Tourismus
Über 15 Millionen Besucher aus 193 Ländern: Antalya bricht Allzeit-Rekord

Antalya – Antalya, eines der beliebtesten Urlaubsziele an der türkischen Mittelmeerküste, verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordzahl von über 15 Millionen ausländischer Touristen. Daten der Provinzdirektion für Kultur und Tourismus zeigten, dass im Jahr 2019 bisher 15.567.000 Touristen aus 193 Ländern Antalya besuchten und damit einen neuen Rekord aufgestellt haben. Mit 5,5 Millionen kamen demnach die meisten Besucher aus Russland. Ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Deutschland folgt mit 2,5 Millionen, was einem Anstieg von ebenfalls 16 Prozent entspricht. An dritter Stelle lag die Ukraine mit fast 800.000 Touristen, während die Zahl der britischen Besucher auf 686.000 stieg und somit Platz vier erreichte. Aus Polen kamen 535.000 Besucher und aus den Niederlanden 424.000. Rumänien folgt mit rund einer Viertelmillion Besuchern. Antalya ist Herbstmeister – zwar nicht im Fußball, aber bei den TUI Gästen: „Antalya ist in diesem Jahr das beliebteste Herbstferien-Ziel. Bereits im Sommer hat die Türkei einen Boom erlebt, der sich nun auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer der TUI Deutschland. Antalya hat in diesem Jahr somit die spanische Insel Mallorca auf den zweiten Platz verwiesen Warme Temperaturen und ein unschlagbares Preisleistungs-Verhältnis seien vor allem für Familien klare Argumente für einen Türkeiurlaub. Entsprechend hoch ist hier der Familienanteil, so Baumert. Ein Blick auf das Herbstferienranking des weltweit führenden Touristikkonzerns zeigt: Nach Antalya und Mallorca folgt Kreta auf Platz drei. An vierter Stelle liegt Ägypten mit Hurghada. Osman Ayık, der Leiter des türkischen Hotelierverbandes (TÜROFED), sagte im Juli, dass Einrichtungen, die Touristen in der Region Antalya unterbringen, über rund 600.000 Betten verfügen. Jüngste Daten des Ministeriums für Tourismus und Kultur zeigen, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres mehr als 18 Millionen ausländische Touristen die Türkei besuchten, was einem starken Anstieg von 13,2 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018 entspricht. Allein im Juni stieg die Zahl der ausländischen Touristenankünfte um 18,1 Prozent auf 5,3 Millionen. Die Regierung strebt an, in diesem Jahr 50 Millionen Touristen und rund 35 Milliarden Dollar an Einnahmen aus touristischen Aktivitäten zu erzielen.

Türkei: Bis 2023 Tourismuseinnahmen von 100 Milliarden Dollar möglich

Die Einnahmen aus dem Tourismus in der Türkei können bis 2023 mit der Digitalisierung von Tourismusunternehmen 100 Milliarden Dollar erreichen, so der Geschäftsführer eines türkischen Technologie- und Tourismusunternehmens. „Wir sollten unseren Tourismussektor angemessen fördern, wir müssen die Einnahmen aus dem Tourismus pro Besucher von 670 Dollar auf 1.000 Dollar steigern“, sagte Ramazan Becer, Leiter des Digitaltechnik- und Touristikunternehmens CRM, gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu. Die Türkei könne Touristen aus einkommensstarken Gruppen aufnehmen, indem sie Maßnahmen im Tourismussektor ergreift, um die Kundenzufriedenheit zu gewährleisten, sagte Becer. Er betonte, dass die digitale Transformation von Tourismusunternehmen bessere Vermarktungsmöglichkeiten und mehr Kundenzufriedenheit bieten würde. „Dank der digitalen Technologien können Tourismusunternehmen den Kunden qualitativ hochwertigere Dienstleistungen anbieten, indem sie ihre Nahrungs-, Unterhaltungs- und Unterkunftspräferenzen kennenlernen.“, so Becer. Viele Tourismusunternehmen hätten entweder keine Webseiten hätten oder welche, die die Anforderungen der digitalen Welt nicht erfüllten.

