Wirtschaft
Arbeitgeberpräsident: Erhöhte Nachfrage für deutsche Güter nach Corona-Krise

Düsseldorf – Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hält eine Erholung der Wirtschaft von der Corona-Krise im kommenden Jahr für möglich. „Ich halte es für möglich, dass wir aus dieser Krise mit einem blauen Auge herauskommen“, sagte Kramer der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Bei seiner Prognose berief er sich auf die Szenarien das Sachverständigenrats. „Demnach schrumpft die Wirtschaft dieses Jahr um 2,8 bis 5,4 Prozent. In beiden Fällen ist aber die vollständige Kompensation schon nächstes Jahr wahrscheinlich“, betonte Kramer. „Das heißt: Wenn wir die zwei Jahre 2020 und 2021 zusammennehmen, sind wir insgesamt bei plus minus Null. Danach wären wir wieder auf einem soliden Wachstumspfad.“ Deutschland sei aus einer Phase der Hochkonjunktur in diesen Shutdown hineingekommen. Deswegen werde der Bedarf nach unseren Gütern und Dienstleistungen hinterher nicht bei Null beginnen, betonte Kramer. „Im Gegenteil, es gibt dann noch einen zusätzlichen Nachholbedarf.“ Im Sommer, im Frühherbst werde die Nachfrage dem Sachverständigengutachten folgend wieder kräftig anspringen. Dann müsse man genau prüfen, welche Branchen nicht in Gang kämen. „Da müsste man gezielt mit einem maßgeschneiderten Konjunkturprogramm nachhelfen, zum Beispiel in der Tourismusbranche und bei der Gastronomie“, forderte Kramer. Aber man solle jetzt bloß nicht mit der Gießkanne das große Konjunkturprogramm für Jedermann entwerfen. „Doch gezielte Maßnahmen für Staatshilfen einzelner zurückfallender Branchen werden sinnvoll sein. Das Gleiche gilt für Zukunftsprojekte, die unser Land voranbringen, wie Digitalisierung, Infrastruktur, den Klimawandel bremsende Energiekonzepte und Bildungsinvestitionen.“

Corona-Pandemie
Corona-Krise: Auch Kosovo dankt Türkei für Hilfe

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Pristina – Zu der Liste der zahlreichen Länder, die der Türkei während der Corona-Krise für ihre Hilfe gedankt haben, ist nun auch der Kosovo hinzugekommen. Der kosovarische Präsident Hashim Thaci dankte seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan und der Türkei für eine Hilfsladung von Gesundheitsmaterial. „Wir sind Präsident [Recep Tayyip] Erdogan und der Türkei zutiefst dankbar, dass sie den Kosovo in dieser beispiellosen Zeit unterstützt haben“, twitterte er. Um ihren Kampf gegen das tödliche Virus zu unterstützen, lieferte die Türkei am Mittwoch auf Anweisung Erdogans medizinische Hilfsgüter an fünf Balkanländer. Masken, Schutzanzüge und Testkits wurden an Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien und den Kosovo übergeben. NATO und Italien danken der Türkei In der vergangenen Woche dankten auch Italien und Spanien der Türkei für ihre Hilfen. „Die heutige Hilfe ist für uns sehr wichtig. Wir danken Präsident [Recep Tayyip] Erdogan, Außenminister [Mevlut] Cavusoglu und dem gesamten türkischen Volk für ihre Solidarität, sagte der italienische Außenminister Luigi Di Maio. Spaniens Außenministerin Arancha Gonzalez Laya dankte der Türkei in einem Beitrag auf Twitter für die Hilfe. Cavusoglu antwortete separat auf Nachrichten seiner Amtskollegen und betonte, dass sich Freunde in schwierigen Zeiten gegenseitig unterstützen. „Mit Liebe aus der Türkei für die Menschen in Spanien und Italien“, war auf den Kisten mit den Hilfsgütern zu lesen. Auf einigen Kisten auch die Worte des Sufi-Mystikers Mevlana Jalaluddin Rumi aus dem 13. Jahrhundert:
„Es gibt Hoffnung nach der Verzweiflung und viele Sonnen nach der Dunkelheit.“
Der Türkei-Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Nacho Sanchez Amor, schrieb:

