Militäroffensive in Syrien
Trump werde die Türkei wirtschaftlich vernichten, falls sie „Unerlaubtes“ tun

Washington – US-Präsident Donald Trump warnte die Türkei davor, bei der geplanten Militäroffensive in Nordsyrien zu weit zu gehen. „Wie ich bereits nachdrücklich gesagt habe, und nur um es zu wiederholen: Wenn die Türkei etwas tut, was ich in meiner großen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die Wirtschaft der Türkei völlig vernichten und auslöschen (das habe ich schon einmal getan!). Sie müssen zusammen mit Europa und anderen aufpassen…..“, so Trump in einem Tweet am Montag.

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– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Hauspreisindex
Hauspreise in der EU um 4,2% gestiegen

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Hauspreise in der EU im zweiten Quartal 2019 um 4,2% gestiegen Luxemburg – Die Hauspreise, gemessen durch den Hauspreisindex (HPI), stiegen im zweiten Quartal 2019 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal sowohl im Euroraum als auch in der EU um 4,2%, sowohl in der Europäischen Union (EU28) als auch im Euroraum. In Deutschland stiegen die Hauspreise im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5,2%. Unter den EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten jährlichen Anstiege der Hauspreise im zweiten Quartal 2019 in Ungarn (+14,0%), Luxemburg (+11,4%), Kroatien (+10,4%) und Portugal (+10,1%) verzeichnet, während die Preise in Italien (-0,2%) zurückgingen. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Hauspreise in allen EU-Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen. Die höchsten Anstiege wurden in Lettland (+5,6%), Luxemburg (+5,1%) und Zypern (+4,2%) registriert. Diese Daten stammen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Belgrad
Erdogan in Serbien: Türkisch-serbische Beziehungen so gut wie noch nie

Belgrad – Zur Feier des 140-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien ist der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan für einen zweitägigen Besuch nach Serbien gereist. Erdogan landete Montagmorgen am Flughafen von Belgrad und wurde dort von seinem serbischen Amtskollegen Alexandar Vucic mit einer feierlichen Zeremonie willkommen geheißen. Bei der Eröffnungsrede des Kooperationsrates Serbien-Türkei in der Hauptstadt Belgrad äußerte sich Erdogan zufrieden über den Ausbau der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. „Das Wachstum der politischen, wirtschaftlichen, kommerziellen und kulturellen Beziehungen zwischen der Türkei und Serbien ist wirklich beeindruckend. Für die Fortsetzung dieses Prozesses lege ich großen Wert auf das Treffen des hochrangigen Strategischen Rates“, sagte er. Der serbische Präsident Vucic sagte seinerseits, dass die beiden Seiten über neue Bereiche der wirtschaftlichen Zusammenarbeit diskutierten. „Wir sind uns einig, dass wir unsere Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus, Kultur und auch anderen Bereichen weiter verbessern können“, sagte Vucic. In einem Gespräch mit der serbischen Zeitung „Politika“ sagte Erdogan: „Unsere Beziehungen befinden sich auf dem höchsten Stand in ihrer Geschichte“ Wir schaffen Arbeitsplätze für acht Tausend Menschen In einem Interview mit der serbischen Tageszeitung „Politika“ bekräftigte Erdogan: „Wir möchten unsere Beziehungen und die Zusammenarbeit in und mit der Region auf allen Ebenen ausbauen. Serbien ist ein Land von zentraler und strategischer Bedeutung im Balkan. Wir besitzen eine tief verwurzelte, historische und kulturelle Verbundenheit mit Serbien. Obwohl wir über keine gemeinsamen Grenzen zueinander verfügen, betrachten wir Serbien als ein Nachbarland von uns. Heute befinden sich unsere Beziehungen auf dem höchsten Stand ihrer Geschichte.“ Erdogan, der darauf hinwies, dass türkische Unternehmen sich verstärkt um die Beschäftigung in Serbien kümmerten, sagte zudem: „Mit unseren Investitionen in Serbien schaffen wir zusätzlich 8000 neue Arbeitsplätze.“ Große wirtschaftliche und kommerzielle Bedeutung In einem Gespräch mit Anadolu sagte der türkische Botschafter Tanju Bilgic am Samstag, dass der Besuch Erdogans von großer wirtschaftlicher und kommerzieller Bedeutung sei. „Im Jahr 2011 beliefen sich die türkischen Investitionen in Serbien auf insgesamt 1 Million Euro, aber heute liegen sie bei über 200 Millionen Dollar“, so Bilgic. „Eine große Anzahl von Fabriken türkischer Unternehmen wurden eröffnet“, betonte er.

