Nobelpreis
Enttäuschung für PKK-Anhänger: Nobelpreisträger Aziz Sancar bedankt sich bei türkischem Staat und Volk

Enttäuschung für HDP: Türkisch-kurdischer Nobelpreisträger dankt dem türkischen Staat
Istanbul (nex) – Die Verleihung eines naturwissenschaftlichen Nobelpreises an einen in der Türkei geborenen und aufgewachsenen Wissenschaftler aus der kurdischen Community hat in den sozialen Medien für ein breites Echo gesorgt. Neben Freude und Stolz vor allem in seinem Heimatland selbst hat Aziz Sancar unter anderem auch Anhänger der terroristischen PKK und ihres parlamentarischen Arms, der „Demokratischen Partei der Völker“ (HDP) mobilisiert.
Sie versuchten den Preisträger für sich zu vereinnahmen und dichteten ihm auf Wikipedia sogar angebliche türkeifeindliche Äußerungen an. Dass diese Darstellungen keinerlei Substanz haben sollten, zeigte der Nobelpreisträger selbst noch am Tag der Verleihung der an ihn gerichteten Auszeichnung.
(Foto: screenshot)
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Er ließ sich vor türkischen Fahnen ablichten und drückte in einem Fernsehinterview mit dem Nachrichtensender Habertürk seine Dankbarkeit gegenüber dem türkischen Volk und dem türkischen Staat aus, der es ihm erst möglich gemacht habe, Bildung zu erwerben und in weiterer Folge eine wissenschaftliche Karriere anzusteuern.
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Der 69-jährige Molekularbiologe Aziz Sancar war am Mittwoch mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet worden. Er habe, so hieß es in der Begründung, „auf molekularer Ebene entschlüsselt, wie Zellen beschädigte DNA reparieren und die genetischen Informationen erhalten können“ – was aufzeigt, dass auch bereits vorhandene Erbgutschäden gezielt behoben werden können.
(Foto: screenshot)
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Konkret hat Sancar gemeinsam mit seinen beiden Forscherkollegen Tomas Lindahl und Paul Modrich Enzyme entdeckt, die im DNA-Strang UV-Schäden beheben. Sancar wurde 1946 in der Provinz Mardin als eines von acht Kindern geboren. Seine Eltern waren des Lesens und Schreibens nicht mächtig.
Dennoch gelang es Aziz Sancar, durch eisernen Willen die Zulassung zur Universität Istanbul zu erreichen, wo er Medizin studierte. Seine Studienerfolge ließen auch im Ausland Bildungs- und Forschungseinrichtung auf ihn aufmerksam werden. 1977 promovierte Sancar in Molekularbiologie an der University of Texas at Dallas. 1982 erhielt er die Professur für Biochemie und Biophysik an der University of North Carolina. Seit 2006 ist Sancar Mitglied der Türkischen Akademie der Wissenschaften (TÜBA).
Die Sancars sind Gründer des Studentenzentrums „Carolina Türk Evi“ (Türkisches Haus in Carolina) und der Sancar Stiftung. Auch Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Berichten zufolge Sancar telefonisch beglückwünscht und ihm noch viele weitere Erfolge in seinen künftigen wissenschaftlichen Projekten gewünscht. Sancar habe daraufhin seine Dankbarkeit darüber ausgedrückt, seine Freude mit dem Präsidenten der türkischen Republik teilen zu können und sich bei Erdoğan bedankt.

Internationaler Währungsfonds
Deutschland will zweite Amtszeit von Lagarde als IWF-Chefin unterstützen

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Berlin (dts) – Viele europäische Regierungen setzen darauf, dass Christine Lagarde den Internationalen Währungsfonds (IWF) weitere fünf Jahre führt. Wenn Lagarde eine zweite Amtszeit wolle, würde die Bundesregierung sich für sie stark machen, erfuhr das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) aus Regierungskreisen. „Eine zweite Amtszeit von Lagarde ist das Beste, was den Europäern passieren kann“, hieß es auch von einem Vertreter der Eurozone. Der Vertrag von IWF-Chefin Lagarde läuft im kommenden Jahr aus. Für Europa wäre es eine gute Chance, an der Tradition festzuhalten, dass der IWF von einem Europäer geführt wird. Die Schwellenländer stellen diesen Anspruch zunehmend infrage. Die entscheidende Frage wird sein, ob sich Brasilien, Russland, Indien, China und Co. auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können. Innerhalb des IWF werden vor allem die Notenbankchefs von Mexiko und Indien, Agustin Carstens und Raghuram Rajan, gehandelt. Allerdings glaubt man in Europa, dass Lagarde sich bei einer Bewerbung um eine zweite Amtszeit durchsetzen würde und die Schwellenländer auf eine Kampfkandidatur verzichten würden.