„Vielen Dank an die türkische Regierung und das türkische Volk für Ihre einfühlsame Lieferung von Gesundheitsmaterial nach Spanien. Ich hoffe, Ihr Land leidet nicht unter der Grausamkeit von # COVID19 und erlebt dasselbe Ausmaß wie Spanien. Wir werden Ihre Solidarität niemals vergessen. teşekkür ederim,“

Auch NATO-Generalsekretär Stoltenberg lobte die Türkei auf Twitter. Er sei stolz zu sehen, wie sich Alliierte gegenseitig unterstützten. „#NATO Solidarität in Aktion: Die Türkei schickt heute ein Frachtflugzeug mit medizinischen Hilfsgütern nach Italien und Spanien, um unseren gemeinsamen Kampf gegen #COVID19 zu unterstützen“, sagte Stoltenberg auf Twitter.
(Screenshot/Twitter)

Kommentar
Türkei: Die Hintergründe des Putschversuchs vom 15. Juli 2016

Ein Gastbeitrag von Kemal Bölge  Heute werde ich mich mit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 in der Türkei beschäftigen. Ich werde über das Ereignis selbst und auf mögliche Hintergründe des Putschversuchs eingehen. In den meisten hiesigen Medien wird nicht der Putschversuch selbst thematisiert, sondern immer wieder darauf hingewiesen, dass Präsident Erdoğan den in den „USA lebenden Prediger Fetullah Gülen“ für den Putschversuch verantwortlich macht. Ich habe mich immer gefragt, weshalb die „Mainstream-Medien“ Terrorchef Gülen als Prediger ansehen, obwohl dieser seit Jahrzehnten die Religion für seine eigenen Zwecke missbraucht hat. Außerdem ist er 1999 unter dem Vorwand einer medizinischen Untersuchung in die USA geflohen, um sich einem Gerichtsverfahren in der Türkei zu entziehen. Weshalb interessiert es diese Medien nicht, dass Gülens Gefolgsleute in der türkischen Armee 2016 die verfassungsmäßige Ordnung der türkischen Republik beseitigen wollten und dabei, ohne mit der Wimper zu zucken, über 250 türkische Zivilisten ermordet haben, weil diese Bürger sich heldenhaft gegen den Putsch gestellt haben? Das türkische Parlament in Ankara wurde von den Putschisten bombardiert, aber das kommt bei der Berichterstattung in den meisten deutschen Medien nicht vor. Das Netzwerk, das von Gülen aufgebaut wurde, also die systematische Unterwanderung des türkischen Staates, gab es auch vor der Regierungsübernahme der AKP 2002, nur konnte die Organisation von Gülen erst danach ihren Einfluss erheblich ausbauen. Ein weiterer Aspekt ist die Mitgliedschaft der Türkei in der NATO seit 1952. Die USA waren stets darauf bedacht, dass Regierungen an der Macht waren, die ihre Interessen berücksichtigt bzw. verteidigt. Das gilt aber nicht nur für die Türkei, sondern auch für andere Länder. Der Einfluss der USA blieb nicht nur auf die Regierungen beschränkt, sondern zeigte sich auch deutlich bei den Streitkräften. Es wäre nicht übertrieben zu behaupten, dass die Militärputsche in der Türkei von 1960, 1971 und 1980 unter der Ägide und Mitwirkung der USA zustande kamen, aber der damalige Ost-West-Konflikt sollte dabei als Faktor mitberücksichtigt werden. Der 15. Juli 2016 ist ein warmer Sommertag in der Hauptstadt Ankara, Stadtteil Yenimahalle. Gegen 14:30 Uhr Ortszeit tritt ein Pilot mit dem Dienstgrad Major der türkischen Heeresflieger an den schwer bewachten Eingang des zentralen Nachrichtendienstes (MİT) und erklärt, er wolle wichtige Informationen weitergeben. Die Mitteilung, die dieser Major macht, sollte für den späteren Putschversuch von entscheidender Bedeutung sein. Er wird von verschiedenen Bediensteten des Nachrichtendienstes verhört und die Glaubwürdigkeit seiner Aussagen überprüft. In seinen Schilderungen berichtet er den Nachrichtendienstlern