„Tourismusunternehmen sollten Social Media Accounts haben, mit Kunden kommunizieren und die neuen Technologien verfolgen“, forderte der Firmenchef. Er erinnerte daran, dass Kunden sich vor ihrer Abreise auf Online-Plattformen über jedes Detail der jeweiligen Ziele informieren würden. Neben digitalen Technologien und Werbung hätten Call Center auch im Tourismus eine große Bedeutung.

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– Reisen – Herbstferien: Antalya verdrängt Mallorca bei deutschen Urlaubern vom ersten Platz

Antalya ist Herbstmeister – zwar nicht im Fußball, aber bei den TUI Gästen: „Antalya ist in diesem Jahr das beliebteste Herbstferien-Ziel. Bereits im Sommer hat die Türkei einen Boom erlebt, der sich nun auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt“, sagt Stefan Baumert, touristischer Geschäftsführer der TUI Deutschland.

Herbstferien: Antalya verdrängt Mallorca bei deutschen Urlaubern vom ersten Platz

Gesundheit
Techniker-Chef Baas erwartet 2021 elektronische Patientenakten bei fast allen Kassen

Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, geht davon aus, dass 2021 fast alle Krankenkassen ihren Versicherten die elektronische Patientenakte anbieten. „Kassen, die ihren Versicherten bis Januar 2021 keine elektronische Akte anbieten, müssen mit empfindlichen Kürzungen rechnen – 2,5 Prozent der Zuweisungen für Verwaltungsausgaben aus dem Gesundheitsfonds. Ich erwarte, dass die meisten Kassen es schaffen“, sagte Baas der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Dann liegt es an den Versicherten, ob sie die Akte nutzen wollen.“ Einige Kassen wie die Techniker bieten bereits eine solche elektronische Akte an. „Unsere Gesundheitsakte TK-Safe nutzen bereits 230.000 Versicherte, jeden Tag kommen rund 500 dazu“, so Baas weiter. Darunter seien auch über 80-Jährige. In der elektronischen Patientenakte lassen sich perspektivisch alle Gesundheitsdaten speichern: Laborwerte, Befunde, Impfungen, Medikationen, Arztbriefe. Baas hält die E-Akte für sicher: „Die Daten liegen auf einem zentralen Server, der Versicherte kann sie mit einer App einsehen. Nur er allein bestimmt, welche Daten gespeichert werden und welcher Arzt oder Apotheker Zugriff darauf hat. Faxe und Papierakten in Praxen lassen sich viel leichter stehlen als Daten aus der Gesundheitsakte.“

