notwendig, aber das alleine reicht nicht, um solche Taten künftig zu verhindern“, so Perabo weiter. Die EU und Deutschland hätten bislang keinerlei Konsequenzen aus den bisher vorliegenden Ergebnissen der unabhängigen Untersuchungen von UN und OPCW zum Einsatz von Giftgas in Syrien gezogen. „Damit haben sie billigend auch den weiteren Einsatz von Giftgas wie gestern in Douma in Kauf genommen“, betonte Perabo. Politiker verurteilen weltweit den Angriff auf Duma Weltweit haben Politiker den mutmaßlichen Chemiewaffenangriff verurteilt. Der Sprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, sagte am Sonntag, dass das Bashar al-Assad-Regime für wiederholte Angriffe in Syrien verantwortlich gemacht werden müsse. „Wir verurteilen den chemischen Angriff in Syriens Douma, bei dem mindestens 70 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, getötet wurden, auf das Schärfste „, sagte Kalin in einer schriftlichen Erklärung. Trump nennt Assad „Tier“. „Viele Tote, inklusive Frauen und Kinder, nach hirnlosem Chemiewaffenangriff in Syrien. Das Gebiet, in der die Gräueltaten stattfanden, ist von der syrischen Armee abgeriegelt und somit für die Außenwelt völlig unzugänglich. Präsident Putin, Russland und der Iran sind dafür verantwortlich, weil sie das Tier Assad unterstützen. Großer Preis zu bezahlen. Öffnet die Gegend sofort für medizinische Hilfe und Verifizierung. Weiteres humanitäres Unglück aus einem komplett nichtigen Grund. KRANK!“, schreibt US-Präsident Donald Trump auf Twitter. Assad-nahe Medien machen Deutschland verantwortlich Unterdessen berichten Assad-nahe Journalisten, dass Regimekräfte bei der Rückeroberung Ost-Ghoutas „chemische Substanzen, einschließlich Verpackungen von giftigem Chlorgas aus Deutschland“ gefunden hätten. Es wird die Frage gestellt, wie das Verhältnis zwischen der deutschen Fabrik, die diese chemischen Stoffe produziert hat, und den „radikal-islamistischen Terroristen“ in Syrien sei.
(Foto: Screenshot)
 

Türkei
Hatay: Orthodoxe Christen feiern Osterfest in Aziz Nikola Kirche

Hatay (nex) – Mit einem festlichen Gottesdienst wurde in einer griechisch-orthodoxen Kirche in der südosttürkischen Provinz Hatay am gestrigen Samstag das Osterfest gefeiert. Christliche Bewohner von Hatay und Umgebung nahmen in der Aziz Nikola Kirche in Iskenderun an der Osternachtwache teil. Pastor Dimitri Yildirim überbrachte eine Botschaft der Brüderlichkeit und des Friedens während seiner Rede bei der Feier. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde die Kirche mit Lichtern und Kerzen geschmückt. Ostern markiert die Kreuzigung Jesu und seine Auferstehung drei Tage später. Die im Jahre 1879 erbaute Aziz Nikola Kirche wird auch heute noch von orthodoxen Christen aus Iskenderun und Umgebung genutzt. Patriarch Bartholomäus I. betet für türkische Antiterroroffensive Olivenzweig Der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. überraschte im Januar die Öffentlichkeit, indem er seine Unterstützung für die am 20. Januar begonnene Militäroffensive „Olivenzweig“ der türkischen Streitkräfte aussprach. In einem an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gerichteten Brief schrieb Bartholomeus, dass die griechische Kirche für den Erfolg der Militäroperation in Syrien bete. „Es ist eine Tradition unserer Kirche, dass wir stets für unseren Staat, die Gesundheit unserer Führer und das Wohlergehen und Glück unseres Volkes beten. Wir haben die Hunderttausenden von Menschen unserer Nachbarländer im Süden, insbesondere in Syrien, die aufgrund von Konflikten vertrieben wurden, nicht vergessen“, so Bartholomäus in seinem Brief. Die Kirche bete zu Gott, dass der Frieden in Syrien mit der Offensive „Olivenzweig“ wieder hergestellt würde. „Es ist der Wunsch unserer Gemeinschaft, dass unsere Nation sich sehr bald wieder zu einem sicheren Ort entwickelt und die Krankheit Terror, von dem alle Bürger, aber besonders die im Südosten des Landes, betroffen sind, endlich besiegen kann“, schreibt Bartholomeus. Die Kirche bete, dass Erdogan und die türkischen Streitkräfte Erfolg haben und die Antiterror-Operation Olivenzweig, so wie es der Name verspreche, Frieden in das Gebiet bringen werde.