unter anderem von einem Angriff mit Kampfhubschraubern auf das Gebäude des MİT in Ankara und der Entführung des Präsidenten des Nachrichtendienstes. Zunächst wird der stellvertretende Chef des Nachrichtendienstes zum Generalstab vorgeschickt und gegen 16 Uhr fährt Präsident Hakan Fidan selbst zum Generalstab vor und trifft sich dort mit dem damaligen Generalstabschef Hulusi Akar. Der Generalstabschef schickt daraufhin Heeresgeneral Salih Zeki Çolak zu den Heeresfliegern und lässt gleichzeitig den türkischen Luftraum für militärische Flüge sperren. Die Putschisten in der Armee bekommen dieses wichtige Detail mit und der Umsturzversuch, der eigentlich gegen 3 Uhr morgens beginnen sollte, wird vorverlegt. Es ist 20:09 Uhr, im Dienstzimmer des Generalstabschefs bemerkt der Personalchef des Generalstabs, Generalleutnant Ilhan Talu, Nachrichtendienstchef Fidan. Talu sollte die Namen von mutmaßlichen Mitgliedern des Gülen-Netzwerks bei den Heeresfliegern dem Generalstabschef vorlegen, damit diese festgenommen werden können. Doch dabei gibt es ein Problem, denn Ilhan Talu ist selbst Mitglied des Gülen-Netzwerks und gilt als Schlüsselfigur bei der Vorverlegung des Putschversuchs von 2016 und wurde letztes Jahr von einem Gericht in Ankara wegen des bewaffneten Umsturzversuchs zu lebenslanger Haft verurteilt. Was an jenem Abend des 15. Juli noch ins Auge fällt: Die US-amerikanische Denkfabrik (Think-Tank) Stratfor veröffentlicht auf ihrer Internetseite und in den sozialen Medien die genauen Flugdaten des Flugzeugs vom türkischen Präsidenten Erdoğan, der sich zu einem Kurztrip in Marmaris aufhält. Die Veröffentlichung der Flugdaten des türkischen Präsidenten läuft bis Mitternacht 00:02 Uhr. Doch dann passiert etwas Merkwürdiges. Plötzlich bricht die Veröffentlichung der Flugdaten ab. Was war der Grund? Was Stratfor und andere NATO-Verbündete nicht wussten: Die türkischen Sicherheitsbehörden verfolgen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls die Publizierung der Flugdaten Erdoğans und fanden heraus, dass die Flugdaten des türkischen Präsidenten von der NATO an die US-amerikanische Denkfabrik Stratfor weitergegeben wurden. Daraufhin erteilt der damalige Ministerpräsident Binali Yıldırım dem Luftwaffenstützpunkt in Eskişehir die Weisung den türkischen Luftraum für NATO-Flugzeuge zu sperren. Man muss sich das noch einmal kurz vergegenwärtigen. Die Türkei, die seit 1952 Mitglied der NATO ist, sperrt am 15. Juli 2016 ihren Luftraum für verbündete NATO-Flugzeuge, weil Informationen über die Flugdaten von Präsident Erdoğans Flugzeug an die Denkfabrik Stratfor weitergeleitet wurden. Präsident Erdoğans Flugzeug landet gegen 00:25 Uhr sicher auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul. Zuvor veröffentlichte Stratfor eine Falschmeldung, die von verschiedenen Medien aufgegriffen und verbreitet wurde. Nach Angaben von Stratfor habe Erdoğan um politisches Asyl in Deutschland gebeten. Diese Information ist keine Behauptung von mir, sondern ist nachlesbar auf der Website von Stratfor. Auch in Deutschland wurde diese Falschmeldung durch verschiedene Medien wiedergegeben, ohne die Richtigkeit zu überprüfen. Ich habe zwar Falschmeldung geschrieben, aber die Verfasser dieser Falschmeldung wussten natürlich warum sie diese Fake-News in die Welt gesetzt haben. In der Putschnacht bombardierten F-16 Kampfflugzeuge, die vom Luftwaffenstützpunkt in Diyarbakır starteten, das Parlamentsgebäude in Ankara, das zentrale Polizeipräsidium der Türkei, den Stützpunkt der Sondereinheiten der Polizei, die unmittelbare