Irak
Instagram-Star Tara Fares ermordet

Bagdad (nex) – Das irakische Model- und Social Media-Star Tara Fares wurde in der irakischen Hauptstadt Bagdad  mit drei Schüssen ermordet Das 22-jährige Model, das Millionen von Anhänger auf Instagram hatte, wurde am Donnerstagnachmittag getötet, als mehrere unbekannte bewaffnete Männer im Stadtteil Kam Sara das Feuer auf sie eröffneten. Wie das irakische Innenministerium mitteilte, konnten der oder die Täter bisher nicht gefasst werden. Medienberichten zufolge habe es immer wieder Morddrohungen gegen die ehemalige Ms Bagdad gegeben. Fares hatte 2,7 Millionen Anhänger auf Instagram und lud gelegentlich Vlogs auf ihren YouTube-Kanal hoch. https://www.instagram.com/p/Bmi4XMDlFUj/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=embed_loading_state_control

"Seidenstraßen-Projekt"
Chinesischer Botschafter begrüßt Beteiligung der Türkei am „Belt and Road“-Projekt

Ankara (nex) – Der chinesische Botschafter in Ankara, Yu Hongyang, hat die Beteiligung der Türkei am Pekinger Projekt „Belt and Road“ – ein interkontinentales Handelsroutennetz – begrüßt. „Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme aller Länder, einschließlich der Türkei, am Partnernetzwerk Belt and Road und wünschen uns, dass die Früchte dieses Projektes mehr Ländern und mehr Menschen zugute kommen“, sagte er bei einer Veranstaltung in der türkischen Hauptstadt Ankara anlässlich des 69. Jahrestages der Gründung der Volksrepublik China. „In diesem Jahr jährt sich auch der fünfte Jahrestag der Belt and Road Initiative, die den Grundsatz der Suche nach gemeinsamen Vorteilen durch Beratung und Zusammenarbeit vertritt. Diese Initiative kommt aus China, gehört aber der Weltengemeinschaft“, fügte er hinzu. Yu erinnerte auch an das fünfte Treffen zwischen dem türkischen und dem chinesischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdoğan und Xi Jinping, in Südafrika im Juli. „Die beiden Staatschefs haben einen wichtigen Konsens erzielt und eine klare Richtung für die bilateralen Beziehungen festgelegt“, sagte er. Die Belt and Road Initiative, die darauf abzielt, die historische Seidenstraße mit der Middle Corridor Initiative Ankaras wiederzubeleben, wurde 2013 vom chinesischen Präsidenten ins Leben gerufen und soll Asien mit Europa und Afrika verbinden. Auch der türkische Landwirtschaftsminister Bekir Pakdemirli begrüßte bei der Veranstaltung die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Laut der offiziellen Website des türkischen Außenministeriums unterstützt die Türkei die Road and Belt Initiative „da sie parallele Ziele mit ihrer Vision von Verkehrskorridoren verfolgt“. Während des Empfangs zum Nationalfeiertag Chinas, der am 1. Oktober gefeiert wurde, genossen die Gäste auch traditionelle Küche und Tänze Chinas.

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– Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit

Shanghai-Pakt: China stellt Türkei Beitritt in Aussicht

Das chinesische Außenministerium hat die bedeutende Rolle der Türkei in der eurasischen Region und ihren Status in Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) hervorgehoben.

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Türkei
Wetter: Tropischer Sturm könnte türkische Westküste treffen

Izmir (nex) – Ein kraftvoller Hurrikan-artiger Sturm wird Europa treffen, wenn er an diesem Wochenende das östliche Mittelmeer erreicht. Der Sturm hat in den letzten Tagen bereits Sturzfluten in Tunesien und Libyen verursacht und bewegt sich nun nach Norden zum Mittelmeer und nach Europa. Der Sturm wird wahrscheinlich starken Regen und böige Winde in die türkische Ägäis bringen. Laut der türkischen Regionaldirektion für Meteorologie wird erwartet, dass sich der tropische Sturm, der sich im zentralen Mittelmeerraum entwickelt hat, nach Osten ausbreitet. Aktuelle Bewertungen zeigen, dass der Sturm die Provinzen Izmir, Aydin, Manisa, Balikesir und Canakkale mit 100-120 Kilometern pro Stunde treffen wird. Der türkische Staatliche Meteorologische Dienst (TSMS) befürchtet eine starke Niederschlagsmenge von 75 Liter oder mehr pro Quadratmeter. Auch die Gemeinde Izmir warnte vor einem möglichen Sturm der die Stadt am Sonntag, erreichen könnte und versicherte den Bürgern außerdem, dass rund um die Uhr Notfallteams zur Verfügung stehen werden. Hasan Cukur, Leiter des Geographischen Instituts der Dokuz Eylül Universität, sagte der Nachrichtenagentur Anadolu, dass solche Stürme, die normalerweise in der Region Ecuador auftreten, nun auch in anderen Orten der Welt zu sehen sein werden. „Ein tropischer Sturm ist diese Woche möglich. Je mehr die Temperaturen auf der ganzen Welt steigen, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit auf diese Stürme in der Türkei sein“, fügte Cukur hinzu.