Dreijahres-Vertrag
Klopp neuer Trainer beim FC Liverpool

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Liverpool (dts) – Der Wechsel von Jürgen Klopp auf die Insel ist offenbar perfekt: Laut übereinstimmenden Medienberichten unterschreibt der frühere Trainer von Borussia Dortmund beim FC Liverpool einen Dreijahres-Vertrag.

„Sky Sport News HD“ berichtet, dass Klopp am Freitag auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden soll. Die „Bild“ berichtet unterdessen, dass der frühere BVB-Trainer in Liverpool ein geschätztes Jahresgehalt von zehn Millionen Euro einstreichen soll. Klopp hatte die Borussia aus Dortmund von 2008 an trainiert und war mit ihr zweimal Deutscher Meister und einmal DFB-Pokalsieger geworden, ehe er zum Ende der zurückliegenden Saison von seinem Posten zurückgetreten war.
 

Literaturpreis
Feridun Zaimoglu erhält Berliner Literaturpreis 2016

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Berlin (nex) – Die Stiftung Preußische Seehandlung ehrt den deutsch-türkischen Schriftsteller Feridun Zaimoglu mit dem Berliner Literaturpreis. Der Preis ist mit 30 000 Euro dotiert und mit der Heiner-Müller-Gastprofessur an der Freien Universität Berlin verbunden. Zaimoglu erhalte den Preis „für sein sprachgewaltiges erzählerisches und dramatisches Werk“, erklärte die Jury. Zaimoglu, 1964 im türkischen Bolu geboren, lebt seit frühester Kindheit in Deutschland. Zentrales Thema seiner Werke sind die Schicksale von Migranten und Einwanderern. Zuletzt erschien die west-östliche Familiensaga „Siebentürmeviertel“. Der Berliner Literaturpreis wird seit 2005 von der Stiftung Preußische Seehandlung verliehen. Zaimoglu wird den Preis am 17. Februar 2016 vom Regierenden Bürgermeister und Stiftungsvorsitzenden Michael Müller (SPD) entgegennehmen. Bisherige Preisträger waren unter anderem Herta Müller, Durs Grünbein und Sibylle Lewitscharoff.

"Maßnahmen der Notwehr"
Bayern will Flüchtlinge nach Österreich und in andere Bundesländer schicken

München (dts) – Das Bayerische Kabinett wird am Freitag sogenannte „Maßnahmen der Notwehr“ zur Begrenzung der Zuwanderung beschließen. Dazu gehören unter anderem Abschiebungen nach Österreich und die direkte Durchleitung von Flüchtlingen in andere deutsche Bundesländer. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte gegenüber „Bild“ (Freitag): „Da geht es um Integration, Bildung und Ausbildung. Hinzu kommen ausdrücklich auch Maßnahmen der Notwehr zur Begrenzung der Zuwanderung, wie etwa Zurückweisungen an der Grenze zu Österreich und unmittelbare Weiterleitung neu eintreffender Asylbewerber innerhalb Deutschlands.“

Tritt für Deutschland bald der NATO-Bündnisfall in Kraft?
NATO: „Jederzeit bereit, die Türkei gegen Bedrohungen zu verteidigen“