Made in Germany
‚Marke Deutschland‘ hat weltweit das beste Image

Deutschland behauptet zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition im Anholt-Ipsos Nation Brands Index (NBI), eine Ipsos-Studie in Zusammenarbeit mit Politikberater Anholt, die jährlich das Markenimage von insgesamt 50 Nationen weltweit ermittelt. Untersucht wird die aktuelle Reputation eines Landes in sechs verschiedenen Kategorien: Exporte, Regierung, Kultur, Menschen, Tourismus sowie Immigration und Investitionen. Nach den Jahren 2008, 2014, 2017 und 2018 wird das NBI-Ranking 2019 bereits zum fünften Mal von der ‚Marke Deutschland‘ angeführt. Chinesen vertrauen ‚Made in Germany‘ am meisten Der größte Vorteil der Bundesrepublik liegt in der konstanten Stärke über mehrere Reputationskategorien hinweg. Vor allem der deutsche Arbeitsmarkt und die Qualität deutscher Produkte werden international sehr positiv wahrgenommen – in beiden Bereichen rangiert Deutschland auf Platz 1. Das weltweit höchste Ansehen genießt die Bundesrepublik bei den Chinesen. In vier von sechs Oberkategorien (Exporte, Regierung, Menschen, Immigration und Investitionen) führt hier die ‚Marke Deutschland‘ die Rangliste an. Frankreich und Kanada rücken in die Top 3 Mit Ausnahme des Spitzenreiters ist der diesjährige Nation Brands Index jedoch von erheblichen Verschiebungen geprägt. Frankreich rückt insbesondere durch Reputationsgewinne der französischen Regierung auf den zweiten Platz vor, Kanada belegt erstmals Rang drei. Das Vereinigte Königreich, das seit 2011 durchgängig den dritten Platz belegt hat, fällt in diesem Jahr auf den vierten zurück. Vor allem die verhältnismäßig schlechte Reputation in den beiden Kategorien Menschen und Regierung schwächt derzeit das allgemeine Ansehen Großbritanniens in der Welt. Japan verliert sogar drei Positionen und rangiert nur noch auf Platz 5. Wie schon im letzten Jahr werden die Top 10 durch die USA, Italien, die Schweiz, Schweden und Australien komplettiert. Image der USA stabilisiert sich Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika in der Vergangenheit bereits sieben Mal (zuletzt im Jahr 2016) das NBI-Ranking anführten, rangieren die USA seit 2017 nur noch auf Platz sechs. Vor allem in den Bereichen Menschen und Regierung hat das weltweite öffentliche Ansehen der USA in den letzten drei Jahren drastisch abgenommen. Allerdings: Zum ersten Mal seit 2016 hat sich aktuell die Gesamtbewertung wieder verbessert. Nationen als ‚Persönlichkeiten‘ Beim diesjährigen Nation Brands Index wurden die Befragten zusätzlich darum geben, jedes Land mit bis zu drei Persönlichkeitsmerkmalen zu beschreiben. Ergebnis der Befragung: Die Schweiz wird weltweit als die vertrauenswürdigste Nation angesehen (32%), Neuseeland als die freundlichste (40%) und glücklichste (32%). Japan wird als besonders kreativ wahrgenommen (36%), Brasilien und Spanien gelten dagegen als besonders unterhaltsam (je 31%). Deutschland wird am häufigsten das Attribut ’stark‘ zugeschrieben (39%). Umweltschutz global das größte Anliegen Darüber hinaus wurde beim NBI 2019 auch nach den derzeit dringlichsten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft gefragt. Weltweit sind fast vier von zehn Personen (38%) der Überzeugung, dass der Umweltschutz derzeit das größte globale Anliegen ist. Die Gewährleistung einer sicheren Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser ist global gesehen momentan das zweitwichtigste Thema (28%), dicht gefolgt von der Beilegung gewaltsamer Konflikte (27%). Methode: Die Ergebnisse stammen aus dem »Anholt-Ipsos Nation Brands Index« (NBI) und wurden vom 15.07. bis zum 29.08.2019 erhoben. Bei der Online-Umfrage wurden insgesamt 20.035 Personen aus 20 Ländern ab 18 Jahren interviewt. Es wurde eine Gewichtung der Daten vorgenommen, um die demografischen Merkmale auszugleichen und damit sicherzustellen, dass die Stichprobe die aktuellen offiziellen Strukturdaten der erwachsenen Bevölkerung eines jeden Landes widerspiegelt. Zu den 50 untersuchten Ländern gehören, geordnet nach Regionen: Nordamerika: Kanada, USA. Westeuropa: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Nordirland, Norwegen, Österreich, Schottland, Schweden, Schweiz, Spanien, Österreich. Mittel-/Osteuropa: Polen, Russland, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn. Asien-Pazifik: Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Neuseeland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand. Lateinamerika: Argentinien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Peru. Mittlerer Osten/Afrika: Ägypten, Botswana, Katar, Kenia, Nigeria, Saudi-Arabien, Südafrika, Vereinigte Arabische Emirate.