Erdogan-Besuch
LKA-Beamte nutzen NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt als Decknamen

Berlin (nex) – Zwei Beamte des sächsischen Spezialeinsatzkommandos (SEK) haben vor ihrem Einsatz in Berlin den Namen des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt als Decknamen verwendet. Die beiden SEK-Beamten waren anlässlich des Staatsbesuchs des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Dienst. Wie das Dresdener Landeskriminalamt mitteilte, sei in einer Liste der Name des Mitglieds der NSU-Terrorgruppe aufgetaucht. Es sei noch unklar inwiefern der zweite Beamte involviert war. Gegen die beiden Polizisten sei ein Disziplinarverfahren mit dem Ziel, sie aus dem Dienst zu entfernen, eingeleitet worden. Wie das LKA-Dresden weiter mitteilte, wurde ihnen ab sofort die Ausübung der Dienstgeschäfte untersagt. „Das Verhalten der Beamten ist vollständig inakzeptabel, im höchsten Maße verantwortungslos und an „Dummheit“ kaum zu überbieten. Es ist geeignet, die ansonsten gute Arbeit und das Ansehen meiner Beamten und der gesamten sächsischen Polizei nachhaltig zu schädigen. Das ist nicht hinnehmbar! Bereits die Eintragung des Namens eines Täters der NSU-Morde in eine Liste mit dienstlichen Angaben und im Rahmen eines dienstlichen Anlasses ist abscheulich und stellt für die Opfer und deren Angehörige eine Missachtung höchsten Maßes dar. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei den Betroffenen entschuldigen“, so Petric Kleine, Präsident des LKA Sachsen in der Mitteilung.

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Grundgesetzänderung
Städtetag: Hilfe des Bundes bei Schul-und Wohnungsbau unbedingt nötig

Osnabrück. Der Deutsche Städtetag begrüßt die von der Bundesregierung geplanten Änderungen des Grundgesetzes für die Bereiche Bildung, Wohnungsbau und Verkehr, die an diesem Freitag im Bundestag beraten werden. Hauptgeschäftsführer Dedy spricht von „gewaltiger Aufgabe“ „Das ist unbedingt nötig, weil Schulbau, Schulsanierungen und Modernisierungen eine gewaltige Aufgabe sind“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es sei „ausgesprochen hilfreich“, wenn der Bund in Zukunft die Bildungsinfrastruktur in allen Kommunen fördern könne. „Die Länder und Kommunen werden dadurch nicht aus der Verantwortung entlassen, sondern es wird für die Schulen gemeinsam mehr erreicht“, unterstrich Dedy. Die Städte stellten sich „ambitioniert“ dem Ziel, Schulen digital auszustatten sowie für den Ganztagsbetrieb und die Inklusion auszubauen. Änderung des Grundgesetzes begrüßt Auch die geplanten Grundgesetzänderungen zum sozialen Wohnungsbau und der Gemeindeverkehrsfinanzierung seien gut für die Städte, sagte Dedy. Denn damit bleibe der Bund über das Jahr 2019 hinaus in der finanziellen Verantwortung. Laut Koalitionsvertrag will der Bund den sozialen Wohnungsbau mit jeweils einer Milliarde Euro in den Jahren 2020 und 2021 mitfinanzieren. „Die Länder müssen diese Mittel aber auch zweckentsprechend verwenden“, mahnte Dedy.