NATO: „Jederzeit bereit, die Türkei gegen Bedrohungen zu verteidigen“
Brüssel (nex) – Die NATO ist bereit, Truppen in die Türkei zu schicken, um ihren Verbündeten gegen Bedrohungen an dessen Südflanke zu verteidigen. Dies erklärte der Generalsekretär der US-geführten Militärallianz, Jens Stoltenberg, am Donnerstag, nachdem Berichten zufolge russische Kampfflugzeuge, die in Syrien Luftschläge im Rahmen ihres Antiterroreinsatzes ausführen sollten, türkischen Luftraum verletzt hätten.
„Die NATO ist bereit und in der Lage, alle Verbündeten, inklusive der Türkei, gegen jedwede Bedrohung zu verteidigen“, erklärte Stoltenberg im Vorfeld eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel Reportern gegenüber. Im Mittelpunkt des Treffens soll die Syrien-Krise stehen.
„Die NATO hat bereits reagiert“, erklärte Stoltenberg. „Wir haben unsere Kapazitäten erweitert, unsere Fähigkeiten, unsere Bereitschaft, Kräfte in den Süden zu verlegen, auch in die Türkei.“ Die russischen Luftschläge und Raketenangriffe seien „Gründe zur Besorgnis“. Stoltenberg erklärte auch, es sei noch keine Entscheidung gefallen hinsichtlich der NATO-Truppenstärke in Afghanistan.
Die NATO verurteilte am Montag die Russische Föderation wegen des mutmaßlichen unerlaubten Eindringens eines russischen Kampfflugzeuges in den türkischen Luftraum entlang der Grenze zu Syrien. NATO-Botschafter bezeichneten Russland gegenüber die Grenzverletzungen als „extrem gefährlich“ und „verantwortungslos“. Russland sprach demgegenüber von einem „Versehen“.
Die Türkei, die innerhalb der NATO über die zweitgrößte Armee verfügt, hatte am Samstag zwei MIG-Jets abgefangen, die dem türkischen Außenminister zufolge im Zuge von Flügen entlang der Grenze nahe der südtürkischen Provinz Hatay in türkischen Luftraum eingedrungen seien. Im Zuge eines zweiten Vorfalls soll am Sonntag ein MiG-29-Kampfjet, wie er sowohl von der russischen als auch von der syrischen Luftwaffe benutzt wird, zwei türkische F-16 ins Radar genommen haben, als diese am Sonntag Patrouillenflüge entlang der Grenze abgehalten hatten.

Ausfuhren gestiegen
Deutschland: Exporte im August um fünf Prozent gestiegen

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Wiesbaden (dts) – Die deutschen Ausfuhren sind im August des laufenden Jahres um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Insgesamt wurden von der Bundesrepublik Waren im Wert von 88 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 72,8 Milliarden Euro importiert, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Gegenüber Juli 2015 sanken die Exporte kalender- und saisonbereinigt demnach um 5,2 Prozent und die Importe um 3,1 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss im August 2015 mit einem Überschuss von 15,3 Milliarden Euro ab. In die Mitgliedstaaten der EU wurden im August 2015 Waren im Wert von 49,4 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 46,2 Milliarden Euro von dort bezogen. In die Länder der Eurozone wurden Waren im Wert von 30 Milliarden Euro geliefert und Waren im Wert von 31,5 Milliarden Euro aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im August 2015 Waren im Wert von 19,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 14,8 Milliarden Euro von dort importiert. In die Länder außerhalb der Europäischen Union, die sogenannten Drittländer, wurden im August Waren im Wert von 38,7 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 26,5 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert, teilten die Statistiker weiter mit.  