Islamfeindlichkeit
Hamburg: Muslima erst angepöbelt – dann in den Bauch geschlagen

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Hamburg – In Hamburg kam es offenbar zu einem fremdenfeindlichen Angriff auf eine Muslima: In Mümmelmannsberg wurde eine 23-Jährige demnach erst beleidigt und bedroht, später wurde ihr sogar in den Bauch geschlagen. Der Vorfall begann im Edeka-Markt an der Kandinskyallee und endete dann vor einer Gesamtschule, berichtet die Hamburger Morgenpost (MOPO). Demnach beleidigte der mutmaßliche Angreifer am 14.11 im Edeka zuerst den Sicherheits-Mitarbeiter des Supermarktes und dann auch Fatima H. (Name geändert), die sich auf die Seite des Mitarbeiters gestellt habe und ihm verbal zur Hilfe gekommen sei. Beim Rausgehen habe Felix noch „Ihr Scheiß-Araber!“ gerufen. Er habe jedoch draußen auf die 23-Jährige gewartet und sie unmittelbar beleidigt als sie rauskam. „Er fing sofort an, mich zu beleidigen. ‚Schlampe, Schlampe. Scheiß-Kopftuch. Raus aus meinem Land!’“, zitiert MOPO Fatima H.

Dann soll sich der Mann der 23-Jährigen genähert haben und mit geballten Fäusten vor ihr stehen geblieben sein. Wie MOPO unter Berufung auf die Polizei weiter berichtet, brüllt er sie an und boxt sie völlig unvermittelt in den Bauch.

Vor einem erneuten Schlag habe sie es geschafft, ihn wegzudrücken, woraufhin er sich umgedreht habe und gegangen sei. Das Opfer habe sich vor Schmerz gekrümmt, dann aber doch die Verfolgung aufgenommen. „Ich wollte, dass der Mann unbedingt von der Polizei gefasst wird“, zitiert MOPO Fatima H.

An der Gesamtschule Mümmelmannsberg sei der Angreifer stehengeblieben und wollte noch wütender als zuvor auf sie zugehen.

Doch Jugendliche, die vor dem Eingang der Schule stehen, kommen der Frau zur Hilfe, stellen sich H. in den Weg. Kurz darauf ist die Polizei da und beendet die Auseinandersetzung, berichtet MOPO weiter.

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– München – Erneut Muslimin in U-Bahn attackiert

Die junge Frau ist Muslimin und offenbar wegen ihres Glaubens beleidigt worden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

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Klimaschutz
Junge Afrikaner fordern: Wüstenstrom statt Kohlekraftwerke

Afrikanische Klimaaktivisten und Go for Climate in NOOR. Sie fordern sofortiges Handeln der Politiker: Für den Bau von Solarkraftwerken in der Wüste und den Export von sauberem Strom nach Europa. Bundesminister Gerd Müller und Anja Karliczek einig: Grüner Wasserstoff aus der Wüste ist das Öl von morgen Spätestens, seit offensichtlich ist, dass die Deutsche Bunderegierung ihre Klimaziele nicht erreichen wird, rückt ein Thema in der politischen Debatte in den Focus: grüner Wasserstoff aus der Wüste. In ihrer Wasserstoffstrategie, die vier Bundesminister am 5. November in einer Pressekonferenz für Ende dieses Jahres ankündigten*, spielt ein Land eine tragende Rolle, das schon vor 10 Jahren im Rahmen der DESERTEC-Initiative Hoffnungsträger der Energiewende in Europa war: Marokko. Sonnen-Oase am Rand der Sahara Im Zentrum steht dabei das Solarkraftwerk „Noor“ bei Ouarzazate südöstlich von Marrakesch, das weltgrößte Solarkraftwerk in der Wüste von Marokko. Dank der Nachhaltigkeitsstrategie der marokkanischen Regierung will das Land in Nordafrika 2020 mit grünem Strom aus Noor 42% seines Energiebedarfs aus nicht fossiler Energie decken. Noor ist somit der Prototyp für eine globale Abkehr von fossilen Energieträgern, hin zu grünem Strom, Wasserstofftechnologie und grünen Kraftstoffen auf Basis der Wüstensonne. Und deshalb es ist auch der Ort, an dem junge Klimaaktivisten aus Afrika und Europa im Rahmen der Initiative Go For Climate zusammentreffen, um einen Forderungskatalog an die Regierungen zu formulieren. Ihr zentraler Appell: „Baut 1.000 Wüstenkraftwerke statt 1.000 Kohlekraftwerke!“ Saubere Energie aus den Wüsten ist Voraussetzung für die Zukunft. Denn wider besseres Wissen wird immer noch in Kohlekraftwerke investiert. „Derzeit sind in den Entwicklungs- und Schwellenländern 950 Kohlekraftwerke in Planung und im Bau. Wenn allein die Elektrizitätsversorgung der Haushalte Afrikas auf der Basis von Kohle passiert, bedeutet dies in den nächsten Jahren 1.000 neue Kohlekraftwerke.“, brachte Gerd Müller es in der Pressekonferenz zum Thema „Wasserstoff und Energiewende“ am 5. November auf den Punkt. Und das bedeutet, so die jungen Klima-Aktivisten in Afrika, das endgültige k.o. für das Pariser Klimaabkommen. Die Klimakatastrophe ist dann besiegelt. Um dies zu verhindern, fordert die Initiative Go For Climate die Umsetzung globaler Lösungen, die wissenschaftlich fundiert und in der Praxis bereits erfolgreich sind. Neben der Wiederaufforstung der Regenwälder zur Speicherung von Kohlenstoff aus der Luft, steht dabei die Wüstensonne ganz vorne. Denn sie erlaubt – in großem Maßstab umgesetzt – eine schnelle Abkehr von fossilen Energieträgern. Wenn die Politiker aller Länder JETZT handeln. Energie für die gesamte Menschheit – Vorteile der Solartechnologie im Gegensatz zu Kohle, Öl und Erdgas Die Go-for-Climate-Initiative hat handfeste Argumente:

– Allein in Noor werden jetzt schon 2 Gigawatt sauberen Stroms für die marokkanische Bevölkerung produziert. Das solarthermische Kraftwerk speichert seine Energie völlig ökologisch in Salz und liefert so 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, saubere Energie.

– Diese Technologie kann den wachsenden Stromhunger als Basis für Wohlstand in Afrika selbst stillen.

– Auf einer Fläche von nur 300 mal 300 Kilometer in den Wüsten der Erde könnten wir Energie für die gesamte Menschheit produzieren.

– 1.000 neue Solarparks in den Wüsten der Welt, eine Hälfte für die Entwicklungs- und Schwellenländer, die andere für die Industrienationen, und wir können unsere fossilen Kraftwerke viel früher vom Netz nehmen.

– Jedes Jahr, in dem die Kohlekraftwerke in Deutschland früher als geplant abgeschaltet werden, spart 200 Mio. t CO2 ein.

– Ein Land mit Wüste kann sauberen Strom zu 2EURCent/KWh produzieren und über Gleichstromleitungen in Europäische oder in andere Afrikanische Länder liefern, die keine Wüsten haben – der Transportverlust über eine Strecke von 3.000 km beträgt lediglich 10 Prozent.

– Strom lässt sich umwandeln in andere Speicher, über „Power to X“ zum Beispiel in Wasserstoff.

– Dieser Wasserstoff kann genutzt werden in neu zu schaffenden Wasserstoff-Autos oder kann mit 260°C und 80 bar mit CO2 zu Methanol weiterverarbeitet werden. Methanol kann wie Rohöl sicher transportiert, exportiert und als eFuel, also eKerosin, eDiesel oder eBenzin, in vorhandenen Verbrennungsmotoren genutzt werden.

Kurz gesagt: Wüstenstrom ist eine unbegrenzte grüne Ressource für die Mobilität der Zukunft und geeignet für eine industrielle Nutzung in großem Maßstab. Mit dem Bau von Wüstenkraftwerken unter internationaler Beteiligung und durch den Export der so gewonnenen Energieträger könnte „Energiegeld“ schon sehr bald das Entwicklungsgeld ersetzen. Prof. Roland Berger formulierte 2015: „Desertec macht die Armen sauber reich und die Reichen sauber.“ Machen wir die Energie exportfähig, so wie es mit Desertec schon vor zehn Jahren geplant war, bedeutet dies auf beiden Seiten eine Win-Win-Situation. „Die Welt braucht grüne Energie. Afrika kann sie bereitstellen.“ (Anja Karliczek in einen Gastkommentar im Handelsblatt)*