Der wichtigste Teil des Besuchs sei jedoch der Spatenstich für eine Autobahn, die die serbische Hauptstadt Belgrad mit Sarajevo, der Hauptstadt des benachbarten Bosnien und Herzegowina, verbindet, eine Autobahn, die bereits als „die Friedensstraße“ bezeichnet wurde. Die Zeremonie werde unter Beteiligung von Erdogan, Vucic und Mitgliedern des Präsidialrates von Bosnien und Herzegowina stattfinden, fügte er hinzu.

Bilgic betonte, dass mehrere Abkommen unterzeichnet und Projekte, die von der Türkischen Kooperations- und Koordinierungsagentur (TIKA) in Serbien abgeschlossen wurden, mit der Teilnahme Erdogans feierlich eröffnet werden sollen. Der zweitägige Besuch umfasse auch das Dreiergipfel der Staats- und Regierungschefs der Türkei, Bosnien-Herzegowina und Serbien.  

Militäroffensive in Syrien
Trump: Unterstützung kurdischer Truppen zu kostspielig

Washington – US-Präsident Donald Trump verteidigte am Montag seine Entscheidung, US-Truppen aus Nordsyrien abzuziehen. Er betonte, dass es zu kostspielig sei, in der Region weiterhin US-alliierte – kurdisch geführte – Streitkräfte zu unterstützen, um den IS zu bekämpfen. „Die Kurden kämpften mit uns, bekamen aber dafür auch massive Summen an Geld und Ausrüstung. Sie kämpfen seit Jahrzehnten gegen die Türkei“, sagte Trump in einer Reihe von Tweets. Per Twitter erklärte Trump, es sei an der Zeit, aus diesen „lächerlichen endlosen Kriegen herauszukommen“ und die US-Soldaten nach Hause zu bringen. Die Türkei, Europa, Syrien, Iran, Irak, Russland und die Kurden sollten nun klären, wie es dort weitergehen und was mit den gefangenen IS-Kämpfern geschehen solle. Trump-Anhänger Graham gegen Abzug Der republikanische Senator Lindsey Graham, der sonst ein großer Trump-Anhänger ist, äußerte sich in einer Reihe von Tweets gegen einen Abzug aus Syrien. Graham nannte die Entscheidung „eine Katastrophe im Entstehen“. „Es liegt nie in unserem nationalen Sicherheitsinteresse, einen Verbündeten im Stich zu lassen, der uns geholfen hat, IS zu bekämpfen“, sagte Graham in einem Interview mit dem Fox News Channel. „Diese impulsive Entscheidung des Präsidenten hat all die Erfolge zunichte gemacht, die wir erzielt haben, die Region in ein weiteres Chaos gestürzt“, so Graham.

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– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Raumfahrt
Künftige Kolonisierung: Mars oder Mond?