Umgebung des Präsidentenpalastes, das Luftfahrtamt usw. Die Frage wäre, wer diese Kampfflugzeuge betankt hat, wenn der türkische Luftraum gesperrt war. Hier die Antwort: In der Putschnacht starteten vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik (NATO-Stützpunkt) mehrere Tankflugzeuge, die die F-16 Kampfflugzeuge in der Luft betankten und dann die türkische Hauptstadt bombardierten. Bei der Koordinierung des Putschversuchs gilt Incirlik nach Angaben der Ermittler und der Gerichte mittlerweile als Hauptstelle. Noch in der Putschnacht wurde die Luftwaffenbasis von der türkischen Armee und Sondereinheiten der Polizei umstellt und die Putschisten anschließend festgenommen. Nach dem Putschversuch eröffnete die Generalstaatsanwaltschaft in Adana gegen die beschuldigten Fetö-Mitglieder in der türkischen Armee Gerichtsverfahren. Von den US-amerikanischen Mietern der Luftwaffenbasis forderte das Gericht in Adana im September 2016 die Übermittlung der Telekommunikationsdaten aus der Putschnacht. Wenn die Amerikaner in der Luftwaffenbasis die Telekommunikationsdaten aus der Putschnacht dem Gericht übergeben hätten, wäre das ganze Ausmaß der Verstrickung eines verbündeten NATO-Mitglieds offen zutage getreten. In einer kurzen Antwort erklärte das Kommando der US-amerikanischen Luftwaffenbasis gegenüber dem Gericht, dass die Telekommunikationsdaten „leider nur 45 Tage aufgezeichnet“ würden und danach automatisch gelöscht und wieder neu aufgenommen würde. Die Antwort des US-amerikanischen Kommandos in Incirlik verwundert kaum, denn für solche Operationen wie der Putschversuch vom 15. Juli 2016, werden „Bauern“ benutzt und das ist in diesem Fall das Terrornetzwerk von Gülen. Wie zerknirscht und ratlos die US-amerikanischen Verantwortlichen nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei waren, zeigen Aussagen des Oberbefehlshabers des US-Zentralkommandos, General Joseph Votel. Der vier Sterne General erklärte damals beim Aspen Security Forum in Colorado, einige engste Verbündete des US-Militärs in der türkischen Armee [Votel meint die Mitglieder des terroristischen Gülen-Netzwerks] seien nach dem Putschversuch im Gefängnis. Er sei besorgt bzw. beunruhigt über die Situation in der Türkei. Ähnlich äußerte sich der damalige Direktor des National Intelligence (Nationaler Nachrichtendienst), James Clapper. Der gescheiterte Putschversuch und die Reaktionen der türkischen Regierung darauf beträfen alle Bereiche des Sicherheitsapparates. Viele der „Gesprächspartner“ der US-Amerikaner seien „gesäubert“ oder festgenommen worden. Achtung, jetzt kommt der entscheidende Satz von James Clapper. Er gibt freimütig zu, dass dies die Nahost-Strategie der USA erschweren bzw. zurückwerfen würde. Die Aussagen des US-amerikanischen Generals Votel oder des Direktors des Nachrichtendienstes, James Clapper, sind exemplarisch für die Reaktionen von Verantwortlichen der US-Administration und des US-Militärs, aber auch der NATO. Interessanterweise sah sich der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, genötigt dem Spiegel zum Putschversuch in der Türkei in der Ausgabe vom 18. März 2017 ein Interview zu geben.4 Darin bezweifelt er die Verwicklung von Mitgliedern des Gülen Netzwerks in der türkischen Armee in den Putschversuch. Es ist offensichtlich, dass Kahl seine Aussagen ohne die Zustimmung der Bundesregierung nicht machen konnte und vielleicht auf deren Weisung diese Aussagen getätigt hat. Die Aufsicht und Kontrolle über den BND obliegt der Bundesregierung.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