Thomas-Cook-Pleite
Türkischer Reiseveranstalter kauft Thomas-Cook-Töchter Öger Tours und Bucher Reisen

Frankfurt – Der türkische Reisekonzern Anex Tour kauft die Thomas Cook-Tochter Bucher Reisen & Öger Tours. Alle Jobs sollen erhalten bleiben. Die deutsche Thomas Cook-Tochter Bucher Reisen & Öger Tours hat einen neuen Eigentümer. Wie die vorläufigen Insolvenzverwalter von Thomas Cook Deutschland am Mittwoch in Oberursel bei Frankfurt mitteilten, erwirbt der türkische Reiseveranstalter Anex Tour den vor allem auf Türkeiurlaube spezialisierten Veranstalter Öger Tours sowie den Last-Minute-Anbieter Bucher Reisen, berichtet MDR.

Den Angaben zufolge übernimmt Anex Tour alle 84 Mitarbeiter an den beiden Unternehmensstandorten in Hamburg und Meerbusch.

„Mit den Erfahrungen von Bucher und Öger auf dem deutschen Markt und der globalen Kompetenz von Anex bringen wir das Unternehmen zurück in seine Glanzzeiten“, zitiert MDR den Chef des türkischen Veranstalters, Neşet Koçkar. Das Unternehmen verfügt über eigene Büros in 18 Ländern und beschäftigt etwa 6500 Mitarbeiter, berichtet MDR weiter.

Wirtschafts-News
OECD revidiert Wachstumsprognose für Türkei nach oben

Paris – Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat die Wachstumsprognose für die Türkei nach oben revidiert. „Das Wachstum hat sich in den letzten Monaten weiter erholt. Erhebliche staatliche Anreize heben die Inlandsnachfrage stärker an als bisher erwartet, und die Abwertung der Währung unterstützt die Exporte“, so der am Dienstag veröffentlichte Bericht. Die OECD hat die Wachstumsprognose der Türkei für 2019 auf 0,3% angehoben, gegenüber minus 0,3% in der Vorperiode. Die Prognosen für die kommenden zwei Jahre revidierte die Organisation ebenso nach oben. Von zuvor 1,6 Prozent auf 3 Prozent für 2020 und 2,3 Prozent auf 3,2 Prozent für 2021. Ratingagenturen Fitch und Moody’s heben Bonitäts-Ausblick der Türkei Nachdem die US-Ratingagentur Fitch am Anfang des Monats den Bonitäts-Ausblick für die Türkei auf stabil, von zuvor negativ, angehoben hatte, korrigierte in der vergangenen Woche auch die internationale Ratingagentur Moody’s die Wachstumsprognose der Türkei „aufgrund der wachstumsfreundlichen Finanzpolitik des Landes“ nach oben. „Die [wirtschaftliche] Erholung der Türkei fällt stärker aus als bisher erwartet, aber aggressive Impulse und die Sanktionen der USA bergen weiterhin Risiken“, so Moody’s. Die globale Ratingagentur hat ihre Wachstumsschätzungen für 2019 und 2020 auf 0,2 Prozent bzw. 3 Prozent nach oben korrigiert und ihre Prognose für 2021 bei 3 Prozent gehalten.

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– Autonews – VW holt türkischen Spitzenmanager Murat Aksel von BMW

Volkswagen-Chef Herbert Diess verpflichtet den nächsten Vorstand von BMW. Der türkische Sptitzenmanager Murat Aksel führe ab Sommer 2020 das Einkaufsressort der Marke VW.