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– Panagia Phaneromeni Kirche – Türkei: Sanierung einer weiteren Kirche abgeschlossen

Die für ihr „heiliges Wasser“ bekannte Panagia Phaneromeni Kirche wurde 1890 im Stadtteil Kemal Paşa der westtürkischen Stadt Ayvalık in der Provinz Balıkesir erbaut.  Die Kirche hat eine neoklassizistische Architektur und ist vielleicht das bekannteste und wichtigste Bauwerk im Zentrum von Ayvalık.

Türkei: Sanierung einer weiteren Kirche abgeschlossen
     

Terrorismus
Bericht: 48-jähriger Deutscher Jens R. hinter LKW-Anschlag in Münster

Münster (nex) – Ein Kleintransporter ist in Münster in eine Gruppe sitzender Menschen gefahren. Medienberichten zufolge gibt es mindestens vier Tote. Der Fahrer soll sich anschließend selbst erschossen haben. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, handele es sich bei dem mutmaßlichen Täter um den 48-jährigen Jens R. aus Münster. Der 1969 geborene Deutsche soll 2014 und 2016 psychisch auffällig gewesen sein. Seine Wohnung werde derzeit von SEK-Kräften durchsucht. Dem „ZDF“ zufolge war der Kleinlaster auf seinen Namen zugelassen. Vor kurzem soll er versucht haben sich umzubringen. „Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Getöteten. Den Verletzten wünschen wir schnelle und baldige Genesung. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt nicht, welche Hintergründe dieses Ereignis hatte, aber ich danke schon jetzt den vielen Einsatzkräften, die unermüdlich hier in Münster im Einsatz sind“, sagte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe in einer Stellungnahme. Wie die „Westfälischen Nachrichten“ unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, sei der Kleinlaster aus Richtung Innenstadt kommend mit hoher Geschwindigkeit in das Kiepenkerlviertel gefahren.  

Gaststätte Kiepenkerl
Münster: Zahl der Todesopfer steigt auf drei

Münster (nex) – Ein Kleintransporter ist in Münster in eine Gruppe sitzender Menschen gefahren. Medienberichten zufolge gibt es mindestens drei Tote. Der Fahrer soll sich anschließend selbst erschossen haben. Die Tat soll sich um 15.27 Uhr am Denkmal „Kiepenkerl“ ereignet haben. „Ganz Münster trauert über dieses schreckliche Ereignis. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Getöteten. Den Verletzten wünschen wir schnelle und baldige Genesung. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt nicht, welche Hintergründe dieses Ereignis hatte, aber ich danke schon jetzt den vielen Einsatzkräften, die unermüdlich hier in Münster im Einsatz sind“, sagte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe in einer Stellungnahme. Wie die „Westfälischen Nachrichten“ unter Berufung auf Augenzeugen berichtet, sei der Kleinlaster aus Richtung Innenstadt kommend mit hoher Geschwindigkeit in das Kiepenkerlviertel gefahren. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sind nach aktuellem Informationsstand drei Menschen gestorben. Darunter sei auch der mutmaßliche Täter. Laut Polizeisprecher gibt es rund 30 Verletzte. Die „Westfälischen Nachrichten“ berichten unter Bezugnahme auf den Sprecher der Feuerwehr von bis zu 50 Verletzten. Die Polizei rief die Bürger über Twitter auf, die Innenstadt von Münster zu meiden. Es lasse sich noch nicht sagen, ob es sich um einen Anschlag handele. Im Zentrum von Münster laufe derzeit ein Großeinsatz. https://twitter.com/BreidsamerXXXV/status/982631182088228864