Erdogan-Besuch
Maas wünscht sich Verbesserung der deutsch-türkischen Beziehungen

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Düsseldorf –  Unmittelbar nach der Ankunft des türkischen Staatschefs Recep Tayipp Erdogan in Deutschland hat Außenminister Heiko Maas (SPD) einen respektvollen Umgang miteinander angemahnt. „Die Türkei ist für uns mehr als ein Nachbar. In Deutschland leben mehr als drei Millionen türkischstämmige Menschen. Schon deswegen sollten beide Länder ein Interesse daran haben, respektvoll miteinander umzugehen“, sagte Maas der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Wir müssen wieder mehr miteinander reden statt nur übereinander. Nur so werden wir die offenen Fragen, die es in unseren Beziehungen gibt lösen. Was ich in meinen Gesprächen mit der Türkei immer wieder klipp und klar anspreche sind die Haftfälle, der Umgang mit der Presse- und der Meinungsfreiheit sowie die Entwicklung in der Justiz.“ Der Besuch Erdogans könne eine Verbesserung der Beziehungen bringen. „Wir wollen jetzt daran arbeiten, auch bei schwierigen Themen voran zu kommen. Dafür bietet der Besuch von Staatspräsident Erdogan eine gute Gelegenheit.“

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– Deutsch-türkisches Treffen – Wirtschaftsminister Altmaier: Türkei hat nicht nach Finanzhilfen gefragt

In Deutschland wird seit Monaten über eine direkte finanzielle Hilfe an die Türkei diskutiert. So ein Vorhaben wird in der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt und von der Politik kategorisch ausgeschlossen. Dabei habe Ankara laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nie um direkte Finanzhilfen gebeten.

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Arbeitspolitik
Handwerk klagt: Veraltete Klischees schrecken mögliche Bewerber ab

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Handwerk klagt: Veraltete Klischees schrecken mögliche Bewerber ab Osnabrück. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat mit der Vorstellung aufgeräumt, dass Bäcker grundsätzlich um 2 Uhr mit der Arbeit beginnen. Das sei wegen des Einsatzes moderner Technik „längst nicht mehr so“, sagte Wollseifer im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er beklagte „veraltete Klischees“, gegen die das Handwerk noch immer kämpfen müsse. „Es fehlen 250 000 Fachkräfte“ Auch als Folge falscher Annahmen fehlten seiner Branche derzeit 250 000 Fachkräfte. Laut Wollseifer gibt es eine „Fülle von Innovationen“ im Handwerk, die die Arbeit attraktiver machten. So müsse der Dachdecker zur Schadenskontrolle nicht mehr selbst auf den First. „Er schickt heutzutage die Drohne hoch, die gestochen scharfe Bilder macht“, betonte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Er warb um Nachwuchs auch mit dem Hinweis auf die hohe Beschäftigungsquote nach beruflicher Ausbildung. Wollseifer nennt „Meisterbrief eine Jobversicherung „Der Meisterbrief ist geradezu eine Jobversicherung“, sagte Wollseifer. Zudem verdiene ein Meister mindestens so viel wie ein Bachelor. „Ein fitter Handwerksunternehmer kann einen Master finanziell locker überflügeln. Und der Lehrling bekommt während der Ausbildung eine Vergütung, ein Student dagegen nichts“, unterstrich der Präsident.

Promi-News
Bushido: „Habe nichts mit Clans zu tun“

Berlin – Der Berliner Rapper Bushido hat nach eigener Aussage generell nichts mit arabischen Clans zu tun. In der rbb-„Abendshow“ sagte er am Donnerstag, seine Verbindung zum Abou-Chaker-Clan habe sich auf die Person Arafat Abou Chaker beschränkt. Genauso sei es bei seiner aktuellen Freundschaft mit Ashraf Remmo, der einem anderen Berliner Clan angehört. Über seine öffentlich ausgetragene Fehde mit Abou Chaker sagte Bushido: „Die Streitlustigkeit ist von meiner Seite aus nicht so gegeben.“ Er mache sich aber Sorgen, weil Abou Chaker ein „schwieriger, dominanter Typ“ sei, der Schwierigkeiten habe, sich an Regeln zu halten. Bushido hatte dem Berliner Clan-Kriminellen Arafat Abou-Chaker eine Generalvollmacht über seine Geschäfte erteilt. Es heißt, der Clan-Chef habe 50 Prozent aller Einkünfte Bushidos erhalten. Bushido räumte in dem Gespräch mit dem rbb ein, dass er vorbestraft sei – aktuell befinde er sich auf Bewährung wegen Betrugs: „Ich glaube, ich bin der straffälligste Mensch hier in diesem Studio, offiziell.“ Dennoch wünsche er sich als Vater, dass seine fünf Kinder „vernünftig und nicht straffällig“ werden. Er wolle im Umgang mit anderen Menschen keine „soziale Filterung“ betreiben: „Solange ein Mensch sich mir gegenüber korrekt verhält, ist mir das egal, welche Hautfarbe er hat, aus welcher Religion er kommt oder aus welchem Teil Deutschlands“. Der Rapper sagte, er sei sich seiner Verantwortung gegenüber jungen Fans bewusst. Dabei betonte er, dass sich sein aktueller Song „Mephisto“, in dem er auch seine Trennung von Abou-Chaker thematisiert, durchaus als Interpretations-Material für die Schule eigne. An diesem Freitag erscheint Bushidos 13. Album. Die Platte mit dem Namen „Mythos“ ist die erste, seit er sich im März offiziell von Abou-Chaker gelöst hat. Gleichzeitig wird der Musiker am Tag der Album-Veröffentlichung 40 Jahre alt.