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USA
Jüdische Demokraten bezeichnen Trump als größte Bedrohung für amerikanische Juden

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New York – US-Präsident Donald Trump hatte im Sommer einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, als er jüdischen Bürgern mangelnde Loyalität und fehlenden Verstand vorwarf. „Ich denke, dass alle jüdischen Personen, die für einen Demokraten stimmen, entweder eine totale Wissenslücke oder große Illoyalität beweisen“, so Trump damals. Der jüdische Verband „Jewish Democratic Council“, bezeichnet in einer Videokampagne Trump nun als „größte Bedrohung für amerikanische Juden“.
Der einminütige Videoclip beginnt mit einer Kundgebung aus dem Jahr 2017, in dem weiße Rassisten in Charlottesville, Virginia, rufen: „Juden werden uns nicht ersetzen“.
Das Video zeigt daraufhin eine Rede Trumps zur Kundgebung in Charlotsville, in der er sagt, dass es „gute Menschen auf beiden Seiten“ gebe. „Die größte Bedrohung für die Sicherheit der amerikanischen Juden ist heute der Präsident der Vereinigten Staaten“, so der Sprecher im Video. Das Video zeigt auch das Pittsburgh synagogue shooting Bei dem Attentat in der Tree-of-Life-Synagoge in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania am 27. Oktober 2018 erschoss der rechtsradikale Robert Bowers elf Menschen und verletzte sechs, darunter vier Polizisten. Es ist der bisher gravierendste einzelne antisemitische Gewaltakt gegen Juden in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

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– Israel – Jerusalem: Neuer Bahnhof wird nach US-Präsident Donald Trump benannt

Ein neuer Bahnhof neben der Klagemauer, auch bekannt als die Westmauer der al-Aqsa-Moschee oder Buraqmauer, soll nach US-Präsident Donald Trump benannt werden. Dies hat die Jerusalem Post am gestrigen Mittwoch gemeldet.

Jerusalem: Neuer Bahnhof wird nach US-Präsident Donald Trump benannt
 

Türkei
Istanbul: Ex-Armeechef Yasar Büyükanit stirbt mit 79 Jahren

Ankara – Der ehemalige türkische Generalstabschef, General Yasar Büyükanit, ist am Donnerstag im Alter von 79 Jahren gestorben. Wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, starb Büyükanit, der seit einiger Zeit in ärztlicher Behandlung war, am frühen Morgen in Istanbul. Seine Frau Filz Büyükanit starb nur vier Tage zuvor, ebenfalls im Alter von 79 Jahren. Aufgrund seiner Krankheit konnte der Ex-Armeechef nicht an der Beerdigung seiner Frau teilnehmen. Mehmet Yaşar Büyükanıt war von August 2006 bis Juli 2008 der türkische Generalstabschef. Er war der 25. Befehlshaber der Armee seit Ende des Osmanischen Reiches. Sein Nachfolger als Generalstabschef der türkischen Streitkräfte war seit dem 16. August 2008 İlker Başbuğ.

Fußball International
Unbekannte versuchen serbischen U21-Nationalspieler Aleksa Terzic zu entführen

Belgrad – Wie serbische Medien berichten, haben zwei unbekannte Männer versucht den serbischen U21-Nationalspieler Aleksa Terzic zu entführen. Der Tageszeitung Blic zufolge, hat die Belgrader Polizei die zwei mutmaßlichen Kidnapper bereits verhaftet. Den Medienberichten zufolge, haben die Verdächtigen zuerst den BMW des beim italienischen Erstligisten AC Florenz unter Vertrag stehenden Linksverteidigers angefahren und einen Unfall vorgetäuscht. Als Terzic aus seinem Auto stieg, versuchten die Männer den Fußballer in den Kofferraum zu zwingen. Ihm sei es jedoch gelungen sich zu befreien und zu fliehen. Die Männer nahmen daraufhin den BMW des Nationalspielers und fuhren damit in den Belgrader Stadtteil Kaluđerica. Dort seien sie später verhaftet worden. Der Fall erinnert an den Angriff auf den deutschen Ex-Nationalspieler Mesut Özil und seinen Arsenal-Teamkollegen Sead Kolasinac. Özil und Kolasinac waren am 25. Juli in London von bewaffneten Männern auf Motorrädern überfallen worden. Kolasinac wehrte die Täter mit bloßen Händen ab. Die Angreifer flüchteten schließlich ohne Beute.