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Umfrage
Corona-Krise: Mehr Menschen sind zu Fuß unterwegs

München – Die Auswirkungen des Corona-Virus sind auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens spürbar. Dabei betreffen die Einschränkungen der Corona-Krise unter anderem Fragen der Mobilität. Jenseits von Verzicht reagieren die Menschen auch mit einem teilweise veränderten Mobilitätsverhalten – soweit sie noch unterwegs sind. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des ADAC zum Mobilitätsverhalten in der Corona-Krise. Größere Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten nach der Krise ergeben sich aus der Umfrage derzeit noch nicht. Eine Fünf-Tage-Woche mit täglicher Hin- und Rückfahrt zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz absolvieren laut ADAC-Umfrage aktuell nur noch 32 Prozent der Befragten. Normalerweise sind es 66 Prozent. 39 Prozent der Befragten gaben an, Wege zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz gar nicht mehr zurückzulegen. Wer noch regelmäßige Arbeitswege zurücklegen muss, verzichtet angesichts der Ansteckungsgefahren aktuell häufiger auf den Öffentlichen Nahverkehr als bevorzugtes Verkehrsmittel. Statt 19 Prozent, die bislang die öffentlichen Angebote nutzten, greifen derzeit nur noch 7 Prozent darauf zurück. 26 beziehungsweise 29 Prozent der Befragten gaben an, den ÖPNV und die Bahn derzeit generell nicht mehr zu nutzen. 40 Prozent der Befragten erledigen Einkäufe jetzt an nur noch einem Tag in der Woche. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie waren es nur 13 Prozent, während 85 Prozent mehrmals in der Woche zum Einkaufen gingen. Die Zahl derer, die zu Fuß unterwegs sind, hat deutlich zugenommen. Dagegen wird das Fahrrad auch angesichts ausbleibender Arbeitswege etwas weniger genutzt. Auch mit dem Auto sind die Menschen aufgrund der Corona-Einschränkungen weniger unterwegs: Gut ein Viertel der Befragten fährt nicht mehr oder weniger mit dem PKW. Nur 15 Prozent der Befragten nutzt das Auto häufiger. Ein grundsätzlich verändertes Mobilitätsverhalten wird laut ADAC-Umfrage aus den Erfahrungen in der Corona-Krise nicht resultieren. Allerdings will jeder Vierte auch künftig häufiger zu Fuß unterwegs sein und jeder Fünfte das Fahrrad stärker nutzen. Die Mehrheit der Befragten geht dagegen davon aus, die einzelnen Verkehrsmittel nach der Krise unverändert zu nutzen. Allerdings will fast jeder Vierte zukünftig weniger fliegen.

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Corona-Krise
Linke fordert „Corona-Abgabe“ für Multimillionäre und Milliardäre

Osnabrück – Die Bundesregierung muss nach Ansicht von Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch „damit beginnen, sich um die Finanzierung der Corona-Krise zu kümmern“. Bartsch: Vorsorge treffen – Bund der Steuerzahler warnt vor Steuererhöhungen Der Bund der Steuerzahler warnt indessen vor Steuererhöhungen. Bartsch sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Es muss Vorsorge getroffen werden, erst recht wenn die Ausgaben weiter steigen müssen. Zu einem Finanzierungsplan für die Krise gehört auch eine Corona-Abgabe, ein einmaliger Solidarbeitrag der Superreichen, wie es das Grundgesetz ausdrücklich vorsieht.“ Auf Nachfrage, wen genau er im Blick habe, erklärte Bartsch: „Multimillionäre und Milliardäre.“ Nach einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums, die der „NOZ“ vorliegt, summieren sich die bisher von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen veranschlagten Hilfspakete, Garantien und Ausgleichszahlungen auf 1173 Milliarden Euro. Allein die haushaltswirksamen Maßnahmen gibt die Bundesregierung mit 353 Milliarden Euro an. Dazu zählen etwa „Corona-Soforthilfen für kleine Unternehmen und Soloselbstständige“. Größter Posten des Rettungsschirms sind Garantien – etwa für Bürgschaften – in Gesamthöhe von 819 Milliarden Euro. „Die Folgen der Corona-Krise werden die öffentlichen Kassen in Deutschland über Jahrzehnte hinweg stark belasten“, so Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, gegenüber der „NOZ“. Er betonte aber auch, Deutschland habe ein solides Finanzfundament aufbauen können, das sich im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise auszahle. Steuer- und Beitragszahler hätten dazu in den vergangenen zehn Jahren durch ihre hohen Abgaben beigetragen. „Deshalb verbieten sich Gedankenspiele rund um Steuererhöhungen, die auch eine Erholung der Wirtschaft ausbremsen würden.“ Holznagel forderte, die Ministerien im Bund und in den Ländern sollten ihre Rücklagen anzapfen und Ausgabenreste der Vorjahre nutzen, um die aktuellen milliardenschweren Kredit-Ermächtigungen nur so weit wie zwingend nötig auszureizen. Die Politik müsse die Neuverschuldung so gering wie möglich halten, mahnte der Steuerzahler-Präsident und forderte: „Wenn sich die konjunkturelle Lage wieder stabilisiert, müssen nicht nur die krisenbedingten Schulden abgebaut, sondern muss auch die schwarze Null erneut in Angriff genommen werden.“ Mit schwarzer Null sind ausgeglichene Haushalte gemeint, wie sie der Bund in den vergangenen Jahren hatte.