Die Prognosen sehen allesamt rosarot aus: Die Menschheit soll eines Tages in der Lage sein, auf einem anderen Himmelskörper als der Erde leben zu können. Der genaue Ort bleibt dabei jedoch nach wie vor unklar. Während einige mit dem Mond rechnen, halten andere wiederum den Mars als besser geeignete Alternative. Wohin geht also die Reise? Mond scheint dank Erreichbarkeit besser geeignet
(Beispielfoto: pixa)
  Wir schreiben das Jahr 2050 und gemeinsam trinken wir entspannt ein Bier im nächstgelegenen Mondkrater. Was nach einer völlig verrückten Idee klingt, scheint gar nicht ausgeschlossen zu sein. 2024 möchten die USA erstmals wieder bemannte Raketen auf den Erdtrabanten schicken, während sich private Unternehmen wie SpaceX laut FR bereits jetzt auf käufliche Flüge zum Mond und Mars einstellen. Das unter dem Namen Starship laufende Projekt soll – Genehmigungen vorausgesetzt – bereits in den kommenden Monaten ausführlich getestet werden, ehe in Zukunft reale Menschen in die Rakete steigen. Auch wenn das Starship für kommende Flüge wiederverwendbar ist, ist es offensichtlichen Defiziten ausgesetzt. So sollen entgegen früherer Planungen nur maximal 100 Menschen an Bord gehen können. Ohnehin scheint das Erreichen des Mars im Gegensatz zum Mond eher unpraktisch zu sein. Aktuellen Berechnungen zufolge liegt die Reisezeit einer bemannten Mission zum Mars bei 15 bis 16 Monaten. Im Gegensatz dazu betrug die Flugzeit zum Mond bereits 1969 gerade einmal acht Tage. Mit der heutigen Technologie sollte der Mond nun jedoch noch schneller zu erreichen sein. Trotz Erreichbarkeit sind Probleme zu erwarten Trotz des Vorteils der schnelleren Erreichbarkeit sind dennoch auch auf dem Mond Probleme zu erwarten. Diese begründen sich vor allem in den unterschiedlichen Voraussetzungen, auf die der Mensch treffen wird. Immerhin ist am Südpol des Mondes eine relativ konstante Temperatur um den Gefrierpunkt messbar. Andernorts pendelt die Temperatur im Tagesverlauf laut Betway jedoch zwischen 123 °C und -230 °C. Hier zu leben würde besonders viel Vorbereitung und Aufwand erfordern, sodass sich realistischerweise ohnehin nur ein minimaler Mondabschnitt für Siedlungen eignet. Schon jetzt glauben einige Menschen, dass virtuelles Land auf dem Mond kaufbar ist. Allerdings handelt es sich bei Websites wie The Lunar Registry nur um Spielereien, die keiner offiziellen Basis unterliegen. Diese Tatsache wurde im Weltraumvertrag von 1967 festgelegt. Somit würden selbst hier Besitzprobleme entstehen, die durch regelmäßige Meteoriteneinschläge, welche mögliche Bauten in einem bestimmten Umkreis zerstören würden, verkompliziert werden. Zudem sind aufgrund der konstanten Mondstaubzufuhr ebenfalls gesundheitliche Probleme zu erwarten, die auf dem Mars stärker ausfallen würden. Auch wenn sich der Mond aller Informationen nach besser für eine künftige Kolonisierung eignet, bestehen dennoch viele Probleme, derer sich die Menschheit annehmen müsste, um die Chance auf ein langfristiges Überleben zu gewährleisten.

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– Raumfahrt – Russland will US-Mondlandung von 1969 überprüfen

Wie der Leiter der russischen Weltraumbehörde Roscosmos am Samstag sagte, will Russland bei seinen geplanten Missionen zum Mond auch prüfen, ob die Amerikaner tatsächlich dort gelandet sind.

Russland will US-Mondlandung von 1969 überprüfen

Militäroffensive in Syrien
US-Offizieller: US-Truppen werden „kurdische Einheiten“ in Syrien nicht verteidigen

Washington – Laut Reuters habe die USA den Kommandanten der kurdisch geführten SDF-Truppen in Syrien am Montagmorgen darüber informiert, dass die US-Truppen sie nicht vor türkischen Angriffen verteidigen werde, berichtet die Nachrichtenagentur unter Bezugnahme auf einen namentlich nicht genannten Offiziellen. US-Streitkräfte hätten bereits zwei Beobachtungsposten in Tel Abyad und Ras al Ain im Nordosten Syriens entlang der türkischen Grenze evakuiert.
(Foto: Screenshot/Reuters)
Bereits im August teilte das U.S. Central Command (CENTCOM) mit, dass die syrischen demokratischen Kräfte (SDF) – ein Etikett, das von der Terrorgruppe YPG/PKK verwendet wird – begonnen haben, sich aus dem Nordosten Syriens zurückzuziehen und ihre militärischen Befestigungen abreißen. Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Die USA würden an der Militäroperation nicht teilnehmen, da der IS nun besiegt sei. Die ursprüngliche Mission der USA sei somit erfüllt. Die US-Truppen in Nordsyrien ziehen sich nach Angaben des Weißen Hauses von der türkischen Grenze zurück. US-Soldaten würden künftig nicht mehr in der „unmittelbaren Gegend“ präsent sein. „Die Türkei wird bald mit ihrem lang geplanten Einsatz in Nordsyrien voranschreiten“, erklärte das Weiße Haus.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Montag, dass die territoriale Integrität und Unversehrtheit Syriens für die Türkei oberste Priorität habe. Er sagte, die Region werde vom Terror gesäubert, um Sicherheit für die Türkei herzustellen. „Wir werden uns auch daran beteiligen, dass in Syrien wieder Frieden und Stabilität einkehrt“, so der Außenminister. In den letzten zwei Jahren haben die Militäroffensiven der Türkei „Operation Euphratschild und „Operation Olivenzweig“ die Region von den Terrorgruppen YPG/PKK und IS befreit, so dass bereits Hunderttausende von vertriebenen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren konnten. Seit dem Ausbruch eines blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011, mussten Millionen von Menschen aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land fliehen. In der Türkei leben derzeit insgesamt 3,6 Millionen Syrer.