Abgas-Skandal
Verband: VW-Skandal belastet bereits Zulieferindustrie

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Berlin (dts) – Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen wirkt sich bereits auf die Zulieferer des Wolfsburger Autobauers aus. „VW und die Zulieferer sind schon deutlich zurückhaltender in ihren Mengenplanungen“, sagte Thomas Reuther, der Präsident des Verbands Deutscher Metallhändler (VDM), der „Welt“. Vertragsmengen würden derzeit geschoben oder teilweise sogar ganz abgesagt. „Derzeit befürchten wir einen Einbruch von zehn Prozent bei den Bestellungen“, sagte Reuther. „Wir stehen am Anfang der Lieferkette und sind daher schon jetzt unmittelbar betroffen.“ Rund 600.000 Tonnen Metalle kauft Volkswagen jedes Jahr, meldet der Verband, insbesondere Aluminium und Kupfer. Damit sind die Niedersachsen der mit Abstand größte Kunde im Metallhandel – und ein Klumpenrisiko. „Ein Drittel der Metallfirmen macht sicher 20 Prozent des Umsatzes direkt oder indirekt mit VW“, sagte Reuther. Also habe die Branche nun große Sorgen, wie es weitergeht. „In den vergangenen Jahren haben wir von der Autoindustrie profitiert, jetzt werden wir voraussichtlich mitleiden.“ Zwar stehe seine Industrie derzeit gut da. „Die Gefahr eines Flächenbrands ist aber gegeben“, warnte Reuther, der deswegen auch Personalmaßnahmen mittel- bis langfristig nicht ausschließt. Andernorts werden die Sorgen ebenfalls größer. „Noch spüren wir von den Turbulenzen nichts, aber das heißt nicht, dass das so bleibt“, sagte ein Manager eines großen Zulieferkonzerns der „Welt“. Man beginne bereits damit, sich für mögliche Absatzrückgänge in Folge der VW-Abgas-Krise zu wappnen. „Das Klima wird rauer. Daher sind wir dabei, die wetterfeste Kleidung aus dem Schrank zu holen“, sagte der Manager. Was ihn und viele andere in der Branche derzeit noch beruhige, sei die Tatsache, dass man „von einem extrem hohen Niveau“ komme. „Es lief einfach glänzend in den vergangenen Jahren. Daher sind die Überstundenkonten voll. Die können wir nun als erstes abbauen.“ Schritt zwei wäre dann, Leiharbeiter zu entlassen. So weit sei es aber noch nicht. Unwahrscheinlich scheint dieses Szenario aber offenbar nicht. Das jedenfalls meinen Branchenexperten. „Es ist mit einer Absatzdelle zu rechnen. Das Ausmaß kann derzeit nicht abgeschätzt werden, doch die Zulieferer müssen sich auf Umsatzrückgänge einstellen“, sagte Stefan Bratzel, Autoexperte von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch-Gladbach. „Wenn Volkswagen Probleme hat, löst das einen Dominoeffekt aus, der die Lieferanten trifft.“ Vor allem in den USA werde VW wohl in der kommenden Zeit weniger Autos verkaufen. Folglich würden weniger Fahrzeuge gebaut und weniger Teile gebraucht. „Das ist ein wahrscheinliches Szenario in den USA, aber auch in Europa“, so Bratzel.

Ökonomen
Flüchtlingskrise ist „kleines Konjunkturprogramm“

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Berlin (dts) – Die hohen Flüchtlingszahlen stützen nach Einschätzung führender Ökonomen die deutsche Konjunktur: „Kurzfristig wirkt der starke Flüchtlingszuzug wie ein kleines Konjunkturprogramm“, sagte der Chef des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Denn der Staat pumpt jetzt viele Milliarden für die Versorgung der Flüchtlinge in die Wirtschaft“, sagte Hüther. „Diese Ausgaben versickern nicht im Ausland, sondern schaffen im Inland neues Geschäft und neue Arbeitsplätze“, sagte der Chef des arbeitgebernahen Instituts. Auch Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater sagte der Zeitung, wegen der milliardenschweren Mehrausgaben für Flüchtlinge seien „einige wenige Zehntelpunkte zusätzliches Wachstum“ für die Jahre 2015 und 2016 zu erwarten. Ob die Zuwanderung langfristig ein wirtschaftlicher Erfolg werde, hänge davon ab, ob möglichst viele junge Flüchtlinge in Arbeit kämen, sagten die Ökonomen. Der unerwartete Konjunkturimpuls durch die Flüchtlingskrise wirkt den Ökonomen zufolge negativen Effekten aus dem Ausland entgegen. Vor allem das schwächere Wachstum in China und anderen Schwellenländern bremse die exportabhängige deutsche Industrie. Das sehen auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute so, die in Berlin ihr Herbstgutachten vorlegen: Nach ihrer Prognose wächst die deutsche Wirtschaft 2015 und 2016 um jeweils 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Flüchtlingspolitik
Grüne werfen Merkel Tatenlosigkeit in Flüchtlingskrise vor

Berlin (dts) – Die Grünen werfen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Tatenlosigkeit in der Flüchtlingskrise vor. „Angela Merkel präsidiert, statt zu regieren. Ihr `Wir schaffen das` ist eine Abfuhr an die Schwarzmaler und Kritiker in den eigenen Reihen. Doch so richtig dieses Signal ist, so sehr fehlt ein Master-Plan für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge“, sagte die Grünen-Vorsitzende Simone Peters nach dem TV-Auftritt der Kanzlerin der „Welt“. Konkret müsse es jetzt „um einen bundesweiten Investitionspakt für die Integration gehen, um entbürokratisierte Asylverfahren und ein modernes Einwanderungsrecht“, forderte die Chefin der Grünen im Gespräch mit der Zeitung.