Corona-Pandemie
Umfrage: 40 Prozent der Deutschen sind für „Corona-App“

Köln40 Prozent der Befragten würden sich als Smartphone-Nutzer die derzeit diskutierte „Corona-App“ zur Nachverfolgung der Infektionsketten installieren. Insgesamt haben mit 50 % die Hälfte der Deutschen generell großes Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem im Hinblick auf die Corona-Krise. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Blitzumfrage anlässlich des heutigen zweistündigen RTL-Spezials: „Wie Corona unser Leben verändert“ (20:15 Uhr). Nazan Eckes und Peter Kloeppel haben im Gespräch u.a. mit Jens Spahn, Olaf Scholz und dem Virologen Prof. Hendrik Streeck erörtert, wo Deutschland im Kampf gegen das Virus gesundheitspolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich steht und welche Perspektiven wir haben. Gefragt nach der „Corona-App“ würden 36 Prozent der Befragten zudem angeben, wenn sie positiv auf Corona getestet wurden. 34 Prozent der Befragten wären zudem bereit, sich freiwillig in Quarantäne zu begeben, wenn die App sie als Kontaktperson einer infizierten Person ermittelt hat. Besonders hoch ist die generelle Bereitschaft zur Nutzung eine solchen App bei den älteren Befragten (44 %). Auf größte Akzeptanz stößt dies bei den Anhängern der CDU/CSU und SPD (52 %). Lediglich 19 Prozent der AfD-Anhänger würden dagegen eine solche App einsetzen. Insgesamt haben 50 Prozent der Befragten Vertrauen, dass das Gesundheitssystem in Deutschland so aufgestellt ist, dass eine ausreichende Versorgung der Erkrankten gewährleistet ist. 8 Prozent der Deutschen haben dagegen dieses Vertrauen nicht. Diese Sicht teilen insbesondere die AfD-Anhänger. Hier hat mit 31 Prozent jeder Dritte kein Vertrauen diesbezüglich in das deutsche Gesundheitssystem (FDP 14 %, Linke 12 %, Grüne u. SPD 4 %, CDU/CSU 1 %). Mit 47 Prozent vertraut fast die Hälfte der Befragten darauf, dass die Politik diese Krise meistert. 10 Prozent gehen davon aus, dass dies nicht so ist. Mit 49 Prozent trauen insbesondere die Anhänger der AfD der Politik nicht zu, diese bestmöglich zu steuern (FDP 15 %, Linke 13 %, Grüne u. SPD 3 %, CDU/CSU 1 %). Sollte die Wissenschaft dazu raten, die aktuellen Maßnahmen über den 19. April hinaus für wenige Wochen fortzuführen, um das Virus einzudämmen, dann sind 81 Prozent der Befragten dafür, dass die Politik dieser Empfehlung folgen sollte. 14 Prozent der Befragten sind dagegen. Dies trifft auch vergleichsweise häufig für die Anhänger der AfD (36 %), der FDP (25 %) und der Linkspartei (23 %) zu. Fast alle Bürger (90 %) halten die derzeit angeordneten Maßnahmen für richtig. 9 Prozent der Befragten halten sie dagegen nicht für richtig. Ein Viertel der Deutschen (27%) glaubt, dass Deutschland am Ende gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. 52 Prozent der Befragten teilen diesen Optimismus jedoch nicht und gehen davon aus, dass Deutschland durch die Corona-Krise geschwächt wird. Diese Einschätzung teilen mit 81 Prozent insbesondere die AfD-Anhänger (FDP 65 %, Grünen 51 %, CDU/CSU 45 %, Linke 44%, SPD 43%).