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– Syrienkrise – Russischer Außenminister Lawrow: Wunsch der Türkei nach Sicherheitszone gerechtfertigt

Der Wunsch der Türkei, eine Sicherheitszone in Nordsyrien einzurichten, ist gerechtfertigt, sagte der russische Außenminister Lawrow am Freitag.

Russischer Außenminister Lawrow: Wunsch der Türkei nach Sicherheitszone gerechtfertigt

Militäroffensive in Syrien
Türkischer Außenminister Cavusoglu: „Wir werden zu Frieden und Stabilität in Syrien beitragen“

Ankara – Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Montag, dass die territoriale Integrität und Unversehrtheit Syriens für die Türkei oberste Priorität habe. Er sagte, die Region werde vom Terror gesäubert, um Sicherheit für die Türkei und Syrien herzustellen. „Wir werden zu Frieden und Stabilität in Syrien beitragen“, so der Außenminister. Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Die USA würden an der Militäroperation nicht teilnehmen, da der IS nun besiegt sei. Die ursprüngliche Mission der USA sei somit erfüllt. Die US-Truppen in Nordsyrien ziehen sich nach Angaben des Weißen Hauses von der türkischen Grenze zurück. US-Soldaten würden künftig nicht mehr in der „unmittelbaren Gegend“ präsent sein. „Die Türkei wird bald mit ihrem lang geplanten Einsatz in Nordsyrien voranschreiten“, erklärte das Weiße Haus.

Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August auf die Schaffung eines Friedenskorridors“ in Nordsyrien geeinigt. Dieser soll die sichere Rückkehr der vertriebenen Millionen Syrer ermöglichen. Hierfür wurden bereits gemeinsame Operationszentren in der Türkei eingerichtet, um die Einrichtung der Sicherheitszone zu koordinieren. Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Zone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor. Im September begannen türkische und amerikanische Soldaten gemeinsame Patrouillen im Nordosten Syriens.  

Sicherheitszone in Syrien
Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Washington – Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens. Die USA würden an der Militäroperation nicht teilnehmen, da der IS nun besiegt sei. Die ursprüngliche Mission der USA sei somit erfüllt. Die US-Truppen in Nordsyrien ziehen sich nach Angaben des Weißen Hauses von der türkischen Grenze zurück. US-Soldaten würden künftig nicht mehr in der „unmittelbaren Gegend“ präsent sein. „Die Türkei wird bald mit ihrem lang geplanten Einsatz in Nordsyrien voranschreiten“, erklärte das Weiße Haus. Türkische und US-amerikanische Militärbeamte haben sich am 7. August auf die Schaffung eines Friedenskorridors“ in Nordsyrien geeinigt. Dieser soll die sichere Rückkehr der vertriebenen Millionen Syrer ermöglichen. Hierfür wurden bereits gemeinsame Operationszentren in der Türkei eingerichtet, um die Einrichtung der Sicherheitszone zu koordinieren. Die Vereinbarung sieht die Schaffung einer bis zu 32 Kilometer breiten Zone entlang der türkischen Grenze zu den Kurdengebieten in Nordsyrien vor. Im September begannen türkische und amerikanische Soldaten gemeinsame Patrouillen im Nordosten Syriens. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu erklärte am Montag, dass die territoriale Integrität und Unversehrtheit Syriens für die Türkei oberste Priorität habe. Er sagte, die Region werde vom Terror gesäubert, um Sicherheit für die Türkei herzustellen. „Wir werden uns auch daran beteiligen, dass in Syrien wieder Frieden und Stabilität einkehrt“, so der Außenminister. In den letzten zwei Jahren haben die Militäroffensiven der Türkei „Operation Euphratschild und „Operation Olivenzweig“ die Region von den Terrorgruppen YPG/PKK und IS befreit, so dass bereits Hunderttausende von vertriebenen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren konnten. Seit dem Ausbruch eines blutigen Bürgerkriegs in Syrien im Jahr 2011 mussten Millionen von Menschen aus ihrem vom Krieg zerrütteten Land fliehen. In der Türkei leben derzeit insgesamt 3,6 Millionen Syrer. (Aktualisiert 09.05 Uhr)

Arbeitsrecht
Gewerkschaft kritisiert Gebäudereiniger-Firmen wegen „Drückerei bei Lohn und Urlaub“