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– Stern-Interview – Bushido und seine Ehefrau: „Wir lassen uns nicht mehr einschüchtern“

„Er bestimmte unser gesamtes Leben, das ganze Denken meines Mannes“, sagt Anna-Maria Ferchichi im Gespräch mit dem stern über Arafat Abou-Chaker, den Clan-Chef und langjährigen Geschäftspartner ihres Ehemannes Bushido.

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Weltwirtschaft
Türkei: Außenhandelsdefizit sinkt um 59 Prozent

Ankara (nex) – Das Außenhandelsdefizit der Türkei ist im August um 59 Prozent zurückgegangen, wie die statistische Behörde des Landes am Freitag mitteilte. Laut TurkStat sanken die Importe der Türkei im August um 22,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 14,8 Milliarden Dollar, während die Exporte um 6,5 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar sanken. Im vergangenen Monat belief sich das Außenhandelsdefizit des Landes auf 2,4 Milliarden Dollar, gegenüber 5,9 Milliarden Dollar im gleichen Monat des Vorjahres. „Im August 2018 lag der Deckungsbeitrag vom Import zum Export bei 83,6 Prozent, während er im August 2017 bei 69,1 Prozent lag“, teilte TurkStat mit.

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– Tourismus – 226 Milliarden-Dollar-Markt: Türkei im Halal-Tourismus immer erfolgreicher

Die Türkei ist nach Malaysia, Dubai und Indonesien das viertgrößte Reiseziel für Touristen, die Halal-Angebote suchen und strebt an, ihren Anteil in den kommenden Jahren von zwei Prozent auf zehn Prozent zu erhöhen, um einer der meistbesuchten Standorte zu werden.

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Magischer Realismus
Museum Folkwang zeigt ab 28.9. italienische Malerei der 1920er

Essen – Die Ausstellung „Unheimlich real. Italienische Malerei der 1920er Jahre“ präsentiert vom 28. September 2018 bis zum 13. Januar 2019 achtzig Gemälde des Magischen Realismus. Herausragende Werke von Felice Casorati, Antonio Donghi und Ubaldo Oppi sind ebenso in der Schau vertreten wie die einflussreichen Gemälde von Giorgio de Chirico und Carlo Carrà. Damit findet erstmalig in Deutschland eine umfangreiche Präsentation dieser Werke statt, die Besucher_innen können eine Stilrichtung der Klassischen Moderne im Museum Folkwang neu entdecken. Nach den Erfahrungen des Ersten Weltkrieges kehren in Europa und darüber hinaus viele Künstler_innen zu einer realistischen Darstellung zurück und wenden sich endgültig vom Expressionismus ab. Anknüpfend an die metaphysische Malerei von Giorgio de Chirico und Carlo Carrà sowie den im Pariser Neoklassizismus ausgerufene „Rückkehr zur Ordnung“, lassen die Maler_innen auf ihren Gemälden die Zeit stillstehen. Sie fügen ihren realistischen Darstellungen eine traumhafte, unheimliche, mitunter befremdliche Anmutung hinzu. Die Gemälde zeigen ihre Gegenstände klar und deutlich, atmosphärisch und thematisch bleiben sie jedoch rätselhaft. Entstanden sind stimmungsvolle Bilder von hoher malerischer Qualität in zuweilen einnehmend leuchtenden Farben. Peter Gorschlüter: „Ich freue mich, dass die Ausstellung ,Unheimlich real‘ einen Einblick in jene Zeit vermittelt, die in der kunsthistorischen Forschung lange Zeit ein Schattendasein führte, und eine neue umfassende Betrachtung der Werke ermöglicht, die aus zahlreichen institutionellen wie privaten Sammlungen zusammengetragen wurden. In dieser Hinsicht ist auch das wissenschaftliche Symposium, das die Ausstellung begleiten wird, ein wichtiger Bestandteil unseres Ansatzes, diese Stilrichtung zu betrachten.“

„Unheimlich real Italienische Malerei der 1920er Jahre“ 28. September 2018 – 13. Januar 2019