Corona-Krise
Erdogan: Zeitalter des Geldes und der Aktienmärkte sind vorbei

Ankara – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Montag die Gründung einer neuen Weltordnung angekündigt. Das Zeitalter des “Geldes und der Aktienmärkte” sei vorbei. “Es stellte sich heraus, dass es in der Wirtschaft nicht nur um Geld und den Aktienmarkt geht, sondern auch um die Verteilungsgerechtigkeit geht. In dieser neuen Ära wird sich in der gesamten Welt die Methode nach der Devise ,Lass den Menschen leben, damit der Staat überlebt’ im zentralen System der Staaten durchsetzen. Wir können sehr deutlich sehen, dass nach der Corona-Pandemie nichts mehr so sein wird wie früher“, zitiert DWN den türkischen Staatschef. Die Türkei werde härter zusammenarbeiten, um ihren starken Platz in der neuen Weltordnung einzunehmen. In diesem Prozess bräuchte das Land die harte Arbeit und die Fähigkeiten jedes Bürgers. Alle Segmente der Produktion von Waren und Dienstleistungen, vom Arbeitnehmer bis zum Arbeitgeber, sollten auf diese neue Zeit vorbereitet sein, berichtet DWN weiter. „Hoffentlich werden wir die bevorstehenden Herausforderungen meistern“, so Erdogan.

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Corona-Pandemie
Türkei liefert Corona-Schutzmasken nach Österreich

Wien – Wie der türkische Botschafter in Wien bestätigte, wird die Türkei Corona-Schutzmasken nach Österreich liefern. In der Türkei besteht eigentlich ein Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung. Für den Export nach Österreich sei jedoch eine Sonderregelung ausgehandelt worden. In einem Interview mit der Tageszeitung Österreich (OE24), betonte Ozan Ceyhun, dass die Aufhebung des Exportverbots für Österreich intensiven Bemühungen auf diplomatischer Ebene zu verdanken sei. Der Diplomat stehe mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, aber auch mit dem Generalsekretär des Außenministeriums und der Wirtschaftskammer Wien in ständiger Verbindung.
„Eine Ausnahme vom Exportverbot gibt es nur für arme oder schwer betroffene Länder wie Italien oder Spanien“, sagte Ceyhun. Wie OE24 weiter berichtet, kündigte Ozan nun an, dass eine Sondergenehmigung für die Lieferung von Masken und Overalls nach Österreich erlassen wird. Er bat zugleich um Verständnis für die Ausfuhrbeschränkungen: „Unser Land braucht in der jetzigen Situation selbst dringend Schutzmaterial.“ Auch die Türkei ist komplett im Griff der Corona-Krise. Die Zahl der Coronavirus-Fälle ist auf mehr als 27.000 gestiegen. Wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag auf Twitter mitteilte, seien innerhalb von 24 Stunden 3135 Menschen positiv getestet worden. An einem Tag verstarben demnach 73 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 574. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Freitag eine weitreichende Ausgangssperre für Menschen unter 20 Jahren verkündet. Bereits zuvor war eine Ausgangssperre für Menschen ab 65 Jahren erlassen und der internationale Flugverkehr ausgesetzt worden. 31 Städte sind seit Freitagnacht zudem weitgehend abgeschottet. Die Ein- und Ausfahrt ist nur für wichtige Versorgungsgüter erlaubt. Die Maßnahme gilt vorerst für 15 Tage. Schulen und Cafés sind geschlossen, an belebten Orten wie Supermärkten gilt eine Maskenpflicht. Die Türkei hatte am 11. März ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet.

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Köln
Corona-Krise: Zentralrat ruft muslimische Ärzte und Pfleger zur Unterstützung auf

Köln – In einem Aufruf bittet der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) pensionierte Ärzte, muslimische Krankenschwestern und Pfleger und Medizinstudenten bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu helfen und damit der nun sehr stark in Anspruch genommenen Gesundheitsversorgung auszuhelfen. Dazu sagte ZMD-Vorsitzender Aiman Mazyek: „Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen brauchen jetzt dringend zusätzliches freiwilliges medizinisches Personal infolge der raschen Ausbreitung des Corona-Virus und der Zunahme von Infektionen. Wir wollen unseren Beitrag zur Unterstützung dazu leisten und erfreulicherweise sind inzwischen beim ZMD auch etliche Rückmeldungen eingegangen“. Der ZMD bitten hierzu sich über sekretariat@zentralrat.de Stichwort: „MedizinHilfe“ zu melden. Sodann werden diese an die regionalen Krisenstäbe und Gesundheitseinrichtungen weitergeleitet. „Wir bitten Gott, den Allmächtigen, die Bemühungen der Freiwilligen und Helfer anzunehmen und sie zu stärken. Gott schütze unser Land“, sagte Mazyek abschließend.

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