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IG Bau stellt Unternehmen an den Pranger Osnabrück – Nach Angaben der Gewerkschaft IG Bau nutzen Arbeitgeber im Gebäudereiniger-Handwerk den derzeit tariflosen Zustand, um Reinigungskräfte durch Änderung von Arbeitsverträgen zu deutlich schlechteren Konditionen zu beschäftigen. „Bundesweit drängen Arbeitgeber im Gebäudereiniger-Handwerk Beschäftigte dazu, geänderte Arbeitsverträge zu unterschreiben“, so Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Gewerkschaft kritisiert „Drückerei bei Lohn und Urlaub“ „Wer darauf eingeht, verliert Zuschläge oder Urlaubstage. Im schlimmsten Fall sogar beides.“ Oft werde Druck auf Beschäftigte ausgeübt, um deren Unterschrift für die Änderungen im Arbeitsvertrag zu bekommen. „Es wird höchste Zeit, den Trend zu stoppen.“ Um die „schwarzen Schafe der Branche“, wie die Gewerkschaft sie nennt, sichtbar zu machen, geht ab dem heutigen Montag ein „Dirty-Job-Pranger“ auf der Gewerkschaftsseite online. Dort sollen in den kommenden Tagen nach und nach die Namen von derzeit sieben Unternehmen veröffentlicht werden, die mit Änderungsverträgen arbeiten sollen. Dazu zählt laut Gewerkschaft neben anderen Branchengrößen auch die Osnabrücker Piepenbrock Dienstleistungen GmbH & Co. KG. Vom Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) heißt es: „Wir haben mit der IG Bau keinerlei Dissens in der Feststellung, dass die beschäftigungsstärkste Handwerksbranche Deutschlands so schnell wie möglich einen neuen Rahmentarifvertrag braucht“, so Geschäftsführer Johannes Bungart gegenüber der „NOZ“. Die IG Bau habe das Angebot mit mehr Urlaub, höheren Gesellenlöhnen, einem Zuschlag für mehr Industriereiniger oder Mehrarbeitszuschlägen, von denen Vollzeit- sowie Teilzeitbeschäftigte profitieren, bisher leider abgelehnt. „Als Folge dessen trägt sie Mitverantwortung dafür, dass es in der tariflosen Übergangsphase zum Teil Regelungen gibt, die von Betrieb zu Betrieb variieren können.“ Zum 31. Juli hatte der Bundesinnungsverband den Rahmentarifvertrag für das Gebäudereiniger-Handwerk, der unter anderem Zuschläge und Urlaubstage regelt, gekündigt. Die sechste Verhandlungsrunde über einen neuen Rahmentarifvertrag ist in der vergangenen Woche ergebnislos geblieben.

Wirtschaft
Deutscher Außenhandel: Schon 3,5 Milliarden Euro Schaden durch Brexit

Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat die Bundesregierung und die übrigen EU-Staaten eindringlich vor einem harten Brexit Ende Oktober gewarnt. „Ein ungeregelter Austritt der Briten aus der EU ist wahrscheinlicher denn je. Ein harter Brexit aber hätte katastrophale Folgen für den deutschen Außenhandel“, sagte Bingmann der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). „Würde Großbritannien nach einem ungeregelten Austritt zum Drittstaat, droht Unternehmen, die regelmäßig Waren dorthin exportieren oder von der Insel einführen, immenser Mehraufwand im Bereich Zoll und bei der Bewältigung von Bürokratie in den Bereichen Logistik, Transport, Datenschutz und Steuern, die sie nur schwer oder mit hohem Kosten- und Zeitaufwand bewältigen können“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Dienstleistungen, Außenhandel (BGA). Der Brexit werfe längst seinen Schatten voraus. „Allein im ersten Halbjahr hat sich das deutsche Exportgeschäft mit Großbritannien in Höhe von über 3,5 Milliarden Euro in Luft aufgelöst“, sagte Bingmann. „Großbritannien ist in der Rangfolge unserer Handelspartner von Platz fünf im Jahr 2016 auf aktuell Platz 13 abgerutscht und liegt hinter Polen“, sagte Bingmann. Das wahre Schadensausmaß dürfte noch deutlich größer sein und erst in einigen Monaten sichtbar werden, da viele Unternehmen ihre Lager im Vereinigten Königreich aufgefüllt hätten, um Unterbrechungen der Lieferkette vorzubeugen.

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– Wirtschafts-News – Türkei: Nach VW kündigt auch Airbus Multi-Milliarden-Investitionen an

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und der Türkei entwickeln sich weiterhin prächtig. Nach Siemens, MAN und VW hat auch der europäische Flugzeughersteller AIRBUS angekündigt in den nächsten Jahren mindestens fünf Milliarden Euro in der Türkei investieren zu wollen.

Türkei: Nach VW kündigt auch Airbus Multi-Milliarden-Investitionen an