Israel
Gaza: Mindestens ein Journalist von israelischen Soldaten erschossen

Jerusalem (nex) – Der palästinensische Journalist Yaser Murtaja ist am Samstag seinen Verletzungen erlegen. Mit Murtajas Tod ist die Zahl der Opfer der seit dem 30. März andauernden Massenproteste auf 31 gestiegen. Medienberichten zufolge wurde der 30-jährige Journalist von einer Kugel der israelischen Streitkräfte in der Brust getroffen. Einige Medien berichten von einem Schuss in den Bauch. Sieben weitere Journalisten seien verletzt worden. Murtaja, ein Fotograf bei der in Gaza ansässigen Agentur Ain Media, wurde am Freitag in Khuza’a im Süden des Gazastreifens erschossen, so das palästinensische Gesundheitsministerium. Murtaja habe an dem Tag eine Weste mit dem Aufdruck „Press“ getragen und war somit nach außen als Journalist erkennbar. Nach Angaben der palästinensischen Journalistenvereinigung wurde Murtaja 350 Meter vor dem Grenzzaun erschossen. Vor einigen Wochen schrieb Murtaja auf Facebook, dass er Gaza nie verlassen habe und postete ein Luftbild des Hafens. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1883970868300435&set=a.100942126603327.1895.100000626201179&type=3&theater Auch der Journalist Khalil Abu Akatrah, der unter anderem für die „Deutsche Welle“ arbeitete, sei gestern an der Grenze Gaza/Israel von der israelischen Armee „gezielt beschossen“ worden. Eine Kugel habe ihn am Bein und eine weitere Kugel am Bauch getroffen. Am heutigen Samstag sei er seinen Verletzungen erlegen. Israelischen Streitkräfte: Umstände werden untersucht „Die IDF beabsichtigt nicht, auf Journalisten zu schießen, und die Umstände, unter denen Journalisten angeblich durch IDF-Schüsse verletzt wurden, sind unbekannt und werden untersucht“, so die israelischen Streitkräfte in einer Mitteilung. Menschenrechtsorganisationen verurteilt Schüsse auf Demonstranten Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat die tödlichen Schüsse der israelischen Armee auf palästinensische Demonstranten scharf kritisiert und das Vorgehen Israels bei den Massenprotesten mit mindestens 18 Toten an der Gaza-Grenze verurteilt. Das Vorgehen sei kalkuliert und nicht rechtmäßig gewesen, sagte der stellvertretende Nahost-Direktor Goldstein in Tel Aviv. Für die Toten seien die leitenden israelischen Beamten verantwortlich. Sie hätten den Einsatz scharfer Munition gegen die Demonstranten angeordnet. Israelische Soldaten hätten zudem „exzessive Gewalt“ angewendet. Das Ergebnis seien „vorhersehbare Tode und Verletzungen der Demonstranten“, die dabei keine „unmittelbare Bedrohung für das Leben“ der Soldaten gewesen seien. Bei Protesten waren im Gazastreifen am Karfreitag viele Demonstranten während einer Protestaktion für das Rückkehrrecht palästinensischer Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israel erschossen worden. Israel lehnt die Rückkehr ab.      

Auto-News
Abgeordnete planen Initiative für Rauchverbot in Autos

Berlin / Saarbrücken – Nachdem auch Österreich ab 1. Mai Autofahrern das Rauchen in Gegenwart von Kindern verbietet, gibt es nun im Bundestag ebenfalls entsprechende Überlegungen. Er werde in sechs Wochen zu einem fraktionsübergreifenden „Nichtraucher-Frühstück“ einladen und dort eine Initiative vorschlagen, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding der „Saarbrücker Zeitung“. „Viele Leute brauchen offenbar ordnungspolitische Vorgaben, damit sie ihre eigenen Kinder schützen“. Der CDU-Abgeordnete Rudolf Henke, ein Arzt aus Aachen, erklärte gegenüber der Zeitung, einen solchen Vorstoß unterstützen zu wollen. Zwar zeigten die meisten Raucher sich ihrer Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen bewusst und verzichteten auf die Zigarette im Auto. Aber manche ignorierten die Gefährdung des Kindeswohls und das schwerwiegende Risiko für die Gesundheit noch immer. „Dann hat der Schutz der Gesundheit für mich einen höheren Stellenwert als die Freiheit zur Ignoranz“, so Henke gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD gibt es zu dem Thema keine Festlegung.

Auto-News
Schulze will Zuschuss für E-Lieferwagen auf 7000 Euro erhöhen

Düsseldorf (ots) – Um die Luftqualität in deutschen Städten zu verbessern, hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eine deutliche Erhöhung des Zuschusses für Elektrolieferwagen von derzeit 4000 auf 7000 Euro vorgeschlagen. „Viel bewegen ließe sich im Segment der Kleintransporter, insbesondere beim Lieferverkehr“, sagte Schulze der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ am Samstag. Dort könne sich die Elektromobilität als erstes durchsetzen, weil die Strecken meist kurz und gut planbar seien und die Autos nachts aufladen könnten. „Darum setze ich mich dafür ein, dass der bisherige Zuschuss von 4000 Euro für kleine E-Lieferwagen deutlich erhöht wird. 7000 Euro wäre eine Größenordnung, ab der sich die Flottenumstellung für viele Logistiker und auch Handwerker lohnt“, sagte Schulze. Bisher wird der Zuschuss je zur Hälfte vom Bund und von den Herstellern getragen. (ots)

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